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“Wenn ich dann mit unserer Beute zurückkehre, werden wir alle wieder jung sein! Keine Angst, meine Schwestern, ich werde nicht versagen!”

— Lamia

Lamia ist die Hauptantagonistin aus dem 2007 erschienenen Film Der Sternwanderer.

Lamia, sowie ihre Schwestern Mormo und Empusa, sind Hexen die ihr Leben verlängern indem sie die Herzen von gefallenen Sternen verschlingen. Als ein weiterer Stern, Yvaine, vom Himmel fällt, zieht Lamia aus um ihn zu fangen.

Sie wurde von Michelle Pfeiffer dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Lamia ist die Schwester von Mormo und Empusa. Sie sind allesamt uralte Hexen, die ihr Leben durch den Konsum von Sternen-Herzen verlängern. 400 Jahre vor Beginn der Handlung entführten Lamia und ihre Schwestern einen Stern der aus dem Himmel fiel. Diesen Stern verpflegten sie zuerst, damit dessen Herz zu glühen begann, nur um ihm dann das Herz aus der Brust zu schneiden und es zu essen. Das Herz eines Sterns verleiht den Hexen nämlich Jugend und weitere Zauberkraft. Um nicht wieder zu altern müssen die Hexen aber auch weiterhin Herzen von Sternen essen.

Ein neuer Stern

SchwesternPlanen

Die Schwestern planen die Jagd nach dem Stern

In ihrem Steinbruch bezeugt Lamia, wie ein weiterer Stern vom Himmel fällt. Aufgeregt kehrt sie ins Haus zurück, wo sie ihre Schwestern zusammenruft. Sie verrät ihnen, was sie gesehen hat und die Schwestern wollen daraufhin mit ihren Babylonischen Kerzen zum Fundort reisen um den Stern zu fangen. Ihre Schwestern erinnern Lamia jedoch daran, dass sie die letzte Kerze bereits vor 200 Jahren verbraucht hat Lamia behauptet, dass sie ihre Zeit nicht damit verschwenden können, nach einer weiteren Kerze zu suchen da eine andere Hexe sonst in der Zwischenzeit ihren Stern finden könnte.

Schlussendlich beschließen die Schwestern dass sie den Stern dann eben zu Fuß erreichen müssen. Sie schlachten ein Frettchen und lesen aus dessen Innereien, wo genau sich der gefallene Stern befindet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, dass Lamia diejenige sein soll, die auszieht um den Stern zu finden, geben ihr die Schwestern die Reste des letzten Sterns, der ihnen zum Opfer gefallen ist. Indem Lamia den Rest des Herzens isst, verjüngt sie sich merklich und bekommt wieder stärkere magische Kräfte. Nachdem sie voller Freude ihren jungen Körper begutachtet bricht Lamia dann auf, den Stern zu fangen. Ihren Schwestern trägt sie in der Zwischenzeit auf, das Anwesen auf ihre Rückkehr vorzubereiten und verspricht ihnen, dass sie nicht versagen wird. Auf ihrer Reise macht Lamia an einem einsamen Bauernhof halt. Sie verwandelt den Bauern in eine Ziege und nutzt ihn, sowie die andere Ziege des Hofs, als Reittier um ihren Wagen zu ziehen. Das Nutzen der Magie lässt erschafft jedoch Altersflecken auf ihrer Hand und Lamia erschrickt, da dies bedeutet dass sie ihre Macht nicht nutzen kann ohne zu altern.

Kurz darauf sieht Lamia am Straßenrand den Wagen der Hexe Sal. Als Lamia sich ihr nähert gibt diese vor, nur eine alte Frau zu sein aber Lamia offenbart dass sie weiß, was Sal ist, und verspricht ihr im Namen der Schwesternschaft, der sie beide angehören, dass sie ihr nichts böses will. Zufriedengestellt antwortet Sal, dass man nie vorsichtig genug sein kann, und bietet Lamia an, ihr Mahl mit ihr zu teilen. Während sie essen fragt Sal Lamia aus, wo sie denn hin will, und Lamia verrät ihr, dass sie auf der Jagd nach einem gefallenen Stern ist.

