[Anmerkung: In der deutschen Synchronisation von Stirb langsam werden viele der Gangster umbenannt. Im nachstehenden Artikel, auch in allfälligen Zitaten, werden ausschließlich die Originalnamen verwendet.]
“Wir müssen den Kerl finden und ihm das Maul stopfen! Er erzählt den Bullen alles!”
— Franco drängt Hans Gruber dazu McClane auszuschalten. (Stirb langsam)
Franco (in der deutschen Version Frank) ist ein nebensächlicher Schurke im Action-Klassiker "Stirb langsam" von 1988. Er ist ein französischer Verbrecher, der mit 11 anderen Männern im Diensten von Hans Gruber an der Übernahme des Nakatomi-Gebäudes unter dem Vorwand eines terroristischen Angriffs teilgenommen hat. Franco diente dabei neben Fritz als einer von Hans' Bodyguards und hat unter der Leitung von Grubers rechter Hand Karl an der Jagd auf John McClane teilgenommen, dem Polizisten, der rein zufällig auf der Party war und nun im Alleingang versucht die Pläne der Gangster zu durchkreuzen.
Er wurde vom verstorbenen Schauspieler Bruno Doyon dargestellt. Sein deutscher Synchronsprecher ist nicht bekannt.
Biographie[]
Vorgeschichte []
Franco wird 1962 in Frankreich geboren und ist somit zur Handlung des Films gerade einmal 27 Jahre alt. Er ist ein Verbrecher, der sich zu einem unbekannten Zeitpunkt dem ehemaligen Terroristen Hans Gruber anschließt. Dieser plant am Heiligabend 1989 einen Raubüberfall auf das Nakatomi-Gebäude, um die 640 Millionen Dollar als Inhaberpapiere in seinen Besitz zu bringen, die sich in einem Tresor befinden. Da der dank einem elektromagnetischen Schloss jedoch nicht vor Ort geknackt werden kann, plant Gruber die Aktion als Terrorakt zu tarnen, um das FBI zum Tatort zu locken. Dieses würde Protokoll gemäß das Gebäude von der Stromzufuhr kappen, wodurch die letzte Sicherheitsvorkehrung geknackt wäre und der Tresor sich öffnen lassen würde.
Rolle im Film []
Einnahme des Nakatomi-Plaza []
Gruber und seine Gang erreichen den Nakatomi Plaza.
Franco ist einer der Männer, die im Pacific Courier Truck in der Garage des Nakatomi-Gebäudes ankommen. Er begleitet Hans und viele andere zum 30. Stockwerk, wo sie innerhalb weniger Augenblicke die 30 Gäste der dort stattfindenden Weihnachtsparty, in ihre Gewalt bringen können. Der New Yorker Polizist John McClane, welcher nach Los Angeles gekommen ist, um sich mit seiner Frau zu versöhnen, bekommt den Angriff unentdeckt in Harry Ellis‘ Waschraum mit und kann unbemerkt aus dem Büro ins Treppenhaus fliehen, ohne das die Gangster etwas mitbekommen. Anschließend bewacht Franco zusammen mit seinen Gefährten die Geiseln im 30. Stock, während Hans und die Vresky-Brüder den Geschäftsführer Joe Takagi in den Kongressraum bringen, um ihn zu befragen.
Nach dessen Exekution richtet Hans sich an Takagis Untergebene und warnt sie, dass die Verbrecher die Kontrolle und nichts dem Zufall überlassen haben. Er wird sofort Lügen gestraft als die Aufzugstür aufgeht und plötzlich Tonys Leichnam auf einem Stuhl sitzend mit gebrochenem Genick und einer spöttischen Nachricht auf dem Pullover auftaucht, nach dem er einem Feueralarm im 32. Stockwerk nachgegangen war. Um die verängstigten Geiseln nicht noch mehr in Panik zu versetzen, befiehlt Hans Franco und Fritz, den Leichnam fortzuschaffen, bevor sie seiner rechten Hand Karl den Tod seines Bruders beibringen müssen.
