“Um das zu machen, worin ich gut bin, müssen meine Feinde mich fürchten. Jedes Leben, das ich nehme, sendet eine Botschaft! Was demnächst passiert, wird eine internationale Nachricht...”

— Solomon

Matias Solomon ist ein Schurke aus der Serie The Blacklist. Er ist ein zentraler Charakter der dritten Staffel, wo er als sekundärer Antagonist erscheint. Zudem ist er einer der Protagonisten des Ablegers The Blacklist: Redemption.

Solomon ist ein skrupelloser Handlanger des Cabal und wird entsandt, als der Konflikt mit Meisterverbrecher Raymond Reddington eskaliert. Durch die Entführung und Manipulation diverser von Reddingtons Kontaktleuten versucht Solomon eine Falle für Reddington zu legen, wobei sein Plan schlussendlich scheitert. Nachdem Solomon nach dem Scheitern der Pläne bezüglich Reddington verhaftet wird, sagt der Cabal sich von ihm los und versucht, ihn zu eliminieren. Solomon wird aber von der paramilitärischen Organisation Halcyon Aegis gerettet, der er sich daraufhin als Agent anschließt.

Er wurde von Edi Gathegi dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Solomon stammt aus Äthiopien und war bis zum Krieg mit Eritrea ein CIA-Informant vor Ort. Er war zudem an Operation Backslide in Somalia beteiligt, wo er an Attacken gegen die Union Islamischer Gerichte beteiligt war. Solomon beging auf dem Schlachtfeld solche Gräueltaten, dass er selbst für die CIA nicht länger tragbar war und man sich von ihm lossagte. Allerdings erregte er die Aufmerksamkeit von Laurel Hitchin, der Referatsleiterin für afrikanische Angelegenheiten des Außenministeriums. Hitchin war ein Mitglied einer geheimen internationalen Organisation namens Cabal und sah Solomon als vielversprechenden Rekruten an.

Sie kontaktierte Solomon und warb ihn als Rekruten für den Cabal an. In den folgenden Jahren wurde der charismatische und skrupellose Solomon zu einem der Hauptagenten des Cabal und galt für die Vereinigten Staaten seit einem Jahrzehnt als verschollen. Als der Cabal unter Direktor Peter Kotsiopulos eine alte Fehde mit dem Meisterverbrecher Raymond Reddington und seinem Schützling, der FBI-Agentin Elizabeth Keen, wieder aufnimmt, wird Solomon abgestellt um sich diesem Problem zu widmen. Um an Reddington zu gelangen, macht Solomon sich dessen Leibwächter und besten Freund Dembe Zuma zum Ziel.

Falle für Reddington

Um Druck auf Dembe ausüben zu können, dringt Solomon in die Wohnung von Dembes Tocher Isabella ein und holt deren Tochter aus der Wiege. Er schlägt Isabella nieder, nachdem er verkündet hat dass er ihren Vater will, und nimmt dann das Baby als Druckmittel mit. Als nächstes sucht Solomon Peter Kotsiopulos in seinem Büro auf und konfrontiert ihn mit seinem Irrtum hinsichtlich Reddingtons Fulcrum-Drohung. Er behauptet, dass als Resultat die Pläne des Cabal gefährdet sind und als Kotsiopulos entrüstet entgegnet, dass es seine Pläne sind, antwortet Solomon kühl dass Kotsiopulos' Pläne nun nichts mehr wert sind. Als Kotsiopulos sich einen solchen Tonfall verbittet und zudem verkündet, dass er sich selbst um dieses Problem kümmern wird, stellt Solomon mit aller Deutlichkeit klar, dass die Cabal das Vertrauen in Kotsiopulos' Führungsqualitäten verloren hat und er daher auf der Schneide einer Klinge balanciert.

