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Dieser Artikel ist ein Beitrag zum Antagonisten-Wettbewerb 2017. Er behandelt keinen existenten Schurken, sondern wurde von Grizzhly ausgedacht.

“Versuche nicht, mich über die Risiken unseres Unterfangens zu belehren. Ich kenne die Risiken! Ich spüre sie jeden Tag von morgens bis abends, sehe sie bei jedem Blick in den Spiegel! Jedes Wort aus meinem Mund, jeder Atemzug lässt mich die Qualen spüren, die die "Risiken" auslösen... Und doch bin ich bereit, bereit und willens den Schritt zu gehen, den mein Vater nicht gehen konnte! Ich werde siegen, und wenn ich dafür den ganzen Erdball niederbrennen muss!!! Aktiviert den Mechanismus, es wird Zeit Geschichte zu schreiben. Heute werden wir zu Göttern...”

— Asta befiehlt die Öffnung des Dimensionstors

Asta Leonora Monteleone, aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters auch Die Hexe oder Die Alte genannt, ist die CEO von Kovarr Industries. Insgeheim ist sie außerdem Anführerin des Konklaves, einer Gruppe einflussreicher Industrieller und Wissenschaftler, die planen ein Dimensionsportal zu bauen und durch die freigesetzte Energie götterartige Kräfte zu bekommen.

Biographie

Kindheit

Asta Smythe wurde am 31. Dezember als jüngstes Kind des Industriemagnaten Chester Smythe geboren. Ihr Vater Chester war Amerikaner, ihre Mutter war Spanierin. Ihr Vater war als CEO von Kovarro Industries ein vielbeschäftigter Mann und so wuchs Asta mit zwei älteren Brüdern und einer älteren Schwester bei ihrer Mutter in einer Villa in Andalusien auf. Als Asta acht Jahre alt war erkrankte ihr ältester Bruder Léon, dem sie am nahesten stand, an einer seltenen Nervenkrankheit, die ihm furchtbare Schmerzen bereitete und ihn an einen Rollstuhl zwang. Obwohl es erst schien, als wäre er auf dem Weg der Besserung kamen die Anfälle eines Tages zurück und Asta wurde mehrere Nächte von den Schmerzensschreien ihres Bruders geweckt. Um die schrecklichen Erinnerungen zu verdrängen, zog Asta sich in ihre Fantasie zurück und begann in ihrer Fantasie, verschiedene Welten zu besuchen auf denen sie als Prinzessin verehrt wurde.

Drei Monate vor ihrem neunten Geburtstag hörten Léons Schreie plötzlich auf. Als Asta aufwachte rannte sie sofort in die Küche, wo sie zum ersten Mal ihrem Vater Chester gegenüber stand. Obwohl sie ihn erkannte hatte sie Angst vor ihm; sie hatte ihn nie kennengelernt und nur auf Fotos gesehen. Chester kniete sich vor Asta und erklärte ihr, dass er Léon, dessen Krankheit in einem schlimmen Stadium war, mit nach Amerika nehmen würde da seine Firma dort Mittel hätte, ihn zu retten. Obwohl Asta dies nicht wollte ließ Chester sich nicht beirren. Tatsächlich war Léon schon nicht mehr im Haus, Chester hatte ihn bereits fortgeschafft. Asta vermisste ihren Bruder sehr. Mit ihrem anderen Bruder, Adrián, kam sie nicht all zu gut klar und ihre Schwester Cintra studierte mittlerweile in Japan und war somit nicht zuhause. Mit Kindern durfte sie auch nicht spielen, da ihre Eltern fürchteten dass Asta ein Ziel von Terroristen oder Entführern werden könnte, die ihrem Vater schaden wollten. Der Mangel an gleichaltrigen Spielkameraden führte dazu, dass Asta sich noch weiter verschloss und in ihrer Fantasiewelt lebte. Sie begann jedoch, sich ihren Familienmitgliedern gegenüber sehr kühl zu verhalten.

Jugend

Im Alter von sechzehn Jahren kam es zu einem Streit zwischen Asta und Adrián. Obwohl der Grund dafür relativ nichtig war, rastete Asta aus, sodass selbst der volljährige Adrián Angst bekam. Adrián floh aus dem Zimmer und scheinbar war damit Ruhe eingekehrt. Asta war jedoch nicht bereit, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Sie nahm die Chance wahr, als ihre Mutter für ein Wochenende zu Chester in San Francisco reiste. Nachts, als Adrián und alle Dienstboten schon schliefen, schlich sie sich in Adriáns Zimmer und rammte ihm ein Küchenmesser in die Kehle. Durch die Schmerzen wachte Adrián auf, konnte jedoch durch seine zerschnittene Luftröhre nicht um Hilfe schreien. Während Adrián an seinem Blut erstickte, sah Asta emotionslos zu. Als ihr Bruder tot war, schleppte sie die Leiche fort und warf sie in einen Brunnen am Ende des Anwesens. Sie wischte das Blut auf und nutzte die blutgetränkten Bettlaken um sauberzumachen. Die Bettlaken verbrannte sie in einem der Kamine des Anwesens, in einem Zimmer von dem sie wusste dass es selten besucht wurde. Während sie ihren Bruder zum Brunnen schleppte, beobachtete sie ein Landstreicher. Er sah das blutgetränkte Mädchen und ergriff auf der Stelle die Flucht. Später ging er davon aus, sich alles nur eingebildet zu haben.

