Schurken Wiki
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Dieser Artikel wurde im Juni 2021 als Artikel des Monats vorgestellt.

Kanon

“Und die Rebellion der Jedi wurde niedergeschlagen. Wir werden die Jedi, die noch am Leben sind, ausfindig machen und vernichten. Dieser feige Angriff auf mein Leben hat tiefe Narben hinterlassen und mich deformiert. Doch ich versichere euch, meine Entschlossenheit ist niemals größer gewesen. Um weiterhin allgemeine Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten wird die Republik umgestaltet werden, und zwar zum Ersten Galaktischen Imperium! Zum Wohle und Nutzen einer stabilen und sicheren Gesellschaft!”

— Sidious ruft das Imperium aus

“Lass deinen Tod das Schlusswort in der Geschichte der Rebellion sein! Du bist ein Niemand! [...] Ich bin alle Sith!”

— Palpatine in seiner finalen Konfrontation mit Rey

Imperator Palpatine (mit vollem Namen Sheev Palpatine, unter seinem Sith-Titel Darth Sidious genannt, ehemals: Senator Palpatine und Oberster Kanzler Palpatine) ist der Hauptantagonist des Star Wars-Universums von George Lucas.

Dem verschlagenen Sith-Lord gelingt es, durch raffinierte Manipulation bis zum Obersten Kanzler der galaktischen Galaktischen Republik aufzusteigen und hinter den Kulissen einen blutigen galaxisweiten Bürgerkrieg zu entfesselt, in dem er beide Parteien gegeneinander ausspielt. In der Öffentlichkeit gibt er sich zunächst als wohlwollendes politisches Oberhaupt aus, ist zugleich jedoch der eigentliche Drahtzieher hinter dem als Anführer der Separatisten auftretenden Count Dooku. Im Verlauf des Kriegs kann er seine Macht dank geschickter taktischer Schachzüge immer weiter ausbauen und wandelt schließlich die Republik in das totalitäre Galaktische Imperium um – mit sich selbst als Imperator auf Lebenszeit.

Zur gleichen Zeit gelingt es ihm dank seiner manipulativen Einflüsterungen, den überdurchschnittlich begabten jungen Jedi-Ritter Anakin Skywalker auf die Dunkle Seite der Macht zu ziehen und mit seiner Hilfe die meisten Jedi in einem regelrechten Genozid auszulöschen und den einstmals mächtigen Orden vollständig zu zerschlagen. Mit der uneingeschränkten Macht über die Galaxis und dem zu Darth Vader gewordenen Anakin an seiner Seite, herrscht Palpatine Jahrzehntelang mit eiserner Faust und gnadenloser Härte, während seine skrupellosen und ebenso grausamen Regional-Gouverneure wie Wilhuff Tarkin das Volk mit Angst und Terror unter Kontrolle halten.

Als sich eine Rebellen-Allianz gegen ihn erhebt, wird Palpatine auf Anakins Sohn Luke Skywalker aufmerksam, in dem die Macht ebenfalls stark ist, und will ihn ebenfalls auf die Dunkle Seite ziehen. Bei der finalen Aueinandersetzung mit Luke, wird er schlussendlich von Darth Vader, der sich auf sein früheres ich zurückbesonnen hat, in den scheinbar sicheren Tod geschleudert. Durch Klontechnologie und verderbte Sith-Alchemie kann Palpatine jedoch sein Bewusstsein in einen, heimlich auf dem Planeten Exegol vorbereiteten, Klonkörper transferieren, der aber nicht in der Lage ist, sein schier unfassbares Machtvolumen aufzunehmen und bei lebendigem Leibe zu verfallen und zu verwesen beginnt.

Während er nach einem Ersatz für seine verrottende fleischliche Hülle sucht, setzt er mithilfe der fanatischen Kultisten der Sith-Ewigen den aus seinem Genmaterial erschaffenen Homunkulus Snoke als Obersten Anführer ein, um die Überreste des zerfallenen Imperiums zur Ersten Ordnung zu vereinen. Zuletzt will Imperator Palpatine seinen Geist in den überaus machtsensitiven Körper seiner Enkeltochter Rey transferieren, um dem Tod auf diese Weise erneut zu entgehen. Als sie, die lange Zeit nichts von ihrer Herkunft wusste, sich jedoch weigert, sich der Dunklen Seite der Macht hinzugeben, kommt es auf Exegol unter den Augen tausender seiner Anhänger zu einer allerletzten ultimativen Konfrontation zwischen Gut und Böse, die über Wohl oder Weh der ganzen Galaxis entscheidet.

Auftritte und Darstellung

Seinen ersten Auftritt in der klassischen Original-Trilogie hatte er in Episode V: Das Imperium schlägt zurück (The Empire Strikes Back) aus dem Jahr 1980 und kehrte als Oberschurke in Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Return of the Jedi) von 1983 zurück. In der 1999 bis 2005 veröffentlichten Prequel-Trilogie trat er als aus dem Verborgenen heraus agierender Hauptschurke in Erscheinung. Während er in Episode I: Die dunkle Bedrohung (The Phantom Menace) vom Senator zum Obersten Kanzler aufsteigt, dirigiert er in Episode II: Angriff der Klonkrieger (Attack of the Clones) die Galaxis in einen verheerenden Krieg und löscht in Episode III: Die Rache der Sith (Revenge of the Sith) den Jedi-Orden aus und ernennt sich selbst zum Imperator. Innerhalb der “Skywalker-Saga“ hatte er seinen letzten Auftritt im abschließenden Teil der Sequel-Trilogie, Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers (The Rise of Skywalker), aus dem Jahr 2019.

Desweiteren ist Palpatine ein wiederkehrender Antagonist in der 2003 bis 2005 ausgestrahlten Zeichentrickserie Star Wars: Clone Wars [Anmerkung: Wurde infolge der “Großen Revision“, nach der Übernahme des Franchise durch Disney, für nichtkanonisch erklärt- und mit dem Label “Star Wars Legenden“ versehen], sowie in den 3D-Animationsserien Star Wars: The Clone Wars (2008 bis 2014) und Star Wars: Rebels (2014 bis 2018).

Bei seinem ersten Erscheinen in der ursprünglichen Kinofassung von Das Imperium schlägt zurück wurde der Imperator von der US-amerikanischen Charakterdarstellerin und Malerin Marjorie Eaton (*1901; †1986) verkörpert und sein Text vom neuseeländischen Schauspieler Clive Revill (*1930) gesprochen. Ab Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurde Palpatine in sämtlichen Spielfilmen ausschließlich vom schottischen Schauspieler Ian McDiarmid (*1944) dargestellt, der die Rolle auch im englischen Original der zweiten und vierten Staffel von Star Wars: Rebels sprach.
2004 wurde für die DVD-Veröffentlichung von Episode V Eaton der inhaltlichen Kontinuität wegen gegen McDiarmid ersetzt, mit dem die komplette Szene eigens neu gedreht worden war.

