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“Eure Majestät! [...] Ihr fragt Euch, warum ich hier bin? Fragt Ihr euch das? Ich bin nicht hier um meine Kapitulation zu offerieren, falls das Eure Hoffnung war. Ich bin gekommen um zu beschreiben, wie Euren letzten Tage sind! [...] Ihr scheint versessen, Frankreich zu Eurem neuen Zuhause zu machen... Lasst mich Euch helfen! Ich lasse Euren Körper ausbluten und vergrabe ihn unter einer Linde. Einen kleinen französischen Baum, sehr jung, sehr klein. So wie euer Verstand beim Entschluss, herzukommen, klein war!”

— Der Dauphin beim ersten Treffen mit Heinrich

“Kommt her, König von England!”

— Der Dauphin fordert Heinrich heraus

Louis de Valois, duc de Guyenne, der Dauphin von Viennois, ist der Hauptschurke aus dem 2019 erschienenen Historiendrama The King.

Er wurde von Robert Pattison dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Der Dauphin ist der Sohn von Karl VI., dem König von Frankreich. Er hat kein besonders gutes Verhältnis zu seinem Vater und handelt daher oft impulsiv, ohne dessen Wissen sowie ohne dessen Erlaubnis.

Krieg mit König Heinrich von England

Nachdem der junge Heinrich V. den Thron von England besteigt, sendet der Dauphin ihm als Symbol der Verhöhnung einen Spielzeugball als Geschenk. Dies wird zwar allgemein als Beleidigung aufgefasst, Heinrich weigert sich jedoch, auf eine solch belanglose Herausforderung zu reagieren. Die Stimmung in England ändert sich jedoch, als ein Auftragsmörder, der scheinbar vom König Frankreichs entsandt wurde um Heinrich zu ermorden, stattdessen nach England überläuft, woraufhin Heinrich einen provokanten Brief nach Frankreich sendet und dem französischen König kurz darauf den Krieg erklärt. Heinrich setzt daraufhin mit seiner Armee nach Frankreich über, wo sie schnell und ohne Verluste ein Dorf und eine Burg erobern können.

DauphinTrifftHeinrich

Der Dauphin trifft Heinrich zum ersten Mal

Nachdem der Dauphin davon erfährt, macht er sich selbst auf in Richtung Küste, um sich dort mit König Heinrich zu einer Besprechung zu treffen. Er trifft in der Nacht im englischen Feldlager ein, wo er behauptet, nicht gekommen zu sein um zu kapitulieren, sondern um Heinrich das grausame Ende zu beschreiben, welches die Franzosen ihm nach seiner Niederlage bereiten werden. Seine grausame Erzählung wird jedoch von einem demonstrativen Gähnen von Sir John Falstaff unterbrochen und unbeeindruckt lässt Heinrich den Dauphin in seinem Zelt zurück, was diesen merklich verärgert. Nachdem der Dauphin das Lager wieder verlassen hat, zieht Heinrich mit seiner Armee weiter. Der Dauphin verfolgt die Gruppe aber heimlich und fängt mit einigen Soldaten drei englische Jungen ab, die im Wald nach Feuerholz suchen. Er lässt zwei der Jungen töten und den verbliebenen Jungen als Warnung den abgetrennten Kopf eines anderen zurück ins Heerlager tragen.

In den folgenden Tagen versammelt der Dauphin ein gigantisches Heer, mit welchem er an einem taktisch gut gelegenen Ort in Heinrichs Weg kampiert, um seinen Vormarsch zu verhindern. Bevor es am nächsten Tag zum Kampf kommen kann, begibt sich Heinrich in das Heerlager des Dauphins und wird von dem höhnischen Adeligen inmitten seiner Truppen empfangen. Heinrich behauptet, nicht gekommen zu sein um zu kapitulieren, sondern lediglich um unnötiges Blutvergießen zu verhindern. Er schlägt vor, dass er und der Dauphin sich stattdessen an ihrer Armeen statt duellieren, doch der Dauphin interpretiert dies als Zeichen der Angst und Schwäche und lehnt ab, da er sich siegessicher wähnt. Nach den gescheiterten Verhandlungen zieht sich Heinrich in sein eigenes Lager zurück um sich und seine Truppen auf die Schlacht vorzubereiten.

DauphinStürzt

Dem Dauphin wird seine schwere Rüstung zum Verhängnis

Schon kurz darauf marschieren Heinrichs Soldaten auf den Hügel zu, auf dem das Heer des Dauphins sie erwartet. Der Dauphin beobachtet dies von seinem Pavillion aus und befiehlt seinerseits seinen Soldaten den Angriff. Nachdem die ersten Gefechte massiv zum Vorteil der Franzosen ausgefallen sind, erhebt sich der Dauphin und macht sich bereit, selbst in die Schlacht zu ziehen. Er wird von dem Rest seiner Truppen begleitet, ahnt aber nicht, dass er den Engländern dabei in die Falle getappt ist. Indem er seine Soldaten in schwerer Rüstung den vom Regen der Vornacht getränkten Hügel hinabstürmen lässt, macht er sie angreifbar für den Rest von Heinrichs Armee, die nur leichte Rüstung tragen und im Gelände daher agiler und mobiler sind.

Da die Verluste der Franzosen nun weitaus höher sind als erwartet und die Niederlage kurz bevor steht, reitet der Dauphin auf das Schlachtfeld und nimmt Heinrichs Herausforderung zum Duell an. Wie seine Truppen ist er jedoch in schwere Rüstung gekleidet, die dazu führt, dass er auf dem matschigen Boden konstant ausrutscht, stürzt und sich nicht auf den Beinen halten kann. Heinrich sieht sich dies für einen kurzen Moment an, bevor er sich abwendet. Dies sehen Heinrichs Soldaten als Zeichen, sich auf den Dauphin zu stürzen, zu Boden zu reißen und mit ihren Waffen sowie den bloßen Händen auf ihn einzuhacken, bis der Feind tot am Boden liegt und die Schlacht somit besiegelt ist.

Galerie

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