“Komm nach Tesham Mutna und erkläre dich. Wenn nicht, mache ich Beauclair dem Erdboden gleich! Das verspreche ich dir! Du hast drei Tage... ich warte auf dich!”

— Dettlaffs Ultimatum an Syanna

“Wenn du Götter hast, dann fang an zu beten!”

— Dettlaff verwandelt sich in seine monströse Form

Dettlaff van der Eretein, auch als das Biest von Beauclair bekannt, ist der Hauptschurke aus Blood and Wine, der zweiten Storyerweiterung des 2015 erschienenen Videospiels The Witcher 3: Wild Hunt.

Dettlaff ist ein düsterer und grimmiger höherer Vampir. Nachdem seine große Liebe, Rhenawedd, entführt wurde und Dettlaff von Erpressern kontaktiert wird, ist er gezwungen, ihre Befehle zu befolgen und in Toussaint fünf Personen brutal zu ermorden. Während Dettlaff – aufgrund seiner Mordreihe als Biest von Beauclair bekannt – in Toussaint wütet, wird der Hexer Geralt nach Toussaint geladen, um den Mörder zu stoppen. Geralt kann aber in Erfahrung bringen, dass Rhenawedd in Wirklichkeit Syanna heißt, ihre Entführung nur vorgetäuscht hat und Dettlaff manipuliert. Nachdem Dettlaff dies erfährt, verliert er die Beherrschung und entfesselt eine Vampirarmee, die er auf Beauclair hetzt, was zur Folge hat, dass Geralt ihn erneut konfrontieren muss.

Er wurde im Original von Jacek Król, im Deutschen von Nils Kreutinger und im Englischen von Andrew Greenough gesprochen.

Biographie

Vergangenheit

Dettlaff ist ein höherer Vampir und kam wie alle anderen Vampire während der Sphärenkonjunktion unfreiwillig aus seiner Welt in die Welt des Hexers Geralt. Obwohl er aufgrund seiner Identität als höherer Vampir unglaublich mächtig ist und sogar menschliche Form annehmen kann, ist Dettlaff im Gegensatz zu anderen höheren Vampiren zwar nicht böse, aber animalistischer. Dettlaff hat einen extrem ausgeprägten Gruppeninstinkt und zieht es daher vor, unter Vampiren zu leben und Menschen zu meiden. Lange Zeit lebte er nur unter niederen Vampiren und hielt sich von Menschen fern. Dies hat zur Folge, dass er Menschen – und ihre Welt, Regeln und Konventionen – nicht versteht und daher eine gewisse Naivität an den Tag legt; er kennt beispielsweise das Konzept von Lügen und Täuschen nicht. Diese mangelnde Anpassung hat jedoch auch zur Folge, dass Dettlaff in Konflikten mit Menschen überreagiert, da er nur oberflächlich mit ihnen interagiert und kein Gespür für ihren tieferen, ausgeprägten Charakter hat.

Im Jahr 964 war ein monströser Serienmörder in Lyrien, Rivien und Spalla aktiv, der Frauen und Kinder abschlachtete und ihre zerstückelten Leichen zurückließ. Zur selben Zeit lebte auch Dettlaff in dieser Region Das Monster – als Bestie von Lyrien bezeichnet – tötete über 200 Menschen, bis sie schließlich einen kleinen Jungen ermordete, der Dettlaff einst einen Apfel schenken wollte, ohne irgendetwas im Gegenzug zu wollen. Dettlaff entschloss sich daraufhin, die Bestie zur Strecke zu bringen, was ihm auch gelang. Da er keinen Ruhm dafür einheimsen wollte, schleppte Dettlaff den Kadaver zu einem Wilderer, der im Unterholz bei seinen Fallen schlief. Als der Mann später zu sich kam, wurde er als der Schlächter der Bestie gepriesen, während Dettlaff weiterzog. Während seiner Reisen erreichte Dettlaff schließlich die Ruine der Zitadelle Stygga in Ebbing, wo er die Überreste eines anderen höheren Vampirs, Regis, vorfand.

