Schurken Wiki

“Der Eiserne Thron geht an denjenigen, der die Macht hat, sich seiner zu bemächtigen.”

— Maegor Targaryen erklärt seinen höheren Thronanspruch über dem seines Neffen Aegon. (Feuer und Blut: Die Söhne des Drachen)

König Maegor I. Targaryen, nach seiner Herrschaft auch als Maegor der Grausame bekannt, ist ein posthumer Schurke aus dem Universum der Das Lied von Eis und Feuer-Romane. Er war der dritte Targaryen-König von Westeros und gilt allgemein als der erste wahnsinnige Targaryen. Er war der zweite Sohn von Aegon dem Eroberer, den er mit seiner älteren Schwester Visenya hatte und ritt nach dessen Tod seinen Drachen, Balerion den Schwarzen Schrecken. Obwohl er für die Gegenwartshandlung der Romane keine Rolle mehr spielt, ist er unter der Bevölkerung der Sieben Königreiche dennoch ein berüchtigter König, der noch immer als negatives Beispiel für die Herrschaft angesehen wird.

Aussehen[]

Maegor war größer als sein Vater Aegon und hatte eine bullige Figur mit starken Schultern, einem dicken Nacken und gewaltigen Armen. Zwar war er schwer, aber eher massig als fett. Seine Züge waren hart, sein Haar kurz und er trug einen kurzen Bart, der seiner Kieferlinie folgte. Maegors Augen wirkten wütend und misstrauisch und seine Ausstrahlung war hart und brutal.

Maegors Rüstung war kunstvoller als die des Eroberers. In der Schlacht trug er einen Plattenpanzer, welcher von einem Wappenrock mit dem dreiköpfigen Drachen seines Hauses bedeckt wurde. Seine Krone war die seines Vaters Aegon.

Maegor hatte nichts für die Künste übrig und lebte nur für Turniere und Krieg. Auch wenn er als einer der besten Ritter des Reiches galt, fielen seine Grausamkeit im Kampf und seine Härte gegenüber besiegten Feinden häufig auf. Er suchte oft Streit, war leicht beleidigt, verzieh nur langsam und war furchterregend in seinem Zorn. Schwierigkeiten trat er in der Regel mit Gewalt entgegen. Maegor vertraute niemandem und war ein äußerst sturer Mann, der sich weder verbog noch nachgab. Zwar konnte er gut reiten, zeigte aber keine Zuneigung für Tiere.

Biographie[]

Jugend[]

Die ungleichen Brüder Kronprinz Aenys und Prinz Maegor als Jungen.

Die ungleichen Brüder Kronprinz Aenys und Prinz Maegor als Jungen.

Maegor Targaryen wird im Jahr 12 nach Aegons Eroberung als Sohn von König Aegon dem Eroberer und seiner Schwester und Ehefrau Visenya Targaryen auf Drachenstein geboren. Während seiner Kindheit steht er seinem älteren, schwächlichen Halbbruder Aenys, der der Sohn von Aegon und seiner anderen Schwestergemahlin Rhaenyra ist, nicht sehr nahe. Maegor wächst unter Visenya auf Drachenstein auf und wird bald als Prinz von Drachenstein bekannt. Sein erstes Schwert erhält er im Alter von nur drei Jahren und ist sofort vom Schwertkampf begeistert. Gerüchten zufolge nutzt er das Schwert, um eine Katze zu töten. Maegor ist der geborene Krieger und wird von Ser Gawen Corbray, dem Waffenmeister von Drachenstein, im Schwertkampf ausgebildet.

Visenya schenkt ihrem Sohn Maegor Dunkle Schwester.

Visenya schenkt ihrem Sohn Maegor Dunkle Schwester.

Im Alter von acht Jahren schlachtet Maegor ein Pferd in den Ställen, nachdem es ihn getreten hatte. Als ein Stallknecht hinzutritt, um nach dem schreienden Tier zu sehen, schlitzt ihm der Prinz in seinem Zorn das halbe Gesicht auf. Im selben Jahr wird Maegor zu einem Knappen und im ist Alter von 13 Jahren bereits ein gefürchteter Kontrahent, der im Kampf Männer besiegt, die mehrere Jahre älter sind als er. Als Geschenk erhält er daraufhin von seiner Mutter Visenya das Ahnenschwert der Targaryens "Dunkle Schwester" aus valyrischem Stahl. Da sich der Kronprinz Aenys als äußerst schwach und militärisch unfähig erweist, mehren sich Stimmen, dass der kräftigere Maegor geeigneter wäre, den Thron zu erben, allen voran die seiner Mutter Visenya. Ungeachtet des Spotts seiner Familie versucht Maegor in seiner Jugend nie, einen der Drachen der Targaryens auf Drachenstein an sich zu binden, da es für ihn nur einen einzigen Drachen gab, der seiner wert war: Balerion, dem Schwarzen Schrecken, dem ältesten und stärksten der Targaryen-Drachen, dessen Reiter sein Vater Aegon, der Eroberer ist.

Im Jahr 25 heiratete Maegor in Altsass seine Verlobte, Lady Ceryse Hohenturm, die Nichte des Hohen Septons, ein Versuch König Aegons den Glauben durch die Praktik der Targaryen der Inzucht nicht zu verärgern. Ihre Ehe verbleibt kinderlos, doch Maegor brilliert stattdessen im Militärischen. In einem Turnier im Jahr 28 stößt er drei Ritter der Königsgarde im Tjost vom Pferd und wird der Sieger des Buhurts. Nachdem sein Vater Aegon ihn daraufhin zum Ritter schlägt, ist er mit gerade einmal 16 Jahren der jüngste Ritter der Sieben Königsreiche. In den Jahren 29 und 30 unterstützt Maegor den Meister der Schiffe, Lord Aethan Velaryon, und die Hand des Königs, Ser Osmund Kraft, in zwei Feldzügen gegen den Piratenkönig Sargoso Saan in den Trittsteinen. Ein Jahr später erschlägt er in den Flusslanden zudem den Riesen vom Trident, einen berüchtigten Raubritter.

Als Prinz von Drachenstein[]

Maegor fliegt nach Hohenehr, um einen Aufstand niederzuschlagen.

Maegor fliegt nach Hohenehr, um einen Aufstand niederzuschlagen.

Im Jahr 37 stirbt König Aegon und Magors älterer Bruder folgt ihm als König Aenys I. Targaryen auf den Eisernen Thron. Noch während Aegons Feuerbegräbnis gibt der Monarch vor allen Anwesenden zu, dass er als Krieger seinem Bruder nicht annähernd das Wasser reichen kann, weswegen er diesem daher Aegons valyrisches Schwert "Schwarzfeuer" überlässt. Aenys verkündete zudem, dass sie gemeinsam herrschen würden. Nach Aegons Tod nutzt Maegor die Gelegenheit und nimmt außerdem Balerion den Schwarzen Schrecken als seinen Drachen an und wird zu dessen Reiter. Kurz darauf kommt es zu mehreren Aufständen in den Sieben Königreichen; so im Tal von Arryn, wo Jonos Arryn seinen Bruder, Lord Ronnel Arryn, stürzt. Maegor widmet sich dieser Rebellion persönlich, kann zwar Lord Ronnel nicht retten, die Rebellion aber erfolgreich und rasch niederschlagen, nachdem er auf Balerions Rücken auf Hohenehr ankommt.