LamiaIsstMitSal

Lamia isst mit Sal

Zornig erkennt Lamia daraufhin, dass Sal ihr Essen mit einem Kraut vermischt hat das sie zwingt, die Wahrheit zu sprechen. Außer sich vor Wut ruft Lamia, dass Sal einen schweren Fehler begangen hat und nimmt für einen kurzen Moment ihre wahre Form an. Sal erkennt, wen sie vor sich hat, und fällt auf die Knie und fleht um Gnade. Sie verspricht, den Stern nicht zu suchen aber Lamia verflucht sie trotzdem, den Stern nicht sehen, hören oder fühlen zu können - selbst wenn dieser direkt vor ihr steht. Nachdem der Fluch gesprochen ist, sagt Lamia Sal dass diese beten soll, das sie sich niemals wieder treffen.

Gasthaus-Falle

Mithilfe von Runen erreicht Lamia eine Kreuzung auf einer Waldstraße, findet jedoch weit und breit keine Spur von dem Stern. Verwundert nimmt sie Kontakt mit Mormo und Empusa auf. Diese ermahnen sie jedoch zuallererst, nicht zu viel Zauberei zu verwenden, da dies sichtlich seinen Tribut fordert. Sie raten Lamia, sie nur im Notfall zu kontaktieren. Lamia verrät ihnen, dass sie die Runen verwendet hat um den Stern zu finden aber dass sie ihr momentan nur Kauderwelsch anzeigen. Die Schwestern schlachten daraufhin ein weiteres Tier und lesen aus dessen Eingeweiden, dass Lamia bleiben muss wo sie ist, und dass der Stern dann zu ihr kommen wird. Sie warnen Lamia jedoch, dass der Stern vor Trauer geschwächt ist und kaum noch leuchtet. Daher kann Lamia sie nicht einfach töten sondern muss dafür sorgen, dass es dem Stern gut genug geht dass er wieder leuchtet. Lamia beschließt daher, eine Falle zu stellen. Sie verwandelt ihre Ziege und den ehemaligen Bauern wieder in Menschen und zaubert außerdem ein komplettes Gasthaus an die Kreuzung. Als Wirtin getarnt wartet sie mit ihren neuen Handlangern dann die Ankunft des Sterns ab.

LamiaKonfrontiert

Lamia konfrontiert Tristan und Yvain

Am Abend taucht der Stern, Yvain, tatsächlich am Gasthaus auf und wird von Lamia herzlich in Empfang genommen. Lamia lässt ihr ein Bad ein und gibt ihr auch Essen und Trinken. Während sie Yvain im Bad beobachtet erkennt Lamia frohlockend, dass diese tatsächlich langsam zu leuchten beginnt. Sie führt sie daraufhin in ihr Zimmer, wo sie verrät dass ihr nachgesagt wird dass sie "heilende Hände" hat und Yvain gerne massieren würde. Yvain willigt ein und legt sich in ihr Bett, unter dem Lamia eine Obsidianklinge versteckt hat, mit der sie Yvain das Herz herausschneiden will.

Bevor Lamia zuschlagen kann, klopft es jedoch unten an der Tür. Es handelt sich dabei um Primus, den Prinzen von Stormhold, und dessen Begleiter Tristan - den auch Yvain kennt. Lamia ist gezwungen, von Yvain abzulassen und widmet sich Primus, der sich mittlerweile in Yvains Badewanne niedergelassen hat. Sie bietet Primus vergifteten Wein an, um ihn loszuwerden, dieser lehnt jedoch ab. Während er mit Yvain spricht huscht Lamia wieder hinauf ins Zimmer und holt ihre Klinge aus dem Versteck hervor. Da ihr mittlerweile zu viele Leute im Gasthaus sind, beschließt sie die freundliche Fassade fallenzulassen. Sie schllitzt kurzerhand Primus' Kehle auf aber bevor sie sich Tristan und Yvain widmen kann, stürmt das Einhorn in den Raum auf dem Yvain hergekommen ist. Um die Flucht ihrer Ziele zu verhindern setzt sie den Gasthof in Brand und nähert sich mit erhobener Klinge. Sie behauptet gierig, dass ein friedlich leuchtendes Herz zwar besser wäre als Yvains vor Angst pochendes, dass Yvains Herz aber immer noch besser ist als gar kein Herz. Bevor sie auf Yvain einstechen kann nutzt Tristan jedoch seine babylonische Kerze um sich und Yvain fortzuteleportieren. Als sie erkennt, was geschehen ist, schreit Lamia vor Wut.

