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Dieser Artikel wurde im Juni 2023 als Artikel des Monats vorgestellt. | ||
“Ich habe auf dich gewartet... Auf dich, der du dich als würdig erweist, vor mich zu treten... Nur dafür bist du überhaupt zum Helden geworden! Und jetzt tu mir den Gefallen und enttäusche mich nicht!”
— Ganondorf
“Die Götter wolltet ihr besiegen? Mit eurer Kraft, die dann so kräftig doch nicht war? Mir hat das nur genützt… Die Schmerzen, die euch widerfuhren, nährten meine Macht… und es war euer Zorn, der mich zum Leben erweckt hat. Was eurem Volk gefehlt hat, war ganz einfach… Kraft! Die absolute Kraft, die den Auserwählten der Götter vorbehalten ist! Nur der, der diese Kraft besitzt, ist würdig, König aller Könige zu sein!”
— Ganondorf
“Ich habe nur einen Wunsch! Mit dieser meiner Klinge will ich alles Licht auf dieser Welt endgültig zum Erlöschen bringen!!!”
— Ganondorf
Die dämonische Monstrosität Ganon – mitunter als Schattenbestie oder Verheerung bezeichnet – ist der Hauptschurke aus der Videospielreihe The Legend of Zelda. Er fungiert als Endgegner der Spiele, in denen er erscheint; angefangen mit seinem ersten Auftritt in dem 1986 veröffentlichten Auftakt der Serie, The Legend of Zelda. In einigen Spielen taucht er auch in einer humanoiden Form unter dem Namen Ganondorf auf; dies geschah erstmals 1998 in The Legend of Zelda: Ocarina of Time.
Ganon ist die Inkarnation von Zorn und Hass des Todbringers, einem Dämonenkönig, der einst die Erdlande heimsuchte und von dem Helden Link und der Inkarnation der Göttin Hylia, Zelda, versiegelt wurde. Als Reinkarnation des Todbringers ist es sein vorherbestimmter Fluch, Zerstörung und Verheerung über Hyrule zu bringen und die Rache des Todbringers an Link und Zelda zu vollstrecken. Mitunter versucht er dies durch brachiale Gewalt und Vernichtung, teils greift er dabei aber auch auf Schläue und Manipulation zurück.
In seiner Form Ganondorf erscheint Ganon als düsterer Dieb und Hexenmeister. Er gehört dem Wüstenvolk der Gerudo an, welches er als einziger männlicher Vertreter beherrscht. Als Träger des Triforce der Kraft ist er der Erzfeind des Helden Link sowie von Prinzessin Zelda. Zumeist terrorisiert Ganondorf die Bevölkerung Hyrules, um sich das gesamte Reich untertan zu machen und es getreu seinen eigenen Ansichten zu beherrschen. Oft versucht er dabei, das gesamte Triforce in seinen Besitz zu bringen, um seine göttliche Macht für seine düsteren Ziele zu nutzen.
In den unterschiedlichen Spielen und Ablegern wurde Ganondorf im Japanischen unter anderem von Seizō Katō, Takashi Nagasako, Hironori Miyata, Taiten Kusunok gesprochen. Sein englischer Sprecher in Tears of the Kingdom ist Matthew Mercer. Im Deutschen spricht ihn Tilo Schmitz, der unter anderem bereits Luther Braxton in The Blacklist, Manute in Sin City, Admiral Havelock in Dishonored oder Darkseid in Zack Snyder's Justice League sprach.
Überblick[]
The Legend of Zelda[]
In seinem ersten Auftritt erschien Ganon als bösartiges Monster. Ganon attackiert das Reich Hyrule und stiehlt das Triforce der Kraft. Darüber hinaus entführt und verschleppt er Prinzessin Zelda. Es obliegt dem jungen Recken Link, die acht Teile des Triforce der Weisheit zu sammeln und Ganon zu konfrontieren, den er schlussendlich bezwingen kann.
A Link to the Past[]
Ganon ist abermals ein Übel, welches Hyrule bedroht. Nachdem er in das Goldene Reich eindringen und dort die Macht des Triforce an sich reißen konnte, gelang es den Sieben Weisen, ihn dort zu versiegeln. Durch seine Marionette Agahnim konnte Ganon nichtsdestotrotz Einfluss auf Hyrule ausüben und nachdem es gelang, die Nachfahren der Sieben Weisen in das nun von ihm zur Schattenwelt korrumpierte Goldene Reich zu transportieren, droht Ganon abermals, Hyrule zu attackieren. Allerdings kann der junge Held Link die Nachfahren aus der Schattenwelt befreien, Agahnim bezwingen und schlussendlich auch Ganon selbst bekämpfen und besiegen.
Ocarina of Time[]
In Ocarina of Time tritt erstmals Ganons humanoide Form, Ganondorf, in Erscheinung. Ganondorf ist der König des Wüstenvolks der Gerudo – nur alle 100 Jahre wird dort ein Mann geboren. Ganondorf erreicht Hyrule als Diplomat und versichert dem König seine Treue. Lediglich Prinzessin Zelda bemerkt die Bosheit in Ganondorfs Herzen und fürchtet, dass er das Heilige Reich betreten will, um die dortige Macht an sich zu reißen. Um dies zu verhindern, verbündet sie sich mit Link, der die Heiligen Steine sammelt. Als Link alle Heiligen Steine gesammelt hat, lässt Ganondorf Hyrule-Stadt von seinen Truppen angreifen.
Ganondorf in Ocarina of Time
Zwar gelingt es Link, das Heilige Reich zu betreten, er hat Ganondorf damit jedoch direkt in die Hände gespielt. Tatsächlich wusste Ganondorf von Links Machenschaften und hat ihn verfolgt, so dass ihm nun das Heilige Reich offen daliegt. Während der Weise Rauru Link in Sicherheit bringt und in einen siebenjährigen Zeitschlaf versetzt, reißt Ganondorf mit der Macht aus dem Heiligen Reich die Kontrolle über Hyrule an sich und beginnt eine düstere Terrorherrschaft. Erst sieben Jahre später wird Link – mittlerweile ein junger Mann – aus seinem Schlaf erweckt, um die Sieben Weisen zu retten und Ganondorf aufzuhalten.
Währenddessen widmet Ganondorf sich verbissen der Suche nach der verschwundenen Prinzessin Zelda. Es ist sein Wunsch, ihr Triforce der Weisheit in seinen Besitz zu bringen; das Triforce der Kraft hat er bereits. Unmittelbar nachdem Link alle Weisen befreit hat – dabei hat er unter anderem Ganondorfs Ziehmütter Twinrova bezwungen – kann Ganondorf Zelda schließlich finden und in seinen Teufelsturm bringen. Dort kommt es schließlich zur finalen Konfrontation zwischen Ganondorf und Link. Nachdem Ganondorf unterliegt, entfesselt er seinen gesamten Hass, um sich in das Monster Ganon zu verwandeln, doch auch diese bestialische Form verhindert nicht, dass Link ihn besiegen und mit der Macht der Weisen versiegeln kann.
Oracle-Spiele[]
In Oracle of Seasons und Oracle of Ages erscheint Ganon nur, wenn ein Link-Spiel begonnen wird. Twinrova widmen sich dem Ziel, Ganon wiederzubeleben. Zu diesem Zweck entsenden sie Veran und Onox, die die Flammen der Qual und Zerstörung entzünden sollen. Zwar gelingt es Link, die Schurken aufzuhalten, doch da Twinrova Ganon durch ihr eigenes Opfer zurückbringen können, muss Link den wiedererstarkenden Ganon dennoch bekämpfen. Er kann diesen besiegen und seine vollständige Wiederbelebung dadurch verhindern.
The Wind Waker[]
In The Wind Waker ist Ganondorf zurückgekehrt. Hyrule ist mittlerweile von Ozean bedeckt und von der Bevölkerung an der Oberfläche vergessen. Nichtsdestotrotz ist Ganondorf entschlossen, das Triforce in seinen Besitz zu bringen und dadurch göttergleiche Kräfte zu erlangen. Er selbst beschränkt sich darauf, in der abgelegenen Verwunschenen Bastion auszuharren. Von dort aus entsendet er seinen Handlanger, den großen Maskenkönig, um hylianische Mädchen mit spitzen Ohren zu entführen; so will er Prinzessin Zelda in seine Gewalt bringen. Bei einem Angriff auf die Insel Präludien entführt der Maskenkönig dabei Aril, die junge Schwester von Link.
Ganondorf in The Wind Waker
Dieser zieht daraufhin los, um seine Schwester zu befreien. Nachdem ein erster Angriff auf die verwunschene Bastion gescheitert ist, kann Link den Turm der Götter durchschreiten und von dort aus das versunkene Hyrule erreichen. Dort erlangt er das Master-Schwert, mit dem er sich nun Ganondorf stellen will. Da das Schwert seine volle Macht verloren hat, kann Ganondorf die Oberhand behalten und Link sowie seine Begleiterin, die von Ganondorf als Prinzessin Zelda identifizierte Piratin Tetra, können dank der Orni und dem Drachen Valoo gerettet werden. Valoo verbrennt die verwunschene Bastion und tötet Ganondorf somit scheinbar. Im Anschluss beschließt man, Zelda im versunkenen Hyrule zurückzulassen, um sie dort vor Ganondorfs Einfluss zu schützen.
