Schurken Wiki
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“Was für ein Lärm! Haltet einfach den Mund und lasst euch töten!”

— Estarossa

“Mein Bruder hat mich gelehrt, dass es keine Sünde ist, Dämonen zu töten! Dass es nur der Gerechtigkeit dient, Seelen von ihren unreinen Hüllen zu befreien! Ja, und aus diesem Grund habe ich zahllose Dämonen getötet... und schon sehr bald war ich beim Clan der Dämonen gefürchtet als Todesengel! Als stärkster der vier Erzengel!”

— Mael spricht über seinen Wandel

Der Erzengel Mael – lange auch als Estarossa, das Gebot der Nächstenliebe, bekannt – ist ein zentraler Schurke aus der Manga-Reihe The Seven Deadly Sins und der gleichnamigen Anime-Adaption. Im Anime erscheint er als Hauptschurke der zweiten und dritten Staffel.

Ursprünglich war Mael einer der vier Erzengel und der mächtigste Diener der Göttinnen, bis seine Erinnerungen durch Gowther manipuliert wurden und er sich fortan für Estarossa, einen Dämonen, hielt. Auch die Erinnerungen aller anderen Lebewesen wurden manipuliert, so dass Mael für tot gehalten wurde und man davon ausging, dass Estarossa einer der Söhne des Dämonenkönigs wäre. Als Mitglied der Zehn Gebote, der Elitetruppe des Dämonenkönigs, wurde Estarossa mit dem Gebot der Nächstenliebe ausgestattet.

Im Verlauf des Heiligen Kriegs zwischen Dämonen und Göttinnen wurde Estarossa mit den Zehn Geboten durch ein Siegel gebannt, welches für 3.000 Jahre Bestand hatte. Erst nachdem das Siegel gebrochen ist, kehren die Gebote zurück um Britannia zu erobern. In einem Kampf kann Estarossa dabei seinen Bruder Meliodas besiegen und töten, wird aber kurz darauf im Kampf schwer von dem Sin Escanor verletzt und verschwindet gemeinsam mit seinem Bruder Zeldris.

Er wurde im Deutschen von Lino Böttcher und Oliver Böttcher gesprochen.

Biographie

Vergangenheit

Mael wurde vor über dreitausend Jahren als Engel geboren. Er war der jüngere Bruder des mächtigen Ludociel, der sich als erbarmungsloser Jäger von Dämonen einen Namen gemacht hatte. Mael hingegen war ein Feigling, weswegen die anderen sich zu seinem Missmut über ihn lustig machten. Als er es nicht mehr aushielt, setzte er sich auf eine Wiese und schwelgte in traurigen Gedanken, bis Elisabeth, die Tochter der obersten Göttin sich zu ihm gesellte. Sie tröstete ihn und der kleine Mael verliebte sich in sie. Allerdings war Elisabeth in Meliodas, den Sohn des Dämonenkönigs verliebt, was ein Skandal war und deswegen geheim gehalten wurde. Allerdings zeigte Elisabeth dem jungen Mael den Hund Estarossa, den Meliodas ihr geschenkt hatte.

Mael vertraute sich Ludociel an, der abgesehen von Elisabeth der einzige war, der sich nicht über ihn lustig machte. Ludociel behauptete, dass Mael sich wegen seiner Feigheit keine Sorgen machen müsste, da Ludociel sich sicher war, dass Mael einst der stärkste aller Erzengel werden würde. Angespornt von Ludociels Worten begann Mael, zu trainieren und sich seinen Ängsten zu stellen. Unter Ludociels Führung wurde Mael immer stärker, so dass er seinem Bruder ebenbürtig wurde und ihn schließlich sogar übertrumpfte. Er trug den göttlichen Segen Sunshine, welcher ihm die göttliche Kraft der Sonne verlieh. Seine Kraft erhöhte sich bei Tagesanbruch und bei Mittag war er fast unaufhaltsam.Als aufgrund der verbotenen Beziehung zwischen Meliodas und Elisabeth schließlich der heilige Krieg zwischen Göttinnen und Dämonen ausbrach, war Mael bereits als erbarmungsloser Dämonenschlächter bekannt und galt als Todesengel. Wie von Ludociel behauptet war Mael zum stärksten der vier Erzengel geworden.

Dennoch hatte Elisabeth nur Augen für Meliodas, was Mael zu einer krankhaften Eifersucht trieb. Als er ein Treffen zwischen Elisabeth und Meliodas bezeugte, wurde Mael plötzlich von einem mächtigen Fluch erfasst. Der Dämon Gowther, einer der Zehn Gebote, hatte beschlossen, den Heiligen Krieg zu beenden. Da dieser mit Meliodas' Überlaufen zu den Göttinnen ausgebrochen war und das Machtgleichgewicht zwischen Dämonen und Göttinnen nicht länger aufrecht erhalten war, opferte Gowther sein Leben um einen mächtigen, verbotenen Zauber zu wirken. Dieser beeinflusste primär Mael, aber auch alle, die ihn kannten. Er manipulierte Maels Erinnerungen, so dass er seine Vergangenheit vergaß und sich fortan für den nichtexistenten Dämonen Estarossa – den zweitjüngsten Sohn des Dämonenkönigs und den Bruder von Meliodas und Zeldris – hielt. Alle Personen, die davon beeinflusst wurden – den Dämonenkönig miteingeschlossen – erhielten ebenfalls Erinnerungen, die diese Geschichte glaubhaft erschienen ließ.