Weitere Jagd

LamiaSprichtMitSchwestern

Lamia kontaktiert ihre Schwestern

In der Kutsche von Primus reist Lamia weiter, hat aber keinen genauen Plan wo sie hinmuss. Zudem altert sie wieder merklich, ihr fallen die Haare mittlerweile in Büschen aus. Erneut sucht Lamia den Kontakt zu ihren Schwestern, die ihr Vorwürfe für ihr Scheitern, sowie die Zerstörung des Messers machen. Sie offenbaren Lamia dass der Stern sich "In der Luft" befindet, wissen aber nichts genaueres zu berichten. Lamia befiehlt ihnen, sie sofort zu unterrichten falls Yvain wieder Boden unter den Füßen hat. Mormo fragt sarkastisch, ob Lamia nicht nach Hause kommen will und eine von ihnen die Jagd übernehmen lassen will. Lamia lehnt dies ab. Kurz darauf können die Schwestern berichten, dass Yvain sich auf einem fliegenden Schiff befindet und bald im Norden landen wird. Sie wird außerdem gewarnt, dass sich mittlerweile auch ein Prinz auf der Jagd nach Yvain befindet und dass dieser aufholt.

In der Stadt angekommen erkennt Lamia dass sie zu spät ist, erfährt von einem gierigen Händler jedoch wohin Shakespeare und sein Schiff unterwegs sind. Da der Händler ihr zu viel redet, verflucht Lamia ihn so dass er fortan nur noch Tiergeräusche machen kann. Kurz darauf erhält Lamia die Information von ihren Schwestern, dass der Stern sich mittlerweile auf dem Markt nahe der Mauer befindet, erinnert Lamia sie daran dass die Welt jenseits der Mauer außerhalb ihrer Reichweite liegt und dass sich Yvain in Asche verwandeln wird, sobald sie die Mauer überquert. Wütend erwidert Empusa, dass sich Lamia dann besser beeilen sollte.

Kurz bevor Yvain die Mauer überqueren kann wird sie von Sal und deren Sklavin Una daran gehindert (wobei Sal eher unfreiwillige Hilfe ist). Plötzlich taucht auch Lamia in ihrer Kutsche auf und spricht Yvain an. Sie behauptet, dass sie gerne behilflich ist wenn Yvain sich den Tod wünscht. Sal fragt ob Lamia mit ihr geredet hat aber Lamia behauptet abwertend, dass sie mit dem Stern gesprochen hat. Verwundert behauptet Sal dass ihre Sklavin Una kein Stern ist, sonst hätte sie ihr bereits das Herz herausgeschnitten und es gegessen. Als sie Sal reden hört, erinnert sich Lamia an das letzte Mal dass sich die beiden getroffen haben, und schießt grünes Feuer auf Sal. Obwohl diese für einen kurzen Moment Widerstand leisten kann, erweist sich Lamia als weitaus stärker und sie schießt Sal den Kopf von den Schultern

LamiaKutsche

Lamia zwingt Yvain und Una, einzusteigen

Sals Körper fällt zu Boden und verwandelt sich kurz darauf in Asche. Lamia lacht hämisch und befiehlt Yvain und Una daraufhin, in die Kutsche zu steigen. Sie fesselt die beiden mit einem magischen Band aneinander und macht sich mit ihren Gefangenen auf den Weg nach Hause. Als sie ihre Reflektion im Fenster der Kutsche sieht, erkennt Lamia dass sie wieder genau so alt ist, wie zu Beginn der Reise.

Finaler Kampf

In der Heimat angekommen schleppt Lamia ihre Gefangenen in das Anwesen der Hexen. Sie wird von Mormo und Empusa begrüßt die ihr zu ihrem Sieg gratulieren. Als sie fragen, wer Una ist, erwidert Lamia dass es sich bei Uma um ihre neue Sklavin handelt. Als die Schwestern anmerken, wie schrecklich Lamia aussieht, gackern sie alle drei los, da sie voller Vorfreude wissen dass sie bald wieder jung sein werden. Lamia und Mormo führen Yvain daraufhin die Treppen hinauf auf einen Altar, wo ihr das Herz herausgeschnitten werden soll.