Dieser war im Kampf mit dem Magier Vilgefortz verbrannt und mit einer Säule verschmolzen worden, jedoch noch am Leben, da nur ein anderer Vampir einen Vampir vollends töten kann. Dettlaff entschloss sich, sich um Regis' Überreste zu kümmern und ihm bei seiner Genesung zu helfen. Er regenerierte Regis mit seinem eigenen Blut, was ein tiefes Band zwischen den beiden schuf und Regis tief in Dettlaffs Schuld stellte. Über ein Jahr lang half Dettlaff Regis dabei, langsam wieder zu genesen. Regis wiederum versuchte sein Bestes, Dettlaff die Natur der Menschen zu erklären, um es ihm zu ermöglichen, unter ihnen zu leben. Dies wurde jedoch durch Dettlaffs recht groben Blick auf die Welt erschwert; er sah Dinge als entweder gut und böse an und akzeptierte keine Nuancen oder Schattierungen. Irgendwann trennten sich die Wege von Dettlaff und Regis und Dettlaff lebte einige Zeit in Nazair, bevor er schließlich nach Mettina kam.

Als er in Mettina einen Hehler aufsuchte, um ihm einen alten silbernen Kerzenleuchter zu verkaufen, wurde Dettlaff beim Verlassen des Ladens von einer jungen Frau verfolgt. Aufgrund seiner ausgeprägten Instinkte spürte Dettlaff dies sofort. Er trat in eine Gasse und konfrontierte die Frau, als diese ihm folgte. Er offenbarte sich ihr als Vampir und fletschte die Zähne, schaffte es aber nicht, ihr Angst einzujagen. Sie wusste intuitiv, dass er ihr nichts tun würde und hatte erkannt, dass er ihr nur Angst einjagen wollte, da er sich selbst gefürchtet hatte. Die beiden begangen ein Gespräch und verabredeten sich daraufhin auch mehrere Male. Die Frau stellte sich Dettlaff als Rhenawedd vor und schon bald verliebte Dettlaff sich in sie. Rhena war für ihn der einzige Mensch, dem er nahe stand und so traf es ihn hart, als sie eines Tages einfach spurlos verschwand.

Das Biest von Beauclair

Schließlich erreicht Dettlaff während seiner Reisen das Herzogtum Toussaint. Dort wird ihm zu seinem Schrecken eine anonyme Notiz untergejubelt, in der offenbart wird, dass Rhena entführt wurde und dass man sie nur am Leben lassen wird, wenn Dettlaff die Befehle der Entführer befolgt. Diese treten fortan nie direkt mit ihm in Kontakt, sondern lassen ihm durch die hiesigen Bettler Beauclairs weitere Notizen zukommen. Aus diesen erfährt Dettlaff, dass er insgesamt fünf Personen ermorden soll und ihre Leichen auf eine bestimmte, demütigende Weise zurücklassen soll. Auf diese Art und Weise sollen die heiligen Rittertugenden gepriesen werden, gegen die die Personen – allesamt ältere Ritter Toussaints – verstoßen haben. Entschlossen, Rhenas Leben zu retten, entscheidet sich Dettlaff, die Anweisungen zu befolgen.

Dettlaff freundet sich mit Graf de la Croix an

Gemäß seiner Befehle entführt Dettlaff Vladimir Crespi während eines Banketts zwischen den Gängen durch ein offenes Fenster und ermordet ihn auf der Straße. Er hinterließ die Leiche auf Händen und Knien gegen den Pranger gelehnt und band ihm sein Schwert um den Hals. Auf diese Art und Weise soll Crespis Hochmut öffentlich angeprangert werden und offenbart werden, dass er gegen die Rittertugend der Ehre verstoßen hat. Sein zweites Opfer, Ramon du Lac, entführt Dettlaff unbemerkt aus einem, belebten Haus, schleppt ihn auf den Marktplatz in einem zwielichtigeren Teil der Stadt, wo er ihn ermordet, ohne dass es jemand mitbekommt. Auch du Lacs Leiche drapiert Dettlaff auf eine bestimmte Weise; er lässt sie in der Gosse in Nachthemd und Schlafmütze zurück und ersetzt sein Schwert durch einen Bettwärmer. Dies soll ihn der Lächerlichkeit preisgeben und dadurch die missachtete Tugend der Weisheit anprangern.

