Ivan Igor ist der Hauptantagonist des Horrorfilmklassikers Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts (Mystery of the Wax Museum) von Michael Curtiz aus dem Jahr 1933, basierend auf der 1932 verfassten, jedoch unveröffentlicht gebliebenen Kurzgeschichte The Wax Works von Charles S. Belden.

Die Geschichte des genialen Bildhauers, der über den Verlust seiner über alles geliebten Wachsfiguren den Verstand verliert und fortan Menschen ermordet, die seinen zerstörten Figuren ähneln, um auf diese Weise seine Sammlung wiederherzustellen, wurde im Laufe der Jahre mehrfach für die große Leinwand adaptiert und gilt heute als Klassiker des Horror-Genres.

Dargestellt wurde der wahnsinnige Künstler, der seine Verbrennungen unter einer lebensecht wirkenden Wachsmaske verbirgt, vom britischen Charakterdarsteller Lionel Atwill (*1885; †1946).

In der erst 1987 in Auftrag gegebenen deutschen Übersetzung wurde er von Joachim Kerzel (*1941) synchronisiert.

Charakterbiographie

Vorgeschichte

Ivan Igor lebt nur für seine Wachsfiguren.

Bereits in seinem Heimatland in Osteuropa war Ivan Igor ein gefeierter und hochdekorierter Bildhauer und galt als einer der größten Künstler seiner Zeit. Ursprünglich war das Gestalten und Modellieren mit Wachs nur ein Zeitvertreib für ihn, bis ihn ein Auftrag nach London führte, wo er seine Liebe zu dem empfindlichen Material entdeckte.

Da er es als weitaus befriedigender empfand, menschliches Leben und Wärme in Wachs nachzubilden, anstatt in kaltem Stein, beschloss er in der geschichtsträchtigen Stadt zu bleiben und dort ein eigenes Museum zu eröffnen. Um dieses zu finanzieren, ging er eine geschäftliche Partnerschaft mit dem zwielichtigen Unternehmer Joe Worth ein, die sich jedoch alles andere als harmonisch entwickeln sollte.

London, 1921

Igor muss die Zerstörung seines Museums mitansehen.

Während Worth nur den Profit im Sinn hat, widmet Igor sich ausschließlich der Erschaffung romantischer Szenerien und historischer Figuren wie Voltaire und Johanna von Orleans. Als Igors absolutes Meisterstück jedoch gilt sein Abbild der französischen Königin Marie Antoinette, die derart lebensecht ist, dass nicht wenige Museumsbesucher meinen, sie können sie atmen sehen.

Trotz aller Kunstfertigkeit ist dem Museum kein überragender Erfolg beschieden, da das sensationslüsterne Publikum mehr nach makabren und blutigen Sensationen wie “Jack the Ripper“ oder “Burke & Hare“ dürstet, was Igor ob seines ästhetischen Empfinden jedoch strikt ablehnt.

Als sich unverhofft die Chance auf finanzielle Unabhängigkeit in Gestalt eines schwerreichen Philanthropen auftut, der eventuell bereit wäre, Worths Anteile zu übernehmen, sobald er von einer mehrmonatigen Auslandsexpedition zurückkehrt, hat Worth bereits andere Pläne im Sinn.

Igor stiehlt tote Körper aus dem Leichenschauhaus.

Igors Partner, der keine Lust hat auf sein Geld zu warten, beabsichtigt, das Wachsmuseum niederzubrennen, um an die stolze Versicherungssumme von zehntausend Pfund zu gelangen. Für den exzentrischen Igor, für den seine Schöpfungen wie seine eigenen Kinder sind, mit denen er des Öfteren auch spricht und im Geiste auch deren Antworten zu hören vermeint, kommt diese drastische Methode überhaupt nicht infrage.

Als Worth beginnt, die Figuren in Brand zu stecken, geht Igor dazwischen und es kommt zu einem heftigen Handgemenge. Igor ist jedoch dem grobschlächtigen Brandstifter nicht gewachsen und wird niedergeschlagen, ehe dieser flieht und ihn inmitten des inzwischen lichterloh brennenden Museums einschließt.
In dem flammenden Inferno eingesperrt, muss Igor hilflos mitansehen, wie sein Lebenswerk in Rauch und Asche aufgeht.

