Schurken Wiki
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“Willkommen in meinem Haus, Fremder! Die Tür ist immer offen für jene, die gewillt sind, die Schwelle zu überschreiten! Falls Sie einen Termin haben, gehen Sie weiter und warten Sie! Andernfalls möchte ich Sie über die hier zum Einsatz kommenden und äußerst beachtlichen Verteidigungsmechanismen in Kenntnis setzen. Viele sind ohne Einladung gekommen – aus Gründen so vielzählig wie die Fische im Ozean! Aber von jenen, die eine Erkundung wagten, kamen nur wenige wieder heraus...”

— Jindosh informiert über sein Maschinenhaus

Kirin Jindosh ist ein Schurke aus dem 2016 erschienenen Videospiel Dishonored 2 und erscheint als zentraler Gegner der vierten Mission, Das Maschinenhaus.

Als Großerfinder von Serkonos und Vertrauter des Herzogs ist Jindosh ein zentraler Bestandteil der Verschwörung gegen Kaiserin Emily Kaldwin. Der brillante Jindosh, dessen Anwesen ein einziges mechanisches Meisterwerk ist, plant, eine Armee seiner roboterartigen Maschinen-Soldaten zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er seinen alten Mentor und Rivalen Anton Sokolov entführen und in sein Maschinenhaus bringen, was wiederum die in Ungnade gefallene Emily dazu bringt, den psychopathischen Erfinder zu konfrontieren.

Er wurde im Original von John Gegenhuber gesprochen.

Biographie

Vergangenheit

Jindosh stammt aus Serkonos und erwies sich bereits als Kind als äußerst lernwillig und brillant. Obwohl er sich all sein Wissen selbst aneignen musste, konnte er seine Kreativität nutzen und sich ein umfangreiches Wissen aneignen. Besessen davon, die inneren Abläufe und den Aufbau von Dingen zu studieren, zeigte er allerdings bereits in jungem Alter gewisse psychopathische Züge – so beispielsweise als er als Kind eine Katze aufschnitt, um zu studieren, wie ihr Körper von innen aufgebaut war. Schließlich wurde Jindosh an der Akademie für Naturphilosophie angenommen, wo er unter anderem unter Anton Sokolov studierte. Während seines Studiums entwickelte Jindosh viele brillante Ideen und galt als einer der klügsten Köpfe der Inseln.

Allerdings sah er sich von der Moral seiner Lehrmeister gehemmt, da ihm so verboten wurde, seine Forschungen in einem Umfang durchzuführen, wie er es wünschte. Nicht willens, sich von diesen moralischen Einschränkungen aufhalten zu lassen, setzte Jindosh seine grausamen Forschungen fort und wurde schließlich nach zwei Jahren aus nicht genauer definierten Gründe von der Akademie verwiesen – möglicherweise aufgrund von Menschenexperimenten. Jindosh kehrte nach Karnaca zurück, wo er in Luca Abele, dem Herzog von Serkonos, einen Gönner fand. Abele ernannte ihn zum Großerfinder und stellte ihm großzügige Mittel für seine Forschungen, Experimente und Erfindungen zur Verfügung und ermöglichte es Jindosh dadurch, seine Forschungen ohne jegliche Rückhaltung oder Aufsicht durchzuführen. In den folgenden Jahren entwickelte Jindosh viele beeindruckende Erfindungen – beispielsweise ein Gerät zur Ermöglichung von Fotographie – und errichtete sich ein luxuriöses Anwesen im Oberen Cyria-Distrikt.

Dieses sogenannte Maschinenhaus war ein technisches Meisterwerk und bestand im Groben aus einem riesigen Mechanismus, mit dem Räume oder Bestandteile des Gebäudes bewegt werden konnten. Das Haus war somit ein einziges, gewaltiges Uhrwerk. Zudem entwickelte Jindosh die mechanischen Soldaten – tödliche roboterhafte Wachen, deren Erschaffung allerdings ein Vermögen kostete und somit wenig rentabel war. Jindosh verwendete einige der Mechanischen als Wachen in seinem Maschinenhaus. Durch das Auslassen sämtlicher herkömmlicher Sicherheitsmaßnahmen lud er Kriminelle geradezu ein, in sein Heim einzubrechen, um sie als Testsubjekte für die Verteidigungs-Fähigkeit seiner Mechanischen zu verwenden.

Verschwörung gegen die Kaiserin

Jindosh während der Séance

Jindosh wurde später Teil von Abeles Verschwörung gegen Kaiserin Emily Kaldwin. Gemeinsam mit Abele, Breanna Ashworth und der Grimmigen Alex begab sich Jindosh zum Anwesen von Minenbaron Aramis Stilton, wo die Gruppe eine Séance begann und in dieser die Hexe Delilah aus derm Nichts zurückrief. Während Stilton vor Schrecken vor diesen übernatürlichen Ereignissen den Verstand verlor, war Jindosh äußerst fasziniert von dem Konzept des Nichts, welches sich sämtlichen Aspekten der Logik entzog. Auch später begann Jindosh, Untersuchungen durchzuführen und unter anderem uralte Runen zu studieren. Mit Delilah gelang der Gruppe schließlich erfolgreich, Kaiserin Emily zu stürzen und zu vertreiben, während Delilah den Thron an sich riss.

