“Ich bin die Vergeltung!”

— Berlin

Milos Kirchoff, besser als Berlin bekannt, ist ein wichtiger Schurke aus den frühen Staffeln der Serie The Blacklist. Er wird als finaler Schurke der ersten Staffel eingeführt, wo er als Hauptschurke der letzten beiden Folgen fungiert. Er kehrt als zentraler Charakter in der ersten Hälfte der zweiten Staffel zurück.

Berlin ist ein Ex-Offizier der Sowjetunion, der Raymond Reddington für den grausamen Tod seiner Tochter verantwortlich macht. Daher hat er sein Leben dem Ziel gewidmet, Rache an Reddington zu nehmen und gründete dafür auch eine mächtige kriminelle Organisation, mit der er Reddingtons Syndikat systematisch angreift. Nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten arbeitet Berlin wie besessen an der Zerstörung von Reddingtons Leben und macht dabei sowohl dessen Freunde, als auch dessen Familie zu seinem Ziel

Er wurde von Peter Stormare dargestellt, der auch Werner Zytle spielte.

Biographie

Vergangenheit

Milos Kirchoff wuchs in der Sowjetunion auf und war bereits als kleiner Junge begeistert von den Militärparaden. Aufgrund seiner patriotischen Veranlagung trat er selbst dem Militär bei. Er begann bei der Roten Armee und wechselte später zum Geheimdienst KGB, wo er im Laufe der Jahre berüchtigt wurde, Verräter und Dissidenten in sibirische Arbeitslager zu stecken und sie dort verrotten zu lassen. Zu diesen gehörten jedoch einige Freunde seiner eigenen liberalen Tochter, was dazu führte dass sie ihren Vater sehr verachtete.

Am Ende des Kalten Krieges und nach dem Zerfall der Sowjetunion versuchten die letzten Vertreter der alten Garde, zu denen auch Kirchoff gehörte, die Ordnung wieder herzustellen. Gemeinsam mit Vertretern des Politbüros, dem Militär sowie KGB und der Stasi traf Kirchoff sich in Kursk, wo sie Strategien zur Eindämmung der neusten Entwicklungen besprachen. Allerdings kam es zu einem Terroranschlag auf das Treffen, welches von dem Dekabristen durchgeführt wurde. Fünfzehn Menschen wurden getötet und obwohl Kirchoff überlebte, waren die Pläne der Gruppe endgültig gescheitert.

In der folgenden Zeit kamen Kirchoff vom Dekabristen gestreute Gerüchte zu Ohren, dass ein Amerikaner namens Raymond Reddington für die Bombe verantwortlich sei. Zeitgleich entwickelten sich Gerüchte, dass Kirchoffs eigene Tochter sich in einen Dissidenten verliebt hatte. Sie wurde dafür verhaftet, doch Kirchoff nutzte seine Kontakte um ihr die Flucht zu ermöglichen. Als dies herauskam, beschloss der Kreml ein Exempel an ihm zu statuieren, so dass er selbst in einem Arbeitslager in Sibirien endete und dort inmitten seiner Feinde zurückgelassen wurde. Tag und Nacht betete Kirchoff für die Sicherheit seiner Tochter, doch dann wurde ihm eine Taschenuhr in seine Zelle geliefert, in der sich ein Foto seiner Tochter befand. Im Verlauf der nächsten Monate erhielt Kirchoff immer wieder Lieferungen in seine Zelle, die stets ein Körperteil beinhalteten.

Entgeistert ging Berlin davon aus, dass man ihm seine Tochter Stück für Stück zurückschickte, konnte aber nichts unternehmen. Über Monate hinweg wurde Kirchoff gebrochen und an den Rand des Wahnsinns getrieben, bis er sich schließlich aus einem Knochen seiner Tochter eine Klinge schnitzte, damit die Wachen tötete und erfolgreich die Flucht ergriff. Nach seiner Flucht tauchte er unter, erfuhr aber – ein weiteres Mal dank des Dekabristen – dass Raymond Reddington mutmaßlich die Gerüchte gestreut hatte, die zur Verhaftung seiner Tochter geführt hatten. Völlig verzehrt von seinem Wunsch, für den Tod seiner Tochter Rache an Reddington zu nehmen, verbrachte Kirchoff die folgenden zwölf Jahre, unter dem Namen Berlin eine kriminelle Organisation aufzubauen um es mit Reddingtons Syndikat aufnehmen zu können. Er verfolgte jede Spur, die er bezüglich Reddington finden konnte, doch Reddington war trotz Berlins systematischer Angriffe auf Reddingtons Imperium wie ein Gespenst und ließ sich nicht aufspüren.