Allerdings wird sie dadurch Ganondorf, der nach seinem Tod in seinem Kastell in Hyrule wiederbelebt wurde, ausgeliefert und während Link loszieht, um das Master-Schwert zu stärken, kann Ganondorf Zelda in seine Gewalt bringen. Als Link sich schließlich am Kastell einfindet, um Ganondorf zu bezwingen und Zelda zu befreien, kann Ganondorf ihn besiegen und das Triforce in seinen Besitz bringen. Bevor er dessen Macht nutzen kann, schreitet aber Daphnos Johanson, der ehemalige König Hyrules, ein. Dies ermöglicht es Link, den Kampf mit Ganondorf wieder aufzunehmen, ihn zu besiegen und seinen versteinerten Körper in dem nun abermals untergehenden Hyrule zurücklassen, während er und Zelda an die Oberfläche zurückkehren.
Twilight Princess[]
In Twilight Princess war Ganondorf einst ein Banditenkönig, der Hyrule attackierte und erobern wollte. Nach seiner Niederlage wurde er in die Wüstenburg gebracht, wo er von den Weisen hingerichtet werden sollte. Aufgrund seines Triforce der Kraft entging er dem Tod aber und konnte einen Weisen töten, nachdem er sich befreite. Um zu verhindern, dass Ganondorf endgültig freikam, aktivierten die Weisen den Schattenspiegel und verbannten Ganondorf dadurch in die Schattenwelt. Dies ermöglichte es Ganondorf allerdings, dort Einfluss auf den fragilen Verstand des unberechenbaren Zanto zu nehmen.
Ganondorf in Twilight Princess
Er konnte diesen als Lakaien gewinnen und legte seine Macht in Zantos Körper. Zanto stürzte daraufhin die Königin des Schattenvolks, Midna, und verbannte sie in einen koboldhaften Körper. Nachdem Zanto sich zum Herrscher der Schattenwelt aufschwang, drang er mit seinen Truppen außerdem in die Lichtwelt ein, wo er Hyrule nach und nach in ein Schattenreich verwandeln wollte. Dabei sieht Zanto sich dem jungen Helden Link entgegen, der unterstützt von Midna dafür kämpft, Hyrule zu retten. Es gelingt Link schlussendlich auch, Zanto zu besiegen.
Mit Zantos Tod bricht auch die Barriere, die Schloss Hyrule versiegelt hält. Dies ermöglicht es Link und Midna, das Schloss zu betreten und Ganondorf im Thronsaal zu stellen. Dieser nutzt seine immense Macht um zuerst Prinzessin Zelda als Marionette zu nutzen und – nachdem dies scheitert – als eberartiges Monster Ganon zu kämpfen. Schlussendlich aber endet die Konfrontation mit einem Schwertkampf auf der Ebene von Hyrule. Dort kann Link Ganondorf schließlich bezwingen und mit dem Master-Schwert töten.
A Link Between Worlds[]
In A Link Between Worlds beschwört der wahnsinnige Künstler Yuga die Essenz Ganons und verschmilzt mit ihr, um die Welt in ein düsteres Kunstwerk nach seinem Geschmack zu verwandeln. Im Kampf mit Link unterliegt Yuga allerdings.
Skyward Sword[]
Ganondorf erscheint in Skyward Sword nicht persönlich. Allerdings wird offenbart, dass er eine Verkörperung des Hasses des Todbringers ist, der Link und Zelda unmittelbar vor seiner Verbannung ewige Rache schwor.
Breath of the Wild[]
Bereits vor 10.000 Jahren sah sich Hyrule der Verheerung Ganon ausgesetzt. Damals gelang es, ihn durch vier mechanische Wunderwaffen, die Titanen, zu besiegen, aber es war klar, dass er eines Tages zurückkehren würde. Nachdem die Jahre vergingen, wurde die Bedrohung nach und nach vergessen, doch schließlich mehrten sich die Anzeichen von Ganons Rückkehr. Die Titanen wurden daraufhin reaktiviert und der König von Hyrule fand Vertreter der Völker von Hyrule, um sie zu steuern. Die Hoffnung beruhte darauf, dass Prinzessin Zelda ihre schlummernde Siegelkraft erwecken konnte, um die Verheerung abermals zu versiegeln.
Die Verheerung Ganon in Breath of the Wild
Schließlich brach die Verheerung aus ihrem Siegel frei. Unmittelbar darauf korrumpierte Ganon sämtliche mechanische Wächter sowie die vier Titanen, so dass Hyrule sich der Verheerung völlig schutzlos ausgesetzt sah. Alle vier Piloten der Titanen kamen ums Leben und ein Großteil der Bevölkerung Hyrules wurde ebenfalls ausgelöscht. Erst nachdem ihr Leibwächter, der Recke Link, tödlichen Wunden ausgesetzt wurde, konnte Prinzessin Zelda ihre Kraft entfesseln. Nachdem sie veranlasst hatte, Link in einen Heilschlaf im Schrein des Lebens zu versetzen, stellte sie sich der Verheerung direkt.
Es gelang Ganon, sie zu verschlingen, aber gleichzeitig entfesselte Zelda ihre Siegelkraft, um Ganon in Schloss Hyrule festzuhalten. In diesem gemeinsamen Siegel verharrten sie für 100 Jahre, in denen Links Wunden im Schrein des Lebens heilten. 100 Jahre nach Ganons Rückkehr erwacht Link im Schrein des Lebens und erlangt nach und nach seine Erinnerungen zurück. Daher widmet Link sich dem Ziel, die korrumpierten Titanen von Ganons Einfluss zu reinigen und die Verheerung schließlich im Schloss zu konfrontieren. Unmittelbar nach Links Ankunft bricht Zeldas Siegel, doch Link kann Ganon im Kampf bezwingen. Daraufhin kann Zelda befreit werden, die ihre Siegelkraft abermals nutzt um die geschwächte Verheerung vollends zu verbannen.
Tears of the Kingdom[]
In Tears of the Kingdom war Ganondorf zu Gründungszeiten Hyrules der König der Gerudo. Er war durch und durch Böse und wünschte sich, Hyrule zu erobern und in ein Reich des Bösen zu verwandeln. Da die Eroberung des jungen Hyrules auf militärischem Wege nicht möglich war, infiltrierte Ganondorf es daher und ermordete Königin Sonia. Er stahl ihren Mysterienstein, mit dem er unglaubliche Macht erlangte und sich in einen grausamen Dämonenkönig verwandelte. Er erschuf den Blutmond sowie eine ganze Armee an dämonischen Monstern, mit denen er Hyrule attackierte. Hyrule konnte nicht gegen die Horden des Bösen bestehen. Daraufhin versammelte König Rauru Weisen aus den Völkern Hyrules und stattete sie mit Mysteriensteinen aus.
Dämonenkönig Ganondorf in Tears of the Kingdom
Dennoch konnten sie nicht gegen die boshafte Macht des Dämonenkönigs bestehen, woraufhin Rauru sein eigenes Leben opferte, um den Dämonenkönig zu versiegeln. Dieses Siegel hielt tausende von Jahren. Kurz nach der Versiegelung der Verheerung Ganon betreten Prinzessin Zelda und Link jedoch das Gewölbe, in dem der Dämonenkönig versiegelt ist – ohne zu wissen, was sie dort erwartet.Zur selben Zeit ihrer Ankunft bricht das Siegel Raurus und der völlig mumifizierte Ganondorf erwacht zu neuem Leben. Er entfesselt eine gewaltige Masse zerstörerischen Miasmas, welches das Master-Schwert zersplittern lässt, und zerstört den Boden unter ihren Füßen.
Ganondorf und Zelda stürzen in die Tiefe, während Link von der Essenz Raurus gerettet wird. Während Link sich nun dem Ziel widmet, die neue Inkarnation der Weisen zu versammeln, schöpft Ganondorf in den Tiefen unter Hyrule inmitten einer Masse Miasma neue Kraft. Seine Monster-Horden kehren zurück und seine Marionette Phantom-Ganon sorgt für Chaos in Hyrule. Als Link schließlich erscheint, um Ganondorf zu bezwingen, hat dieser seine Macht fast vollständig zurückerlangt und es kommt zum Kampf. Link erweist sich dabei als weitaus mächtiger als von Ganondorf erwartet, so dass dieser schließlich frustriert seinen Mysterienstein schluckt, um sich in einen monströsen Schwarzdrachen zu verwandeln. Dennoch kann Link – unterstützt von der in den Weißdrachen verwandelten Zelda – auch diesen Kampf gewinnen und Ganondorf vernichten.
Aussehen[]
“Die dunklen Wolken... Ich glaube, sie symbolisieren... diesen Mann dort! Siehst du den Mann dort? Den mit dem bösen Blick? Das ist Ganondorf, Anführer der Gerudos, die in der Wüste fern im Westen unseres Landes leben.”
— Zelda spricht zu Link
Ganondorf[]
Ganondorf ist ein großgewachsener Mann; dem Werk Hyrule Historia zufolge ist er 2, 30 Meter groß. Wie alle Gerudo verfügt er über eine blass-grünliche Hautfarbe, flammend rote Haare und goldene Augen. Ganondorf hat eine spitze, lange Nase und einen breiten Mund; in Twilight Princess hat er teilweise scharfe Zähne. Während die unterschiedlichen Versionen Ganondorfs sich in einigen Aspekten voneinander unterscheiden, ist ihnen allen gemein, dass auf Ganondorfs Stirn ein bernsteinfarbenes Juwel in einer metallischen Fassung prangt. Über seinen in den Höhlen liegenden Augen wachsen dicke, buschige Augenbrauen. In Ocarina of Time, The Wind Waker und Twilight Princess sind Ganondorfs Ohren spitz, während sie in Tears of the Kingdom rund sind.
