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“Darauf habe ich gewartet... und auf dich, weißer Wolf!”

— Eredin

Eredin Bréacc Glas, auch als der Sperber bekannt, ist ein Charakter aus den von Andrzej Sapkowski geschriebenen Hexer-Romanen und deren Videospiel-Adaptionen.

Eredin ist der König der Aen Elle, einem Elfenvolk aus einer anderen Welt. Da seine Welt von der apokalyptischen Weißen Kälte bedroht ist, plant Eredin, die Menschenwelt zu erobern. Da die Portalmagie seines Volkes jedoch nicht stark genug ist, um eine gesamte Invasionsarmee zu transportieren, plant er, Cirilla zu entführen um ihr Älteres Blut und die damit verbundenen magischen Fähigkeiten zu nutzen. Nachdem ursprüngliche Versuche, Ciri habhaft zu werden, durch ihre Flucht aus der Welt der Elfen verhindert wurde, zieht Eredin mit der Wilden Jagd los, um sie zu finden und attackiert zu diesem Zweck auch Ciris engsten Verwündeten, ihre Zieheltern Geralt und Yennefer.

Als König der Wilden Jagd erschien er zum ersten Mal im 1995 erschienenen Roman Zeit der Verachtung und als Eredin selbst in dem 1999 erschienenen Die Dame vom See. In den ersten beiden Videospielen erscheint er als Nebenfigur und kehrte in dem 2015 erschienenen Videospiel The Witcher 3: Wild Hunt als Hauptschurke zurück.

Biographie

Vergangenheit

Eredin ist ein Mitglied der Rasse der Aen Elle – einer Elfen-Rasse aus einer anderen Dimension. In der Vergangenheit verfügten er und der Wissende Avallac'h gemeinsam über Ard Gaeth, das Tor der Welten; durch dieses Dimensionstor konnten die Aen Elle durch Raum und Zeit reisen. Um diese Macht zu erhalten, täuschten die Aen Elle die Einhörner, denen diese Fähigkeit ursprünglich eigen war, und machten sich diese somit zu unerbittlichen Todfeinden. Die Aen Elle nutzten das Tor, um in eine fremde Welt einzudringen, die dort lebende humanoide Bevölkerung abzuschlachten und zu versklaven und sich die Welt zu eigen zu machen.

In ihrer neuen Welt errichteten die Aen Elle die Stadt Tir ná Lia, die ihnen fortan als Hauptstadt diente. Der kriegerische Eredin wurde vom uralten König der Aen Elle, Auberon Muircetach, zum Anführer der Elitereitergruppe, den Dearg Ruadhri (elfisch: Rote Reiter), ernannt, mit denen er fortan in andere Welten eindrang um humanoide Bewohner von dort zu entführen und nach Tir ná Lia zu bringen, wo sie fortan als Sklaven dienen mussten. Um Angst und Schrecken zu verbreiten, trugen die Reiter schreckliche Rüstungen mit Skelett-Helmen. Die Reiterkavalkade wurde fortan in einigen Dimensionen und Welten berüchtigt und wurde dort als Wilde Jagd bezeichnet – Eredin, der die Angriffe stets selbst führte, wurde als König der Wilden Jagd betitelt. Irgendwann gelang es den Einhörnern, sich aus der Knechtschaft der Aen Elle zu befreien und ihnen die Kraft zu nehmen, das Tor zu verwenden. Eredin und Avallac'h verloren dadurch einen Großteil ihrer Kraft und konnten fortan nur noch etappenweise reisen.