Nachdem sie alle Spuren beseitigt hatte, schrieb Asta einen Brief im Namen ihres Bruders. In diesem stand, dass Adrián es Leid war sich hinter dem Namen seines Vaters und dessen Firmenimperiums zu verstecken und dass er sein eigenes Glück in der Welt machen wolle und deshalb die Familie verlasse und nie zurückkehren werde. Diesen Brief hinterließ Asta ihrer Mutter, welche zwar sehr traurig war aber einsah, dass sie ihren volljährigen Sohn nicht auf ewig in ihrem Anwesen halten könne.

Asta jedoch begann, den Mord an ihrem Bruder zu bereuen und erkannte, dass sie vorschnell und willkürlich gehandelt hatte. Sie schwor sich, sich ihren Emotionen nie wieder so hinzugeben und begann von dem Tag an, die Welt mit einem emotionslosen und rationalen Blick zu betrachten. Sie hielt es in dem Haus, in dem sie ihren Bruder getötet hatte, nicht mehr aus und bettelte ihre Mutter an, sie auf ein Internat zu schicken. Nach langer Überzeugungsarbeit willigte ihre Mutter schließlich ein und Asta ging auf ein Eliteinternat in Japan. Dort begann sie sich für Physik und Wissenschaften zu interessieren und spezialisierte sich in diesem Bereich. Auch nach ihrem Abschluss an dem Internat studierte Asta weiterhin in Japan, an einer renommierten Universität. Dort lernte sie einen Japaner namens Kaito kennen. Sie erkannte schnell, dass Kaito eine ähnliche Denkweise wie sie hatte. Sie wusste jedoch nicht, dass Kaito außerdem Mitglied in einem Geheimbund war und ein ausgebildeteter Assassine und Kämpfer war.

Zusammenarbeit mit Kovarro

Während eines missglückten Versuchs im Forschungslabor der Institution, für die Asta und Kaito mittlerweile arbeiteten, rettete Asta Kaitos Leben. Obwohl Kaito schwere Brandwunden davontrug, schwor er Asta gemäß der Tradition seine Loyalität. Beide bemerkten jedoch nicht, dass durch den Unfall Gase und Dämpfe freigesetzt wurden. Die Gase wurden durch eins der Feuer in Brand gesetzt und explodieren. Durch die Macht der Explosion kam es zu einem Erdrutsch und ein Teil des Berges, in dessen Flanke das Institut gebaut war, rutschte hinab und zerschmetterte das Institut. Asta und Kaito kamen jedoch mit dem Leben davon. Die beiden wurden voneinander getrennt und Asta, die in ihrer Panik einfach nur von dem Labor fortwollte, rannte in Richtung der Berge. Dort schien es ihr, als wäre durch den Erdrutsch eine geheime Höhle freigelegt worden. In dieser Höhle fand Asta antike Dokumente, die nicht von Menschenhand schienen. Asta realisierte, dass die Erschaffer dieser Dokumente nicht von der Erde stammten. Sie stammten aus einer anderen Dimension.

Asta sammelte die Dokumente ein und reiste sofort aus Japan in die USA. Sie besuchte ihren Vater Chester im Firmensitz von Kovarro Industries und händigte ihm die Dokumente aus. Chester wusste sofort, was er in seinen Händen hielt und offenbarte seiner Tochter, dass seine Forschungsteams bereits seit einiger Zeit nach diesen Dokumenten gesucht hatten. Er erklärte, dass er durch eine alte japanische Grabinschrift auf die Spur des antiken Dimensionstempels gestoßen war, den Asta nun durch Zufall entdeckt hatte. Er erklärte außerdem, dass Astas Schwester Cintra seit Jahren in Japan mithilfe eines Kovarro-Einsatzteams nach dem Tempel gesucht hatte und nicht, wie Asta geglaubt hatte, dort studiert hatte und dann dort gelebt hatte. Das Team, welches aus erfahrenen Soldaten und Attentätern bestand, hatte außerdem alle eliminiert, die ihnen auf die Schliche, bzw. ihnen zuvorkamen.

Chester offenbarte Asta die Ausmaße ihres Fundes. Mithilfe der Dokumente, die eine Art Anleitung waren, war es möglich, ein Tor zwischen den Dimensionen zu bauen. Durch dieses Tor sollte es möglich sein, andere Dimensionen zu bereisen. Chester verschwieg Asta jedoch, dass die Schemata sehr ungenau waren und nur das Grundgerüst des Portals beschrieben. Nichtsdestotrotz befahl Chester seinen besten Forschungsteams, sofort den Bau des Portals in Angriff zu nehmen. Er zog außerdem Cintra aus Japan ab und ließ sie nach San Francisco einfliegen. Dies war das erste Mal seit Jahren, dass die Schwestern sich wieder sahen. Es entbrannte jedoch schnell eine Rivalität zwischen den beiden, da Cintra, die Erbin ihres Vaters, davon ausging dass Asta ihren Platz einnehmen wollte. Im Gegensatz zu Cintra, die eine Sportlerin und sehr aktiv war, war Asta eine Forscherin und Wissenschaftlerin und sie und ihr Vater verstanden sich brennend.