Obwohl Jonos' Unterstützer auf Gnade hoffen und Jonos in den Tod stoßen, lässt Maegor sie allesamt hängen; er stellt dabei sicher, dass sie sich dabei nicht das Genick brechen, sondern langsam ersticken. Für seine Dienste wird Maegor von König Aenys zu seiner rechten Hand ernannt, ein Amt, welches er zwei Jahre innehat. Er sorgt schließlich im Jahr 39 für einen großen Zwist, als er seine Ehefrau Ceryse mangels Nachkommen für unfruchtbar erklärt und daher eine weitere Frau, Lady Alys Eggen, heiraten will. Da Polygamie im Glauben als große Sünde angesehen wird, weigert sich der Hohe Septon entschieden, die Eheschließung zu vollziehen, woraufhin Maegor die Ehe von seiner Mutter, Königinwitwe Visenya, vollziehen lässt. Dies verärgert viele in den Sieben Königreichen und es kommt zum Streit zwischen Maegor und seinem Bruder.

Maegor geht ins Exil.

Maegor geht ins Exil.

Zudem fordert Ceryses Bruder, Lord Martyn Hohenturm, die Annulierung der Ehe mit Alys, während der Hohe Septon Maegors zweite Ehe zur Sünde erklärt und Alys zur "Hure Maegors" erklärte. Insbesondere die schwergläubigen Lords der Sieben Königreiche folgen diesem Narrativ, so dass es zu einem Konflikt zwischen Maegor und dem Glauben an die Sieben Götter kam. Dies besorgt Aenys, so dass er Maegor ein Ultimatum stellte: Entweder würde er Alys verstoßen oder für fünf Jahre ins Exil gehen. Maegor wählt das Exil und verlässt die Sieben Königreiche gemeinsam mit Alys auf Balerions Rücken. Entgegen der Forderung seines Bruders, nimmt er zudem das Schwert Schwarzfeuer mit sich, da Aenys seine Herausforderung, es ihm wieder abzunehmen, nicht annimmt. Als Hand des Königs wird er durch Septon Murmison und als Prinz von Drachenstein durch Aenys Sohn und Erben, Prinz Aegon, ersetzt.

Als König[]

Konflikt mit dem Glauben[]

Maegor wird von seiner Mutter gekrönt.

Maegor wird von seiner Mutter gekrönt.

Nichtsdestotrotz erhebt sich der Glaube schließlich im Widerstand gegen König Aenys als dieser verkündet, seine Kinder miteinander vermählen zu wollen, da auch Inzucht zwischen Geschwistern als große Sünde betrachtet wurde. Abermals handelt der Monarch unentschlossen und erliegt im Jahr 41 schließlich auf Drachenstein einer Krankheit, nach dem er die Nachricht erhält, dass seine Kinder einer Belagerung ausgesetzt sind. Die Thronfolge ignorierend fliegt Visenya nach Pentos, um Maegor nach Westeros zurückzubringen, in dem Glauben, dass nur ihr Sohn willensstark genug ist, um die Revolte gegen Haus Targaryen niederzuschlagen. Obwohl Aenys' Erben vor ihm in der Thronfolge stehen, begibt sich Maegor unmittelbar nach Drachenstein und beansprucht die Herrschaft, wobei er sich von seiner Mutter Visenya mit der Krone seines Vaters zum König krönen lässt. Großmaester Gawen protestiert als Einziger mit Verweis auf die Erbfolge, woraufhin der neue Monarch ihn an Ort und Stelle mit Schwarzfeuer enthauptet, was jeglichen Zweifel an der Legitimität seiner Herrschaft im Keim erstickt.

Als nächstes fliegt Maegor auf Balerion nach Königsmund, wo die Truppen des Glaubens die Septe auf Rhaenys' Hügel erobert hatten und hielten. Maegor hisst seine Banner auf Visenyas Hügel, um Loyalisten um sich zu scharen und jene zu töten, die sich seiner Herrschaft noch immer widersetzen. Ser Damon Morrigen, Großkommandant der Söhne des Kriegers, nimmt die Herausforderung an und spricht sich für ein Urteil der Sieben aus, woraufhin Maegor nach Unterstützern in der Menge fragt. Zuerst tritt niemand nach vorne, bis ein gemeiner Waffenknecht, Dick Bohne, sich meldet. Das wiederum beschämt die anwesenden Ritter in der Menge Scham und zwingt sie vorzutreten, so dass Maegor seine sechs Mitstreiter findet.

Maegors Götterkampf der Sieben.

Maegors Götterkampf der Sieben.

Im Zuge des Kampfs können Maegor und seine sechs Mitstreiter die sieben Söhne des Kriegers, die ihnen entgegentreten, töten. Maegor ist der einzige Überlebende auf seiner Seite, konnte aber die letzten überlebenden Feinde, Ser Damon und William den Wanderer, den Todesstoß versetzen. Letzter spaltete jedoch noch im Fallen mit einem heftigen Schlag Maegors Helm und der König bricht regungslos zusammen. Er wird vom Feld getragen und liegt fortan in einem Koma, während die Bevölkerung in seiner Abwesenheit diskutiert, ob Maegors Sieg ein Zeichen der Götter war und der Glauben und der Hohe Septon sich ergeben müssten. 28 Tage nachdem Maegor ins Koma gefallen war, kommt schließlich seine zweite Gemahlin Alys aus Pentos mit 600 Söldnern und der mysteriösen Tyanna vom Turm, einer mutmaßlichen Geliebten Aegons, in Königsmund an.

Maegor und Balerion brennen die Septe nieder.

Maegor und Balerion brennen die Septe nieder.

Tyanna übernimmt die Pflege des komatösen Königs, der zwei Tage später wieder erwacht. Nachdem Maegor sich der jubelnden Bevölkerung Königsmunds präsentiert hat, schwingt er sich auf den Rücken von Balerion, fliegt zu Rhaenys' Hügel und brennt die Septe und die darin befindlichen Söhne des Kriegers nieder, während seine Bogenschützen alle erschießen, die sich aus dem brennenden Gebäude retten können. Auch wenn der Orden sich von diesem Schlag nicht mehr erholen sollte, dauert Maegors Krieg gegen die militärischen Orden des Glaubens den Rest seiner Herrschaft an.

Herrschaft und Tyrannei[]

Maegor kann nun den Eisernen Thron für sich beanspruchen, aber der Widerstand der Verteidiger des Glaubens hält weiterhin an. So strömen Tausende Arme Gefährten, militante Bürger, die für den Glauben kämpfen, auf Königsmund zu. Maegor fordert sie auf, die Waffen niederzulegen, was aber abgelehnt wird. Daraufhin ruft der König alle treuen Lords auf, militärisch gegen die fanatischen Horden vorzugehen, im Gegenzug ruft der Hohe Septon alle Gläubigen auf, den Glauben zu verteidigen und der Herrschaft von "Drachen und Ungeheuern und Abscheulichkeiten" ein Ende zu bereiten. Daraufhin bricht ein regelrechter Krieg aus, doch Maegor kann zunehmend mehr Lords auf seine Seite ziehen.

In der Schlacht an der Großen Gabelung des Schwarzwassers erfahren die Truppen des Glaubens eine schwere Niederlage und Maegor selbst kämpft zwei Wochen später auf Balerions Rücken in der Schlacht von Steinbrück. Auch hier siegen die königstreuen Truppen deutlich. Nach seiner Rückkehr nach Königsmund hackt Maegor Wat dem Hauer, dem Anführer der Truppen des Glaubens beim Schwarzwasser, sämtliche Gliedmaßen ab und befiehlt seinen Maestern, ihn am Leben zu halten, um Maegors geplanter Hochzeit mit Tyanna vom Turm – die vom Glauben als weitere Abscheulichkeit und Ketzerei angesehen wurde – beiwohnen zu können. Die geplante Hochzeit findet jedoch auch einige Gegenwehr in Königsmund.

Maegors erste drei Ehefrauen: Lady Ceryse Hohenturm, Tyanna vom Turm und Lady Alys Eggen.

Maegors erste drei Ehefrauen: Lady Ceryse Hohenturm, Tyanna vom Turm und Lady Alys Eggen.

