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“Ich kann ein Sturm sein ... ein wilder Galopp... [...] Wir sind der Sturm ... nichts kann uns halten ...”

— Der Geist versucht, Geralt zu überzeugen

“Wende dich gegen mich ... und die Mächte der Natur erheben sich gegen dich ...”

— Der Geist des Flüsterhügels attackiert Geralt

Der Geist des Flüsterhügels, auch als Sie, die da weiß und abhängig von Spielerentscheidungen als Schwarze Schönheit bekannt, ist ein schurkisches Wesen aus dem 2015 erschienenen Videospiel The Witcher 3: Wild Hunt.

Biographie

Vergangenheit

Der Geist des Flüsterhügels ist sie Seele eines uralten, übernatürlichen Wesens, das einst über die Region Velen herrschte. Sie stammte aus einem weit entfernten Land und erschuf sich drei Töchter aus Erde und Wasser, damit sie nicht länger einsam war. Sie herrschte eine lange Zeit über Velen; ihre Töchter brachten die Wünsche der Bevölkerung an sie heran und fungierten als ihr Sprachrohr. Zum Frühlingsbeginn wurden ihr stets Opfer gebracht - sowohl ein teil der Ernte, als auch Tiere und schließlich auch Menschen wurden ihr geopfert.

Während die Jahre vergingen, verfiel das Wesen jedoch einem dunklen Wahnsinn und dieser Wahnsinn wirkte sich auch auf Velen aus, wo die Bevölkerung schwer litt. Menschen verließen wie im Bann ihre Häuser und gingen in den Sumpf, wo sie von Monstern getötet wurden und Velen versank langsam in Blut. Da schritten die Töchter des Wesens ein und beschlossen, das Land zu retten und ihre Mutter zu vernichten. Sie erschlugen den Körper ihrer Mutter und verscharrten ihn in einem Hügelgrab im Sumpf. Da die Seele des Wesens jedoch zu mächtig war, um sie vollständig zu vernichten, wurde sie von den drei Schwestern in einer Höhle unter dem Flüsterhügel versiegelt und verfiel in eine Art Bewusstlosigkeit.

Jahrhunderte später erwacht das Wesen aus seiner Trance, da es durch das Blutvergießen, welches durch den Krieg in Velen stattfindet, erweckt wurde. Im Moment, in dem die Seele des Wesens erwacht, verdunkelt sich schlagartig der Himmel und das Laub um den Flüsterhügel herum verwelkte. Ein weiteres Mal führt die düstere Aura des Wesens nun dazu, dass die Bevölkerung Velens leidet. Ihr Einfluss erstreckt sich auf das Hügeldorf Niederwirr, wo die Bewohner Tag und Nacht von üblen Albträumen gepeinigt werden. Einige Bewohner schlafwandeln, verlassen dabei das Dorf und kehren nicht zurück; ihre Leichen werden später am Fuß des Flüsterhügels gefunden. Die Leute werden grundlos aggressiv oder erkranken und Kinder werden verkrüppelt geboren. Die Bewohner meiden seitdem den Flüsterhügel und jene, die sich doch dorthin begeben, kehren nie von dort zurück.

Wiedererstarkung

Drei Jahre terrorisiert die dunkle Macht Niederwirr, bis die Bitten der Bewohner schließlich von den Herrinnen des Waldes - den auch als Muhmen bekannten Töchtern des Wesens, die mittlerweile über Velen herrschen - erhört werden. Die Herrinnen entsenden den Hexer Geralt, um dunkle Macht zu vernichten, die unter dem Flüsterhügel lauert. Als Geralt am Flüsterhügel auftaucht, hört er eine geisterhafte Stimme die ihm befiehlt, zu verschwinden. Geralt zieht dennoch weiter auf den Hügel zu, woraufhin ein Werwolf, der auf Geheiß des Wesens den Eingang zur Höhle bewacht. Geralt kann den Werwolf jedoch erschlagen und die Höhle betreten, wo er die düstere Macht antrifft. Diese hat die Form einer tumorartigen, verdorbenen, stachelbespickten Pflanze, die wie ein Herz pulsiert.