Forschungsarbeit

Es dauerte Jahre, bis das Grundgerüst endlich fertig war und noch länger, bis Chesters Forscher endlich einen Weg gefunden hatten, vom Grundgerüst aus weiterzubauen und ein fertiges Portal herzustellen. Asta war mittlerweile 34 Jahre alt. Während der Zeit hatte sie ihr Wissen in Physik weiter vertieft und konnte so den Fortschritt des Projekts weitgehend unterstützen. Ihr Vater war von seiner Tochter begeistert, da diese im Gegensatz zu Cintra einen wirklichen Beitrag leisten konnte.

Asta war über die ganze Zeit hinweg jedoch nicht nur in San Francisco geblieben. Sie war nach Genf gereist, wo sie eine Villa erbaut hatte, die dem Namen ihrer Familie würdig war. In Genf hatte sie auch Kontakt zu einigen Forschern des CERN aufgenommen, denen sie die Information über das Dimensionsportal anvertraute. Einige Forscher ließen sich dann von Kovarro abwerben, andere weigerten sich da sie die Arbeit bei CERN angenehmer fanden, oder die Erschaffung eines Dimensionsportals als unnormal oder gar blasphemisch hielten. Asta war jedoch nicht bereit, sich von diesen Menschen aufhalten zu lassen oder die Informationen an die Öffentlichkeit sickern zu lassen und so ließ sie "Unfälle" arrangieren, damit diese Forscher ihr nicht zu Feinden werden konnten.

Außerdem kehrte Asta nach Japan zurück, wo sie Kaito dabei unterstütze, die Kontrolle über die Organisation, der er angehörte, an sich zu reißen. Sie unterstützte ihn finanziell und nutzte ihre Kontakte aus, um Anschläge auf führende Mitglieder der Gruppe ausführen zu lassen. Nach einem Jahr innergrüpplichen Krieges ging Kaito als Sieger hervor und konnte die Macht an sich reißen. Da Kaito ihr nach wie vor bedingungslos loyal war, hatte Asta sich einen mächtigen Verbündeten geschaffen.

Den einzigen Ort den Asta nicht besuchte, war die Villa in Andalusien, in der sie ihre Kindheit verbracht hatte. Obwohl sie ihrer Mutter nicht feindlich gesinnt war und diese teils sogar vermisste, war Asta nicht bereit an den Ort zurückzukehren an dem die ihren Bruder ermordet hatte.

Während eines Fluges aus Japan nach Südafrika, wo Asta einen Geschäftspartner ihres Vaters treffen sollte, bekam Asta einen Anruf von Chester. Chester erklärte ihr aufgeregt, dass das Portal fast fertig sei und dass Cintra, die eine Mission in Ghana abgeschlossen hatte, bereits auf dem Rückweg sei. Er behauptete, dass das Portal außerdem von Menschen begehbar sei. Als Asta fragte, woher er das den wissen könne, antwortete Chester nicht und legte kurz darauf auf.

Als sie dies erfuhr befahl Asta dem Piloten ihres Privatjets, sofort nach San Francisco zu fliegen. Der Pilot drehte über Ägypten Richtung Amerika um, da Asta fürchtete dass Cintra die Situation nutzen würde um ihren Vater zu manipulieren, da Asta nicht anwesend war.

Asta kam spätabends in der Kovarro-Zentrale an, fand jedoch weder von ihrem Vater noch von ihrer Schwester eine Spur. Asta beschloss, im unterirdieschen Labor nachzusehen, dort fand sie die Einrichtung jedoch schon verlassen vor, die Wissenschaftler waren bereits nach Hause gegangen. Asta blieb jedoch im Labor, sie hatte nie die Einrichtungen der Kovarro-Zentrale benutzt sondern hatte es vorgezogen, in der Kovarro-Forschungseinrichtung außerhalb der Stadt zu arbeiten. Somit durchstöberte sie die Einrichtung dort zum ersten Mal und stolperte letztlich auf einen gesicherten Bereich, den sie aufgrund ihres Ranges jedoch problemlos betreten konnte. Dort fand Asta einen Anblick vor, den sie ihr Leben lang nicht vergessen würde. In einem langen, sterilen Baum hingen Reihen von menschlichen Versuchsobjekten in stählernen Vorrichtungen. Diese waren an allerlei Maschinen angeschlossen, jeder hatte jedoch einen Ausdruck von äußerstem Leiden ins Gesicht geschrieben. Als Asta fassungslos durch die Reihen schritt, kam ihr ein grausamer Verdacht. Sie ging zu einem Schreibtisch, der sich am fernen Bereich des Raumes befand. Dort fand sie einen Computer, auf dem alle Daten der Versuche gespeichert wurden. Aus den Daten lernte Asta, dass sämtliche Versuchsobjekte gegen ihren Willen gefangen gehalten wurden, sie waren Straßenkinder oder Obdachlose - Menschen die nicht vermisst werden würden. An diesen Menschen testete Chester seine Dimensionstechnologie. Nur durch diese zahlreichen, menschenunwürdigen Tests, hatte Chester letztendlich sein Portal so bauen können, dass dieses von Menschen begehbar war.

