Schurken Wiki
           PapyrusKopf

Dieser Artikel wurde im Dezember 2022 als Artikel des Monats vorgestellt.

“Ich kenne niemanden, der mit einer solchen Kraft gesegnet ist wie meine süßen Vettern. Lasst uns also die Becher leeren auf diese drei Jungen voller Kraft.”

— Aemond Targaryen provoziert seine unliebsame Verwandtschaft. (Feuer und Blut)

“Ist Aegon jetzt König, oder müssen wir vor der alten Hure niederknien und ihr die F**ze küssen?”

— Aemond nach dem Tod seines Vaters über seine Halbschwester (Feuer und Blut)

Prinz Aemond Targaryen, auch als Aemond Einauge und Aemond der Sippenmörder bekannt, ist ein Schurke aus dem Universum der Das Lied von Eis und Feuer-Romane. Während er für die Gegenwartshandlung der Romane keine Rolle mehr spielt, wird er als Teil der Vergangenheit der Sieben Königreiche in den Werken Feuer und Blut sowie Die Welt von Eis und Feuer erwähnt.

Aemond ist der zweite Sohn von König Viserys Targaryen und Königin Alicent Hohenturm, der Enkel von Otto Hohenturm, der jüngere Bruder von Aegon II. Targaryen und Daeron Targaryen, sowie ein Halbbruder von Rhaenyra Targaryen und Neffe von Daemon Targaryen. Als Mitglied des Hauses Hohenturm und der Grünen unterstützt Aemond nach Viserys' Tod seinen Bruder bei der Frage der Thronfolge gegen seine Halbschwester, welche von ihren Vater noch vor Aemonds und Aegons Geburt als Thronerbin auserkoren wurde. Da es Aemond als Kind gelingt, den gewaltigen Drachen Vhargar zu bezwingen, stellt er im aufkommenden Bürgerkrieg, der unter dem Namen Drachentanz bekannt ist, eine gewaltige Bedrohung dar. Zuvor verliert er im Streit mit seinem unehelichen Halbneffen Luke ein Auge, wofür es ihn bis ins Erwachsenenalter nach Rache dürstet. Als beide als Gesandte nach Sturmkap geschickt werden, tötet Aemond mit Vhargar Luke, wodurch eine friedliche Übereinkunft der verfeindeten Parteien unmöglich wird.

Aemond erscheint auch in der Prequel-Serie House of the Dragon (2022-), wo er von Ewan Mitchell gespielt wurde. Als Kind wurde er von Leo Ashton dargestellt. Die Synchronisation übernahmen jeweils Max Schira und Niklas Steck.

Aussehen[]

Aemond besitzt das typisch valyrische Aussehen seiner Familie. Mit zehn Jahren verliert er sein rechtes Auge durch den zweiten Sohn seiner Halbschwester Rhaenyra, Lucerys Velaryon. Daraufhin setzt er einen Saphir in die Augenhöhle, welchen er mit einer Augenklappe bedeckt. Er besitzt zudem eine nachtschwarze Rüstung, die mit Gold ziseliert ist.

Biographie[]

Kindheit
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Aemond (rechts) und seine Brüder Aegon und Daeron.

Aemond (rechts) und seine Brüder Aegon und Daeron.

Aemond wird im Jahr 110 nach Aegons Eroberung in Königsmund geboren. Er ist das vierte Kind von König Viserys Targaryen und das dritte Kind des Königs mit seiner zweiten Ehefrau Alicent Hohenturm. Er hat zwei ältere Schwestern, Rhaenyra (aus seines Vaters erster Ehe) und Helaena, sowie einen älteren Bruder, Aegon. Die Geburt von Aemond und Aegon sorgen für Tumult am Königshof, da Viserys bisher keine männlichen Nachkommen hatte und zuvor Rhaenyra zu seiner Nachfolgerin erklärt hatte. Trotz der Geburt männlicher Nachkommen bleibt der König bei seiner Entscheidung, die das patriarchalische Westeros spaltet.

Aemond wächst daher in einer Zeit wachsenden Zwists am Hofe auf. Sein Onkel Daemon verhält sich ihm und Aegon gegenüber merklich kühl, da er durch ihre Geburt in der Erbfolge noch weiter zurückgesunken war. Zudem erbt Aemond den Hass seiner Mutter Alicent auf ihre Stieftochter Rhaenyra, weswegen er und seine Geschwister ebenfalls eine Fehde mit ihren Söhnen Jacaerys, Lucerys und Gottfrid Velaryon.