Als Dettlaff sich in Beauclair von einem Schuhputzer die Schuhe reinigen lassen will, wird er von einem arroganten Mann beiseite gestoßen, der sich vordrängelt. Wütend über diese Behandlung kann Dettlaff seinen Zorn kaum kontrollieren, so dass er fast nicht dazu fähig ist, seine Verwandlung in seine Vampirform zu unterbinden. Allerdings wird der andere Mann sofort von dem anwesenden Graf Louis de la Croix zurechtgewiesen und vertrieben, so dass Dettlaff auf dessen freundliche Bitte seinen rechtmäßigen Platz beim Schuheputzer einnehmen kann. De la Croix reicht Dettlaff die Hand und Dettlaff schüttelt sie. Beeindruckt von de la Croix' Freundlichkeit freundet Dettlaff sich mit dem Grafen an und trifft sich fortan öfter mit ihm. Einige Zeit später muss Dettlaff zu seinem Schrecken durch eine weitere Notiz erfahren, dass Rhenas Entführer seinen Freund de la Croix als das nächste Opfer auserkoren haben. Zwiegespalten entscheidet sich Dettlaff, diesen Befehl durchzuführen, wenn es nötig ist um Rhenas Leben zu retten.

Dettlaff, kurz bevor er de la Croix tötet

Er nimmt daher kurz darauf eine Einladung de la Croix' zu dessen Wassermühle auf dem Land an. In den Gedanken bei der Untat, die er schon bald begehen muss, ist Dettlaff grimmig und still, was schließlich auch de la Croix auffällt. Als dieser an ihn herantritt, flüstert Dettlaff traurig, dass de la Croix ihm vergeben soll. Dann wirbelt er herum und durchbohrt ihm die Brust mit seinen Krallen. Wie befohlen rammt Dettlaff de la Croix' Leiche einen prallen Beutel voll Münzen tief in den Hals, um seinen Geiz anzuprangern, hackt die Leiche in Stücke und wirft die Einzelteile dann aus der Mühle in den Fluss. Überwältigt von seinem Selbsthass und dem Wissen, seinen Freund getötet zu haben, bricht Dettlaff daraufhin zusammen und hackt sich selbst schuldzerfressen die Hand ab, mit der er de la Croix ermordet hat. Gemeinsam mit der Leiche wird die abgetrennte Hand den Fluss hinabgespült, wo beide sich in einem Fischernetz verfangen und daher an Land gezogen werden.

Die mysteriösen Morde, die die Rittertugenden zu symbolisieren scheinen, lassen die Bevölkerung glauben, die Götter hätten das Biest geschickt, um sie dafür zu strafen, von den Tugenden abgewichen zu sein. Nachdem Dettlaffs Morde die Bevölkerung Beauclairs in Angst und Schrecken versetzt haben, lässt Herzogin Anna Henrietta Boten entsenden, um den Hexer Geralt von Riva nach Toussaint einzuladen und ihn anzuheuern, die Bestie aufzuspüren und zu erschlagen. Geralt erreicht Toussaint kurz nach dem Fund der Leiche von de la Croix und erfährt schnell von dem neusten Mord der Bestie. De la Croix' Überreste wurden mittlerweile in das leerstehende Weingut Corvo Bianco gebracht – auch Dettlaffs abgetrennte Hand befindet sich nun dort. Um zu verhindern, dass jemand seine Hand verwendet, um ihn mit Magie aufzuspüren, entsendet Dettlaff eine Bruxa um seine Hand zu bergen und zurückzubringen. Bei dem Versuch wird die Bruxa jedoch von Geralt erschlagen.