Während Asta die Namen der Opfer durchging fand sie einen, der ihr schrecklich bekannt vorkam: Léon Smythe-Monteleone. Voller Schrecken erkannte Asta, dass ihr Vater nie vorgehabt hatte, ihren Bruder zu heilen. Stattdessen war Léon, der aufgrund seiner Krankheit nie Chesters Nachfolger werden konnte, entbehrlich und wurde die erste Versuchsperson für Chesters Experimente, lange schon bevor Asta ihm die Pläne bringen konnte. Asta erkannte, dass ihr Vater sie von Anfang an ausgespielt hatte, er hatte sie ausgenutzt und belogen. Chester hatte schon einige Jahre bevor Asta ihn kontaktiert hatte, Informationen über Dimensionsportale gesammelt und an Menschen experimentiert, um die Reise durch die Dimensionen zu ermöglichen. Nachdem er Jahre lang an Léon experimentiert hatte, hatte er Léon letztendlich irreparabel zerstört und nur noch einen Nutzen für diesen gehabt: Léon wurde durch Chesters erstes, unfertiges Dimensionsportal gestoßen. Léons Körper wurde dabei jedoch vollständig annihiliert und auch das Portal hatte schwerwiegende Schäden genommen. Allein Astas Schemata lieferten Chester erst die Lösung, um ein funktionsfähiges Portal zu errichten.

Wutentbrannt stürmte Asta fort von dem Computer und beschloss, ihren Vater zu konfrontieren. Als sie jedoch noch einen Blick auf die Opfer, die an den Maschinen hingen, war, traf sie ein weiterer Schicksalsschlag. Einer dieser gefolterten, bemittleidenswerten und sowohl phsysisch als auch psychisch gebrochenen Menschen war ihre Mutter. Voller Hass und Trauer kehrte Asta zu dem Computer zurück. Sie überfolg den Eintrag ihrer Mutter und erfuhr, dass Chester diese entführt hatte kurz nachdem Asta in das Internat in Japan gezogen war. Asta verließ den Computer erneut und betrat die Vorrichtung, auf der sich das Schaltpult befand das die Maschinen kontrollierte. Indem sie jedem Experiment einen gigantischen Stromstoß ins Hirn jagte, tötete sie sämtliche Experimente - einschließlich ihrer Mutter - human anstatt sie weiterhin leiden zu lassen. Sie beschloss nun, Chester nicht nur zu konfrontieren sondern ihn für alles, was er ihrer Familie angetan hatte, zu töten.

Eskalation und Tod der Smythes

Am nächsten Morgen kehrte Chester direkt in das Forschungslabor zurück. Er dachte nicht, dass Asta bereits wieder im Lande war und wollte noch einige Tests durchführen, bevor er Asta erneut kontaktierte um sie nach dem Deal mit dem Südafrikaner zu fragen. Im Labor angekommen fand er jedoch sämtliche seiner Versuchsobjekte tot vor. Erschrocken rufte er direkt seine Tochter Cintra an und befahl ihr, mit ihrem Söldnertrupp sofort ins Kovarro-Gebäude zu kommen. Chester legte auf, drehte sich dann aber um und stand plötzlich Asta, Kaito und einer Gruppe von Kaitos Ninja-Assassinen gegenüber. Auf Astas Befehl packten Kaito und einige seiner Leute Chester und schnallten ihn in seine eigene Maschine - dieselbe in die er Astas Mutter gesperrt hatte. Vom Kontrollpult aus aktivierte Asta die Maschine und setzte ihren Vater sämtlichen Experimenten und genetischen Änderungen aus, die dieser all seinen Experimenten im Laufe der Jahre angetan hatte. Asta ließ jedoch alle Phasen gleichzeitig ablaufen, so dass Chester die Schmerzen der Experimente alle gleichzeitig ertragen musste. Asta schaute kalt zu, wie die DNA ihres schreienden Vaters manipuliert wurde und dieser aufgrund der geballten Macht der gesamten Änderungen von Innen zu schmelzen begann und letztendlich von Innen zerriss.

Dreizehn Minuten nach Chesters Tod tauchte Cintra mit ihren Söldnern im Kovarro-Gebäude auf. In der Eingangshalle wurde sie jedoch von Asta konfrontiert, die ihr erklärte dass die Cintra nie leiden konnte und dass sie nun, nach Chesters Tod, keinen Nutzen mehr für sie hatte. Cintra befahl ihren Söldnern, Asta zu töten, die Söldner wurden jedoch von Kaitos Männern angegriffen. Es kam zum Kampf zwischen den Fraktionen und während Söldner und Ninjas brutal gegeneinander kämpften, zwangen Asta und Kaito Cintra zum Rückzug in das unterirdische Labor. Von ihren Männern getrennt erreichte Cintra letzendlich eine Sackgasse, als sie sich plötzlich in dem Raum befand, in dem sich Chesters neues Dimensionsportal befand.