Im 120 wohnt er mit zehn Jahren gemeinsam mit dem Rest seiner Familie an der Beerdigung von Rhaenyras Ehemann, Ser Laenor Velaryon auf Driftmark bei. Im Anschluss soll Aemond, der als einziger unter seinen Geschwistern noch keinen Drachen beansprucht hatte, auf Geheiß von König Viserys nach Drachenstein reisen, um dort ein Drachenei oder einen Jungdrachen zu erhalten, falls er mutig genug sei. Aemond macht es sich ob dieser Herausforderung zum Ziel, Vhagar zu beanspruchen, den Ältesten und Größten noch lebenden Drachen, sowie der letzte, der einst als Visenya Tragaryens Reittier an der Eroberung Westeros' teilnahm. Um nicht in seinen Plänen gestört zu werden, nähert sich Aemond der auf Driftmark residierenden Vhagar heimlich. Dabei wird er von seinem drei Jahre alten Neffen Gottfried beobachtet und Aemond bringt ihn zum Schweigen, indem er ihn schlägt, bedroht und in einen Haufen Drachendung stößt.

Aemond verliert ein Auge.

Aemond verliert ein Auge.

Im Anschluss steigt er auf Vhagars Rücken, beansprucht den Drachen erfolgreich und dreht auf Vhagars Rücken zwei Runden über Driftmark. Sobald er landet wird er von Jacaerys und Lucerys konfrontiert, die sich für die Behandlung ihres Bruders Gottfried rächen wollen. Die vier kämpfen mit Trainingsschwertern, doch als Aemond Prinzessin Rhaenyra beschimpft, indem er seine drei Neffen als Bastarde bezeichnet, attackiert Jacaerys ihn erneut. Da er Aemond im Duell unterlegen war, zückt Lucerys einen Dolch mit dem er Aemond das rechte Auge aussticht. Seiner entsetzten Mutter gegenüber erklärt Aemond später, dass ein Auge ein fairer Austausch für den gigantischen Drachen war. Fortan trägt er in seiner rechten Augenhöhle einen runden Saphir.

Tanz der Drachen
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In den folgenden Jahren lebt Aemond weiterhin am Hofe. Von Ser Kriston Kraut, dem Kommandanten der Königsgarde, wird er zu einem gefährlichen und fähigen Schwertkämpfer ausgebildet. Sein Vater Viserys stirbt als Aemond 19 Jahre alt ist. Trotz der Tatsache, dass der König seine älteste Rhaenyra als seine Nachfolgerin auserkoren hatte, wird auf Königin Alicent und Otto Hohenturms Bestreben Aemonds älterer Bruder Aegon als Aegon der Zweite gekrönt. Da sich auch Rhaenyra als Königin ausrufen lässt und fortan von Drachenstein aus den Thron beansprucht, kommt es zu einem Bürgerkrieg zwischen den rivalisierenden Targaryen-Fraktionen und ihren loyalen Verbündeten, welcher als "Tanz der Drachen" in die Geschichte eingeht.

Aemond verlangt Rache an Lucerys in Sturmkap für sein fehlendes Auge.

Aemond verlangt Rache an Lucerys in Sturmkap für sein fehlendes Auge.

Aemond steht dabei treu auf der Seite seines Bruders. Zu Beginn des Konflikts wird er schließlich nach Sturmkap entsandt, um dort Lord Borros Baratheon auf Aegons Seite zu ziehen. Dort trifft er aber auf seinen verhassten Neffen Lucerys Velaryon, der Haus Baratheon für die Schwarzen gewinnen soll. Baratheon sieht sich somit mit den beiden rivalisierenden Targaryen konfrontiert und noch am Hofe verkündet Aemond, dass Lucerys ihm ein Auge schulden würde. Er fordert Lucerys zum Kampf heraus, doch Lord Borros verbietet es den beiden, ihren Konflikt unter seinem Dach auszutragen. Er erlaubt es Lucerys daher, auf dem Rücken seines Drachen Arrax davonzufliegen.