In der deutschen Übersetzung der Original-Trilogie wurde Imperator Palpatine in Episode V von Edgar Ott (*1929; †1994) und in Episode VI von Helmut Heyne (*1906; †2001) gesprochen. Seit dem ersten Teil der Prequel-Trilogie wird er in Filmen und Animationsserien, sowie der neuen Szene in Das Imperium schlägt zurück exklusiv von Friedhelm Ptok (*1933) synchronisiert. Die einzige Ausnahme bilden seine Auftritte als Darth Sidious in Episode I, in denen er von Wolfgang Dehler (*1936; †2003) übersetzt worden war.

Biographie

Vergangenheit

Der junge Palpatine trainiert unter Sith-Lord Darth Plageius.

Durch bisher unbekannte Umstände gelangte Palpatine in die Obhut des Sith Darth Plagueis, der ihn in den Wegen der Dunklen Seite der Macht unterwies. Als Plagueis ihm alles beigebracht hatte, was er wusste, wurde er von seinem eigenen Schüler im Schlaf ermordet. Palpatine unterwies später einen jungen, abtrünnigen Jedi mit dem Namen Count Dooku (Darth Tyranus), an den er Teile seines Wissens weitergab.

Episode I - Die dunkle Bedrohung

Palpatine stiftet die Handelsföderation zu einer Blockade gegen Naboo an...

Palpatine plante, Chaos in der politischen Welt zu verursachen um so Kanzler der Republik zu werden. Als Darth Sidious nahm Palpatine mit Nute Gunray, dem Anführer der Handelsföderation, Kontakt auf. Mit dem Vizekönig plante er eine Handelsblockade gegen den Planeten Naboo, die er zur Invasion Naboos ausnutzte. Die Droidenarmee der Handelsförderation begann Naboo zu erobern, Naboos Königin Amidala konnte jedoch von dem Jedi-Meister Qui-Gon Jinn und seinem Padawan Obi-Wan Kenobi gerettet werden. Obwohl er als Sidious die Handelsförderation ausnutzte, sprach Palpatine im Senat offen gegen diese, um Sympathien zu erwerben. Als die Jedi Königin Amidala vor den Senat brachten, damit diese dort um Hilfe bitten konnte, schaffte es Palpatine, Amidala überreden, ein Misstrauensvotum gegen Kanzler Valorum zu fordern.

… und nutzt die politische Krise, um sich das Amt des Hohen Kanzlers zu erschleichen.

Valorum wurde tatsächlich als Kanzler abgesetzt und nach einigen Abstimmungen ernannte man Palpatine zu dessen Nachfolger und somit zum neuen Kanzler. Palpatine begann außerdem, sich für den ehemaligen Sklavenjungen Anakin Skywalker, den die Jedi auf ihrer Flucht getroffen und mitgenommen hatten, zu interessieren, da er in ihm eine unglaubliche Präsenz der Macht spürte. Als Amidala und die Jedi nach Naboo zurückkehrten um Naboo zurückzuerobern, schickte Palpatine seinen Sith-Schüler Darth Maul um die Handelsförderation zu unterstützen. Maul war zuvor ebenfalls entsandt worden um zu verhindern, dass die Jedi und Amidala Coruscant erreichen, wurde jedoch auf dem Wüstenplaneten Tattoine von Qui-Gon abgehängt.

Auf Naboo gelang es Amidala und ihren Verbündeten, Naboo von der Droidenarmee der Handelsförderation zurückzuerobern und Maul wurde, obwohl es ihm gelang, Qui-Gon Jinn zu töten, im Kampf von Obi-Wan getötet. Nach dem Tod Mauls wurde den Jedi klar, dass die Sith nach 1000 Jahren wieder eine Bedrohung darstellten.

Episode II - Angriff der Klonkrieger

Palpatine nutzt die Separatistenkrise, um seine Machtfülle weiter auszubauen...

Jahre später war nun Obi-Wan ein Jedi-Meister und Anakin, zu einem jungen Mann herangewachsen, sein Padawan. Palpatine hatte außerdem ein väterliches Verhältnis zu Anakin aufgebaut.

Auf Palpatines Befehl erschuf dessen neuer Schüler, der ehemalige Jedi Count Dooku, eine Seperatisten-Union mit Hilfe der führenden Mitglieder der Handelsförderation, der Techno-Union, dem Banken-Clan und anderen wirtschaftlichen Organisationen. Die Seperatisten stellten sich gegen die Republik und begannen auf Geonosis die Fertigung einer Droidenarmee. Während die Jedi nachforschten, fand Obi-Wan auf Kamino eine Klonarmee, welche vor Jahren von dem Jedi Sifo-Dyas in Fertigung gegeben wurde. Die Jedi nutzten die Klonarmee um sich der Droidenarmee auf Kamino entgegenzustellen, wussten jedoch nicht dass sie damit Palpatine in die Hände spielten, welcher sich der Armee vollkommen bewusst war und plante, dass diese den Jedi in die Hände fällt.

… während er sich als eigentlicher Drahtzieher hinter dem Separatistenführer Count Dooku verbirgt.

Auf Geonosis wurden über 200 Jedi im Kampf getötet und die wenigen übrigen gewannen nur, weil Yoda mit den Klonen eintraf. Die Jedi konnten jedoch nicht verhindern, dass die Seperatisten mit einigen Armeen entkommen und dass auch Dooku flüchtet. Die Schlacht von Geonosis begründete den Beginn der Klonkriege zwischen der Republik und den Seperatisten. Palpatine diente als Kanzler zwar als Anführer der Republik, leitete jedoch als Sidious auch die Seperatisten und spielte beide gezielt gegeneinander aus. Im Senat wurden Palpatine aufgrund des Krieges Notstandsvollmachten erteilt, die dieser versprach, nach Kriegsende abzugeben.

Nach seiner Flucht von Coruscant kam Dooku auf Coruscant, wo er sich mit seinem Meister traf. Er händigte Palpatine wichtige Pläne aus, welche Baupläne für den geplanten Todesstern beinhalteten.

The Clone Wars

Kriegsführung auf beiden Seiten

Palpatine dirigierte den Kriegsverlauf so, dass weder die Konföderation noch die Republik trotz all ihrer Bemühungen ein schnelles Kriegsende einläuten könnten. Der Kanzler konnte mit seinen Sondervollmachten die Einsätze der Jedi beeinflussen. Doch je länger der Krieg andauerte, desto kritischer wurden die Stimmen, die Palpatines besondere Machtbefugnisse mit Sorge betrachteten. Sie sahen die demokratische Staatsform der Republik in ernster Gefahr. Selbst Palpatines Versprechen, die ihm auferlegte Macht nach Beendigung des Konflikts zurückzugeben, verschleierte sich, als der Kanzler immer mehr Vollmachten an sich nahm, um den Kriegsverlauf scheinbar zu Gunsten der Republik zu beschleunigen. Der Senat verlor stetig an Mitbestimmung und unter einigen Senatoren keimte der Gedanke an eine Rebellion auf, um die scheinbar verloren gegangenen Prinzipien von Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit wiederherzustellen. Chandrilas Senatorin Mon Mothma und Bail Organa, der Senator Alderaans, waren die ersten, die Palpatines raschen Machtgewinn kritisch beäugten.