Cintra erkannte, dass sie ihren Verfolgern nicht entkommen konnte. Stattdessen ersann sie einen anderen, wahnsinnigen Plan. Sie aktivierte das Dimensionsportal und ließ sämtliche Energie aus dem Gebäude in das Portal leiten. Durch diesen Energieüberschuss begann das Portal, fast zu bersten. Als Asta und Kaito in den Raum stürmten, bekamen sie grade noch mit wie Cintra mit einem wahnsinnigen Racheblick in das Portal sprang. Indem sie das Portal berührte sorgte Cintra für den Energieüberschuss, der nötig war um das Portal in einer markerschütternden Explosion zu zerstören. Cintra wurde sofort in Stücke gerissen und die Explosion fegte Asta und Kaito durch den Raum. Während sie flog wurde Asta von der Energiewelle getroffen. Für sie fühlte es sich an als würde alle Luft in ihrer Lunge durch Feuer ersetzt, und als würde eine körperlose, aber nichtsdestotrotz übermächtige Präsenz sie beobachten. Kurz bevor sie auf dem Boden aufschlug und ohnmächtig wurde, erinnerte sich Asta an den Anblick wie ihre Schwester die Energie der Zerstörung des Portals absorbierte und von der schieren Energiemasse in Stücke gerissen wurde.

Als Asta wieder zu sich kam bot sich ihr ein erschreckender Anblick. Das gesamte Labor war in Trümmern, die Server, Festplatten und sämtliche technischen Gegenstände vernichtet. In einem Schlag hatte Cintra sämtliche Informationen, die Kovarro über Dimensionsportale besaß, für immer zerstört. Asta jedoch gab nicht auf. Der Tod ihrer Mutter und die Wahrheit über das Schicksal ihres Bruders und den Verrat ihres Vaters hatte sie in eine tiefe Krise gestürzt. Diese Emotionen, verbunden mit Astas genereller psychischer Fragilität, führte zu einem wahnsinnigen Entschluss. Asta beschloss, ein weiteres Dimensionsportal zu bauen. Sie wollte Kovarro Industries übernehmen und mit den Ressourcen der Firma weiter nach Portalen und Tempeln forschen. Sie versprach sich davon, eine ähnliche Sitation herbeizuführen wie die im Labor. Anstatt die Zerstörung des Labors herbeizuführen plante sie jedoch, die freigesetzte Energie zu absorbieren. Obwohl ihre Schwester dabei gestorben war, war Asta sich sicher dass sie stark genug war um die Energie in sich zu speichern und damit umgehen zu können und somit quasi zu einer gottgleichen Entität zu werden. Als Göttin plante sie dann, das Dimensionstor zu durchqueren und durch die Dimensionen zu wandeln und diese ihrem Willen zu unterwerfen, so dass sie letztendlich als Herrin der Welten regieren könnte.

Tatsächlich übernahm Asta die Firma ihres Vaters. Offiziell hieß es, Chester und Cintra seien bei einer Explosion in Kovarro umgekommen, die durch einen Unfall ausgelöst wurde. Asta benannte sich außerdem um, da sie nicht den selben Namen tragen wollte wie ihr Vater. Sie nahm den Mädchennamen ihrer Mutter an und aus Asta Smythe wurde Asta Monteleone. Neben ihrer Tätigkeit als CEO von Kovarro Industries knöpfte Asta auch Kontakte zu Wissenschaftlern und einflussreichen Verbrechern. Mit zwölf der einflussreichsten und vermögensten dieser Menschen schloss sie sich zusammen und erschuf die Geheimorganisation "Konklave". Das Konklave begann, Nachforschungen anzustellen um Informationen über die Dimensionstore zu finden. Jeder der ihnen im Weg stand, wurde ausgelöscht. Ein Mitglied des Konklaves war interessanterweise der Südafrikaner, den Asta eigentlich im Namen ihres Vaters treffen sollte. Trotz ihres Sieges wurde Asta jedoch eine bittere Frau. Die Explosion hatte Spuren hinterlassen, von nun an schmerzte sie jede Bewegung und ihre Lunge war irreparabel zerstört. Jedes Wort, dass sie sprechen musste, fühlte sich für sie an als ob ihr ein glühendes Eisen in den Hals gesteckt wurde und sie konnte schlecht schlafen.

Feindschaft mit dem Südafrikaner

Jahre vergingen, und Asta wurde alt. Als Anführerin des Konklaves und als talentierte Geschäftsfrau hatte sie es zu unermesslichem Reichtum und Einfluss gebracht. Auch der Bau des neuen Dimensionsportals schritt voran, teils durch Fachwissen der ehemaligen Forscher, die an Chesters Portal beteiligt waren, teils durch den Fund eines weiteren Tempels in Argentinien in dem einige Schemata gefunden wurden. Im Gegensatz zu Asta, für die alles nach Plan lief, wurde das Konklave jedoch unruhig. Drei von ihnen waren mittlerweile gestorben und keiner glaubte mehr wirklich an das Dimensionsportal. Von ihrem Zusammenschluss erhofften sich die meisten lediglich Einfluss und vorteilhafte Geschäfte, vor allem weil sie sich Probleme einfach durch Astas Attentäter aus der Welt schaffen konnten. Jeder von ihnen war durch seinen Beitritt ins Konklave beträchtlich reicher und einflussreicher geworden.