Dettlaff flüchtet durch Toussaint

Wenig später erhält Dettlaff beim Schuhputzer eine neue Notiz, die ihm aufträgt, den Ritter Milton de Peyrac-Peyran zu ermorden und ihn als Feigling sterben zu lassen. Dabei kommt es Dettlaff zupass, dass die Herzogin grade in den Palastgärten eine ausschweifende Feier veranstalten lässt, in der Milton für eine Schnitzeljagd als Hase verkleidet ist. Dettlaff spürt Milton problemlos im Gewächshaus in den Palastgärten auf und tötet ihn. Allerdings hat Geralt bereits durchschaut, dass Milton das nächste Opfer des Biests sein wird, so dass er direkt darauf ins Gewächshaus stürmt und Dettlaff erwischt, als dieser sich grade über den toten Milton beugt. Dieser wirbelt sofort herum und ergreift die Flucht. Er hetzt durch die Palastgärten – dicht gefolgt von dem Hexer – und erreicht die Docks Beauclairs, indem er den Fluss in Nebelform überquert. Auch Geralt kann den Fluss jedoch überqueren und Dettlaff in ein leerstehendes Lagerhaus in Hauteville folgen.

Dies erweist sich jedoch als Hinterhalt. Als Geralt die Halle betritt, erwartet Dettlaff ihn bereits und spricht ihn aus dem Gebälk aus an. Geralt fragt trocken, ob Dettlaff seine abgetrennte Hand vermisst, doch Dettlaff entgegnet spöttisch, dass Geralt sie ruhig behalten soll, da er bereits eine neue hat. Er faucht, dass er Geralt nicht kennt und diesem nichts getan hat, und wirft ihm vor, seine Bruxa getötet zu haben. Geralt wirft ihm vor, mindestens vier Menschen getötet zu haben, woraufhin Dettlaff konfrontierend fragt, wie viele Unschuldige Geralt auf dem Gewissen hat. Dettlaff richtet sich auf und offenbart, dass er fast fertig ist und ihm nur noch ein weiteres Opfer fehlt. Er kündigt aber auch an, dass er Geralt ebenfalls töten wird, wenn dieser ihn nicht in Ruhe lässt. Da Geralt Dettlaffs Beweggründe nicht kennt, geht er davon aus, dass dieser auch weiter töten wird. Wütend zischt Dettlaff, dass er ganz im Gegenteil beabsichtigt, zu leben, und stürzt sich dann auf den Hexer.

Regis stellt sich Dettlaff in den Weg

Im Kampf kann Geralt sich zwar eine Zeit lang behaupten, ist den übernatürlichen Fähigkeiten des höheren Vampirs aber letzten Endes nicht gewachsen. Als Dettlaff sich in Nebel verwandelt, kann er Geralts Verteidigung durchbrechen, sich von hinten an ihn heranmachen und will ihn grade durchbohren, als plötzlich überraschend Regis in der Halle erscheint. Regis springt in den Weg, so dass Dettlaffs Krallen ihn durchbohren, und nutzt dies aus um Dettlaff an sich heranzuziehen. Dettlaff faucht wütend, dass Regis doch bleiben sollte wo er war, um zu regenerieren, doch Regis entgegnet, dass er weiß, dass sein Freund in Schwierigkeiten steckt und er deswegen helfen will. Dettlaff zischt, dass er sich selbst helfen wird, reißt sich aus Regis' Griff frei und verwandelt sich dann erneut in Nebel. In dieser Form gleitet er aus der Lagerhalle und zieht sich vorerst zurück.