Solomon warnt Dembe

Als Dembe später wie erhofft in Solomons Versteck stürmt, bliebt dieser seelenruhig und lässt sich nicht im Geringsten einschüchtern. Nachdem Dembe sich auf Solomons Anweisung hin gesetzt hat, ruft Solomon einen Handlanger an, der das Baby daraufhin vor der Tür von Isabellas Haus absetzt. Solomon ruft auch Isabella an und informiert diese. Er lässt sich als Beweis für Dembe ein Foto von Isabella senden und legt dann mit einer höflichen Danksagung auf. Sein Ziel, Dembe zu treffen, hat er somit erreicht. Er offenbart Dembe aber auch, dass dem Kind ein zeitgesteuertes Nervengift in den Verdauungstrakt implantiert wurde und dass es von Dembes Kooperation abhängig ist, ob sie das Gegengift erhält. Solomon händigt Dembe nun ein Atemgerät mit einem Betäubungsgas aus und befiehlt ihm, einen tiefen Atemzug zu nehmen.

In der Zeit danach organisiert Solomon die Ermordung der flüchtigen Elizabeth Keen durch korrupte Beamte in den russischen Behörden. Als die Handlanger scheitern, einige getötet werden und ein Handlanger sogar im Krankenhaus landet, tötet Solomon den Wachmann vor dem Krankenzimmer, tritt ins Zimmer und verpasst dem Mann eine tödliche Injektion, bevor er mit der Polizei sprechen kann. Er zollt dem Mann seinen Respekt, für die Sache zu sterben, und verzieht sich dann aus dem Krankenhaus. Danach macht Solomon sich auf den Weg in die Lagerhalle, in der Dembe gefangen gehalten wird und langsam wieder zu sich kommt. Solomon versichert Dembe, dass er sein Wort gehalten und Dembes Enkelin das Gegengift hat zukommen lassen. Er verrät aber auch, dass Solomon und seine Verbündeten Reddington aus den Augen verloren haben und er daher von Dembe wissen will, wo Reddington sich aufhalten könnte. Da Dembe nichts verrät, beginnt Solomon brutal auf ihn einzuprügeln, doch selbst Folter bringt Dembe nicht dazu, zu reden.

Solomon sperrt Vargas zu Dembe

Kurz darauf lässt Solomon einen weiteren gefangenen Handlanger Reddingtons, Mr. Vargas (The Blacklist), foltern. Dieser knickt zwar ein, hat aber keine relevanten Informationen preiszugeben. Es gelingt Solomon, Vargas vollständig umzudrehen und nutzt dies aus. Er sperrt Vargas zu Dembe, damit dieser Dembes Vertrauen erlangen und sich die notwendigen Informationen erschleichen kann. Tatsächlich ist es Vargas auf diese Weise möglich, Reddington zu täuschen und ihn in einen Hinterhalt von Solomon zu locken. Nachdem Vargas Solomon offenbart hat, dass Reddington mit Liz zu seinem Privatjet unterwegs ist, begibt Solomon sich mit einer Gruppe bewaffneter Handlanger auf den Weg dorthin. Als Reddington und Liz dort erscheinen, lässt Solomon sie umzingeln, bevor er selbstzufrieden aus Reddingtons Jet heraustritt und sich zu erkennen gibt. Da Solomon und seine Männer in der Überzahl sind, sind Reddington und Liz gezwungen, ihre Waffen abzulegen und sich zu ergeben.

Reddington bietet Solomon daraufhin seine Ressourcen wenn er dafür Liz gehen lässt, aber Solomon antwortet zufrieden, dass Reddington ihm so oder so geben wird, was er will. Als seine Männer Liz packen, wird Reddington panisch und behauptet, dass er dem Direktor sämtliche Beweise aushändigen wird, wenn er Liz gehen lässt. Solomon antwortet allerdings süffisant, dass der Direktor nicht derjenige ist, um den Reddington sich sorgen sollte. Er erklärt sadistisch, dass er sowohl Liz als auch Reddington töten wird, sich dabei aber Zeit lassen wird. Gerade als er mit seinem Messer zum Stich ausholt, werden seine Leute aber überraschend niedergeschossen. Dembe – entgegen aller Erwartungen doch noch am Leben – stürmt mit gezückten Waffen in den Hangar. Solomon reagiert geistesgegenwärtig und wirft sich zu Boden. Während Dembe die anderen Wachen erschießt, flieht Solomon ohne sich auch nur weiter umzusehen.

