FANDOM


Gríma Schlangenzunge ist ein Schurke aus der Der Herr der Ringe-Romanserie und der gleichnamigen Filmtrilogie. Er ist der sekundäre Antagonist aus dem zweiten Teil der Serie, Die zwei Türme.

Gríma ist der verräterische Berater von König Théoden von Rohan. Bei seinem Versuch, Rohan unter die Kontrolle des Zauberers Saruman zu bringen, wird Gríma aber von dem Zauberer Gandalf aufgehalten, woraufhin er aus Rohan verbannt wird. Gríma reist nach Isengard zu Saruman, wo er aber in dessen Turm festgesetzt wird als die Ents, die Baumgeister, Isengard stürmen um den Zauberer aufzuhalten.

Er wurde von Brad Dourif dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Gríma ist ein Bewohner Rohans und dient in der Hauptstadt Edoras als Berater des Königs Théoden. Allerdings wird er von Saruman dem Zauberer korrumpiert, der Théoden zudem mit einem Fluch schwächt. Fortan flüstert Gríma Théoden Sarumans Propaganda ein um Rohan zu schwächen und es für die Übernahme durch Saruman vorzubereiten.

Manipulation von Théoden

GrimaManipuliert

Gríma manipuliert Théoden

Théodens Sohn Théodred wird bei einem Angriff der Uruk-hai aus Isengard tödlich verletzt und stirbt schließlich in Isengard. Als Éomer und Éowyn dem König davon berichten und warnen, dass Saruman sich ihre Ländereien bald gewaltsam nehmen wird, tritt Gríma aus dem Schatten und behauptet, dass dies eine Lüge sei da Saruman immer ein Freund Rohans gewesen ist. Éomer behauzptet dass Orks ungestraft durch die Ländereien ziehen und morden, und dass diese Orks das Zeichen Sarumans tragen. Gríma schlägt nun eine andere Strategie ein und behauptet, dass das schwere Gemüt des geschwächten Königs nicht mit solchen Sorgen geplagt werden muss. Er behauptet, dass Théoden sehr unter Éomers Kriegstreiberei leidet und zornig packt Éomer ihn am Hals. Er fragt aufgebracht wie lange es her ist, dass Saruman Gríma gekauft hat, aber bevor Éomer Konsequenzen ziehen kann, wird er von zwei Wachen gepackt und von Gríma weggezogen.

Spöttisch behauptet Gríma dass Éomer einfach zu viel sieht. Mit der Autorität des Königs verbannt Gríma Éomer aus Rohan und droht ihm mit dem Tod, sollte er jemals zurückkehren. Neben Éomer verlassen aber auch jene, die Rohan weiterher treu sind, Edoras und reiten in die Ebene von Rohan hinaus. Einige Tage später stirbt Théodred an seinen Wunden. Gríma sucht Éowyn auf, die er begehrt, und will sie trösten. Éowyn aber ist von Gríma angewidert und behaußtet, dass seine Worte wie Gift sind.

Einige Stunden später tauchen Gandalf, Aragorn, Legolas und Gimli in Edoras auf. Sie verlangen eine Audienz bei Théoden, müssen davor aber auf Grímas Geheiß ihre Waffen abgeben. Gandalf gelingt es aber, seinen Zauberstab mit ins Gebäude zu bringen, indem er ihn als Gehstock abtut. Als die vier schließlich Meduseld betreten und vor Théoden treten, neben dem Gríma sitzt, wispert Gríma Théoden zu, dass Gandalf nicht willkommen ist. Gríma selbst steht auf und tritt Gandalf entgegen, den er als Vorbote schlechter Nachrichten beleidigt. Gandalf aber zieht seinen Stab und geschockt schreit Gríma, dass er seinen Männern doch befohlken hat, diesen an sich zu nehmen. Als diese dies nachholen wollen, wehren Aragorn, Leglas und Gimli die Wachen ab und ermöglichen es Gandalf so, an Théoden heranzutreten. Während Gandalf Théoden von seinem Fluch heilt, hält Gimli Gríma am Boden, indem er auf seine Brust tritt.

GrimaTheoden

Gríma hetzt Théoden gegen Gandalf auf

Nachdem Théoden gesundet ist, wendet er sich voller Hass Gríma zu. Er packt ihn und schleift ihn vor die Halle Meduseld, wo er ihn die Treppe hinunterstößt. Um seine Haut zu retten, ruft Gríma panisch dass er stets nur Théoden gedient hat, aber dieser zückt wutentbrannt sein Schwert um Gríma hinzurichten. Aragorn hält ihn zurück und behzauptet, dass wegen Gríma schon genug Blut vergossen wurde. Gríma nutzt die Gelegenheit um nach Edoras hinabzufliehen und die Siedlung mit einem Pferd zu verlassen.

An Sarumans Seite

Nach seiner Verbannung reitet Gríma nach Isengard um sich mit Saruman zu treffen. Er verrät ihm, dass Théoden sein Volk vermutlich nach Helms Klamm evakuieren wird, um dort den Angriff von Sarumans Horden abzuwarten. Gríma verrät aber auch, dass der Weg nach Helms Klamm lang und gefährlich ist und dass die Frauen und Kinder die Reise verlangsamen werden. Um die Bewohner Rohans zu vernichten, bevor sie die Festung überhaupt erreichen, schickt Saruman seine Warg-Reiter los.

GrimaBerät

Gríma berät Saruman

Nachdem die Warg-Reiter gescheitert sind, verrät Gríma Saruman zudem die einzige Schwachstelle von Helms Klamm, ein Abwasserrohr in der äußeren Mauer. Um dieses zu zerstören, mischt Saruman ein explosives Pulver zusammen. Dennoch ist Gríma nicht sicher ob Helms Klamm erobert werden kann, und er behauptet dass dafür tausende von Orks notwendig sein werden. Saruman korrigiert, dass sie vermutlich sogar zehntausende brauchen, und Gríma behauptet misssmutig dass eine solche Streitmacht nicht existiert. Tatsächlich hat Saruman diese Truppenstärke aber längst zusammen und vor Isengard haben sich zehntausende Uruks versammelt um Sarumans Befehl zu gehorchen. Als Saruman und Gríma auf einen Balkon des Turms schreiten und Gríma diese Armee sieht, ist er geschockt.

Nachdem die Uruks gen Helms Klamm gezogen sind, ist Isengard allerdings gänzlich unbewacht. Dies wird Gríma und Saruman zum Verhängnis als die Ents, die Baumgeister - aufgebracht durch die Zerstörung der Wälder durch Saruman - Isengard attackieren. Sie reißen dort sämtliche Kriegsvorrichtungen nieder und brechen den Damm, wodurch die Felder vor Sarumans Turm Orthanc völlig geflutet werden. Obwohl die Ents Orthanc nicht stürmen können, sind Saruman und Gríma darin gefangen und somit von den Ents effektiv festgesetzt.

Galerie

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.