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Dieser Artikel wurde im Dezember 2025 als Artikel des Monats vorgestellt. | ||
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[Anmerkung: In der deutschen Synchronisation von Stirb langsam werden viele der Gangster umbenannt. Im nachstehenden Artikel, auch in allfälligen Zitaten, werden ausschließlich die Originalnamen verwendet.]
“Ich bin ein besonderer Verbrecher, Mrs. McClane, und da ich nun auch noch Kidnapper geworden bin, sollten sie vielleicht etwas höflicher sein!”
— Hans Gruber zu Holly McClane Gennaro. (Stirb langsam)
“Wenn man 600 Dollar klaut, kann man einfach verschwinden. Aber bei 600 Millionen , musst Du ihnen verkaufen, dass es dich erwischt hat!”
— Hans Gruber zu John McClane. (Stirb langsam)
Hans Gruber, in der deutschen Version Jack Gruber, ist der Hauptantagonist des Action-Klassikers Stirb langsam aus dem Jahr 1988 und hat posthumen Einfluss in dessen zweiter Fortsetzung Stirb langsam: Jetzt erst recht von 1995.
Gruber ist ein ehemaliger westdeutscher (im Deutschen: britischer) Terrorist, der als Anführer einer 13-köpigen Bande den Nakatomi-Plaza in seine Gewalt bringt, um 640 Millionen Dollar als Inhaberpapiere in seinen Besitz zu bringen, welche dort in einem einbruchssicheren Tresor lagern. Dieser lässt sich nur öffnen, in dem die Stromzufuhr von außen unterbrochen wird, weswegen Hans seine Kenntnisse der Terroristenbekämpfung des FBIs nutzt und die Aktion als Terrorakt tarnt, um an sein Ziel zu gelangen. Einzig und allein der zufällig anwesende Polizist John McClane entgeht der Aufmerksamkeit der Verbrecher und nimmt einen Ein-Mann-Kampf gegen die Gangster auf, in dem er einen nach dem anderen Hans' Männer ausschaltet. Sein älterer Bruder ist Simon Gruber, der Hauptantagonist des dritten Stirb-langsam-Films, der sechs Jahre später Rache an McClane nehmen will.
Die gefeierte Rolle des Hans Gruber wurde von dem Briten Alan Rickman (* 1946, † 2016) verkörpert, der auch Professor Severus Snape in Harry Potter (2001-2011), den Sheriff von Nottingham in Robin Hood – König der Diebe (1991) und Richter Turpin in der Verfilmung von Sweeney Todd (2007) darstellte.
Synchronisiert wurde Gruber von Lutz Mackensy (* 1944), der auch Michael Corleone in Der Pate – Teil II (1974), Tullius Destructivus in Asterix und Obelix gegen Caesar (1999) und Elliot Carver in James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie (1997) synchronisierte.
Biografie[]
Vergangenheit []
“Oh! Das ist überwältigend! Als kleiner Junge habe ich mit Begeisterung solche Modelle gebaut. Die Genauigkeit. Jedes Detail war wichtig und musste beachtet werden. Das ist ein Prachtstück!”
— Gruber ist begeistert von den Modellen der Nakatomi Corporation (Stirb langsam)
Hans Gruber wird 1947 in Deutschland geboren und ist somit zum Zeitpunkt der Handlung 42 Jahre alt. In seiner Jugend entwickelte er eine Vorliebe dafür Modelle zu bauen, da es enorme Genauigkeit erforderte. Er behauptet auch, eine klassische Ausbildung erhalten zu haben und erweist sich tatsächlich als enorm intelligent, wenngleich nicht so intelligent, wie er zu sein glaubt. Er ist der jüngere Bruder von Simon Gruber, mit dem er kein enges Verhältnis hat. In welchem Teil des Landes sie aufwachsen ist nicht bekannt, da jedoch Simon ein Oberst der Nationalen Volksarmee der DDR wird und Hans sich der linksradikalen, westdeutschen Terrororganisation "Volksfrei-Bewegung" anschließt, darf davon ausgegangen werden, dass sie nach dem Bau der Berliner Mauer 1961, als Hans 14 Jahre alt ist, in unterschiedlichen Ländern aufwuchsen.
Gruber während seiner Terroristenjahre.
Aus unbekannten Gründen wird Gruber in den 80er Jahren aus der linksradikalen Organisation ausgeschlossen, entweder, weil seine Methoden selbst der Volksfrei-Bewegung zu radikal sind oder er ihre antikapitalistischen Werte nicht teilt, denn Hans zeigt keinerlei Skrupel, sich selbst zu bereichern und sich zum Beispiel in teuren Anzügen zu kleiden. Im Anschluss führt er das Leben eines Verbrechers fort, jetzt unabhängig agierend.
Ausgestattet mit der Erfahrung aus seinen Terroristenjahren und dem Wissen, wie die Staatsgewalt gegen solche Akteure vorgeht, plant Gruber 1989 einen Raubüberfall unter dem Vorwand einer Terrorkampagne. Sein Ziel ist die Nakatomi-Corporation in L.A., welche während einer Weihnachtsfeier am Heiligabend nur geringfügig besetzt und gesichert ist und in deren Tresor 600 Millionen Dollar in Form von Inhaberpapieren lagern und welcher durch ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem geschützt ist. Die größte Herausforderung ist das siebte Schloss, ein elektromagnetisches Sigel, welches das Öffnen des Tresors unmöglich macht. Der scheinbare Terrorangriff würde jedoch unweigerlich das FBI auf den Plan rufen, die gemäß der Standardprozedur das besetzte Gebäude von der Stromabfuhr trennen würde, wodurch der Tresor sich schließlich öffnen lassen würde.
Zu diesem Zweck stellt Gruber ein zwölfköpfiges Team internationaler Verbrecher zusammen aus zwei Amerikanern, zwei Franzosen, einem Italiener, einem Asiaten und dem Rest Deutschen. Zur rechten Hand ernennt er den eiskalten Killer Karl Vreski. Die Bande ist mit Maschinenpistolen, Raketenwerfern und Zündsätzen bis an die Zähne bewaffnet, wobei die Raketenwerfer dazu gedacht sind, das vor dem FBI agierende LAPD abzuwehren. Die Zündsätze dienen hingegen dafür, das Dach mitsamt den Geiseln in die Luft zu jagen, um die Zeugen zu beseitigen und den Tod der Gangster vorzutäuschen, da Gruber klar ist, dass jemand, der 600 Millionen Dollar stiehlt auf ewig gejagt werden wird.
Rolle im Film []
Ankunft am Nakatomi-Plaza []
Gruber und seine Gang erreichen den Nakatomi Plaza.
Der Großteil des Teams trifft in einem von Heinrich gefahrenen Lieferwagen von Pacific Courier ein, während Karl und Theo die Wachen in der Hauptlobby ausschalten. Letzterer fungiert als Computerexperte der Truppe und schaltet anschließend alle Aufzugsbewegungen bis zum 29. Stock ab und verschließt auch die Garagenzufahrten. Hans fährt mit dem Rest hoch zur Eingangshalle, wo Eddie den Platz des toten Wachmann am Empfang einnimmt. Mit dessen Schlüsselkarte schließt Gruber den Haupteingang an, nach dem er sich vergewissert hat, dass die Übernahme unbemerkt von Statten lief. Karl und sein jüngerer Bruder Tony kappen derweil alle Telefonleitungen im Gebäude, während Hans und der Rest der Gruppe mit dem Aufzug in den 30. zur Party fahren.
Geiselnahme []
“Ladys und Gentlemen. Würden sie mir bitte zuhören. Auf Grund des weltweiten, unerschöpflichen Machthungers der Nakatomi-Corporation erteilen wir ihnen jetzt eine Lehre, was wirklich "Macht" bedeutet. Sie werden dabei Zeugen sein.”
— Hans Gruber wendet sich an die Geiseln. (Stirb langsam)
Hans und seine Männer drauf und dran, die Party zu crashen.
Als der Aufzug aufgeht und die schwer bewaffneten Gangster den Raum betreten, bekommen es dir rund 30 Partygäste anfangs überhaupt nicht mit. Erst als sie das Feuer eröffnen, bricht das Chaos aus. Hans' Männer treiben die panischen Angestellten zusammen und gehen dabei nicht zimperlich vor; sie stoßen die verängstigten Menschen vor sich her und packen sie grob an den Armen, wenn es ihnen nicht schnell genug geht. Einzig der New Yorker Polizist John McClane entgeht der Aufmerksamkeit der Gangster. Dieser war der Einladung seiner entfremdeten Frau Holly Gennaro gefolgt und befindet sich nach dem langen Flug in einem Waschraum, um sich frisch zu machen. Bewaffnet lediglich mit seinem Dienstrevolver muss er durch einen Türspalt beobachten, wie James drauf und dran ist das Zimmer zu betreten, in dem er sich aufhält, doch im letzten Moment wird dessen Aufmerksamkeit abgelenkt, als sein Komplize Marco eine halbnackte Frau und ihren Kollegen bei Sex unterbricht und aus dem Büro zerrt. McClane nutzt die Gelegenheit, in der James die Szene belustigt beobachtet und abgelenkt ist, um unbemerkt ins Treppenhaus zu gelangen. Dort sieht er, wie weitere Verbrecher ihr reichhaltiges Arsenal zum Dach bringen und ihm wird klar, dass er hoffnungslos unterlegen ist.
Gruber trennt CEO Takagi von den restlichen Geiseln.
Nachdem einigermaßen Ruhe eingekehrt ist, wendet sich Hans geschäftsmäßig an die verängstigte Menge und beginnt eine Rede, laut der er der Corporation auf Grund ihrer unersättlichen Habsucht eine Demonstration in wahrer Macht bieten möchte. Anschließend schreitet er durch die Belegschaft und rezitiert den Lebenslauf von CEO Joe Takagi, um seine Geiseln weiter einzuschüchtern und den Gesuchten herauszulocken. Takagi selbst verhält sich auf Anraten Hollys ruhig, doch schließlich gibt er sich Gruber zu erkennen, wenngleich erkennbar ist, dass dieser nur eine Show abzieht, da Karl sich längst neben dem Geschäftsführer positioniert hat. In Begleitung der Vreski-Brüder fahren sie in die Konferenzräume im 34. Stock. Unterwegs irritiert Hans den Japaner mit seiner nonchalanten Umgangsform, dem schweren Verbrechen zum Trotz: Er komplimentiert Takagis Anzug und summt fröhlich "Ode an die Freude". Der Anblick der vielen Modelle verschiedener Projekte Nakatomis begeistert Gruber enorm und er schwärmt von der Genauigkeit, die man beim Zusammenbau walten lassen muss. Takagi geht irrtümlich davon aus, dass die scheinbaren Terroristen die Party gestürmt haben, weil sie dem Irrtum erlegen sind, die Corporation würde die Gegend ausbeuten und nicht fördern wollen. Gruber erwidert, dass er ihm das glaubt, da er den Artikel im Forbes-Magazin gelesen habe und drängt zur Eile: Auch wenn er den lieben langen Tag über Industrialisierung und Arbeitsbedingungen reden könnte, darf er seine Arbeit nicht vernachlässigen, woraufhin er ihn zu Theo führt, der mit seinem Laptop schon auf das Quartett wartet.