Eredin konnte zwar noch einige andere Welten bereisen, war aber auf Welten beschränkt, die auf der "Großen Spirale" lagen. Um sich weiterhin durch die Welten fortbewegen zu können, schufen die Aen Elle magisch begabte Navigatoren. Diese ermöglichten ihnen zwar weiterhin das Reisen, konnten jedoch stets nur vereinzelte, wenige Personen transportieren. Eredin und seine Reiter schufen daher geisterhafte magische Kopien von sich um weiterhin reisen zu können Da dies sie extrem einschränkte, beschlossen die Aen Elle, einen Weg zu finden, ihre alte Macht wieder zurückzuerhalten um wieder unbegrenzt reisen zu können. Gleichzeitig war Eredin von dem uralten König der Aen Elle, Auberon Muircetach, beauftragt worden, eine Trägerin des mächtigen Älteren Blutes zu finden, mit der Auberon einen Erben zeugen könnte. Mit der Wilden Jagd machte Eredin sich daraufhin auf die Reise und durchstreifen die Welten auf der Suche nach der jungen Ciri, die ebendieses Blut in sich trägt – da das Ältere Blut zwingend notwendig ist, um das Tor wieder öffnen zu können.

Konfrontation mit Ciri

Ciris Ankunft in Tir na Lia

Schließlich erreicht die Wilde Jagd die Welt, in der Ciri lebt, im Jahr 1267. Die Geisterreiter ziehen in der Nähe der Stadt Gors Velen über den Himmel und machen Ciri ausfindig, die alleine über die Ebene vor der Stadt reitet. Eredin steigt herab und fordert Ciri auf, sich ihnen anzuschließen, doch Ciri reitet davon und kann der Wilden Jagd in einer gnadenlosen Verfolgungsjagd entkommen. Ein weiteres Mal nimmt die Wilde Jagd Ciris Spur auf, als diese vom Kopfgeldjäger Leo Bonhart am Schwalbenturm verfolgt wird. Die Ankunft der Geisterreiter lässt Bonharts Pferd scheu werden und Eredin spricht Bonhart direkt an und ruft, dass Ciri nicht für diesen bestimmt ist. Ultimativ erreicht Ciri ohne das Eingreifen der Wilden Jagd die Welt der Aen Elle; es ist Avallac'h, der sie dorthin bringt.

Ciri und Avallac'h kommen jedoch nicht direkt in der Stadt, sondern auf der Ebene davor an und werden fast von den Einhörnern angegriffen. Kurz bevor es zum Angriff kommen kann, rast Eredin mit seinen Reitern heran und vertreibt die Einhörner. Erst dann trottet er auf seinem Pferd an Avallac'h heran und behauptet kalt, dass der Wissende ihm nun einen Gefallen schuldet. Nachdem Eredin abgesessen hat, stellt Avallac'h ihm Ciri vor und der Elf verbeugt sich höflich. Avallac'h fragt daraufhin, woher Eredin wusste, dass Avallac'h und Ciri eine Gefahr droht, woraufhin Eredin verrät, dass er es nicht wusste, dass er und die Reiter aber die Ebene patroullieren, da die Einhörner unruhig geworden sind. Für diese Unruhe gibt er Ciris Anwesenheit die Sculd und betrachtet sie daher genauer. Er fragt sich offen, ob sie wirklich die Trägerin des Älteren Bluts sein kann, da er nur ein gewöhnliches Menschenweibchen in ihr sieht. Er behauptet, dass man in Ciri dennoch gewisse Züge Lara Dorrens erkennen kann, wenn man genauer hinsieht und behauptet herausfordernd, dass Avallac'h als ehemaliger Geliebter Laras derjenige sein müsste, der dies am besten erkennt.

Als Ciri Eredin draufhin hasserfüllt anfunkelt, fragt Eredin, ob Ciri schon weiß, zu welchem Zweck sie in Tir na Lia ist. Avallac'h bestätigt dies, antwortet auf Eredins nächste Frage aber, dass Ciri sich noch nicht zur Kooperation bereiterklärt hat. Eredin behauptet, dass dies eine Schande sei und macht sich bereit, wieder aufzubrechen. Bevor er davonreitet, lässt er Ciri und Avallac'h aber eine Eskorte seiner Reiter da, um sie sicher in die Stadt zu bringen. Zudem hebt er einen blühenden Myrtenzweig ab und reicht ihn Ciri als Entschuldigung für seine unbedachten Worte. Nachdem Eredin davongeritten ist, fragt Ciri – teils aus Abscheu, teils aus Erregung – ob Eredin derjenige ist, mit dem sie ein Kind zeugen soll. Avallac'h verneint dies und verrät, dass ihr König Auberon Muircetach derjenige ist.