In den meisten Versionen sind Ganondorfs Haare länger. In Ocarina of Time sind sie in Links Kindheit noch recht kurz, sieben Jahre später aber länger gewachsen; in The Wind Waker sind sie ähnlich lang. In Twilight Princess sind Ganondorfs Haare in mehreren Zöpfen nach hinten gebunden und durch eine kronenartige Fassung festgehalten, die durch Goldketten mit dem Juwel auf seiner Stirn verbunden sind. In Tears of the Kingdom hingegen sind Ganondorfs Haare schulterlang und im Nacken zu einem dicken Zopf gebunden. Während Ganondorf in allen Spielen, in denen er auftritt, einen Backenbart trägt, wird dieser in The Wind Waker, Twilight Princess und Tears of the Kingdom durch einen Kinnbart ergänzt. In Ocarina of Time hingegen trägt Ganondorf ausschließlich den Backenbart.
In Ocarina of Time trägt Ganondorf eine körperbetonte Lederrüstung mit einer dicken, nietenbeschlagenen Schulterpartie, die in einen Kragen im Nacken ausläuft. Unter der Rüstung trägt er ein enges, dunkelbraunes Ganzkörperhemd, welches bis in seine Stiefel und Handschuhe läuft. Ganondorfs Armschienen und Stiefel sind mit weißen Stoffstücken bedeckt, in die hellblaue und orange Muster im Stil der Gerudo eingestickt sind. Zudem trägt er bernsteinfarbene Ohrringe und einen dicken, roten Umhang, der mit goldenen Mustern verziert ist. Ganondorfs Armschienen lassen seine Hände frei, so dass diese neben dem Kopf als einzige Körperteile nicht bedeckt sind.
In The Wind Waker scheint Ganondorf korpulenter, was aber womöglich seiner weiten Robe geschuldet ist. Die Robe bedeckt Ganondorfs Oberkörper und endet in weit ausschweifenden Ärmeln, die fast bis zum Boden reichen und seine Hände bedecken. Die Robe hat einen steifen Kragen und ist an den Ärmeln sowie auf dem gesamten Rücken mit Mustern verziert, die die Form eines grinsenden Dämonengesichts haben. Unter der Robe trägt Ganondorf eine dunkelrote Schärpe, über der ein weißer Gürtel mit grün-roten Mustern befestigt ist. Auf Ganondorfs Brust prangt ein drachenartiger Metall-Anhänger mit zwei Bernsteinaugen. Im Kampf schwingt er zwei einhändige Schwerter mit goldenem Griff, an deren Ende orangene Fäden zur Verzierung hängen.
In Twilight Princess trägt Ganondorf eine schwere, dunkle Plattenrüstung mit goldenen Verzierungen. Diese bedeckt seinen gesamten Oberkörper und besteht aus mehreren, detailliert gestalteten Platten. Sie besteht außerdem aus Arm- und Beinschützern sowie Stiefeln. Unter der Rüstung trägt er ein schwarzes Ganzkörperhemd. Ganondorf trägt einen dicken, roten Stoffumhang. Über dem zentralen Brustpanzer seiner Uniform trägt er ein ähnliches Tuch wie in Ocarina of Time. Aufgrund der Verwundung, die Ganondorf durch die Weisen erfuhr, prangt eine gleißend weiße Narbe in Ganondorfs Brust. Da er das zweihändige Schwert der Weisen, welches ihm diese Wunde zufügte, aus der Brust zog, nutzt er es fortan selbst als Waffe.
In Tears of the Kingdom trägt Ganondorf eine Art Kimono der an der rechen Seite offen ist so das sein nackter Oberköper zu sehen ist. Dazu besitzt er einen gefleckten Wangenbart. Er trägt goldene Ohringe, Halsketten und goldene Armbänder die durch Ketten mit den Ringen an seinen Mittelfingern verbunden sind. Seine langen roten Haare hat Ganondorf auf japanische Art zu einem Knoten zusammengebunden. In seiner Dämonenkönig-Form trägt er seine nun flammend leuchtenden Haare offen. Sein Oberkörper ist mitunter von Miasma bedeckt und hat eine düstere und schattenhafte Ausstrahlung. Ganondorfs Stirn zieren in dieser Form nicht nur zwei Hörner, sondern auch ein Diadem, in den sein Mysterienstein eingelassen ist.
Ganon[]
In den meisten 2D-Spielen sieht Ganon relativ ähnlich aus. Es handelt sich um einen humanoiden, übermenschlich großen Eber mit langen Schlappohren. Seine Hautfarbe ist blau und seine Augen leuchten gelb. Ganondorfs große Pranken haben spitze Fingernägel. In A Link to the Past und den Oracle-Spielen hat er zudem spitze Fußnägel, während er in Four Swords Adventures rötlich-braune Hufe hat. In jeder Version trägt Ganon eine Rüstung – abhängig von der Version eine leichte, braun-rote Lederrüstung oder eine schwere, schwarz-blaue Plattenrüstung. In den Oracle-Spielen trägt er einen blauen Umhang, in Four Swords Adventures einen violetten Umhang und in A Link Between Worlds einen roten Umhang. Als Waffe schwingt er einen langen, spitzen Dreizack, der je nach Spiel aus unterschiedlichen Materialien besteht.
Auch in Ocarina of Time hat Ganon noch eine humanoide Form, ist aber wesentlich dämonischer und monströser Gestaltet. Er ist gekrümmt und hat blaugrüne Haut, aus der an einigen Stellen dunkles Fäll wächst. Er ist um ein Vielfaches größer als in seiner menschlichen Form und an seinen behaarten Beinen prangen teufelsartige Hufe. Ganons muskulöse Arme sind mit Fell bewachsen und er trägt zwei große Schwerter mit sich. Ganons Kopf ähnelt der eines düsteren Ebers mit Stierhörnern, grell leuchtenden Augen langen, verfilzten roten Haaren. Er trägt die Überreste seiner menschlichen Kleidung, die durch die Transformation aber zerfetzt wurde. Ein verhärteter, leicht leuchtender Schwanz wächst aus Ganons Steiß hervor und ist seine einzige Schwachstelle.
In Twilight Princess hingegen hat Ganon keinerlei humanoide Aspekte mehr. Möglicherweise aufgrund der Tatsache, dass Link die Form eines Wolf annehmen kann, hat auch Ganon eine weitaus animalistischere Form – eine Mischung aus Eber und Wolf – erhalten. Ganon bewegt sich auf allen Vieren fort und verfügt über einen massigen, muskulösen Körper, der mit dünnem schwarzen Fell bewachsen ist. Der Körper Ganons wird teilweise von weißen Narben überzogen und sein gesamter Bauch wird von der selben gleißenden Narbe gezeichnet, die er auch in menschlicher Form hat.
Ganons Kopf ist der eines Ebers mit langen Stoßzähnen und einer langen, dicken Mähne in Ganondorfs Haarfarbe; auch sein langer Schwanz besteht aus Haaren in dieser Farbe. Er trägt noch immer die Krone und den Stirnschmuck, den er in humanoider Form trug. Ganon hat weiß leuchtende Augen und eine blaue Zunge. In Breath of the Wild umschwärmt Ganon Schloss Hyrule als gewaltige Masse aus reinster Düsternis und Schlamm des Hasses. Als schattenhafter, schwarz-pink leuchtender Dämon mit gelb leuchtenden Augen ist Ganon eine monströse Bedrohung, dessen einzige Merkmale das Gesicht eines eberhaften Monsters sind. Diese geisterhafte Form gibt Ganon allerdings auf, als es ihm schließlich gelingt, Zelda zu überwältigen und seinem Siegel zu entfliehen.
Ans Licht kommt eine spinnenhafte Kreatur; ein Hybrid aus Fleisch, Schlamm des Hasses und Shiekah-Technologie. Der Kopf Ganons sieht aus wie ein metallischer Totenschädel mit rot leuchtenden Augen. Umgeben wird dieser Kopf von einer roten, langen Mähne. Die vielen Arme Ganons verfügen über diverse Waffen. Einer von ihnen hat mehrere laserartige Krallen, einer trägt einen Wurfspeer. Weitere Arme enden in Klingen oder Scheren. Die größten Arme Ganons enden in einer Laserkanone und einer rot leuchtenden, axtähnlichen Klinge. Diesen zusammengeschmolzenen Körper gibt Ganon schließlich auf, um seine ursprüngliche Form anzunehmen. Er wächst dabei zu einer gewaltigen Monstrosität auf vier Beinen heran, die optisch recht stark der Version aus Twilight Princess ähnelt. Anstelle von Haaren brennt seine Mähne allerdings in gleißenden, pinkem Feuer.
Persönlichkeit[]
“Mein Reich lag inmitten einer Wüste. Am Tag jagte ein glühend heißer Wind über das Land, des Nachts herrschte der eisige Griff bitterster Kälte... So oder so, der Wind brachte nichts als den Tod mit sich... Doch der Wind in Hyrule bringt etwas anderes! Etwas ganz und gar anderes! Und mich verlangte es nach diesem Wind! Es kann nur Schicksal sein... Erneut... versammeln sich diejenigen, welche die Zeichen tragen, an diesem Ort! Meine Hand vermag jenes zu fassen, was dem Betrachter jedes Gelüst gewährt... Wenn die Zeichen für Kraft, Weisheit und Mut zusammenkommen, steigen die Götter vom Himmel herab. Wer die Kräfte der Götter, sprich das Triforce berührt, dem wird jedweder Wunsch erfüllt... Das Triforce der Weisheit ist bereits mein... Fehlt nur noch deines...”