Somit wirkte es, als hätte Estarossa den Erzengel Mael getötet, was ihm erheblichen Ruhm einbrachte. Als Belohnung gewährte ihm der Dämonenkönig, der Estarossa seinen Erinnerungen zufolge eigenlich für eher inkompetent gehalten hatte, mit dem Gebot der Nächstenliebe einen mächtigen Fluch. Dieser hatte zur Folge, dass fortan niemand, der Hass auf ihn verspürte, Estarossa attackieren konnte. Da dies aber auch Estarossa selbst beeinflusste, legte er sich eine sanfte und leicht desinteressierte Persönlichkeit ohne Hass zu. Da Mael nun zum Dämonen geworden war, verlor er seinen göttlichen Segen Sunshine, der an den Menschen Escanor über ging. Zudem wurde Estarossa zu einem Mitglied der Zehn Gebote und so zu einem Elitekrieger der Dämonen. Die Zehn Gebote waren ein fester Bestandteile der Gefechte des Heiligen Kriegs, aber schlussendlich endete der Krieg mit der Niederlage der Dämonen. Schlussendlich wurden sämtliche Dämonen mit dem Siegel der Göttinnen versiegelt; lediglich das Gebot Fraudrin konnte diesem Bann entgehen und arbeitete fortan daran, die Dämonen zurückzubringen.

Rückkehr der Zehn Gebote

Estarossa kehrt zurück

Dreitausend Jahre später kann Fraudrin das Siegel schließlich kurzzeitig brechen und es dadurch den Zehn Geboten ermöglichen, nach Britannia zurückzukehren. Nachdem die Zehn erschienen sind, erkennen sie dass ihre magische Energie durch das Siegel geraubt wurde und beschließen daher, sich vorerst auszuruhen um ihre Kraft zu regenerieren. Zu diesem Zweck wollen sie nach Edinburgh Hill reisen und schwingen sich mit magischen Schatten-Flügeln in die Lüfte um zu ihrem Ziel zu fliegen.

In Edinburgh angekommen, finden die Gebote eine merkwürdige Ansicht vor - eine völlig zerfallene Burg, aus der eine Art magischer Baum wächst. Zudem ist im Zentrum der Burg ein riesiges, tiefes Loch. Zeldris behauptet, dass kein Zweifel daran besteht, dass Meliodas für dieses Ereignis verantwortlich ist und fragt sich, was Meliodas hier nur getan hat. Zeldris fragt Estarossa, was er von dem Ganzen hält, aber Estarossa hat es sich bereits gemütlich gemacht und reagiert nicht. Nachdem die Gebote aufgebrochen sind um einige Ziele zu erreichen und nur Zeldris und Estarossa zurückbleiben, fragt Zeldris ihn was sie tun sollen. Estarossa antwortet, dass dies das erste Mal seit 3.000 Jahren ist, dass sie aus ihrer Verbannung frei sind und er daher die frische Luft etwas genießen will. Als ein Singvogel auf seinem Arm landet, verwandelt Estarossa diesen in ein grotesk mutiertes Monster und lässt ihn explodieren, da er "zu laut" war.

Estarossa verletzt Meliodas

Als Drole und Gloxinia in Vaizel von Meliodas bekämpft und fast besiegt werden, teleportieren sich plötzlich die restlichen Gebote in die Arena und greifen Meliodas an. Während Estarossa sich zurückhält, bekämpfen die Gebote Meliodas und können ihn schwer verletzen. Als Meliodas am Ende seiner Kräfte ist, murmelt Zeldris dass mit Meliodas' Tod nun endlich der erste Teil ihrer Rache vollzogen ist. Plötzlich kann Meliodas aber doch sein Schwert aufheben und setzt die magische Kraft frei, die er die ganze Zeit gespeichert hat. Bevor die Magie die Gebote treffen kann, wird der komplette Angriff aber von Estarossa geblockt und als Meliodas entkräftet zu Boden stürzt, tritt Estarossa mit seinem Stiefel Meliodas' Brustkasten ein, was er als Tat der Liebe bezeichnet. Er fragt sanft, ob dies nicht Erinnerungen weckt und bringt Meliodas mit einem weiteren Tritt zum schreien um seine "liebliche Stimme" zu hören.

Estarossa fragt sich lediglich, wann Meliodas seine neue Gruppe - die Seven Deadly Sins - verraten wird, so wie er auch die Zehn Gebote verraten hat. Er erinnert sich daran, wie sogar die Göttinen Meliodas fürchteten und alle davon ausgingen, dass er der nächste Dämonenkönig werden würde, dass Meliodas sie dann aber verraten hat und die beiden Gebote getötet hat, die ihn begleiteten. Diese wurden später von Drole und Gloxinia ersetzt. Dieses Ungleichgewicht bezeichnet Estarossa als den Ursprung des damaligen Krieges und wirft Meliodas schwach von sich. Die geheilte Melascula schwebt an Estarossa heran und bittet darum, diejenige sein zu dürfen, die Meliodas Seele verspeist. Auf Estarossas Frage nach ihrem Grund antwortet sie, dass Meliodas' Kameraden sie ziemlich fertiggemacht haben und sie nun will, dass Meliodas dafür geradesteht.