Als Ciri und Avallac'h die Stadt schließlich erreichen, erwartet Eredin sie bereits. Auf Avallac'hs Frage, weswegen dem so ist, erklärt Eredin, dass Auberon sie bereits erwartet und gefordert hat, dass Ciri direkt zu ihm gebracht wird. Er verrät, dass er Auberon dies vorerst ausreden konnte und dass Ciri vorerst ein Bad, neue Kleidung sowie Frisur und Schminke benötigt. In diesem Gespräch wirkt Eredin sympathischer auf Ciri als zuvor, er stellt aber auch klar, dass es keine Flucht für sie gibt da Tir ná Lias magische Barriere, Geas Garadh, niemals von ihr durchdrungen werden kann und dass die Einhörner sie auf grausamste Weise töten würden, sollte es ihr dennoch gelingen. Zudem warnt er, dass Ciri keinen Weltensprung vollführen können wird und dass er und seine Roten Reiter sie selbst in den Abgründen von Raum und Zeit finden werden, wenn es ihr doch gelingt.

Ciris Flucht aus der Welt der Aen Elle

Nach einigen Tagen in Tir ná Lia begegnet Ciri Eredin zufällig im Stall, wo dieser sie nach einer Provokation von Seiten Ciris zu einem Wettrennen herausfordert. Ciri wählt einige Hügel am Horizont als Ziel des Rennens aus, doch Eredin lehnt dieses Zel ab, da er die Region als verbotenes Gebiet bezeichnet. Stattdessen nennt er einen anderen Ort und beide galloppieren auf ihren Pferden los. Zur Überraschung Eredins gewinnt Ciri das Rennen, was ihm unfreiwillig Respekt abverlangt. Eredin führt Ciri schließlich auf eine Steinterrasse am Fluss, wo er ihr verrät, dass sie von Avallac'h mit einem Versprechen getäuscht wurde und dass man sie nicht gehen lassen wird, nachdem sie ein Kind des Älteren Blutes gezeugt hat.

Als Ciri fragt, warum Eredin ihr dies verrät, behauptet Eredin, dass Ciri Auberon und seinen Ehrgeiz kennengelernt hat. Er erklärt, dass Auberons Stolz nicht zulässt, dass dieser sich seine Impotenz eingesteht oder Magie zur Hilfe nimmt. Eredin händigt Ciri daraufhin ein Flakon mit Potenzmittel aus, doch Ciri weigert sich zu Eredins Ärger, es Auberon unterzuschmuggeln. Eredin warnt sie daraufhin, dass sie dann in der Welt der Aen Elle sterben wird und man sie niemals gehen lassen wird, dass es aber ihre Entscheidung ist. Als Ciri betont, dass sie ihre Freiheit zurück will, spricht Eredin verächtlich von ihrer Freiheit und behauptet beiläufig, dass die Zeit in dieser Welt anders fließt und dass alle, die Ciri als Kinder kannten, bereits alte Greise sind.