Jagd auf Keen und Reddington

Solomon erscheint in Crandalls Privatjet

Kurz darauf nimmt Solomon Kontakt mit Peter Kotsiopulos auf und fordert ein Treffen. Solomon bestätigt diesem, dass die FBI-Task Force ihm etwas verheimlicht hat – die Entführung von Andras Halmi, einem Vertrauten von Kotsiopulos. Kotsiopulos behauptet daraufhin düster, dass Halmi für die Organisation wichtig ist und gefunden werden muss, aber Solomon bleibt misstrauisch und geht davon aus, dass Kotsiopulos ihm nicht die volle Wahrheit sagt. Zurück beim FBI lässt Kotsiopulos heimlich Satellitendaten fälschen um das FBI an einen falschen Ort zu locken. Den echten Standort von Crispin Crandall, dem Entführer Halmis, lässt er Solomon zukommen, damit dieser Halmis Leiche birgt – er geht nicht mehr davon aus, dass Halmi lebendig ist – und auch Reddington und Keen erledigt, falls sie anwesend sein sollten. Als Solomon mit einer Einheit am Rollfeld ankommt, auf dem Crandalls Privatflugzeug steht, findet er Crandall erschossen vor und erkennt, dass Reddington und Liz sich tatsächlich im Inneren des Flugzeugs befinden.

Bei der Konfrontation kommt zu einem kurzen Schusswechsel mit Solomon, der aber schnell endet, da Reddington Solomon und seine überlebenden Handlanger im Kryo-Trakt des Labors einsperren kann. Von dort aus kontaktiert Solomon Kotsiopulos und berichtet ihm von den Entwicklungen. In den folgenden Tagen wird Solomon wieder mit der Suche nach Reddington und Keen beauftragt. Er kann die Telefonnummer von Elizabeths Ex-Mann Tom Keen abhören lassen und dadurch von einem Treffen in einem Restaurant erfahren. Da dies allerdings ein Code ist, den Solomon nicht versteht, findet er bei seiner Ankunft in dem Restaurant weder Liz noch Reddington vor. Stattdessen erscheinen dort kurz darauf FBI-Agent Donald Ressler und seine Task Force, die ebenfalls der falschen Spur gefolgt sind. Bei der Überprüfung der Gäste des Restaurants fällt ihnen Solomon auf und da er eine verdeckte Pistole trägt, für die er keine gültige Erlaubnis vorweisen kann, lässt Ressler ihn vorsorglich ins Hauptquartier der Task Force mitnehmen um ihn dort überprüfen zu lassen.

Solomon wird verhaftet

Da Solomon dem FBI außerdem von den Überwachungskameras aus Crandalls Jet bekannt ist, ist Ressler klar, dass Solomon hinter Keen her sein muss. Im Verhör behauptet Solomon allerdings, ein Vertreter des deutschen Konsultats zu sein und über diplomatische Immunität zu verfügen. Er behauptet zudem, in Crandalls Jet gewesen zu sein, da er angeheuert wurde um einen der entführten Wissenschaftler zu finden, und dass sein Auftrag nichts mit Keen zu tun hat. Nur Momente später treten Peter Kotsiopulos und einige Begleiter in den Verhörraum und da Ressler aufgrund eines anderen Falls abgelenkt wird, übernimmt Kotsiopulos das Verhör. Er macht keinen Hehl daraus, dass er Folter anwenden wird um antworten zu erhalten, und zwingt Solomon schließlich, einen Angelhaken zu schlucken. Da Solomon trotzdem auf seine Unschuld beharrt, wird er freigelassen und trifft sich noch am Abend erneut mit Kotsiopulos.

Beide erkennen an, dass die Folter notwendig war, um glaubhaft zu wirken und Solomon versichert Kotsiopulos, dass es sein nächstes Ziel ist, den Auftragsmörder Karakurt zu finden, da dieser von Reddingtons Team entführt wurde und gegen den Cabal aussagen könnte. Bei der Suche sind Tom Keen und Harold Cooper, die Karakurt verstecken, ihm jedoch stets einen Schritt voraus. Erst als Solomon von Kotsiopulos erfährt, dass Karakurt in einer Waldhütte am Lake Yvonne gefangen wird, hat er eine Spur und macht sich mit seinen bewaffneten Handlangern auf den Weg dorthin. Sie umzingeln die Hütte und Solomon entsendet eine erste Angriffswelle, die aber getötet wird. Vor dem nächsten Angriff ruft Solomon Keen und Ressler – den letzten Verteidigern Karakurts – zu, dass sie dreißig Sekunden haben um Karakurt herauszuschicken und dass er ihre Leben dann verschonen wird. Stattdessen wird aus der Hütte das Feuer eröffnet, so dass Solomon und seine Leute den Angriff erwidern. Nachdem sie die ganze Hütte mit Kugeln durchsiebt haben, stürmen sie das Gebäude um nach Überlebenden zu suchen. Alle Feinde erweisen sich aber als lebendig und können die Eindringlinge, Solomon ausgenommen, erschießen.

