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“You are now in the hands of the SS. My hands, to be exact.”

— Hans Landa zu Aldo Raine

SS-Standartenführer Hans Landa ist der Hauptantagonist aus dem 2009 Kinofilm Inglourious Basterds. Er wurde von Christoph Waltz dargestellt, der für diese Rolle den Academy Award verliehen bekam.

Biografie

Während der Eroberung Frankreichs durch die Nazis besucht Landa, der von Hitler persönlich nach Frankreich geschickt wurde, einen entlegenen Bauernhof. Er trifft den Besitzer, Herrn La Padite, welchen er über dessen Nachbarn, die Dreyfuß, befragt. Familie Dreyfuß sind Juden und werden somit von der SS verfolgt. Obwohl Monsieur La Padite behauptet, dass die Dreyfuß-Familie sich ins Ausland abgesetzt hat, wird Landa schnell klar dass dies eine Lüge ist. Landa erklärt Monsieur La Padite, dass er in Deutschland den Ruf als "Jew Hunter" hätte, da er so gut wie kein anderer Juden aufspüren könne. Landa offenbart La Padite dass er weiß, dass La Padite die Dreyfuß-Familie versteckt. Er bietet La Padite an, ihm Straffreiheit zu verschaffen wenn La Padite ihm sagt wo sich die Familie befindet. La Padite gibt zu, dass sich die Dreyfußens unter seinen Fußdielen befinden. Da Landa und La Padite ihr Gespräch in englisch führen, bekommen die Dreyfußens nicht mit, dass sie verraten wurden und harren weiter aus. Dies erlaubt Landa, drei seiner Soldaten ins Haus zu bitten, welche daraufhin das Feuer auf den Boden eröffnen und die Dreyfuß-Familie ermorden. Lediglich die Tochter, Shoshanna, kann entkommen.

Drei Jahre später betreibt Shoshanna unter dem Decknamen Emmanuelle Mimieux ein Kino in Paris. Als dort eine Premiere für den deutschen Propagandafilm "Stolz der Nation" stattfinden soll, wird Landa dort als Sicherheitsbeauftragter hingeschickt. Emmanuelle ist geschockt, den Mörder ihrer Familie wiederzusehen, Landa jedoch erkennt sie nicht.

Während im Kino die Vorbereitungen für die Premiere laufen, werden eine Gruppe jüdischstämmiger Soldaten, die Inglorious Basterds, nach Frankreich geschickt, um dort die Kinopremiere, in der auch Hitler und Göbbels teilnehmen werden, zu attackieren. Während sich die Basterds mit ihrer Kontaktperson, der deutschen Schauspielerin Bridget von Hammersmark treffen, kommt es zu einem Schusswechsel zwischen den Basterds und deutschen Soldaten, bei denen Bridget verwundet wird. Landa wird später zum Schauplatz gerufen, wo er die Leichen untersucht. Unter den Toten erkennt er einige der Basterds.

Am Tag der Premiere schleust Bridget, die nun einen Gips trägt, einige Basterds ins Kino ein. Als Landa, ein alter Bekannter von ihr, sie anspricht, gibt Bridget ihre Begleiter als Gäste aus Italien aus, dies fliegt jedoch schnell auf, da Landa fließend italienisch spricht und die Basterds nicht. Landa spielt auch auf Bridget's nicht überzeugende Lüge an, sie müsse den Gips wegen eines Unfalls beim Bergsteigen tragen. Überraschenderweise tut Landa jedoch so, als wäre ihm nichts aufgefallen und die Basterds, welche Bomben tragen, dürfen sogar ihre Plätze im Kino einnehmen. Der Anführer der Basterds, Aldo Raine, bleibt noch kurz mit Bridget im Vorraum. Landa bittet Bridget, auf ein Gespräch in sein Büro zu kommen. Im Büro offenbart Landa, dass er in den Ruinen der Gaststätte, in denen die Basterds die Deutschen bekämpft haben, Bridgets Schuh gefunden hat und somit weiß, dass Bridget eine Verräterin ist. Nachdem er ihr den Schuh anzieht welcher passt, springt er auf Bridget zu und erwürgt sie. Er greift daraufhin einen Telefonhörer, ruft seine Männer an und befiehlt, Aldo Raine gefangenzunehmen.

Raine wird mit einem weiteren gefangenen Basterd in einen LKW gebracht und vom Kino forttransportiert. Die beiden Basterds werden in eine nahegelegene Bar gebracht, wo Landa sie erwartet. Landa offenbart ihnen, dass sie noch nicht tot sind, da Landa glaubt, dass die Deutschen den Krieg verlieren werden. Landa erklärt, dass er nur im Kino anrufen müsse, woraufhin die beiden Basterds mit den Bomben aus dem Kino gebracht würden und ihr Plan somit vereitelt wäre. Landa offenbart aber, dass er bereit ist den Basterds zu erlauben den Anschlag auf Hitler auszuführen, wenn ihm daraufhin von den Amerikanern Straffreiheit, die Amerikanische Staatsbürgerschaft sowie ein Haus in den USA und die Medal of Honor verliehen werden. Raine kontaktiert seine Vorgesetzten, welche daraufhin dem Deal zustimmen. Landa lässt den Anschlag geschehen und einige einflussreiche Nazis, einschließlich Hitler, Göbbels und Bormann, werden im Kino ermordet.

Gemäß des Planes fährt Landa mit seinem Funker, welchem ebenfalls Straffreiheit zugesichert wurde, Raine und dem anderen überlebenden Basterd zur Front, wo er sich Raine offiziell ergeben soll. Nachdem er seine Waffen abgegeben hat, erschießt Raine jedoch zum Schrecken Landas den Funker Herrmann. Landa ist außer sich und schreit, dass er einen Deal für Hermanns Leben gemacht hat. Er schreit außerdem, dass Raine für seinen Verrat erschossen werden wird. Raine sieht ein, dass er vermutlich bestraft werden wird, behauptet aber dass er höchstens ausgepeitscht werden wird und dass ihm das schon zuvor geschehen sei. Raine erschießt Landa zwar nicht, da dieser wichtig für die Amerikaner ist, ritzt ihm aber, damit jeder sehen kann das Landa ein Nazi war, mit seiner Machete ein Hakenkreuz in die Stirn.

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