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“Zeig niemals Gnade! Du darfst niemals vergessen, was sie sind!”

— Harrison

Harrison Renard ist ein Schurke aus Coven, der dritten Staffel der Horror-Serie American Horror Story.

Er wurde von Michael Cristofer dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Renard stammt aus einer alten Linie von Hexenjägern. So wurde ihm bereits seit seiner Kindheit der Hass auf Hexen eingeschärft. Bei seiner ersten Jagd übergab er sich vor Panik und ließ die Hexe dabei fast entkommen. Als junger Mann studierte Renard in Yale und übernahm schließlich den Vorsitz von Delphi Trust, dem Finanzinstitut seiner Familie, welches gleichzeitig als Kern der Hexenjäger-Organisation fungiert, und behielt diese Position für 30 Jahre. Renard gilt als einer der reichsten Männer der Vereinigten Staaten.
HankVaterJagd

Renard jagt mit seinem Sohn

Im Jahr 1991 nahm Renard seinen Sohn Hank auf die Jagd mit. Er beruhigte den angespannten Hank und erinnerte ihn daran, dass sie das Schießen auf einem Übungsplatz geübt hatten. Er verriet von seiner Nervosität bei seiner ersten Jagd und reichte Hank dann ein Gewehr und eine Silberkugel. Während sie durch den Wald liefen, hörten sie schließlich ein Geräusch und Renard befahl Hank, stehenzubleiben. Er flüsterte, dass er die Hexe heraustreiben würde so dass Hank ein freies Schussfeld hätte, und trennte sich von seinem Sohn.

Als Renard die Hexe schließlich auf Hank zutrieb, lief sie Hank direkt vor das Gewehr aber Hank konnte nicht abdrücken. Trotz den aufgebrachten Rufen seines Vater und mehrerer Versuche konnte Hank nicht abdrücken und die Hexe nutzte die Gelegenheit um Feuer auf sie zu werfen. Renard stieß seinen Sohn aus dem Weg, wurde dabei aber von dem Feuer getroffen welches seinen Ärmel in Brand setzte. Nachdem Renard das Feuer gelöscht hatte und der Hexe mit seinem eigenen Gewehr in den Kopf geschossen hatte, rief er laut, dass Hank niemals Gnade zeigen dürfe und niemals vergessen dürfe, was die Hexen sind. Danach umarmte er seinen Sohn aber. Als erwachsener Mann wurde Hank ebenfalls ein Agent von Delphi Trust und wurde von Renard beauftragt, sich durch eine Heirat mit Cordelia Goode, der Tochter der Obersten des Hexenzirkels von New Orleans, in den Zirkel einzuschleusen und Bericht zu erstatten. Dies gelingt Hank, der für Jahre als Spion innerhalb des Hexenzirkels agiert.

Hexenkrieg

Schließlich wird Hank aber nach einigen Enttäuschungen nach Atlanta zurückbeordert um mit seinem Vater zu sprechen. Während er wartet trifft er David, einen weiteren Hexenjäger und den Stellvertreter Renards. David führt Hank in das Büro Renards, welcher verrät dass er mit Hanks Arbeit in New Orleans nicht zufrieden ist, da er unter anderem nicht in der Akademie wohnt. Zudem ist Renard nicht über den Pakt mit Marie Laveau zufrieden und als Hank verrät, dass er den Pakt als Teil eines Plans, beide Zirkel zu Fall zu bringen, eingegangen ist, erinnert sein Vater ihn scharf daran, dass er keine eigenen Pläne schmieden sondern Befehle befolgen muss. Er erinnert seinen Sohn daran, dass er ein Spion und kein Jäger ist und dass noch Leute sterben werden, wenn Hank nicht aufpasst. Hank verrät, dass er viel mehr kann, als sein Vater ihm zutraut, und verrät ihm unter anderem von der Hexe aus Baton Rouge, die er getötet hat. Renard behauptet aber wütend, dass Hank das Hotelzimmer mit einer Kreditkarte bezahlt hat, die über die Firma läuft, und dass er David losschicken musste um das zu lösen, und dass dafür ein unschuldiger Angestellter und eine Putzfrau sterben mussten.

HankMitVater

Renard warnt Hank

Renard verrät Hank, dass es wichtig ist dass er zurück in die Akademie kommt, aber Hank will ihm von Cordelias Hellsicht erzählen und verrät, dass ihr ein Unbekannter Säure ins Gesicht geschüttet hat. David verrät, dass es kein Unbekannter war sondern ein agent des Delphi Trusts und dass sie dafür sorgen wollten, dass Cordelia auf ihn angewiesen ist. Geschockt fragt Hank, ob sein Vater wirklich seine Frau entstellt hat, aber Renard entgegnet entrüstet, dass Hank ja wohl hoffentlich keine Gefühle für Cordelia entwickelt hat. Erst als Hank das Kredo des Ordens inbrünstig zitiert, ist Renard beruhigt und behauptet schließlich, dass er die Opfer, die Hank erbringt, durchaus zu schätzen weiß, dass Hank sich aber auch nicht in der Lüge verlieren darf, die er lebt, da auch Cordelia eines Tages getötet werden muss.

Als Renard vom Tod seines Sohns während des Angriffs auf Marie Laveaus Zirkel erfährt, bricht er an seinem Schreibtisch in Tränen aus.