Solomon führt den Angriff auf die Hütte an

Solomon nimmt hinter den Autos Deckung und als Ressler und Keen sich in Sicherheit wiegen und Karakurt wegbringen wollen, schleicht Solomon sich an. Er kann Keen überwältigen und als Geisel nehmen, wodurch er Ressler zwingen kann, die Waffe runterzunehmen. Solomon will Keen dennoch erschießen, wird aber von hinten von Harold Cooper niedergeschlagen. Ressler spielt mit dem Gedanken, Solomon zu erschießen, da dieser ansonsten dank dem Cabal problemlos wieder freikommen wird, aber Cooper und Keen können ihn davon überzeugen, es sein zu lassen. Anstatt ihn zu töten, verhaftet Ressler ihn daraufhin und führt den süffisant grinsenden Solomon ab. Er bringt Solomon zurück nach Washington, wo dieser im Zellentrakt des Hauptquartiers der FBI-Task Force eingesperrt wird. Zufälligerweise wird zur selben Zeit Dembe Zuma aus eben jener Zelle freigelassen, so dass die beiden sich einen düsteren Blick zuwerfen können, bevor Dembe geht und Solomons Zellentür zugesperrt wird.

Arbeit für Halcyon

Einige Wochen später wird Solomon aus seinem Gefängnis nach Fort Leavenworth verlegt werden, was dem Cabal allerdings nur als Vorwand gilt, ihn zu eliminieren und zum Schweigen zu bringen. Der Konvoi, der ihn transportiert, biegt in einem Industrieviertel in eine Gasse ab, wo der Anführer der Wache trocken behauptet, dass Laurel Hitchin eben keine halben Sachen mag und Solomon als Profi dies doch sicherlich versteht. Er wird aus dem gepanzerten Wagen geholt und soll "bei der Flucht" erschossen werden. Bevor es dazu kommen kann, werden die Marshalls aber unter Beschuss genommen und ausnahmslos getötet, während ein Wagen in die Gasse fährt. Interessiert tritt Solomon an den Wagen heran und fragt, mit wem er das Vergnügen hat. Bei seinen Rettern handelt es sich um Vertreter der paramilitärischen Organisation Halcyon Aegis, die Solomon als Agenten rekrutieren wollen. Solomon willigt ein und schließt sich der Gruppe an.

Solomon beginnt den Angriff

Sein erster Auftrag bringt ihn direkt wieder in Kontakt mit Elizabeth Keen, da Halcyon von Alexander Kirk angeheuert wurde, die schwangere Agentin zu entführen. Es wird geplant, Elizabeth bei ihrer Hochzeit mit Tom aus der Kirche zu entführen, doch um ihre Beschützer abzulenken, plant Solomon eine Täuschung. Er tritt nach seiner Rekrutierung an einen Kontaktmann heran, der Informationen bezüglich der Lagerung von Nuklearwaffen besitzt. Dies hat zur Folge, dass man beim FBI befürchtet, Solomon wolle Material für eine Atombombe stehlen, was Solomon noch befeuert indem er mit seiner Partnerin Nez Rowan und einem Halcyon-Einsatzteam eine Nuklearforschungs-Einrichtung attackiert, wo sie neben Schutzanzügen auch einen Isotop-Transportcontainer an sich reißen, der den Transport eines nuklearen Sprengsatzes ermöglichen soll. Das FBI ist überzeugt, Solomon wolle als nächstes einen nuklearen Sprengsatz stehlen, so dass sie nicht damit rechnen, dass Solomons wahres Ziel ein völlig anderes ist.