Aemond und Vhargas töten Lucerys und seinen Drachen Arrax.

Aemond und Vhargas töten Lucerys und seinen Drachen Arrax.

Allerdings wird Aemond von Borros' Tochter Maris provoziert, die er zuvor als mögliche Ehepartnerin abgelehnt hatte. Sie fragt provokant, ob ihm Lucerys neben seinem Auge etwa auch seine Männlichkeit geraubt hätte. Aufgebracht beschließt Aemond, dies nicht auf sich sitzen zu lassen: Er schwingt sich auf Vhagar und nimmt die Verfolgung von Lucerys auf, woraufhin es zum Kampf der beiden Drachen im Himmel über Sturmkap kommt. Aufgrund der größeren Erfahrung von Aemond und Vhagar können sie Lucerys und seinen Drachen Arrax töten. Während Alicent und Otto entsetzt von der Tat Aemonds sind, weil sie die friedliche Beilegung des Konflikts unmöglich macht, ist Aegon begeistert und lässt ein Fest für seinen Bruder ausrichten.

Die Schlacht von Königsruh resultiert in Aegons schwerer Verletzung, weswegen Aemond die Herrschaft als Regent übernimmt.

Die Schlacht von Königsruh resultiert in Aegons schwerer Verletzung, weswegen Aemond die Herrschaft als Regent übernimmt.

Aemond wird fortan als Sippenmörder verachtet, was insbesondere der Propaganda seiner Feinde in die Hände spielt. Auch Prinz Daemon Targaryen schwört Rache für Lucerys und kann durch seine Gefährtin Mysaria dafür sorgen, dass zwei Auftragsmörder, Blut und Käse, den roten Bergfried infiltrieren, um Aegons Sohn Jaehaerys zu ermorden. Später kämpft Aemond an der Seite seines Bruders und Ser Kriston Kraut in der Schlacht bei Krähenruh, wo die beiden Targaryen-Brüder Rhaenys Targaryen und ihren Drachen Meleys töten. Im Anschluss erobern Aemond und Kraut die Burg, töten die Besatzung und richten auch Lord Steinhof hin. Aemond und Vhagar überstehen den Kampf unversehrt, doch Aegon wird schwer verletzt. Während der König außer Gefecht gesetzt ist, nimmt Aemond die Rolle des Prinzregenten an und herrscht fortan an seiner Statt.

Aemond lässt nach der Einnahme Harrenhals alle Krafts hinrichten.

Aemond lässt nach der Einnahme Harrenhals alle Krafts hinrichten.

Gemeinsam mit Ser Kriston ruft Aemond ein Heer zusammen und führt es gen Harrenhal, dem Sitz von Daemon Targaryen. Durch diese strategisch katastrophale Fehleinschätzung bleibt Königsmund jedoch faktisch ungeschützt, was es Rhaenyra und Daemon erlaubt, die Hauptstadt zu erobern. Aemond erobert das verlassene Harrenhal und lässt Ser Simon Kraft mitsamt seiner Familie hinrichten, angesichts des Falls von Königsmund lediglich ein Pyrrhussieg. Entsetzt über diesen herben Verlust, sowie weitere Niederlagen seiner Truppen, trennt Aemond sich von Ser Kriston. Da Rhaenyra über mehrere Drachen verfügt, muss er seinen Plan, nach Königsmund zurückzukehren, aufgeben.

Aemond überzieht die Flusslande mit Feuer und Terror.

Aemond überzieht die Flusslande mit Feuer und Terror.

Auf Harrenhal lernt Aemond auch die Amme Alys Strom kennen, die er verschont und zu seiner Geliebten nimmt. Als ihn die Nachricht vom Verlust der Hauptstadt erreicht, kann nur sie ihn davon abhalten, den Jungen zu erwürgen, der sie überbracht hatte. Der Hofnarr Pilz schreibt, sie sei der Grund der Trennung zwischen Aemond und Ser Kriston gewesen, da beide sie begehrten und Alys ihre Leidenschaft durch Zaubermittel und Liebestränke noch verstärkte. Septon Konstanz ist der Ansicht, nur Aemond sei dem Zauber der Frau so sehr erlegen, dass er sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen konnte. Laut Alys selbst hätten sie sogar geheiratet.

Daemon und Aemond treffen ein letztes Mal aufeinander.