Hans zählt bis drei, bevor er ohne jede Reue den widerspenstigen Takagi exekutiert.
Zu Takagis Empörung möchten die Eindringlinge von ihm einen Code erfahren, den dieser jedoch nicht kennt. Seine Proteste, dass der Mutterkonzern in Japan die Sicherheitsvorkehrungen ändern wird, sobald sie bemerken, dass sie überfallen werden und die Gangster somit niemand werden erpressen können, werden kurzerhand von Gruber zum Verstummen gebracht und er fordert den CEO auf, sich zu setzen. Etwas ruhiger erklärt er, dass ihm nur an den 600 Millionen Dollar gelegen ist, die als Inhaberpapiere im Tresor lagern und für deren Zugang er den Schlüsselcode benötige. Takagi ist verblüfft, was für Terroristen lediglich an Geld interessiert seien, doch Gruber erwidert belustigt, dass nie jemand behauptet hätte, sie seien Terroristen. Er führt noch einige Argumente ins Feld, dass der finanzielle Verlust für eine derart erfolgreiche Firma wie Nakatomi durchaus verschmerzbar wäre, doch Takagi bleibt bei seiner Haltung: Der Schlüsselcode bringt den Gangstern nichts, da der Tresor insgesamt sieben Siegel hat und er vor Ort nicht geöffnet werden kann. Gruber kontert, dass es dann keinen Grunde gebe, den Code nicht heraus zu rücken, verliert aber langsam die Geduld. Um sein Gegenüber einzuschüchtern, zieht er seine Pistole hervor und entfernt langsam den Schalldämpfer, während Theo und Karl aufmerksam das Geschehen beobachten, da sie darauf gewettet haben, ob Takagi nachgibt. Mit seiner Geduld am Ende verkündet Gruber, dass er bis drei, auf gar keinen Fall bis vier zählen wird, doch der Takagi bleibt eisern: Er kennt den Code nicht und der Aufsichtsrat in Tokio würde ihm das auch bestätigen, wenn sie ihm nicht glauben, bliebe keine andere Wahl als ihn zu erschießen, einer Aufforderung, der Gruber lapidar nachkommt. Genervt befiehlt er Tony, den Leichnam fortzuschaffen und Theo den Code zu knacken. Ein Geräusch im Nebenraum lässt sie erstarren, doch die Vreskis finden niemanden vor und so wird ihm keinerlei Bedeutung beigemessen. Hans schickt die beiden zu Heinrich, um zu überprüfen, wie weit der Sprengstoffexperte mit dem Präparieren des Daches ist, bevor er sich von Theo bestätigen lässt, dass er in der Lage ist den Code zu knacken.
Auf dem Weg zum Tresorraum erklärt er Hans, dass er 30 Minuten benötigen wird, um den Code zu knacken, Minimum zweieinhalb Stunden die fünf mechanischen Schlösser aufzubohren, das siebte Schloss jedoch seine Fähigkeiten übersteigt, da es sich um ein elektromagnetisches Siegel handelt, dessen Stromkreis man vor Ort nicht unterbrechen könnte. Gruber, dem das voll und ganz bewusst ist, verspricht seinem Computerexperten, sich darum zu kümmern.
Ein einzelner Gegenspieler []
“"Jetzt habe ich eine Maschinenpistole. Ho-ho-ho."”
— Gruber liest McClanes Nachricht auf Tonys Leichnam. (Stirb langsam)
Hans schickt Tony los, um einen Feueralarm untersuchen ...
McClane, der unbemerkt Zeuge von Takagis Exekution wurde, hat sich in den 32. Stock zurück gezogen und betätigt den Feueralarm, um auf die Geiselnahme aufmerksam zu machen. Das wird Eddie in der Lobby angezeigt, der sofort Hans informiert. Gruber instruiert ihn, die Feuerwehr darüber zu informieren, dass es sich lediglich um einen Fehlalarm handelte und ihn abzustellen. Darüber in Kenntnis gesetzt, dass er im 32. Stock ausgelöst wurde, schickt Gruber den in der Nähe verweilenden Tony, um zu überprüfen, wer ihn ausgelöst hat. Dieser fällt somit während eines Handgemenges um das Maschinengewehr als erster aus Grubers Bande McClane zum Opfer.
... und erhält dessen Leichnam mit einer spöttischen Nachricht auf seinem Pullover zurück.
Um seine Gegenspieler einzuschüchtern und mehr über sie in Erfahrung zu bringen, erlaubt er sich einen kleinen Spaß mit Tonys Leichnam: Er setzt ihn auf einen Stuhl im Aufzug, setzt ihm eine Weihnachtsmannmütze auf und schreibt etwas auf seinen Pullover. Anschließend versteckt er sich auf dem Dach des Fahrstuhls und beobachtet das Geschehen. McClane hat Glück mit dem Timing: Der Fahrstuhl erreicht die Weihnachtsparty gerade als Hans der Belegschaft nonchalant erklärt, dass ihr Chef gestorben ist, weil er sich als unkooperativ erwiesen hatte. Die entsetzten Reaktionen seiner Geiseln ignorierend, fährt er fort, dass jeder einzelne von ihnen entscheiden muss, ob er leben oder sterben will, als sei ihr Tod nicht längst Teil seines Fluchtplans. Zum Abschluss betont Gruber, dass sie die Kontrolle und nichts dem Zufall überlassen haben. Der panische Schrei einer Frau straft ihn sofort Lügen und von Fritz muss er erfahren, dass Tony tot ist. Gruber befiehlt Alexander die Geiseln in Schach zu halten, um eine Panik zu vermeiden. Er und Fritz entdecken die Nachricht, die McClane auf Tonys Brustkorb hinterlassen hat und sie wissen spöttisch wissen lässt, dass er nun im Besitz eines Maschinengewehres sei. Hans ist überzeugt, dass dies nicht die Tat eines Wachmanns ist, der bei der Übernahme des Gebäudes übersehen wurde, meisten handele sich bei ihnen nur um pensionierte Polizisten, die Tony nie gewachsen wären. Er befiehlt Fritz und Franco die Leiche fortzuschaffen, und Karl herzubeordern, um ihm die Nachricht vom Tod seines Bruders beizubringen. McClane hat all dies von seinem Versteck aus beobachtet und schätzt von den spärlichen Informationen, die er erhalten hat, dass er es mit ungefähr sieben Verbrechern zu tun haben, dass der Anführer Hans heißt und der Bruder des Getöteten Karl.
Hans und Karl diskutieren nervös den unerwarteten Todesfall.
Der bricht vollkommen zusammen, als er vom Tod seines jüngeren Bruders erfährt, woraufhin er in seiner Rage einen Schreibtisch umwirft und schwört, den Mann zu töten, der dafür verantwortlich ist. Hans muss seine Rechte Hand zur Ruhe zwingen und verspricht, dass er das auch tun kann; sobald die Polizei verständigt ist, kann er die Zeit nutzen und Jagd auf den Unbekannten machen. Zuvor müssen aber Heinrich und Theo aber noch ihre Aufgaben erfüllen. Karl ist nicht überzeugt, dass der Unbekannte ihre Pläne nicht durchkreuzen kann und Gruber ist erstmals um eine Antwort verlegen.
Gruber schickt seine Männer zum Dach von wo der Unbekannte die beste Möglichkeit haben wird, um Hilfe zu rufen.
McClane, der auch Tonys Funkgerät an sich genommen hat, versucht vom Dach einen Hilferuf abzusenden, welcher von den Behörden aber nicht ernst genommen wird. Auch die Gangster hören ihn mit und Hans, der weiß, dass man vom Dach aus das beste Signal hat, schickt Karl, Fritz und Franco los, um ihn aufzuhalten. Karl befiehlt seinen Männern, den Mann nicht zu töten; Tonys Mörder gehört ihm allein. Bewaffnet mit dessen Maschinengewehr kann McClane dem Trio entkommen und Hans sieht das Problem gelöst, als er per Funk von Fritz erfährt, dass er in den Aufzugsschächten sitzt. Da diese dicht sind, sitzt er dort in der Falle. Er befiehlt seinen Männern wieder zu ihm zurückzukommen, denn da die Polizei bereits unterwegs sein wird, müssen sie den Schein der Normalität wahren, weswegen es kontraproduktiv wäre Schüsse abzufeuern. Karl ignoriert diese Argumente und er stellt Fritz‘ Funkgerät einfach aus, um die Jagd fortzusetzen.
Polizeimaßnahmen []
“Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren. Das kommt zu einem unpassenden Zeitpunkt, das gebe ich zu, aber Polizeiaktionen waren unvermeidlich und haben überhaupt nichts zu bedeuten. Sollen die da draußen ihre Parade abliefern, wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen, wir fangen erst an.”
Gruber befiehlt Eddie, den Polizisten einzulassen und ihm Normalität vorzuspielen.
Nicht wissend, wie nah sie ihrem Ziel bereits sind, da McClane im Lüftungsschacht in der Falle sitzt, gibt das Trio schließlich doch auf als ein Streifenwagen Nakatomi-Plaza erreicht. Hans, welcher das ganze vom 30. Stock aus beobachtet, befiehlt Eddie Sergeant Al Powell einzulassen, um den Schein der Normalität zu wahren, was diesem auch spielend gelingt. McClane ist entsetzt, dass lediglich ein einziger Cop geschickt wurde, seinem Notruf zu überprüfen, weswegen er mit einem Stuhl auf ein Fenster einschlägt, um auf sich aufmerksam zu machen. Dem auf dem Dach Wache schiebenden James entgeht dies nicht und er informiert Hans, dass sich ihr hartnäckiger Widersacher im 34. Stock aufhält, woraufhin dieser Heinrich und Marco, welche das Dach mit Zündsätzen präparieren, losschickt, ihn aufzuhalten. McClane kann beide nacheinander töten. Als er entsetzt feststellen muss, dass sich der von Eddie getäuschte Polizist wieder auf den Weg macht, greift er zu drastischeren Maßnahmen: Er wirft Marcos Leichnam auf den Streifenwagen, woraufhin Powell selbst von vier der Gangster aus dem dritten Stock unter Beschuss gerät. Er kann leicht verletzt entkommen und Verstärkung anfordern, was wiederum auch die Medien auf den Plan ruft.
Gruber ist irritiert angesichts von McClanes unorthodoxem Verhalten.
Da es Teil von Hans‘ Plan war, dass das FBI früher oder später auf den Plan tritt, sind Polizeimaßnahmen unumgänglich gewesen und er versucht seine Männer zu beruhigen, nach dem sie wieder zu ihm in den 30. Stockwerk gestoßen sind. Ihr Gegenspieler meldet sich unerwartet voller Hohn per Funk, damit er, Karl und Franco sich nicht zu "einsam" fühlen, nach dem er Tony, Marco und ihren Freund erledigt habe. Entsetzt, dass John so viel über sie in Erfahrung gebracht hat, platzt Franco dazwischen, doch wird er prompt von Gruber zum Schweigen gebracht, um ihrem Gegner keinen weiteren Infos zu liefern. Danach schickt er das Trio los, um zu überprüfen, ob der mysteriöse Eindringling lügt oder ob außer Marco noch einer ihrer Männer fehlt. Er führt das Gespräch fort, um McClane abzulenken, und hofft weitere Informationen aus ihm heraus locken zu können und verhöhnt seinen Widersacher, ob er wirklich glaubt, gegen die Übermacht eine Chance zu haben. Als eine Aufzugstür die Ankunft von Hans' Männern verkündet, beendet McClane das Gespräch kurzerhand, sodass er unbemerkt mit einem spöttischen "Yippie-Ya-Yeah, du Schweinebacke." an Gruber verschwinden kann.