Niemand jedoch war so unzufrieden wie der Südafrikaner. Er war der festen Überzeugung, dass Asta nicht vorhatte, wirklich ein Portal zu bauen sondern lediglich plante, letztendlich alle Mitglieder des Konklaves zu ermorden um ihren Reichtum an sich zu reißen. Um dies zu verhindern nahm er an den Geheimsitzungen des Konklaves nie persönlich teil. Er lies sich immer aus seiner Wohnung in Kapstadt über einen Bildschirm in die Treffen verbinden und war somit nur virtuell vorhanden. Irgenwann fasste er in seiner Paranoia den Entschluss, dass Asta sterben müsse damit er selbst sicher sei. Er begann, Vorkehrungen zu treffen um Asta leise auszuschalten und um die Kontrolle über das Konklave an sich zu reißen. Er war jedoch zu unvorsichtig. Asta bekam Wind von dem Plan des Südafrikaners und ihr Wut kannte keine Grenzen. Sie schickte drei Gruppen ihrer besten Attentäter los, die über ganz Kapstadt verteilt Terroranschläge ausführten. Die Zahl der unschuldigen Toten ging in die Tausende und Polizei und Einsatzkräfte waren völlig überfordert. Dieses Chaos nutzen Kaito und vier seiner besten Leute, um die Villa des Südafrikaners zu stürmen, dessen Sicherheitspersonal abzuschlachten und diesen zu entführen. Der Südafrikaner wurde nach Kyoto gebracht, wo er im Stakuga-Tower eingesperrt wurde; Asta hatte besondere Pläne für ihn. Der Stakuga-Tower war es auch, in dem Asta ihr neues Portal bauen ließ.

Nachdem der Südafrikaner als Bedrohung ausgeschaltet wurde, bemerkte Asta plötzlich dass ihre Hand anfing zu zittern.

Das Ende des Konklaves

Asta war mittlerweile über 90 und sie hatte ein gigantisches Problem. Das Zittern in ihrer Hand war erst der Anfang - die Krankheit an der ihr Bruder Léon gelitten hatte, hatte auch sie erreicht. Auch Asta war von nun an an einen Rollstuhl gebunden und erlitt starke Schmerzen. Asta wusste, dass das Portal schnell fertig werden musste, da sie sonst ihr großes Ziel nicht miterleben würde. Trotz der Schmerzen, die die Krankheit in ihr auslöste, konzentrierte sich Asta vollends auf ihr Ziel und wurde letztlich belohnt als ihre Techniker ihr drei Monate später mitteilten, das Portal sei fertig.

Asta lud alle verbliebenen Mitglieder des Konklaves nach Japan vor, wo diese ihren ultimativen Triumph bezeugen sollten. Alle wurden aufgereiht und auch der Südafrikaner, nach wie vor Astas Gefangener, wurde hergebracht. Asta aktivierte das Dimensionsportal, erklärte ihren Verbündeten jedoch dass sie zuerst testen sollten, ob das Portal auch wirklich funktionierte. Auf einen Wink von Asta stießen zwei ihrer Handlanger den Südafrikaner durch das Portal. Dieser verschwand jedoch nicht in eine andere Dimension, es war eher als würde dieser gegen eine geschlossene Tür knallen. Der Südafrikaner stieß "gegen" das Portal, fiel zurück und lag tot auf dem Boden, sein Blut kochte vor Hitze und die Haut an den Körperteilen, die das Tor berührt hatten, waren geschmolzen.

Als sie dies erkannte rastete Asta aus vor Wut. Sie zückte eine Pistole aus einem geheimen Fach des Rollstuhls und richtete sie auf eines der Mitglieder des Konklaves. Mit einem fanatischen Blick zwang Asta den Mann, das Portal zu durchqueren da sie nicht fassen konnte, dass ihr Projekt gescheitert war. Ohne Wahl ging auch der Mann durch das Portal, prallte ab und war sofort tot. Asta fand keine Ruhe und drängte auch den dritten Mann mit ihrer Waffe dazu, das Portal zu durchqueren. Als auch dieser starb brach Panik unter den Mitgliedern des Konklaves aus. Sie stürzten übereinander in ihrem Versuch, aus dem Gebäude zu fliehen. Asta feuerte ihre Pistole und tötete zwei von ihnen, der Rest sprintete jedoch Hals über Kopf aus dem Stakuga-Tower und flüchtete vor Astas Zorn.

Nachdem Asta sich beruhigt hatte, befahl sie Kaito zu sich. Sie sandte ihn aus um sämtliche lebendige Mitglieder des Konklaves auszulöschen und jeden zu töten, mit dem diese in letzter Zeit Kontakt hatten. Asta wollte dass niemand von dem Portal erfuhr, den es nichts anging. Nachdem Kaito Japan verlassen hatte, befahl Asta ihren Technikern die Arbeit wieder aufzunehmen und herauszufinden, warum das Portal fehlerhaft war.

Während die Arbeit in Japan voranschritt folgte Kaito Astas Befehl und begann gnadelos die Mitglieder des Konklaves zu jagen und sie und alle, die ihnen nahe standen, auszulöschen. Irgendwann erkannten die verbliebenden Mitglieder, das Asta Jagd auf sie machte. Sie versuchten den Killern zu entkommen, jedoch vergeblich. Das letzte Mitglied, Jericho Morgan, befand sich in seiner Villa in der Landschaft vor Kyoto als er die Schreie seiner Sicherheitsbeamten hörte und realisierte dass Kaito da war. Er befahlt seinen Bodyguards, nicht ihn sondern seinen Sohn Jaden, der ebenfalls in der Villa war, zu retten und wegzubringen. Er gab den Männern einen USB-Stick für Jaden mit, in dem sich wichtige Informationen befanden. Den Wachen gelang es tatsächlich mit dem 26 Jahre alten Jaden zu entkommen, Jericho jedoch wurde an Ort und Stelle enthauptet.