LamiaVoodoo

Lamia tötet Septimus

Plötzlich platzen Tristan und Prinz Septimus durch die Tür. Empusa stellt sich Septimus während sich Mormo und Lamia um Yvain kümmern. Nachdem Empusa von Septimus getötet wurde, will Mormo selbst eingreifen, Lamia hält sie aber zurück. Als Septimus auf die anderen beiden Hexen zustürmt, zückt Lamia eine Voodoo-Puppe. Dieser bricht sie Arme und Beine, wodurch Septimus dasselbe Schicksal ereilt. Während Septimus schreiend zu Boden fällt wirft Lamia die Voodoo-Puppe sadistisch lächelnd in einen Brunnen, wodurch Septimus quasi in der Luft ertrinkt. Daraufhin widmet Lamia sich wieder Mormo, die immer noch den Tod ihrer Schwester betrauert, und sagt dieser dass sie mit dem Ritual weitermachen müssen. Als plötzlich Tristan auf die Hexen zustürmt, befiehlt Lamia Mormo, sich ihn zu holen. Yvain erkennt Tristan und Lamia stellt fasziniert fest, das Yvains Liebe für Tristan dafür sorgt, dass sie anfängt zu scheinen. Tristan kann jedoch auch Mormo töten, so dass Lamia als letzte der Schwestern übrig ist.

LamiaSchwarzeMagie

Lamia attackiert Tristan

Lamia steigt in die Halle herab und fragt Tristan sarkastisch, in was für ein Tier sie ihn verwandeln soll. Als sie ihn dann verwandeln will, wird ihre Magie durch einen magischen Talisman abgehalten. Als sie dies erkennt ist Lamia leicht amüsiert, nutzt ihre Magie dann aber um nicht Tristan selbst, sondern die Gegenstände im Raum zu verhexen und auf Tristan zu werfen. Nachdem er von einer großen Vase getroffen wurde, nutzt Tristan jedoch einen der Blitze von Captain Shakespeare um Lamia damit zurückzuwerfen. Lamia wird quer durch die Halle geschleudert, kommt jedoch letztlich an dem Brunnen zum Liegen. Sie erinnert sich an die Voodoo-Puppe darin und hebt diese auf. Damit kann sie Septimus' Leiche als untoten Kämpfer verwenden und attackiert Tristan, der sich nun ein Duell mit der Leiche liefern muss.

Währenddessen steigt Lamia die Treppen zu Yvain hinauf, Tristan hat Septimus jedoch bereits besiegt und stößt die Hexe zu Boden. Als er sich umdreht um Ywaine zu befreien attackiert Lamia ihn jedoch plötzlich mit zwei Klingen. Trotz ihres Alters ist Lamia eine talentierte Kämpferin und kann Tristan entwaffnen, kurz bevor sie ihn tötet verliert sie jedoch scheinbar jeglichen Lebenswillen, da ihre Schwestern - und damit alles, was ihr etwas bedeutet hat - bereits tot sind und sie nicht alleine weitermachen will. Anstatt Tristan auszuweiden schneidet Lamia Yvain frei und befiehlt den beiden weinend, ihr Haus zu verlassen.

LamiaZerstört

Lamia wird von Yvain zerstört

Als Tristan und Yvain sich zum Gehen wenden erweist sich dies jedoch als Falle und Lamia wollte lediglich Yvain zum Strahlen bringen um ein perfektes Herz zu ernten. Bevor Yvain und Tristan den Ausgang erreichen, versiegelt Lamia alle Türen und beginnt dann, sämtliche Spiegel im Haus zu zerstören und die Glassplitter auf ihre Feinde herabregnen lässt. Als diese wieder tiefer in die Halle flüchten, auf Lamia zu, bedankt sich diese bei Tristan. Sie verrät dass Yvains gebrochenes Herz ihr nicht viel genützt hätte aber dass es dank Tristan nun hell strahlt. Zudem hat Tristan ihre Schwestern getötet, so dass Lamia das Herz jetzt ganz für sich alleine hat. Während Lamia sich mit ihrer Klinge Tristan und Yvain nähert, entfesselt diese jedoch das gesamte Licht in ihrem Herzen und schleudert es auf Lamia, die durch die Macht des geballten Lichts zerbirst.

Galerie

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