— Ganondorf in The Wind Waker
Als Inkarnation des Zorns und Hasses eines vergangenen Dämonenkönigs verfügt Ganondorf kaum über positive Charaktermerkmale. Er ist ein skrupelloser und gieriger Mann, der für seine Grausamkeit und seinen Egoismus bekannt ist. In seiner krankhaften Machtgier hat er sich dem Ziel verschrieben, Hyrule zu unterwerfen und das gesamte Triforce in seinen Besitz zu bringen, um seine göttergleiche Macht zu erhalten. All diese Eigenschaften machten ihn ironischerweise zum Träger des Triforce der Kraft, was von einigen als ein morbider Hauch des Schicksals angesehen wird. Da es ihm ausschließlich um Macht geht und in seinem Herz keine Balance zwischen Mut, Kraft und Weisheit besteht, bleiben die restlichen Teile des Triforce ihm jedoch verwehrt.
Insbesondere in humanoider Form ist Ganondorf äußerst verschlagen und taktisch. So täuscht er erfolgreich den König von Hyrule und den gesamten Hofstaat – bis auf Prinzessin Zelda – und kann so einen Angriff vorbereiten. In Twilight Princess kann er zudem die Machtgier von Zanto erkennen und ausnutzen, um ihn zu einer Marionette zu machen, die davon ausgeht, in eigenem Willen zu handeln. Zudem nutzt Ganondorf die Ereignisse in Ocarina of Time zu seinem eigenen Vorteil und nutzt Links Entschlossenheit aus, um sich von diesem zum Heiligen Reich führen zu lassen und es von ihm öffnen zu lassen. Später kann er durch Link außerdem Zelda in seine Gewalt bringen – dies gelingt ihm auch in The Wind Waker.
Ganondorf hält sich anderen gegenüber für überlegen und benimmt sich normalerweise abschätzig, verächtlich und äußerst arrogant. Er erwartet, dass andere seinen Befehlen folgen und reagiert aggressiv, wenn die erwartete Reaktion ausbleibt – so beispielsweise bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit Link in Ocarina of Time. In seiner Arroganz sieht er in einem Jungen wie Link keine Gefahr und unterschätzt diesen regelmäßig. Auch andere Personen unterschätzt Ganondorf in seiner Arroganz maßlos; so lacht er laut und abfällig, als der König von Hyrule seinen Wunsch nutzt, um Link und Zelda eine Zukunft zu wünschen. Da für Ganondorf ausschließlich Stärke und Macht wichtig ist, kann er in einem solchen Wunsch keinen Wert sehen. auch in seinem spöttischen und herausfordernden Umgang mit Midna in Twilight Princess zeigt sich, dass er in dieser keine ernstzunehmende Gegnerin sieht.
Auch aufgrund seines maßlosen Egoismus reagiert Ganondorf unbeherrscht, sobald er unterliegt oder sobald Dinge nicht laufen, wie von ihm geplant. Als Link sich in Ocarina of Time weigert, Ganondorf zu offenbaren, wohin Zelda geflohen ist, streckt Ganondorf ihn wütend mit einem Energieblitz nieder. Nach seiner Niederlage im Teufelsturm verfällt er in eine rachsüchtige Rage; so reißt er den gesamten Turm ein, um Link und Zelda doch noch zu bezwingen. Nachdem selbst dies scheitert, verwandelt er sich in seinem Zorn schließlich in seine Monster-Form, um seine Rache dennoch zu vollstrecken. Selbst als er im Inbegriff ist, in die Hölle verbannt zu werden, kann er nur an seine Rache denken und schwört Link und Zelda, sie und ihre Nachfahren zur Strecke zu bringen. Auch in Twilight Princess schwört Ganondorf unmittelbar vor seine Tod, dass dies erst der Anfang war.
Durch seine willige Transformation zu Ganon lässt Ganondorf freiwillig seine Menschlichkeit hinter sich, da die Macht und Stärke, die er dadurch erhält, wichtiger ist. Dies hat zur Folge, dass Ganon in vielen seiner Auftritte nichts als eine zerstörungswütige Bestie ist, die nicht länger über rationalen Verstand verfügt. In Breath of the Wild besteht sein einziges Ziel in der absoluten Vernichtung des gegenwärtigen Hyrules und der Vernichtung von Zelda und Link. Nachdem ihm die Reinkarnation verwehrt wird, gibt er jeglichen Versuch auf, um sich Link in der Form reinen Hasses zu stellen. Es ist dieser Hass, der Ganons gesamtes Wesen ausmacht und die Ursache seiner wiederkehrenden Reinkarnation ist. Die menschlichste Darstellung Ganondorfs findet sich in The Wind Waker. Ganondorf ist in dieser Version wesentlich beherrschter und ruhiger.
So zieht er es vor, im Hintergrund die Strippen zu ziehen, wodurch er sich darauf beschränkt, in seiner Verwunschenen Bastion zu bleiben, während seine Schergen ihre Dienste verrichten. Als Link in die Bastion eindringt, respektiert Ganondorf diese Leistung. Darüber hinaus sieht Ganondorf davon ab, sowohl Zelda als auch Link zu töten, als diese sich in seiner Gewalt befinden, da er nur ihr Triforce benötigt und ihr Tod ihm nichts bringen würde. Zwar ist Ganondorf auch in diesem Spiel davon besessen, Macht zu erhalten und Hyrule zu erobern, rechtfertigt dies aber erstmals darin, dass das fruchtbare und lebhafte Hyrule das komplette Gegenteil der sengenden und tödlichen Gerudo-Wüste war, aus der er ursprünglich stammte. Im Moment seines Todes in The Wind Waker scheint Ganondorf daher im Reinen mit sich, da er endlich den frischen Wind spüren kann, den ihm die Wüste verwehrte.
Kräfte und Fähigkeiten[]
- Triforce der Kraft: Als Träger des Triforce der Kraft ist Ganondorf mit besonderer göttlicher Kraft gesegnet, die ihn stärker, schneller und ausdauernder macht als gewöhnliche Personen. Womöglich spielt auch diese Kraft in seine wiederkehrende Inkarnationen mit ein.
- Düstere Aura: Ganondorf kann eine düstere Aura ausstoßen, die Feinde davonstößt und schwächt.
- Lebenskraft: Die Macht des Triforce ermöglicht es Ganondorf, Wunden zu überleben, die für Normalsterbliche tödlich wären. Dies zeigt sich beispielsweise in seiner Hinrichtung in Twilight Princess, in der er es ohne große Einschränkungen überlebt, dass seine Brust mit einem Schwert durchbohrt wird.
- Rohe Kraft: Selbst ohne das Triforce ist Ganondorf in humanoider Form äußerst stark. Mit dem Triforce ist seine Körperkraft aber jenseits jedem normalen Level. Dies zeigt sich unter anderem in The Wind Waker, wo er den bewaffneten Link mit bloßen Händen bezwingt oder in Twilight Princess, wo er einen Weisen mit einem einzigen Faustschlag tötet.
- Unnatürliche Geschwindigkeit: Ganondorf ist schnell genug, um größere Strecken in einem stürmischen Heranrasen binnen weniger Augenblicke zu überwinden.
- Düstere Magie: Ganondorf verfügt über gewaltige magische Kräfte. Möglicherweise wurde dies durch sein Aufwachsen bei den Hexen Twinrova geprägt
- Levitation: Ganon ist in der Lage, dauerhaft zu schweben.
- Feuermagie: Ganondorf beherrscht das Feuer meisterhaft und kann sowohl Feuerprojektile erschaffen, als auch Feuer-Flatterer beschwören, die Feinde attackieren.
- Energieprojektile: Ganon kann Energieprojektile erschaffen und diese auf seine Feinde schleudern. Zudem ist er in der Lage, Blitze zu erzeugen und zu werfen.
- Teleportation: Ganon ist in der Lage, sich über kurze Strecken zu teleportieren.
- Transmutation: Zumindest in A Link to the Past ist Ganon in der Lage, sich selbst in eine Fledermaus zu verwandeln.
- Besitzergreifen: Ganon ist in der Lage, Besitz von anderen Personen zu ergreifen. Dies beweist er, als er in Twilight Princess in Zeldas Körper einfährt und diese als Marionette benutzt.
- Phantome: Ganon kann Phantome beschwören, die unabhängig von ihm agieren und sowohl in Ocarina of Time als auch in The Wind Waker und Tears of the Kingdom als ernstzunehmende Gegner auftreten.
- Mysterienstein: Durch den Diebstahl von Sonias Mysterienstein konnte Ganondorf seine Macht um ein Vielfaches verstärken und zum zerstörerischen Dämonenkönig werden.
- Unbändige Dämonenkraft: Auf der vollen Höhe seiner Macht war Ganondorf so stark und gefährlich, dass selbst Rauru und sämtliche Weisen nicht in der Lage war, ihn zu besiegen.
- Miasma: Ganondorf ist in der Lage, enorme Massen des korrumpierenden Miasmas zu erschaffen. Dieses zerfrisst sämtliche Waffen – einschließlich des Master-Schwerts – und verursacht schwere gesundheitliche Schäden, die erst durch die Konsumierung von mit Sonnenfleckchen gekochten Nahrungsmitteln geheilt werden können.