Berlin stand kurz davor, aufzugeben, bis er erfuhr dass Reddington viel für eine junge Frau namens Elizabeth Keen empfand, die er wie eine Tochter ansah. Da er Liz als Gelegenheit erkannte, Reddington aus der Deckung zu locken, heuerte Berlin einen Mann namens Tom Keen an um Elizabeths Leben zu treten; dies gelang perfekt und die beiden heirateten sogar. Toms Insider-Informationen halfen Berlin, der herausfand dass Liz in ihrem Job als FBI-Agentin in einer geheimen Task Force mit Reddington zusammenarbeitete. Berlin entschloss sich daraufhin, die gesamte Task Force zum Ziel zu machen und alle Mitglieder auszulöschen. Bevor dies geschehen konnte, wurde Berlin jedoch von den Behörden verhaftet, was dazu führte, dass seine Organisation einen Plan entwickelte um ihn zu befreien.

Flucht aus der Gefangenschaft

Berlin hackt sich die Hand ab

Berlin sieht seine Chance zur Flucht während eines nicht registrierten Gefangenentransports, der ihn zurück nach Russland bringen und dabei den Luftraum der Vereinigten Staaten durchqueren soll. Während des Transports ist Berlin an einen Wachmann gekettet. Er lässt seine Leute Vorkehrungen treffen und Dr. Nikolaus Vogel kann mehrere Mitarbeiter eines Flughafens in New Jersey vergiften und will diese durch das Versprechen, ihnen das Gegenmittel zu verpassen, zur Kooperation zwingen. Zu dem Zeitpunkt, in dem Berlin an Bord des Flugzeugs gebracht wird und zur Sicherheit mit Handschellen an einen Wachmann gekettet wird, schlagen seine Schergen und die unfreiwilligen, vergifteten Handlanger – unter ihnen auch ein Wachmann an Bord des Flugzeugs – zu. Während der Wachman alle anderen Wachen an Bord sowie die Piloten im Flugzeug erschießt, ermöglichen zweiu andere einer Truppe bewaffneter Handlanger Berlins den Zutritt zum Rollfeld des angepeilten Flughafens. Ein dritter vergifteter, unfreiwilliger Handlanger ermöglicht es dem nun führerlosen Flugzeug vom Tower aus, sicher auf dem Rollfeld zu landen.

Da jedoch mittlerweile das FBI mitbekommen hat, was geschehen soll, stürmen sie das Rollfeld und das Flugzeug hebt sogleich wieder ab. Somit ist der ursprüngliche Fluchtplan nicht nur gescheitert, darüberhinaus werden auch noch Kampfjets entsandt um das Flugzeug zur Landung zu zwingen. Um dies zu verhindern, befiehlt Berlin dem Handlanger, der nun sein Flugzeug fliegt, das Flugzeug irgendwo sicher herunterzubringen. Bevor dies geschehen kann, wird das Flugzeug von den Jets abgeschossen und eine Turbine zerstört, so dass der Pilot nur noch versuchen kann, einen kontrollierten Absturz zu verursachen. Das Flugzeug stürzt vor New York ab und tatsächlich können viele der Insassen überleben und fliehen sofort, so dass die Behörden alle Hände voll damit zu tun haben, sie wieder einzufangen. Berlin selbst ist jedoch nach wie vor im Flugzeug angekettet und kann nicht entkommen. Entschlossen, seine Rache zu nehmen, hackt er sich daraufhin mit seiner Knochenklinge die eigene Hand ab um sich so von den Handschellen zu befreien.