Als Geralt sich nähert, flüstert das Wesen schwach und fragt, ob Geralt gekommen ist, um sie zu töten oder um sie zu befreien. Auf Geralts Frage, um wen es sich bei dem Wesen handelt, kommt die Antwort, dass sie einst das Gleichgewicht schützte, jedoch von den Muhmen getötet und ihr Geist verflucht wurde. Sie behauptet, dass die Muhmen das Land alleine beherrschen werden und verrät - wahrheitsgemäß - dass die Muhmen ihre Macht aus einer Brühe aus Menschenfleisch ziehen.

Erneut behauptet der Geist des Flüsterhügels, gefangen zu sein und fleht Geralt an, sie zu befreien, da sie die Kinder retten muss. Geralt geht davon aus, dass die Macht von den Waisen im Buckelsumpf, die in einem von den Muhmen bewachten Waisenhaus leben, spricht und behauptet, dass er diesen selbst helfen kann. Darauf entgegnet der Geist, dass die Kinder bereits von den Muhmen fortgebracht wurden und dass nur sie in der Macht ist, die Kinder zurückzuholen. Es ist nun an Geralt, zu entscheiden, ob er der unbekannten Macht vertrauen soll, oder aber den Auftrag der Muhmen ausführen und das Wesen bekämpfen soll.

Entfesselung

Wenn Geralt sich entscheidet, das Wesen zu befreien um die Waisen zu retten, zischt die Stimme, dass Blut der Schlüssel zu ihrem Entkommen ist. Sie offenbart Geralt, dass er ein Ritual durchführen muss und dafür Rabenfedern, die Knochen des ursprünglichen Körpers des Wesens sowie ein schwarzes, wildes Ross benötigt. Sie verrät Geralt, dass ihre Knochen in einem einsamen Hügelgrab im Westen liegen und schickt ihn dann fort, um alles zu finden. Wenn Geralt alles gefunden hat, soll er das Herz des Baums durchstechen und das Pferd das Blut trinken lassen, so dass die düstere Macht den Körper des Pferd übernehmen und frei sein kann.

Schließlich kehrt Geralt in die Höhle zurück um das Ritual zu beginnen. An dieser Stelle ist es möglich, sich zu weigern und es zum Kampf kommen zu lassen, oder aber das Wesen zu betrügen, im Glauben zu wiegen, das Ritual würde beginnen, und es dann mit einem Stich ins Herz ohne Kampf töten. Sollte Geralt jedoch mit dem Ritual beginnen, platziert er die Knochen und Rabenfedern unter dem Herz des Baums, welches er sogleich aufsticht. Während das Blut auf den Boden fließt, führt Geralt das Pferd herbei und zwingt es, das Blut zu trinken, wodurch die düstere Macht in das Pferd einfließt, welches nun düstere Schatten wirft und glühend rote Augen hat. Geralt fordert, dass das Wesen sein Wort hält und die Kinder rettet und tatsächlich zischt die Stimme, dass ein Wort gehalten werden muss. Die Schwarze Schönheit galoppiert sogleich hinfort um die Kinder zu retten, was ihr auch gelingt.

Die Schwarze Schönheit bringt die Waisen nach Novigrad, wo sie in einer Schule unterkommen. Dann aber galoppiert sie nach Velen zurück um Rache an den Dörflern von Niederwirr zu nehmen, die die Muhmen auf sie aufmerksam gemacht haben. Ihre reine Anwesenheit lässt die Dorfbewohner in eine wilde Raserei verfallen, die dazu führt, dass sie sich gegenseitig abschlachten. Von allen Dorfbewohnern bleibt nur der Dorfälteste am Leben. Die Schwarze Schönheit selbst reitet weiter, um sich ein neues Reich in einer Region zu schaffen, in der die Muhmen keine Macht haben.

Vernichtung

Falls Geralt den Worten des Wesens misstraut, offenbart er dies geradeheraus und wird sogleich angegriffen. Das Wesen lässt stachelige Ranken und Wurzeln wachsen, die das Herz verbergen und lässt Endriagen aus der Tiefe hervorkriechen, die Geralt angreifen. Es gelingt Geralt allerdings, die Ranken und die Endriagen zu vernichten und das Herz zu zerstören, so dass der Geist des Flüsterhügels - dieses Mal vollständig - vernichtet ist.

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