Hans interessiert lediglich, die Zündsätze zurück zu bekommen, nicht was ihr Widersacher der Polizei berichtet.
Aufgeregt kehren die drei zu ihrem Boss zurück und müssen ihm berichten, dass das mit Marco keineswegs gelogen war und er tot auf der Straße liegt. Zu allem Überfluss ist der dritte Tote Heinrich, ihr Sprengstoffexperte, dessen Tasche, mit den für ihren Plan essenziellen Zündsätzen, verschwunden ist und sich nun in Feindeshand befindet. Erstmals besorgt, kontaktiert Hans Theo, um zu erfahren, wie weit er gekommen ist und instruiert ihn, sich sofort zu melden, sobald das letzte Schloss geknackt ist. Kurz darauf nimmt Sergeant Al Powell per Funk Kontakt zu John auf, was die Verbrecher ebenfalls mit anhören. Franco drängt darauf, dass sie den unerwünschten Störenfried finden und zum Schweigen bringen müssen, da er der Polizei alles berichtet, was er über die Gangster weiß. Hans lässt das jedoch kalt, da der keine Informationen besitzt, die ihnen gefährlich werden könnten. Er schickt Franco los, Uli zu helfen, bevor sie die Tasche zurückholen müssen.
Gruber verhandelt mit Takagis Stellvertreterin, nicht ahnend, dass es sich um die Frau seines unbekannten Widersachers handelt.
Kurze Zeit später bittet Takagis Stellvertreterin Holly Gennaro um ein Gespräch mit dem Anführer der Geiselnehmer, der ihr Büro als Hauptquartier okkupiert hat. Hans ist anfangs ungehalten gestört zu werden und fragt, welcher "Idiot" sie zum Boss ernannt habe, woraufhin sie kühl kontert, er selbst habe dies zu verantworten, als er ihren Chef ermordete. Widerwillig beeindruckt von ihrem Mut, ist er bereit sie anzuhören. Sie informiert ihn, dass eine der Frauen schwanger sei und auch wenn die Geburt noch einige Wochen auf sich warten lassen wird, ist die derzeitige Situation für sie zu unbequem. Zwar gestattet Gruber nicht, dass sie in eins der Büro verlegt wird, schlägt stattdessen vor, ihr eine Couch bringen zu lassen, womit Holly einverstanden ist. Zudem gibt sie zu bedenken, dass die Geiseln aus hygienischen Gründen in Gruppen zur Toilette gebracht werden müssen, was er verspricht zu veranlassen. Was die Verbrecher nicht ahnen, sie ist gleichzeitig auch die Ehefrau ihres unbekannten Widersachers, doch stellt sie sicher, dass das geheim bleibt, in dem sie sich als „Miss Gennaro“ vorstellt. Hans beglückwünscht den verstorbenen Mr. Takagi zu seinem guten Gespür für Mitarbeiter.
Gruber befiehlt gnadenlos erneut auf den bereits lichterloh in Flammen stehenden Panzerwagen zu feuern.
Sobald Powells Verstärkung erscheint, trifft das LAPD Vorbereitungen, das Gebäude zu stürmen, da der Deputy Chief Dwayne T. Robinson wenig auf die Informationen ihres namenlosen Verbündeten gibt. Auf Hans‘ Befehl hält Theo die Lage für seine Komplizen im Blick und informiert Eddie und Uli, die in der Lobby Stellung nehmen um die Polizei abzuwehren, über die anrückende SWAT-Einheit. Gruber weist die beiden an, das Quartett nur zu verwunden, welches per Schweißbrenner versucht ins Gebäude einzudringen. Als der erste Trupp ausgeschaltet ist, schickt Robinson den Panzerwagen vor, doch auch für den haben die Gangster etwas in Petto. Alexander und James bauen daraufhin in aller Eile im dritten Stock einen Raketenwerfer auf, um ihn abzuwehren. Im aller letzten Moment können sie das Einsatzfahrzeug in Brand setzen, zu McClanes Entsetzen. Hans befiehlt dem Duo gleich nochmal zu feuern, was McClane, der das Debakel aus seinem Versteck im 33. Stock heraus beobachtet, in Rage versetzt. Er verlangt von Gruber, dass er dem LAPD die Möglichkeit gibt, sich wieder zurückzuziehen, erntet dafür aber nur Spott und Hohn. Auf seinen Befehl hin feuert Alexander ein weiteres Mal auf den bereits lichterloh in Flammen stehenden Panzerwagen, weswegen John sich gezwungen sieht, erneut einzugreifen. Mit einer Axt öffnet er die Tür zum Fahrstuhlschacht, bevor er einen der Zündsätze auf den Schreibtischstuhl legt, einen Monitor draufsetzt und kurzerhand mit einem Kabel umwickelt. Anschließend wirft er die Konstruktion den Schacht runter, was eine gewaltige Explosion auslöst, die James und Alexander tötet und alle Übrigen, außerhalb und innerhalb von Nakatomi zu Tode erschreckt. Einem panischen Fritz, der überzeugt ist, dass die Polizei jetzt schwere Artillerie gegen sie einsetze, erklärt Gruber ungeduldig, dass dies wohl eher ihrem Widersacher zu verdanken ist.
Gescheiterte Verhandlungen []
“Rührend, Cowboy, rührend. Oder soll ich sie vielleicht Mr. McClane nennen? Oder noch besser Officer John McClane von der New Yorker Polizei? [...] Ich hab jemand, der gern mit ihnen reden möchte. Einen ganz besonders guten Freund, der war mit ihnen auf der Party.”
— Gruber lässt John wissen, dass er nun dank Harry Ellis nun um seine wahre Identität weiß. (Stirb langsam)
Gruber fragt genervt, was Ellis will, ist aber bereit ihn anzuhören ...
Im Fernsehen wird unterdessen Hans Grubers Identität und seine Mitgliedschaft in der "Volksfrei Bewegung" verkündet, auch wenn die Organisation sich von ihm distanziert und seinen Ausschluss verkündet, für die Medien lediglich ein Ablenkungsversuch. Johns explosiver Schlag gegen die Geiselnehmer verängstigt auch Harry Ellis, einen überheblicher Kollegen Hollys, der kein Interesse hat, darauf zu warten, ob eher die Gangster oder John sie töten wird. Aufgeputscht vom Kokain, welches er bereits den ganzen Abend zu sich nimmt, ist er überzeugt davon die Geiselnehmer kontrollieren zu können. Hans, der gerade Karl vorwirft, dass der Unbekannte längst keine Bedrohung mehr wäre, hätten sie auf ihn gehört, ist mehr als konsterniert, sich mit dem Yuppie beschäftigen zu müssen, doch er weist Karl vorerst stumm an, ihn nicht zu töten, neugierig, was Ellis zu bieten hat.
... bereut das aber schnell, weil der koksabhängige Yuppie sich in sinnlosem Verkaufsjargon verliert, anstatt auf den Punkt zu kommen.
Die lässige Verkaufsmasche macht wenige Eindruck auf Hans und seine Männer, zumal er in seinem hastig vorgetragenen Monolog viel Businessjargon einfließen lässt, ohne auf den Punkt zu kommen. Die sarkastischen Erwiderungen Grubers, dass Harry „offenbar mitdenkt“ und es „erstaunlich“ sei, dass er ganz allein darauf gekommen ist, die Bande bestünde nicht nur aus Kleinkriminellen, die sich mit Handtaschendiebstahl aufhielten, entgehen aber Ellis‘ Aufmerksamkeit und im Irrglauben, Herr der Lage zu sein, bemerkt er die zunehmende Frustration der gefährlichen Männer nicht. Stattdessen versucht er ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis zu ihnen aufzubauen, indem er ihre Professionalität lobt, sich in dieser Hinsicht als ihnen ebenbürtig darstellt und Verständnis für ihre Lage vortäuscht, in der ein unerwarteter Störenfried ihnen in die Parade fährt. Als Gruber genervt verlangt, dass Ellis mit der Sprache rausrückt, was er eigentlich wolle, bietet er an, ihnen ihren Widersacher auszuliefern.
Hans macht Ellis klar, dass er wichtige keine Rolle in dieser Geschichte spielt, wobei der nach wie vor nicht realisiert, in welche Gefahr er sich gebracht hat.
Harry erklärt ihnen, dass ihr mysteriöser Gegenspieler ein New Yorker Polizist namens John McClane sei, gibt aber vor, dass er ein alter Freund von ihm sei und ihn zur Party eingeladen habe, wobei er Hollys Beziehung zu ihm geheim hält. Gewappnet mit diesen Informationen meldet sich Gruber wieder per Funk bei McClane und lässt ihn spöttisch wissen, dass er nun um dessen wahre Identität weiß. Er erklärt, dass ein „alter Freund“ wünsche, mit ihm zu sprechen und Johns Panik, dass die Bande Holly in ihrer Gewalt habe, schlägt in Verwirrung um, als es Ellis ist, der sich am anderen Ende meldet. Harry eröffnet John, dass er zwar Verständnis dafür habe, dass er als Cop seine Arbeit erledigen möchte, er in Wahrheit aber die Geiselnahme mit seinen Aktionen nur unnötig hinaus zögere. Weiterhin drängt Ellis, dass er nur wenige Minuten Zeit habe, um John dazu zu bringen, die entwendeten Zündsätze Grubers zurück zu geben und sich zu ergeben. Er ahnt nicht, dass diese essenziell für Hans‘ Fluchtplan sind, in dem sie das Dach samt den Geiseln in die Luft jagen, um seinen Tod und den seiner Männer vorzutäuschen, während sie tatsächlich im allgemeinen Chaos entkommen wollen. Auch wenn McClane dies nicht weiß, so hat er genug Verstand, um zu wissen, dass die Verbrecher die Sprengsätze unter keinen Umständen wieder in die Finger bekommen dürfen, zumal sie ihnen eine enorme Priorität beimessen. Harry hingegen beschwört John, die Polizei die Sache übernehmen zu lassen und spielt Besorgnis vor, dass er erschossen wird, wenn er nicht nachgibt, nicht realisierend, dass er tatsächlich Gefahr läuft dieses Schicksal zu erleiden. Dem wenig beeindruckten Hans gibt er während seiner Verhandlung stumm Daumen hoch-Gesten, um ihn davon zu überzeugen, die Lage im Griff zu haben. John hat aber genug von Ellis‘ Gequatsche und bringt ihn wütend zum Schweigen, bevor er verlangt, wieder Hans zu sprechen. John versucht Gruber klarzumachen, dass die beiden sich nicht kennen und Harry nicht ahnt, mit was für Menschen er sich hier eingelassen hat, eine Behauptung, die Ellis mit spöttischem Lachen quittiert.
Gruber droht mit weiterem Blutvergießen, sollte John die Zündsätze nicht zurückgeben, bis er jemanden erwischt, dem McClane tatsächlich etwas bedeutet.