Nach Dettlaffs Flucht kommen Geralt und Regis, die alte Freunde sind, miteinander ins Gespräch. Regis kann Geralt überzeugen, dass Dettlaff einen guten Grund für seine Taten haben muss und daher beginnen sie, zusammenzuarbeiten um Dettlaff zu finden und seine Beweggründe zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen sie schließlich zu dem Schuhputzer und Dettlaffs Versteck in einem leerstehenden ehemaligen Spielzeugladen. So können sie auch herausfinden, dass Dettlaff gezwungen wird, zu morden, um seine Rhena zu schützen und zu befreien. Geralt beschließt daraufhin, Rhena und die Entführer zu finden, damit sie nicht länger als Druckmittel verwendet werden kann und Dettlaff nicht weiter morden muss. Regis versucht derweil, Dettlaff ausfindig zu machen, um ihm klarzumachen, dass Geralt kein Feind ist.

Suche nach Rhena

Dettlaff und Regis tauchen bei Orianna auf

Es gelingt Regis schließlich, Dettlaff ausfindig zu machen. Er erklärt ihm, dass sie erkannt haben, warum Dettlaff so handelt, wie er es getan hat und dass Geralt ihm dabei behilflich sein will, Rhena zu finden, damit er keine weiteren Menschen ermorden muss. Da Regis weiß, dass sich Geralt momentan mit Herzogin Anna Henrietta auf dem Anwesen der Vampirin Orianna befindet, machen die beiden Vampire sich auf den Weg dorthin, um Geralt zu versichern, dass sie mit ihm kooperieren werden. Nachdem ein Bediensteter Orianna über die Neuankömmlinge informiert hat, führt Orianna die beiden auf die Terrasse, wo bereits Geralt und die Herzogin setzen. Geralt ist überrascht, beide zu sehen und schweigt skeptisch, als Orianna ihre neuen Gäste vorstellt.

Vorsichtig und misstrauisch setzt Dettlaff sich Geralt gegenüber. Während Orianna die angespannte Lage genießt und den Hexer stichelnd – mit impliziertem Verweis auf Dettlaff – fragt, wie es ist, einem Monster gegenüberzustehen und nur töten oder getötet werden kann, antwortet Geralt kalt, dass er sich nicht direkt auf jedes Monster stürzt und dass es manchmal hilft, zu reden. Dettlaff greift dieses Friedensangebot auf und behauptet, dass ein solches Monster sich möglicherweise sogar entschuldigen könnte und dass es möglich sei, dass es keine andere Wahl hätte. Dettlaff fragt skeptisch, ob er richtig verstanden hat, dass Geralt einem solchen Monster lieber helfen würde, als es zu töten, woraufhin Geralt bestätigt, dass er es zumindest versuchen würde. Das Gespräch der beiden wird von Anna Henrietta unterbrochen, die nicht erkannt hat, worum das Gespräch eigentlich ging. Stattdessen fragt sie Dettlaff nach Nazair, wo sie als Kind einige Zeit verbracht hat.

Geralt und Dettlaff sprechen miteinander

Kurz darauf nutzt Geralt den Mangel an Wein als Vorwand, sich mit Regis vom Tisch zu entfernen. Während die beiden sich abseits der Gruppe besprechen, bleibt Dettlaff mit Orianna und der Herzogin am Tisch zurück, wo sie weiter über Nazair sprechen. Zeitgleich bestätigt Regis Geralt, dass Dettlaff überzeugt ist, dass Geralt ihm helfen kann und dass er niemanden mehr töten muss – zumindest bis er jene findet, die seine Rhena entführt haben. Nachdem Geralt und Regis zur Gruppe zurückgekehrt ist, verabschieden sich Geralt und Herzogin Anna Henrietta kurz darauf. Während Dettlaff und Regis bei Orianna zurückbleiben, begibt sich Geralt mit der Leibwache der Herzogin auf die Festung Dun Tynne, wo sie die Gruppe vermuten, die Rhenawedd entführt hat und die von Anna Henriettas verbannter Schwester Syanna angeführt werden soll.