Dies hat zur Folge, dass Maegor abermals einen amtierenden Großmaester, Myros, erschlägt, als dieser sich gegen ihn ausspricht. Die Eheschließung zwischen Maegor und Tyanna findet inmitten der Ruinen der Gedächtnissepte zwischen den Gebeinen der Söhne des Kriegers statt. Gerüchte zufolge tötet Maegor mehrere Septons bis er einen findet, der sich bereiterklärt, die Eheschließung durchzuführen. In Altsass wettert der Hohe Septon weiterhin gegen Maegors Abscheulichkeiten. Auch Aegon und Rhaena Targaryen, die Kinder des verstorbenen König Aenys, lehnen Maegor als König ab, da sie rechtmäßig vor ihm in der Thronfolge stehen.

Maegor lässt den Roten Bergfried errichten.

Maegor lässt den Roten Bergfried errichten.

Ab dem Jahr 35 lässt Aegon durch seine Hand und Visenya in Königsmund den Roten Bergfried errichten, der selbst nach seinem Tod sämtlichen Herrschern der Sieben Königreiche als Sitz dient. Maegor widmet sich nach seiner Thronbesteigung persönlich der Errichtung des Bergfrieds und überlässt die Regierungsgeschäfte seinem Schwiegervater Lord Lucas Eggen, den er auch als Hand des Königs einsetzt. Unter Maegors Anweisung wird der gesamte Rote Bergfried mit geheimen Tunneln und Kammern durchzogen und zudem eine befestigter Bergfried innerhalb des Bergfrieds errichtet, der als Maegors Feste in die Geschichte eingeht. Zudem lässt Maegor ein vierstöckiges Kerkersystem errichten, dessen unterstes Stockwerk ausschließlich zu Folterzwecken dient.

In seinem andauernden Konflikt mit dem Glauben verfügt Maegor, dass Männer im Dienste des Glaubens fortan keine Waffen mehr tragen dürfen und bestraft Lords, die sich für den Glauben aussprechen, drakonisch. Der Hohe Septon fordert daraufhin, das Maegor in Altsass vorstellig wird, um die Götter für seine Sünden und seine Grausamkeit um Vergebung zu bitten. Da er sich vollkommen der Errichtung des Roten Bergfrieds gewidmet hat, lässt er den Aufstand des Glaubens noch ein halbes Jahr gewähren, bevor seine Mutter in einer Nacht auf ihrem Drachen Vhagar mehrere Burgen in der Weite niederbrennt, die sich Maegor widersetzt hatten. Daraufhin wird auch Maegor wieder aktiv und folgt dem Beispiel seiner Mutter, indem er den Sitz mehrerer Häuser in den Westlanden mit Balerion niederbrennt.

Maegor und Visenya erreichen Altsass.

Maegor und Visenya erreichen Altsass.

Als nächstes fliegen Maegor und Visenya nach Altsass, wo sie drohen, die Sternensepte niederzubrennen. Überraschend stirbt der Hohe Septon jedoch, woraufhin Lord Martyn Hohenturm die Tore der Stadt öffnet, um Altsass vor dem Drachenfeuer zu bewahren. Der Nachfolger des Hohen Septons ist ein friedliebender Mann, weswegen er sich Maegor unterwirft, ihn in der Sternensepte salbt und nichts unternimmt, als Maegor die Söhne des Kriegers aus Altsass entweder ins Exil auf die Mauer schickt oder sie hinrichtet. Maegor bleibt ein halbes Jahr lang in Altsass, um dort aufzuräumen und setzt außerdem Kopfgelder auf alle verbliebenen Söhne des Kriegers und Arme Gefährten aus. Er kann sich außerdem wieder mit seiner ersten Ehefrau, Ceryse Hohenturm, versöhnen, die im Gegenzug für die Wiedereinsetzung ihrer alten Privilegien Maegors andere Gemahlinnen anerkennt.

Maegor und Balerion töten Aegon und Quecksilber.

Maegor und Balerion töten Aegon und Quecksilber.

Später im selben Jahr erhebt Aenys' Sohn und Maegors Neffe, Prinz Aegon, sich gegen seinen Onkel und verkündet öffentlich, dass der Eiserne Thron sein Recht sei. Es gelingt ihm, einige Lords der West- und Flusslande für sich zu gewinnen, doch Maegor wird von seiner Ehefrau und Meisterin der Flüsterer, Tyanna, gewarnt, dass sich weitere mächtige Häuser Aegon anschließen können. Daraufhin verlässt Maegor Altsass und es kommt zu einem brutalen Kampf zwischen seinen und Aegons Truppen, in dessen Verlauf es Maegor auf Balerions Rücken gelingt, Aegon und seinen Drachen Quecksilber zu töten, woraufhin der Widerstand niedergeschlagen ist und Maegor im Reich als "Maegor der Grausame" sowie als Sippenmörder bekannt wird. Im Anschluss finden ein halbes Jahr lang Prozesse und Hinrichtungen für Aegons Unterstützer statt.

Maegor und seine beiden Gemahlinnen Tyanna und Alys.

Maegor und seine beiden Gemahlinnen Tyanna und Alys.

Da er noch immer keinen leiblichen Nachkommen hat, ernennt Maegor seinen Neffen Viserys Targaryen zu seinem Erben. Er versucht hartnäckig, ein eigenes Kind zu zeugen und besucht daher jede Nacht eine seiner Ehefrauen. Allerdings wird nur Alys schwanger, bringt aber nach nur drei Monaten eine augenlose, verdrehte Totgeburt zur Welt. Maegor ist entsetzt und überzeugt, dass das Kind nicht von ihm sein kann und lässt wutentbrannt den Großmaester sowie alle anderen, die an der Geburt beteiligt waren, hinrichten. Lediglich Alys und ihre Schwestern werden (vorerst) verschont, bis Tyanna Maegor überzeugt, dass Alys Affären mit dutzenden Männern am Hof hatte. Der König lässt alle Männer auf ihrer Liste verhaften und foltern, ebenso werden Alys' Vater und Maegors Hand Lord Lucas, sowie alle seine Söhne ermordet. Auch Alys wird schließlich aus ihrem Bett gezerrt und muss mit ansehen, wie ihre Schwestern vor ihren Augen getötet werden als sie versuchen die Königin zu verteidigen. Die Unglückselige selbst wird zwei Wochen lang gefoltert und schließlich in sieben Stücke gehackt, die er über den Toren der Stadt aufgespießen lässt.

Maegor führt außerdem einen Trupp Soldaten nach Harrenhal, wo die gesamte Garnison und sämtliche Eggens getötet werden. Auch in Eggingen lässt der Tyrann sämtliche Eggens hinrichten, so dass das Haus ausstirbt. Harrenhal selbst wird daraufhin nach einem vom König ausgerufenen Turnier an Ser Walton Türmen überstellt. Zurück in Königsmund erfährt Maegor zu seinem Schrecken, dass seine treuste Unterstützerin, seine Mutter Visenya, ebenfalls verstorben ist. Ihre Gefangenen, Aenys' Ehefrau Alyssa Velaryon und ihre Kinder Jaehaerys und Alysanne, nutzen die Gunst der Stunde, um aus Drachenstein zu fliehen, wobei sie das valyrische Schwert Dunkle Schwester sowie zwei Jungdrachen mitnehmen. Als Reaktion lässt Maegor Alysannes ältesten Sohn, seinen Neffen Viserys, neun Tage lang von Tyanna foltern, was schließlich zu seinem Tod führt, ohne dass er die gewünschten Informationen über den Aufenthaltsort seiner preisgibt oder seine Mutter zu seiner Rettung eilt.

