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“Rüdiger, du bringst mich noch ins Grab.”

— Florentine's Standartsatz

Florentine Böllemann ist eine der Hauptgegenspieler im Film Didi und die Rache der Enterbten.

Sie wurde von Dieter Hallervorden gespielt, der auch jedes andere Mitglied der Familie Böllemann verkörperte.

Biographie

Bei der Testamentseröffnung ihres verstorbenen Onkel Gustav erfahren Titus, Kongo-Otto, Albert, Emilio und Florentine, dass sie enterbt wurden und das gesamte Vermögen, 30 Millionen Mark, dem entfernten Verwandten Dieter Dödel zufallen würden. Als der Notar Dr. Prätorius den Tod von Titus, der an einer Ananas erstickt, mit den Worten: "Tote können nichts mehr erben." kommentiert, beschließen die enterbten Verwandten, Dieter umzubringen.

Als sie zusammen mit ihrem Ehemann Rüdiger, den sie schikaniert und ständig mit dem Ausruf: "Rüdiger, du bringst mich noch ins Grab." kritisiert, in Berlin ankommt, verpasst sie eine Chance, ihren Verwandten zu töten, als dieser vor ihr Taxi läuft und sie den Fahrer gerade noch darauf aufmerksam macht. Später brechen sie in Dödel's Wohnung ein, um seine Dusche unter Strom zu stellen. Während Florentine sich missbilligend die pronographischen Bücher ansieht, die Dieter verkauft, soll Rüdiger die Kabel an den Strom anschließen. Allerdings hat Rüdiger Probleme damit, die Kabel zu legen, da der Strom abgestellt wurde. Als die ungeduldige Florentine wieder einmal sagt, dass Rüdiger sie noch einmal ins Grab bringen würde, hat dieser genug und zischt: "Genau!". Er bringt Florentine dazu, sich ins Bett zu legen und das Kabel zu halten, während er das andere Ende unter Strom setzt. Erst mit dem zweiten Versuch kann er seine Frau mit einem Stromschlag töten, und kommentiert: "Tut mir leid, Tinchen, dass es nicht gleich geklappt hat.", als Anspielung auf ihre Kritik von vorhin, es habe noch nie etwas gleich mit ihm geklappt.

Rüdiger selbst wird jedoch wenige Augenblicke darauf von Emilio erschoßen, der ihn für Dieter Dödel hält. Als man die Leichen findet, glaubt der Kommissar irrtümlich, die beiden seien hinter den Pornos her gewesen.

Persönlichkeit

Florentine ist sehr perfektionistisch, so behauptet sie ständig, es habe mit Rüdiger noch nie etwas gleich geklappt. Allerdings macht sie sich selbst ungern die Hände schmutzig, sondern lässt Rüdiger die Arbeit machen.

Für ihren Ehemann hat Florentine nicht viel übrig, was man vor allem an ihrem Standartsatz erkennt. Als Gustav sich in seinem Testamentsvideo darüber lustig macht, dass sie, als Kellnerin eines Nobelrestaurants, einen Staubsaugervertreter geheiratet habe, sagt sie, sie würde sich, gleich nachdem sie geerbt hat, scheiden lassen. Einmal sagt sie ihm auch, dass das Essen bei den Nachbarn ein schöner Abend werden könne, wenn er sie nicht wieder blamieren würde. Schließlich ist es ihr Spruch, der Rüdiger am Ende dazu treibt, sie wirklich umzubringen.

Zitate

“Du kannst dann deinen Halbtagsjob aufgeben. (Rüdiger: "Warum?") Weil du dich dann den ganzen Tag um den Haushalt kümmern kannst, Rüdiger.”

— Florentine zu Rüdiger

“Und mit so was ist man verwandt. Naja, nicht mehr lange.”

— Florentine, als sie Dieter's Porno-Bücher sieht.


Gallerie

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