Jagd auf McClane []
“ Komm endlich. Der Typ hat sowieso keine Chance, komm! ”
— Franco drängt Karl die Jagd auf McClane vorerst abzublasen, nicht ahnend, wie nah sie ihrem Ziel waren. (Stirb langsam)
Karl verfügt gegenüber Fritz und Franco, dass nur er McClane tötet.
McClane, der sich Tonys Funkgerät und Maschinengewehr bemächtigt hat, versucht vom Dach aus Hilfe zu rufen, was auch den Verbrechern nicht verborgen bleibt. Da er weiß, dass man vom Dach aus am besten ein Signal senden kann, schickt Gruber Karl, Franco und Fritz los, um den unliebsamen Störenfried aufzuhalten. Die Telefonistinnen nehmen den panischen John jedoch nicht ernst, schicken aber schließlich doch eine Streife hin als das Trio anfängt, auf McClane zu schießen. Von dem Wunsch besessen den Mörder seines Bruders persönlich zu töten, hat Karl seinen Gefährten zuvor klar gemacht, dass nur er selbst McClane umbringen darf. Franco und Fritz sind daher eher damit beschäftigt, McClane auf dem Dach vor sich her zu treiben, während Karl sich quer über den Hubschrauber-Landeplatz an ihn heranpirscht. Als Grubers rachsüchtige rechte Hand das Feuer hinterrücks auf den Einzelkämpfer eröffnet, kann der nur knapp ausweichen. McClane feuert auf eine abgeschlossene Tür und kann so wieder vom Dach ins Gebäude gelangen. Anschließend schießt er zurück auf den Eingang, um seine Verfolger abzuschrecken, während er sich durch einen Ventilator zwängt, den er mit dem Maschinengewehr blockiert. Karl schickt Fritz wortlos zurück ins Gebäude, damit er McClane den Weg abschneiden kann, während er und Franco ihn weiter vom Dach aus zu Leibe rücken. Er kann gerade durch den Ventilator kriechen als beide wieder das Feuer auf ihn eröffnen und nur knapp verfehlen; durch den Ventilator folgen sie ihm dann aber nicht.
Da Fritz bereits ein Stockwerk tiefer ist und den Ausgang blockiert, versucht McClane es mit dem Aufzugsschacht, jedoch befinden sich die Fahrstühle zu weit in der Tiefe als das er sie erreichen könnte. Daraufhin schlägt John das Lüftungsgitter raus und hört resigniert, wie tief es fällt, bevor es aufschlägt. Tonys Maschinengewehr ist breit genug für den Durchgang, weswegen McClane es außen als Halterung nimmt und den Gurt der Waffe am einen Ende um den Griff wickelt und das andere ums Handgelenk. Mit dieser unsicheren Konstruktion hangelt er sich ein Stockwerk tiefer an der glatten Wand des Schachtes und versucht das Lüftungsrohr auf der anderen Seite zu erreichen. Der Knoten des Gurts erweist sich jedoch als nicht fest genug für McClanes Gewicht, woraufhin er abstürzt, sich aber gerade noch ein Stockwerk darunter festhalten kann.
Fritz hält Hans per Funk auf dem Laufenden, während das Trio im Maschinenraum unterm Dach nach dem Eindringling sucht. Als er erfährt, das der Gesuchte sich im Fahrstuhlschacht aufhält, sind das für Gruber hervorragende Neuigkeiten; da die Fahrstühle alle dicht sind, ist der Unbekannte dort gefangen und kann nicht mehr viel Schaden anrichten, weswegen er seine Männer wieder zurück beordert. Er erklärt, dass die Polizei bereits auf den Weg sein wird, er sie aber nicht fortschicken kann, wenn sie Schüsse hören. Ihr ungebetener Gast wäre im Fahrstuhlschacht jedoch neutralisiert. Den rachsüchtigen Karl interessieren diese Argumente nicht und er bringt Fritz‘ Funkgerät wortlos zum Verstummen, um die Jagd ungestört fortzusetzen. McClanes beinah Absturz bleibt nicht unbemerkt und während der sich mühsam in den Luftschacht hochzieht, an dem er sich retten konnte, gelangen die Gangster zu der Stelle, an dem McClane sein waghalsiges Klettermanöver begann. Dass er ein Feuerzeug anzündet, um zu sehen, was im Schacht vor ihm liegt, erweist sich als fataler Fehler, denn Karl sieht noch rechtzeitig, in welchem Stockwerk das Licht aufflammt. Im Stockwerk der Konferenzräume drängen sie McClane erneut in eine Ecke, während sie sich aufteilen und die Lüftungsrohre der verschiedenen Zimmer nach einem verdächtigen Geräusch absuchen.