- Dämonische Monster: Als Dämonenkönig war Ganondorf in der Lage, eine Armee dämonischer Monster zu erschaffen, welche Hyrule fortan heimsuchen sollte. Zu den von ihm erschaffenen Monstern gehören die Bokblins, Moblins, Gibdos, Kakudas, Hinoxe und Leunen.
- Blutmond: Durch Ganondorfs düstere Kraft wurde der Blutmond erschaffen. An einigen Nächten erscheint in Hyrule unabhängig der eigentlichen Mondphase ein blutroter Vollmond, der alle erschlagenen Monster wiederbelebt.
- Kontinuierliche Reinkarnation: Als Manifestation des Hasses und Zorns des Todbringers – kombiniert mit Ganondorfs unaufhaltsamer Machtgier und Rachsucht – wird Ganondorf nach seinen Niederlagen oder Toden entweder wiederbelebt oder ist in der Lage, das Siegel zu brechen, welches ihn hält.
- Herrschaft über die Gerudo: Ganondorf beherrscht die Gerudo, die ihm zumindest in Tears of the Kingdom als willentliche Invasionsarmee und loyale Schergen dienen.
- Pferd: In Ocarina of Time und Twilight Princess besitzt Ganondorf ein dunkles Pferd und erweist sich als fähiger Reiter.
- Schwerter: In Twilight Princess und The Wind Waker nutzt Ganondorf ein Schwert im Kampf. In ersterem Beispiel handelt es sich um einen grell weißen Zweihänder, der einst genutzt wurde, um sein Todesurteil zu vollstrecken. In The Wind Waker verwendet er stattdessen zwei leichtere Schwerter.
- Dreizack: In seiner Ganon-Form verwendet er oft einen gewaltigen Dreizack.
- Diverse andere Waffen: In Tears of the Kingdom nutzt Ganondorf mehrere Waffen. Diese sind durch Miasma gestärkt, so dass sie die Lebenskraft aller anderer Personen schwächen, die sie tragen.
- Miasma-Schwert
- Miasma-Lanze
- Miasma-Prügel
- Bogen des Dämonenkönigs
- Monströse Form: Als Ganon ist Ganondorf weitaus größer und kräftiger als gewohnt. Insbesondere in Ocarina of Time, Twilight Princess und besonders Breath of the Wild wird er dadurch zu einer enormen Verheerung, die in ihrer Zerstörungswut ihresgleichen sucht.
- Körper der Verheerung: In Breath of the Wild verfügt Ganon über einen neuen Körper. Dieser ist eine zusammengeschmolzene Form aus Shiekah-Technologie und Schlamm des Hasses, der einen monströsen Hybriden kreiert hat
- Shiekah-Ausrüstung: Die Schiekah-Technologie in Ganons Körper ermöglicht es ihm, aus Energie zu bestehende Waffen zu erschaffen und zu regenerieren. Dazu gehören Wurfspeere, aber auch die Krallen an seinen mechanischen Armen. Die zentralen Waffen des Körpers sind eine heiß leuchtende Axt sowie ein Geschütz, welches einen Energiestrahl abfeuert.
- Kletter-Arme: Durch seine vielen Arme und Beine ist Ganon in der Lage, glatte Wände zu erklimmen.
- Energieschild: Ganon kann einen Energieschild erzeugen, der ihn vollständig vor Schaden bewahrt. Nur unmittelbar vor und nach seinen Angriffen bricht der Schild für einen kurzen Moment, was Ganon angreifbar macht.
- Drachenwandlung: Als Drache hat Ganondorf einen giantischen, von Miasma durchströmten Körper. Er ist in der Lage, zu fliegen und speit Miasma-Ströme.
Kämpfe und Gegnerstrategien[]
The Legend of Zelda[]
Ganon in The Legend of Zelda
In The Legend of Zelda erscheint Ganon als finaler Bossgegner des Spiels und ist in dem finalen Dungeon im Todesberg, Level-9, anzutreffen. Die Silberpfeile sind zwingend vonnöten, um Ganon besiegen zu können. Da der gesamte Raum in Dunkelheit gehüllt ist, nutzt Link das Triforce, um ihn zu erhellen. Daraufhin wird auch Ganon sichtbar und der Kampf beginnt.
Ganon nutzt seine Magie, um sich unsichtbar zu machen und Feuerbälle auf Link zu werfen. Da Link Ganon nicht sehen kann, muss er sich erschließen, wo dieser sich befindet. Auf diese Art und Weise ist es Link möglich, Ganon Schaden zuzufügen. Nachdem er genügend Treffer eingesteckt hat, läuft Ganon nach weiteren Treffern kurzzeitig rot an. In diesr Situation muss er mit einem Silberpfeil getroffen werden; ein einziger Silberpfeil reicht aus, um Ganon zu bezwingen. Ganon zerfällt augenblicklich und nur ein Haufen Asche verbleibt.
A Link to the Past[]
“Grrrr.. Wer hätte gedacht, daß ein kleiner Strolch wie Du so viel Ärger macht?! Ich kann nicht glauben, daß Du mein zweites Ich, Agahnim zweimal besiegt hast. Aber in mir hast Du Deinen Meister gefunden! Das Triforce erringst Du nie und nimmer! Ich werde Dich vernichten! Dann werde ich der Herrscher über beide Welten sein!!”
— Ganon vor dem Kampf mit Link
In A Link to the Past ist Ganon der finale Bossgegner und erscheint in der Schattenpyramide. Sobald Link in die Pyramide hinabspringt, steht er Ganon gegenüber. Dieser ist gegenüber Angriffen mit dem Schwert verwundbar. Er selbst nutzt seinen Dreizack, den er Link hinterherwirft und der wie ein Bumerang umherfliegt. Da er verletzlich ist, während der Dreizack fliegt, teleportiert Ganon sich währenddessen durch den Raum. Zudem ist er in der Lage, seinen Dreizack herumzuwirbeln und dabei Feuerkugeln zu beschwören, die in Kreisform um ihn herumfliegen und sich dabei ausdehnen.
Der Kampf gegen Ganon in A Link to the Past
Die Kugeln verwandeln sich schließlich in Feuer-Flederbeißer, die auf Link zufliegen. Je mehr Treffer er einsteckt, desto intensiver wird Ganon im Kampf. So ist er in der Lage, einen einzelnen Feuer-Flederbeißer zu beschwören, der umherfliegt und Feuer regnen lässt. Außerdem springt Ganon von Zeit zu Zeit in die Luft, um Link beim Aufprall zu betäuben. Gleichzeitig lässt er die äußersten Bodenkacheln im Raum zerfallen, wodurch sich ein Abgrund in der Arena auftut. Wenn Link in das Loch hinabstürzt, beginnt der Kampf von neuem.
Je schwächer er wird, desto mehr teleportiert Ganon sich durch den Raum und schließlich verdunkelt er den Raum sogar. Link muss die Fackeln im Raum mit der Lampe entzünden, um Ganon sehen zu können und ihm wieder Schaden zufügen zu können. Von nun an kann Ganon durch Treffer nur noch geschwächt werden, was sich dadurch zeigt, dass sein ganzer Körper grau wird. In dieser Situation muss Ganon mit Silberpfeilen beschossen werden. Anders als in The Legend of Zelda reicht ein einziger Pfeil nicht, um Ganon zu bezwingen, aber früher oder später kann Link ihn mit dem finalen Pfeil niederstrecken.
Link's Awakening[]
In Link's Awakening ist ein Albtraum, der Ganon aus A Link to the Past ähnelt, ein Teil des finalen Bosskampfs. Er ist die vierte Phase des Kampfs und nutzt wie im Vorgänger einen Dreizack, den er werfen kann und mit dem er Feuer-Flederbeißer beschwören kann. Die Kampfstrategie ist fast identisch wie beim Kampf im Vorgänger, doch es sind keine Silberpfeile vonnöten, um ihn zu besiegen. Sobald Ganon genug Treffer eingesteckt hat, transformiert der Albtraum in einer neuen Phase zu einem anderen Gegnertypen und der Kampf geht weiter. Auch im Remake des Spiels erscheint die selbe Version des Gegners im finalen Kampf. Der Kampf spielt sich identisch wie im Original,
Ocarina of Time[]
“Endlich! Endlich! Die drei Fragmente sind wieder vereint! Diese Symbole der Macht sind nichts für euch zwei! Ihr seid dafür nicht geschaffen! Ich allein bin der rechtmäßige Träger des Triforce. Übergebt mir die Fragmente! Ich befehle es!”
— Ganondorf vor seinem Angriff
Ganondorf, der Großmeister des Bösen
In Ocarina of Time ist Ganondorf der Bossgegner des Teufelsturm, dem finalen Labyrinth des Spiels. Dort erwartet er Link an der Spitze des Turms und nachdem mit Link, Zelda und Ganondorf alle Träger des Triforce versammelt sind, schreitet Ganondorf zur Tat. Mit einer dunklen Aura, die von ihm ausgeht, treibt er Navi davon, so dass Link im Kampf nicht auf seine treue Begleiterin zurückgreifen kann. Mit einer grausamen Lache fliegt Ganondorf nun durch den Raum, nur um unmittelbar darauf zu Boden zu krachen und Teile des Bodens einzureißen. Eine große Plattform inmitten des Raums bleibt neben einigen Plattformen am Rand über. Sollte Link hinunterstürzen, nimmt er zwar Schaden, kann aber wieder in die Arena hinaufklettern.