Derweil verblieb Jindosh in Karnaca und setzte seine Forschung fort. Er wurde von Abele beauftragt, einen Weg zu finden, um die Herstellung seiner Mechanischen günstiger zu gestalten, damit Delilah eine Armee mechanischer Soldaten zu ihrer Verfügung hatte. Da Jindosh keinen Weg fand, ließ er seinen alten Lehrmeister Anton Sokolov von der Grimmigen Alex entführen. Sokolov wurde in das Maschinehaus gebracht, wo Jindosh ihn zur Kooperation zwingen wollte. Da Sokolov sich aber vollständig verweigerte, sperrte Jindosh ihn in einer Zelle im Gebäude ein, welche von einem Mechanischen bewacht wurde. Zwar hatte Sokolov in seiner Zelle einen Hebel, der die Türen öffnen würde, doch Jindosh warnte ihn, dass der Mechanische ihn bei einem Fluchtversuch in Stücke reißen würde.

Jindosh als Großerfinder

Da ihm klar war, dass er ohne Sokolov Jahre brauchen würde, um seine Mechanischen zu optimieren, überlegte Jindosh, ein Elektroschock-Gerät zu nutzen, um die Teile von Sokolovs Hirn beschädigen, die Unabhängigkeit und freien Willen beinhalten. Sein Wissen und seine Kreativität sollten dabei intakt bleiben. Allerdings fand Jindosh keine Möglichkeit, den Schocker so zu justieren, dass dies möglich war; stattdessen zeigte sich beim Test an Versuchspersonen, dass der Schocker gerade die Aspekte der Wahrnehmung und der Kreativität im Hirn zerstörte und die Personen nicht länger in der Lage waren, umfangreiche und klare Gedanken zu fassen. Somit musste Jindosh erkennen, dass die Maschine das genaue Gegenteil des gewünschten Effekts mit sich brachte.

Darüber hinaus kooperierte Jindosh mit Breanna Ashworth, die eine Mischung aus Okkultismus und Technologie verwenden wollte, um die Orakel-Schwestern des Jedermannsordens – die die Handlungen und Ansichten des Ordens formten – zu manipulieren. Auf diese Art und Weise wollte Breanna den Orden auf Delilahs Seite ziehen. Jindosh und Breanna entwickelten gemeinsam eine als Oraculum bekannte Maschine, mit der Breanna subtil Einfluss auf die Visionen der Orakel nehmen konnte. Allerdings erwiesen sich die von Jindosh für das Oraculum gelieferten Linsen als ungeeignet und kosteten Breanna fast ihre Verbindung zum Nichts. Gleichzeitig sah Jindosh sich immer noch mit dem widerspenstigen Sokolov konfrontiert und spielte mittlerweile mit dem Gedanken, ihn trotz aller Nebenwirkungen dennoch dem Elektroschocker auszusetzen.

Konfrontation

Jindosh wird dem Elektroschocker ausgesetzt

Allerdings erreicht die aus Dunwall geflüchtete Emily (oder – abhängig von der Entscheidung der Spieler) ihr Vater Corvo) das Maschinenhaus um Sokolov zu befreien und Jindoshs Machenschaften zu vereiteln. Dabei ist es den Spielern überlassen, wie genau die Konfrontation mit Jindosh stattfindet. So ist es beispielsweise möglich, Jindosh auf jegliche erdenkliche Art und Weise zu töten, oder aber ihm seinem eigenen Elektroschocker auszusetzen und dadurch seinen Verstand unwiderruflich zu zerstören. Letztere Vorgehensweise schaltet Jindosh aus, lässt ihn aber am Leben; nach dem Ende Delilahs wird er daraufhin verhaftet.

Darüber hinaus ist es möglich, bis zu Jindosh vorzudringen, ohne dass dieser die Anwesenheit der Eindringlinge überhaupt bemerkt. Sobald im Maschinenhaus einer der Hebel umgelegt wird, der eine Bewegung der Räume veranlasst, wird Jindosh über die Anwesenheit der Feinde informiert und spricht fortan über das Lautsprechersystem des Gebäudes zu ihnen. Außerdem ist in diesem Fall ein frühes Aufeinandertreffen mit Jindosh möglich, da dieser hinter einer Tür aus kugelsicherem Glas wartet um die Eindringlinge höhnisch zu begrüßen. Dabei erkennt er auch schnell, um wen es sich bei den maskierten Feinden handelt und lädt sie sadistisch ein, zu seinem Labor vorzudringen, sofern sie dazu in der Lage sind.

Jindosh wird getötet

Allerdings ist es auch möglich, bis zum Labor vorzudringen, ohne einen der Hebel zu benutzen. Jindosh erfährt somit – sofern keiner der Mechanischen aktiviert wird und kein Alarm ausgelöst wird – auch nicht von der Anwesenheit der Eindringlinge. In jedem Fall befindet Jindosh sich in seinem großen Labor, wo er von zwei Mechanischen bewacht wird. Sollte er alarmiert werden, verteidigt er sich mit einem Schwert und einer Pistole. Ob Jindosh dort getötet wird, oder ob sein Verstand zerstört wird, liegt vollständig in der Entscheidungsgewalt der Spieler.

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           Dishonored.png -Schurken

Dishonored
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The Brigmore Witches / The Knife of Dunwall
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Dishonored 2
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Dishonored: Der Tod des Outsiders
Augenlose (Jeanette Lee | Shan Yun | Ivan Jacobi |Dolores Michaels) | Brozenar | Jedermannsorden | Aufseher Cardoza | Schwester Rosewyn | Kult des Outsiders

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