Offenkundig handelte Palpatine stets im Interesse des Senats und seines Volkes. Tatsächlich verfügte Palpatine galaxisweit über ein Netz von Spionen und Agenten, die den Kanzler viel früher über die Entwicklung des Krieges informierten, als es die Jedi konnten. Durch seine Agenten konnte er den Delegierten außerdem falsche Informationen zuspielen oder unliebsame Hindernisse aus dem Weg räumen.

„Schon bald werden die Jedi nicht nur mit euch im Krieg sein, sondern auch mit dem Hutt-Clan.“
— Palpatine zu Asajj Ventress

Um den Krieg noch mehr auszuweiten und weitere Planeten in den Konflikt mit einzubeziehen, beauftragte Palpatine Graf Dooku damit, Zwietracht zwischen der Republik und den Hutten zu säen. Die Attentäterin und Dunkle Jedi Asajj Ventress handelte daraufhin dem Auftrag entsprechend und entführte Jabbas Sohn Rotta. Als Jabba mit dem Senat Kontakt aufnahm, um von der Republik Hilfe zu erbitten, war Palpatine bereit dem Hutten zu helfen, vor allem da es dadurch möglich wurde, bei erfolgreicher Rettung die Hyperraumrouten der Hutten zu benutzen. Obwohl Dooku alles versuchte, um die Entführung des Hutten den Jedi zuzuschieben, scheiterte der Sith-Lord und die Republik ging eine Vereinbarung mit den Hutten ein. Als es der Republik im späteren Kriegsverlauf gelang, einen der führenden Köpfe der Konföderation, Nute Gunray, festzunehmen, fürchtete Palpatine, dass dieser bei einem Verhör durch die Jedi wichtige Informationen, auch Darth Sidious betreffend, preisgeben könnte. Deshalb nahm Palpatine mit Dooku Kontakt auf, damit dieser dafür Sorge trage, dass Gunray entweder befreit oder getötet werden sollte. Durch Asajj Ventress konnte der Vizekönig letztlich aus den Händen der Republik befreit werden. Während die Klonkriege weiter anhielten, nahm Palpatine als Darth Sidious Kontakt mit dem Kopfgeldjäger Cad Bane auf. Der Sith-Lord bot ihm eine beträchtliche Bezahlung für den Diebstahl eines Holocrons aus dem Jedi-Tempel auf Coruscant an. Der Duro willigte ein und beschaffte das Jedi-Artefakt, auf dem sich die Namen mehrerer machtsensitiver Kinder befanden. Palpatines Plan war es, diese Kinder entführen zu lassen und sie in seiner geheimen Basis auf Mustafar zu Spionen der Dunklen Seite auszubilden. Sein Vorhaben scheiterte jedoch, als seine Basis entdeckt und die Kinder befreit werden konnten.

„Sie haben das mandalorianische Volk dermaßen aufgebracht, dass die Death Watch bei einer Besetzung durch die Republik wie Helden gefeiert werden.“
— Dooku zu Palpatine

Bald darauf leitete er Dooku dazu an, sich mit der Death Watch, einer aggressiven Splittergruppe der Mandalorianer, zu verbünden und ihnen eine eigene Flotte und eine Droidenarmee zur Seite zu stellen. Sein Plan war, dass die Death Watch Mandalores Herzogin Satine Kryze vernichtet, die Republik daraufhin eingreift und sich der Planet deshalb den Separatisten anschließt. Dies schlug jedoch fehl, da die Herzogin von Obi-Wan Kenobi mehrfach gerettet wurde und sie einem weiteren Anschlag auf Coruscant entkommen konnte. Um Mandalor doch noch von der Republik abspalten zu können, verübten Death-Watch-Mitglieder einen Anschlag auf den stellvertretenden Minister Mandalors und verfälschten dann eine Disk von ihm, die für den Senat gedacht war. Diese Fälschung ließ Palpatine vor der Abstimmung über eine republikanische Besetzung des Planeten abspielen, um den Senatoren zu verdeutlichen, dass ein Eingreifen der Republik unumgänglich sei. Auch dies schlug jedoch fehl, da Satine die Original-Disk von einem Informanten erhielt und so Mandalores Abspaltung von der Republik abgewandt werden konnte.

Das Zillo-Biest

Nachdem die Republik, unter der Führung von Mace Windu, auf dem Planeten Malastare eine neue, gegen Droiden extrem effektive Waffe einsetzte stürzte in einem riesigen Umkreis die Erde ein. Während Meister Windu mit Ponds die Klone evakuieren wollte begegneten sie einem gewaltigen Zillo-Biest. Die Dugs wollten es tot sehen, während Meister Windu es auf einen unbewohnten Planeten des Äußeren Randes umsiedeln wollte. Nakha Urus wollte den Vertrag für ein Bündnis mit der Republik jedoch nur unterzeichnen wenn sie ihnen helfen würden das Tier zu töten. Da dieses eine unverwundbare Schuppenpanzerung besitzt konnten weder Klone noch Jedi etwas gegen es ausrichten, bis Anakin auf die Idee kam es mit RX-200 Panzern zu betäuben. So hielten die Dugs es für tot und Urus unterschrieb den Vertrag.

Palpatine, der aufgrund seiner scheinbar undurchdringlichen Schuppen auf das Geschöpf aufmerksam wurde, wollte es auf Coruscant von Sionver Boll eingehend untersuchen lassen. Trotz der starken Bedenken von Mace Windu setzte er sein Vorhaben in die Tat um. Sein Plan war es aus den Schuppen des Wesens eine unzerstörbare Rüstung für die Klontruppen zu produzieren. Als Doktor Boll ihn darauf hinwies das sie die Schuppen über einen längeren Zeitraum kompliziert entfernen müsste um die Substanzen für die Rüstungen zu gewinnen befahl Palpatine ihr das Zillo zu töten, da dies wesentlich schneller ginge. Die Menge des Giftgases genügte jedoch nicht um es zu töten. Es brach daraufhin in Raserei aus und wütete sich seinen Weg durch Coruscant. Als es bei dem Senatsgebäude angekommen ist, versuchte Palpatine mit Anakin und Padmé Amidala in einem Shuttle zu flüchten, was jedoch misslang, da das Schiff von dem Zillo-Biest gepackt wurde. Schließlich konnten Yoda und Aayla Secura es ablenken, so dass Anakin den Shuttle mit seinem Laserschwert teilen konnte um sie zu befreien. Palpatine und eine Senatswache konnten jedoch nicht aus dem nun herabfallenden Cockpit springen und nur knapp von Mace Windu und Obi-Wan Kenobi per Macht vor dem tödlichen Fall bewahrt werden. Die Senatswache half dem Kanzler dann aus dem Cockpit und so konnte er knapp der riesigen Hand des Biestes entgehen, die kurz darauf das Shuttle-Cockpit sowie die Senatswache zerquetschte. Unmittelbar danach befahl der Sith-Lord die Tötung des Wesens, welches daraufhin von Republikanischen Kanonenbooten mit Giftgasbomben angegriffen wurde. Schließlich sackte es zusammen und wurde nach seinem Tod in eine seiner Forschungseinrichtungen transportiert. Anschließend gab er Doktor Boll die Anweisung es zu klonen.