Obwohl Geralt Regis extra beauftragt hat, Dettlaff zurückzuhalten um Syanna nicht zu gefährden, erfährt Dettlaff dennoch, was sich auf Dun Tynne abspielt. Während Geralt und die Herzogswache sich im Kampf mit den Söldnern und Kämpfern auf Dun Tynne befinden, taucht Dettlaff mit Regis im Schlepptau auf und rettet Geralts Leben, indem er mehrere Armbrustschützen tötet, die den Hexer grade erschießen wollten. Nachdem er sich vor Geralt manifestiert hat, kündigt Dettlaff hasserfüllt an, dass die Banditen für alles bezahlen werden. Gemeinsam mit Regis stürzt Dettlaff sich in die Schlacht, wo niemand den beiden Vampiren standhalten kann und sämtliche Feinde mühelos angeschlachtet werden. Dies ermöglicht es Geralt, zum Bergfried vorzudringen und dort in Rhenas vermeintliches Gefängnis im höchsten Stockwerk einzudringen. Gemeinsam treten Dettlaff, Geralt und Regis hinein.

Dettlaff erfährt die Wahrheit

Als er Rhenawedd sieht, tritt Dettlaff besorgt an sie heran und fragt, ob sie verletzt ist und ob ihr etwas angetan wurde. Rhena entgegnet, dass er sie doch kennt und weiß, dass sie das nicht zulassen würde. Sie behauptet, auf Dettlaff gewartet zu haben und nimmt ihn in die Arme, während Dettlaff bitter behauptet, dass er sie enttäuscht hat und um Verzeihung bittet. Im Gegensatz zu Dettlaff ist Geralt jedoch wesentlich skeptischer und offenbart, während der Kämpfe auf Roderick, den Herrn von Dun Tynne, getroffen zu sein, der ihm offenbart hat dass das Zimmer, in dem sie sich soeben befinden, das Zimmer von Sylvia Anna ist. Er merkt auch an, dass das Zimmer nicht wirklich wie eine Gefängniszelle aussieht und konfrontiert Rhena mit dem Vorwurf, in Wirklichkeit die Schwester der Herzogin zu sein und ihre Entführung nur vorgetäuscht zu haben, um Dettlaff zu manipulieren und für ihre Drecksarbeit zu verwenden. Dettlaff will dies zuerst nicht glauben, doch Regis weist ihn an, Geralt zuzuhören.

Als Geralts Argumentation keinen Zweifel offenlässt, kann Dettlaff mit der Situation nicht umgehen. Er packt Syanna am Hals und rammt sie gegen die Wand, lässt dann aber schnell von ihr ab. Da er zu aufgewühlt ist um rational denken zu können, fordert er sie allerdings zischend auf, in drei Tagen nach Tesham Mutna, eine alte Vampirfestung, zu kommen und sich ihm dort zu erklären. Er droht, Beauclair dem Erdboden gleich zu machen, falls sie nicht erscheinen sollte und verwandelt sich dann in seine Nebelform, in der er aus dem Fenster fliegt und verschwindet. Da Syanna direkt im Anschluss von Anna Henrietta in Gewahrsam genommen und im Palast von Beauclair eingesperrt wird, kann sie Dettlaffs Forderung nicht erfüllen und erscheint nicht auf Tesham Mutna. Dettlaff versammelt daraufhin ein gewaltiges Heer von niederen Vampiren und entfesselt sie in der Stadt, wo ein grausames Blutbad an der Bevölkerung angerichtet wird und Beauclair in Chaos unterzugehen droht.

Finale Konfrontation

Geralt muss sich nun entscheiden, Syanna aus dem Palast zu befreien, um sie zu dem Treffen mit Dettlaf zu bringen, oder einen anderen Weg zu finden, um Dettlaff hervorzulocken.