Im Kampf schwebt der Großmeister des Bösen Ganondorf durch den Raum, bis er schließlich eine Energiekugel aus Blitzen erzeugt und sie auf Link wirft. Die Kugel kann zwar durch den Schild abgeblockt werden, um Ganondorf verletzen zu können, muss Link die Kugel aber mit dem Schwert auf ihn zurückschlagen. Ganondorf wehrt die Kugel ebenfalls ab und schleudert sie auf Link zurück, doch wenn Link die Kugel oft genug zurückwerfen kann, wird Ganondorf schließlich getroffen. Kurzzeitig kann er sich nicht bewegen, so dass Link einen Lichtpfeil auf ihn abfeuern kann. Daraufhin fällt Ganondorf aus der Luft und stürzt zu Boden, wo Link ihn attackieren und verletzen kann. Neben dem Schwert kann auch eine Flasche genutzt werden, um die Kugel zurückzuwerfen.
Ganon
Nachdem Ganondorf Schaden genommen hat, reißt er weitere Plattformen am Boden ein, so dass es Link schwerer fällt, sich zu manövrieren. Schlussendlich kann Link den Kampf erfolgreich beenden, woraufhin Ganondorf mit letzter Kraft den Turm einstürzen lässt, um Link und Zelda in den Trümmern zu begraben. Link muss den Turm mit Zelda nun innerhalb von 3 Minuten verlassen, um dem Tod zu entgehen. Allerdings erhebt Ganondorf sich aus den Trümmern und kann sich in Ganon verwandeln, woraufhin ein weiterer Kampf beginnt. Gleich zu Beginn dieses finalen Kampfs entwaffnet Ganon Link, so dass das Master-Schwert hinter die Barriere aus Feuer fällt, die Ganon geschaffen hat. Link kann Ganon im Folgenden zwar auch mit den restlichen Waffen aus seinem Arsenal wie dem Biggoron-Schwert bekämpfen, für den tödlichen Streich ist aber das Master-Schwert vonnöten.
Während des Kampfs versucht Ganon, Link mit seinen gewaltigen Schwertern zu erschlagen. Seine Schwachstelle ist dabei die Spitze seines Schwanzes; am Besten erreicht man diese, indem man durch Ganons Beine hindurchläuft und attackiert, bevor er sich umdrehen kann. Nachdem Ganon genug Schaden genommen hat, ist er kurz benommen, so dass die Feuerbarriere sich senkt und Link das Master-Schwert zurückholen kann. Zelda lähmt Ganon mit einem Lichtstrahl und Link kann Ganon mit dem Master-Schwert den Todesstoß verpassen. Mit der Hilfe der restlichen Weisen wird Ganondorf daraufhin in die Hölle verbannt und ist bezwungen.
Oracle of Seasons / Oracle of Ages[]
“Gwoh hoh hoh... Gwah hah hah... Zerstöre... alles... Lösche ALLES aus!!!”
— Ganon nach seinem Erwachen
Der Bosskampf gegen Ganon in den Oracle-Spielen findet nur statt, wenn das Spiel als Link-Spiel begonnen wurde. Andernfalls entfällt das gesamte Finale mit Twinrova und Ganon und Veran bzw. Onox treten als finale Bossgegner auf. In dem Link-Spiel findet der Kampf gegen Ganon unmittelbar nach der Niederlage Twinrovas statt. Durch ihr Opfer können die Hexen allerdings nur eine geistlose, schwächere Version Ganons beschwören und die Inkarnation des wahren Ganon nicht vollenden. Nachdem Ganon sich manifestiert hat, beginnt er den Kampf augenblicklich mit einem mächtigen Brüllen.
Ganon als Gegner in den Oracle-Spielen
Erschwert wird der Kampf dadurch, dass mögliche Ressourcen und Heilmittel bereits im vorangegangenen Bosskampf gegen die Hexen verbraucht wurden. Im Kampf verlässt sich Ganon wie gewohnt auf seinen mächtigen Dreizack. In einer Art Sturmangriff prescht er mit diesem voraus, um dann zuzustechen oder in einem Schwungangriff zuzuschlagen. Zudem nutzt Ganon Magie im Kampf. Mit seinem Dreizack kann er Energieprojektile beschwören, die in sämtliche Richtungen fliegen und sich in mehrere kleinere Projektile aufteilen.
Zudem wirft er auch selbst Magieprojektile in Links Richtung. In all diesen Phasen kann Ganon durch das Schwert verwundet werden. Die Feder ist außerdem ein nützliches Mittel, um seinen Angriffen auszuweichen. In der finalen Phase des Kampfs nutzt Ganon seine Magie, um die Steuerung des Spiels zu invertieren, doch letztlich wird er von Link tödlich verwundet und löst sich auf, bevor seine Reinkarnation vollendet werden kann. Link kann im Anschluss Prinzessin Zelda befreien, so dass Ganons ultimative und vollständige Rückkehr vereitelt wurde.
The Wind Waker[]
“Sehr gut! Du bist also die Reinkarnation des Helden der Zeit! Dann ist die Zeit also reif... So sei es... Komm!”
— Ganondorf erwartet Link
Eine Version Ganons wird in The Wind Waker in Form von Kurganon bekämpft. Diese marionettenartige Kreatur erscheint als Bossgegner in Ganons Kastell. Der Kampf gegen Kurganon findet in drei Phasen statt; in jeder ist die türkise Kugel am Schwanzende der Kreatur ihre Schwachstelle und muss mit einem Lichtpfeil getroffen werden. Die erste Version Kurganons ist ein dämonischer Mix aus Eber und Stier. An seinen Marionetten-Fäden schwebt Kurganon durch den Raum und fährt seine langen Arme aus, um nach Link zu schlagen. Von Zeit zu Zeit beschwört er einige Flederbeißer, die Link ebenfalls besiegen muss. Indem Link die Marionetten-Fäden mit dem Bumerang durchtrennt, kann er Kurganon schwächen. Da dieser sich dann nicht stark bewegt, kann sein Schwanz mit dem Lichtpfeil getroffen werden, bevor die Fäden regenerieren.
Ganondorf mit seinen Schwertern
Nach dem Treffer transformiert Kurganon zu einer Spinne, die an einem einzigen, undurchtrennbaren Faden an der Decke hängt. Von dort aus stürzt Kurganon auf Link herab, um ihn unter seinem Körper zu begraben; die Wasserspiegelung am Boden hilft dabei, auszuloten wo Kurganons Schwanz landen wird. Nachdem Kurganon ein weiteres Mal getroffen wurde, verwandelt er sich in eine dritte Form. Als Schlange rast Kurganon unkontrolliert und wild in hoher Geschwindigkeit durch den Raum; angehalten werden kann er durch einen Schwert- oder Bombentreffer am Kopf. Abermals muss Link den Schwanz treffen, was durch die Geschwindigkeit Kurganons erschwert wird. Nach dem dritten Treffer mit dem Lichtpfeil ist Kurganon bezwungen.
Ganondorf selbst wird auf dem Dach von Ganons Kastell bekämpft. Er setzt sich mit zwei Schwertern zur Wehr, so dass Link gut daran tut, auf Distanz zu bleiben. Zelda feuert regelmäßig Lichtpfeile auf Ganondorf ab, der bei einem Treffer gelähmt wird und offen für Angriffe vonseiten Links ist. Nach einigen Treffern schlägt Ganondorf Zelda aber nieder, so dass Link direkter gegen Ganondorf kämpfen muss. Durch Spezialangriffe kann Link sich behaupten und als Zelda wieder zu sich kommt, schießt sie weiter Lichtpfeile. Da Ganondorf diesen nun aus dem Weg springt, schießt Zelda stattdessen auf Link, der die Lichtpfeile mit seinem Spiegelschild auf Ganondorf umlenkt.
Four Swords Adventures[]
“Genug! Die Prinzessin von Hyrule mit all ihrer Macht kann mir nichts anhaben! Zelda! Ich, Ganon, werde dich nun für immer verbannen! Aah haa haaaa! Ihr Schwächlinge! Ihr hirnlosen Waschlappen! Helden wollt ihr sein? Ihr habt doch keine Chance gegen mich! Selbst wenn ihr Gewürm als Gruppe angreift, werde ich euch auf einen Streich mit meinem Dreizack durchbohren!!!”
— Ganon offenbart sich
In Four Swords Adventures findet der Kampf gegen Ganon im Turm der Winde statt. Nachdem die vier Links und Zelda zu Ganon hinabgestürzt sind, manifestiert die Monstrosität sich. In Grundzügen verläuft der Kampf wie auch in den anderen 2D-Spielen. Ganon teleportiert sich durch den Raum und nutzt seinen Dreizack zum Angriff. So ist er in der Lage, mehrere Blitze aus dem Dreizack abzufeuern, die im Raum einschlagen und die Links bei einem Treffer in eine Art Schattendimension verbannen, in der sie einige Stalfos-Gegner töten müssen, um zurückzukehren.