Daemon und Aemond treffen ein letztes Mal aufeinander.

Nun plant Aemond, die Flusslande mit Feuer und Terror zu überziehen und Rhaenyra so zu zwingen, einige ihrer Drachenreiter zu entsenden. Drei Tage nach dem Abzug der Armee nimmt Sabitha Frey Harrenhall in Besitz und findet im Götterhain die schwangere Alys. Kurz darauf kehrt Aemond auf Vhagar zurück, setzt die hölzernen Bauten in Brand und fliegt zusammen mit Alys wieder weg. Schließlich sieht Rhaenyra sich gezwungen, Prinz Daemon und Nessel zu entsenden, um Aemond aufzuhalten. Dieser kann seinen Verfolgern aber stets entgehen und taucht kurz darauf an einem anderen Ort auf, um seinen Terror fortzusetzen. Schließlich begibt Daemon sich zurück nach Harrenhal, was als Herausforderung für Aemond gedacht ist. Tatsächlich findet sich sein Neffe 13 Tage später mit Alys auf Vhagars Rücken in Harrenhal ein. Auf Daemonds Nachfrage, wer ihm gesagt hätte, wo er ihn finden könnte, antwortet Aemond, seine Alys hätte ihn in Visionen gesehen. Bevor es in der Luft über der Festung und dem angrenzenden See Götterauge zu einem erbarmungslosen Kampf zwischen Aemond und Vhagar sowie Daemon und Caraxes kommt, küsste Einauge seine Geliebte zum Abschied.

Daemon reißt Aemond mit in den Tod.

Daemon reißt Aemond mit in den Tod.

Schließlich kollidieren beide Drachen in der Luft, woraufhin Daemon aus seinem Sattel springt, auf Vhagar landete und Aemond sein valyrisches Schwert, Dunkle Schwester, durch das Auge rammt. Aemond stirbt noch in der Luft, doch da Vhagar und Caraxes sich gegenseitig tödlich verwunden, stürzten alle Beteiligten hunderte Meter in die Tiefe und schlagen schließlich auf der Oberfläche des Götterauges auf. Während Aemonds Leichnam Jahre später geborgen werden kann – nach wie vor Dunkle Schwester in seinem Schädel steckend – wird Daemons Leiche nie entdeckt. Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass auch Daemon ums Leben gekommen ist.

Vermächtnis[]

Harrenhall wird in den folgenden Jahren zu einem Unterschlupf für Räuber und Vogelfreie und Alys zu ihrer Anführerin. Als Ser Regis Hagen und Ser Damon Darry mit einhundert Männer im Jahre 132 die Burg für König Aegon III. zurückerobern wollen, präsentiert Alys der Delegation ihr Kind, das sie als Aemonds ehelich geborenen Sohn und Erben sowie rechtmäßigen König von Westeros bezeichnet. Es ist nicht bekannt, was aus dem Jungen wird.

Staffel 1
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Vorgeschichte
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Aemond wird zwischen den Jahren 115 und 116 nach Aegons Eroberung als drittes Kind und zweiter Sohn von König Viserys I. und seiner zweiten Gemahlin Königin Alicent Hohenturm geboren. Er ist der jüngere Bruder von Aegon und Helaena Targaryen, sowie ein Jahr älter als der Drittgeborene, Daeron. Wenngleich Aegon der erstgeborene Sohn des Königs ist, wurde der Titel des Thronfolgers bereits vor seiner Geburt an seine und Aemonds Halbschwester Rhaenyra übertragen, dem einzigen Kind aus ihres Vaters erster Ehe. Nach dem Viserys durch Aegons Geburt nun über einen männlichen Erben verfügt, mehren sich die Stimmen im patriarchalischen Westeros, die der Meinung sind, nur ein Mann käme als König auf dem Eiserenen Thron in Frage, allen voran Alicents Vater und Aemonds Großvater, Otto Hohenturm, gleichzeitig der engste Berater des Königs.