Hans ist sich völlig im Klaren, dass Ellis ihm etwas vorspielt, doch er drängt John dennoch, ihm zu geben, was er will, um seinem „Freund“ das Leben zu retten, wissend, dass ein Polizist nicht leicht damit fertig werden wird, eine Geisel zu verlieren, Freund hin oder her. Er macht klar, dass Harry keine Rolle in dieser Sache spielt, woraufhin dieser pikiert fragt, ob er lediglich ein Statist sei. Nach wie vor nicht ahnend, in welcher Gefahr er schwebt, erklärt er Hans, dass es keinen Sinn hat, ihn mit einer Pistole zu bedrohen, da John dies über Walkie Talkie gar nicht sehen kann. Der panische McClane versucht ein letztes Mal, dem unbelehrbaren Ellis den Ernst der Lage klar zu machen und dass diese Männer nicht zögern werden, ihn kalt zu machen, sollte er weiterhin behaupten, Johns Freund zu sein. Harry lässt aber nicht mit sich reden und fragt gespielt verletzt, wie er sowas nach Jahren der Freundschaft so einfach sagen könne, erntet aber daraufhin nur noch Schweigen von McClane, da er weiß, dass sowohl er als auch Ellis sterben werden, sollte er nachgeben. Als John auch nach mehrfacher Nachfrage nicht mehr reagiert, dämmert es schließlich auch Ellis langsam, dass er sich in eine missliche Lage manövriert hat. Um McClane klar zu machen, dass er keine Spielchen mehr spielt, greift Hans daraufhin zu seiner Pistole und exekutiert ihn mit einem Schuss in den Kopf, sehr zu Johns Entsetzen, der es über Funkgerät mit anhören muss und dem der Belegschaft, die in Panik aufschreien. Gruber nimmt das Walkie Talkie und hält es in den Raum mit den kreischenden Geiseln, sodass John die Angst der Angestellten persönlich hört. Er verlangt energisch die Zündsätze zurück, wenn McClane nicht das Leben weiterer Geiseln riskieren möchte, wissend, dass er früher oder später jemanden finden wird, der ihm wichtig ist. John lässt sich trotz der Drohung nicht darauf ein.
Gruber übermittelt dem LAPD seine Scheinforderungen.
Anschließend meldet Gruber sich persönlich beim LAPD und gibt vor, dass der Verlust von weiteren Menschenleben nicht von den Gangstern gewünscht, während er ungerührt Ellis' Leichnam gegenüber sitzt. Um den Schein des Terrorismus zu wahren verlangt er die Freilassung mehrerer eingesperrter Gefährten, die weltweit inhaftiert sind: sieben Mitglieder der New Provo-Front, fünf Führer der Liberte de Quebec und neun Mitglieder der "Asian Dawn"-Bewegung, sehr zu Karls Verwirrung. Hans gibt ihm im Flüsterton zu verstehen, dass er einmal etwas über sie im Time-Magazin gelesen habe. Wieder an Deputy Chief Robinson gewannt, erklärt er, dass die sich in ihrer Hand befindlichen Geiseln mitsamt seinem Team per Hubschrauber vom Dach des Nakatomi-Plaza bis zum internationalen Flughafen von L.A. befördert werden, von wo aus er weitere Instruktionen geben wird. Zu Robinsons Entsetzen gibt er ihm gerade einmal zwei Stunden Zeit, diese Forderungen zu erfüllen. Dessen Proteste, das dies bei weitem nicht ausreiche, werden von Gruber einfach unterbrochen. Karl fragt sich, ob die Regierung es überhaupt versuchen wird, was Hans aber wenig interessiert; er checkt, wie weit Theo mit dem Tresor ist und dieser kann berichten, dass nur noch ein letztes Schloss übrig bleibe, bevor es Zeit für das Wunder wird, mit dem Hans das elektromagnetische Siegel knacken will. Voller Zuversicht erwidert er lediglich, dass es Weihnachten sei, also genau die richtige Zeit für Wunder. Karl befiehlt er hingegen, McClane ein für alle mal zu erledigen. Der erklärt, dass er mit Fritz die Sprengsätze überprüfen wollte, die bereits am Dach angebracht sind, was Gruber aber selber erledigen will.
Von Angesicht zu Angesicht []
“Nicht schießen! Bitte! Oh, nein! Sie sind einer von denen, nicht wahr? Sie gehören zu denen! Nein, nicht schießen! Bitte tun sie mir nichts! Ich habe Frau und Kinder! Das können sie doch nicht machen! Nein, nein, nein! Ich will nicht sterben! Oh Gott! Es ist aus!”
— Hans trifft erstmals auf den bewaffneten McClane und gibt sich spontan als Geisel aus. (Stirb langsam)
Gruber sieht sich unerwartet dem bewaffneten McClane gegenüber und gibt sich spontan als Geisel aus.
Unterm Dach angekommen legt Hans seinen Revolver ab, bevor er enttäuscht feststellen muss, dass Heinrich das Dach vor seinem Tod nicht fertig für die Explosion präpariert hatte. Als er sich auf den Rückweg macht, trifft er auf McClane, mit einem Maschinengewehr in der Hand und der von Gruber so ersehnten Tasche um den Schultern. Schnell improvisierend gibt Hans sich als entflohene Geisel aus und fleht um sein Leben, bis John ihm versichert, dass er ihm nichts tun wird. Er erklärt, dass er eine entflohene Geisel sei, die versucht habe auf dem Dach Hilfe zu rufen und drängt McClane ihm dorthin zu folgen, wo sein Revolver auf ihn wartet. McClane warnt ihn aber davor weiter zu rennen, da die Verbrecher sich überall im Gebäude aufhalten könnten und macht deutlich, dass er bei ihm bleiben muss, wolle er überleben. Realisierend, dass er nicht zu seiner Waffe kommen kann, ohne sich zu verraten, folgt er McClane widerwillig.
Gruber glaubt McClane getäuscht zu haben, erhält jedoch von diesem nur eine leere Waffe.
Im Computercentrum im 33. Stock erhält Gruber von McClane ein Zigarette, während der ihn in ein Gespräch verwickelt. Er möchte wissen, wo McClane her kommt, da er weder ein Angestellter für Nakatomi noch ein Terrorist ist. Der ist darauf bedacht seinem Gegenüber, vermutlich dessen wahre Identität ahnend, keine Informationen zu geben, die Ellis Gruber nicht ohnehin schon gegeben hat. Er stellt sich als John McClane vor und nach seinem eigenen Namen gefragt, improvisiert Gruber den Namen "Bill Clay", da er auf einer Tafel den Namen "Clay WM" gesehen hat. Gleichzeitig stellt er amüsiert fest, dass der Cop barfuß unterwegs ist. McClane erkundigt sich, ob Bill bereits Erfahrung mit Waffen habe, weswegen dieser vorgibt lediglich ein Wochenende auf einer Nahkampfranch verbracht zu haben, wo mit roter Farbe geschossen wurde, was für einen erfahrenen Polizisten wie McClane sicher lächerlich klinge. McClane wechselt das Magazin des Revolvers und reicht ihn seinem neuen "Verbündeten", kaum hat er ihm aber den Rücken zugewandt, tritt dieser seine Zigarette aus, ruft über das Funkgerät Verstärkung und richtet die Waffe auf John. Der ist alles andere als überrascht von der Wende der Ereignisse, zeigt sich aber auch unbesorgt: Weder folgt er Grubers Aufforderung die Waffe fallen zu lassen, noch sagt er ihm, wo seine Zündsätze sind. McClane gibt an, alle Zündsätze bei der Explosion vernichtet zu haben, weswegen Hans wütend den Abzug betätigt. Zu seinem Verdruss hat John Grubers Spiel durchschaut und ihm einen leeren Revolver gegeben, damit dieser sich verrät.
Gruber bedroht den nicht eingeschüchterten McClane, damit dieser die Zündsätze rausrückt.
Gruber kann die so dringend benötigten Zündsätze wieder in seinen Besitz bringen, weswegen er optimistisch bleibt, dass er sein Ziel erreichen kann.
Karl, Fritz und Franco stoßen zu seinem Glück im selben Augenblick mit dem Fahrstuhl hinzu. McClane eröffnet sofort das Feuer auf das Trio und während Karl noch schnell genug ausweichen kann, rennt Fritz, der direkt hinter ihm ist, aus dem Aufzug direkt in die Schusssalve. Franco bleibt vorerst unverletzt, da er umsichtiger weise noch im Fahrstuhl geblieben war, bevor er blind das Feuer eröffnet, in dem er nur sein Maschinengewehr raushält. Unter dem Dauerbeschuss von Karl und Franco sucht John erneut sein Heil in der Flucht, sodass nur Unmengen Scheiben zu Bruch gehen. McClane geht hinter einem Schreibtisch in Deckung und feuert zurück, wobei er Franco, der vorausgelaufen ist, die Kniescheiben zerschießt. Bei voller Geschwindigkeit fällt der Gangster mit dem Kopf voran in eine Glasscheibe, was seinen Tod zur Folge hat. Hans reagiert sehr schnell und verlangt von Karl, dass er ihm Deckung gibt, während er sich Francos Maschinengewehr schnappt und nun auch das Feuer auf McClane eröffnet. Der Anblick von Glasscherben, die dank Johns wilder Schießerei auf den toten Franco fallen, gibt Gruber die Idee sämtliche Scheiben im Raum zu zerschießen, um Johns Barfüßigkeit zu seinem Vorteil zu nutzen und ihm die Flucht so schwer wie möglich zu machen. Karl versteht die Anweisung anfangs nicht, tut aber dann doch wie verlangt. John benötigt nicht lange, um zu realisieren, was Sinn und Zweck der Action ist. Um zu entkommen, ist er gezwungen ohne Schuhe über ein Meer aus Glasscheiben zu rennen und die Tasche mit den Zündsätzen zurückzulassen. Zum Abschluss wirft Karl noch eine Blendgranate in den Raum und als der Rauch sich verzieht, ist McClane verschwunden. Mit den Zündsätzen wieder in ihrem Besitz ist Gruber erneut zuversichtlich und er rät Karl zu lächeln, da sie wieder im Geschäft sind. Als sie wieder in den 30. Stock zurückkehren, wirft Hans Uli kurzerhand die Tasche zu und trägt ihm auf, die Zündsätze anzubringen und das Dach für die Flucht fertig zu präparieren.
Erfolg und Scheitern des Plans []
“Erste Regel der Terroristenbekämpfung: Häuser, die von ihnen besetzt worden sind, müssen von der Energiezufuhr abgeschnitten werden. Du hast von mir ein Wunder verlangt, Theo, das Wunder heißt: FBI!”
— Gruber täuscht das FBI, um sein Ziel zu erreichen. (Stirb langsam)
Mit der ungewollten Hilfe des FBI öffnet sich dank Grubers Manipulation schlussendlich der Tresor des Naatomi-Plaza.