Estarossa und Melascula betrachten Meliodas

Mit ihrer Magie entzieht sie Meliodas langsam seine Seele, aber der unsichtbare Ban tritt von hinten an sie heran, bricht ihr das Genick und reißt ihr fast all ihre Herzen heraus, die er zertritt. Estarossa murmelt, dass Melascula ihre Strafe verdient hat, da sie die Seele seines älteren Bruders verzehren wollte. Er bedankt sich Ban dafür, fügt aber an dass er Melascula natürlich selbst getötet hätte, wenn Ban es nicht getan hätte. Im selben Atemzug stürmt er mit rasender Geschwindigkeit auf Meliodas zu, rammt ihm seine Klinge ins Herz und wirft ihn zu Boden. Er murmelt, dass Meliodas durch seine Hand sterben muss und beschwört schattenhafte Klingen, die er nach und nach in Meliodas andere Herzen bohrt.

Während Ban verzweifelt versucht, Meliodas zu retten indem er Estarossa angreift, zeigt dieser sich von Bans Angriffen völlig unbeeindruckt und ramm seine Schwerter in Meliodas' Herzen. Als er das siebte Schwert zieht, kommen ihm die Tränen als er es in das Herz seines Bruders drückt. Direkt danach lässt er Ban in eine Blutwolke explodieren und kündigt den anderen Geboten an, das Britannia nun vollends ihnen gehört. Sie lassen den toten Meliodas zurück und verlassen die Ruinen von Vaizel.

Kampf um Liones

Escanor konfrontiert Estarossa

Als die Gebote schließlich vor Liones auftauchen und die Stadt belagern, stellen sich ihnen die heiligen Ritter im Kampf. Wegen Estarossas Gebot können sie ihn aber nicht bekämpfen und können selbst ihre Schwerthände nicht bewegen. Estarossa stellt sich den Verteidigern als das Gebot der Nächstenliebe vor und will sie von ihrem "Leid" erlösen, allerdings ist der Sin Escanor von Estarossas Kraft nicht beeinflusst und kann sich ihm nähern. Estarossa ist interessiert, dass sein Gebot Escanor nicht aufhält und erkennt, dass Escanor derjenige ist, von dem Melascula berichtet hat dass er Galand besiegt hat.

Er schlägt schnell auf Escanor ein und katapultiert ihn mit einem mächtigen Tritt in den Himmel. Sofort setzt er nach und tritt ihn wieder zu Boden, allerdings ist Escanor unverletzt und kann Estarossa mit einem starken Schlag in die Knie zwingen - obwohl er den Schlag abblocken konnte. Als Estarossa einen Dolch zieht, greift Escanor ihn mit seiner Axt an. Estarossa wehrt den Angriff aber mit seinem Konter Total ab, so dass sein eigener Angriff Escanor mit doppelter Kraft trifft. Dennoch wirft Escanor Estarossa mit einem Sonnenangriff in den Himmel und rammt ihn auf den Grund eines Sees. Die Macht des Sonnenfeuers verdunstet den gesamten See und obwohl Estarossa verletzt wird, kann er sich mit seiner Dunkelheit heilen.

Estarossa wird besiegt

Als Escanor einen weiteren Sonnenangriff einsetzen will, verdunkelt Estarossa diese Sonne mit seiner Schattenmagie. Er wähnt sich dadurch siegessicher, aber Escanors Kraftlevel steigt einfach immer weiter, so dass auch das Feuer seiner Sonne Estarossas Schatten verbrennt. Escanor behauptet hochmütig, dass er entschieden hat, dass Estarossa hier und jetzt sterben wird, und schleudert Estarossa mit einem übermächtigen Sonnenangriff über den Horizont. Nachdem Liones vorerst vor den Dämonen gerettet wurde, wird aber nach wie vor davon ausgegangen, dass Estarossa noch am Leben ist. Dies bewahrheitet sich, da Estarossa von Zeldris gerettet wurde. Da seine Wunden sehr schwer sind, wird Estarossa von Zeldris in Camelot in eine Grube gelegt, die ihn durch magische Flüssigkeit heilen soll.

Aufeinandertreffen der drei Brüder

Im Verlauf der nächsten Monate heilen Estarossas Wunden langsam, er hat das Bewusstsein aber noch immer nicht zurückerlangt. Während all dieser Zeit lässt Zeldris Estarossa von der Dämonin Peronia pflegen. Er selbst sieht sich zur Untätigkeit verdonnert, da viele der Zehn Gebote entweder tot oder verschollen sind und Estarossa nach wie vor nicht bei Bewusstsein ist. Zeldris wird schließlich vom König der Dämonen kontaktiert, der ihm den Auftrag gibt, Meliodas zu finden, da er diesen zum nächsten König der Dämonen machen will. Während Zeldris entsetzt diesen Befehl erhält, erwacht Estarossa aus seinem Koma und nimmt telepathischen Kontakt zu Zeldris auf. Er erfährt von den Wünschen des Königs der Dämonen und ist überrascht, dass Meliodas nach ihrem letzten Kampf überhaupt noch am Leben ist.