Eredin spricht von den Legenden der Wilden Jagd, die Menschen geraubt hat und diese als Greise wieder zurückgebracht hat, dass Ciri aber nicht einmal dieses Schicksal vergönnt sein wird. Ciri glaubt dies nicht, woraufhin Eredin entgegnet, dass es Ciris Privatangelegenheit ist, was sie glaubt und was nicht. Er bricht zum Gehen auf, fragt Ciri aber vorher, ob sie in Tir ná Lia ein Mahl mit ihm einnehmen wird. Ciri willigt ein. Zurück in Tir ná Lia gibt Eredin Auberon das Potenzmittel schließlich selbst, es tötet ihn jedoch. In der selben Nacht beschließt Ciri, aus Tir ná Lia zu fliehen. Sie benutzt dazu eins der Boote und flieht durch die Kanäle. Allerdings bekommt Eredin dies mit. Er sprintet zu einer der Brücken über dem Kanal und springt von dort aus auf Ciris Boot, wo er sein Schwert zieht. Bevor Eredin seinen Angriff beginnt, tritt er gegen die Bordwand um Ciri aus dem Gleichgewicht zu bringen. Es kommt zu einem kurzen Schwertkampf, in dem Eredin hasserfüllt fragt wie Ciri herausgefunden hat, dass man die Barriere überwinden kann, indem man den Fluss hinabfährt.

Da Ciri keine Antwort gibt, behauptet Eredin verächtlich, dass sie es feststellen werden. Er verspricht, Ciri zu Auberon zurückzubringen und dass dieser potent sein wird, doch Ciri entgegnet, dass Aubern tot ist, was Eredin überrascht. Er erholt sich aber sofort von dieser Überraschung und die beiden setzen ihren Schwertkampf fort. Obwohl Eredin Ciri nicht töten darf, will er sie für ihren Fluchtversuch schwer verletzen. Im selben Moment erscheint jedoch eine weitere Brücke, unter der Eredin im Stand nicht durchpasst. Er kracht dagegen und verliert das Gleichgewicht, woraufhin Ciri ihm einen Schwerthieb in den Schenkel verpasst, so dass er verletzt von Bord fällt. Ciri entkommt den Aen Elle und reist durch weitere Dimensionen um Eredin und die Roten Reiter abzuschütteln. In Tir ná Lia nimmt Eredin in der Zwischenzeit die Rolle des Königs ein. Da er wenig Geduld für Diplomatie und Regentschaft hat, setzt er den Elfen Ge'els als Vizekönig ein, während er selbst mit der Wilden Jagd weiterzieht und die Jagd nach Ciri fortsetzt.

Jagd nach Ciri

Entführung Yennefers

EredinHatYennefer

Eredin entführt Yennefer

Ciri hat sich jedoch in eine Dimension zurückgezogen, in die die Wilde Jagd nicht reisen kann und ist somit außerhalb Eredins Reichweite. Daher beschließt Eredin, sie hervorzulocken und beginnt, sich ihre Zieheltern Geralt und Yennefer zum Ziel zu machen. Die Wilde Jagd attackiert daher die Reuseninsel, auf der sich die beiden befinden, und kann Yennefer entführen und mit ihr entkommen. Geralt macht sich sogleich auf die Jagd nach den Geisterreitern und wird dabei von den Hexern Letho, Serrit und Egan unterstützt. Sie können die Wilde Jagd schließlich im Jahr 1270 in Nilfgaard lokalisieren und sie bei einem Angriff zu überraschen, wo die Jagd grade entschieidet, wen ihrer Gefangenen sie in ihre Welt mitnehmen und wen sie hinrichten. Die Hexer attackieren die Jagd und erschlagen dutzende von ihnen, doch letztendlich erweist sich die Jagd durch ihre Truppenstärke als unbesiegbar. Da keine der beiden Seiten die andere bezwingen konnte, schlägt Geralt stattdessen einen Austausch – sich selbst für Yennefer – vor.

Wohwissend, wie wichtig Geralt für Ciri ist, willigt Eredin ohne zu zögern ein, so dass Geralt unfreiwillig zu einem Reiter der Wilden Jagd wird. Um Ciri hervorzulocken hält Eredin Geralt fortanstets an seiner Seite. Als Ciri aber tatsächlich angreift um Geralt vor der Jagd zu retten, gelingt es ihr mit Geralt zu entkommen und ihn in Kaer Morhen bei seiner Hexer-Familie unterzubringen, bevor sie wieder die Dimension wechselt. Frustriert ziehen Eredin und die Jagd sich in ihre Heimatwelt zurück. In den folgenden Jahren erscheint Eredin nicht länger in physischer Form in der ehemaligen Heimatwelt der Aen Elle, sondern nutzt seine Geisterform, um diese Welt heimzusuchen. Es gelingt ihn in dieser Form mehrmals, Geralt zu erscheinen, der mittlerweile die Jagd auf die Salamandra eröffnet hat.