Karl befindet sich im richtigen Raum und um McClane dazu zu bringen sich zu erschrecken und zu verraten, schießt er wahllos auf das Lüftungsrohr. Der zu Tode erschrockene McClane bleibt unverletzt und schafft es auch, sich ruhig zu verhalten, doch Tonys Bruder überlässt nichts dem Zufall: Er drückt mit dem Lauf des Maschinengewehrs gegen jeden Abschnitt der Lüftungsanlage, um zu überprüfen, ob er bei einem schweren menschlichen Körper auf Widerstand stößt. McClane realisiert, dass er auf diese Weise früher oder später entdeckt wird, weswegen er so diskret wie möglich seinen Revolver entlädt, um ihn notfalls zu erschießen. Zu seinem Glück kommt in diesem Moment eine Polizeistreife am Nakatomi-Gebäude an, welche dem merkwürdigen Notruf auf den Grund gehen soll, worüber Hans seine Männer informiert. Franco und Fritz drängen Karl daraufhin, die Jagd vorerst abzublasen, da der Mann alleine sowieso keine Chance gegen sie habe. Widerwillig gibt er daraufhin auf, nicht ahnend, wie nah er seinem Ziel schon war.
Polizeimaßnahmen []
Alex informiert das im dritten Stock zu ihm stoßende Trio davon, dass nur ein einziger Polizist dem Notruf gefolgt ist.
Franco, Karl und Fritz stoßen daraufhin im dritten Stock zu Alexander, der die Ankunft des übergewichtigen Al Powell amüsiert beobachtet. Fritz bemerkt, dass Alex wieder einen nervösen Zeigefinger habe, worüber alle lachen. Auch McClane ist ungläubig, dass lediglich ein einziger Polizist geschickt wurde, welcher sich unglücklicherweise auch noch von Eddie, der als Wachmann an der Rezeption posiert und den Schein der Normalität wahren soll, täuschen lässt. Daraufhin versucht John das Fenster mit einem Stuhl einzuschlagen, was wiederum dem auf Dach Wache schiebenden James nicht entgeht. Er informiert sofort Hans, dass der Störenfried sich im 34. Stockwerk aufhält, woraufhin Gruber Heinrich und Marco losschickt, um ihn aufzuhalten; McClane kann nach einander beide töten. Als er entsetzt feststellen muss, dass der von Eddie getäuschte Polizist sich anschickt, den Nakatomi-Plaza wieder zu verlassen, greift er zu drastischeren Maßnahmen: Er lässt Marcos Leichnam auf Powells Streifenwagen fallen, woraufhin der panisch den Rückwärtsgang einlegt und Verstärkung anfordert. Zudem eröffnen auch Franco, Karl, Fritz und Alex vom dritten Stockwerk aus das Feuer auf, nichtsdestotrotz kann Al leichtverletzt entkommen.
Da es Teil von Hans‘ Plan war, dass das FBI früher oder später auf den Plan tritt, waren Polizeimaßnahmen unumgänglich und er versucht seine Männer zu beruhigen, nach dem sie wieder zu ihm in den 30. Stockwerk gestoßen sind. Franco hört mit als sich ihr Gegenspieler unerwartet und voller Hohn per Funk meldet, damit Hans, Karl und er selbst sich nicht zu "einsam" fühlen, nach dem er Tony, Marco und ihren Freund erledigt habe. Entsetzt, dass John so viel über sie in Erfahrung gebracht hat, platzt Franco dazwischen, doch wird er prompt von Gruber zum Schweigen gebracht, um ihrem Gegner keinen weiteren Vorteil zu schaffen. Danach schickt er das Trio los, um zu überprüfen, ob der mysteriöse Eindringling lügt oder ob außer Marco noch einer ihrer Männer fehlt. Er führt das Gespräch fort, um McClane abzulenken, doch der beendet es kurzerhand, als eine Aufzugstür die Ankunft von Karl, Franco und Fritz verkündet und er unbemerkt verschwinden kann.