Die zwei entstehenden Fraktionen zwischen denjenigen, die Rhaenyras Ansprüche unterstützen und dem Eid treu bleiben, die sie ihr geleistet hatten und jenen, die Aegon auf dem Eisernen Thron sehen wollen, führen zu Spannungen in der Hauptstadt Königsmund. Besonders leidet die Freundschaft zwischen Rhaenyra und ihrer einstigen besten Freundin und mittlerweile Stiefmutter Alicent darunter, zumal ihr Vater Otto seine Tochter eindringlich davor warnt, dass nach Viserys' Tod Krieg ausbrechen wird. Da der Anspruch einer Frau definitiv angefochten werden würde, bleibt seiner Meinung nach Rhaenyra keine andere Wahl, als alle Söhne von Viserys und Alicent töten zu lassen, will sie keine Rivalen um ihre Krone riskieren. Alicent bleibt daher nichts anderes übrig als ihren Erstgeborenen entweder auf die Königswürde vorzubereiten oder auf die Gnade ihrer Kindheitsfreundin zu hoffen.

Ottos Versuche den König dazu zu bringen Rhaenyra durch Aegon zu ersetzen, resultieren in mehreren Angriffen auf die Tugend der Kronprinzessin, so lässt er sie unter anderem durch seine Spione beschatten, was Viserys dazu veranlasst ihn zu entlassen. Auch Alicent verteidigt ihre Freundin gegen die Anschuldigungen ihres Vaters, sie habe ihre Jungfräulichkeit in einem Bordell an ihren Onkel Daemon verloren, muss aber von Larys Kraft und Ser Kriston Kraut, dem Leibwächter Rhaenyras erfahren, dass sie mit Halbwahrheiten abgespeist wurde und Otto für Berichte entlassen wurde, die auf Tatsachen beruhten. Die Erkenntnis verbittert Alicent und sie wendet sich von Rhaenyra ab.

Bei deren Hochzeit mit Laenor Velaryon erscheint die Königin in einem smaragdgrünen Kleid und signalisiert damit, dass sie bereit ist für ihre Familie, Haus Hohenturm, einzutreten. Die Zeremonie endet in einer Tragödie als der emotional fragile Ser Kriston vor aller Augen den heimlichen Liebhaber des Bräutigams erschlägt, nach dem dieser den verschmähten Liebhabers der Braut einmal zu oft mit seiner Kenntnis über dessen verbotenen Romanze mit der Thronerbin konfrontiert hat. Da Kraut glaubt seine Ehre nun unrettbar verwirkt zu haben, zieht er sich in den Götterhain zurück, um seinem Leben ein Ende zu bereiten. Alicent hält ihn davon ab und gewinnt so die bedingungslose Loyalität des Königsgardisten, der sich, zu seiner Verbitterung von Rhaenyra lediglich als Liebhaber geduldet, von der Prinzessin abwendet und zum Leibwächter der Königin wird.

Diese Treue weitet sich ebenfalls auf die Kinder Alicents aus, die er in den folgenden zehn Jahren unter seine Fittiche nimmt und im Schwertkampf ausbildet. Rhaenyras Kinder, die offiziell von Laenor Velaryon stammen, straft Kraut dagegen mit der gleichen Verachtung wie ihre Mutter, zumal Gerüchte die Runde im Roten Bergfried machen, dass sie auf Grund der mangelnden Ähnlichkeit mit dem Gemahl der Prinzessin, tatsächlich Bastarde des Lordkommandanten der Stadtwache, Ser Harwin Kraft, sind. Aemond wächst somit in einer Zeit zunehmender Feindseligkeit innerhalb des Königshauses auf, zudem stet er im Schatten seines älteren Bruders und seiner Halbcousins, da er im Jahr 126 als einziger des Quartetts keinen Drachen für sich beanspruchen konnte.

Folge 6 - Die Prinzessin und die Königin:
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Am Tag als Rhaenyra ihren dritten Sohn Gottfried auf die Welt bringt, wird Aemond mit den anderen drei von den Drachenhütern im Umgang mit ihren Drachen unterrichtet und beobachtet, wie Jacaerys seinem Drachen Vermax Befehle erteilt und mit einer Ziege füttert. Nach der Stunde wird Aegon von seinen Verwandten weißgemacht, dass sie den passenden Drachen für ihn gefunden haben. Auf Grund früherer Schikane bleibt er skeptisch, gleichzeitig kann er seiner Neugier nicht zügeln. Zu seiner großen Enttäuschung, bringen sie lediglich ein Schwein zum Vorschein, welches sie mit falschen Flügeln dekoriert haben, woraufhin sie sich mit Grunzgeräuschen über ihn lustig machen.