Im Jahr 45 wird der Rote Bergfried schließlich fertiggestellt. Maegor gibt ein ausschweifendes Fest für all jene, die an den Bauarbeiten beteiligt waren, welches ganze drei Tage andauert, doch im Anschluss lässt der Despot alle Anwesenden hinrichten, um die Geheimnisse seines Bergfrieds zu bewahren. Danach beginnen die Bauarbeiten für eine Drachengrube in Königsmund, wo die Drachen von Haus Targaryen leben sollen. Das Schicksal der ermordeten Bauleute hat allerdings dafür gesorgt, dass Arbeiter und Steinmetze die Hauptstadt fluchtartig verlassen und er gezwungen ist, auf die Gefangenen aus seinem Kerker als Zwangsarbeiter zurückzugreifen. Kurze Zeit später stirbt Maegors erste Ehefrau Ceryse nach kurzer Krankheit; Gerüchten zufolge war ihr Tod das Werk des Königs.

Späte Herrschaft und Ende des Tyrannen[]

Maegors schwarze Bräute.

Maegors schwarze Bräute.

Spät im Jahr 45 zieht Maegor abermals gegen die Armen Gefährten ins Feld, die sich im Wald südlich des Schwarzwassers versteckt halten. Maegor jagt sie und befiehlt die Hinrichtung ihrer Anführerin Jeyne Arm und lässt all jene abschlachten, die zur ihrer Exekution hinzustoén. Ein Jahr später hat Maegor seinen Kreuzzug beendet und kommt mit den Schädeln von über 2000 gefallener Feinde nach Königsmund zurück, wobei es umstritten bleibt, ob diese wirklich Verfechter des Glaubens oder schlicht Zivilisten waren, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Der andauernde Krieg mit dem Glauben hat zudem das Vermögen der Krone verschleudert, so dass sich Maegors Meister der Münze, Lord Alton Butterquell, gezwungen sieht fortwährend die Steuern zu erhöhen. Da dies nicht ausreicht, fordert Maegor hohe Tributzahlungen seiner Lords ein, weswegen sich das Reich Tag für Tag mehr gegen seinen tyrannischen König wendet.

Im Jahr 47 hat Maegor noch immer keine Nachkommen und da seine einzige verbliebene Königin, Tyanna, nicht schwanger wird, sind Maegors Berater sich einig, dass der König wieder heiraten müsste. Maegor entschließt sich, gleich drei Frauen zu heiraten, deren Gebärfähigkeit bereits bewiesen war. So heiratet er noch im selben Jahr Jeyne Westerling, Elinor Costayn sowie seine Nichte Rhaena, wodurch er den Erbanspruch ihrer jüngeren Geschwister schwächen will. Da alle drei seiner neuen Ehefrauen durch Maegors Taten zu Witwen geworden waren, sind sie fortan als die Schwarzen Bräute bekannt. Aegon macht zudem Aerea, die älteste von Rhaenas Töchtern von ihrem Bruder Aegon, zu seiner Erbin und ignoriert den Anspruch ihres Bruders Jaehaerys. Rhaenas andere Tochter, Rhaella, schickt er nach Altsass, damit sie dort zu einer Septa ausgebildet wird.

Maegor hat Tyanna erschlagen, nachdem sie gestanden hat seine schwangeren Gemahlinnen vergiftet zu haben.

Maegor hat Tyanna erschlagen, nachdem sie gestanden hat seine schwangeren Gemahlinnen vergiftet zu haben.

Ein halbes Jahr nach der Eheschließung sind sowohl Lady Jenye und Lady Elinor schwanger, doch abermals kommt es zu missratenen Frühgeburten, die nicht lebensfähig sind. Lady Jeyne stirbt kurz nach der Geburt und schon bald kommt das Gerücht auf, dass Maegor verflucht sei und die Götter ihm keinen lebenden Erben gewähren würden. Der König hat hingegen einen anderen Verdacht und lässt Königin Tyanna ergreifen und in den Kerker zerren. Noch bevor die Folter beginnt, gesteht sie, sowohl Alys als auch Jeyne vergiftet zu haben und so für die monströsen Totgeburten gesorgt zu haben. Tyanna verkündet, dass auch Elinor ein solches Kind zur Welt bringen würde und obwohl Maegor seine Meisterin der Flüsterer daraufhin eigenhändig an Ort und Stelle erschlägt, erweist sich ihr Versprechen zwei Monate später als wahr und Maegor bleibt kinderlos.

Im Jahr 48 hat Maegors Tyrannei schließlich das gesamte Reich gegen ihn aufgebracht: In Sturmkap lässt Aenys' letzter verbliebener Sohn Prinz Jaehaerys sich daraufhin als Erbe des Eisernen Throns ausrufen und wird von Lord Rogar Baratheon unterstützt. Als sie von dem Widerstand ihres Bruders erfährt, flieht Königin Rhaena aus Königsmund und entkommt auf ihrem Drachen mit der Klinge Schwarzfeuer sowie mit ihrer Tochter Aerea. Sie schließt sich ihren Bruder an und als Maegor davon erfährt, schickt er Botschaft nach Altsass und befiehlt Lord Hohenturm, Prinzessin Rhaella als Bestrafung für den Verrat ihrer Mutter zu töten, dieser verweigert das jedoch. Zusätzlich tritt die Hand des Königs zurück, der Großmaester und zwei Mitglieder der Königsgarde fliehen.

Maegors Tyrannei ist beendet.

Maegors Tyrannei ist beendet.

Damit beginnen auch die größeren Häuser, sich von Maegor loszusagen und zu Jaehaerys überzulaufen. Der Erste der Lords ist Lord Daemon Velaryon, dem schon bald die Häuser Lennister, Tyrell, Arryn und Tully. Daraufhin befiehlt Maegor seinen Bannermännern, ihre Heere zusammenzurufen, aber nur wenige folgen noch seinem Ruf. So verfügt Maegor gerade mal über knapp 4000 Soldaten gegen den Rest der Sieben Königslande, doch er weigert sich dennoch, sich zu ergeben. Als Lord Heufurt ihm rät, abzutreten und sich der Nachtwache anzuschließen, befiehlt Maegor stattdessen seine Hinrichtung und führt seinen Kriegsrat mit dem aufgespießtem Kopf hinter seinem Thron fort.

Am Ende des Kriegsrats bleibt Maegor alleine im Thronraum zurück. Am nächsten Morgen findet ihn Königin Elinor tot auf seinem Thron vor, mit blutbefleckten Roben und aufgeschlitzten Handgelenken. Eines der Schwerter aus der Rückenlehne des Eisernen Throns ist durch seinen Nacken gerammt. Es wird nie aufgeklärt, wie Maegor zu Tode gekommen ist. Diverse Gerüchte kommen auf und unter anderem werden Königin Elinor, Ritter der Königsgarde oder einer der Bauleute, der dem Massaker nach der Errichtung des Bergfrieds entkommen war, als Maegors Mörder benannt. Anderen Gerüchten zufolge war es der Eiserne Thron selbst, der Maegors Herrschaft beendet oder er selbst hatte sich das Leben genommen, da er keinen Ausweg sah. In jedem Fall folgt ihm sein Neffe Jaehaerys auf den Thron und nimmt sich der Aufgabe an, die Wunden zu heilen, die Maegors Herrschaft dem Reich zugefügt hatte. Maegors Leiche wird im Hof des Roten Bergfrieds verbrannt und die Asche auf Drachenstein neben seiner Mutter beigesetzt.

Vermächtnis[]

“Aenys war schwach, Maegor war grausam und Aegon II. habgierig.”

— Maester Yandel zitiert Maester Kaeths Aufzählung der schlechtesten Könige aus dem Hause Targaryen. (Westeros - Die Welt von Eis und Feuer: Die Könige aus dem Hause Targaryen - Aegor VI.)

“Was interessierte es sie, welche Erlasse vor 300 Jahren von Maegor dem Grausamen ergangen waren? Anstatt den Gläubigen die Schwerter abzunehmen, hätte er sie zu seinem eigenen Vorteil einsetzen sollen.”