New York City, 1933

Igor eröffnet sein neues Wachsfigurenkabinett.

Mit schweren Verbrennungen an den Händen und augenscheinlich auf einen Rollstuhl angewiesen, hat Ivan Igor den Brand überlebt und sich bis nach Amerika durchgeschlagen, wo er ein neues Wachsfigurenkabinett aufbaut. Da er selbst mit seinen zu verkrümmten Klauen verstümmelten Händen nicht mehr selbst modellieren kann, nimmt er eine Gruppe von Schülern und Assistenten in seinen Dienst, die unter seiner gnadenlos strengen Anleitung neue Exponate erstellen sollen.
Zur selben Zeit hält eine Mordserie die Stadt in Atem. Bereits mehrere prominente Persönlichkeiten sind unter rätselhaften Umständen zu Tode gekommen und ihre Leichname spurlos verschwunden.

Was zu dieser Zeit noch niemand ahnt – die bizarre Lösung dieses Rätsels ist Ivan Igor. Durch den Verlust seiner über alles geliebten Schöpfungen, sowie unrettbar der Möglichkeit beraubt Schönes zu erschaffen, ist er vollkommen dem Wahnsinn verfallen und ermordet Menschen, in denen er seine verlorenen Wachsfiguren wiederzuerkennen meint – so beispielsweise ein Richter, dessen asketisch-markante Züge ihn an seinen Voltaire erinnert haben oder ein bekanntes Mannequin, welches er just in der Silvesternacht 1933, inmitten der ausgelassen feiernden New Yorker High Society mit einer Opiuminjektion getötet hat, da er in ihr seine Johanna von Orleans sah.

Eine Leichenhalle als Wachsfigurenkabinett

Igor hat sein nächstes Opfer ins Auge gefasst.

Nach den Morden stiehlt er die Toten aus dem Leichenschauhaus und überzieht sie im weitläufigen Kellergewölbe seines Museums in einem aufwändigen Prozess mit Wachs, um sie anschließend in historischer Ausstattung als Exponate auszustellen.

Nebenher setzt Ivan Igor alles daran, seinen alten Partner Worth zu finden, um sich für sein erlittenes Martyrium zu rächen. Jener hat sich zwischenzeitlich ebenfalls in New York niedergelassen und agiert inzwischen als Schnapsschmuggler und Drogenhändler.
Sein wichtigster Komplize, der drogensüchtige Sparrow alias Professor Darcy, welcher ihn bei seinen grotesken Präparaten unterstützt, kann Worth schließlich ausfindig machen. Igor tötet ihn und macht auch aus ihm eine starre Wachsfigur.

Das Prunkstück der Sammlung

Igors verbranntes Gesicht wurde enthüllt.

Die Dinge beginnen sich zuzuspitzen als die toughe, junge Reporterin Florence Recherchen über das getötete Model betreibt und dabei auch über Igors Museum stolpert. Alsbald ist sie sicher, dass mit den Figuren etwas nicht stimmt.

Zur selben Zeit hat Ivan Igor sein neuestes Opfer ins Visier genommen – Charlotte Duncan, die Verlobte seines ahnungslosen Schülers Ralph Burton. In ihr meint er, die fleischgewordene Inkarnation seiner verlorenen Marie Antoinette wiederzuerkennen.
Unter dem Vorwand Ralph würde sie sprechen wollen, lockt er sie in den riesigen, verwinkelten Keller. Dort angekommen gibt er vor, ihr den Fertigungsprozess seiner Figuren zu demonstrieren, bis Ralph Zeit habe. Sehr bald aber gibt er die Charade auf und erhebt sich vor ihren entsetzten Augen völlig mühelos aus seinem Rollstuhl.

Igor will Charlotte seiner Sammlung hinzufügen.

Als er in seinem nun unverhohlenen Wahn beginnt, Charlotte zu bedrängen und davon spricht, er wolle ihr “die Unsterblichkeit“ schenken, versucht sie sich zu wehren und schlägt blindlings auf ihn ein.