Estarossas Wunden verheilen langsam

Zeldris rät Estarossa, sich noch weiter auszuruhen bis er geheilt ist, was Estarossa auch zu tun gedenkt. Während sein Heilprozess weiter voranschreitet, hat Estarossa einen Traum an seine Vergangenheit im Himmelsreich, der ihn panisch aus dem Wasser der Heilgrube hervorbrechen lässt. Er beendet seinen Heilprozess nun, kleidet sich an und schreitet in den Thronsaal von Camelot, wo sich seine Brüder Meliodas und Zeldris im Streit befinden. Meliodas verkündet, gekommen zu sein um der König der Dämonen zu werden doch Zeldris faucht, dass er selbst der König der Dämonen werden will. Im selben Moment schlendert gut gelaunt Estarossa in die Halle und fragt, ob seine Brüder ihn etwa vergessen haben. Er behauptet amüsiert, kein bisschen am Thron der Dämonen interessiert zu sein, dass er es sich aber auch nicht nehmen lassen wird, mit seinen Brüdern darum zu kämpfen, wenn es ihnen darum geht.

Er beglückwünscht Meliodas zu seiner Genesung, erstarrt dann aber als er Meliodas' Begleitung als Elisabeth erkennt. Überrascht fragt Elisabeth, woher Estarossa ihren Namen kennt, woraufhin Estarossa zugibt, dass er das selbst nicht weiß. Er ändert nun seine Meinung und verkündet, sich doch nicht mit seinen Brüdern um den Thron streiten zu wollen. Im Gegenzug fordert er jedoch Elisabeth ein, was Meliodas gar nicht behagt. Noch während er kühl klarstellt, dass er weder den Thron noch Elisabeth abgeben wird, stürzen sich sowohl Estarossa als auch Zeldris auf ihn. Bevor sie ihn erreichen, werden beide aber von Meliodas' dämonischer Macht zu Boden gerissen. Überrascht nimmt Estarossa die Veränderung von Meliodas im Gegensatz zu ihrer vorherigen Konfrontation wahr. Er kann sich kurze Zeit Meliodas' Macht entgegenstemmen, wird dann aber auch auf den Boden gedrückt.

Estarossa nimmt die neue Situation zur Kenntnis

Nur dank Elisabeths Flehen lässt Meliodas den Energiefluss auf seine Brüder abebben, woraufhin Estarossa lauthals zu lachen beginnt und behauptet, dass dies wahrlich der Meliodas ist, den er so schätzt. Er erkennt ihn als zukünftigen König der Dämonen an, ist aber insgeheim nicht entschlossen, seinen Wunsch nach Elisabeth aufzugeben. Zeldris hingegen ist nicht willens, sich Meliodas zu unterwerfen und stürzt sich daher auf ihn. Dies hat zur Folge, dass Meliodas sämtliche seiner Angriffe abwehrt und ihn schließlich überwältigt. Dabei raunt er Zeldris etwas ins Ohr, was Zeldris schlagartig umdenken lässt und ihn überzeugt, mit Meliodas zu kooperieren. Estarossa lacht schallend, als er davon hört und fragt flapsig, ob Meliodas Zeldris etwa erpresst. Ohne wirklich Alternative entscheidet sich auch Estarossa, mit seinen Brüdern zu kooperieren. Die beiden werden daraufhin von Meliodas beauftragt, alle zehn Gebote – die Flüche, nicht die Krieger – hier in Camelot zu versammeln, damit Meliodas sie in sich vereinen kann und seine Kraft der des Dämonenkönigs gleicht.

Suche nach den Geboten

Nachdem die Aufgaben verteilt sind, brechen Estarossa und Zeldris auf um die fehlenden Gebote zu besorgen. Estarossa sucht zuerst Galand auf, der nach einem Kampf mit Escanor von seinem eigenen Gebot versteinert wurde. Erleichtert erkennt Galand, der im Inneren der Versteinerung noch immer lebendig und bei Bewusstsein ist, Estarossa wieder. Er bittet ihn, Zeldris herzuholen damit dieser seine Versteinerung löst, doch Estarossa entgegnet gelangweilt, dass sich dies viel zu sehr nach Arbeit anhört. Stattdessen schlägt er den steinernen Galand in Stücke und tötet ihn somit. Über den Trümmern Galands stehend spricht Estarossa nun einen Zauberspruch, mit dem er Galand sein Gebot abnimmt und es selbst aufnimmt. Als nächstes macht er sich auf die Suche nach Derieri und Monspiet, die seit der Niederlage in Lioness friedlich in einem abgelegenen Bergdorf leben. Dort werden sie gerade von einer Freundin aus dem Dorf besucht.