Dookus Loyalitätsbeweis

Palpatine beäugte den Werdegang von Dookus Schülerin Asajj Ventress bereits seit längerem sehr kritisch. Doch inzwischen war sie so mächtig geworden, dass er in ihr eine akute Bedrohung sah, da er fürchtete, dass Dooku sie ausbildete, um ihn zu stürzen. Dooku wies Sidious jedoch darauf hin, dass er ihm die Treue geschworen hatte und er ihn niemals stürzen würde. Davon ließ Palpatine sich jedoch nicht umstimmen, da er selbst bestens mit dem Verrat der Sith vertraut war. So befolgte Dooku seinen Befehl widerwillig und kontaktierte kurz darauf seine Flotte im Sullust-System, die gerade gegen die Republik ankämpfte. Er befahl TJ-912 mit allen Kanonen auf das Kommandoschiff seiner eigenen Flotte zu feuern, da Ventress in dessen Hangar gegen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi kämpfte. Fast zeitgleich berichtete er Ventress davon, dass er ihre Verstärkung zurückbeorderte, da er kein Versagen mehr von ihr duldete. Doch obwohl seine Schülerin gegen die beiden Jedi auf sich allein gestellt war und das Kommandoschiff in dem sie kämpften innerhalb kürzester Zeit zerstört wurde, konnte sie fliehen und durch einen Vulture-Jäger, der in den Hangar des Schiffs flog, auch der Verhaftung durch die Jedi entkommen. TJ-912 meldete Dooku anschließend allerdings, dass das Kommandoschiff zerstört wurde und es keine Überlebenden gäbe.

Die schwer verletzte und erschöpfte Ventress wurde nach der Schlacht jedoch von Piraten geborgen und behandelt. Sie erwürgte die Gruppe und flog anschließend mit dem Piratenshuttle nach Dathomir, wo sie von den Nachtschwestern empfangen und behandelt wurde. Währenddessen informierte Dooku seinen Meister über den vermeintlichen Tod seines Handlangers. Palpatine, der erfreut über den erneuten Loyalitätsbeweis seines Schülers war, spürte ebenfalls nicht, dass Ventress noch lebte und auf Rache aus war.

Kampf gegen Maul

Nachdem sein tot geglaubter Schüler Darth Maul seine Verletzungen überlebt hatte und gemeinsam mit seinem Bruder Savage Opress erneut nach Macht strebte, kehrte Obi-Wan Kenobi nach einem Duell mit den Zabraks zurück und versuchte den Hohen Rat und Palpatine zum Eingreifen zu bewegen. Palpatine jedoch schüttelte ihn mit der Aussage, dass Maul und Savage keine Bedrohung für die Republik darstellen würden, ab. Allerdings behielt er die weiteren Geschehnisse im Auge. Als er schließlich eine Erschütterung der Macht spürte, befahl er Mas Amedda, der als einziger von seinem Geheimnis wusste, sein Schiff fertig zu machen.

In Sundari angekommen, würgte er sich seinen Weg zum Thronsaal frei. Dort lieferte Palpatine sich ein spektakuläres Duell mit den beiden Zabraks, welches er klar dominierte. Er spielte regelrecht mit den Brüdern und es gelang ihm mühelos Savage Opress zu töten. Daraufhin besiegte er Maul. Als dieser voller Angst um Gnade flehte, sagte ihm Sidious, dass er ihn nicht töten werde, aber andere Pläne für ihn habe. Palpatine folterte seinen wehrlosen Ex-Schüler daraufhin voller Vergnüngen mittels Machtblitzen.

Nachforschungen der Jedi

Nachdem die Sache mit Sifo-Dyas' Lichtschwert geklärt war, wandte sich Palpatine wieder den dringlichen Aufgaben der galaktischen Politik zu. Dass Meister Yoda die Stimme des verstorbenen Qui-Gon Jinns in der Macht vernahm, wusste der Kanzler trotz seinem engen Kontakt zum Hohen Rat dennoch nicht, aber als dieser sich in einer Untersuchung befand, schickte Palpatine Anakin Skywalker um den alten Jedi an einer Teilnahme an einer Notfallsitzung zu bitten. Da sich Yoda allerdings nicht in der Lage sah, eine solche Sitzung über sich ergehen zu lassen, lag es an Mace Windu sich mit Palpatine zu treffen. Von dieser Sitzung aus kontaktierte Windu auch den Orden, um sich über Yodas Gesundheitszustand zu erkundigen.

Episode III - Die Rache der Sith

Palpatine befiehlt Dooku's Tod.

Fünf Jahre nach Kriegsbeginn tobten die Klonkriege noch immer. Der Anführer der Seperatistenarmee, General Grievous, schaffte es, mit seiner Flotte Coruscant angreifen und, während im All die Raumschlacht tobte, den Planeten infiltrieren und Palpatine entführen. Die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker wurden entsandt um den Kanzler zu retten und konnten Grievous Flaggschiff tatsächlich betreten. Dort fanden sie den gefesselten Kanzler vor, welcher sie auf Count Dooku aufmerksam machte. Dooku erscheinte hinter den Jedi und verwickelte sie in einen Kampf, in dem Kenobi bewusstlos geschlagen wurde. Anakin konnte Dooku jedoch alleine bezwingen und wollte ihn gefangennehmen, Palpatine forderte jedoch, zu Dookus Überraschung, dass Anakin Dooku tötet. Obwohl sich Anakin vorerst weigerte, ließ er sich von Palpatine überzeugen und ermordete (unwissentlich) dessen Schüler. Tatsächlich hatte Palpatine bereits seit langem vor, Anakin auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen und ihn zu seinem neuen Sith-Schüler zu machen. Palpatine versuchte ebenfalls, Anakin zu überzeugen Obi-Wan zurückzulassen, Anakin weigert sich jedoch und trug Obi-Wan.

Palpatine gibt sich Anakin Skywalker als Sith-Lord zu erkennen.