Als ihre Faust sein Gesicht trifft, bricht es unvermittelt auseinander und offenbart Igors, unter der verblüffend lebensechten Wachsmaske verborgene, vom Feuer bis zur Unkenntlichkeit entstellte Fratze.

Ende des Wahnsinns

Igor stürzt in den Tod.

Er überwältigt die vor Grauen erstarrte junge Frau und schnallt sie auf einer Liege fest, die er unter einer Vorrichtung deponiert, aus der sich ein Sprühnebel aus kochend heißem Wachs aus einem gewaltigen brodelnden Bottich ergießen soll.

Buchstäblich in allerletzter Sekunde stürmt die Polizei das Gebäude, nachdem der inzwischen verhaftete Professor Darcy, geschüttelt von Entzugserscheinungen, ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte.
Während der Auseinandersetzung attackiert Igor mehrere Beamten und kann sich bis ans obere Ende der Kellertreppe durchkämpfen, ehe einer der Polizisten das Feuer eröffnet.

Tödlich getroffen taumelt Ivan Igor seitwärts und stürzt über das niedrige Geländer in den Bottich mit dem heißen, brodelnden Wachs in sein endgültiges Verderben.

Erscheinungsbild & Persönlichkeit

Lionel Atwill als Ivan Igor - Publicityfoto von 1933.

Ivan Igor ist ein durchschnittlich großer Mann Ende vierzig mit braunem, aus der Stirn frisiertem Haar, offenen blauen Augen und einem gepflegten, spitz zulaufenden Vollbart. Zwölf Jahre nach dem schicksalsträchtigen Museumsbrand hat er schlohweißes Haar und einen ebensolchen Bart.

Durch das Feuer sind seine Hände nur noch mit schweren Brandwunden bedeckte Klauen und für die feinen Arbeiten seiner Kunst unbrauchbar geworden. Im Finale stellt sich zudem heraus, dass sein Gesicht nur eine perfekt nach seinen früheren Zügen gefertigte Wachsmaske war, unter der er eine von Brandwunden grotesk zerfurchte und nahezu bis zur Unmenschlichkeit deformierte Fratze verbirgt.

Zu Beginn, während er in seinem Atelier arbeitet, trägt er einen kurzen, braunen Hausmantel mit einem weißen Halstuch darunter. Später sieht man ihn zumeist in einem grünen Arbeitskittel mit weißem Hemd und schwarzen Hosen.
Für seine nächtlichen Mord-Streifzüge trägt er einen breitkrempigen schwarzen Filzhut und einen langen schwarzen Mantel mit Schultercape. Auf seine Maske verzichtet er dabei, um sein Äußeres noch unheimlicher wirken zu lassen.

Lionel Atwill als Ivan Igor - Publicityfoto von 1933.

Ursprünglich war er ein sanftmütiger, liebenswürdiger, wenn auch etwas exzentrischer Mann, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Alles, was ihm in seinem Leben wichtig war, waren seine Wachsfiguren, mit denen er nachts sprach und die für ihn wie seine leibhaftigen Kinder waren.

Nach dem verheerenden Feuer jedoch, durch das er sowohl “seine Kreationen“, als auch seine Hände und sein Gesicht verloren hat, ist er durch sein Unvermögen, jemals wieder etwas Schönes erschaffen zu können, vollkommen dem Wahnsinn verfallen.
Seitdem ist er besessen von dem Gedanken, seine verlorenen Schöpfungen wiederherzustellen, indem er sie direkt “aus dem Leben reißt“. Zudem verfolgt er zwölf Jahre lang die Spur seines ehemaligen Geschäftspartners, um sich an ihm für alles Erlittene rächen zu können.

Adaptionen & Neuverfilmungen

The Wax Works & The Wax Museum, 1932

Drehbuchautor und Journalist Charles S. Beldon verfasste die Kurzgeschichte, die essenziell von dem mörderischen Künstler erzählt, der seine Opfer zu “lebensechten“ Wachsfiguren verarbeitet. Sie blieb jedoch bis heute [Stand Oktober 2020, Anm.] unveröffentlicht.

