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Gloria Ashmann, auch bekannt als die Rote Nonne, ist die Hauptschurkin aus dem 2018 erschienenen Horror-Videospiel Remothered: Tormented Fathers. Im Spiel ist Gloria eine der Stalker, der die Hauptfigure Rosemary Reed jagt.

Als ehemalige Nonne des Klosters Cristo Morente war Gloria sowohl von der Vergiftung des Grundwassers durch die naheliegende Felton-Fabrik, als auch durch die Brandstiftung im Kloster durch ihre Ordensschwester Rosemary Reed betroffen. Gloria überlebte als einzige Schwester beide Ereignisse und wurde zu einer hasserfüllten Frau. Um Rache an dem Mann hinter der Vergiftung, Richard Felton, zu nehmen, nutzte Gloria dessen fragilen Geisteszustand aus um sich Zugang zu seinem Haus zu erschleichen und ihn zu manipulieren. Dazu nutzte sie ihre alte Schwesterntracht um Felton als rote Nonne zu erscheinen und ihm zu befehlen, seine Frau und Tochter zu ermorden. Als ihre ehemalige Schwester, Reed, am Anwesen auftaucht um die Ursache hinter dem Verschwinden des Mädchens zu suchen, nutzt Gloria die Chance um auch an ihr Rache zu nehmen, kommt aber im Zuge dieses Vorhabens um.

Biographie

Vergangenheit

Gloria war eine Tochter der reichen Ashmann-Familie, entschied sich aber für das Leben als Nonne im kleinen Christo Morente-Kloster. Nur zwölf Nonnen lebten dort und sie arbeiteten auf den Weinfeldern der RossoGollo-Farm. Dort wurde aber gleichzeitig auch auf Befehl des Besitzers, Richard Felton, eine neue Droge, Phenoxyl 2.0, entwickelt. Diese trat allerdings aufgrund eines Unfalls ins Freie und vergiftete das Grundwasser und die umherlegende Region. Auch die Nonnen waren betroffen und litten unter den Nebenwirkungen der Droge - unter anderem Halluzinationen, Amnesie, Verfall der Sehfähigkeit und Allergien gegen Kortison. Allerdings erhielt Gloria die Fähigkeit, die phenoxylgetränkten Motten, welche Teile des Experiments waren, fortan per Gedankenkraft kontrollieren zu können. Zudem konnte sie durch Kontakt mit den Motten teilweise Einfluss auf die Gedanken und Erinnerungen anderer Menschen nehmen, konnte Erinnerungen aber nicht vollständig beeinflussen oder löschen. Gloria wurde wegen schwerer Kopfschmerzen und Verschlechterung der Sicht in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kurz nachdem Rosso Gallo wegen des Phenoxyl-Skandals geschlossen wurde, legte eine der Ordensschwestern, Rosemary Reed, Feuer im Kloster und tötete somit sämtliche Schwestern außer Gloria. Gloria, die überlebte, war somit nicht nur ein- sondern zweimal dem grausamen Tod entronnen und entwickelte einen bitteren Hass auf die Welt. Sie plante, grausame Rache an den Feltons und Reed zu nehmen. Daher machte sie sich auf dem Weg zum Haus der Feltons und nutzte ihre Motten-Kräfte um Einfluss über Richard Felton zu erlangen.

Trotz Ariannas Abneigung glaubte Felton, dass es sich bei der Ankunft der roten Nonne in seinem Haus um einen Weis des Schicksals handelte und dass sie helfen könnte, ihm mit den Problemen mit seiner Tochter Celeste zu helfen. Gloria überzeugte Felton aber, Arianna und Celeste in Celestes Schlafzimmer einzusperren und sie derselben "Therapie" zu unterziehen der er selbst seit seiner Kindheit ausgesetzt war; Felton war eigentlich als Frau geboren aber von seinem dominanten Vater durch Drogen und Hypnose gezwungen worden, als Mann zu leben. Nachdem Arianna und Celeste eingesperrt wurden, übernahm Gloria die Leitung von Richards folgenden Therapiesitzungen und neben der Hypnose, durch die Felton weiterhin Mann blieb, nutzte sie auch ihre Mottenkräfte um Einfluss auf seinen Geist zu nehmen. Richard verehrte Gloria in Form der roten Nonne als Gottheit während Gloria als Gloria selbst fortan die Rolle von Richards Krankenschwester und Haushaltshilfe annahm - was erklärte warum sie sich in seinem Anwesen einrichten konnte.