Als Gruber wieder ins Büro zurückkehrt informiert ihn Theo, dass nun das letzte Schloss geknackt sei und es jetzt Zeit für sein Wunder sei. Hans verspricht ihm dazu zu kommen, sobald er überprüft hat, was das LAPD draußen in der Zwischenzeit treibt. Im Tresorraum zeigt Theo ihm und seinem Assistenten Kristoff kurz darauf per Kamera, dass Mitarbeiter der Stadt angekommen sind, wohingegen er die Männer im Anzug nicht einordnen kann. Hans erklärt ihm, dass sie zum FBI gehören, welche, den Regeln der Terrorismusbekämpfung entsprechend, planen, das Gebäude von der Stromzufuhr zu kappen. Dadurch wird der Stromkreislauf des elektromagnetischen Siegels unterbrochen und den Gangstern endlich der Zugang zum Tresor ermöglicht, wie Hans es geplant hat. Theo ist beeindruckt, als ihm dessen Voraussicht klar wird und noch ehrfürchtiger, sobald das FBI genau in die Hände der Verbrecher spielt und sie die Arbeiter der Stadtwerke zwingen den Block vom Netz zu nehmen. Kaum läuft Nakatomi Plaza nur noch mit dem Notstromaggregat, beobachtet das Trio euphorisch, wie sich die Türen des Tresors automatisch öffnen. Gruber verlangt Verbindung zum FBI und erfährt, dass ein Helikopter zu ihrer Flucht wie verlangt bereitsteht. Zwar haben die Agenten nicht vor, ihr Wort zu halten, Gruber erwartet dies aber auch nicht. Theo teilt er mit, dass sie das Dach in die Luft jagen, sobald sie landen, woraufhin er und seine Männer im Chaos unbemerkt verschwinden können.
Nach dem ihm dank Thornburgs Bericht die Verbindung zwischen McClane und Holly klar geworden ist, nimmt er Letztere als Geisel.
Als die Hubschrauber vom FBI sich nähern informiert Eddie Gruber darüber. Der fordert Holly auf, ihre Kollegen zusammen zu trommeln, bemerkt dann aber wie sie mit versteinerter Miene den transportablen Fernseher betrachtet, in dem ein kleines Mädchen vom skrupellosen Reporter Richard Thornburg interviewt wird und bittet, ihre Eltern mögen nach Hause zurück kommen. Anhand ihres Gesichtsausdruckes realisiert er, dass dies Hollys Tochter ist und einer Ahnung folgend, klappt er den einen umgestoßenen Bilderrahmen hoch, der ein Familienfoto von McClane, Holly und den Kindern zeigt. Nun darüber im Bilde, welche Geisel für seinen Gegenspieler die Welt bedeutet, zieht er grinsend seine Waffe und feuert einen Schuss in die Decke ab, unendlich erfreut die Bekanntschaft von Mrs. McClane zu machen. Er weißt Uli an, die panische Belegschaft aufs Dach zu bringen, sie dort auszusperren und wieder runter zu kommen. Holly greift er sich als zusätzliche Absicherung gegen McClane persönlich.
Gruber schüchtert wütend Holly ein, nach dem sie ihn als "gewöhnlichen Verbrecher" bezeichnet.
Während Theo und Kristoff den Tresor ausräumen, stoßen Hans und Eddie mit Holly im Schlepptau zu ihnen, wobei Gruber voller Vorfreude versucht McClane zu kontaktieren, um ihn über die Wende der Ereignisse zu informieren. Der ist aber nicht zu erreichen, da er beim Versuch herauszufinden, was Hans unterm Dach zu suchen hatte, von Karl abgefangen wurde und sich mit diesem einen brutalen Kampf liefert, besessen davon den Mörder seines Bruder langsam zu töten. Theo schaltet inzwischen die Zündsätze scharf und macht sich auf Hans' Anweisung daran, das Fluchtauto aus dem Truck zu holen, einen Sanitätswagen, mit dem die Bande vorhat als Krankenpfleger im Chaos zu entkommen. Als Holly sieht, dass die Gangster es die ganze Zeit lediglich auf den Inhalt des Tresors abgesehen hatten, macht sie ihre ganze Verachtung deutlich, in dem sie Gruber nach all seinen Reden und seinem Getue als einen gewöhnlichen Verbrecher bezeichnet. Das irritiert diesen derart, dass er das Einsammeln der Beute glatt unterbricht und ihr voller Zorn unangenehm nahe kommt, ehe er klarstellt, dass er ein besonderer Verbrecher ist und sie besser etwas mehr Höflichkeit walten lassen sollte, da er nun auch noch zum Kidnapping übergegangen ist.
Als er erfährt, dass die Geiseln wieder vom Dach rennen, befiehlt Gruber Kristoff, dass Dach in die Luft zu jagen, was er selbst erledigt, als dieser zögert.
McClane schafft es Karl zu besiegen und von einer Kette baumeln zu lassen, anschließend macht er sich auf dem Weg zum Dach, wo er Uli kurzerhand erschießt, gerade als der alle Geiseln dort aussperren wollte. Sich dessen Maschinenpistole bemächtigend sucht er innerhalb der Belegschaft verzweifelt nach seiner Frau, muss aber von ihrer schwangeren Kollegin erfahren, dass sie sich im Tresorraum im 30. Stock in der Gewalt der Verbrecher befindet. Als sich der FBI-Helikopter nähert, versucht McClane den Geiseln klar zu machen, dass die vermeintliche Rettung auf dem Dach in Wahrheit eine Falle ist und sie schleunigst wieder ins Gebäude müssen, bevor alles in die Luft fliegt. Neben all dem Krach des Helikopters und der jubelnden Menschenmasse kann er sich aber nicht verständlich machen, weswegen er sich gezwungen sieht, mit dem MG in die Luft zu schießen und die panische Meute wieder hinunter zu scheuchen. Unglücklicherweise denken die FBI-Agenten deswegen, dass er einer der Terroristen ist, weswegen sie das Feuer auf John eröffnen und ihm den Weg zurück ins Gebäude abschneiden. Eddie hört den Tumult, den die wieder nach unten fliehenden Geiseln veranstalten und informiert Hans darüber, dass "irgendetwas" schief gegangen sein muss. Wissend, dass es sich nur um McClane handeln kann, befiehlt Gruber Kristoff kurzerhand das Dach in die Luft zu jagen, in der Hoffnung ihn ein für alle Mal zu erledigen. Sein Untergebener zögert, da Karl und Uli sich noch dort oben und in Lebensgefahr befinden, doch Gruber, entweder vermutend, dass beide von McClane getötet wurden oder einfach sich nicht darum scherend, reißt ihm den Zünder aus der Hand und betätigt die Sprengsätze selbst. Das Dach fliegt in die Luft, gerade als das FBI zum tödlichen Schuss auf den vom Dach springenden McClane ansetzt, wodurch die Agenten ironischerweise das einzige Opfer der Bombe werden. John selbst kann sich knapp retten, in dem er sich einen Feuerwehrschlauch um die Hüfte bindet und mit seinem Revolver ein Fenster im 30. Stock kaputt schießt und wieder hineinschwingt, während der ausgebrannte Helikopter zu Boden stürzt. Zur selben Zeit wird Theo in der Tiefgarage im Sanitätswagen von McClanes Limousinen Fahrer Argyle gerammt und bewusstlos geschlagen, wodurch auch der Fluchtplan der Gangster durchkreuzt wird.
Tod []
“ Grüß mir die ewigen Jagdgründe. ”
— John McClane, nach dem er Gruber tödlich verwundet hat. (Stirb langsam)
Gruber will McClane ein für alle Mal erschießen.
Schwer verletzt schleppt sich McClane zum Tresorraum, wo er feststellen muss, dass er für die verbleibenden drei Verbrecher nicht mehr genug Munition hat: Das Maschinengewehr ist leer und in seinem Revolver sind nur noch zwei Kugeln. McClane klebt daher seinen Revolver mit Paketklebeband am Rücken fest und knockt Kristoff mit einem Hieb des Maschinengewehrs aus, als dieser mit einem Teil der Beute zur Tiefgarage läuft. Mit einem lauten Schrei macht John auf sich aufmerksam und unterbricht Hans und Eddie beim Verladen der restlichen Beute. Gruber missbraucht Holly sofort als Schutzschild, um vor John sicher zu sein, während Eddie, der keinerlei Sicherheit vor dem rachegetriebene, wenngleich schwer lädierten Polizisten hat, sich langsam dem Handwagen nähert, auf dem sein Maschinengewehr liegt. John ist genauso entrüstet wie zuvor Holly, dass all die Zerstörung lediglich für einen Raubüberfall angerichtet wurde, doch Hans verteidigt, dass man für tot gehalten werden muss, wenn man 600 Millionen Dollar stiehlt, da man sonst ewig gejagt werden würde. Er befiehlt John, das Maschinengewehr fallen zu lassen und verleiht seiner Forderung Nachdruck, in dem er Holly den Revolver gegen die Schläfe drückt, woraufhin John nachgibt. Eddie greift sofort nach seinem Maschinengewehr, doch Hans macht klar, dass McClane ihm allein gehört für all den Ärger, den er verursacht hat. Der stellt schwer verletzt und unbewaffnet, mit den Händen hinter dem Kopf scheinbar sich ergebend, keine große Bedrohung mehr dar, weswegen er die beiden Verbrecher in trügerische Sicherheit wiegen kann. John räumt ein, dass Hans gewonnen hat, doch der hat genug von der Cowboy-Attitüde des Amerikaners und erklärt, dass es in diesem Fall kein Happy End geben wird, in dem der Held mit der Frau in den Sonnenuntergang reitet. Als McClane kontert, dass auch Gruber ein guter Cowboy hätte sein können, zitiert der Gangster den Spruch seines Widersachers aus der ersten Unterredung, "Yippie-Ya-Yeah, du Schweinebacke.". John bricht daraufhin in hysterisches Gelächter aus, worin die Männer nach anfänglicher Verwirrung mit einstimmen. Als Hans die Waffe schließlich auf McClane richtet, ruft der seiner Frau eine Warnung zu, die sofort zur Seite springt. In Sekundenschnelle kann er seinen Revolver hervorholen und Hans in die Schulter schießen und bevor Eddie reagieren kann, bekommt er Johns letzte Kugel in die Stirn verpasst.
Gruber stürzt in den Tod.
Schwer verletzt taumelt Gruber nach hinten und durchbricht die beschädigte Fensterscheibe, wobei er sich nach wie vor an Holly festhält und droht sie mit in die Tiefe zu reißen. Einzig an Hollys Rolex hat Hans noch Halt und während McClane sich verzweifelt bemüht sie abzumachen, will der Verbrecher diese letzte Gelegenheit nutzen, um seine Feinde zu töten. Im letzten Augenblick gelingt es John schließlich, die Uhr los zumachen und Holly zu befreien. Gruber stürzt mit einem überraschten Ausdruck in den Augen aus dem 30. Stockwerk in die Tiefe, wobei Deputy Chief Robinson noch hofft, dass es sich bei diesem um keine Geisel handelt, als er auf dem Boden aufschlägt.
Nachwirkung []
“Es gibt einen Unterschied, ob man seinen Bruder nicht mag oder es einem egal ist, dass irgendein dummer Bulle ihn aus dem Fenster wirft.”
— Simon Gruber gibt zu, dass Rache für seinen Bruder zwar nicht seine Hauptpriorität war, er sie aber vollzieht, wenn es sich ergibt. (Stirb langsam - Jetzt erst recht!)