Cersei Lennister begeht den fatalen Fehler Maegors Gesetz wieder aufzuheben und den Kriegerischen Arm des Glaubens wieder zum Leben zu erwecken. (Das Lied von Eis und Feuer - Band 8: Die Dunkle Königin)

Noch Jahrzehnte nach seinem Tod treten Personen auf, die behaupteten von Maegor abzustammen. Beim Großen Rat im Jahre 101 versucht ein Mann seinen Anspruch auf den Thron geltend zu machen, da seine Mutter meinte, von Maegor vergewaltigt worden zu sein. Die Lords glaubten ihr die Vergewaltigung, nicht aber, dass der König sie geschwängert habe.

Maegor geht als einer der schlimmsten und grausamsten Könige in die Geschichte von Westeros ein. Nachdem der Meister der Münze Lord Rego Draz von einer Gruppe hungriger Menschen überfallen, ermordet und verstümmelt wurde, reitet König Jaehaerys I. persönlich mit seiner Königsgarde hinaus, birgt den Leichnam und lässt die Schuldigen ausgeweidet an den Stadtmauern aufhängen. So groß sei sein Zorn gewesen, dass Ser Gottfrid Hunder später meint, für einen Augenblick hätte der König wie sein Onkel gewirkt. Seine aufsässige Tochter Saera vergleicht sich später selbst mit dem Grausamen und meint, auch sie könne mehrere Ehepartner nehmen, wenn es ihr gefiele. Damit überschreitet sie jedoch eine Grenze und es führt letztendlich zum endgültigen Bruch zwischen Vater und Tochter.

Otto Hohenturm und seine Tochter Alicent meinen, Daemon Targaryen würde zu einem zweiten Maegor werden, sollte er jemals auf dem Eisernen Thron sitzen. Während ihrer kurzen Herrschaft in Königsmund wird Daemons Nichte und spätere Gemahlin Rhaenyra Targaryen von der Bevölkerung als "Maegor mit Zitzen" verflucht. Auch nach ihrem Tod bleibt "Maegors Zitzen!" ein gängiger Fluch in Königsmund.

Während des Tanzes der Drachen will Silber-Denys 129 n. A. E. als einer der Drachensamen einen der wilden reiterlosen Drachen zähmen. Auch er behauptet, ein Nachfahre eines Bastards Maegors zu sein, der Drache Schafsdieb straft ihn jedoch Lügen, in dem er ihm den Arm abreißt und als seine Söhne versuchen, die Blutung zu stillen, fällt der Kannibale über sie her und verschlingt sie alle.

232 nach Aegons Eroberung benennt der geistig labile Prinz Aerion Targaryen seinen Sohn Maegor nach seinem grausamen Vorfahr, das einzige Mal dass der Name erneut in der Familie verwendet wird.

Einige Jahre nach dem Sturz des Hauses Targaryen macht Königinregentin Cersei Lennister 300 nach Aegons Eroberung Maegors Gesetze wieder rückgängig, um den Hohen Spatz auf ihre Seite im Kampf gegen das ambitionierte Haus Tyrell zu bringen. Sie ermöglicht so die Wiedergeburt der militärischen Orden des Glaubens, der sich jedoch bald gegen sie wendet und einkerkert.

Bekannte Opfer[]

“Im Jahre 46 n.A.E. kehrte König Maegor mit zweitausend Schädeln, der Ernte des einjährigen Feldzugs, in den Roten Bergfried zurück. Dies seien die Köpfe Armer Gefährten und Söhne des Kriegers, verkündete er, als er sie vor dem Eisernen Thron ausschütten ließ ... doch die Menschen waren überzeugt, dass es sich bei vielen der der grausigen Trophäen lediglich um die Schädel einfacher Kleinbauern, Feldarbeitern und Schweinehirten handelte, die sich keines anderen Verbrechen schuldig gemacht hatten, als zu ihrem Glauben zu stehen.”

— Erzmaester Gyldayn liefert nur ein Beispiel für Maegors Grausamkeit.(Feuer und Blut - Die Söhne des Drachen)

Beschriftung
Mörder Nummer Opfer Umstände
Maegor Targaryen: 1. Der Riese vom Trident Im Kampf erschlagen.
2. Großmaester Gawen Enthauptet, weil er sich gegen Maegors Krönung aussprach.
3. Ser Damon Morrigan Im Urteilskampf gefallen.
4. Willam, der Wanderer
5. Großmaester Myros Erschlagen, weil er sich gegen dessen 3. Ehe aussprach
6.-17. Ein Dutzend Septone Hingerichtet, weil sie sich weigerten ihn mit Tyanna zu vermählen.
18. Wat, der Hauer Vermutlich nach der Hochzeit hingerichtet.
19.-25. 7 hochwohlgeborene Schwerter der Söhne des Kriegers Enthauptet.
26. Tyanna vom Turm Für den Mord an seinen Kindern erschlagen.
Haus Targaryen: 1. Jonos Rois' Gefolge Auf Maegors Befehl gehenkt.
>2.->6. Ser Layl Bracken, Ser Harys Horpe, Ser Aegon Ambros, Ser Dickon Blumen & Ser Garibald. Im Urteilskampf gefallen.
>7.-~707. Weniger als 700 Söhne des Kriegers Von Targaryen-Soldaten getötet.
>708.~9708. Weniger als 9000 Arme Gefährten unter Wat, dem Hauer.
>9709. Lord Rupert Falgut In der Schlacht erschlagen.
>9710-~29710. Weniger als 20000 Männer des Glaubens In der Schlacht gefallen. oder von Balerion verbrannt.
>29711. Diverse Schwerter der Söhne des Krieges Auf Maegors Befehl hingerichtet.
>29712. Lord Alyn Tarbeck Von König Maegors Heer in der Schlacht unter dem Götterauge getötet.
>29713. Denys Schnee
>29714. Lord Ronnel Vanke
>29715. Ser Willam Pfeifer
>29716. Lady Melonie Peiper
>29717.->29719. Drei Peiper-Brüder.
>29720.->29721. Lord Weitmann + Ältester Sohn
>29722.->31712. 1992 weitere Menschen aus Prinz Aegons Heer.
>31713. Diverse Aufständische Auf Maegors Befehl hingerichtet.
>31714.->31716 Zwei Septas und eine Hebamme Als Strafe für die Fehlgeburt hingerichtet.
>31717. Großmaester Desmond
>31718.->31719. Jeyne und Hanna Eggen Von der Königsgarde ermordet, als sie ihre Schwester Königin Alys beschützen wollten.
>31720. Lord Lukas Eggen Vom Turm der Hand gschmissen.
>31721. Lord Lukas' Söhne, Brüder & Neffen Auf Befehl Maegors in den trockenen Burggraben geworfen und auf Pfählen aufgespiest.
>31722. Horas Eggen
>31723.->31743 20 Männer auf Tyannas Liste
>31744.->31755 Ein Dutzend Namen, die den 20 gefolterten Männern abgepresst wurden.
>31756. Königin Alys Eggen auf Maegors Befehl für ihren angeblichen Verrat von Tyanna vom Turm zu Tode gefoltert.
>31757. Haus Eggen Auf Maegors Befehl für den vermeintlichen Verrat der Königin vollständig ausradiert.
>31758. Prinz Viserys Targaryen Auf Maegors Befehl von Tyanna vom Turm zu Tode gefoltert, um seine Mutter anzulocken.
>31759. Sämtliche Baumeister und Handwerker, die den Roten Bergfried bauten. Auf Maegors Befehl hingerichtet, um das Geheimnis der versteckten Gänge zu bewahren.
>31760. Dutzende Arme Gefährten In der Schlacht getötet oder gehenkt.
>31761. Räudige Jeyne Arm Bei lebendigem Leib verbrannt.
>31762.->32060 299 Arme Gefährten, die zu ihrer Rettung eilen. Auf Maegors Befehl abgeschlachtet.
>32061. Ser Horys Hügel
>32062.-~33761. Weniger als 1700 Opfer. Im Einjährigen Feldzug auf Maegors Befehl ermordet.
>33762. Ser Theo Bolling Auf Maegors Befehl unter dem Vorwand des Verrats hingerichtet, in Wahrheit, um seine Witwe ehelichen zu können.
>33763. Lord Heufurth Auf Befehl Maegors für den Vorschlag der Abdankung enthauptet.
Balerion, der Schwarze Schrecken: 1.-~700. Weniger als 700 Söhne des Kriegers Auf Maegors Befehl von Balerion verbrannt.
~700.-~2700. Weniger als 20000 Männer des Glaubens In der Schlacht von Balerion verbrannt.
>2701. Haus Ginster Auf Maegors Befehl verbrannt.
>2702. Haus Falgut
>2703. Haus Lorch
>2704. Haus Myatt
>2705. Weitere Fromme Lords.
>2706. Haus Hunder
>2707. Quecksilber Im Kampf getötet.
>2708. Prinz Aegon Targaryen Während Quecksilbers Tod in die Tiefe gestürzt.
Visenya Targaryen: 1. Haus Blathain Auf Visenyas Befehl von Vhagar verbrannt.
>2. Haus Terrick
>3. Haus Deddings
>4. Haus Lester
>5. Haus Wayn