Schließlich begann Gloria, ihre Rachepläne in die Tat umzusetzen und befahl Richard, seine Tochter Celeste zu ermoden. Da Celeste aber bereits geflohen war, tötete Richard stattdessen seine Frau Arianna. Auch im Nachhinein führte Gloria weiterhin Hypnosetherapie-Sitzungen an Richard durch und arbeitete - offiziell als Haushaltshilfe, in Wirklichkeit als geheime Herrscherin - im Haushalt der Feltons. Ariannas Tod wurde nicht der Polizei gemeldet da Felton und Arianna das Bild aufrecht erhielten, dass sie noch am Leben sei.

Wiedertreffen mit Rosemary Reed

GloriaÖffne

Gloria lässt Reed herein

Einige Zeit später versucht Rosemary Reed, das Verschwinden von Celeste Felton aufzuklären. Als Reed unter dem Vorwand, vom Santa Margherita-Institut zu kommen, an der Tür klingelt weist Gloria sie mit der Antwort ab, dass Felton dort nicht länger ein Patient sei. Daraufhin tritt Reed durch das Tor und klopft an der Hintertür. Gloria öffnet die Tür und macht erneut klar, dass Felton nicht länger ein Patient sei aber Reed behauptet, außerhalb der Arbeit gekommen zu sein um mit Felton zu sprechen. Sie will Gloria mehr erklären, da sie diese für Feltons Frau hält, aber Gloria erklärt freundlich dass sie lediglich als Krankenschwester und Haushaltshilfe arbeitet. Gloria lässt Reed nun herein und erklärt, dass das ganze Haus abgedunkelt ist da Feltons Krankheit ihm Schmerzen bei grellem Licht bereitet. Danach stellt sie sich Reed vor und bittet sie, im Haus nicht zu rauchen.

Während Gloria Reed in Feltons Arbeitszimmer führt, behauptet sie dass Rauchen eine schlechte Angewohnheit sei und Reed besser damit aufhören sollte da es nicht nur gesundheitsschädlich sei, sondern auch enorme Kosten verursacht. Reed fragt Gloria, ob sie den ganzen Tag für Felton arbeitet, aber sie erklärt dass sie nur vom Nachmittag bis Mitternacht arbeitet. Allerdings wohnt sie in der Nähe, so dass Felton sie im Notfall per Pager erreichen kann, und die restliche Zeit kümmert sich Feltons Frau um ihn. Gloria führt Reed nun in das Arbeitszimmer und lässt sie dort alleine.

GloriaUnterbricht

Gloria warnt Felton vor Reed

Während Reed mit Felton spricht, stürmt Gloria später in den Raum und behauptet, mit dem Leiter des Santa Margherita-Instituts gesprochen zu haben und erfahren zu haben, dass dort keine Dr. Reed abreitet. Entrüstet wirft Felton Reed aus dem Zimmer und bittet Gloria, sie aus dem aNwesen zu führen. Nachdem sie Reed zur Tür geleitet hat, fragt Gloria entrüstet wie Reed nur die Schwäche des alten Manns zur ihren eigenem Vorteil nutzen kann. Gloria behauptet, dass die Feltons gute Menschen sind und Reed kein Recht hat, ihnen solche Schmerzen zuzubereiten.

Als Glorias „Schicht“ endet, verlässt sie das Anwesen – wohlwissend dass Reed sie versteckt aus der Nähe beobachtet. Daher lässt Gloria die Schlüssel zum Anwesen unter einer Statue zurück so dass Reed sie findet und auf der Suche nach Antworten ins Anwesen eindringt. So verspricht sich Gloria – die Reed als ihre ehemalige Ordensschwester erkannt hat – nun neben Rache an Felton auch Rache an Reed. Nach einiger Zeit kehrt Gloria heimlich und unerkannt in das Anwesen zurück und zieht ihre Schwesterntracht an. Währenddessen wird Reed in dem Anwesen von dem wahnsinnigen Richard verfolgt und versucht verzweifelt, zu entkommen.

Als Rote Nonne

Als Reed aus Feltons Arbeitszimmer zu fliehen versucht und auf den Ausgang zurennt, wird die Tür von außen aufgetreten und die rote Nonne tritt von Motten umschwärmt hinein. Sie trägt ein Schwert, das aus einer Wirbelsäule gemacht ist, und treibt sowohl Reed als auch Felton in die Flucht, während sie mit röchelnder Stimme kreischt dass die Kehle des Opferlamms durchschnitten werden wird. Nachdem Reed aus dem Sichtfeld der Nonne entkommen ist, patroulliert diese fortan das Anwesen.