Berlin kann sich in New York frei bewegen

Um nicht direkt identifiziert und verhaftet zu werden, zieht Berlin sich die Uniform des toten Wachmanns an, an den er gekettet war, und schleppt sich in ein Krankenhaus, wo man ihn tatsächlich für einen Wachmann hält und versorgt. Während man sich im Krankenhaus um Berlin kümmert, schlagen seine Handlanger zu und attackieren systematisch die Mitglieder der Sondereinheit, mit der Reddington zusammenarbeitete. Bei den Angriffen kommt Agentin Meera Malik ums Leben und der Leiter der Einheit, Harold Cooper, wird schwer verletzt. Berlin selbst wird im Krankenhaus von zwei Mitgliedern der Task Force, Keen und Ressler, aufgesucht, die ihn aber ebenfalls für einen Wachmann halten und sich von ihm daher lediglich Informationen über die transportierten Gefangenen erhoffen. Berlin erzählt ihnen "Gerüchte" über den Hintergrund Berlins – natürlich ohne dabei seine eigene Rolle als Berlin zu offenbaren. Das F.B.I. erfährt viel zu spät die Wahrheit über Berlin und als sie in das Krankenhaus eilen um ihn festzunehmen, hat er bereits einen Polizisten erdolcht und ist entkommen.

Fehde mit Reddington

Berlin hat Naomi Highland

Berlin widmet sich nun vollständig seiner Fehde mit Reddington. Eines seiner größten Ziele ist dabei die Entführung von Reddingtons Ex-Frau Naomi Highland. Zwar hat diese seit Jahren keinen Kontakt mehr zu Reddington, Berlin spekuliert aber, dass Reddington dennoch noch genug für Naomi empfindet, dass es Reddington Schmerzen bereiten wird wenn Berlin sie langsam zu Tode foltert. Zu diesem Zweck heuert Berlin Lord Baltimore an und setzt sie auf Naomi an. Lord Baltimores Leute können Naomi erfolgreich entführen und bringen sie in Berlins temporäres Versteck in einer leerstehenden Industrieanlage. Nachdem er hat, was er will, lässt Berlin seine Männer das Feuer auf Lord Baltimores Handlanger eröffnen und so alle bis auf einen von ihnen töten.

Den Überlebenden lässt er verwundet zurück, damit dieser eine Nachricht für Reddington hinterlässt. Der Mann überliefert eine Adresse. Naomi fleht zwar um Gnade und verrät verzweifelt, dass sie Reddington über zwanzig Jahre nicht gesehen hat. Berlin ignoriert diese Einwände jedoch, zwingt Naomi, sich auf das Bett im Raum zu legen und macht einige Fotos von ihr, die er Reddington zukommen lassen will. Er sendet Reddington außerdem ein Paket welches ein Handy, sowie Naomis abgetrennten Finger enthält. Über das Handy übermittelt Berlin Reddington voller Hass die Drohung, dass er Naomi das selbe antun wird, was dieser seiner Tochter antat – sie ihm Stück für Stück zuzusenden. Zwei Wochen später sendet er Reddington einen von Naomis Zähnen. Er lässt sich außerdem eine Armprothese anfertigen. Ungefähr zeitgleich erfährt er, dass in die Monarch Douglas Bank in Polen eingebrochen wurde, welche fast allen Großkriminellen weltweit als Bank dient.

Berlin streitet mit dem Bankier

Obwohl offiziell nichts gestohlen wurde, fürchtet Berlin dennoch, dass seine Geldmittel gefährdet sind. Die Situation ist außerdem unpassend, da Berlin eine wichtige Ladung erwartet, die momentan auf einem Containerschiff vor Mogadischu steckt und die er nicht in Empfang nehmen kann, bis er die entsprechenden Behörden geschmiert hat. Daher nimmt er Kontakt mit dem Bankier Strickland auf und obwohl man das Ereignis herunterspielen will und Berlin einen zinslosen Kredit anbietet, fordert Berlin ernst, dass Strickland zu ihm nach New York reist, damit sie die Lage persönlich besprechen können und Strickland sämtliche Fragen Berlins zu seiner Zufriedenheit beantworten kann.