EredinEisgespräch

Eredin erscheint Geralt

ls Geralt gerade die Überreste eines Mannes in einer Gruft im Umland von Wyzima begraben will, erscheint ihm dort der König der Wilden Jagd als geisterhafter Schemen. Geralt erkennt Eredin als denjenigen, der ihn vor Kaer Morhen verfolgt hat, und Eredin behauptet, dass er existiert, damit Geralts Schicksal vollendet wird. Er behauptet düster, dass das Schicksal ein zweischneidiges Schwert ist und dass er Geralt daher verfolgen wird und darauf warten wird, dass dieser einen Fehler macht. Abhängig von Geralts Entscheidungen verschwindet der König der Wilden Jagd mit einem ominösen Versprechen, oder ruft den Geist des kürzlich Verstorbenen Hexers Leo herbei, gegen den Geralt im Kampf antreten muss.

In der Region Trübwasser erscheint Eredin ebenfalls in Geisterform mit einigen Kriegern der Wilden Jagd. Sie umschwärmen dort einen alten Druidenring um die Seelen der Hügelgräber in der Nähe herbeizulocken und der Jagd einzuverleiben. Geralt kann die Krieger der Wilden Jagd jedoch vertreiben und die Seelen so befreien. Ein weiteres Mal erscheint Eredin im Kampf zwischen Geralt und Jacques de Aldersberg. Er teleportiert sich schließlich zwischen die beiden Kämpfenden und schleudert Aldersberg zu Boden. Danach wendet er sich Geralt zu und offenbart, gekommen zu sein um die Seele von Jacques de Aldersberg gekommen zu sein. Er lässt Geralts vergangene Taten Revue passieren und wirft ihm die Tode vor, für die er direkt oder indirekt verantwortlich ist. Er bezeihnet Geralt als seinen größten Champion, da überall, wo Geralt ist, der Tod folgt. Er will nun die Seele von de Aldersberg an sich nehmen, was Geralt jedoch nicht zulässt, da er derjenige sein will, der den Großmeister tötet. Es kommt zum Kampf, in dem Geralt Eredin bezwingen und vertreiben kann.

Verfolgung von Ciri

EredinHeidfelde

Eredin erscheint bei Heidfelde

Schließlich kehrt Ciri in ihre Heimatwelt zurück, was sofort die Wilde Jagd alarmiert und auch sie in diese Dimension zurückruft. Durch den nilfgaardischen Kaiser Emhyr erfährt Geralt dass Eredin Ciri auf den Fersen ist und beschließt, Ciri zu finden, Außerdem hilft Avallac'h, Eredins ehemaliger Verbündeter, Ciri dabei, ihre Kräfte zu kontrollieren. Jedoch ist auch Eredin nicht untätig. Als Ciri in einem Wald auf Skellige erscheint, taucht die Wilde Jagd nur kurz nach ihr auf und kann Ciri und Eredin schließlich in die Enge treiben. Dies ermöglicht es Eredin, Avallac'h mit einem Fluch zu belegen, der ihn in Bälde in einen kleinen, missgestalteten Kobold verwandeln wird. Dies tut Eredin nur, um den eitlen Avallac'h zu verspotten und zu verunstalten.