Niedergang von Asta Monteleone

Jaden wurde zu einem Safehouse der Morgans gebracht, wo er die Botschaft seines Vaters erfuhr. Auf dem USB-Stick hatte Jericho wichtige Informationen gesammelt. Er war zwar lange einer von Astas Vertrauten gewesen, hatte in den letzten Monaten jedoch Gewissensbisse bekommen. Daher hatte er die letzten Monate dem Niedergang Astas gewidmet und auf dem Stick sämtliche Informationen gesammelt, die seiner Meinung nach dabei helfen konnten, Asta zu besiegen. Dies waren Biographien, Dossiers, Informationen über Astas andere Familienmitglieder und über Kovarros Aktivitäten und Raum- und Gebäudepläne von Einrichtungen von Kovarro Industries. Als er all dies las, erkannte Jaden die Ausmaße der Situation, in der sich befand. Er realisierte, dass Asta Monteleone eine größenwahnsinnige Psychopathin war, die in einer Fantasiewelt lebte und vor nichts zurückschreckte, um ihr Ziel zu erreichen. Des Weiteren riskierte Asta die gesamte Erde, falls ihr Dimensionsportal nicht funktionierte und unvorhersehbare Reaktionen hervorbrachte. Jaden studierte die Daten weiterhin und machte eine nützliche Entdeckung. Er tätigte sofort einen Telefonanruf. Nach dem Anruf studierte Jaden weiter die Informationen auf dem USB-Stick und Jaden erkannte, dass es seine Pflicht war Asta zu stoppen, da er der Einzige war, der um ihre Grausamkeit und ihre Pläne wusste. Als er begann, seine Schritte zu planen, hörte Jaden jedoch wie im Nebenraum einer seiner Wächter zu Boden ging. Kaito war gekommen, um offene Enden zu beseitigen.

Im Stakuga-Tower bekam Asta mittlerweile mitgeteilt, dass das Projekt beendet sei. Die Techniker hatten das Portal überarbeitet und für fehlerfrei befunden. Sie waren bereit, das Portal zu öffnen und waren sich absolut sicher, dass es möglich sei hindurchzuschreiten. Sie offenbarten Asta jedoch auch einen Nachteil - das Portal war extrem instabil. Jegliche Erschütterung könne das Portal zum Schwanken bringen und den Reiseprozess sabotieren oder auch komplett beenden. Durch eine Durchquerung des Portals drohte Asta also, im schlimmsten Fall im Nichts zu landen. Asta sah jedoch kein Problem. All die Jahre, die die Forscher an dem Portal gearbeitet hatten, hatte Asta an einem eigenen Projekt gearbeitet. Um die Energie des Portals zu absorbieren hatte sie zuerst ein maschinenartiges Exoskelett entworfen, welche sie tragen könnte um die Energie des Portals beim Durchqueren in sich zu sammeln und somit endlich zu einer göttergleichen Gestalt zu werden. Im Laufe der Jahre hatte Asta die Maschine immer mehr verbessert. Was einst ein klumpiges, metallernes Exoskelett gewesen war, war nun ein Medaillon, von einem Gewöhnlichen nicht zu unterscheiden. Nichtsdestotrotz steckte in ihm die Technik um Energie zu absorbieren.

In ihrem Rollstuhl begab sich die alte, körperlich schwache und doch geistig umso stärkere Asta zu ihrem Portal. Dort warteten die Forscher, welche gespannt auf Astas Urteil warteten. Sie hatten all ihr Wissen und ihr Talent in das Portal gesteckt und hofften, auf eine angemessene Belohnung. Zuerst befahl Asta jedoch, das Portal zu öffnen. Sie fuhr mit ihrem Rollstuhl nah an das Portal heran, jedoch nicht so nahe um hindurchzufahren. Der Leiter der Forscher fragte sie ob es weise sei sich so nahe am Portal aufzuhalten und dass es immer Restrisiken gäbe. Asta erwiederte jedoch dass sie sich den Risiken durchaus bewusst sei, so musste sie doch täglich mit den Wunden und Schmerzen leben, die die Explosion von Chesters Portal bei ihr ausgelöst hatte. Mit den Worten dass die anwesenden Menschen heute mit ihr zu Göttern werden würden befahl Asta die Aktivierung des Portals und der Hebel wurde betätigt. Langsam senkte sich ein nebliger, vor Energie blitzender Schleier über die metallerne Vorrichtung vor Asta und sie erkannte, dass das Portal tatsächlich funktionierte. Außerdem begann ihre Kette bereits, die Energie, die durch das Portal strömte, zu absorbieren. Asta konnte spüren, wie die Schmerzen in ihrem Inneren weniger wurden und wie sie neue Kraft schöpfte. Sie war sogar in der Lage, sich aus ihrem Rollstuhl zu erheben - das war ihr seit Jahren nicht gelungen.