Persönlichkeit[]

“Bekannter ist er als Maegor der Grausame, und er hat sich diesen Beinamen redlich verdient, denn ein grausamerer König saß nie auf dem Eisernern Thron. Seine Herrschaft begann mit Blut und endete in Blut.”

— Maester Yandel über den dritten Targaryen-König. (Westeros - Die Welt von Eis und Feuer: Die Könige aus dem Hause Targaryen - Maegor I.)

Getreu seinem Beinamen, welcher ihm auch Jahrhunderte nach seinem Tod anhängt, ist Maegor Targaryen ein grausamer und gnadenloser Mann, der ohne Gewissen und Angst vor Konsequenzen nach dem Recht des Stärkeren handelt. In diesem Verhalten wurde er von Anfang an von seiner Mutter bestärkt, die in ihrem Sohn den idealen Erben für den Eroberer sah, wohingegen Aegon selbst seine ganze Aufmerksamkeit auf seinen schwächlichen Erben Aenys richtet. Dadurch ermutigt legt Maegor bereits früh beunruhigendes Verhalten an den Tag: Er tötet Tiere und entstellt einen Stalljungen, der einem Pferd zu Hilfe eilt, welches der Prinz malträtiert. Von Anfang an ist Maegor das komplette Gegenteil seines älteren Halbbruders Aenys, kampflustig, kräftig, durchsetzungsstark und talentiert sowohl im Reitsport als auch in militärischen Angelegenheiten. Mit 13 ist er bereits stark genug, um weitaus ältere Männer im Kampf zu besiegen, mit 16 Jahren wird er von seinem Vater zum jüngsten Ritter bis dato geschlagen. Auf Grund seiner Körperkraft wird er bereits in jungen Jahren gefürchtet.

Diese Stärke lässt ihn frühzeitig arrogant werden. So lehnt er es zum Beispiel ab, sich an einen Drachen zu binden, da ihm nur ein einziger als würdig erscheint: Balerion, der Schwarze Schrecken, dem Reittier seines Vaters. Maegor ist alles andere als unsicher und er lässt sich vom Spott der Familie nicht beeindrucken, dass er als Erwachsener noch keinen Drachen kontrolliert, da er weiß, seine Zeit wird kommen. Dieses Selbstvertrauen erweist sich als berechtigt, da er keine Probleme hat, sich Balerion zu unterwerfen, kaum das sein Vater gestorben ist.

Trotz seines berüchtigten Rufes erweist sich Maegor als loyal gegenüber seinem Vater und anfangs auch gegenüber seinem schwächlichen Halbbruder und König, dessen Herrschaft er gegen die zahlreichen, durch Aenys' desaströse Politik hervorgerufene, Aufstände verteidigt. Seine gnadenlose Vorgehensweise mit den Rebellen vom Grünen Tal macht ihn zu eine wertvollen Stütze in Kriegszeiten, die deutlich macht, das das Haus Targaryen keine Aufstände toleriert. Gleichzeitig demonstriert er von vornherein einen sadistischen Zug, da er dafür sorgt, das die zum Tode verurteilten nicht mit einem schnellen Genickbruch davon kommen, sondern langsam ersticken, um künftige Rebellen abzuschrecken.

Trotz dieser anfänglichen Loyalität dem Thron gegenüber, sieht Maegor auf Grund seiner körperlichen Überlegenheit keinen Grund, sich jemandem unterzuordnen. Vor König Aenys hat er schnell jeden Respekt verloren und als er für seine zweite Ehe mit Alys Eggen von diesem vor die Wahl gestellt, sie aufzugeben oder ins Exil zu gehen, wählt er Letzteres, wobei er es auch ablehnt seinem Halbbruder das valyrische Schwert zurückzugeben, welches er ihm einst schenkte. Stattdessen lädt er Aeyns ein, es dem viel stärkeren Maegor wieder abzunehmen, wohlwissend, dass dieser das Wagnis nicht eingehen wird.

Aeyns' Herrschaft erweist sich auf Grund von dessen Schwäche als turbulent und chaotisch, somit ist der Aufstand gegen Maegors Thronbesteigung anfangs nicht überwältigend, als der kampferprobte Ritter aus dem Exil zurückkehrt und gnadenlos die Aufstände niederschlägt, die unter seines Bruders Regentschaft entstanden sind und derer er nicht Herr geworden war. Dennoch bezahlt er seinen ersten Kampf nach der Krönung beinahe mit seinem Leben, als er knapp den Urteilsspruch der Sieben als einziger überlebt, fällt Maegor trotzdem schwer verletzt in ein Koma. Zu seiner Heilung lässt die Königinmutter die geheimnisvolle Geliebte ihres Sohnes nach Westeros kommen, welche unter mysteriösen Umständen den König wieder auf die Beine bringen kann. Welche Mittel sie angewendet hat, sind nicht bekannt, jedoch steigt die ohnehin schon stark ausgeprägte Brutalität Maegors nach seiner Nahtoterfahrung in ein schier unvorstellbares Maß an Grausamkeit und seine Rücksichtslosigkeit gegenüber jeglicher Art von Widerstand lässt ihn schnell zu einem gefürchteten und unberechenbaren Tyrannen werden. Seine erste Amtshandlung besteht darin mit dem Schwarzen Schrecken die Gedächtnissepte samt aller Gläubigen niederzubrennen, wobei die wenigen, die dem Inferno entkommen können von seinen Soldaten erschossen werden.

Da es nur wenige gibt, die es wagen, sich ihm in den Weg zu stellen, sieht Maegor bald alles als Geburtsrecht an, was sein Herz begehrt, vor allem Frauen, da keine seiner Gemahlinnen es vermag, ihm einen Erben zu schenken. Seinen Willen nicht zu bekommen ist für ihn inakzeptabel, so lässt er viele Septone hinrichten, bis sich einer aus Angst um sein Leben nicht weigert, seine dritte Ehe mit Tyanna vom Turm zu schließen. Als auch diese ihm keinen Sohn gebiert, kann Maegor, König, der er ist, selbstverständlich keinen Fehler bei sich eingestehen und die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass er unfruchtbar sein könnte; stattdessen bezichtigt er seine Gattinnen keine Kinder gebären zu können. Vor allem nachdem Königin Alys eine grässlich entstellte Fehlgeburt zur Welt bringt, ist er schnell dabei Schuldige dafür zu finden, welche einen schrecklichen Preis dafür bezahlen, ob es sich nun um pflichtgetreue Hebammen oder den Großmaester persönlich handelt.