NonneAngriff

Die rote Nonne erscheint

Um ungefähr einzuschätzen, wo im Anwesen sich die Nonne befindet, kann Reed ihren Schritten oder den Bibelphrasen lauschen, die sie manchmal aggressiv von sich gibt. Falls die Nonne in der Nähe ist, kann Reed sich in Schränken oder unter Möbeln verstecken oder einfach versuchen, ihren Pfad zu vermeiden. Zudem kann sie sie ablenken, indem sie Dinge wie Glas oder Tassen in eine Richtung wirft, woraufhin die Nonne die Ecke untersucht, aus der sie das Geräusch hört. Wenn Reed gepackt wird, kann sie sich mit spitzen Gegenständen zur Wehr setzen und die Nonne so kurzzeitig ausschalten um zu fliehen. Wenn die Nonne den Sichtkontakt zu Reed verliert, fährt sie nach kurzer Suche fort im Anwesen umherzuwandern. Kurz darauf verschwindet Ariannas Leiche, dort ist aber ein Foto der 12 Nonnen zu finden, von denen 11 durchgestrichen sind. Dies ist bereits ein Hinweis auf die wahre Identität der Nonne als die überlebende Nonne aus Christo Morente.

Als Reed in die Kanalisation unter dem Anwesen stürzt, rammt die Nonne ihr Schwert von oben durch den Dielenboden um sie aufzuspießen. Reed kann den Angriffen aber ausweichen. Die Nonne taucht erst wieder persönlich auf, nachdem Reed aus dem Keller entkommen ist. Allerdings flieht Reed in einen Fahrstuhl und sitzt eine Zeit lang in diesem fest.

GloriaBeruhigt

Gloria hilft Reed zu einem Stuhl

Dann hört sie die Stimme von Gloria, die sie verzweifelt um Hilfe anfleht. Als Gloria Reeds Stimme hört, will sie die Polizei rufen aber die Verzweiflung in Reeds Stimme, die panisch vor Felton warnt, lässt sie scheinbar aufhorchen. Sie ruft Reed zu, das Krankenzimmer im ersten Stock aufzusuchen da sie die einzige ist, die die Schlüssel dafür hat. Reed schleicht sich dorthin und trifft auf Gloria, die verwundert eine Erklärung verlangt. Panisch und verstört sinkt Reed zu Boden und Gloria hilft ihr zu einem Stuhl. Sie geht an den Medizinschrank um ein Beruhigungsmittel für Reed zu finden und fragt, was genau vorgefallen ist da Reed Verhalten sie verängstigt. Reed verrät ihr, dass Reed seine Frau ermordet hat und Gloria ist schockiert. Sie behauptet, dass sie zwar wusste dass die Ehe der beiden in die Brüche gegangen ist, aber glaubte nicht dass Richard so weit gehen würde – gerade da Arianna seine Vergangenheit kannte. Reed ist überrascht zu hören, dass Gloria von Feltons Vergangenheit wusste.

Reed ist zudem entrüstet, dass Gloria nichts gegen Richards Sucht der Hypnosetherapie unternommen hat, aber Gloria erwidert verteidigend dass der Versuch, ein „Gegenmittel“ zu finden, Richards einziges Glück war und dass sie es daher erlauben musste obwohl sie wusste, dass es ineffektiv war; es war wie eine Sucht, die sich Richard nicht ausgesucht hat. Als Reed Schritte im oberen Stockwerk hört, behauptet sie panisch dass sie sofort vor „ihnen“ fliehen müssen, woraufhin Gloria fragt ob etwa noch jemand außer Felton im Haus ist. Reed verrät, dass eine Rote Nonne im Haus umherstreift und Gloria erkennt die Beschreibung aus dem Bild in Feltons Arbeitszimmer. Sie händigt Reed nun das Beruhigungsmittel und behauptet, dass sie nicht fliehen können da die Fenster vergittert und die Tür verrammelt ist. Während Reed das Mittel trinkt, sprechen sie und Gloria darüber dass sie teilweise Mitlied mit Felton haben, da er unter seinem Vater litt.

GloriaMotten

Gloria offenbart ihr wahres Ich

Als Reed plötzlich benommen wird, erkennt sie dass Gloria eigentlich gar nicht im Haus sein dürfte – die Fenster sind verriegelt und Glorias Schlüssel hat Reed benutzt. Reed erkennt, dass sie in eine Falle getappt ist und dass Gloria die Schlüssel extra so platziert hat, dass Reed sie finden konnte. Gloria antwortet mit der Stimme der Nonne und faucht, dass sie Reed - ihre „Schwester“ - vermisst hat. Zudem fliegen Motten unter Glorias Hemd hervor und langsam läuft sie drohend auf Reed zu. Diese wirft aber ihre Tasse auf Gloria und als sie die Augen wieder öffnet, steht an Stelle von Gloria nur eine Schaufensterpuppe in den Roben der Nonne dort. An ihr heftet ein Zettel, auf dem „Das solltest DU sein!“ steht.