Sechs Jahre nach Hans Grubers Tod nimmt sein älterer Bruder Simon McClane ins Visier. Wenngleich er vorgibt den Tod von Hans zu rächen wird schnell klar, dass Simon keine hohe Meinung von ihm hat, dafür aber dessen Pragmatismus teilt: Er lässt in ganz New York Bomben explodieren und schickt McClane und seinen unfreiwilligen Gefährten Zeus Carver durch die Stadt, um knifflige Rätsel zu lösen, damit die Explosion verhindert werden. Beide realisieren, dass es unmöglich war eine Bombe in einer U-Bahn zu entschärfen, die in der Nähe der Federal Reserve Bank in die Luft ging. Vom FBI erfahren sie anschließend, dass es sich beim ominösen Simon tatsächlich um Simon Peter Gruber handelt, dem Bruder des verstorbenen Hans Gruber. Die Erwähnung des Namens allein, löst bei McClane einen Rückblick aus und er erinnert sich an den Anblick des Gangsters, als er aus dem 30. Stock des Nakatomi-Gebäudes stürzte. Als Simon anschließend droht, die nächste Bombe in einer Schule explodieren zu lassen, wird jeder verfügbare Polizist in die unzähligen Lehranstalten geschickt, um sie ausfindig zu machen. Nach dem alle Polizisten die Umgebung der Reserve Bank verlassen haben, töten sie die wenigen Ausnahmen an Polizei und Wachpersonal und rauben die dort drin lagernden Goldbarren. Zu spät wird McClane klar, dass das einzige, was es im Geschäftsviertel von New York nicht gibt, Schulen sind und dementsprechend nun auch Gesetzeshüter. Er verflucht sich, dass er darauf nicht schon eher drauf gekommen ist, da auch Hans einst eine große Show abzog, nur um sich zu bereichern.
Wie schon bei seinem Bruder kann McClane nach und nach auch Simons Handlanger ausschalten. Der beweist, dass Rache für seinen Bruder tatsächlich nicht das Hauptmotiv ist und gibt McClane sogar die Möglichkeit, sich mit einem ganzen Laster voller Goldbarren aus dem Staub zu machen, nach dem er selbst erreicht hat, was er wollte, nur um ihn vom Hals zu haben, was der gesetzestreue Cop aber nicht akzeptiert. Als die beiden sich schließlich auf einem Frachtschiff von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, gibt er ihm zu verstehen, dass sein Bruder "ein Arschloch" war. Simon amüsiert das und gibt McClane sogar recht, gleichzeitig beweist er höhere moralische Werte und Skrupel als Hans: Während dieser bereit war, um die 30 Geiseln und sogar eine schwangere Frau zu ermorden, nur um seine Flucht abzusichern, versucht Simon menschliche Verluste auf ein Minimum zu halten, um sein Ziel zu erreichen. Gleichzeitig wird klar, dass die Bombe in der Schule lediglich eine Attrappe ist, da er nicht vorhatte einen Massenmord an Kinder zu begehen. Nichtdestotrotz wird McClane mit seinem Weggefährten auf eine Bombe gefesselt und zum Sterben zurück gelassen. Zeus hinterfragt das, da Simon selbst doch zugab, seinen Bruder nicht einmal leiden zu können, doch der erwidert, dass es einen Unterschied mache, ob man seinen Bruder nicht mögen würde oder es einem egal ist, wenn er aus einem Wolkenkratzer gestoßen wird. Nach dem die Verbrecher fort sind, muss Carver zu dem erfahren, dass kein Gold mit ihnen zerstört werden wird, wenngleich Simon genau dafür von Amerika feindlich gesinnten Mächten engagiert wurde. Wie McClane erklärt, kennt er die Heimtücke der Gruber-Familie und weiß, dass nur eines besser ist, als einen Haufen Goldbarren zu zerstören: Die Welt glauben lassen, man habe es getan, sie aber für sich selbst zu behalten. Wie McClane zuvor entdeckt hatte, hat Simon heimlich sämtliche Goldbarren durch Metallschrott austauschen lassen.
McClane und Zeus können sich gerade noch vom explodierenden Kahn retten, glauben aber Simon habe gewonnen und sei entkommen. Zum Schluss führt nur eine Kopfschmerzmittelverpackung John wieder auf dessen Spur, die Gruber dem zum Sterben zurücklassenden und unter einem Kater leidenden McClane zuvor spöttisch überlassen hatte. Ein ganzes Einsatzkommando kreist Simons restliche Handlanger ein, er selbst will sich aber an John für das Scheitern seines Plans rächen und besteigt mit seiner Rechten Hand einen Helikopter. McClane kann sie schließlich töten, weil sie dicht über dem Boden, aber unter einem Stromkabel fliegen. Mit einem gezielten Schuss und schönen Grüßen an Simsons Gruber kann John das Kabel lockern, so dass es auf die Rotorblätter des Hubschraubers schwingt. Simons Befehl an seine Pilotin, sie wegzubringen, kommt viel zu spät: In ihrer Eile fliegt sie gegen einen Pfeiler, was ihn explodieren lässt und beide sofort tötet.
Bekannte Opfer[]
“Ich wollte das professionell durchziehen. Es sollte schnell und reibungslos über die Bühne laufen, wie es sich für Profis gehört. Bedauerlicherweise war Mr. Takagi anderer Meinung und wird für den Rest seines Lebens nicht mehr unter uns weilen.”
— Hans Gruber erklärt den Geiseln lapidar, weswegen er ihren Chef ermordet hat. (Stirb langsam)
| Mörder | Nummer | Opfer | Umstände |
|---|---|---|---|
| Hans Gruber: | 1. | Joseph Takagi | Exekutiert, weil er sich weigerte, den Sicherheitscode heraus zu geben. |
| 2. | Harry Ellis | Exekutiert, weil McClane sich weigert, ihm die Zündsätze zurück zu geben. | |
| 3.-4 | Specialagent Johnson & Agent Johnson | Mit einer Bombe in die Luft gejagt. | |
| 5.-8. | Hubschrauberbesatzung | ||
| Mörder | Nummer | Opfer | Umstände |
| Indirekt: | 1. | Rezeptionist | Von Karl Vreski erschossen, um das Gebäude zu übernehmen. |
| 2. | Wachmann | ||
| 3.-4. | S.W.A.T.-Fahrer | Von Alexander in die Luft gejagt, um zu verhindern, dass sie das Gebäude stürmen. |
Persönlichkeit[]
“ Damals als Alexander die Größe seines Reiches sah, fing er an zu weinen, denn es gab nichts mehr, dass er erobern konnte. Die Vorzüge einer humanistischen Erziehung.”
— Gruber protzt mit seiner Bildung, zitiert jedoch falsch. (Stirb langsam)
Hans Gruber zog es vor, zwischen einer lockeren und einer einschüchternden Persönlichkeit zu wechseln, um die Leute mit seinem nächsten Schritt zu überraschen, da er viele verschiedene Tricks im Ärmel hatte. Dies ist das Hauptdilemma des Films, da Hans Gruber und John McClane beide versuchen, in einem Kampf der Verstandeskräfte einander einen Schritt voraus zu sein. Hans hatte eine beiläufige Einstellung zum Töten, wie sich zeigte, als er Takagi und Ellis ermordete und beabsichtigte, die Mitarbeiter von Nakatomi zu ermorden, zu denen auch eine schwangere Frau gehörte, was ihm auch bekannt war. Wie sich im Umgang mit Holly zeigte, hatte er auch eine schroffe Haltung gegenüber Menschen, die er nicht kannte.
Gruber hatte auch einen deutlichen, aber eindeutig schwarzen Humor und scheute sich nicht, sehr dunkle und ernste Situationen aufzuhellen. Dies wurde durch seine scheinbar scherzhafte Art mit Karl und Theo gefördert, zwei Menschen, die er vermutlich gut kannte und mochte. Sogar mit McClane schoss er oft humoristische Bemerkungen hin und her, entweder von Angesicht zu Angesicht oder über Funk. Das letzte, was Hans Gruber jemals sagte, war tatsächlich eine Wiederholung von McClanes Catchphrase, das dieser früher im Film scherzhaft über per Funk gesagt hatte.
Als hochintelligenter Mann stellte Gruber gerne sein Wissen zur Schau und rühmte sich seiner hohen Bildung, wie sein Gespräch mit Takagi zeigte. Gruber kannte sich auch mit Wirtschaft und Finanzen aus, und er konnte auch erkennen, was für einen hochwertigen und kostspieligen Anzug jemand trug, indem er diesen nur ansah.
Er schien auch gerne Zeitschriften zu lesen und sich auf Dinge zu beziehen, die er in Forbes und Time gelesen hatte. Während er mit dem LAPD und dem FBI sprach, lenkte Hans ihre Aufmerksamkeit ab, indem er vorgab, ideologische Ziele zu haben, wie von diesen angenommen wurde (im Gegensatz zu dem rein eigennützigen Diebstahl, der die Operation wirklich war), und forderte die Freilassung von angeblich inhaftierten Mitgliedern verschiedener Gruppen in Kanada, Sri Lanka und Nordirland, die diese als "Waffenbrüder" bezeichneten. Das Schicksal dieser Leute kümmerte ihn natürlich überhaupt nicht. Dies ließ Karl ratlos zurück, da es wahrscheinlich nicht Teil des Plans war, oder es war möglich, dass Karl noch nie von einer Terroristengruppe namens Asian Dawn gehört hatte.
Aufgrund seiner eklatanten Missachtung des menschlichen Lebens und der unglaublichen Dinge, die er wegen eines Raubüberfalls getan hatte, hatte John McClane kein Problem damit, Gruber zu erledigen. McClane hielt Gruber wahrscheinlich für eines der widerlichsten Wesen, denen er je begegnet war. Selbst im dritten Film stimmte Hans' entfremdeter Bruder Simon McClane zu und sagte zustimmend, dass sein Bruder tatsächlich ein "Arschloch" gewesen wäre.
Zitate:[]
“ Gut geschnittener Anzug, John Phillips, London. Ist auch mein Schneider. Nur da können Gentlemen einkaufen. Angeblich ist Arafat dort auch Kunde. ”
— Gruber lobt den Anzug von Takagi, sehr zu dessen Irritation. (Stirb langsam)
“ Sie müssen sich nun entscheiden, was sie lieber möchten. Entweder gehen sie aus diesem Raum oder sie werden hinaus getragen. Aber machen sie sich keine Illusionen. Wir haben hier das Kommando! Also, entscheiden sie sich. Jeder einzelne von ihnen. Und vergessen sie eins nicht: Wir haben nichts dem Zufall überlassen. ”
— Hans Gruber warnt seine Geiseln und macht ihnen Hoffnung auf das Überleben, wenngleich deren Tod Teil des Fluchtplans ist. (Stirb langsam)
“ Hervorragend! Die Fahrstühle sind alle dicht! Da kann er von mir aus machen, was er will! Kommt wieder hier her! [...] Karl, die Polizei wird schon auf dem Weg hierher sein, verstehst du? Ich kann sie wieder wegschicken, aber nicht, wenn sie Schüsse hören. Wenn ihr ihn festnagelt, ist er erst mal neutra ... ”
— Hans versucht Karl zu erklären, weswegen der Eindringling vorerst keine Gefahr mehr darstellt, wird aber von seiner rechten Hand abgewürgt. (Stirb langsam)
“ Lass ihn doch. Ich warte auf das FBI, bis dahin kann er so viel quatschen, wie er will. Im Augenblick ist nur eins wichtig: Wir müssen diese Tasche finden! Hilf Uli! Wir brauchen diese Zündsätze. ”
— Gruber teilt Francos Besorgnis nicht, das McClane mit der Polizei redet; ihn interessiert nur die Tasche mit den Zündsätzen. (Stirb langsam)
“ Na schön, sie sind im Anmarsch, wir müssen uns bereit halten. Theo, du bist das Auge, das alles sieht. ”
— Hans bereitet seine Männer auf den Sturm des LAPD vor. (Stirb langsam)
“ Nicht ungeduldig werden. Verwundet sie nur. ”
“ Mach's gleich nochmal. [...] Danke, Cowboy, ich werde über ihren Ratschlag nachdenken. ICH HAB GESAGT, FEUER! ”
— Hans befiehlt Alexander ein weiteres Mal auf den Panzerwagen zu feuern, McClanes Forderung Gnade walten zu lassen, ignorierend. (Stirb langsam)
“ Quatsch! Das ist nicht die Polizei! Das haben wir ihm zu verdanken. ”
— Hans erklärt Fritz ungeduldig, wer ihnen wieder in die Parade gefahren ist. (Stirb langsam)
“ Wenn ihr auf mich gehört hättet, wäre der Mann längst neutralisiert.”