Mit der versammelten Söldnertruppe fährt Solomon zur Kirche, die in der Zwischenzeit aber von Reddington und einigen bewaffneten Handlangern gesichert wurde. Solomon gibt seinen Leuten den Angriffsbefehl und ein Feuergefecht bricht zwischen Solomons und Reddingtons Leuten aus. Solomon verfügt allerdings über weitaus mehr Männer und kann Reddingtons Leute töten und die Kirche umstellen. Anstatt den Angriffsbefehl zu geben, ruft Solomon jedoch Reddington im Inneren der Kirche an und verkündet, dass ein weiteres Blutbad vermieden werden kann, wenn Liz einfach nach draußen kommt. Natürlich geht man auf dieses Angebot nicht ein, woraufhin Solomon Reddington höhnisch einige Minuten Bedenkzeit gewährt. In der Zwischenzeit wendet Solomon sich an seine Männer, erinnert sie an die Mission und schärft ihnen erneut ein, dass Elizabeth kein Haar gekrümmt werden darf. Als Solomon schließlich erneut anruft und nach Reddingtons Entscheidung fragt, erhält er keine zufriedenstellende Antwort und befiehlt seinen Leuten daher den Angriff. Er selbst hält sich auf einer strategischen Position zurück und beobachtet aufmerksam das Geschehen.

Solomon durchsucht das Krankenhaus

Nach kurzer Zeit wird Solomon per Funk informiert, dass die Polizei alarmiert wurde und binnen Minuten erscheinen wird. Daher befiehlt er ein aggressiveres Vorgehen und weist seine Söldner an, die Kirche zu stürmen. Allerdings wird Solomon über Funk informiert, dass Liz bereits aus der Kirche geschmuggelt wurde und in einem Wagen unterwegs ist. Solomon hält dies für unwahrscheinlich, doch als der Operator darauf besteht, dass Liz fort ist, ist er gezwungen, den laufenden Angriff auf die Kirche abzubrechen und mit seinen Teams die Verfolgung von Liz und ihrem Ehemann Tom aufzunehmen. Sie bekommen die Koordinaten von Liz und Tom zugesendet und kann daher aufholen. Da Solomons Leute nicht auf den Fluchtwagen schießen können weil sonst Liz getroffen werden könnte, zerschießen sie stattdessen die Reifen, so dass der Wagen stoppen muss. Dennoch können Liz und Tom sich aus dem Wagen befreien und zu Fuß fliehen, woraufhin Solomon und die Söldner ebenfalls zu Fuß weiterziehen. Sie müssen die Verfolgung aufgrund nahender Polizei aber abbrechen.

Allerdings kann Solomon zuvor noch den Fluchtwagen finden und bei einer kurzen Untersuchung Blut darin entdecken. Er erkennt, dass Liz verletzt sein muss und lässt sich den Standort des ersten Krankenhauses in Reichweite durchgeben. Dort kommt er aber zu spät; Liz und Tom wurden bereits von einer Mitarbeiterin Reddingtons in Sicherheit gebracht. Nachdem er die Blutuntersuchung von Liz' Krankenhausaufenthalt erhalten hat und sich herausstellt, dass die schwangere Liz kurz vor der Entbindung stehen muss, beschließt Solomon daher, auf gut Glück die umliegenden Gebäude zu durchsuchen um herauszufinden, ob eines dieser Gebäude der Ort ist, an dem Liz in Begleitung von Reddingtons Notfall-Ambulanz-Team ihr Kind zur Welt bringt. Während sie ihre Suche noch koordinieren, wird Solomon erneut von dem Operator kontaktiert, der verrät, dass einer seiner Leute aufgeflogen ist und das FBI dadurch einen der Netzwerk-Knotenpunkte von Halcyon finden konnte. Da besagter Mann laut dem Operator ein Sicherheitsrisiko darstellt, erschießt Solomon ihn kurzerhand und befiehlt zwei anderen, die Leiche zu entsorgen.