Trotz seines starken Willens, erweist sich Maegor als äußerst anfällig für Tyannas Einflüsterungen und sie vermag es geschickt zu manipulieren. Seine Paranoia steigt dadurch zu ungeahnten Höhen an, was nicht nur ihrer Rivalin Königin Alys zum Verhängnis wird, sondern auch ihrem gesamten Haus, welches der König für den vermeintlichen Hochverrat des Ehebruchs auslöscht. Anschließend kann Tyanna ihren unheilvollen Einfluss auf den König noch verstärken und schon bald ist sie die gefürchtetste Frau in ganz Westeros, die das Todesurteil des Volkes lediglich in Maegors Ohr flüstern muss; mit Hilfe ihrer unheilvollen Macht kann sie dem paranoiden Tyrannen tatsächliche und angebliche Verräter aufzeigen, die dieser gnadenlos ausmerzt, um seine Herrschaft abzusichern. Maegor realisiert erst Jahre später, dass sie ihn manipuliert haben muss und vermutlich auch verantwortlich für die vielen Fehlgeburten seiner Königinnen ist.

Selbst ohne Tyannas Einfluss ist Maegor keine Gräueltat zu schrecklich. In dem von ihm errichteten Roten Bergfried legt er besonderen Wert auf die Folterkeller, in die er seine politischen Gegner sperren lässt. Auch hat er viele Geheimgänge einrichten lassen, die nur ihm und den Baumeistern bekannt sind. Damit das Geheimnis verborgen bleibt, lockt er diese in eine tödliche Falle, als er ein opulentes Mal gibt und sie allesamt umbringen lässt.

Das für den gnadenlosen König keine andere Lösung für Probleme als Mord und Folter existiert, beweist Maegors Mangel an Weitsicht: Nicht nur schafft er sich wie jeder andere Tyrann mit jeder Gräueltat wie immer neue Feinde, auch seine Verbündeten lassen ihn in immer größeren Scharen im Stich. Für den Bau der Drachengrube kann er keine freiwilligen Arbeiter mehr finden, da sie befürchten, das selbe Schicksal wie ihre Vorgänger erleiden zu müssen. Auch schließen sich immer mehr Lords seinen Rivalen um die Thronfolge an, Aenys' Kinder, deren Herrschaft seine an Brutalität unmöglich übertreffen könnte. Maegors Ruf wird noch schlechter, nachdem er in der Schlacht unter dem Götterauge seinen Halbneffen und Aenys' Erben Kronprinz Aegon getötet hat, was ihm den Ruf eines Sippenmörders einbringt, eine unverzeihliche Sünde im Glauben der Sieben. Aegon bleibt nicht der einzige Blutsverwandte, der Maegor zum Opfer fällt: Sein Neffe Viserys wird auf seinen Befehl hin von Tyanna zu Tode gefoltert, als seine Mutter Visenyas Ableben zur Flucht mit ihren restlichen Kindern nutzt. Auch das bringt ihm keinen Nutzen, da der Gemartete weder Informationen besitzt, noch Königin Alyssa auf die Falle hereinfällt und versucht ihn zu retten.

Maegor erweist sich zudem als ungeheuer ehrlos, da ihm jedes Mittel Recht ist, um zu bekommen. Nachdem er es sich in den Kopf gesetzt hat die als fruchtbar erwiesene Lady Elinor Castayn zur Gemahlin zu nehmen, um seinen Erben zu bekommen, lässt er ihren Gatten unter fingierten Vorwänden hinrichten, wenngleich ihm dieser in der Schlacht bereits treue Dienste leistete. Zudem war er selbst für die Gesellschaft, in der er aufwuchs, enorm mysogyn, wenngleich zwei seiner stärksten Unterstützer Frauen waren, jeweils seine Mutter und seine Geliebte, die spätere dritte Ehefrau. Während seine ersten drei Gemahlinnen den Umständen der Zeit noch freiwillig eine Beziehung mit Maegor eingingen, mussten die Schwarzen Bräute unter Androhung der Gewalt gegen sie persönlich oder ihren Liebsten zur Eheschließung gezwungen werden.

Sein ungezügeltes Temperament ist Maegors größter Fehler. Nachdem Tyannas Rolle in den Fehlgeburten auffliegt, kann sie ihn ein letztes Mal nach ihrem Willen lenken: Um sich die Folter zu ersparen, gesteht sie unumwunden ihre Mitkönniginnen vergiftet zu haben, woraufhin sie Maegor im Zorn kurzerhand persönlich erschlägt und ihr damit ein gnädigeres Schicksal zuteil werden lässt als viele der auf Grund ihrer Lügen oder persönlich zu Tode gefolterten.

Maegors Gemahlinnen[]

“Maegor heizte den Konflikt durch seine vielen Ehen in dem verzweifelten Versuch, einen Erben zu zeugen, noch an. Doch wie viele Frauen er auch heiratete oder entjungferte, er blieb kinderlos. Er nahm Frauen zur Gemahlin, deren Fruchtbarkeit erwiesen war und die er zu Witwen gemacht hatte...”

— Maester Yandel über die vielen Gemahlinnen Maegor Targaryens. (Westeros - Die Welt von Eis und Feuer: Die Könige aus dem Hause Targaryen - Maegor I.)

Nr. Name Jahre der Ehe Beschreibung Schicksal
1. Ceryse Hohenturm 25 n.A.E. - 45 n.A.E. Für die Hochzeit mit Königin Alys abgelehnt, später versöhnt und in königliche Privilegien wieder eingesetzt. (2) An einer mysteriösen Krankheit gestorben, möglicherweise von Maegor ermordet.
2. Alys Eggen 39 n.A.E.-44.n.A.E. Für diese Hochzeit geht Maegor mit ihr ins Exil, kehrt mit Tyanna zurück, um Maegor zu heilen und teilt später Königswürde mit ihr und der wieder eingesetzte Alys. (1) Auf Maegors Befehl von Tyanna für vermeintliche Untreue zu Tode gefoltert.
3. Tyanna vom Turm 42 .n.A.E.-48. n.A.E. Mysteriöse Geliebte aus Pentos, die während des Exils in Maegors Dienste tritt, ihn heilt und eventuell für seine Tyrannei mitverantwortlich ist, wird Meister der Flüsterer und Folterknecht (4) Von Maegor für das Vergiften seiner anderen Königinnen getötet.
4. Elinor Costayn 47 n.A.E.-48.n.A.E. Schwarze Braut von Ser Theo Bolling, einem seiner treuen Untertanen, unter dem Vorwand hingerichtet, damit sie für eine Heirat zur Verfügung stand. Eine der Tatverdächtigen für den Tod Meegors Überlebt Maegor, findet seine Leiche, spricht sich für die Hochzeit seines Nachfolgers mit seiner Schwester aus und tritt dem Glauben bei.
5. Jeyne Westerling 47 n.A.E. Schwarze Braut von Lord Alyn Tarbeck, der in der Schlacht unter dem Götterauge gegen Maegor starb. Ihr Tod lässt Maegor den Verdacht aufkommen, Tyanna wäre für die Fehlgeburten verantwortlich, was sie bestätigt, um der Folter zu entkommen. (3) Tod im Kindbett, von Tyanna vergiftet.
6. Rhaena Targaryen 47 n.A.E.-48.n.A.E. Tochter von König Aenys I., Maegors Nichte und Schwarze Braut von Prinz Aegon Targaryen, der in der Schlacht unter dem Götterauge von Maegor getötet wurde: Fügt sich MAegors befohlener Hochzeit, um ihre Gastgeber vor seinem Zorn zu schüzen, zudem lässt Tyanna ihre Kinder nach Königsmund entführen. Nach dem ihr jüngerer Bruder Jaehaerys zum König ausgerufen wird, stiehlt sie Maegor das valyrische Schwert Schwarzfeuer und schließt sich ihm an. Überlebt Maegor, flieht mit ihrer Tochter, um gegen ihn zu kämpfen, stirbt 25 Jahre später.