Nun richtete sie ihren Blick auf die Forscher. Diese waren viel zu abgelenkt von der erfolgreichen Öffnung des Portals um zu erkennen, was Asta vorhatte. Asta richtete ihre Halskette auf die Forscher und entlud die zuvor absorbierte Energie. Die Energie wurde aus ihrem Körper gerissen und Asta sackte in ihren Rollstuhl zurück. Sie konnte aber schon spüren, wie wieder neue Energie durch das Portal sickerte, von der Kette aufgenommen wurde, und in sie einströmte. Nichts von alledem bekamen die Forscher mit, sie wurden sofort von Astas Energiestoß zerfetzt. Plötzlich hörte Asta Schritte am entfernten Ende das Labors, am Eingang. Sie war verwundert, niemand hätte auftauchen dürfen - sie hatte eine Privatarmee im Turm positioniert die jeden Eindringling aufhalten sollte. Zu ihrer Verwunderung war jedoch nicht nur ein Eindringling im Raum sondern eine ganze Horde, und die meisten kamen ihr ungewöhnlich bekannt vor.

Als Jaden mit seinen Begleitern den Raum betrat, sah er eine alte, schwarz gekleidete Frau in einem Rollstuhl neben etwas, was er zweifelsohne für das Dimensionsportal hielt. Um das Portal verstreut waren menschliche Überreste, gewaltsam auseinandergerissen. Jaden wusste dass die alte Frau Asta war, er hatte ihr Bild in den Daten seines Vaters gesehen und außerdem eine detailierte Beschreibung von den Wachleuten erhalten, die er und seine Begleiter oben eliminiert hatten. Seine Begleiter kamen Asta deshalb so schrecklich bekannt vor, weil sie sie tatsächlich kannte. Es waren die Mitglieder von Cintras Söldnerteam (diejenigen die den Kampf gegen Kaitos Ninjas in New York überlebt hatten), alle noch vollkommen loyal zu ihrer verstorbenen Anführerin. Jaden hatte in den Daten erkannt dass das Team noch aktiv war und hatte sie angerufen, sobald er das erfahren hatte. Er hatte sie über seine Pläne, Asta aufzuhalten, informiert und sie hatten sich sofort angeschlossen und zu ihm aufgemacht um Cintra zu rächen und Asta aufzuhalten. Sie waren auch rechtzeitig aufgetaucht um Jaden vor Kaito zu retten. Als sie den Assassinenanführer erkannten war ihr Zorn maßlos gewesen und Jaden hatte es nicht über sich gebracht, die Überreste des Japaners anzuschauen nachdem das Team mit ihm fertig war, ihm dessen Männer so viele ihrer Verbündeten getötet hatten. Nachdem sie Kaito getötet hatten, war das Team sofort zum Stakuga-Tower aufgebrochen, wo es zum Kampf zwischen ihnen und Astas Wachleuten kam. Obwohl viele gestorben waren gelang es einem kleinen, von Jaden angeführten Trupp, zu den Fahrstühlen durchzubrechen und das Labor zu erreichen. Dieser Trupp stand nun vor der überraschten Asta.

Obwohl sie die Männer und Frauen vor ihr nicht erkannte, erkannte Asta natürlich dass sie ihr feindlich gesinnt waren. Zwei der Männer stürzten sich direkt auf Asta, diese hob jedoch ihr Medaillon und nutze einen Teil der Energie darin, um ihre Angreifer aus dem Weg zu sprengen. Sie erhob das Medaillon erneut um die Energie des Portals zu nutzen und die restlichen Eindringlinge dort zu zerstören wo sie standen, Jaden reagierte jedoch geistesgegenwärtig. Er feuerte seine Pistole auf Asta um diese zu töten und den Horror ein für alle Mal zu beenden. Er traf jedoch nicht Asta. Er traf das Medaillon.

Die Explosion des Medaillons setzte sämtliche darin gespeicherte Energie frei, welche sich entlud und Asta zurück gegen ihren Rollstuhl feuerte. Durch die Kraft wurde der schwere, metallerne Rollstuhl selbst nach hinten geworfen und prallte mit voller Wucht gegen die metallerne Fixierung des Dimensionsportals. Durch die Erschütterung - vor der die Forscher die arrogante Asta gewarnt hatten - wurde das Portal wie erwartet beschädigt. Die Zerstörung negierte den Zweck des Portals, anstatt Energie auszustoßen begann dieses nun, Energie einzuziehen. Das traf neben den ganzen Schemata, Akten und allen anderen Informationen über das Portal, die sich alle in dem Raum und auf den Tischen nahe des Portals befanden, natürlich vor allem die Existenz, die im Raum am meisten Energie beinhaltete - die am Boden liegende Asta. Während das Portal sich langsam schloss und in sich zusammenfiel wurde Asta von dem Sog des Portals erwischt. Sie versuchte sich durch die Restenergie, die immer noch in ihrem Medaillon steckte, verzweifelt festzuhalten, das Portal saugte jedoch gnadenlos alle Energie aus ihr. Mit der in ihrem Körper verbliebenen Kraft - der Kraft einer über 90-Jährigen - war Asta nicht in der Lage, sich dem Sog länger zu widersetzen. Kurz bevor sich das Portal entgültig schloss wurde Asta mit einem letzten verzweifelten Schrei durch die Öffnung gesogen. Ob sie tatsächlich in einer anderen Dimension landete, wie von den Forschern gefürchtet im Nichts endete, oder durch den Energiemangel starb, ist nicht bekannt.

Hinweis

Das Bild in der Infobox ist eine bearbeitete Version von Katherine Marlowe aus Uncharted.

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