Rache

Als Reed einige Zeit später im Anwesen von Gloria niedergeschlagen wird, wird sie ins Speisezimmer gebracht und an einen Stuhl gefesselt. Auf der anderen Seite des Tischs sitzt Felton - unter Drogen gesetzt aber nicht gefesselt - und murmelt abwesend über seine Vergangenheit und wie seine Tochter ihn daran erinnerte, Jennifer gewesen zu sein. Nachdem Gloria ihn kalt ermahnt hat, endlich ruhig zu sein, schneidet sie ihm kurzerhand mit einer Schere die Zunge ab. Reed schreit vor Angst und Ekel und schreit Gloria zu, dass sie eine wahnsinnige Mörderin ist. Gloria packt sie aber am Kopf, rammt ihn auf den Tisch und ruft wütend, dass sie genau weiß was Reed vorhatte; sie hat gesehen, dass Reed aus ihrem Krankenzimmer eine Kortisonspritze gestohlen hat und dass sie Gloria damit blenden wollte. Traurig fügt Gloria an, dass sie Reed vertraut hat weil sie eine von ihnen war, dass sie dies aber nicht verdient. Gloria faucht, dass sie nicht nur einmal sondern zwei Mal Schreckliches überlebt hat, und dass Reed nicht länger ihre Schwester ist.

GloriaManipuliert

Gloria manipuliert Felton

Nun wendet sich Gloria wieder Felton zu und beginnt, den wahnsinnigen Mann zu manipulieren. Sie behauptet dass jemand der nicht lebt, sich nicht erinnern kann und dass Felton so seinen Erinnerungen entfliehen kann. Reed schreit Felton verzweifelt zu, nicht auf Gloria zu hören, aber Gloria behauptet dass Reed „Jennifer“ ist und somit alles repräsentiert, das Felton nicht haben konnte – und nun sitzt sie direkt vor ihm. Genau wie bei Arianna versucht Gloria nun, Felton dazu zu bringen „Jennifer“ zu ermorden und lässt ihn vom Tisch aufstehen. Felton steht auf und zieht einen Benzinkanister, woraufhin Gloria ihm zuflüstert, dass er alles verbrennen soll. Während Felton sich selbst mit dem Benzin übergießt, verlässt Gloria mit einem letzten grausamen Blick das Zimmer.

Allerdings kann Reed Felton töten, bevor er das gesamte Gebäude niederbrennt. Sie flieht daraufhin aus dem Speisezimmer und zurück zum Fahrstuhl. Sie will damit davonfahren aber Gloria versucht, sie durch die Gitter des Fahrstuhls zu packen und faucht, dass sie Reed nicht noch einmal davonkommen lassen wird. Reed kann ihr aber mit einem spitzen Gegenstand ins Gesicht stechen und Gloria lässt vor Schmerz los. Der Fahrstuhl kann weiterfahren und voller Hass und Wahnsinn schreit Gloria Reed hinterher, dass sie sie umbringen wird und Reed zurückkommen soll. Sie nimmt kurz darauf die Verfolgung auf und nachdem Reed mit dem Fahrstuhl in dem verlassenen Dachboden des Hauses angelangt ist, nimmt Gloria die Treppe dorthin. Sie versucht zuerst die Tür einzutreten, kann aber dann durch einen anderen Weg in das Stockwerk gelangen, sich an Reed anschleichen und sie von hinten angreifen. Allerdings kann Reed die Spritze, die sie aus Glorias Krankenzimmer gestohlen hat, nutzen und Gloria Kortinson ins Auge spritzen, wodurch sie erblindet.

GloriaLicht

Gloria ist geblendet

Durch die Augenverletzung im Kombination mit ihrer ohnehin schon schlechten Sehfähigkeit lässt Gloria vollends erblinden, so dass Reed einen Vorsprung erhalten kann. Dennoch hetzt Gloria sie durch den großflächigen Dachboden und schickt schließlich ihre Motten hinterher. Sie kann die Spur wieder aufnehmen und kreischt – ihren Wahnsinn nun nicht mehr versteckend – dass Reed den „Alten Mann“ getötet hat und fragt schrill, wie es nun um Reeds Integrität steht. Zudem macht sie Reed bittere Vorwürfe über das Niederbrennen des Klosters. Sie patroulliert den Dachboden, aber indem Reed schleicht und Gloria mit lauten Geräuschen durch Würfe ablenkt, kann sie der blinden Wahnsinnigen ausweichen. Sie kann das grelle Licht im Dachboden anschalten und Gloria somit weiterhin blenden. Da sie erkennt, dass Gloria das Licht nicht erträgt, fährt Reed die schweren Rolläden hoch, die die Fenster bedecken, so dass Gloria wegen des extremen Lichteinfalls vor Schmerz zu Boden fällt.