Gallerie[]

Trivia[]

  • Maegor herrschte 6 Jahre und 66 Tage und ehelichte zudem 6 Frauen. Die Zahl 666 wird auch Zahl des Tieres oder als Zahl des Antichristen angesehen.
  • Maegor, der Grausame ist nur der Erste von vielen Tyrannen in der Targaryen-Dynastie, ihm folgten Aegon II. Targaryen, Aegon IV. Targaryen und Aerys II. Targaryen.
  • Maegor war in seiner Zeit einer der jüngsten Männer, die je zum Ritter geschlagen wurden, ähnlich wie Jaime Lennister über 200 Jahre später. Beide konnten bereits als Knappen in Kämpfen weitaus ältere Jungen besiegen. Übertroffen wurde Maegor noch von Daemon Schwarzfeuer, der erst 12 Jahre alt war, als er von seinem Vater König Aegon IV. den Ritterschlag erhielt.
  • Daenerys Targaryen sagt in den Büchern mehrfach, sie würde u.a. auch das Blut von Maegor in sich tragen. Das ist streng genommen nicht korrekt, da Maegor keine Nachkommen hatte und sie daher in direkter Linie von seinem Halbbruder Aenys abstammt.
  • Maegor der Grausame ähnelt enorm Heinrich VIII.:
    • Beide waren die Söhne von gleichermaßen gnadenlosen wie pragmatischen Königen, sechs Mal verheiratet und hatten große Schwierigkeiten einen Erben zu zeugen. Beide fielen nach einer Verletzung zudem in ein Koma und erwachten noch grausamer daraus. Sie waren auch bekannt dafür ihre Frauen schrecklich zu misshandeln; Maegors Hinrichtung von Alys Eggen und all ihren vermeintlichen Liebhabern ist eine Parallele zu dem, was Heinrich seiner zweiten Gemahlin Anne Boleyn antat, ihre Cousine Catherine Howard ereilte als fünfte Gemahlin des Monarchen das selbe Schicksal. Beide verursachten auch Rebellionen, nachdem sie sich mit den religiösen Autoritäten überworfen hatten, weil sie sich eine zweite Frau nahmen, wenngleich die erste noch am Leben war und das, weil besagte Gattinen keinen männlichen Erben auf die Welt brachten. Diese Rebellionen wurden von beiden Monarchen grausam niedergeschlagen.
    • Ein Unterschied ist, dass Heinrich nie drei Frauen zugleich ehelichte und schließlich einen Erben zeugen konnte, anders als Maegor. Zudem blieb Maegor Zeit seines Lebens körperlich fit, wohingegen Heinrichs dekadenter und hedonistischer Lebensstil sich rächte und er stark zunahm, was darin resultierte, dass der König aufgrund von Bewegungsmangel an Geschwüren litt und einen qualvollen Tod starb.

Navigation[]

           Bösewichte aus Das Lied von Eis und Feuer

WESTEROS

Nördlich der Mauer

Die Anderen (Die Weißen Wanderer) : Der Nachtkönig
Die Wiedergänger: Viserion

Die Wildlinge:
Manke Rayder:
Ygritte | Tormund Riesentod | Harma Hundekopf | Der Herr der Knochen | Orell | Styr | Varamyr | Der Weiner | Die Riesen

Craster

Die Nachtwache

Die Meuterer: Allisar Thorn | Bowen Marsch | Othell Yarwick | Chett | Karl Tanner | Olly | Rast


Norden

Arya Stark

Haus Bolton:
Mitglieder
Roose Bolton | Ramsay Bolton

Untergebene
Die Burschen des Bastards | Kleinjon Umber | Locke | Myranda | Die Mädchen des Bastards
Haus Karstark: Rickard Karstark | Arnolf Karstark | Cregan Karstark | Harald Karstark |


Das Tal von Arryn

Lysa Arryn | Petyr Baelish

Untergebene
Dontos Hollard | Marillion | Mord | Olyvar


Die Flusslande

Haus Frey:
Walder Frey | Aenys Frey | Hosteen Frey | Lothar Frey | Merrett Frey | Rhaegar Frey | Ryman Frey | Der Schwarze Walder Frey | Der Schwarze Walder Strom | Der Kleine Walder Frey | Der Große Walder Frey

Die Bruderschaft ohne Banner:
Mitglieder
Lady Steinherz | Zit Zitronenmantel | Hans im Glück | Harwin |

Die Tapferen Kameraden:
Mitglieder
Vargo Hoat | Urswyck | Pyg | Septon Utt | Shagwell | Timeon | Zollo | Iggo | Rorge | Beißer


Die Eisenmänner:

Haus Graufreud:
Mitglieder
Balon Graufreud | Euron Graufreud | Victarion Graufreud | Aeron Graufreud | Asha Graufreud | Theon Graufreud

Untergebene
Dagmer Spaltkinn | Der Schwarze Lorren


Die Westlande

Haus Lennister:
Mitglieder
Tywin Lennister | Cersei Lennister | Jaime Lennister | Tyrion Lennister | Joffrey Baratheon | Kevan Lennister | Lancel Lennister

Untergebene
Gregor Clegane | Sandor Clegane | Amory Lorch | Boros Blount | Bronn | Großmaester Pycelle | Ilyn Payn | Janos Slynt | Mandon Moore | Meryn Trant | Osmund Schwarzkessel | Osfryd Schwarzkessel | Osney Schwarzkessel | Qyburn | Shae | Wies

Die Männer des Berges: Chiswyck | Dreckschnauze | Dunsen | Der Kitzler | Polliver | Rafford


Die Sturmlande

Haus Baratheon:
Mitglieder
Robert Baratheon | Stannis Baratheon | Renly Baratheon | Selyse Baratheon

Untergebene
Melisandre | Die Männer der Königin: Axell Florent


Die Kronlande

Haus Targaryen:

Mitglieder
Visenya Targaryen | Maegor Targaryen | Daemon Targaryen | Rhaenyra Targaryen | Aegon II. Targaryen | Aemond Targaryen | Maekar I. Targaryen | Aerion Targaryen | Aerys II. Targaryen | Viserys Targaryen | Daenerys Targaryen

Drachen: Balerion | Vhagar | Sonnfeuer | Drogon

Untergebene:
Tyanna
Die Schwarzen: Blut & Käse
Die Grünen: Otto Hohenturm | Alicent Hohenturm | Kriston Kraut | Larys Kraft | Arryk Cargyll
Die Unbefleckten: Grauer Wurm | Varys

Haus Schwarzfeuer:
Daemon II. Schwarzfeuer

Untergebene
Alyn Hagestolz | Gormon Gipfel | Tommard Heddel

Der Kriegerische Arm des Glaubens
Der Hohe Spatz | Septa Unella

Die Weite

Olenna Tyrell | Maes Tyrell | Randyll Tarly

Der Heckenritter von Westeros

Steffon Fossowey | Bennis | Lukas Zollfeld | Rohanne Weber

Dorne

Ellaria Sand | Obara Sand | Nymeria Sand | Tyene Sand | Gerold Dayn


ESSOS

Sklaventreiber

Belicho Paenymion | Hizdahr zo Loraq | Kraznys mo Nakloz | Razdal mo Eraz | Xaro Xhoan Daxos | Yezzan zo Qaggaz | Die Weisen Herren

Die Söhne der Harpyen: Vala

Die Dothraki:
Khals
Khal Drogo | Khal Moro
Mitglieder
Cohollo | Haggo | Qotho | Mago

Sonstige
Ben Pflum | Blutbart | Doreah | Jaqen H'ghar | Die Heimatlose | Mero | Mirri Maaz Dur | Pyat Pree | Die Steinmenschen | Die Triarchie: Craghas Drahar