“Du hattest deine Chance, Heidin! Ich bin dadurch ein besserer, reicherer Mann! Ich habe mich verändert und... drauf geschissen! Ich bin immer noch das gleiche blutrünstige Miststück! Stirbt, du Scheißefresser! Stirb tausendfach, wie die anderen auch!”
— Cynegar verliert die Beherrschung
Egil, der sich später als Cynegar ausgibt, ist ein Schurke aus dem 2020 veröffentlichten Videospiel Assassin's Creed Valhalla. Er erscheint im Zuge des Weltereignisses Der fromme Troll in Grantabrycgscir.
Biographie[]
Vergangenheit[]
Egil wurde durch seine Verbrechen in der Region Grantabrycgscir bekannt. So stahl er Essen und ermordete auch mehrere Dänen, die mit ihm handeln wollten. Um Egil zur Rechenschaft zu ziehen, wurde "die Unzuchtskrähe" zur Fahndung ausgeschrieben und Greve Othswith ließ im Namen der Könige Ælfred und Burgred Steckbriefe in Grantabrycg aufhängen. Egil wurde aber nicht gefasst.
Egil nahm schließlich im Jahr 875 die Identität eines Mönchs, "Cynegar der Fromme", an und begann, auf einem kleinen Hof in Grantabrycgscir zu leben. Dort predigte er Frömmigkeit und gab vor, völlig im Einklang mit sich und mit anderen zu sein. Tatsächlich war dies Egils Versions eines Neuanfangs, aber nichtsdestotrotz schlummerte tief in ihm noch immer der blutrünstige Verbrecher von einst. Obwohl er scheinbar gottesfürchtig und fromm lebte, hatte Cynegar – entweder die ehemaligen Besitzer des Gehöfts oder andere, bekehrte Gläubiger – brutal ermordet und ihre Leichen in einer Kammer hinter dem Haus eingeschlossen, wo sie nun verrotten.
Glaubenstest[]
Cynegar gibt sich fromm
Schließlich erreicht die Wikinger-Kriegerin Eivor den Hof und findet den Mönch im Gebet auf einem Hocker im Hof vor. Cynegar preist lauthals seinen eigenen Glauben und behauptet, dass er es ihm erlaubt, seinen Zorn und seine Wut vollständig abzuschütteln. Er behauptet, dass er niemals wütend wird und dass ihn dies zu einem besseren Menschen macht; tatsächlich lädt er Eivor sogar ein, seine Frömmigkeit auf die Probe zu stellen, indem sie seine Besitztümer stiehlt oder seinen Hof niederbrennt. Tatsächlich bleibt Cynegar völlig ruhig, als Eivor die Herausforderung annimmt, seinen Besitz zerstört oder stiehlt, sein Vieh schlachtet und auch das Gehöft niederbrennt.
Stattdessen beginnt er ein Gebet in dem er dem Herrn dafür dankt, seinen Glauben durch den gesandten Teufel auf die Probe zu stellen. Beeindruckt ob der ruhigen Reaktion des Mannes fragt Eivor, was Cynegar war, bevor der den Glauben fand. Cynegar geht nicht ins Detail und behauptet lediglich, ein "dummer Heide ohne Ziel und voller Gewalt" gewesen zu sein. Als Cynegar sich zum Gebet erhebt, findet Eivor auf seinem Schemel allerdings den Schlüssel für die Kammer hinter dem Haus. Cynegar wird nervös, ist aber nicht willens, aus der Rolle zu fallen und behauptet daher wenig glaubhaft, dass Eivor sich den Schlüssel gerne nehmen – oder auch in den Fluss werfen – könne.
Cynegar attackiert Eivor
Als Eivor sich daraufhin der Kammer nähert, folgt Cynegar ihr besorgt. Obwohl er fahrig weiter predigt, kann er nicht verhindern, dass Eivor die Kammer öffnet und die massakrierten Zivilisten darin findet. Geschockt beginnt Eivor, Cynegars Heuchelei und seinen Glauben zu beschimpfen, während sie gleichzeitig Antworten fordert. Cynegar beharrt zwar vorerst noch auf seine Rechtschaffenheit, dann aber bricht hasserfüllt aus ihm heraus, dass er wohl noch immer ein "blutrünstiges Miststück" sei. Fluchend und kreischend zückt Cynegar einen Dolch und wirft sich auf Eivor, wird aber von ihr im Kampf erschlagen.
Galerie[]
Trivia[]
- In der direkten Konfrontation wird er nicht mit Namen genannt. Die Untertitel bezeichnen ihn als "Sächsischer Mann.", während er im Kampf aufgrund seiner Kampf-Klasse als "Schlitzer" bezeichnet wird.
- Auf den Steckbriefen in Grantabrycgscir hingegen wird er als "Egil die Unzuchtskrähe" bezeichnet. Ein Brief im Gehöft von Cynegar offenbart, dass er einst Egil war und diese Identität nun durch Cynegar ersetzt hat.

