“Sie würden das nicht verstehen, Sie sind kein King...”

— Francis King

“Denk' mal an meinen ersten Sieg gegen dich im Tennis. Ich hatte drei Match-Bälle und alle drei habe ich durch einen eigenen Fehler verspielt. Dann hast du davon angefangen, dass Vater den Besitz nie einem Verlierer übergeben würde... und mein nächster Aufschlag war ein Ass!”

— Francis zu seinem Bruder

Francis King ist ein Schurke aus der zweiten Staffel der Serie The Blacklist, wo er in der vierzehnten Folge erscheint.

Er wurde von Erik Jensen dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Francis ist der Sohn von Earl King und genau wie sein Bruder Tyler ein Spross der King-Familie, einer uralten Dynastie und Milliardärsfamilie, die ihr Vermögen ursprünglich durch den Sklavenhandel verdiente. Über Generationen hinweg mehrten die Kings ihr Vermögen stets, ohne dass dieses durch einen unverantwortlichen Erben verpasst wurde. Dies basierte auf einem extremen Ansatz der Familie, die nach wie vor in unregelmäßigen Abständen illegale Auktionen durchführte, in denen sie neben nach gestohlenen Kunstgegenständen und Personen auch allerlei für Verbrecher relevante Gegenstände versteigerten.

Gemäß der Tradition der King-Familie wurde das Familienvermögen stets an nur einen Erben vererbt. Alle Erben, die dafür in Betracht kommen wollten, mussten Gegenstände, Personen oder andere Dinge von Wert für die Auktion besorgen und traten quasi in einem Wettstreit gegeneinander an. Nach der Auktion wurden die Erlöse zusammengezählt und das Familienmitglied, dessen Beiträge am meisten Geld eingebracht hatten, wurde zum Sieger erklärt. Dem Verlierer wurde ein Revolver gehändigt, in den eine einzelne Kugel geladen war, und er wurde zu einer Partie Russisches Roulette gezwungen.

Starb der Verlierer, war der Gewinner automatisch auch der Erbe; überlebte der Verlierer, wiederholte der selbe Prozess sich bei der nächsten Auktion. So wurde den Nachkommen der King-Familie die Bedeutung ihres Erbes und auch eine perverse Version von Geschäftssinn eingeprägt. Im Verlauf seines Lebens wurde Earl zum Patriarchen der Familie und unterzog auch seine beiden Söhne der Praxis. Die Ergebnisse der Auktionen unterschied sich stets, aber sowohl Tyler als auch Francis überlebten das grausame Ritual immer. Vor zwei Jahren war Francis gezwungen, sich der Prüfung zu unterziehen, da einer seiner Kunden nicht für das Auktionslos gezahlt hat. Er erwischte keine Kugel und verkündete danach entschlossen den Beginn der nächsten Runde.

Neue Auktion

Francis und Madeline empfangen Reddington

Um das Höchstgebot zu erwirken, verbündet Francis sich mit der Ganovin Madeline Pratt. Diese verspricht ihm, dass sie ihm den Meisterverbrecher Raymond Reddington ausliefern wird und tatsächlich kann Reddington durch Madeline in einen Hinterhalt gelockt werden, wo Francis und mehrere schwerbewaffnete Handlanger ihn bereits erwarten. Nachdem Reddington ins Anwesen gebracht und dort in einem der Käfige eingesperrt wurde, trifft Francis selbstzufrieden auf seinen Bruder und verkündet diesem, dass er nicht gewinnen kann, da Reddington kaum zu überbieten ist. Tyler entgegnet jedoch nur entschlossen, dass er nicht vorhat, jetzt aufzugeben, und dass im Falle seiner Niederlage die Chance seines Todes trotzdem nur bei 16 Prozent liegt. Kurz darauf treffen die Gäste ein und die Auktion beginnt.

Als ein Gast sich interessiert zeigt, dass Raymond Reddington höchstpersönlich gefangen genommen werden konnte, tritt Francis stolz an ihre Seite, doch Liz erklärt, dass sie kein Interesse daran hat, ein Gebot für ihn abzugeben. Nur kurz darauf beginnt die Versteigerung, doch ein Handlanger tritt an die Kings heran und offenbart, dass sie informiert wurden, dass eine Betrügerin unter den Gästen ist. Die Handlanger werden daraufhin auf Liz angesetzt, die Auktion an sich wird aber fortgesetzt. Schlussendlich bietet der Warlord Yaabari achtzehn Millionen Dollar für Reddington, was Francis mit hämischer Freude zur Kenntniss nimmt. Da Yaabari seine Rache an Reddington sofort vollstrecken will, wird er von Francis ins Kellergewölbe des Anwesens geführt, wo Reddington an ihn übergeben wird.

Francis händigt Reddington an Yaabari aus

Nach der Auktion kommen die Kings zu ihrem Ritual in Earls Büro zusammen. Nun, da er merklich im Nachteil ist, fordert Tyler panisch, dass sie dies nicht machen sollten, solange die FBI-Agentin noch frei auf dem Gelände herumläuft. Francis entgegnet, dass man die Frau schon finden wird und Tyler nicht von dem eigentlichen Thema – seiner Niederlage – ablenken soll. Auch Earl sieht keinen Grund, von der Tradition abzuweichen, so dass Tyler gezwungen ist, die Pistole aufzuheben. Nach kurzem Zögern hält er sie sich an die Schläfe, doch bevor er abdrücken kann, stürmt Raymond Reddington in Begleitung von Elisabeth mit gezückter Waffe in den Raum. Sie zwingen Tyler, die Waffe wegzulegen, und konfrontieren dann die Familie.

Galerie

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