Verhandlungen

Nachdem sich Marie als einzige Überlebende ihres Zirkels mit dem Hexenzirkel von Fiona Goode zusammengetan hat, beschließen sie die Hexenjäger aufzuhalten. Cordelia gelingt es Hanks Verbindungen zu Delphi Trust offenzulegen und so führen Fiona und Marie ein Ritual aus, welches das FBI auf Delphi Trust hetzt und ihre Konten und Geldmittel einfriert. David berichtet Renard schließlich, dass über 50 Prozent ihrer Gelder eingefroren sind, aber der verärgerte Renard behauptet, dass die SEC rein gar nichts gegen sie in der Hand hat. Er trägt David auf, ihre einflussreichen Freunde in der Regierung zu kontaktieren, aber David antwortet, dass er das bereits getan hat und niemand antwortet. Renarrd behauptet zornig, dass diese Niederlage nicht natürlichen Ursprungs ist und dass es Zeit wird, sich endlich um die Hexen in New Orleans zu kümmern.

RenardÜberlegt

Renard sieht sich gezwungen, zu verhandeln

Einige Zeit später informiert David Renard darüber, dass er dafür gesorgt hat dass Hank als ein obdachloser Veteran identifiziert wird, damit keine Verbindungen zu Delphi Trust aufzuspüren sind. Trauernd behauptet Renard, dass sein Sohn also keine Beerdigung und kein Grab erhalten wird. Er behauptet auch, dass Hanks Angriff höchstwahrscheinlich die Ursache für ihr aktuelles Unglück ist und dass sie unbedingt dafür sorgen müssen, dass die Hexen den Fluch, den sie auf Delphi Trust gelegt haben, rückgängig machen. Dafür ist er sogar bereit, die Hexen zu bezahlen. David erklärt sich sogleich bereit, ein Treffen zu organisieren.

Nachdem das Treffen vereinbart wurde, reist Renard mit David und Leibwächtern nach New Orleans um die Hexen zu treffen. Bevor sie das Gebäude betreten, in dem sie sich treffen wollen, warnt Renard die Leibwächter, auf alles vorbereitet zu sein aber sicherzustellen, dass den Hexen kein Haar gekrümmt wird, da sie lebendig sein müssen um den Fluch zu brechen. Der Delphi-Vorstand erreicht schließlich den Konferenzraum, in den auch Fiona Goode, Marie Laveau und ein scheinbarer Kellner treten.

RenardVerliert

Renard akzeptiert seine Niederlage und seinen Tod

Renard will die Verhandlungen beginnen, aber Marie unterbricht ihn und behauptet, dass es sich bei diesem Treffen nicht um Verhandlungen handelt; die Hexen sind nur aus Höflichkeit gekommen, was mehr ist als Renards Sohn jenen Unschuldigen erwiesen hat, die er in Maries Friseursalon ermordet hat. Renard hebt verteidigend die Hände und bezeichnet die Toten als Kollateralschäden. Er behauptet, dass die Firma willens ist, Marie zu entschädigen, dass die Hexen aber im Gegenzug die Firma wiederherstellen müssen, da die Jobs von über 1000 unschuldigen Menschen auf dem Spiel stehen. Marie entgegnet nun aber ihrerseits, dass es sich um Kollaterälschäden handelt. Renard legt schließlich ein Dokument vor, welches von allen im Raum anwesenden Direktoren des Delphi Trust-Unternehmens unterzeichnet wurde.

Renard verrät, dass es sich dabei um einen Vertrag handelt, der einen 100-jährigen Stopp der Hexenjagd verspricht, so dass alle im Raum anwesenden am Zeitpunkt des Vertragsendes tot sind. Verzweifelt lächelnd behauptet er, dass es vorbei ist und die Hexenjäger aufgeben. Für einen Moment scheint es, als würden Fiona und Marie den Gedanken in Betracht ziehen, aber Fiona macht schließlich einen Gegenvorschlag: Die Hexenjäger müssen ihre Organisation sofort auflösen und schwören, nie wieder einer Hexe zu schaden. Natürlich lehnen die Hexenjäger ab und Fiona macht einen weiteren Vorschlag - sie können auch einfach alle sterben. In diesem Moment zückt der Kellner - in Wirklichkeit der Axtmann - seine Axt und beginnt, die Hexenjäger abzuschlachten während Fiona ihre Magie nutzt, um sie zu entwaffnen.

RenardStirbt

Fiona richtet Renard hin

Schließlich bleibt nur noch Renard übrig, der durch die Tür zu fliehen versucht. Als er erkennt, dass diese verschlossen ist, erkennt Renard seine Niederlage an und fügt sich seinem Schicksal. Er macht sich jedoch noch eine letzte Tasse Tee, welche ihm der Axtmann gewährt, und wendet sich an Fiona. Er gratuliert ihr zu ihrem Sieg und Fiona antwortet amüsiert, wie höflich die Harvard-Absolventen doch seien. Renard korrigiert, dass er in Yale studiert hat, und setzt sich dann in Fiona Sessel. Er behauptet, dass die Tötung der Delphi-Direktoren den Krieg zwischen Hexen und Hexenjägern nicht beenden wird, aber Marie erwidert, dass es dennoch eine Freude sein wird, es mitanzusehen. Als Fiona Renard fragt, ob er noch letzte Worte hat, spuckt er ihr nur vor die Füße und schimpft, dass sie zur Hölle fahren soll. Fiona lässt sich nun vom Axtmann dessen Axt geben, holt aus und schlägt Renard damit in den Hals, woraufhin dieser tot auf den Schreibtisch kracht.

Galerie

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