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“Ich bin Isengrim Faoiltiarna. Seit vier Jahren kämpfe ich gegen die Menschen, seit drei Jahren führe ich die Kommandos. Ich habe meinen im Kampfe gefallenen Bruder begraben, vier Vettern, über vierzig Waffengefährten. Bei meinem Kampf sehe ich euren Kaiser als meinen Verbündeten an, was ich viele Male bewiesen habe, indem ich euren Geheimdiensten Informationen übergeben, euren Agenten und Residenten geholfen, von euch bezeichnete Personen liquidiert habe.”

— Isengrim, Feuertaufe

Isengrim Faoiltiarna, auch als der Eiserne Wolf bekannt, ist ein Schurke aus den von Andrzej Sapkowski geschriebenen Hexer-Romanen. Seinen ersten Auftritt hatte er in dem 1996 erschienenen Feuertaufe.

Biographie

Vergangenheit

Faoiltiarna ist ein Elf und ein berüchtigter und legendärer Scoia'tael, den militanten Elfen-Kriegern, die sich mit Nilfgaard verbündet haben und einen Guerilla-Krieg in den Nördlichen Königreichen führen. Insbesondere Faoiltiarna und seine Gruppe haben den Menschen dort schwer zugesetzt.

Angriff auf Thanedd

Schließlich nimmt die Elfen-Magierin Francesca Findabair Kontakt mit Faoiltiarna auf und berichtet ihn von einem Plan, welcher von Nilfgaard beführwortet wird und laut dem auf der Halbinsel Thanedd einige Magier der nördichen Königreiche ausgeschaltet werden sollen. Francesca trägt Faoiltiarna auf, diesen Plan zu unterstützen, woraufhin Faoiltiarna sich mit dem Nilfgaarder Soldaten Cahir und dem Magier Rience trifft. Gemeinsam mit den beiden und seinem Kommando betritt Faoiltiarna bei Kap Breemervord ein Schiff, welches von Rience durch magischen Nebel verborgen wird. Das Schiff kann unentdeckt eine Grotte innerhalb der Halbinsel Thanedd erreichen, wo bereits eine Schlacht zwischen den Magiern im Gange ist. Auch die Scoia'tael werfen sich in den Kampf und unterstützen die Nilfgaard-treuen Magier, wobei sie schwere Verluste davontragen müssen.

Die Gruppe sucht nach der jungen Ciri, die sie entführen sollen, können sie aber nicht finden. Da die Situation immer schlimmer wird, ziehen die Scoia'tael sich wieder durch den geheimen Weg in die Grotte zurück und retten dabei auch den ohnmächtigen Cahir. Später erhält Faoiltiarna aber in einem toten Briefkasten die Erklärung, dass Cahir ein Verräter sei und er wird beauftragt, diesen an Nilfgaard zu übergeben.

Weiteres Kriegsgeschehen

Faoiltiarna sorgt dafür, dass Cahir über Havekare an einige nNlfgaardische Soldaten übergeben wird. Da dieses Treffen aber - zufällig - von Geralt von Riva unterbochen und Cahir befreit wird, geht man in Nilfgaard von einem Verrat Faoiltiarnas aus und Vattier de Rideaux schmiedet einen Plan um ihn zu fangen und zu verhören. Er wird zu einem Treffen mit Nilfgaardern eingeladen, taucht aber, da er skeptisch ist, früher als erwartet mit einigen Handlangern auf. Damit entgeht er seiner Entführung und stattdessen packen die Scoia'tael einen der Spione, Jan Struycken. Nachdem dieser wieder zu sich gekommen ist, wird er von Faoiltiarna konfrontiert, der sich enttäuscht über Nilfgaards Plänen bezüglich ihm zeigt, der aber behauptet, dass er Nilfgaard nach wie vor als Verbündeten ansieht.

Indem er Struycken mit Folter droht, erfährt Faoiltiarna, dass er nach Nastrog gebracht werden sollte, da man ihn nach den Ereignissen auf Thanedd befragen wollte. Als Faoiltiarna erfährt, dass man von ihm wissen wollte, wo sich Vilgefortz, Rience und Cahir verbergen, behauptet Isengrim verwundert, dass er doch von Vilgefortz und Rience nichts weiß und dass er Cahir den Nilfgaardern bereits geschickt hat. Erst jetzt erfährt er, dass Cahir entkommen konnte. Faoiltiarna ist genervt, dass Vattier ihn direkt einen Hinterhalt gelegt hat, anstatt ihn freundlich um eine Erklärung zu bitten. Faoiltiarna erklärt Struycken detailliert, was ihm auf Thanedd widerfahren war. Er trägt Struycken auf, diese Geschichte Vattier zu überbringen und warnt, dass er bei weiteren Hinterhalten nicht mehr so gnädig sein wird. Dann schickt er den Spion fort.

Faoiltiarna bleibt Nilfgaard weiterhin treu und führt in der Schlacht von Brenna die Vrihedd-Brigade im Kampf gegen die Nordlinge an. Als sich für Nilfgaard eine Öffnung beim Feind ergibt, befiehlt Menno Coeoorn Faoiltiarna, den Angriff in die Nahtstelle von Temerien und Redanien durchzuführen. Die Schlacht endet schließlich mit einer Niederlage Nilfgaards und den Enden von Nilfgaards Invasion. Zwar überlebt Faoiltiarna das Gefecht, wird aber schon kurz darauf mit anderen Scoia'tael-Anführern von den Nilfgaardern gefangen genommen.

Der in Cintra geschlossene Friedensvertrag zwischen Nilfgaard und den Nördlichen Königreichen beinhaltet die Auslieferung der zweiunddreißig Scoia'tael-Anführer, Faoiltiarna eingeschlossen, an den Norden. Auf einer Galeere werden sie nach Dillingen gebracht, von wo aus sie weiter nach Drakenborg gebracht werden sollen, Allerdings hat Faoiltiarna seit zwei Tagen seine Ketten mit einer Klammer bearbeitet, so dass er sie befreien kann, seine Wachen niederschlagen kann und aus dem Fenster des Gebäudes springen kann, in dem er verwahrt wird. Er springt in den nahen Fluss um zu entkommen, was ihm gelingt. Nach seiner Flucht trifft Faoiltiarna an einem Lagerfeuer an einem Pfad im Osten auf zwei weitere Flüchtende, Sigismund Dijkstra und Boreas Mun. Im Gespräch wird klar, dass alle drei das Ziel haben, in den Osten zu gehen, Faoiltiarna stellt sich den anderen beiden als Wolf Isengrim vor und gemeinsam setzen sie ihre Reise fort.

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