Ganon in Four Swords Adventures
Während er die Blitze abfeuert sowie kurz nach dem Ende seiner Teleportation, ist Ganon angreifbar und kann mit dem Schwert verwundet werden. In einer zweiten Phase teleportiert Ganon sich weiter durch den Raum, wirft aber auch seinen Dreizack durch die Gegend, dem ein gefährliches blaues Feuer nachzieht, welches kurzzeitig noch nachbrennt. Zudem kann Ganon die Links durch Magie zurück ins Zentrum des Raums befördern und dadurch seine Angriffe gezielter vorbereiten. Nachdem ihm genug Schaden zugefügt wurde, kann Ganon Zelda allerdings nicht länger im Bann halten.
Diese kommt so frei und beschwört einen Lichtball, den sie mit Energie füllt. Während sie den Angriff auflädt, müssen die vier Links sie vor Ganondorf schützen, indem sie die von Ganon abgefeuerten Energiebälle auf ihn zurück werfen. Nachdem dies lange genug gelungen ist, ist Zeldas Angriff aufgeladen und sie schleudert den Lichtball auf Ganon. Die Links zerstören den Lichtball mit dem Lichtbogen, wodurch Ganon von der Energie voll erfasst und besiegt wird. Die Maiden können ihn daraufhin versiegeln und in das Schwert der Vier sperren.
Twilight Princess[]
“Wie töricht, gegen einen König zu rebellieren, der über Licht und Schatten herrscht! Aber es sei! So spürt den Zorn des Königs am eigenen Leib!”
— Ganondorf vor seinem Kampf gegen Link
Ganons Marionette Zelda
Der Bosskampf gegen Ganondorf in Twilight Princess besteht aus insgesamt vier Phasen; angefangen mit dem Kampf gegen Ganons Marionette Zelda im Thronsaal von Schloss Hyrule. In Zeldas Körper fliegt Ganondorf durch den Saal und ist dabei gegen sämtliche Angriffe gefeit. Um Zelda nicht zu verletzen, kann Ganondorf ausschließlich mit seinen eigenen Energieangriffen verwundet werden. Er beschwört dabei einen Energieball, den er auf Link abfeuert. Link kann diesen mit seinem Schwert – oder einer leeren Flasche – reflektieren und auf Ganondorf zurückwerfen.
Ähnlich wie im Kampf in Ocarina of Time schlägt Ganondorf den Energieball ebenfalls zurück, so dass ein Hin-und-Her beginnt. Schließlich verpasst Ganondorf aber den Schlag und wird von der Energiekugel getroffen. Zelda muss drei Mal mit ihrer eigenen Energiekugel getroffen werden, damit Midna zurückkehren und ihr Ganondorf austreiben kann. Im Kampf versucht Zelda neben den Energieprojektilen auch, Link mit ihrem Schwert zu erstechen, indem sie auf ihn hinabsaust. Zudem kann sie ein gleißendes Licht-Triforce unter Links Füßen beschwören; wenn er den leuchtenden Bereich nicht schnell genug verlässt, desto mehr Schaden nimmt er.
Schattenbestie Ganon
Nach seiner Transformation zur Schattenbestie Ganon beginnt Ganondorf, durch den Thronsaal zu preschen. Irgendwann verschwindet er in einem Portal, von dem sich mehrere im Raum befinden. Ganon stürmt schließlich aus dem blau leuchtenden Portal heraus und direkt auf Link zu. Dieser kann entweder seine Wolfs-Form nutzen, um Ganon frontal abzuwehren und zu Boden zu ringen, oder aber als Mensch einen Pfeil auf das Juwel in Ganons Stirn feuern. In beiden Fällen bleibt Ganon für kurze Zeit regungslos am Boden liegen und kann in dieser Zeit an seiner Schwachstelle, die gleißend leuchtende Bauchwunde, verletzt werden. Nach einigen Treffern ist es nicht länger möglich, Ganon mit Pfeilen zu verwunden, so dass man auf die Wolf-Link-Methode zurückgreifen muss. Mitunter lässt Ganon sich auch von der Decke auf Link hinabfallen; sein Schatten am Boden deutet dies an.
Die dritte Kampfphase findet zu Pferde auf der Ebene von Hyrule statt. Ganondorf reitet auf seinem Schattenross über die Ebene und wird dabei von geisterhaften Reitern begleitet. Um Ganondorf schaden zu können, muss Link hinter ihm her reiten und ihn anvisieren, damit Zelda mit dem Lichtbogen auf ihn zielen und ihn mit einem Treffer schwächen kann. Ein Treffer des Lichtbogens lässt Ganondorf für wenige Momente benommen und wehrlos weiterreiten, so dass Link ihn in dieser Zeit attackieren und mit dem Schwert verwunden kann. Ganondorf wiederum versucht Link mit seinen Geister-Reitern zu verwunden und dadurch vom Pferd zu werfen. Nachdem Ganondorf zu Boden gegangen ist, beginnt die finale Phase des Kampfs gegen den Schattenfürsten Ganondorf bzw. Dämonenkönig Ganondorf im HD-Remake.
Dämonenkönig Ganondorf
In diesem finalen Duell attackiert Ganondorf mit dem Schwert, mit dem die Weisen ihn einst hinrichten wollten. Link kann auf seine Ausweichmanöver wie die Seitwärtsrolle oder einen Sprung nach hinten zurückgreifen, um den Angriffen auszuweichen. Von Zeit zu Zeit stürmt Ganondorf frontal auf Link zu, so dass dieser den Angriff mit dem Master-Schwert blockt. Beide pressen nun ihre Schwerter gegeneinander, um den anderen aus der Balance zu bringen. Wenn Link in diesem Kraftakt obsiegt, taumelt Ganondorf nach hinten und kann attackiert werden. Nach mehreren solchen Treffern stürzt Ganondorf zu Boden, so dass Link ihm mit dem Fangstoß den Garaus machen kann. Letztlich endet der Kampf durch ein Ausweichmanöver Links, welches in einen vorgegebenen Angriff übergeht, der Ganondorf ein Ende bereitet.
A Link Between Worlds[]
“Endlich gehören sie mir, die größte Schönheit der Welt und die Macht der Götter! Bliebt mir nur noch eines zu tun... Dein unschönes Antlitz ein für alle Mal auszuradieren!”
— Yuga-Ganon stellt sich Link
Im Kampf gegen Link nutzt Yuga-Ganon hauptsächlich seinen Dreizack. So kann er sowohl durch – teils mit düsterer Magie aufgeladene – Stiche als auch durch Schwinger dieser Waffe großflächig Schaden anrichten. Darüber hinaus nutzt er die Waffe, um frontale Angriffe von Link abzublocken. Ein weiterer Vorteil Ganons ist er, dass er sich durch den Raum teleportieren und Link dadurch überraschen kann. Von Zeit zu Zeit lässt Yuga-Ganon auch dunkle Projektile aus dem Himmel auf Link hinabstürzen; diesen kann er nur ausweichen, indem er durch den Raum flüchtet. Wenn er relativ viel Treffer eingesteckt hat, wirft Yuga-Ganon seinen Dreizack auch wie einen Bumerang durch den Raum, während er selbst verschwindet, solange die Waffe fliegt.
Yuga-Ganon in A Link Between Worlds
Nichtsdestotrotz ist Yuga-Ganon durch eine Vielzahl von Angriffen oder Waffen in Links Arsenal verwundbar, so dass er schließlich auch geschwächt und besiegt werden kann. Nachdem er mit Prinzessin Hilda verschmolzen ist und sich dabei auch noch das Triforce der Weisheit einverleibt hat, setzt Yuga-Ganon den Kampf jedoch fort. Er nutzt nicht länger den Dreizack, sondern schleudert Energieprojektile auf Link, die dieser auf bewährte Art und Weise auf Yuga-Ganon zurückschleudern muss, um ihn nach einigem Hin-und-Her letztlich zu schwächen.
Verwundet zieht Yuga-Ganon sich daraufhin als Gemälde in die Wand hinter sich zurück, doch Link kann ihm folgen und in zweidimensionaler Form mit dem Lichtbogen Pfeile auf ihn zu feuern. Dadurch kann er Yuga-Ganon wieder aus der Wand treiben, ihm dann Schaden zufügen. Als Gemälde kann Yuga-Ganon zwar frontal abgefeuerte Pfeile abblocken, dies setzt ihn aber lange genug außer Gefecht, so dass man ihn von der anderen Seite aus abschießen und schwächen kann. Nachdem Yuga-Ganon aus dem Bild stürzt, ist er kurzzeitig geschwächt und angreifbar. So ist es Link möglich, ihn letzten Endes zu bezwingen.
Tears of the Kingdom[]
“Oh, wie sehr habe ich es vermisst... Der Rausch der Schlacht bringt mein Blut zum Brodeln... Doch es war nicht mehr als ein bloßes Vorgeplänkel. Jede Faser meines Körpers dürstet nach noch gewaltigerer Macht! Nun trittst du von der Bühne ab! Und diesmal wirst du mehr als nur deinen Arm einbüßen!”
— Ganondorf im Kampf gegen Link
Der Kampf gegen den Dämonenkönig Ganondorf ist in insgesamt zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase stellt sich der wiedererstarkte Dämonenkönig Link im direkten Duell. Er nutzt ein Kurzschwert, wechselt seine Waffe im Laufe des Kampfs aber auch zu einer Keule sowie einem Speer. All diese Waffen schwingt er mit Präzision und Gewalt, nutzt sie aber unterschiedlich. Mit seinem Schwert sprintet er auf Link zu, um ihn dann mit einem schnellen Hieb zu treffen. Bei der Keule beschränkt er sich auf schwerere Angriffe; so springt er in die Luft, um von dort aus auf Link hinabzustürzen und ihn mit der Keule zu treffen. Zudem kann er mit der Keule einen gewaltigen Angriff aufladen – wenn er die Keule herabkrachen lässt, entfesselt er eine gewaltige Miasma-Welle. Allerdings erzeugt das Aufladen auch einen Aufwind, mit dem Link sich über die Miasma-Welle erheben kann.