Gedemütigt begibt sich Aemond in die Drachengrube, um sich endlich auch einem der freien Reptilien Untertan zu machen, doch er ergreift die Flucht als er auf den Drachen Traumfeuer trifft, bevor er verletzt oder gar getötet werden kann. Ein Soldat erwischt ihn und bringt ihn zu seiner erbosten Mutter, die ihn ob seines zur Besessenheit ausgearteten Wunsches tadelt, sich voreilig einen erwachsenen Drachen zu holen. Als Aemond aber von dem fiesen Streich seines Bruders und Rhaenyras Söhnen berichtet, zeigt sie mehr Sympathie für ihren Sohn; sie versichert ihm, dass auch er eines Tages einen Drachen erhalten werde, was laut seiner jüngeren Schwester Haelena geschieht, sobald Aemond ein Auge schließt. Weder Aemond noch Alicent achten auf diese Worte und auch die tröstenden Worte seiner Mutter heitern den Jungen nicht auf. Er ist gedemütigt, weil alle ihn ausgelacht haben. Als Viserys später von seiner Gemahlin von diesem Vorfall erfährt, zeigt er weniger Verständnis für Aemond; das er glaubt, ein paar Jugendliche könnten für ihn auf eigene Faust einen Drachen zähmen, zeugt von seiner Leichtgläubigkeit. Er verdächtigt seinen älteren Bruder Aegon den Streich ausgeheckt zu haben, doch Alicent vermutet, dass Rhaenyras Söhne dahinter stecken.

Alicent konfrontiert ihren Erstgeborenen später mit dem Vorfall und verlangt zu erfahren, wessen Idee der Streich mit dem Schwein war. Sie ist verärgert, dass er sich mit Rhaenyras Söhnen gegen seinen eigenen Bruder verbündet, doch der Prinz verspottet Aemond als Schlappschwanz. Seine Mutter insistiert, dass Aegon seinen Bruder im privaten Umfeld schikanieren kann wie er will, sie in der Öffentlichkeit ihr Blut jedoch verteidigen müssen. Wie ihr eigener Vater ihr vor zehn Jahren bereits einzuschärfen versuchte, macht nun Alicent Aegon klar, dass seine Halbneffen nicht immer seine Spielkameraden bleiben werden: Sobald Rhaenyra den Thron besteigt ist Jacerys Velaryon der Erbe des Eisernen Thrones. Den wenig ambitionierten Aegon interessiert das kaum, da er nicht plant, den Anspruch seiner Halbschwester anzufechten, woraufhin seine Mutter die Geduld verliert und ihn am Gesicht packt: Seine bloße Existenz ist die Anfechtung, da Rhaenyras Thron niemals sicher sein wird, so lange die leiblichen Söhne ihres Vaters noch leben, weswegen sowohl Aegons als auch Aemonds Leben in Gefahr sein wird.