Estarossa findet Monspiet und Derieri

Plötzlich erscheint jedoch Estarossa hinter der Frau, wickelt sie in Schatten ein und tötet sie somit. Bedrohlich tritt er in die Hütte und fragt amüsiert, wie den beiden ihr kleines Familienleben gefallen hat. Entgeistert darüber, dass ihr altes Leben sie so brutal wieder eingeholt hat, stürzt Derieri sich zornig auf Estarossa, nur um von seinem Konter Total durch die Hüttenwand geschleudert zu werden. Während Monspiet Derieri aufhilft, wendet Estarossa sich der getöteten Frau zu und saugt ihre Seele aus. Monspiet fragt ruhig, ob Estarossa diese eine Seele verschonen kann, da sie ihnen das Leben rettete, doch Estarossa lässt sich davon nicht abbringen. Daher nimmt Monspiet Estarossa die Seele durch eine Täuschung ab, so dass Derieri die Seele frei lassen und erlösen kann. Wütend stürzt Estarossa sich nun auf Monspiet und kann ihn in einen Würgegriff nehmen. Er verkündet sanft, dass er die beiden töten und ihnen ihre Gebote abnehmen wird.

Besorgt um Monspiet ruft Derieri Estarossa daher zu, dass er Monspiet in Ruhe lassen soll, da sie ihm ihre Gebote auch freiwillig aushändigen werden und sogar schon vorbereitet hatten, sie Zeldris zu übergeben – sie wollen ihr Leben als Gebote hinter sich lassen. Daraufhin fragt Estarossa kühl, welchen Nutzen ein Dämon noch hat, wenn er sich freiwillig der Schlacht entzieht. Er fordert, dass sie als ehemalige Gebote würdig im Kampf sterben und informiert die beiden auch darüber, dass er nicht zulassen kann, dass Zeldris die Gebote bekommt, da Estarossa die Gebote für sich selbst haben will. Als er nun Anstalten macht, Monspiet zu Tode zu würgen, führt Monspiet aber eine weitere Täuschung aus; dieses Mal wechselt er den Platz mit Estarossa, der sich nun selbst im Würgegriff wiederfindet. Da die Lage sich nun grundlegend geändert hat, wähnt Monspiet sich sicher. Als Estarossa erschlafft, geht Derieri davon aus, dass er tot ist.

Estarossa wird fast zu Tode gewürgt

Sie tritt an Monspiet heran, doch im selben Moment schnellt Estarossas Hand hervor und packt sie am Hals. Mit der anderen Hand will er sie mit einem aufgeladenen Schlag töten doch Monspiet wechselt ein weiteres Mal die Position, diesmal mit Derieri. So ist Monspiet nun derjenige, der sich in Estarossas Griff befindet und wendet einen Feuerzauber auf Derieri an, der sie aus der Hütte katapultiert und sie aus Estarossas Reichweite bringen soll. Mit dem traurigen Gedanken, Derieri nicht länger beschützen, wird Monspiet von einem mächtigen Angriff Estarossas getötet, der nicht nur die Hütte sondern auch die gesamte umliegende Region in ein flammendes Inferno verwandelt.

Verheerendes Gefecht

Unmittelbar nach seiner Landung auf dem Schlachtfeld setzt Estarossa seine dämonische Kraft in Form eines gewaltigen Teufelshunds frei. Dieser erschafft einen Wirbel aus Höllenfeuer, der Derieri und Elisabeth umschließt und sie vom Rest der Armee trennt. Estarossa landet ebenfalls inmitten des Wirbels und behauptet, dass er nicht geglaubt hat, dass Elisabeth seinem Bruder entkommen könnte, dass dies aber gut für Estarossa ist. Als Elisabeth ihm vorwirft, die Gebote für Meliodas zu sammeln, entgegnet Estarossa amüsiert, dass er die Gebote keineswegs für Meliodas sammelt. Gerade als er Elisabeth selbstzufrieden seine wahren Pläne erklären will, wird er jedoch von ihr in eine heilige Arche eingeschlossen und davongeschleudert. Er kann aus dieser freibrechen, doch bevor er zu Elisabeth zurückfliegen kann, wird er in der Luft von den Erzengeln Sariel und Tarmiel konfrontiert.

Estarossa stürzt sich auf Elisabeth und Derieri

Estarossa begrüßt die beiden höflich und erwähnt dabei auch höhnisch seine scheinbare Ermordung Maels, woraufhin die beiden ohne zu zögern einen Hagel von heiligen Projektilen auf Estarossa schleudern. Zu ihrer Überraschung kann Estarossa den Projektilen jedoch entgehen und stattdessen beide Erzengel mit Schatten zu überziehen. Dieser wird aber vom Licht der beiden verdrängt und sowohl Sariel als auch Tarmiel können sich befreien. Entschlossen verkünden sie, nun endlich Rache für ihren Kameraden Mael nehmen zu können, was Estarossa nur zu gerne als Herausforderung ansieht. Ein Kampf zwischen den beiden bricht aus, in dem die beiden Erzengel nun auch Gebrauch von ihren mächigen Gaben Ozean und Tornado machen. Dadurch verfrachten sie Estarossa in eine andere Dimension, die von ihren Kräften kontrolliert wird. So erschaffen sie neben einer riesigen Wassermasse auch einen Strudel, von dem Estarossa in die Tiefe gezogen wird.