— Hans betont, dass McClane längst ausgeschaltet wäre, wenn Karl auf ihn gehört hätte. (Stirb langsam)
“ Gut, geben sie uns, was wir wollen und retten ihren Freund damit das Leben. Sie spielen hier keine Rolle, darüber sollten sie sich im Klaren sein. ”
— Hans verlangt von John die Zündsätze, damit er Harry Ellis verschont. (Stirb langsam)
“ Haben sie das gehört? REDEN SIE, MANN, WO SIND UNSERE ZÜNDSÄTZE? WO SIND SIE oder soll ich noch eine Geisel erschießen? Früher oder später wird jemand dran glauben, den sie lieben! ”
— Hans lässt nach Ellis' Tod John am Geschrei der Geiseln teilhaben und droht mit noch mehr Blutvergießen, sollte der nicht nachgeben. (Stirb langsam)
“ Hier spricht Hans Gruber. Ich hoffe, sie erkennen die Ausweglosigkeit ihrer Aktionen, wir wünschen keine weiteren Verluste an Menschenleben. [...] Ich habe Kampfgenossen auf der ganzen Welt, die schon seit Jahren in Gefängnissen sitzen. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten mischt sich überall ein, jetzt kann es mal was für mich tun. Folgende Kampfgenossen müssen unbedingt freigelassen werden: In Nordirland die sieben Mitglieder der New Provo Front. In Kanada die fünf inhaftierten Anführer der Liberté de Quebec. In Sri Lanka die neun Mitglieder der Asian-Dawn-Bewegung. [...] Wenn diese revolutionären Brüder und Schwestern frei sind, werden die Geiseln, die sich in unserer Hand befinden, aufs Dach gebracht. Sie fliegen mit uns zusammen in Hubschraubern zum internationalen Flughafen von Los Angeles. Von dort gebe ich ihnen weitere Instruktionen. Sie haben zwei Stunden, um diese Forderungen zu erfüllen. ”
— Hans verhandelt zum Schein mit dem LAPD. (Stirb langsam)
“ Über die stand mal was im Time-Magazin. ”
— Hans erklärt Karl lapidar, wie er auf die Asian-Dawn-Bewegung für seine Scheinforderungen kommt. (Stirb langsam)
“ Es ist Weihnachten, Theo, genau die richtige Zeit für Wunder also bleib optimistisch und melde dich, sobald du die letzte Nuss geknackt hast. ”
— Hans bleibt optimistisch sein Ziel erreichen zu können, auch wenn er mehr und mehr Männer verliert. (Stirb langsam)
“ Sie arbeiten nicht für Nakatomi, hab ich recht? Und wenn sie kein Terrorist sind ... ”
— Hans versucht McClane Informationen zu entlocken. (Stirb langsam)
“ Ich war mal 'n Wochenende auf einer Nahkampfranch. Sie kennen doch das Spiel, wo man so mit roter Farbe schießt? Wahrscheinlich halten sie das für lächerlich. ”
— Gruber gibt vor, nicht im Umgang mit Waffen vertraut zu sein, damit McClane ihm eine Waffe überreicht. (Stirb langsam)
“ Karl. Schieße auf die Scheiben! Du sollst die Fenster zerschießen! ”
— Gruber nutzt spontan McClanes Barfüßigkeit aus. (Stirb langsam)
“ Lächeln, Karl! Wir sind wieder zurück im Geschäft! ”
— Gruber nimmt die Zündsätze wieder an sich. (Stirb langsam, übersetztes Originalzitat)
“ Die sind vom FBI. Die sorgen dafür, dass wir bald im Dunkeln sitzen. Es läuft alles wie am Schnürchen, wie ein Uhrwerk. ”
— Gruber ist seinem Ziel zum Greifen nah. (Stirb langsam)
“ Ok, es wird langsam Zeit ihre Schäfchen zu sammeln, Miss Gennaro. ”
— Gruber sieht es an der Zeit, sich unliebsamer Zeugen zu entledigen. (Stirb langsam)
“ Mrs. McClane. Ich freue mich unendlich, sie kennen zu lernen. ”
— Gruber erfährt dank Richard Thornburg von Hollys wahrer Identität. (Stirb langsam)
“ Los, hoch mit euch, wir gehen jetzt auf's Dach! Sorg dafür, das sie da oben bleiben und dann komm zurück! ”
— Gruber befiehlt Uli, die Geiseln aufs Dach zu ihrem Tod bringen. (Stirb langsam)
“ Theo. 'Ne kleine Überraschung für uns. Setzen sie sich, sie sollen sich setzen! Die Frau eines Polizisten könnte uns noch nützlich sein. McClane? Ich hab 'n paar Neuigkeiten für sie. McClane! ”
— Gruber bringt Holly zum Tresorraum und versucht erfolglos McClane darüber zu informieren, dass er jetzt seine Frau in seiner Gewalt hat. (Stirb langsam)
“Hans Gruber:: Wo ist Mr. Takagi? Joseph Yoshinobu Takagi, geboren in Kioto 1937. Seine Familie ist nach San Pedro, Kalifornien, ausgewandert, das war 1939. Interniert in Manzanar von 1942 bis 1943. Stipdenium an der Universität von Kalifornien, 1955. Doktor der Rechte, Stanford, 1962. 1970, Volkswirt in Havard. Präsident von Nakatomi Trading, stellvertretender Vorsitzender von Nakatomi Investment ...
Joe Takagi: Das reicht!
Gruber: ... und Vater von fünf Kindern.
Takagi: Ich bin Takagi.
Gruber: Wie geht es ihnen? Ist mir eine Ehre, sie kennen zu lernen.”
— Gruber rezitiert den Lebenslauf von Joe Takagi, um ihn aus der Reserve zu locken. (Stirb langsam)
“Joe Takagi: Ich verstehe, es geht ihnen also um unser Projekt in Indonesien. Im Gegensatz zu dem, was Leute wie sie vielleicht denken, wollen wir diese Region entwickeln und nicht ausbeuten.
Hans Gruber:: Das glaube ich ihnen sogar. Ich kenne ihren Artikel im Forbes Magazin. Mr. Takagi, ich könnte den ganzen Tag über Industrialisierung und Arbeitsbedingungen reden, aber ich kann mir nicht erlauben, meinen Job zu vernachlässigen. Mein Partner Theo möchte ihnen gern ein paar Fragen stellen. Genau genommen fehlen uns nur noch ein paar Antworten, das ist alles.”
— Takagi glaubt zu wissen, was die Verbrecher wollen. (Stirb langsam)
“Hans Gruber:: SCHLUSS JETZT! Hinsetzen! Mr. Takagi, ich interessiere mich wirklich nicht für ihren Computer. Mich interessiert nur der Schlüsselcode, mit dem ich Zugang zu den 640 Millionen Dollar bekomme, die als Inhaberpapiere in ihrem Tresor vor sich hinschlummern. Und der Computer kontrolliert den Tresor.
Joe Takagi: Sie wollen bloß Geld? Was für Terroristen seid ihr eigentlich?
Gruber: Wer sagt ihnen denn, dass wir Terroristen sind?”
— Gruber offenbart sein eigentliches Ziel, lediglich Geld. (Stirb langsam)
“Hans Gruber:: Das ist bestimmt ein teurer Anzug, Mr. Takagi. Möchte ihn ungern ruinieren. Ich werde jetzt langsam bis drei zählen. Auf gar keinen Fall bis vier. Nennen sie mir den Code!
Joe Takagi: Ich kenne ihn nicht. Fragen sie in Tokio den Aufsichtsrat. Wenn sie mir nicht glauben, müssen sie mich umbringen.
Gruber: Leider.”
— Gruber gibt Takagi ein letztes Ultimatum und tötet ihn ohne zu zögern. (Stirb langsam)
“Fritz: Ein Wachmann, den wir übersehen haben?
Hans Gruber:: Normalerweise sind das pensionierte Polizisten, aber das hier ist eine andere Handschrift.”
— Hans und Fritz rätseln, wer für Tonys Tod verantwortlich sein könnte. (Stirb langsam)
“Karl Vreski: ICH WERD' DEN KERL UMLEGEN!
Hans Gruber:: Kannst Du! Aber lass Heinrich die Zünder anbringen und Theo muss den Tresor präparieren. Wenn wir die Polizei rufen, wird stundenlang verhandelt. In der Zeit kannst du das ganze Gebäude auseinandernehmen und den Kerl erledigen, aber bis dahin ZIEHEN WIR DAS SO DURCH, WIE ES GEPLANT WAR!
Karl: Und wenn er uns dazwischenfunkt, hmm?”
— Hans verspricht Karl, dass er den Tod seines Bruders zu gegebener Zeit rächen kann. (Stirb langsam)
“Hans Gruber:: ICH HAB DOCH AUSDRÜCKLICH GESAGT, DASS ICH ABSOLUTE FUNKSTILLE WÜNSCHE, BIS ICH...
John McClane: Grüß dich, Hans. Das hat mir kein Mensch gesagt. Wie wär's mit 'nem Aushang am schwarzen Brett? Oh, ich dachte, da ich Tony und seine Kumpel aus dem Verkehr gezogen habe, sind sie, Karl und Franco vielleicht ein bisschen einsam, deswegen melde ich mich.[...]
Gruber:: Das ist ausgesprochen freundlich von ihnen. Ich vermute, sie sind der geheimnisvolle Spielverderber, sie sind ausgesprochen hartnäckig für einen kleinen Wächter.
John McClane: Tut mir leid, Hans, falsch geraten. Was ist? Wollen sie bei diesem Spiel verdoppeln, damit sie ihren Einsatz rausholen können? [...]
Gruber:: Wer sind sie eigentlich?
McClane: Ich bin nur die Fliege im Honig, Hans, der Knüppel zwischen ihren Beinen, der Tritt in ihren Arsch. ”
— Grubers erstes Gespräch mit McClane. (Stirb langsam)
“Hans Gruber:: Sie sind im Vorteil, wissen sie das? Sie kennen meinen Namen, wer sind sie? Einer von den Amerikanern, die als Kind zu viele Filme gesehen haben? So'n kleiner Junge, der nie Beachtung gefunden hat und jetzt denkt, er ist John Wayne, Rambo und Marshall Dillon in einer Person?