Tatsächlich kommt Strickland einen Tag später in New York an, wo er die Tatsache, dass Berlin nicht auf sein Geld zugreifen kann, auf kleinere Probleme im Netzwerk der Bank schiebt. Berlin erinnert ihn aufgebracht daran, dass das Problem laut Stricklands Aussage zu diesem Zeitpunkt bereits behoben sein sollte, doch Strickland erwidert, dass er wohl kaum nach New York gekommen wäre um Berlin zu treffen, wenn er sich nicht absolut sicher wäre, dass alles im Griff ist. Er beteuert, dass die Sache lediglich Zeit braucht und Berlin gewährt sie ihm, warnt aber gleichzeitig auch dass er ein Exempel an Strickland statuieren wird, wenn dieser die Sache vermasseln sollte. Strickland versichert ihm dennoch entschlossen, dass alles in bester Ordnung ist und dass Berlins Geld durch die "Formel" geschützt ist – innerhalb der Bank sind die Zugangsdaten für das Geld nirgendwo niedergeschrieben, sondern befinden sich lediglich im Kopf einer Angestellten, die über ein extrem ausgeprägtes autobiographisches Gedächtnis verfügt.

Berlin und Reddington treffen sich

Nachdem Strickland gegangen ist, wartet Berlin ungeduldig darauf, dass sein Geld freigegeben wird. Während er dies tut, blickt er beiläufig auf den Monitor, über den er Naomi in ihrer Zelle überwacht. Geschockt erkennt er, dass Naomi fort ist und die Wache blutend am Boden liegt, so dass Berlin sofort aufspringt und mit seinen Männern das Anwesen nach Naomi durchsucht. Trotz Naomis besten Versuchen kann Berlin sie wieder einfangen, doch als er Naomi zur Strafe ein weiteres Körperteil abnehmen will, wird er informiert, dass Reddington ihn angerufen hat. Berlin nimmt den Anruf an und erfährt entgeistert, dass Reddington sich im Besitz der Bankangestellten befindet, die als einzige die Kontodaten für die Monarch Douglas Bank kennt. Entsprechend befindet Reddington sich auch im Besitz von Berlins gesamten Vermögen und nutzt dies aus um ein persönliches Treffen mit Berlin einzufordern. Dieses soll an einem öffentlichen Ort, dem Vergnügungspark Coney Island, stattfinden.

Gemäß der Abmachung treffen Berlin und Reddington dort zum ersten Mal persönlich aufeinander; beide haben zur Sicherheit Handlanger mitgebracht, die sich unter die Leute gemischt haben. Bereits zur Begrüßung behauptet Reddington, dass ihre gemeinsame Fehde eine unglaubliche Verschwendung von Zeit, Blut und Geld ist doch Berlin beharrt darauf, dass er seine Rache nehmen wird. Reddington impliziert daraufhin durch eine persönliche Anekdote, dass Berlin nicht zulassen darf, dass er von seiner Leidenschaft zerfressen wird, doch Berlin ignoriert dies und behauptet nur sadistisch grinsend, was für ein Vergnügen es ihm bereitet, Reddingtons Frau zu zerlegen. Reddington lehnt sich zurück und behauptet, dass sie einen gemeinsamen Feind hätten – denjenigen der behauptet hat, Reddington hätte Berlins Tochter getötet. Er fordert außerdem ein, dass Berlin endlich aufhört seine Frau zu verstümmeln und bietet ihm im Gegenzug sein Vermögen zurück.

Berlin lässt Naomi frei

Da er keine andere Wahl hat, stimmt Berlin dem Austausch zu. Bevor er geht, offenbart er Reddington aber noch düster grinsend, dass er fast aufgegeben hat, Reddington zu suchen, bis er von dessen Verbindung mit Elizabeth Keen erfuhr. Mit dieser impliziten Drohung steht Berlin auf und behauptet zum Abschied, dass Reddington seine Leute das Treffen organisieren lassen soll. Als der vereinbarte Zeitpunkt eingetroffen ist, kommen die beiden verfeindeten Parteien an einem abgelegenen Ufer vor New York zusammen und Berlin lässt Naomi aus seinem Wagen holen. Als er Naomi sieht, lässt Reddington seinen Handlanger Dembe zu Berlin hinübertreten um ihm die Codes für die Konten zu geben. Der Deal läuft ohne Komplikationen ab, so dass Reddington erleichtert Naomi empfangen kann, während Berlin seine finanziellen Ressourcen zurückerhält. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren wendet Berlin sich ab und fährt mit seinen Handlangern davon.