Rasend vor Wut und Blindheit versucht Gloria verzweifelt, Reed zu erreichen, aber der Schmerz ist zu stark. Um das gleißende Licht nicht mehr ertragen zu müssen, hebt Gloria eine Scherbe auf und sticht sich damit beide Augen aus. Sie kreischt, dass sie Rosemary nicht sehen muss um sie zu finden, da sie sie atmen hören kann. Dies erweist sich aber als Bluff, da Gloria geradewegs an Reed vorbeitorkelt als diese den Atem anhält. Zudem öffnet Mary das Fenster hinter ihr, was Gloria hört. Sie glaubt, Reed geortet zu haben, und stürzt sich in ihre Richtung was zur Folge hat, das Gloria mit Anlauf aus dem Fenster in die Tiefe stürzt. Der Aufprall tötet sie nicht, so dass sie schwer verwundet mit gebrochenem Körper vor dem Anwesen liegen bleibt.

Tod

Schwer verwundet liegt Gloria im Garten des Anwesens, während ihre Wunden langsam ihren Preis fordern. Als Reed an sie herantritt, behauptet Gloria mit schwerer Atmung dass dies nicht war, wie sie sterben wollte. Reed behauptet unter Tränen, dass sie niemals herkommen hätte sollen und alles ihre Schuld ist. Gloria erwidert, dass „es“ so oder so passiert wäre, da die Feltons und Wyman sich nur für ihr Phenoxyl interessiert haben und die Motten das finale Stück für das Mittel waren. Die Forscher hatten erkannt, dass die Motten Felton nach seiner Krankheit in Ägypten umschwärmten und nutzten diese Erkenntniss um die Phenoxyl-Produktion voranzutreiben. Gloria stammelt hasserfüllt, dass Felton sein Schicksal verdient hat da er und die anderen die Arbeiter auf der Plantage nur ausgenutzt hatten um ihre Ziele zu erreichen und sie schließlich auch mit dem Phenoxyl vergifteten.

GloriaTod

Gloria stirbt

Reed legt sich neben Gloria ins Gras und fragt, ob das Ganze wirklich nur wegen des Phenoxyls war. Sie behauptet, dass Felton wie sie alle nur ein Opfer war. Gloria schiebt die Schuld auf Wyman, der Parasiten mit der Droge vermischt hatte und erkannte, dass die Droge so ermöglichte, Gedanken und Erinnerungen zu beeinflussen. Allerdings war es den Erkrankten in Wirklichkeit nur möglich, die Motten zu kontrollieren. Zudem schwächte die Phenoxylvergiftung sie und die Erinnerungen, die sie andere vergessen lassen konnten, kehrten irgendwann zurück.

Im Sterben behauptet Gloria, dass Reed eine der Schwestern hätte sein können. Sie behauptet dass sie die Schreie und den Geruch des Brands niemals vergessen hat und fragt Reed, wie sie das Kloster nur niederbrennen konnte. Reed verrät unter Tränen, dass sie sich nicht daran erinnert aber Gloria behauptet versöhnlich, dass es vorbei ist und dass sie nicht hasserfüllt sterben will, weil sie ihr ganzes Leben hasserfüllt verbracht hat. Sie behauptet dass die Reed von damals nicht die Reed von heute ist und dass Reed sich selbst anschauen soll um zu erkennen, was aus ihr geworden ist.

Mit ihren letzten Atemzügen wispert Gloria, dass sie sich an ihre Kindheit erinnert, in der sie gerne im Gras gelegen hat und ins Nichts gestarrt hat während sie sich fremde Orte vorgestellt hat. Nun sind diese Erinnerungen zu schmerzhaft und sie fragt verbittert, warum sie sich erinnern muss. Gloria verrät Reed, dass „sie“ - vermutlich Celeste - noch am Leben ist um an der Spitze der Welt wartet. Sie fleht Reed an, ihr zu vergeben, und händigt ihr mit letzter Kraft eine Art Schlüssel aus. Reed verrät weinend, dass sie Gloria schon vergeben hat und Gloria behauptet, dass es eine schlechte Angewohnheit sei. Verwundert fragt Reed, ob Gloria etwa das Rauchen meint aber Gloria erwidert lächelnd, dass sie von Vergebung gesprochen hat. Mit diesen Worten stirbt Gloria schließlich.

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