Franco drängt Hans, etwas gegen McClane zu unternehmen, da er dem LAPD alles sagt, doch der ist unbekümmert.
Aufgeregt kehren die drei zu Gruber zurück und müssen ihm berichten, dass das mit Marco keineswegs gelogen war und er tot auf der Straße liegt. Zu allem Überfluss war der dritte Tote Heinrich, ihr Sprengstoffexperte, dessen Tasche mit den für ihren Plan essenziellen Zündsätzen verschwunden ist und sich nun in Feindeshand befindet. Kurz darauf nimmt Sergeant Al Powell per Funk Kontakt zu John auf, was die Verbrecher ebenfalls mit anhören. Franco drängt darauf, dass sie den unerwünschten Störenfried finden und zum Schweigen bringen müssen, da er der Polizei alles berichtet, was er über die Gangster weiß. Hans lässt das jedoch kalt, da der keine Informationen besitzt, die ihnen gefährlich werden könnten. Er schickt Franco los, Uli zu helfen, bevor sie die Tasche zurückholen müssen.
Franco bringt Nakatomis Nummer 2 Holly Gennaro zu Gruber, um mit ihm über die Behandlung der Geiseln zu verhandeln.
Kurze Zeit später bittet Takagis Stellvertreterin Holly Gennaro um ein Gespräch mit dem Anführer der Geiselnehmer, woraufhin Franco sie zu Hans bringt, der ihr Büro als Hauptquartier okkupiert hat. Was die Verbrecher nicht ahnen, sie ist gleichzeitig auch die Ehefrau ihres Widersachers, doch stellt sie sicher, dass das geheim bleibt, in dem sie sich als „Miss Gennaro“ vorstellt, nach dem sie mit Hans über eine Verbesserung der Bedingungen für die Geiseln verhandelt hat. Franco begleitet sie wieder zu ihren Kollegen. Eine der Bedingungen ist die Möglichkeit der Gefangenen abwechselnd zur Toilette zu gehen, was nun auch zusätzlich in Francos Aufgabenbereich fällt.
Als die Polizei das Gebäude stürmt, beobachtet Franco das Spektakel vom Fenster des 30. Stocks, wobei er seinen Geiseln nachlässiger den Rücken zuwendet. Ein Nakatomi-Angestellter (entweder um ebenfalls einen Blick zu riskieren oder gar Francos Unaufmerksamkeit auszunutzen und sich des Maschinengewehrs zu bemächtigen) kommt ihm zu nahe, woraufhin er den Mann fluchend bedroht und zurück scheucht. Kurz darauf wird er Zeuge der Explosion, mit der ihr Gegenspieler im dritten Stock James und Alexander ausschaltet.
Vergebliche Verhandlungen []
Franco schafft Ellis' Leichnam fort.
Johns explosiver Schlag gegen die Geiselnehmer verängstigt auch Harry Ellis, ein überheblicher Kollege seiner Frau, der kein Interesse hat, darauf zu warten, ob eher die Gangster oder John sie töten wird. Aufgeputscht vom Kokain, welches er bereits den ganzen Abend zu sich nimmt, verlangt er arrogant zu Hans gebracht zu werden. Von Ellis erfahren die Verbrecher schließlich den Namen ihres Gegenspielers: Officer John McClane von der New Yorker Polizei, von dem Harry behauptet, dass er ein alter Freund von ihm sei und auf seine Einladung hin zur Party kam. Während Ellis‘ Versuch McClane dazu zubringen seinen Ein-Mann-Kampf gegen die Verbrecher aufzugeben, erhält er einige kurzlebige Privilegien; auf seinen Wunsch gießt Franco ihm eine Cola ein, die er dankbar genießt. John ist aber klar ist, dass Hans sie beide umlegen wird, sobald er hat, was er will, weswegen er sich weigert, zu kapitulieren und den Gangstern den Zündsätze wieder zu geben. Da er ihm nicht mehr von Nutzen ist, exekutiert Hans Harry kurzerhand, um John zu zeigen, dass er keine Spielchen spielt, woraufhin Franco dessen panische Kollegen in Schach hält. Kurz darauf schleift er Ellis‘ leblosen Körper vor den Augen der restlichen Geiseln fort, was sie nur noch mehr verängstigt.