Bevor der Fluch Wirkung zeigt können sowohl Avallac'h als auch Ciri durch Portale fliehen, werden dabei aber voneinander getrennt. Da Ciri in Velen erscheint, taucht dort auch Eredin mit der Jagd auf. Sie erscheinen in dem Dorf Heidfelde, wo sie alle Bewohner abschlachten und den nilfgaardischen Agenten Hendrick foltern, um Informationen zu erhalten. Nachdem Ciri ein weiteres Mal nach Skellige zurückgekehrt ist und dort erneut nur knapp der Jagd entkommt, wird sie von Avallac'h auf der magischen Nebeninsel versteckt, bevor dieser Eredins Fluch erliegt und mutiert. Nach diversen Nachforschungen kann Geralt schlussendlich die Nebelinsel erreichen und mit Ciri in die Hexerfestung Kaer Morhen fliehen. Dort kann er außerdem den Fluch lösen, der auf Avallac'h liegt. Da sie wissen, dass die Wilde Jagd nicht aufgeben wird planen sie, die Jagd nach Kaer Morhen zu locken um sie dort zu bekämpfen und zu besiegen.

EredinPacktCiri

Eredin packt Ciri

Mit Verbündeten planen sie den Hinterhalt. Tatsächlich erscheint die Wilde Jagd und beginnt, die Festung anzugreifen. Obwohl die Verteidiger sich zuerst behaupten können, ist Eredin letztendlich in der Lage das Tor zu durchbrechen. Eredins Magier und rechte Hand Caranthir friert mit seiner Magie alle Verteidiger ausgenommen Ciri und den alten Hexer Vesemir ein. Eredin schnappt sich Ciri um mit ihr durch ein Portal zu fliehen, sie kann sich mit Vesemirs Hilfe jedoch losreißen. Vesemir wird allerdings von Imlerith geschnappt und Eredin, der nun Vesemir in seiner Hand hat, zwingt Ciri sich zu ergeben. Vesemir, der erkennt das Ciri sich ergeben wird um ihn zu retten, nimmt um dies zu verhindern seinen Tod in Kauf und rammt Imlerith sein Messer in die Seite. Wutentbrannt bricht Imlerith Vesemirs Genick und Eredin sendet seine Männer um Ciri zu fassen.

Vor Wut und Trauer überwältigt entfesselt Ciri aber ihre Magie mit einem gewaltigen Schrei, der die niederen Jäger tötet und Caranthir, Imlerith und Eredin extrem schwächt. Caranthir kann jedoch mit letzter Kraft ein Portal erschaffen, durch das er, Eredin und Imlerith fliehen können. Nach ihrer Niederlage in Kaer Morhen bereiten die Krieger der Wilden Jagd einen weiteren Angriff vor. Als sie ein uraltes Elfen-Artefakt nach Skellige ruft, wittert Eredin eine Falle und trifft Vorkehrungen. Als die Wilde Jagd auf der Naglfar vor der Küste vor Undvik erscheint, lässt Eredin Caranthir daher einen Eissturm heraufbeschwören, der einen Geralt und einen Großteil der nilfgaardischen Krieger, die ihn unterstützen, einfriert. Ciri betritt daraufhin das Eis, tötet viele von Eredins Jägern und zerbricht im Kampf mit Caranthir dessen Stab.

EredinStirbt

Eredin stirbt zu Geralts Füßen

Der Eissturm lässt daraufhin nach und das Eis schmilzt. Geralt kann sich von dem Eis befreien, Caranthir töten und die Naglfar betreten, auf der Eredins Leute bereits gegen die Krieger Skelliges kämpfen. Im Kampf tötet Eredin den Skelliger Jarl Crach an Craithe persönlich bevor Geralt ihn angreift. Im Kampf teleportiert Eredin die beiden vom Schiff auf die naheliegenden Klippen und nach einem harten Kampf mit Geralt wieder auf die Naglfar. Dort kann Geralt ihn letztendlich besiegen und ihm mit seiner Klinge ein Auge ausstechen. In einem furiosen Finale schlitzt Geralt Eredin außerdem den Bauch auf, der tödlich getroffen zu Boden sinkt. Mit seinen letzten Worten versucht Eredin, Geralt gegen Avallac'h aufzuhetzen, scheitert jedoch. Eredin stirbt daraufhin und der Rest seiner Jäger wird im Kampf getötet.

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