Im selben Jahr schrieb Belden das, auf der Kurzgeschichte basierende, Kriminal-Bühnenstück The Wax Museum, welches wiederum zum Ausgangsmaterial für sämtliche seither entstandenen Filmadaptionen wurde.

Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts, 1933

Der Horror-Kriminalfilm Mystery of the Wax Museum von Michael Curtiz (*1886; 1962) basiert auf Beldons Theaterstück und ist die erste Filmadaption des Stoffes. Gedreht wurde der Film seinerzeit in Two-Color-Technicolor, einem frühen Farbfilmverfahren in satten orange-rot und türkis-grün-Nuancen. Ab Mitte der 1940er Jahre galt der Film als verschollen, jedoch wurde 1969 eine gut erhaltene Kopie im Privatarchiv von Warner Bros.-Chef Jack Warner gefunden.
Wegen unsachgemäßer Behandlung beim Restaurationsprozess ging ein Großteil der einstmals strahlenden Pastellfarben verloren, sodass der Film teilweise stark verblasst wirkte. Nach einer neuerlichen digitalen Restauration, konnten zwischenzeitlich die ursprünglichen satten Farben wiederhergestellt werden.
Bisher wurde der Film in seinem vollständigen Glanz noch nicht im deutschsprachigen Raum auf Blu-Ray oder DVD veröffentlicht.

Neben der Hauptgeschichte des verrückt gewordenen Künstlers, gibt es hier auch zwei Nebenhandlungsstränge, die zum einen den weiteren Werdegang seines kriminellen Geschäftspartners als Schnapsschmuggler behandeln und zum anderen eine resolute Reporterin auf der Jagd nach der Story der Mordserie begleiten.

In der ersten Verfilmung ist der Name des Wachskünstlers Ivan Igor und wurde vom britischen Schauspieler Lionel Atwill (*1885; †1946) gespielt.

In der deutschen Synchronisation von 1987 wurde er von Joachim Kerzel (*1941) gesprochen.

Das Kabinett des Professor Bondi, 1953

Vincent Price als Professor Henry Jarrod/Bondi - Das Kabinett des Professor Bondi, 1953.

Im Remake House of Wax wurden die Nebenhandlungen gestrichen und der Hauptfokus auf die Geschichte des verrückt-genialen Künstlers gelegt, welche im Wesentlichen unverändert geblieben ist.

Der Film war mit Stereoton ausgestattet worden und gilt somit als erster Stereo-3D-Film der Geschichte. Ursprünglich wurde er in den US-amerikanischen Kinos im Polarisationssystem vorgeführt, welches seit 2009 wieder vermehrt für Filmproduktionen genutzt wird. Aus Kostengründen ging man jedoch zum preiswerteren Anaglyph-Verfahren im weithin bekannten rot-grün über, weswegen man in der Mitte eine Pause machen musste, da diese 3D-Sicht die Augen stark beansprucht und zu Kopfschmerzen führen kann.

Im 3D-Remake wurde der Wahnsinnige in Professor Henry Jarrod (in der deutschen Übersetzung Henry Bondi) umbenannt und vom US-amerikanischen Schauspieler Vincent Price (*1911; †1993) verkörpert, der mit dieser Rolle den Grundstein für sein Image als “Ikone des Gothic-Horror“ legte.

In der deutschen Übersetzung wurde er von Curt Ackermann (*1905; †1988) synchronisiert.

Wax Mask, 1997

Robert Hossein als Boris Volkoff - Maschera di cera - Wax Mask, 1997.

Der italienische Horrorfilm Wax Mask (M.D.C. – Maschera di cera) ist eine Neuinterpretation der Originalgeschichte von Charles S. Beldon. Der für seine Beiträge zum Splatter-Genre bekannte italienische Filmemacher Dario Argento (*1994) entwickelte zusammen mit Lucio Fulci (*1927; †1996) das Drehbuch. Letzterer sollte eigentlich Regie führen, verstarb jedoch noch während der Produktionsvorbereitungen an den Folgen von Diabetes.
An seiner Stelle inszenierte der Special-Effects-Künstler Sergio Stivaletti (*1957) den Film, nahm jedoch massive Änderungen am Drehbuch vor und legte das Hauptaugenmerk auf den Einsatz von Spezialeffekten.