Beendung seiner Rachefehde

Syanna muss sich Dettlaff stellen

Wenn Geralt Syanna befreit, bringen er und Regis sie nach Tesham Mutna, wo sie auf die Ankunft von Dettlaff wartet. Dieser rast kurz darauf in Nebelform den Berg hinauf und manifestiert sich vor Syanna. Er fragt düster, ob alles nur gespielt war und alles, was sie verbunden hat, falsch war. Syanna behauptet vorsichtig, dass alles nicht so einfach ist, doch Dettlaff zischt, dass es sehr einfach ist – Syanna hat ihn entweder getäuscht, oder nicht. Dettlaff packt Syanna am Arm und murmelt, dass er ihr vergibt, aber dennoch um sie trauert, da sie sich nun trennen werden. Mit diesen Worten fährt er seine Klauen aus, um sie Syanna ins Herz zu bohren. Ob ihm dies gelingt ist abhängig davon, ob Geralt Syanna in der Märchenwelt das Band besorgt hat.

Wenn Syanna das Band nicht bekommen hat, durchbohrt Dettlaff sie, bevor Geralt oder Regis ihn erreichen können. Mit leichtem Bedauern lässt Dettlaff Syannas Leiche zu Boden sacken, bevor er ihre Augen schließt und sich wieder erhebt. Erst dann tritt er an Regis und Geralt heran und als Regis fassungslos fragt, was Dettlaf getan hat, erklärt Dettlaff fauchend, dass er getan hat, was er tun musste und was Syanna verdient hat. Er erklärt, dass jetzt Frieden in Beauclair einkehren wird und dass die Vampire die Stadt im Morgengrauen verlassen werden. Er offenbart, dass auch er fortgehen wird und sich einen Ort fernab von Menschen suchen wird. Dazu fügt er an, dass sich Geralt und Regis ihm gerne in den Weg stellen können, dass er sie dann aber töten wird, auch wenn es nicht sein Wunsch ist. Wenn Geralt sich entscheidet, ihn ziehen zu lassen, verspricht Dettlaff, dass sie sich nicht wiedersehen werden, verwandelt sich in Nebel und verschwindet.

Kampf und Tod

Dettlaff stürzt sich auf Geralt

Hat Syanna das Band erhalten, löst sie sich in Luft auf, bevor Dettlaff sie durchbohren kann, und wird in die Märchenwelt zurückteleportiert, wo sie erschrocken nach Luft schnappt, bevor sie erkennt, dass sie noch am Leben ist. Falls Syanna Dettlaff entkommen ist, kreischt Dettlaff frustriert, dass er wieder reingefallen ist und zerfetzt hasserfüllt die Luft um sich herum. Er schreit, dass Syanna dafür büßen soll und stürmt mit dem Schrei, dass Geralt sich nie hätte einmischen sollen, auf den Hexer zu. Zum Kampf kommt es ebenfalls, wenn Geralt Dettlaffs Tod fordert, nachdem dieser Syanna ermordet hat.

Ähnlich verläuft das Treffen, wenn Geralt, sich mit dem Ältesten der Unsichtbaren verbündet hat, um Dettlaff hervorzulocken. Dieser ist ein uralter Vampir, dem die Vampire Toussaints Gefolgschaft schulden. Als der Unsichtbare Dettlaff nach Tesham Mutna beruft, hat Dettlaff daher keine andere Wahl, als sich zu fügen und sich dorthinzubegeben. Als Geralt und Regis ihn dort erwarten, faucht Dettlaff wütend, dass sie ihn also einfach herkommandieren lassen, wenn sie ihn nicht finden können. Er erklärt zornig, dass seine Bedingungen sich nicht geändert haben, und da Geralt Syanna nicht mitgebracht hat, sieht er die Sache als entschieden an. Regis erklärt, dass die Herzogin Syanna nicht gehen lässt, woraufhin Dettlaff zischt, dass die Herzogin dann auch die Konsequenzen tragen muss. Er nimmt seine Biest-Form an und der Kampf entbrennt.