Später trainiert Ser Kriston auf dem Hof unter den Augen des Königs und der Hand Lord Lyonel Kraft Viserys' Söhne Aegon und Aemond, sowie Rhaenyras Söhne Jacaerys und Lucerys Velaryon im Schwertkampf. Der Monarch ist begeistert, da er hofft, die Vier werden durch das gemeinsame Lernen und die Raufereien zusammen geschweißt, sehr zur stillen Skepsis des besorgten Lord Lyonels, dem die Ähnlichkeit von Jace und Luce zu seinem Sohn Harwin ebenfalls nicht entgangen sind. Besonders Aemond verachtet seine beiden Halbneffen auf Grund des vorherigen Streiches zutiefst und er rempelt einen von ihnen im Vorbeigehen an. Kraut zieht Alicents Söhnen eindeutig denen Rhaenyras vor, weswegen er diese wenig beachtet; er regt die Targaryen-Geschwister an, gegen ihn anzutreten, doch sie sind ihm selbst zu zweit nicht gewachsen. Der anwesende Lordkommandant der Stadtwache beobachtet, dass seine eigenen heimlichen Söhne wenig Beachtung bekommen, weswegen er dem Königsgardisten zu rät, allen Jungen die selbe Aufmerksamkeit zu gönnen. Der fragt, ob Kraft seine Trainingsmethoden hinterfragt, dennoch reagiert er auf die Kritik und verfügt, dass Aegon gegen den jüngeren Jacaerys antritt, alles andere als eine gerechte Paarung, wie Harwin kommentiert. Dementsprechend kann Aegon Jace überwältigen und Kraut treibt seinen Schützling dazu an, seinen am Boden liegenden Gegner nicht wieder auf die Beine kommen zu lassen. Enthusiastisch befolgt Aegon den Rat, da er die Warnung seiner Mutter beherzigt, dass Rhaneyras Söhne sich zu seinen Feinden entwickeln werden. Harwin schreitet schließlich zur Verteidigung seines heimlichen Sohnes ein und wirft Aegon zu Boden, wütend darüber, dass die Jungen in Krauts Training nur Grausamkeit gegenüber den Schwächeren lernen. Kraut konfrontiert Ser Harwin provokant mit seinem erstaunlichen Interesse an der Ausbildung von Rhaenyras Söhnen, da sowas üblicher ist, wenn es sich um Vetter, Brüder oder "Söhne" handelt. Auf Grund der Anspielung verliert Kraft die Beherrschung und schlägt den Ritter der Königsgarde unter den entsetzten Blicken des Königs und seines Vaters nieder, bevor er von dessen Schildbrüdern fortgezogen wird, wobei er den am Boden liegenden Kriston auffordert, seine Anschuldigung zu wiederholen. Kraut setzt sich nicht zur Wehr und erträgt die Verletzung belustigt, denn da Harwin sich derart hat provozieren lassen, sieht er seinen Verdacht bezüglich der Abstammung von Rhaenyras Söhnen als bestätigt an, zudem hat sein verhasster Liebesrivale vor den Augen von König Viserys sein Gesicht verloren.

Folge 7 - Driftmark:
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Folge 8 - Der Lord der Gezeiten:
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Folge 9 - Der Grüne Rat:
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Folge 10 - Die Schwarze Königin:
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Staffel 2
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Folge 1 - Ein Sohn für einen Sohn:
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Folge 2 - Rhaenyra die Grausame:
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Folge 3 - Die brennende Mühle:
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Folge 4 - Der Rote und der Goldene Drache:
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Folge 5 - Der Prinzregent
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Folge 6 - Das gemeine Volk:
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Folge 7 - Die Rote Saat:
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Folge 8 - Die Königin, die stets eine war:
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Bekannte Opfer[]

Mörder Nummer Opfer Umstände
Vhagar: 1. Lucerys Velaryon Auf Aemonds Befehl getötet.
2. Arrax
3. Prinzessin Rhaenys Targaryen In der Schlacht von Krähenruh auf Aemonds Befehl getötet.
4. Meleys

Mörder Nummer Opfer Umstände
Vhagar: 1. Lucerys Targaryen Getötet, nachdem Aemond die Kontrolle über sie verloren hat.
2. Arrax
3. Prinzessin Rhaenys Targaryen In der Schlacht von Krähenruh auf Aemonds Befehl getötet.
4. Meleys

Galerie[]

Romane:

Serie:

Zitate[]

“Seht Euch nur dieses traurige Geschöpf an, Mylord. Der kleine Bastard Luk Kraft. Du bist nass, Bastard. Regnet es, oder hast du dir vor Angst in die Hose gemacht?”

— Aemond Targaryen zu seinem Neffen als sie beide als Botschafter für ihre Parteien erscheinen (Feuer und Blut)

“Ihr habt doch nur ein Auge verloren, wie konntet ihr da so blind sein?”

Otto Hohenturm ist wütend über die unbedachte Aktion seines Enkels Aemond, die den Krieg eskalieren lassen wird. (Feuer und Blut)

“Sollen die Götter entscheiden, ob Ihr die Wahrheit sprecht. Wenn Ihr unschuldig seid, wird Euch der Krieger die Stärke verleihen, mich zu besiegen. (Feuer und Blut)

— {{{Sprecher}}}

Trivia[]

Navigation[]

           Bösewichte aus Das Lied von Eis und Feuer

WESTEROS

Nördlich der Mauer

Die Anderen (Die Weißen Wanderer) : Der Nachtkönig
Die Wiedergänger: Viserion

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Manke Rayder:
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Craster

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Untergebene
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