Als Grievous' Flaggschiff, welches während der Raumschlacht enormen Schaden genommen hatt, abstürzte, konnte Anakin das Schiff erfolgreich auf Coruscant bruchlanden und rettete somit Palpatine's Leben. Zurück auf Coruscant begann Palpatine, Anakin zu manipulieren. Als Anakin Visionen vom Tod seiner Frau Padme hatte, eröffnet Palpatine ihm dass der Sith-Meister Darth Plagueis Legenden zufolge die Macht hatte, Menschen vom Tod zu bewahren und dass er all sein Wissen an seinen Schüler Darth Sidious weitergegeben hatte. Palpatine nutzte außerdem Anakin's Frustration über den Jedi-Rat aus, um ihn als seinen Spion im Rat zu verwenden. Der Jedi-Rat forderte im Gegenzug, dass Anakin den Kanzler ausspioniert. Um Anakins Vertrauen zu bewahren, eröffnete Palpatine ihm, dass seine Geheimdienste den Aufenthaltsort von General Grievous ausfindlich gemacht haben. Tatsächlich hatte Palpatine jedoch vor, Anakin von seinem Meister Obi-Wan zu trennen, da ihm klar war, dass der Rat Obi-Wan gegen Grievous schicken würde. Dies erlaubte Palpatine, Anakin zu manipulieren, ohne dass Obi-Wan sich einmischte.

Palpatines wahres Gesicht offenbart sich im Kampf gegen Jedi-Meister Mace Windu.

Letztendlich offenbarte sich Palpatine Anakin als der Sith-Lord Darth Sidious. Anakin war zuerst geschockt, tötete Palpatine jedoch nicht, sondern kehrte zum Jedi-Tempel zurück, wo er Jedi-Meister Windu Bericht erstattete. Dieser zog sofort mit drei weiteren Jedi-Meistern zum Büro des Kanzlers, um Palpatine zu verhaften, dieser zückte jedoch sein Lichtschwert und verwickelte die Jedi in einen Kampf. Er erschlug Agen Kolar und Saese Tiin mit Leichtigkeit und tötete kurz darauf auch Kit Fisto. Lediglich Windu konnte sich Palpatine gegenüber behaupten und diesen auf dem Fenstersims des Kanzlerbüros entwaffnen. Nach dem Verlust seines Lichtschwerts versuchte Palpatine, Windu mit Energieblitzen zu töten, dieser lenkte die Blitze jedoch zurück auf Palpatine. Die Energieblitze und die entstandene Hitze deformierten Palpatine stark und kosteten ihn scheinbar alle Kraft. Palpatine ergab sich, Windu wollte ihn jedoch trotzdem hinrichten, um die Gefahr durch die Sith ein für alle Mal zu vernichten. Er wurde jedoch von Anakin abgehalten, der erkannt hatte, dass er nur mit Palpatines Wissen Padme vor dem Tod bewahren konnte. Anakin schlug Windus Hand ab, wodurch dieser auch sein Lichtschwert verlor. In diesem Augenblick schleuderte Palpatine triumphierend neue Energieblitze auf Windu, die ihn töteten und aus dem Fenster schleuderten.

Palpatine ruft das Imperium aus und proklamiert sich zum Imperator auf Lebenszeit.

Anakin war geschockt über das, was er getan hatte, ließ sich jedoch weiterhin von Palpatine überzeugen, dass die Jedi die wahren Verräter seien. Er unterwarf sich Palpatine, der ihn zu seinem Schüler macht und ihm den Sith-Titel Darth Vader gab. Er entsendete Vader mit einem Battalion Klonkrieger zum Jeditempel, wo diese sämtliche übrigen Jedi im Tempel, einschließlich der Jünglinge, töteten. Palpatine rief außerdem die Order 66, eine geheime Befehlsformel die in jedem Klon integriert war, aus. Dadurch wendeten sich die Klonkrieger, welche im ganzen Universum an der Seite der Jedi kämpften, gegen ihre Jedi-Generäle und ermordeten diese. In ihrer Überraschung konnten sich nur wenige Jedi wehren oder entkommen und binnen Stunden war fast der gesamte Jedi-Orden ausgelöscht. Auf Coruscant berief Palpatine eine Sondersitzung des Senates, in der er von einer Verschwörung der Jedi berichtete, die auch ein Attentat auf ihn beinhaltete. Palpatine behauptete, dass er trotz seiner Deformierung durch die Jedi-Attentäter nie entschlossener gewesen wäre und erklärte, dass die verbliebenen Jedi gejagt und zur Strecke gebracht werden sollten.

Palpatine stellt sich Meister Yoda zum Lichtschwert-Duell.

Er behauptete außerdem, dass die Republik zu ihrer eigenen Sicherheit zum Galaktischen Imperium umfunktionieren werde, mit ihm als Imperator. Der Senat begrüßte dies mit donnerndem Applaus. Nach Vaders Erfolg im Jedi-Tempel schickte Palpatine ihn auf den Lavaplaneten Mustafar, wo sich die Führungsriege der Seperatisten versammelt hatte. Da er diese nun nicht mehr benötigte, befahl Palpatine Vader, sämtliche Vorstandsmitglieder der Seperatisten zu töten und die Droidenarmeen abzuschalten. Während Vader auf Mustafar die Seperatisten tötete, wurde Palpatine auf Coruscant von Jedi-Meister Yoda konfrontiert, der die Order 66 überlebt hatte. Es kam zum Kampf zwischen den beiden, in dem Palpatine Yoda überwinden konnte und ihn zur Flucht zwang.

Palpatine weidet sich an der schmerzhaften Umwandlung Anakins in Darth Vader.

Nach dem Kampf gegen Yoda spürte Palpatine, dass Vader in Lebensgefahr schwebte. Er befahl, sofort ein Shuttle bereitzumachen, dass ihn nach Mustafar brachte. Dort angekommen fand er den komplett verbrannten Vader, dem Tode nahe. Vader war von Obi-Wan, der ihm nach Mustafar gefolgt war, konfrontiert und im Kampf besiegt worden. Palpatine ließ Vader sofort nach Coruscant zurückbringen, wo Vader durch Medidroiden das Leben gerettet wurde. Um am Leben zu bleiben musste Vader jedoch eine schwere Rüstung tragen und ein Großteil seiner Körperteile mussten durch Prothesen ersetzt werden. Als Vader wieder zu sich kam fragte er nach Padme, Palpatine offenbart ihm jedoch dass Vader sie in seinem Zorn auf Mustafar, wohin sie ihm gefolgt war, getötet hatte. Wutentbrannt zerstörte Vader mit der Macht die Medidroiden um sich herum. Nach seinem ultimativen Triumph über die Jedi befahl Palpatine den Bau des Todessterns.

