Schurken Wiki
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“Ich hab' keine Vergangenheit!”

— Last Boss leugnet die reale Welt

“Es gibt keinen Platz in der Welt, an dem wir für immer sicher sind. Der Forscher, der den Nordpol sah, sah die Welt wie sie ist – ohne die Illusion der Zivilisation. Wenn alles vorbei ist, kehren wir einfach in die Erde zurück. In diesem Land ist es genau so. Ich bin dankbar, dass ich hier war. Denn jetzt bin ich so frei wie nie zuvor!”

— Im Sterben reflektiert Last Boss seine Zeit in der neuen Welt

Takatora Samura, in der neuen Welt ausschließlich als Last Boss bekannt, ist ein Schurke aus der 2020 erschienenen Netflix-Serie Alice in Borderland, die eine Adaption des gleichnamigen Manga ist.

Er wurde von Shuntarô Yanagi dargestellt und im Deutschen von Patrick Bach synchronisiert.

Biographie

Vergangenheit

Als junger Erwachsener war Samura ein arbeitsloser und verwahrloster Mann, der dem Leben nichts abgewinnen konnte und den Sinn darin nicht sah. Er lebte in Tokio und fokussierte sein ganzes Leben darauf, Naturforscher und ihren Kampf mit Natur und Tod zu studieren. Seine ganze Existenz widmete er dem Schreiben eines Manifests namens "Das gefesselte Universum", in dem er auch schrieb, dass er die Sehnsucht nach dem Tod verstehen und auch selbst fühlen würde. u einem unbestimmten Zeitpunkt landete Samura von einem Moment auf den anderen in einer fast vollständig menschenleeren Version von Tokio. Dort ist das Leben jedes einzelnen Bewohners befristet, man kann aber durch sogenannte Visa einige Tage gewinnen.

Visa erhält man allerdings nur, wenn man an sadistischen, tödlichen Spielen teilnimmt, die durch Spielkarten symbolisiert werden. Nach der Teilnahme an einigen dieser Spielen, denen Samura zum Teil selbst nur knapp entkommen konnte, fand er in dieser neuen Welt einen Sinn, den er in der alten niemals verspürt hatte. Er ging vollständig darin auf, sein Leben wieder und wieder zu riskieren und durch die Nähe zum Tod erst richtig zu leben. Er begann, seine Vergangenheit zu ignorieren und wünschte sich, für immer in dieser Welt, die ihm die "Freiheit des Lebens" ermöglichte, zu bleiben. Um dies zu symbolisieren rasierte er sich Haare und Bart ab und ließ sich von einem anderen Überlebenden – einem ehemaligen Tattoo-Künstler – den gesamten Körper tätowieren.

Dies sollte verdeutlichen, dass er niemals in die echte Welt zurückwollte. Er trug nun auch nicht länger seinen echten Namen, sondern nahm den Titel Last Boss an. Er fand schließlich den Beach, einen Ort, der als Quell der Hoffnung für die in der neuen Welt gestrandeten Menschen gelten sollte. Last Boss wurde zu einem Mitglied des Beach und wurde zu einem Vertreter des Militärtrupps. Er galt als Kuriosität und die Leute mieden ihn aufgrund seines Aussehens und seines kryptischen Verhaltens. Last Boss interessierte dies allerdings nicht. Er entwickelte eine fanatische Loyalität zu Aguni, dem Anführer des Militärtrupps, und erfüllte jeden seiner Befehle ohne zu zögern – selbst als er aufgefordert wurde, gemeinsam mit dem Militärtrupp Widerständler innerhalb des Beach abzuschlachten.

Massaker im Beach

Last Boss erzwingt die Wahl für Aguni

Mit Vergnügen nimmt Last Boss an Spielen teil; er ist dabei stets mit einem Samuraischwert bewaffnet, welches er professionell zu führen weiß. Als in einer Prüfung gefordert wird, dass die Teilnehmer Punkte sammeln, indem sie diverse Wildtiere töten, stellt Last Boss sich einem Tiger entgegen. Als dieser auf ihn zuspringt, duckt Last Boss sich seelenruhig unter dem Tier weg und weidet es aus. Kurze Zeit später kommt es zu einer Entwicklung im Beach, als der König des Beach, Hutmacher, ums Leben kommt. Nach Hutmachers Tod wird der Vorstand zu einem Treffen zusammengerufen um zu beraten, was nun geschehen soll. Als sich niemand für Niragis Vorschlag ausspricht, Aguni zum neuen Anführer zu machen, zückt Last Boss sein Schwert und bedroht damit Rizuna An, ein Mitglied des Vorstands, sowie den Neuling Arisu. Auch Niragi wendet Waffengewalt an, um den Vorstand dazu zu zwingen, Aguni zu wählen.

Einige Stunden später ertönt eine Durchsage im gesamten Beach. Es wird verkündet, dass der Beach nun zum Standort des Herz Zehn-Spiels auserkoren wurde und sich daher alle Bewohner im großen Saal versammeln müssen. Alle Einwohner begeben sich in die Lobby, wo sie die erdolchte Leiche einer Bewohnerin des Beachs, Momoka, vorfinden. Das Spiel "Hexenjagd" wird nun per Durchsage erklärt. Die "Hexe", die Momoka umgebracht hat, befindet sich unter den Bewohnern des Beachs. Die Aufgabe ist es, die Hexe binnen zwei Stunden zu identifizieren und auf einem bereits errichteten Scheiterhaufen vor dem Beach zu verbrennen. Das Scheitern bei dem Spiel hätte den Tod aller teilnehmenden Spieler zur Folge.

Als erste Diskussionen darüber entbrennen, wie man vorgehen soll, sticht Last Boss eine beteiligte Bewohnerin ab und zischt, dass sie einfach alle Bewohner verbrennen sollten. Auch Aguni teilt diese Einschätzung. Kühl behauptet er, dass aus seiner Sicht alle Bewohner außer ihm die Hexe sein könnten und dass der Militärtrupp daher alle Bewohner töten und verbrennen wird. Sofort bricht Panik auf, als Agunis Leute das Feuer auf die Bewohner eröffnen und beginnen, die Leichen auf den Scheiterhaufen zu schleppen. Da das Gelände des Beach abgeriegelt ist, kann niemand das Gelände verlassen und es ist den Bewohnern einzig möglich, dem Militärtrupp auszuweichen und sich zu verstecken. Während der Rest des Militärtrupps die Bewohner massakriert, macht Last Boss sich auf den Weg in den Keller.

Last Boss bekämpft Kuina

Dort leert er mehrere Benzin- und Kerosinkanister und legt Feuer, um das gesamte Hotel niederzubrennen und alle Bewohner nach draußen zu treiben. Als er wieder nach oben tritt und in der Lobby auftaucht, findet er dort Hikari Kuina vor. Sofort stürzt Last Boss sich mit seinem Schwert auf sie, doch Kuina ist äußerst agil und kann seinen Angriffen daher ausweichen. Sie ergreift die Flucht, doch Last Boss setzt ihr nach und kann sie schließlich in der Bar wieder attackieren. Kuina erkennt, dass sie Last Boss aktiv bekämpfen muss um zu überleben und stellt sich ihm daher. Last Boss genießt den brutalen Kampf, der aber schließlich damit endet, dass Kuina ihn entwaffnet und ihn mit einem harten Schlag ausschaltet. Als Last Boss wieder zu sich kommt, ist Kuina bereits verschwunden und das Gebäude um ihn herum steht in Flammen. Zufrieden sackt Last Boss an einer Säule zusammen und genießt seine Erinnerungen an die neue Welt, während die Flammen ihn verschlingen.

Galerie

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