In Wax Mask trägt der Hauptantagonist den Namen Boris Volkoff und ist, wie bereits in vorangegangenen Versionen, Inhaber und ausführender Künstler eines Wachsfigurenkabinetts, welches berühmt für seine lebensecht wirkenden Exponate ist.
Tatsächlich ist Volkoff ein Serienmörder, der seine Opfer einer bizarren Prozedur unterzieht und ihnen Chemikalien injiziert, die sie vollkommen starr und unbeweglich werden lassen und ihrer Haut eine wachsartige Beschaffenheit verleiht.

Vor Jahren war er ein von seiner Arbeit regelrecht besessener Künstler, der sich über seine bildhauerische Arbeit hinaus mit merkwürdigen Experimenten befasst hat, um seine Figuren immer lebendiger erscheinen zu lassen.
Bei einem folgenschweren Unfall stürzte er in einen Bottich mit brodelnd heißem Wachs. Er hat überlebt, wurde aber bis zur Unkenntlichkeit entstellt und verbirgt seine Verbrennungen seither unter einer lebensechten Wachsmaske.

Im Finale des Films stellt sich heraus, dass Volkoffs ganzer Körper nur ein mit Wachs überzogenes stählernes Skelett ist.

Dargestellt wurde er vom französischen Schauspieler Robert Hossein (*1927) und in der deutschen Übersetzung von Eberhard Prüter (*1945; †2014) synchronisiert.

House of Wax (2005)

Brian Van Holt als Vincent - House of Wax, 2005.

Von einigen wenigen oberflächlichen Anleihen abgesehen, hat der vom spanischen Regisseur Jaume Collet-Serra (*1974) gedrehte Teenie-Horrorfilm keinerlei Gemeinsamkeiten mit dem Ausgangsmaterial und wurde von den Kritikern gnadenlos verrissen. Der viel diskutierte Auftritt von It-Girl Paris Hilton (*1981) in einer Nebenrolle, ist bis heute Gegenstand von allerlei Spott und Häme.

Der eine Wachsmaske tragende Killer, welcher als flüchtige Hommage an Henry Jarrod-Darsteller Vincent Price schlicht Vincent genannt wird, ist in dieser Adaption der geistig zurückgebliebene, durch die chirurgische Trennung entstellte, siamesische Zwillingsbruder eines manipulativen Psychopathen, der ihn zum Töten anstiftet, um die Opfer als in Szene gesetzte Wachsfiguren zu präparieren.

Die Doppelrolle des Vincent und seines manipulativen Bruders Bo verkörperte der US-amerikanische Schauspieler Brian Van Holt (*1969).

Wissenswertes

  • Das aus heutiger Sicht eher expressionistisch anmutende, jedoch noch immer beeindruckende Make-Up Ivan Igors wurde von den Maskenbildnern Ray Romero und Perc Westmore kreiert.
  • Die Demaskierungsszene Igors stellte die Darsteller seierzeit vor gewisse Probleme, da die zerbrechende Maske nicht von Lionel Atwills geschminktem Gesicht rutschen wollte. Schlussendlich war die einzige Möglichkeit, die Szene funktionieren zu lassen, dass Charlotte-Darstellerin Fay Wray nach mehreren Schlägen die Reste der Maske zusammen mit der Perücke von seinem Kopf zog.
  • Ivan Igors Name wird korrekt “EE-van EYE-gor“ ausgesprochen.
  • Die im Film gezeigten Wachsfiguren wirkten derart lebensecht, weil es größtenteils echte Menschen waren. Durch das frühe Technicolor-Verfahren waren deutlich mehr Scheinwerfer als sonst üblich vonnöten, wodurch es am Set derart heiß geworden war, dass die als Requisiten angefertigten Wachsfiguren zu schmelzen begonnen hatten.
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