John McClane: Wenn ich ehrlich bin war Roy Rogers immer mein großes Vorbild. Auf sein Glitzerhemd bin ich total abgefahren.
Gruber:: "Glauben sie wirklich, dass sie eine Chance gegen uns haben, Cowboy?"
McClane: Yippie-Ya-Yeah, du Schweinebacke. ”
— Gruber verspottet McClane, um Zeit zu schinden. (Stirb langsam)
“Holly Gennaro:: Ich hab eine Bitte an sie.
Hans Gruber:: Welcher Idiot hat sie zum Boss ernannt?
Holly:: Sie selbst. Sie haben meinen Chef kaltblütig ermordet und da ich die Nummer zwei bin, muss ich mit ihnen verhandeln, obwohl ich keinen großen Wert darauf lege, in ihrer Nähe zu sein.
Gruber:: Ich höre.
Holly:: Eine der Frauen ist schwanger. Das Kind kommt frühestens in ein paar Wochen, aber so wie sie jetzt sitzen muss, ist es zu anstrengend für sie. Wenn sie erlauben, würden wir sie in ein Büro bringen, wo sie sich hinlegen kann.
Gruber:: Nein, aber ich kann ihnen ein Sofa bringen lassen. Einverstanden?
Holly:: Einverstanden. Und aus hygienischen Gründen sollten sie uns in Gruppen zur Toilette bringen.
Gruber:: Ja, das ist richtig. Ich kümmere mich darum. Gibt's sonst noch was?
Holly:: Das wäre alles.
Gruber:: Mr. Takagi hatte ein gutes Gespür für Mitarbeiter, Mrs. ...
Holly:: Gennaro. Miss Gennaro.”
— Hans verhandelt mit Holly, nicht ahnend, dass sie die Frau seines unbekannten Widersachers ist, aber widerwillig beeindruckt von ihrem Mut und ihrer Kompetenz. (Stirb langsam)
“Hans Gruber:: Was will denn der?
Harry Ellis:: Ich will gar nichts von euch. Im Gegenteil, ich hab was für euch. […] Alles klar. Na dann komm ich doch mal zur Sache! Offensichtlich seid ihr ja keine Amateure, die es auf Handtaschen abgesehen haben, hab‘ ich recht? So is‘ es doch, nicht?
Gruber:: Offenbar denken sie mit.
Ellis:: Für sowas hab ich ‘ne Nase, ich mag Profis, bin sozusagen selber einer. Ihr seid motiviert, entschlossen und dynamisch, Leute, die im Leben was erreichen wollen. Abgesehen davon, Politik interessiert mich nicht. Vielleicht habt ihr die Schnauze voll von den Kameltreibern und der ganze Scheiße da im Nahen Osten, aber das geht mich nichts an. Ihr wollt hier ‘ne dicke Nummer landen, hab ich recht?
Gruber:: Es ist wirklich erstaunlich, wie sie ganz alleine darauf gekommen sind.
Ellis:: Ist doch so. Business is‘ Business, ihr tragt ‘ne Kanone und ich hab meinen Filzschreiber, wo is’n da der Unterschied? Ich darf mal kurz zusammen fassen: Ihr seid nichts anderes als ‘n Multi, der ‘nen anderen verschluckt und da kommt doch so’ n Giftzwerg, der euch das Geschäft versaut. Hab ich doch schön gesagt. Ja, ja, ich kann das, Big Boss, ich bin euer Retter!
Gruber:: Es ist wirklich erstaunlich, wie sie ganz alleine darauf gekommen sind.
Ellis:: Ja, ja. Der Kerl da oben sollte sich wirklich raushalten, oder? Ich kann ihn euch servieren. Ehrlich. ”
— Der vom Kokain aufgeputschte Ellis beginnt eine arrogantes Verkaufsgespräch mit Gruber und bietet an ihren Gegenspieler auszuliefern. (Stirb langsam)
“Hans Gruber:: 33. Stockwerk. Beeilt euch! Kommt her! Keine falsche Bewegung! Sagen sie mir ganz schnell, wo die Zünder sind!
John McClane: Aber, aber, aber, Hans.
Gruber:: Weg mit der Kanone, McClane, sofort!
McClane: Du ziehst hier 'ne Riesenshow ab, die ist so schlecht, damit kannst du nur im Fernsehen auftreten. Was willst du mit den Zündern, Hans? Ich hab sie nicht mehr, sind alle explodiert. Oder doch nicht?
Gruber:: Ich zähle jetzt bis drei!
McClane: Genau wie bei Takagi? Ups. Na sowas! Hälst du mich für so einen Volltrottel, Hans?
Gruber:: Wer weiß?”
— Hans lässt die Scharade fallen, ruft Verstärkung und bedroht McClane mit einer, wie er zu spät realisiert, ungeladenen Waffe. (Stirb langsam)
“Specialgent Johnson: Hier spricht Specialagent Johnson vom FBI. Das Außenministerium hat die Freilassung ihrer Freunde in die Wege geleitet. Hubschrauber sind unterwegs, wie sie es verlangt haben.
Hans Gruber: Verstanden, wir halten uns bereit.
Johnson: Bevor der kapiert hat, was los ist, ist er ein toter Mann.
Gruber: Wenn die landen, fliegt das Dach in die Luft. Die brauchen einen Monat, um sich durch den Schutt zu wühlen. Bis die merken, was schief gelaufen ist, liegen wir längst unter Palmen am Strand und kassieren 20 Prozent.”
— Specialagent Johnson glaubt sich irrtümlich Hans Gruber gewachsen. (Stirb langsam)
“Eddie: Da muss irgendwas schief gegangen sein. Die kommen alle wieder runter!
Hans Gruber: Jag das Dach in die Luft!
Kristof: Aber Karl ist noch da oben!
Gruber: Ihr tut, was ich sage!”
— Gruber befiehlt das Dach in die Luft zu jagen als er hört, das McClane ihm wieder in die Quere gekommen ist, sich nicht um die Gefahr für seine Männer mehr scherend oder überzeugt, sie sind längst tot. (Stirb langsam)
“John McClane: Du hast gewonnen, Hans.
Hans Gruber:: Immer noch den Cowboy spielen, Mr. McClane? Die Amerikaner sind doch alle gleich. Aber dieses mal verschwindet John Wayne nicht mit Grace Kelly im Sonnenuntergang.
McClane: Das war Gary Cooper, du Arschloch.
Gruber:: Ich hab schon besser gelacht.
McClane: Du wärst auch ein guter Cowboy geworden, Hans.
Gruber:: Das weiß ich. Was hatten sie vorhin zu mir gesagt? "Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke"?”
— Gruber während seiner letzten Konfrontation mit McClane. (Stirb langsam)
Über Gruber:
“ Wir bringen ihnen die neuesten Nachrichten vom Nakatomi-Plaza. Es wird davon ausgegangen, dass die Terroristen von einem gewissen Hans Gruber angeführt werden. Er ist den Behörden als Mitglied der internationalen Volksfront-Bewegung bekannt. Vor einer Stunde hat die Volksfront ein Kommuniqué veröffentlicht, demzufolge wurde Gruber aus der Organisation ausgeschlossen, vermutlich ein Ablenkungsmanöver. ”
— Gail Wallance berichtet in einem Nachrichtenbericht über Gruber. (Stirb langsam)
“Auch wenn sie hier 'ne Riesenshow abziehen und wenn sie noch so große Ideale vortäuschen, sie sind nichts weiter als ein billiger Verbrecher!”
— Holly Gennaro als sie sieht, dass es Gruber lediglich um die Reichtümer im Tresor ging. (Stirb langsam)
Hintergrund[]
- Hans ist der einzige Hauptschurke der Stirb langsam-Reihe, der jemals John McClanes Catchphrase ("Yippie-Ya-Yay, Schweinebacke!") aussprach, was auch seine letzten Worte vor seinem Tod waren.
- Laut Hans Buhringer, dem deutschen Schauspieler, der im Film Fritz darstellte, sprach Alan Rickman einen ausgezeichneten deutschen Akzent und recherchierte akribisch zur deutschen Sprache. Rickman beherrschte sogar den deutschen Akzent.
- Grubers Tod ist dem von Dick Jones aus RoboCop (der im Jahr vor Stirb langsam veröffentlicht wurde) sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Dick Jones schreit, als er in den Tod stürzt.
- In der deutschen Synchronisation von Stirb langsam heißt er "Jack" Gruber. Seine Nationalität wurde von Deutsch zu Britisch geändert. Die Gründe dafür sind nicht bekannt, möglich, dass deutsche Terroristen zehn Jahre nach dem Deutschen Herbst immer noch als ein sensibles Thema angesehen wurde.
- Viele in der Originalversion auf Deutsch gesprochene Sätze sind kurze Sätze und weisen schwere Grammatik- und Wortfehler auf; exemplarisch Gruber zu Karl: „Schieß dem Fenster!“, kurios bedenkt man, dass viele der Schauspieler aus Grubers Team Deutsche waren.
- Im dritten Teil wird er auch in der deutschen Synchronisation als Hans Gruber bezeichnet.
- Im Film ist Gruber der einzige der Terroristen, der mit vollem Namen genannt wird.
- Zudem ist Hans Gruber der einzige Antagonist der Filmreihe, dessen Handlanger alle benannt sind.
- Grubers Plutarch zugeschriebenes Zitat über Alexander, dem Großen, der angeblich weinte, da er nichts mehr zum Erobern hatte, ist falsch. Korrekterweise soll er geweint haben, weil er hörte, es gäbe noch andere Welten, wo er noch nicht einmal diese erobert hatte.
- Ein erstes Anzeichen dafür, dass er, wenngleich intelligent, nicht so klug ist, wie er zu sein glaubt.
- Nach dem Erfolg von Stirb langsam wurde das Handlungskonzept „Einzelkämpfer gegen Terroristen“ vor allem während der 1990er Jahre in zahlreichen Actionfilmen variiert, unter anderem in Alarmstufe: Rot (1992), Passagier 57 (1992), Cliffhanger (1993) oder Air Force One (1997). Gruber dient somit als Inspiration für alle nachfolgendem Bandenanführer, wie zum Beispiel Charles Rane, Eric Qualen oder Egor Korshunov.
- Wenngleich Alan Rickman zwei Jahre vor Jeremy Irons geboren wurde, spielt er den jüngeren Gruber-Bruder.
- Wie Hans Glaub aus dem James Bond-Film Im Angesicht des Todes drei Jahre zuvor wurde Grubers Herkunftsland und Name in der deutschen Version geändert (jeweils in Großbritannien und Polen / Jack Gruber und Jan Kopersky).
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| Stirb langsam-Schurken | ||
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Hans Gruber Alexander | Eddie | Fritz | Franco | Heinrich | James | Karl Vreski | Kristoff | Marco | Theo | Tony Vreski | Uli Stirb langsam 2: Ramon Esperanza | William Stuart Annex-Team | Baker | Burke | Garber | Khan | Major Grant | Miller | Oswald Cochrane | Thompson Stirb langsam 3: Karl | Katya | Mathias Targo | Otto Stirb langsam 4: Thomas Gabriel Casper | Emerson | Mai Linh | Rand | Robert Russo | Trey |