Nachdem Estarossa durch die göttliche Dimension stark genug geschwächt wurde, werfen die beiden Erzengel nun ihren finalen Angriff, Enlils göttliche Bestrafung, auf Estarossa. Dieser löst jeden Dämon ohne Hoffnung für Regenerierung bis zum letzten Atom auf. Um dem sicheren Tod zu entgehen lässt Estarossa – trotz Monspiets vorheriger Warnung, dass sein schwacher Körper dies nicht verkraften könnte und sein Körper und Verstand schweren Schaden nehmen würde – Galands Gebot in seinen Körper einfahren. Durch die zusätzliche Kraft steigert er sein Kraftlevel immens und kann so aus der göttlichen Dimension ausbrechen. Allerdings ist sein Verstand dadurch nur noch labiler geworden, so dass der wahnsinnig lachende Estarossa, der sich nun wieder in der realen Welt manifestiert, kaum in der Lage ist, einen klaren Gedanken zu fassen. Ein weiteres Mal attackiert er Tarmiel, den er zuvor in Dunkelheit umschlingt damit dieser sich nicht verflüssigen kann.

Estarossa hält sich für Meliodas

Als er sich auf Sariel stürzt, umgibt dieser sich mit einem schützenden Tornado, den Estarossa jedoch ungeachtet der Wunden, die er davonträgt, mit Gewalt durchdringt. Dies erlaubt es ihm, Sariel in eine tödliche Umarmung zu zerren, aus der der Erzengel in letzter Sekunde von Tarmiel gerettet werden kann. Unerbittlich attackieren die Erzengel Estarossa nun, der aber selbst verheerendste Wunden binnen weniger Sekunden vollständig heilen kann. Unbeirrt rappelt Estarossa sich auf und beschließt, nun auch Monspiets Gebot zu absorbieren. Zwar ist er sich der weiteren Schäden bewusst, die sein Körper dadurch nehmen wird, doch er ist entschlossen da er seinen Bruder Meliodas niemals besiegen können wird, wenn er nicht in der Lage ist die beiden Erzengel zu bezwingen. Entsprechend aktiviert er Monspiets Gebot, was ihn augenblicklich von einem zerstörerischen Schattentornado umschlingen lässt. Als er – weitaus mächtiger als je zuvor – aus dem Tornado tritt, ist sein Verstand so sehr beschädigt, dass er sich in seinem Wahnsinn nun für Meliodas hält und als solcher seine alten "Freunde" töten will.

Auf verklärte Weise hat Estarossa sich nun seinen dringendsten Wunsch erfüllt und ist zu "Meliodas" geworden. Als solcher wird er plötzlich mit Gewalt von sich selbst daran erinnert, dass er die Gebote sammeln muss um Meliodas zu übertrumpfen und stärker zu werden als sein Bruder. Gleichzeitig ist er aber von seiner Gier nach Elisabeth getrieben, die er sowohl als Meliodas als auch als Estarossa begehrt. Daher wankt er entschlossen auf Elisabeth zu, was zur Folge hat dass die heiligen Ritter und die Seven Deadly Sins versuchen, sie vor Estarossa zu verteidigen. Estarossa lässt sich aber von niemandem aufhalten und kann allen, die ihn angreifen – darunter die beiden Erzengel sowie die Kriegerin Guila – schwere Wunden zufügen. Als er sich Elisabeth nähert, hat er jedoch einen vollständigen mentalen Zusammenbruch, der ihn kurzzeitig in die Knie zwingt. Schließlich aber kann er sich zusammenreißen und Elisabeth am Hals greifen. Während er verblendet davon spricht, wie sehr er sich damals Elisabeths Nähe wünschte, kann Elisabeth sich mit einem Angriff aus Estarossas Griff befreien.

Estarossa leidet unter der Kraft der Gebote

Dies sehen die heiligen Ritter als Ansporn, einen vereinten Angriff auf Estarossa zu beginnen. Dieser reagiert mit der Freisetzung unglaublich mächtiger Dämonenenergie, die er in Strahlenform willkürlich in die Umgebung feuert und damit sowohl die heiligen Ritter, als auch die Berge um sich herum in Stücke reißt. Estarossa hat nun keinerlei Kontrolle über seinen Körper mehr und sorgt schreiend für die verheerende Zerstörung der gesamten Region, während sein Körper langsam zerrissen wird, da er nicht stark genug ist um die drei Gebote in sich zu halten. Als Elisabeth ihm zuruft, dass er stark sein muss, kann Estarossa sie mit einem Schattententakel greifen und schreit fanatisch, dass er sie fressen wird um zu verhindern, dass Meliodas sie ihm wieder wegnimmt. Um zu verhindern, dass Estarossa alles und jeden um sich herum zerstört, ergibt Elisabeth sich ihm stattdessen freiwillig. Tatsächlich kann sie Estarossa so beruhigen und nimmt in Kauf, dass dieser mit ihr davonfliegt.

Rückkehr als Mael

King, Derieri, Sariel und Tarmiel nehmen sofort Estarossas Verfolgung auf, dessen Körper von der Macht der Gebote mittlerweile völlig verformt wurde. In einer fliegenden Festung angekommen eröffnen die Verfolger den Angriff auf Estarossa. Zur Gegenwehr erschafft Estarossa mächtige Schattenranken, die aus seinem Körper hervorbrechen und unkontrolliert alles attackieren, was ihm in die Quere kommt. Zeitgleich zu diesem erbitterten Kampf über den Wolken hat aber die Nachforschung mehrerer durch den Fluch betroffener Personen zur Folge, dass die durch Gowther manipulierten Erinnerungen schlagartig in sich zusammenbrechen und alle, die ihn kannten, erkennen, dass Estarossa in Wirklichkeit der Erzengel Mael ist.