Dämonenkönig Ganondorf in Tears of the Kingdom
Den Speer nutzt Ganondorf für einen aufgeladenen Sturmangriff, der teilweise auch mehrere Phasen hat. Mitunter nutzt Ganondorf auch einen Bogen, um miasmageladene Feinde auf ihn zu schießen. Alle von Ganondorfs Angriffen haben einen Miasma-Effekt, so dass die Herzen, die Link verliert, nicht wieder hergestellt werden können, solange Link keine Sol-Nahrung konsumiert. Durch perfektes Ausweichen hingegen kann man seinen Angriffen entgehen und eine Öffnung für Gegenangriffe finden. Nachdem er die Hälfte seiner Lebensenergie verloren hat, nutzt Ganondorf seinen Mysterienstein, um seine wahre dämonische Macht zu entfalten und seine Lebensleiste dabei um ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Form zu erweitern.
In dieser Phase des Kampfs verhält Ganondorf sich nicht wirklich anders als der vorangegangenen. Noch immer nutzt er seine vorherigen Waffen, die aber teilweise über stärkere Angriffe verfügen. So können sie die miasmageschwächten Herzen in Links Lebensleiste vollends auslöschen, so dass Link sie selbst durch Sol-Nahrung nicht wieder herstellen kann. Zudem beschwört Ganondorf mehrere Schemen seiner selbst, die in den Kampf eingreifen. Link wird allerdings von den von ihm erweckten Weisen unterstützt, so dass der Kampf ausgeglichen ist. Nachdem er genug Schaden genommen hat, entfesselt Ganondorf eine Energiewelle mit der er sowohl die Schemen als auch die Weisen aus dem Weg fegt, um sich Link alleine zu stellen. Ganondorf kann nun auch perfekten Ausweich-Angriffen ausweichen, so dass man seinem Angriff daraufhin ein weiteres Mal ausweichen muss.
Der Schwarzdrache
Nachdem er besiegt wurde, verschlingt Ganondorf seinen Mysterienstein, um sich im Zuge der Drachenwandlung in den riesigen Schwarzdrachen zu verwandeln. Dies verlagert den Kampf in den Himmel über Hyrule, wo Link sich durch die Aufwinde bewegen und den Miasma-Projektilen ausweichen muss, die der Drache speit. Die Schwachstellen des Schwarzdrachen sind mehrere augenübersäte Fleischsäcke, die aus Wunden im Drachenkörper hervorragen. Link kann in diesen Wunden landen – alle anderen Körperteile des Drachen fügen ihm Miasma-Schaden zu – und die Schwachstellen angreifen. Nachdem alle Schwachstellen zerstört wurden, kann Link auf der Stirn des Schwarzdrachen landen und ihm mit einem Hieb auf den dort sitzenden Mysterienstein den Garaus machen.
Auftritte[]
Videospiele[]
Ganondorf in Super Smash Bros. Brawl
Als zentraler Charakter aus der Zelda-Reihe erscheinen Ganondorf oder seine monströse Form Ganon in einer Vielzahl von Veröffentlichungen. Während der Charakter in einem Großteil der Zelda-Spiele erscheint, hat er auch Gastauftritte in vielen Spielen, die der Reihe nicht angehören. Eine Auflistung der Spiele, in denen der Charakter auftritt und die Rolle, die er einnimmt, findet sich hier.
Zelda-Reihe[]
Ganon bzw. Ganondorf erscheint in folgenden Videospielen aus der The Legend of Zelda-Reihe. Die Neuveröffentlichungen und Remakes der einzelnen Spiele werden dabei nicht einzeln aufgezählt:
- The Legend of Zelda (1986) – Hauptschurke und finaler Bossgegner als Ganon
- The Adventure of Link (1987) – Cameo-Charakter im Game Over-Bildschirm; kein persönliches Erscheinen
- A Link to the Past (1991) – Hauptschurke und finaler Bossgegner als Ganon
- Link's Awakening (1993) – Teil des finalen Bosskampfs als Albtraum
- Ocarina of Time (1998) – Hauptschurke als Ganondorf, finaler Bossgegner als Ganon
- Oracle of Seasons / Oracle of Ages (beide 2001) – finaler Bossgegner als Ganon im Link-Spiel
- The Wind Waker (2002) – Hauptschurke und finaler Bossgegner als Ganondorf
- Four Swords Adventures (2004) – Hauptschurke und finaler Bossgegner als Ganon
- Twilight Princess (2006) – Hauptschurke und finaler Bossgegner; erscheint sowohl als Ganondorf als auch als Ganon
- Phantom Hourglass (2007) – erwähnter Charakter in Rückblenden
- A Link Between Worlds (2013) – wird beschworen; verschmilzt mit Hauptschurken Yuga
- Breath of the Wild (2017) – Hauptschurke und finaler Bossgegner als Ganon
- Tears of the Kingdom (2023) – Hauptschurke und finaler Bossgegner
- Echoes of Wisdom (2024) – als Echo des echten Ganon Bossgegner des Intros sowie von Schloss Hyrule
Ableger und Gastauftritte[]
- Link: The Faces of Evil (1993) – Schurke
- Zelda: The Wand of Gamelon (1993) – Schurke
- BS Zelda no Densetsu (1995) – Hauptschurke und finaler Bossgegner
- Super Smash Bros. Melee (2001) – Spielbarer Charakter als Ganondorf aus Ocarina of Time
- Super Smash Bros. Brawl (2008) – Spielbarer Charakter als Ganondorf aus Twilight Princess; einer der Hauptschurken im Abenteuermodus "Subraum-Emissär"
- Nintendo Land (2012)– Endboss als Ganon
- Super Smash Bros. for Nintendo 3DS / for Wii U (2014) – Spielbarer Charakter als Ganondorf aus Twilight Princess
- Hyrule Warriors (2014)– Schurke und spielbarer Charakter als Ganondorf
- Super Smash Bros. Ultimate (2018) – Spielbarer Charakter als Ganondorf aus Ocarina of Time 3D
- Cadence of Hyrule (2019) – finaler Bossgegner
- Hyrule Warriors: Age of Calamity (2020)– Hauptschurke, finaler Bossgegner und spielbarer Charakter
Andere Auftritte[]
- The Legend of Zelda (Zeichentrickserie, ab 1989) – Hauptschurke als Ganon
- Manga The Legend of Zelda: Ocarina of Time (2000) – Hauptschurke
- Manga The Legend of Zelda: A Link To The Past (2011)- Hauptschurke
- Manga The Legend of Zelda: Four Swords (2017) - Hauptschurke
- Manga The Legend of Zelda: Twilight Princess (2016) - Hauptschurke
Galerie[]
Trivia[]
- In der englischen und deutschen Übersetzung von The Legend of Zelda wird Ganon noch als "Gannon" bezeichnet.
- Während Ganondorf in der Spieleanleitung zu A Link to the Past noch als "Ganondorf Dragmire" bezeichnet wurde, wurde dieser Name fortan nie wieder verwendet. Auch in der japanischen Originalversion der Anleitung wurde der Charakter nur als Ganondorofu (ガノンドロフ) bezeichnet, so dass der vermeintliche Nachname "Dragmire" eine nicht-kanonische Schöpfung der Übersetzer zu sein scheint.
- Beim Aufeinandertreffen im Teufelsturm in Ocarina of Time spielt Ganondorf sein eigenes Leitmotiv auf einer Orgel.
- Mehrere Szenen in Ocarina of Time, in denen Ganondorf vorkommt, wurden abgeändert. Ursprünglich spuckte Ganondorf nach seiner Niederlage Blut und auch Ganon verlor rotes Blut. Nachträglich wurde dies geändert und zensiert, so dass das Blut zu grünem Schleim wurde.
- Veröffentlichten Artworks zufolge war Ganondorf ursprünglich auch als Charakter in den Oracle-Spielen geplant. Dazu kam es letztlich jedoch nicht, wobei seine Monsterform Ganon als finaler Boss der verlinkten Spiele erscheint.
- Während des Bosskampfs gegen Ganondorf in The Wind Waker kann Link mit dem Greifhaken auf Zelda schießen und dadurch ein Herz gewinnen.
- Skurrilerweise ist es möglich, im finalen Kampf in Twilight Princess die Angel gegen Ganondorf zu verwenden. Während ansonsten alle Waffen außer dem Master-Schwert keine Wirkung zeigen, hält Ganondorf bei der gezückten Angel inne und blickt perplex auf den Köder. Durch diese Lücke in seiner Deckung kann er danach mit dem Master-Schwert attackiert und verwundet werden. Ganondorf ist der einzige Bossgegner im Spiel, gegen den die Angel eine Wirkung zeigt.
- Im Jahr 2008 veröffentlichten Nintendo und IGN als Aprilscherz einen Trailer für einen The Legend of Zelda-Film. Ganondorf sollte in diesem von Schauspieler Gregory Lee Kenyon dargestellt werden.
- Echoes of Wisdom ist das erste Spiel, in dem Ganon jeweils von Link als auch von Zelda konfrontiert, bekämpft und besiegt wird.
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