Rebels

Jedi auf Lothal

Nach dem Tod des Großinquisitors entsandte Palpatine Darth Vader nach Lothal, um die dortige Rebellenbewegung, deren Mitglieder – die Jedi Kanan Jarrus und Ezra Bridger – für den Tod des Großinquisitors verantwortlich waren, zu vernichten. Auf Lothal traf Vader dann auf die Jedi, woraufhin ein Kampf entbrannte. Nachdem die Jedi entwischen konnten, kam es im Orbit zu einer Raumschlacht, bei der auch Vader beteiligt war. Dort kam es zu einem geistigen Kontakt zwischen Vader und seiner einstigen Padawan-Schülerin Ahsoka Tano, welche auf der Seite der Rebellen kämpfte. Aufgrund eines Missgeschicks der Imperialen, welche auf Befehl Vaders die Ghost, das Schiff, auf welchem sich alle drei der Jedi befanden, mit dem Traktorstrahl einfangen sollten, stattdessen aber Vader selbst erwischten, konnten die Jedi entkommen. Daraufhin kontaktierte Vader Palpatine und berichtete ihm von dem geistigen Kontakt sowie dem Überleben seines einstigen Padawans. Palpatine wies Vader daraufhin an, einen weiteren Inquisitor zur Jagd nach den Jedi zu entsenden.

Erschütterung der Macht auf Batuu

Nachdem die Rebellen von Atollon fliehen konnten, spürte der Imperator eine Erschütterung der Macht auf Batuu, am Rand der Unbekannten Regionen. Daher ließ er Thrawn und Darth Vader nach Coruscant kommen und gab ihnen den Auftrag gemeinsam herauszufinden, was dies war. Mit dieser Mission wollte er gleichzeitig die Loyalität von dem Chiss für Palpatine prüfen und Vader musste sich seiner Vergangenheit als Jedi stellen und beweisen, dass er wahrlich ein Sith war.

Die Welt zwischen den Welten

„Wir müssen der Macht in seinem Innern Herr werden – der Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten.“
— Palpatine zu Veris Hydan, über den Jedi-Tempel von Lothal

Im Auftrag Palpatines wurden im Jedi-Tempel von Lothal, unter der Leitung von Veris Hydan, Ausgrabungen durchgeführt. Der Grund dafür war ein Portal zur Welt zwischen den Welten, einem Ort jenseits Raum und Zeit, in welchem man mittels Portale Zugriff auf alle Zeiten der Galaxis hatte. Kurz nachdem Hydan Palpatine von neuen Erkenntnissen, einschließlich der Verbindung des Tempels zu den Mortis-Göttern, berichtet hatte, gelang es Ezra, das Portal zu öffnen und durch es in die Welt zwischen den Welten zu gelangen.

„Ezra Bridger und Ahsoka Tano, ihr seid mein, endlich!“
— Palpatine zu Ezra Bridger und Ahsoka Tano

Dort angekommen rettete Ezra Ahsoka aus dem bereits vergangenen Kampf zwischen ihr und Vader auf Malachor. Kurz darauf dachte er, so auch den bereits verstorbenen Kanan retten zu können, doch Ahsoka konnte ihn schließlich zur Vernunft bringen: Hätte Kanan sich nicht geopfert, wären Ezra und die anderen anwesenden Rebellen gestorben. Daraufhin erschien plötzlich Palpatine in dem Portal, in welchem Ezra Kanans Tod nochmal mit ansehen musste. Dies gelang ihm mit Kräften der Dunklen Seite, bloß konnte er das Portal nicht durchschreiten. Deshalb attackierte er Ahsoka und Ezra, welche versuchten, zu fliehen. Palpatine gelang es jedoch, mit seiner dunklen Macht Ezra zu greifen und kam daraufhin mit seiner Hand durch das Portal. Als Ahsoka die Verbindung zu Ezra durch einen Lichtschwerthieb unterbrach, musste Palpatine seine Hand zurückziehen. Daraufhin flohen Ahsoka und Ezra wieder und zwar dorthin, wo sie jeweils herkamen: Ezra zurück in die Gegenwart nach Lothal und Ahsoka zurück in die Vergangenheit nach Malachor.

„Ich habe diesen Abschnitt des Tempels Stein für Stein hierherbringen lassen, nur für dich. Verzeih mir, aber ich hätte gedacht, du würdest dich für diese Mühe bedanken.“
— Palpatine zu Ezra

Bei einem Angriff des Großadmirals Thrawn auf den Rebellenstützpunkt von Lothal verlangte dieser, dass sich Ezra ihm ergibt. Dies tat dieser schließlich auch, um die Rebellen vor dem Bombardement des Großadmirals zu bewahren. An Bord von Thrawns Sternzerstörer Chimaera brachte dieser Ezra dann vor ein Hologramm des Imperators. In diesem trug Palpatine wieder das Erscheinungsbild, dass er noch zu Zeiten als Kanzler getragen hatte, sprich ohne Anzeichen auf Korrumpierung durch die Dunkle Seite. In dem Raum befand sich ein Abschnitt des Tempels von Lothal, welchen Palpatine auf das Schiff hatte bringen lassen. Er bot Ezra an, seine Eltern wieder zum Leben zu erwecken und führte ihn zu einer Art Portal, in welchem diese glücklich zu sehen waren. Ezra jedoch ließ sich nicht hinters Licht führen und zerstörte mit der Macht das Portal. Palpatines Hologramm veränderte sich nun zu seinem tatsächlichen Erscheinungsbild und er befahl seinen Wachen, Ezra zu töten. Dieser entkam jedoch, indem er mit der Macht Steine nach den Wachen warf.

Episode IV - Eine neue Hoffnung

Palpatine fühlt das Erstarken des jungen Luke Skywalker.

Obwohl Palpatine in diesem Film nicht persönlich in Erscheinung tritt, wird erwähnt dass es ihm gelungen war, den Galaktischen Senat endgültig aufzulösen und damit die letzten Überbleibsel der Alten Republik zu beseitigen.

Um die Herrschaft über das Imperium weiterhin zu gewährleisten, übten seither die Regional-Gouverneure, darunter auch der skrupellose Groß-Moff Wilhuff Tarkin, direkte Kontrolle über die ihnen zugeteilten Planeten-Systeme aus. Bald darauf wurde der von Tarkin befehligte Todesstern jedoch durch die Rebellenallianz zerstört.

Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Auf der Jagd nach Luke Skywalker wurde Darth Vader von Palpatine kontaktiert. Dieser hatte eine Erschütterung der Macht gespürt und fürchtete das Erstarken des jungen Jedi. Um auch ihn in der Dunklen Seite zu unterrichten, befahl er, dass Skywalker gefunden und zu ihm gebracht werden sollte.

Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Palpatine beaufsichtigt persönlich die Fertigstellung des neuen Todessterns.

Nach der Zerstörung des ersten Todessterns befahl der Imperator den Bau eines neuen. Nachdem das Grundgerüst, der Schild und die Waffen fertiggestellt wurden, besuchte Palpatine die Raumstation um dort persönlich die Fertigstellung zu bewachen. Er traf sich außerdem mit Vader, dem er befahl, Luke Skywalker zu ihm zu bringen.