Dettlaff kämpft mit Regis

In all diesen Fällen stürmt Dettlaff auf Geralt zu, doch bevor er ihn erreichen kann, wird er von Regis attackiert und den Hang in den Vorhof von Tesham Mutna herabgeschleudert. Mühelos regeneriert er seine gebrochenen Knochen und beide Vampire stürzen sich aufeinander. Dettlaff versucht, Regis mit seinen Krallen zu erwischen, doch selbst als er sich in Nebel verwandelt und hinter Regis teleportiert, kann Regis den Angriff abwehren. Schließlich gelingt es Dettlaff, Regis in eine Mauer zu schlagen, doch bevor er ihn weiter verletzen kann, ist Geralt zur Stelle und blockt Dettlaffs Angriff mit seinem Schwert. Dies ermöglicht es Regis, wieder auf die Beine zu kommen, Dettlaff seine Krallen in die Brust zu rammen und ihn zu Boden zu werfen. Allerdings zögert er, bevor er seinem Freund einen tödlichen Schlag verpassen kann.

Dettlaff nutzt dies aus, um sich in Nebel zu verwandeln, sich hinter Regis wieder zu manifestieren und ihn zu durchbohren. Während Regis sich am Boden windet, prescht Dettlaff wieder auf ihn zu, packt ihn und schleudert ihn in die Burgmauer, die über ihm zusammenbricht. Dies hat zur Folge, dass Geralt sich nun alleine Dettlaff stellen muss, der schreit, dass Geralt Syanna hätte herbringen sollen. In seiner wilden Rage attackiert Dettlaff wieder und wieder mit seinen Krallen, doch Geralt bleibt ruhig und kontrolliert und kann ihm so mehrere Wunden zufügen und seine Angriffe parieren. Nachdem er mehrere Treffer eingesteckt hat, geht Dettlaff zu Boden, wo seine wahre Vampirform – die eines grotesken und monströsen fledermausartigen Humanoiden – aus seinem Körper hervorbricht. Mit seinen Schwingen wirft Dettlaff sich in die Luft und attackiert Geralt weiter.

Dettlaffs monströse Form

Er beschwört nun unter anderem Fledermausschwärme, die er auf Geralt hetzt, oder schwingt sich aus der Luft herab, um ihn mit seinen Klauen zu zerreißen. Einige dieser Angriffe lassen Geralt aber dennoch Spielraum um einen Angriff zu wagen, so dass Dettlaff weitere Wunden einfahren muss. Als Dettlaff am Boden auf Geralt zustürmt, kann der Hexer ihm ausweichen und ihm in der selben Bewegung die Flügel abhacken. Dennoch ist Dettlaff nach wie vor gefährlich und er wirft sich auf den Hexer und rammt ihn zu Boden. Dies ermöglicht es Dettlaff, Geralt die Zähne in den Hals zu schlagen und sein Blut zu trinken, woraufhin er eine Art Regenerationsprozess beginnt. In diesem wird die ganze Arena von einem organischen Material überzogen, so dass es aussieht, als stünden die beiden Kontrahenten in der Mitte eines schlagenden Herzens. Während der echte Dettlaff seine Wunden heilt, hetzt er Kopien seiner Selbst, die aus Blut bestehen, auf Geralt, der die Kopien und die organische Struktur zerschlagen und Dettlaffs Heilungsprozess so beenden kann.

Geralt verpasst Dettlaff einen finalen Schlag, der seinen Körper in zwei Hälften teilt. Während der Vampir zusammenbricht, kümmert Geralt sich um den geschwächten, aber lebendigen Regis. Da höhere Vampire nicht durch Menschen zu Tode kommen können, beginnt Dettlaffs halbierter Körper zwar bereits wieder, sich zu regenerieren, aber Regis tritt an seinen geschwächten Freund heran. Dettlaff ist im Inbegriff, wieder auf die Beine zu kommen, doch Regis wirft sich auf ihn, schlägt ihm die Zähne in den Hals und tötet Dettlaff somit endgültig, vollständig und unwiederbringlich. Dettlaff akzeptiert seinen Tod in dem Wissen, dass es das beste für alle ist und es nichts mehr für ihn gibt, für das es sich zu leben lohnt. Im Tod nimmt Dettlaff wieder seine menschliche Form an; seine Leiche verbleibt in den Ruinen Tesham Mutnas.

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