Tod []
Franco verblutet, nach dem er mit zerschossenen Kniescheiben kopfüber in eine Glasscheibe gestürzt ist.
Hans begibt sich kurz darauf zum Dach, um die Sprengsätze zu überprüfen, trifft dabei jedoch auf den bewaffneten McClane, dem er kurzerhand weiß macht, dass er eine entflohene Geisel sei. John geht zum Schein darauf ein und gibt ihm einen ungeladenen Revolver. Kaum dreht der Cop ihm den Rücken zu, glaubt Gruber sich im Vorteil und ruft seine Männer in den 33. Stock, da er McClane gestellt hat. Er realisiert zu spät, dass die Waffe keine Munition hat, doch zu seinem Glück stoßen Karl, Fritz und Franco im selben Augenblick mit dem Fahrstuhl hinzu. McClane eröffnet sofort das Feuer auf das Trio und während Karl noch schnell genug ausweichen kann, rennt Fritz, der direkt hinter ihm ist, aus dem Aufzug in die Schusssalve. Franco bleibt unverletzt, da er umsichtiger weise noch im Fahrstuhl geblieben war und er eröffnet blind das Feuer, in dem er nur sein Maschinengewehr aus dem Fahrstuhl hält. Unter dem Dauerbeschuss von Karl und Franco sucht John erneut sein Heil in der Flucht, sodass nur Unmengen Scheiben zu Bruch gehen. McClane geht hinter einem Schreibtisch in Deckung und feuert zurück, wobei er Franco, der vorausgelaufen ist, die Kniescheiben zerschießt. Bei voller Geschwindigkeit fällt der Gangster mit dem Kopf voran in eine Glasscheibe, was seinen Tod zur Folge hat. Er ist der siebte aus Grubers Bande, der McClane zum Opfer fällt.
Nach seinem Tod []
“ Wieder zwei weniger auf der Liste. ”
— John berichtet Powell von Francos und Fritz' Tod.(Stirb langsam)
Hans reagiert sehr schnell und verlangt von Karl, dass er ihm Deckung gibt, während er sich Francos Maschinengewehr schnappt und nun auch das Feuer auf McClane eröffnet. Der Anblick von Glasscherben, die dank Johns wilder Schießerei auf den toten Franco fallen, gibt Gruber die Idee sämtliche Scheiben im Raum zu zerschießen, da ihm bei ihrem Gespräch aufgefallen ist, dass er barfuß unterwegs ist. Nach anfänglicher Verwirrung macht Karl genau das und John benötigt nicht lange, um zu realisieren, was Sinn und Zweck der Action ist. Um zu entkommen ist er gezwungen ohne Schuhe über ein Meer aus Glasscheiben zu rennen und die Tasche mit den Zündsätzen zurückzulassen. Als der Rauch sich verzieht ist McClane verschwunden und Gruber wieder zuversichtlich, da er die Zündsätze wieder in seinem Besitz weiß, was den Verlust zweier weiterer seiner Männer verkraftbar macht.
Persönlichkeit[]
“ ZURÜCK MIT DIR! VERPISS DICH! ”
— Franco bedroht aggresiv eine Geisel, als die ihm auf die Pelle rückt.(Stirb langsam, 1988, übersetztes Originalzitat)
Franco wird aggressiv als ihm eine der Geiseln auf die Pelle rückt.