Allerdings kann Liz durch Informationen von Tom Keen Berlins Waffenhändler ausfindig machen, von dem sie wiederum Informationen über Berlins Standort erfährt. Sie leitet ihr Wissen an Reddington weiter, der daraufhin abends in einem Lagerhaus auftaucht, in dem Berlin Geschäfte abwickelt. Nachdem er auf Waffen untersucht wurde, wird er zu Berlin vorgelassen, dem er fröhlich davon erzählt, wie er ihn ausfindig machen konnte. Reddington behauptet, dass Liz Berlin wohl an ihn verraten hat, da sie hofft dass Reddington Berlin umbringt. Er erklärt jedoch, andere Pläne zu haben. Erneut spricht Reddington davon, dass ihre Fehde auf einem mysteriösen Missverständnis basiert, welches er nun aus der Welt zu schaffen gedenkt. Er schwört, Berlins Tochter nicht getötet zu haben, was dieser aber weder glaubt noch hören will.

Berlin sieht seine Tochter

Berlin bezeichnet Reddington düster als Lügner und Mann der vielen Worte. Er behauptet hasserfüllt, dass seine eigene Tochter tot ist, dass Reddingtons Tochter aber noch lebt und seine Männer, die Reddington in den vergangenen Tagen beschattet haben, herausgefunden haben dass Reddington unverhältnismäßig viel Zeit mit einer jungen Frau namens Zoe D'Antonio verbringt. Gehässig droht Berlin, dass er Zoe genau das antun wird, was Reddington seiner Tochter antat und dass sie erst dann quitt sein werden. Lächelnd tritt Reddington daraufhin an sein Auto zurück, öffnet die Beifahrertür und lässt Zoe D'Antonio aussteigen. Amüsiert fragt er Berlin, ob dies die Tochter war von der Berlin gesprochen hat und offenbart dann, dass Zoe nicht Reddingtons sondern Berlins für tot gehaltene Tochter ist.

Berlins Rache

Völlig erstarrt blickt Berlin auf seine Tochter, während Reddington nun, da zweifelsfrei klar ist, dass Reddington Berlins Tochter nicht getötet hat, fordert dass Berlin offenbart, von wem er diese Informationen überhaupt hatte. Berlin berichtet von den Ereignissen der Vergangenheit und Zoe offenbart, wie ihr ein als Dekabrist bekannter Mann zur Flucht verhalf. Hasserfüllt wirft sie ihrem Vater vor, ihr Leben zerstört und ihre Freunde getötet zu haben und fragt zischend, ob ihm dies nicht ausreicht. Ohne einen weiteren Blick an ihren Vater zu verschwenden, wendet Zoe sich ab und geht davon. Auch Reddington wendet sich zum Gehen, behauptet aber, dass er Berlin möglicherweise bald anrufen wird, wenn er Unterstützung bei der Jagd nach dem Dekabristen braucht. Reddingtons Ermittlungen bringen ans Licht, dass Kiryl Morozov, der mittlerweile der Leiter des russischen Finanzministeriums ist, höchstwahrscheinlich der Dekabrist ist.

Berlin reist mit Reddington nach Russland

Da die Task Force keinerlei Handhabe gegen Morozov hat und sich nicht in Aktivitäten auf russischem Territorium verwickeln will, macht Reddington seine Drohung von zuvor wahr und kontaktiert Berlin, mit dem er die Entfürhung Morozovs plant und mit dem er gemeinsam nach Moskau reist. Die beiden entscheiden sich, Morozovs Geldmittel zu attackieren um ihn angreifbar zu machen und ihn aus der Deckung zu locken.Tatsächlich gelingt es Berlins Leuten, Morozovs Begleiter zu töten, so dass Reddington und Berlin Morozov konfrontieren können. Das Verhör ergibt jedoch schnell, dass Morozov nicht der Dekabrist ist, sondern Befehle des wahren Dekabristen ausführte. Er identifiziert diesen als Alan Fitch, woraufhin Berlin ihn sofort erschießt. Die Erkenntnis, dass Fitch der Dekabrist ist, ändert die Dinge für Reddington grundlegend. Da Fitch ihn vor CABAL schützt, ist er nicht bereit ihm etwas anzutun, doch Berlin teilt diese Sichtweise nicht.