Palpatine spottet über die Bemühungen der Rebellenallianz.

Vader brachte Luke zum Todesstern, wo Luke vor den Imperator geführt wurde. Palpatine versuchte, Luke von der dunklen Seite der Macht zu überzeugen. Währenddessen näherte sich die Rebellenflotte dem Todesstern, welche nicht wusste, dass die Raumstation voll funktionsfähig und der Schildgenerator noch aktiv war. Palpatine hatte somit die Rebellen in eine ultimative Falle gelockt und sah mit Vader und Luke zu, wie die Flotte der Rebellen langsam von den Lasern des Todessterns dezimiert wurde. Im Todesstern bot Palpatine Luke sein Lichtschwert an, damit dieser Palpatine niederstrecken und somit den Weg zur dunklen Seite der Macht vollenden konnte. Luke weigerte sich zuerst, als weitere Rebellenschiffe zerstört werden, griff er sich jedoch das Lichtschwert und attackierte Palpatine.

Palpatine wird von Darth Vader in den Schacht des Hauptreaktors gestürzt.

Lukes Schlag wurde von Darth Vader geblockt, der Luke daraufhin in einen Schwertkampf verwickelte. Palpatine sah zu und als Luke Vader entwaffnete, drängte Palpatine ihn dazu, Vader zu töten und dessen Platz an Palpatines Seite anzunehmen. Luke weigerte sich jedoch und warf Palpatine sein Lichtschwert vor die Füße. Palpatine erkannte, dass Luke nicht korrumpierbar war und beschloss, ihn zu töten. Er beschoss Luke mit Energieblitzen immer wieder und wieder. Als Luke, der Sohn Vaders, sich voller Schmerzen am Boden krümmte, kehrte jedoch die Menschlichkeit in Vader zurück und, angetrieben von seiner Wut über die Behandlung Lukes und über den Verrat Palpatines, packte Vader den Imperator und trug ihn zu einem Energieschacht in der Nähe. Während er weggetragen wurde, feuerte Palpatine seine Blitze nun auf Vader, welcher davon tödlich verwundet wurde, jedoch Kraft genug hatte, um Palpatine in den Schacht zu werfen und somit scheinbar zu töten.

Battlefront II

Nach seinem Tod befahl Palpatine, über eine Botschaft in seinen Wächterdroiden, mehreren hochrangigen und ausgewählten Individuen des Imperiums, Operation Asche auszuführen. Zu den Auserwählten gehörten u.a. Lerr Duvat und Garrick Versio.

Leben auf Exegol

Snoke, ein von Palpatine erschaffenes und kontrolliertes Wesen

Im Geheimen baute Palpatine nun auf Exegol, einer alten Sith-Welt in den Unbekannten Regionen, mithilfe des dort ansässigen Kults der Sith-Ewigen eine riesige Flotte mit dem Namen Letzte Ordnung auf, die er mit bedingungslos ergebenen Sith-Loyalisten bemannte.

Da Palpatine nach seiner Rückkehr von den Toten jedoch den Planeten nicht verlassen konnte, da sein Körper an lebenserhaltende Gerätschaften gebunden war, schickte er den Attentäter Ochi auf die Jagd nach seiner Enkeltochter Rey. Deren Eltern versteckten sie jedoch auf Jakku und behaupteten, sie wäre gestorben. Da sie nicht mit Ochi kooperierten, befahl Palpatine diesem, seinen Sohn und dessen Frau zu töten.

Palpatine erschuf ein vollkommen künstliches und in der Dunklen Seite der Macht starkes Wesen namens Snoke, welchen er wie eine Marionette kontrollierte. Er ließ Snoke die Kontrolle über die Erste Ordnung – einen in den Unbekannten Regionen reformierten Überrest des alten Imperiums – übernehmen, mit der er gegen die Neue Republik in den Krieg zog. Dann verführten die beiden Ben Solo auf die Dunkle Seite und nährten den Drang in diesem, seinem Großvater Darth Vader nachzueifern.

Palpatine selbst spürte durch die Macht, wie Ben Solo 28 NSY im Kampf gegen Ren der Dunklen Seite der Macht verfiel und stachelte ihn dabei in dessen Gedanken noch weiter an, indem er ihn aufforderte, sein Geburtsrecht einzufordern und Ren niederzustrecken.

Als Kylo Ren Palpatines Enkelin Rey – mittlerweile eine Jedi – auf Snokes Schiff brachte und dieser Kylo befahl, sie zu töten, ließ Palpatine Kylo Snoke töten und selbst zum Obersten Anführer aufsteigen.

Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers

Der wiederbelebte Palpatine

Kurz darauf gelangte Kylo Ren an einen Sith-Wegweiser, der ihn nach Exegol brachte. Hier offenbarte ihm Palpatine in der Sith-Zitadelle, dass er Snoke erschaffen hatte und bot ihm einen Pakt an, dem Kylo zustimmte. Kylo sah, dass er hier Snoke-Klone lagerte und selbst noch nicht vollständig wiederhergestellt war.

Als Ben Solo von seiner sterbenden Mutter und der Erinnerung an seinen verstorbenen Vater zurück zur Hellen Seite bekehrt werden konnte, schlossen sich die Letzte Ordnung unter Palpatine und die Erste Ordnung unter Allegiant General Enric Pryde zusammen. Palpatine befahl Pryde, zur Machtdemonstration mit einem der neuen Xyston-Klasse-Sternzerstörer einen dem Widerstand bekannten Planeten zu vernichten. Pryde entsandte die Derriphan nach Kijimi, wo der axiale Superlaser schließlich den gesamten Planeten einschließlich Bevölkerung auslöschte.

„Lange habe ich darauf gewartet … dass mein Enkelkind nach Hause kommt! Ich wollte niemals deinen Tod. Ich wollte dich hier haben, Imperatorin Palpatine.“
— Palpatine zu Rey

Palpatine greift die Flotte des Widerstands mit Machtblitzen an

Schließlich gelangte Rey in den Besitz von Kylos Wegweiser und machte sich auf den Weg nach Exegol. Ihren Weg übermittelte sie dem Widerstand, welcher ihr daraufhin nach Exegol folgte. Lando Calrissian und Chewbacca machten sich unterdessen auf, um freiwillige Rebellensympathisanten zum Kampf aufzufordern und zu mobilisieren. Als der Widerstand im Orbit eintraf, entbrannte eine Schlacht. Palpatine erwartete Rey unterdessen bereits, um sie dazu aufzufordern, ihn in einem dunklen Ritual niederzustrecken und um so seinen Geist in ihren Körper zu übertragen. Sie weigerte sich und Ben Solo traf ein.

Als Palpatine den Zweiklang der Macht der beiden sowie die davon ausgehende Lebensenergie bemerkte, absorbierte er so viel Lebensenergie, dass beide kraftlos zu Boden sanken und er selbst vollständig regeneriert wurde. Ben, der sich kurz darauf wieder aufraffte, wurde von Palpatine mit der Macht in einen Abgrund geworfen.