Der wahnsinnige Estarossa attackiert

Für niemanden kommt diese Offenbarung überraschender als für den völlig wahnsinnigen Estarossa, der sich vor Schmerz schreiend mit einem gewaltigen Wirbelsturm umgibt. Nun von seinen falschen Erinnerungen befreit, wird Estarossa von einer schwarzen Schicht überzogen, aus der im Anschluss Mael in seiner wahren Form hervorbricht. Alle Anwesenden – Estarossa miteinbezogen – sind zu keiner Kampfeshandlung fähig und es stellt sich heraus, dass Mael sich nicht an seine Taten als Estarossa erinnert. Als die Erinnerungen an diesen Albtraum ihn wieder einholen, bricht Mael verzweifelt und aufgelöst zusammen. Während er noch verarbeitet, tausende unschuldige Personen getötet zu haben, tritt Gowther an ihn heran und offenbart, als einziger verantwortlich für das zu sein, was Mael durchmachen musste.

Aufgebracht stürzt Mael sich auf Gowther und prügelt besinnungslos auf ihn ein, während er schreit, dass die Sünden, zu denen Gowther ihn gezwungen hat, unverzeihlich sind. Er ist fest entschlossen, Gowther dafür zu töten, fordert aber zuerst eine Erklärung, warum Gowther ihm all das angetan hat. Gowther antwortet, dass der Krieg damals ausbrach, da das Machtgleichgewicht zwischen Göttinnen und Dämonen außer Balance geraten war, da Meliodas die Dämonen verriet und sich auf die Seite der Göttinnen schlug. Daher sorgte Gowther dafür, dass ein Meliodas ebenbürtiger Krieger auf die Seite der Dämonen überlief und das Gleichgewicht der Mächte wieder hergestellt war; über Umwege beendete dies schließlich den Heiligen Krieg. Mael reicht dies allerdings nicht, um den Schmerz zu rechtfertigen, den er über die Welt brachte. Gerade als er Rache an Gowther nehmen will, erkennt er jedoch, dass dieser nur eine Puppe ist.

Mael kann seine Taten nicht verarbeiten

Rasend erkennt Mael dies als weitere Demütigung an, da ihm nun sogar seine Rache verwehrt wird; als Puppe fühlt Gowther keinen Schmerz. Als Gowthers Freund King sich auf Mael stürzt um Gowther zu retten, beschließt Mael zufrieden, dann eben King zu töten und Gowther so wenigstens emotionale Schmerzen zuzufügen. Entsprechend entbrennt ein Kampf zwischen Mael und King; ersterer fordert King verblendet auf, weiter Gegenwehr zu leisten, da dies Gowther nur noch mehr Leid zufügen würde. Zerfressen von seinen Rachegelüsten ist Mael auch bereit, im Kampf die ihm noch immer eigenen Gebote zu verwenden; durch seine Erinnerung als seine Existenz als Erzengel ist er nun in der Lage, diese in sich zu halten, ohne dass es ihm schadet. Gerade dies ist es aber, was Sariel und Tarmiel dazu bringt, sich auf die Seite von King und Gowther zu schlagen und sich ihrem alten Kameraden Mael ebenfalls in den Weg zu stellen.

Sie versuchen an den alten Mael zu appellieren, den sie kannten, aber Mael ist viel zu aufgebracht, um Vernunft zu zeigen. Er schreit, dass keiner von ihnen verstehen kann, wie er sich fühlt und verkündet, dass er sich mangels seines Segens Sunshine weiterhin auf das Gebot verlassen will. Düster zischt er, dass er sich dieses Gebot nicht von Sariel und Tarmiel entreißen lassen wird, woraufhin alle Beteiligten ihre Kräfte vereinen und Mael attackieren. Ihr Ziel ist es aber nicht, ihn zu töten, sondern ihn so zu schwächen, dass sie ihm das Gebot entreißen können. Allerdings kommt es anders als geplant, da Mael Derieri mit seinem Pfeil der Erlösung augenblicklich töten und ihr ihr eigenes Gebot entreißen kann. Zum Schrecken der anderen Erzengel kann Mael sich daraufhin auch Derieris Gebot einverleiben.

Mael kämpft gegen alle in seinem Weg

Der Versuch, mit insgesamt vier Geboten zu verschmelzen, lässt Mael von einem Kokon aus Licht umschließen da sein Engelskörper versucht, die dämonischen Gebote abzuwehren. Fest entschlossen, diese Macht an sich zu reißen, setzt Mael zur Verschmelzung eine unglaubliche Menge an Energie frei, die in abertausenden Lichtstrahlen aus dem Kokon schießen und überall, wo sie einschlagen, verheerenden Schaden erwirken. Auch Sariel und Tarmiel werden von einem solchen Strahl erfasst und augenblicklich pulverisiert. Schlussendlich kann Mael die Gebote in sich aufnehmen, so dass der Energiekokon sich auflöst und Mael in einer Mischform aus Engel und Dämon hoch oben am Himmel thront. Mit einer einzigen Handbewegung entfesselt er einen mächtigen Angriff, Lichtball der Liebe, der alle Feinde von den Beinen fegt, doch Gowther kann seine Kameraden vor dem Tod bewahren.