Franco ist auf Grund seiner Jugend einer der aggressiveren der Bande, nur hinter Karl und Marco. Nach dem einer seiner Gefährten von einem Unbekannten getötet wurde, sieht man ihn vollkommen unnötig mit vorgehaltenen Maschinengewehr durch die Gegend hechten, während Hans und Karl besprechen, was zu tun ist. Das unterscheidet Franco von den erfahreneren und gelasseneren Gangstern wie James. Sobald die Polizei auf den Plan gerufen wird, gerät er wie seine Kameraden in Panik, anders als Hans, der weiß, dass dies früher oder später unvermeidlich war. Er bedroht eine der Geisel, als die ihm beim Sturm des LAPD zu nahekommt, wohl aus Furcht der Mann plane, ihn anzugreifen. Nach dem später Harry Ellis von Hans exekutiert wurde, liegt es an Franco dessen Leichnam zu beseitigen, wobei er das völlig gleichmütig vor den Augen von dessen Kollegen macht, nur um sie weiter einzuschüchtern.
Auch im Umgang mit McClane will er keine Gnade walten lassen, vor allem, als dieser der Polizei alle Informationen mitteilt, die er über die Bande gesammelt hat. Hans sieht das als unnötig an, da er eher auf das FBI wartet und McClane nichts weiß, was ihnen gefährlich werden kann. Dennoch wagt er es nicht, sich Karl in den Weg zu stellen als dieser bestimmt, dass niemand den Mörder seines Bruders tötet außer er selbst. Er ist arrogant genug zu glauben, dass ein einzelner Mann gegen die Übermacht von zwölf verbleibenden Verbrechern sowieso keine Chance hat, weswegen er Karl zusammen mit Fritz drängt, die Jagd auf McClane aufzugeben, nicht wissend, wie nah sie ihrem Ziel in dem Moment bereits waren.
Seine Jugend und mangelnde Erfahrung zeigt sich auch als er McClane fatalerweise direkt hinterher stürmt, wofür er sich von diesem Schüsse in die Kniescheiben einfängt, was mit seinem Tod endet als er kopfüber in eine Glasscherbe stürzt. Hans und Karl sind hingegen umsichtig genug, vor ihrem Gegenspieler in Deckung zu gehen, um nicht so leicht Opfer des kampferprobten Polizisten zu werden.
Galerie[]
Trivia[]
- Mit 27 Jahren ist Franco der Jüngste der Verbrecher.
- Die deutsche Version scheint aus dem Franzosen einen Italiener wie Marco gemacht zu haben, da er hier die Geisel, welche ihm zu nah auf die Pelle rückt, auf italienisch anherrscht, während er im Original ihn auf Englisch verflucht.
- Neben Fritz ist er der einzige Verbrecher, der ein Gefecht gegen McClane unbeschadet übersteht, bevor er ihm beim zweiten Aufeinandertreffen schnell zum Opfer fällt.
- Ein Handlanger namens Franco wird auch in der Buchvorlage "Nothing lasts forver" aus dem Jahr 1979 erwähnt, der Einzige abgesehen von Karl. Sein Name fällt kurz als der Chef Anton Gruber einem namenlose bleibenden Handlanger, dessen Rolle im Film von Fritz übernommen wird, aufträgt Hans' Leichnam aus dem Fahrstuhl fort zu schaffen. Da der Roman ausschließlich aus der Sicht des Protagonisten geschildert wird, ist nicht klar, auf welche Art und Weise dieser Franco später zu Tode kommt. Keiner der Terroristen stürzt kopfüber in eine Glasscheibe.
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| Stirb langsam-Schurken | ||
| '
Alexander | Eddie | Fritz | Franco | Heinrich | James | Karl Vreski | Kristoff | Marco | Theo | Tony Vreski | Uli Stirb langsam 2: Ramon Esperanza | William Stuart Annex-Team | Baker | Burke | Garber | Khan | Major Grant | Miller | Oswald Cochrane | Thompson Stirb langsam 3: Karl | Katya | Mathias Targo | Otto Stirb langsam 4: Thomas Gabriel Casper | Emerson | Mai Linh | Rand | Robert Russo | Trey |





