Berlin macht Fitch für die Zerstörung seines Lebens und die Verhaftung seiner Tochter verantwortlich und lässt sich auch von Reddington nicht davon abbringen, Rache an Fitch zu nehmen. Entsprechend bricht das Bündnis zwischen den beiden schon in Moskau und während Berlin loszieht um Fitch zu töten, versucht Reddington dessen Tod zu verhindern. Fitch soll nach Reddingtons Warnung unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen voneiner schweren Eskorte in Sicherheit gebracht werden, doch da einige der Agenten Doppelagenten Berlins sind, kann Fitch dennoch entführt und zu Berlin gebracht werden. In einem sicheren Unterschlupf lässt Berlin Fitch eine Vorrichtung um den Hals schnallen, die eine Zeitbombe enthält die sich außerdem aktivieren wird, falls man versucht sie zu entfernen. In dieser Verfassung wird Fitch von Berlin zurückgelassen und kurz darauf von einer Sondereinheit gefunden. Um Fitchs Leben zu retten nimmt Reddington erneut mit Zoe Kontakt auf, da er sich von ihr Hilfe bei der Suche nach ihrem Vater erhofft.

Berlin wird von seiner Tochter verraten

Zoe erklärt sich zu einem Deal mit Reddington bereit; im Austausch für eine neue Identität ist sie willens, ihren Vater auszuliefern. Daher erklärt sie sich zu einem Treffen mit Berlin bereit, der nichts Übles ahnt und sich mit Zoe in einem Restaurant trifft. Damit Zoe sich nicht unwohl fühlt, schickt er sogar seine Handlanger davon, damit sie zu zweit sein können. Er gibt zu, dass die Situation ungewohnt für ihn ist und er sich unsicher ist, wie er sich verhalten soll. Er erklärt auch, dass er weiß dass Zoe ein Leben hat, in dem er keinen Platz hat, und bittet daher lediglich darum, dass sie noch etwas bei ihm bleibt. Im selben Moment treten Reddington und Dembe in den Raum und Reddington setzt sich an den Tisch. Überrascht braucht Berlin kurz bis ihm klar wird, dass Zoe ihn verraten hat. Diese erhält nun von Reddington ihre neuen Pässe und verschwindet ohne ein weiteres Wort. Mit gezückter Waffe will Reddington Berlin nun dazu bringen, zu verraten, wie die Bombe zu entschärfen ist.

Da Berlin aber schweigt, lässt Reddington ihn von Dembe überwältigen und verschleppen. Kurz darauf wird Fitch von Berlins Bombe getötet. Da Fitchs Tod ihn in erhebliche Probleme bringt, ist Reddington nicht willens, Berlin als Verantwortlichen am Leben zu lassen. Er macht sich daher auf dem Weg in das Safehouse, in dem er Berlin gefangen hält, bringt aus Respekt für seinen alten Feind aber eine Flasche Wodka mit. Diese leeren die beiden gemeinsam in einem gewissen Einklang und Berlin spricht dabei wehmütig und melancholisch über seinen Stolz auf sein Vaterland. Nachdem die beiden ihr letztes Glas geleert haben, wissen beide was nun auf sie zukommt und Berlin richtet sich stoisch auf, als Reddington seine Pistole zieht und Berlin mit mehreren Schüssen niederstreckt und tötet. Seine Leiche wird wie so viele Leichen von Reddingtons Feinden von Kathryn Nemec verscharrt, die sie später im Verlauf ihrer Fehde mit Reddington wieder hervorholt und den Behörden ausliefert.

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