Daraufhin sind King, Gowther und Diane nur noch entschlossener, Mael zu bezwingen und erheben sich für einen erneuten Kampf. Ohne zu zögern stürzen sie sich auf Mael, der die Angriffe regungslos hinnimmt. Er kann aber die in ihm inkarnierten Gebote materialisieren und als Waffe verwenden, was ihm zu einer äußerst großen Gefahr für die Sins macht. So kann er mit seiner Sichel der Stille die magischen Kräfte sämtlicher Feinde stillegen und bereitet sich auf einen Angriff vor, der sie ein für alle Mal auslöschen soll. Um seine Freunde zu retten, stürzt Gowther sich darum auf Mael und zerrt ihn in eine Umarmung. Da er einen Selbstzerstörungsmechanismus in seinem Puppenkörper besitzt, will er sich selbst opfern um Mael zu töten, aber Mael lähmt Gowthers Körper, so dass dieser zu Boden stürzt, bevor er das Opfer erbringen kann. Daher attackiert stattdessen der Feen-Hund Oslo, der gekommen ist, um King zu retten.

Mael in seiner neuen Form

Auch Oslos Angriff kann Mael jedoch keine Wunden zufügen und stürzt tödlich verwundet zu Boden. Der nächste Angriff Maels zerstört die gesamte fliegende Insel, so dass ausschließlich King dank seiner Flügel noch in der Lage ist, aktiv zu kämpfen. Entschlossen, seine Freunde zu retten und gestärkt durch seine vollständige Wandlung zum Feenkönig kann sich King im Kampf plötzlich wesentlich besser behaupten als zuvor. Maels soeben noch unaufhaltsame Angriffe können plötzlich von King verhindert oder abgeblockt werden, so dass der Kampf weitaus ebenbürtiger verläuft. So ist es King möglich, Mael mit einem mächtigen Angriff aus dem Himmel zu fegen. Mael kann sich in der Luft zwar noch fangen, aber dann wird sein Körper von heftigen Krämpfen erschüttert, als die Tatsache, dass er vier widersprüchliche Gebote in sich trägt, ihren Tribut fordert. Vor Wahnsinn und Schmerz kreischend schwebt Mael auf der Stelle, während sein Körper langsam von innen zerrissen wird.

Bevor Mael vollständig zu Tode kommt, stürzt Gowther sich aber auf ihn; entschlossen, seine Taten wieder gut zu machen. Er kann mit seiner Fähigkeit Invasion in Maels Verstand eindringen. Er findet dort eine Illusion der Welt vor, in der Mael vor seinem Wandel zu Estarossa lebte; Mael sitzt dort an seinem Lieblingsplatz und behauptet düster, dass er diesen Ort noch einmal sehen wollte, bevor er aus der Welt getilgt wird. Gowther spricht Mael an und behauptet, dass man ihn retten könne. Matt entgegnet Mael, dass er es nicht verdient, zu leben, da er seine Freunde und seinen Glauben verraten hat und tausenden Unschuldigen den Tod gebracht hat. Bestärkt wird diese Aussage von den Inkarnationen der vier Geboten, die sich ebenfalls in dieser Schein-Welt befinden und Maels Untergang befeuern. Allerdings gelingt es Gowther, im letzten Moment zu Mael durchzudringen, so dass dieser die Gebote aus seinem Körper treibt, bevor er zerrissen werden kann.

Mael akzeptiert die Verantwortung für seine Taten

Nachdem Mael seinen Frieden mit sich und seinen Taten gefunden hat, landet er neben denjenigen, die er zuvor noch bekämpft hat. Reue für seine Taten verspürend wirkt er einen besonderen Zauber auf die Leichen Derieris und Oslos, die es den Seelen der beiden ermöglicht, mit den Erinnerungen an ihr früheres Leben wiedergeboren zu werden. Dies tut Mael in dem Wissen, dass die beiden möglicherweise Rache nehmen wollen werden. Er behauptet aber, dass er jede Strafe akzeptieren wird, wenn man ihn für seine Taten zur Rechenschaft ziehen will. Gowther fügt an, dass er das Schicksal Maels in diesem Fall teilen wird. Dann lädt er Mael ein, die Gruppe nach Camelot zu begleiten, aber Mael zögert, da er noch immer überzeugt ist, dass niemand ihn nach seinen Taten noch an seiner Seite wissen will. Elisabeth tritt aber vor und behauptet, dass sie es sehr wohl möchte und um Maels Hilfe bittet, den Krieg zwischen Göttinnen und Dämonen endgültig zu beenden.

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König der Dämonen
Zehn Gebote
Zeldris | Estarossa | Fraudrin | Melascula | Galand | Gloxinia | Drole | Grayroad | Derieri | Monspiet | (Calmadios)
Six Knights of Black
Belion | Gara | Derocchio | Dahaka | Atra | Pump
Andere
Baruja | Chandler | Cusack

Dreivölkerbündnis
Heilige Ritter
Hendrickson | Dreyfus
Gilthunder | Guila | Helbram | Dawn Roar | Freesia | Golgius | Ruin | Jude
Andere
Rou

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