Unterdessen waren Lando und Chewbacca mit einer riesigen Ansammlung an Rebellenschiffen im Orbit von Exegol aufgetaucht und unterstützten den Widerstand im Kampf gegen die Sith-Flotte. Der regenerierte Palpatine griff die Schiffe nun mit der vollen Stärke seiner Machtblitze an.

Der Tod Palpatines durch die Ablenkung seiner Machtblitze

Als die Geister alter Jedi, einschließlich des Auserwählten Anakin Skywalker, ihre Kraft in Rey kanalisierten und ihr zusprachen, kam diese wieder auf die Beine und zog Leias zu Boden gefallenes Lichtschwert zu sich. Dies zog Palpatines Aufmerksamkeit wieder auf Rey, weshalb er nun diese mit Machtblitzen attackierte. Daraufhin zog sie auch Anakin Skywalkers Lichtschwert zu sich, welches zuvor mit Ben in den Abgrund gefallen war. Als Gefäß der Macht aller Jedi und der Kraft beider Lichtschwerter vereint tötete sie Palpatine, indem sie seine Machtblitze auf ihn zurückwarf. Reys Körper konnte der großen Energie in ihr und dem gigantischen Kraftaufwand nicht standhalten, sie fiel völlig entkräftet zu Boden und starb. Ben jedoch hatte den Sturz überlebt und kletterte aus dem Abgrund zurück in den Thronsaal des Imperators. Als er Rey tot vorfand, gab er dieser seine verbleibende Lebensenergie, um seine Lebensschuld zu erfüllen und starb dann selbst.

Auftritte (Auswahl)

Film

  • 1980: Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back) – Zweiter Teil der Original-Trilogie, gedreht von Irvin Kershner, welcher Palpatines ersten Leinwandauftritt in Form einer holographischen Übertragung markiert.
    (Ursprünglich von Marjorie Eaton dargestellt, seit 2004 jedoch durch Ian McDiarmid ersetzt.)
  • 1983: Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Star Wars: Episode VI - Return of the Jedi) – Dritter Teil der Original-Trilogie, gedreht von Richard Marquand, in welchem Palpatine scheinbar zu Tode kommt.
  • 1999: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I - The Phantom Menace) – Erster Teil der Prequel-Trilogie, gedreht von George Lucas, in dem Senator Palpatine dank seiner geschickt eingefädelten Intrigen bis zum Obersten Kanzler aufsteigt.
  • 2002: Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode II - Attack of the Clones) – Zweiter Teil der Prequel-Trilogie, gedreht von George Lucas, wo Palpatine einen Krieg zwischen der Galaktischen Republik und den Systemen der Separatisten inszeniert, um sich weitere Sondervollmachten einzuverleiben.
  • 2005: Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith) – Dritter Teil der Prequel-Trilogie, gedreht von George Lucas, in welchem sich Palpatine zum Imperator auf Lebenszeit aufschwingt und die Ausrottung der Jedi befiehlt.
  • 2008: Star Wars: The Clone Wars – 3D-Animationsfilm von Dave Filoni, welcher zeitlich zwischen Episode II & III angesiedelt ist und als Pilot für die gleichnamige Animationsserie fungiert.
  • 2019: Star Wars: Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers (Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker) – Dritter Teil der Sequel-Trilogie, gedreht von J. J. Abrahms, in dem Palpatine seine Rückkehr und die Absicht, die ganze Galaxis zu zerstören verkündet und zuletzt endgültig vernichtet wird.

Fernsehen

  • 2003 - 2005: Star Wars: Clone Wars – Zeichentrickserie von George Lucas und Genndy Tartakovsky, die Ereignisse beleuchtet, welche zwischen den Episoden II & III geschehen sind.
    (Diese gilt jedoch seit der großen Plot-Revision durch Disney, nachdem der Konzern das Franchise übernahm, nicht mehr als Hauptkanon, sondern wurde in den Bereich der “Legenden-Zeitlinie“ verschoben.)
  • 2008 - 2014: Star Wars: The Clone Wars – 3D-Animationsserie von George Lucas und Dave Filoni, die sich ebenfalls mit Geschehnissen befasst, die sich zwischen den Episoden II & III zugetragen haben.
  • 2014 - 2018: Star Wars Rebels – 3D-Animationsserie von Simon Kinberg, Dave Filoni und Carrie Beck, die zeitlich zwischen Episode III & IV eingebettet wurde.

Wissenswertes

  • Palpatine wird in Episode I, II, III, VI und IX von Ian McDiarmid gespielt. In der Kinoversion von Das Imperium schlägt zurück jedoch wurde Palpatine in der Holo-Funkübertragung kurioserweise von Marjorie Eaton, einer zu diesem Zeitpunkt bereits älteren Dame, dargestellt. Die Stimme des Imperators lieh in Das Imperium schlägt zurück Clive Revill.
    Für die 2004er DVD-Veröffentlichung wurde der Imperator allerdings durch McDiarmid ersetzt. Die deutsche Synchronstimme von Palpatine in den Prequels, Episode IX, der 2004er-Version von Episode V, in Star Wars Rebels und in The Clone Wars ist Friedhelm Ptok. In der Kinoversion von Episode V wird Palpatine von Edgar Ott synchronisiert. In Episode VI übernahm Helmut Heyne die Synchronisation.
  • Im Englischen wurde Palpatine in The Clone Wars von Ian Abercrombie synchronisiert. Als er im Januar 2013 verstarb, wurde zum Schluss der Folge Immer zu zweit sie sind erinnert, dass dies die letzten Aufnahmen von ihm als Palpatine waren.
  • Palpatines Ausspruch "Ich bin der Senat" geht auf das Motto des Absolutismus zurück, welches fälschlicherweise König Ludwig XIV. von Frankreich, dem Sonnenkönig, zugeschrieben wird. L'État, c’est moi! – Der Staat, das bin ich!
  • Der Name Darth Sidious kommt wahrscheinlich von dem englischen Wort insidious, was soviel wie heimtückisch oder hinterlistig bedeutet. Der Name Palpatine kommt wahrscheinlich aus dem Lateinischen palpator und heißt so viel wie Schmeichler. Eine andere Möglichkeit könnte das englische Wort palpable sein, was offensichtlich bedeutet.
  • Laut George Lucas wurde durch das Einführen des Imperators in Die Rückkehr der Jedi-Ritter Darth Vader als Hauptbösewicht entlastet. Dadurch, dass Palpatine über Vader steht, wird dieser verharmlost und als Opfer des Bösen dargestellt.
  • In Immer zu zweit sie sind sieht man Palpatine zum ersten Mal in The Clone Wars als lebende Figur in der Gestalt von Darth Sidious (und nicht als Hologramm oder als Kanzler) und mit zwei roten Lichtschwertern.

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