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General Jamie McClendon ist der Hauptschurke der sechsten Staffel der Dramathriller-Serie Homeland. Er kehrt zudem in der ersten Folge der siebten Staffel zurück.

Er ist ein General des U.S.-Militärs und der Leiter einer Black-Ops-Einheit. Da die neugewählte Präsidentin der Vereinigten Staaten, Elizabeth Keane, das Militär aus dem nahen Osten und aus Syrien zurückziehen will, beteiligt sich McClendon an einer Verschwörung um sie zu ermorden und dies zu verhindern.

Er wurde von Robert Knepper dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

McClendon ist ein US-General und ein Beamter des Verteidigungsministeriums. Zudem ist er der Leiter eines Black-Ops-Teams, welches in Kooperation mit der CIA Operationen im Nahen Osten und Afrika begeht. Die Gruppe trifft sich zu ihren Missionsvorbereitungen in einem Einfamilienhaus in Queens. McClendon diente auf insgesamt sechs Touren in Afghanistan und im Irak.

Nachdem Elizabeth Keane zur Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt wurde, erkennen McClendon und einige hochrangige Beamte schnell, dass Keane eine Feindin der Militärsituation in Syrien und dem Nahen Osten ist und dafür plädieren wird, die Truppen aus diesen Kriegsgebieten abzuziehen. Um dies zu verhindern, lässt McClendon in der Übergangsphase nach der Wahl und vor der Vereidigung - während er selbst im Schatten bleibt - eine umspannende Missinformationkampagne gegen Keane auffahren um den Hass der Bevölkerung gegen sie zu schüren. Zudem organisiert er ein Bombenattentat in New York, in dem zwei Menschen ums Leben kommen und dass dem Muslim Sekou Bah in die Schuhe geschoben werden. Dieses Attentat dient McClendons Verschwörung als Futter gegen Keane und lässt die Gemüter in der Stadt weiter hochkochen.

Schließlich beschließen McClendon und seine Truppe, Keane zu ermorden, da sie sich als weitaus widerstandsfähiger zeigt als erwartet. Während sie die Verschwörung planen, lässt McClendon die selbe Organisation, die bereits die Missinformationskampagne gegen Keane fährt, Fake-Online-Profile von Peter Quinn anlegen um ihn im Internet als wahnsinnigen, rachesüchtigen und verblendeten Kriegsveteranen darzustellen damit er später für den Mord an Keane beschuldigt werden kann. Aufgrund von McClendons Taten beginnen schon bald Proteste vor dem Hotel in New York, in dem Keane und ihr Stab sich während der Übergangsphase befinden.

Mordanschlags-Plan

McClendonKoordiniertMord

McClendon koordiniert das Attentat

Da die Proteste vor dem Hotel immer radikaler und gefährlicher werden, wird McClendon zu dem Hotel gerufen. Dort soll er mit Keanes Stab zusätzliche Schutzmaßnahmen diskutieren, doch das Team, dass er als Schutz mitbringt, ist in Wahrheit McClendons Black-Ops-Team mit dem Ziel, Keane zu ermorden. Während McClendon die Security von einem Militärtruck vor dem mittlerweile abgesperrten Hotel koordiniert, wird er von einem hochrangigen CIA-Beamten, Dar Adal, angerufen, der ihn bezüglich seiner Pläne konfrontiert, die er in einem Verhör von Senator Elian Coto erfahren hat. McClendon streitet jedoch jegliche Pläne bezüglich Keane ab.

Mit der Drohung eines Bombenanschlags soll Keane im Zuge einer Evakuation aus dem Hotel gelockt werden. Carrie Matheson kann verhindern, dass der Wagen in dem Keane sich befindet, die Parkgarage verlässt, doch der Wagen in dem sich Keanes Double befindet, wird sobald er die Garage verlässt in die Luft gesprengt. Als McClendon erfährt, dass nur zwei der drei Wagen das Hotel verlassen haben, nutzt er das allgemeine Chaos um sein Team zu kontaktieren und ins Hotel zu schicken um Keane zu finden und zu töten. Gleichzeitig wird er von einem Untergebenen informiert, dass Peter Quinn in der Nähe des Hotels gesehen wurde. Er kontaktiert daher die versammelten Soldaten rund um das Hotel und befiehlt ihnen, Quinn bei Kontakt sofort zu erschießen, da er versucht die Präsidentin zu ermorden.

McClendonVerurteilung

McClendon, kurz vor seinem Urteilsspruch

Zwar wird Quinn von den Soldaten getötet, doch durch sein Opfer kann er Keane in Sicherheit bringen. Nach dem gescheiterten Attentat werden McClendon und seine sechzehn Mitverschwörer - unter ihnen Senator Coto - verhaftet und in ein Militärgefängnis gesperrt. Als in Washington Navy Yard mehr als zwei Monate später das Strafmaß für die Verschwörer bekannt gegeben wird, erheben sich alle, als die Präsidentin selbst erscheint. Als sie die Anwesenden auffordert, sich zu setzen, bleibt McClendon provokant stehen und setzt sich erst, als der Richter ihn dazu auffordert. Letztendlich entgeht McClendon trotz der Schwere seiner Vergehen der Todesstrafe und wird unehrenhaft aus dem Militär entlassen und zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt.

Tod

McClendon wird nach Hazelton Prison in West Virginia überführt. Direkt nach seiner Überführung - nachdem er von Wachleuten auf illegale Substanzen oder Waffen untersucht wurde, die er ins Gefängnis schmuggeln könnte, beginnt er plötzlich, unter Krämpfen zu leiden und bricht zusammen. Obwohl ein Wachmann dies vom Kameraraum aus beobachtet, unternimmt er nichts um McClendon zu retten und wartet ab, bis McClendon gestorben ist. Offiziell wird McClendons Todesursache als Herzinfarkt ausgegeben, in Wirklichkeit war es jedoch der Teil einer russischen Verschwörung gegen die USA - der Plan war es, McClendons Tod Präsidentin Keane anzulasten und damit die politische Atmosphäre zu vergiften.

Galerie

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