Solomon entschließt sich, die Flucht zu ergreifen

Als Solomon informiert wird, dass ein Krankenwagen unterwegs ist, obwohl in der Region kein Notfall gemeldet wurde, erkennt er dass der Wagen Liz transportieren muss. Gemeinsam mit seinem verbliebenen Team rast er sofort los um den Wagen abzufangen. Sie können den Krankenwagen von der Straße drängen, doch es stellt sich heraus, dass der Krankenwagen eine Finte war. Allerdings hat Solomon nur einen Bruchteil seiner Leute hinter dem Krankenwagen hergeschickt, da er so etwas bereits erwartet hat. Der Operator hat das echte Transportvehikel, in dem Liz ins Krankenhaus gebracht werden soll, bereits ausfindig gemacht, so dass Solomon mit dem Rest seines Teams eine Straßensperre errichtet hat. Sie eröffnen das Feuer auf die Fahrer und Reddingtons verbliebene Handlanger, so dass es zu einem Schusswechsel auf offener Straße kommt. Allerdings rast von der anderen Seite der Straße ein FBI-Konvoi heran und nimmt Solomons Leute von der anderen Seite unter Beschuss. Solomon erkennt, dass sie unterlegen sind und flieht daher in eine Seitengasse. Er flieht gerade noch rechtzeitig, da der Rest seines Teams ausnahmslos im Kampf getötet wird.

Kooperation mit Reddingtons Team

Nachdem die Halcyon-Chefin Susan Hargrave einen Pakt mit Reddington und seinen Verbündeten geschlossen hat und sie kooperieren um den Oligarchen Alexander Kirk zur Strecke zu bringen, sehen beide Seiten sich gezwungen, die ehemaligen Feindseligkeiten zu vergessen. Im Verlauf der Vorbereitungen wird Solomon beauftragt, mit niemandem anderes als Tom Keen zusammenzuarbeiten. Mit einem Privathelikopter führt Solomon Tom in das Halcyon-Hauptquartier, wo nach und nach auch der Rest beider Teams eintrifft. Nachdem alle sich zusammengesetzt haben, wird ein Plan entwickelt um Senator Diaz Geld im Wert von 300 Millionen Dollar zu stehlen um ihn dazu zu zwingen, gegen Kirk vorzugehen. Sie planen daher einen Bankraub, der als Vorwand dienen soll um dem FBI Zugang zum System der Bank zu ermöglichen. Nachdem alles geplant ist, werden Solomon, Tom und Nez Rowan als Einsatzteam am Boden in die Bank geschickt, wo sie die Räuber mimen.

Solomon stürmt die Bank

Sobald sie die Bank betreten, feuert Solomon mehrmals mit seinem Gewehr in die Decke um die Zivilisten zu zwingen, sich auf den Boden zu legen. Er fordert alle auf, ihre Handys in die Mitte der Halle gleiten zu lassen und hält dann die Zivilisten in Schach. Allerdings befindet sich unter diesen auch ein Polizist in Zivil und als dieser eine Waffe zieht, schießt Solomon ihn nieder. Der Mann ist zwar nur angeschossen, aber ein Querschläger hat ein Kind getroffen. Entsetzt will Tom sich um das Kind kümmern aber Solomon besteht darauf, dass sie sich an den Plan halten und behauptet, dass sowieso Krankenwagen kommen werden. Tom entgegnet, dass das Mädchen nicht so lange hat und fordert, dass sie das Kind mitnehmen. Solomon lässt sich darauf ein, so dass sie das Kind und ihren Vater mit in den Fluchtwagen nehmen und davonfahren. Noch während der Flucht hält Tom vor einem Krankenwagen an und übergeben das Mädchen und den besorgten Vater. Noch an Ort und Stelle sprengen sie den Fluchtwagen und ziehen zu Fuß weiter.

Zurück im Hauptquartier plant die Gruppe weiter; sie konnten dank dem Bankraub zwar Zugang in das System der Bank erhalten, da das Konto aber zusätzlich mit einem biometrischen Scan geschützt ist, konnten sie das Geld nicht erhalten. Da die Person, deren Scan sie brauchen, sich in der türkischen Botschaft in Berlin aufhält, lässt Tom sich unter einem falschen Alias, welches wegen Verbrechen in der Türkei gesucht wird, in Berlin verhaften und wird nach einem Auslieferungsersuch durch die Türkei in die Botschaft verlagert. Während seines Verhörs im Keller der Botschaft überwältigt Tom die Wachen, tarnt sich als Kellner des Empfangs, der in der Botschaft stattfindet, und kann im Verlauf des Abends sein Ziel erfolgreich vergiften, so dass ein Krankenwagen gerufen wird. Anstelle eines echten Sanitätsteams sind allerdings Solomon und Rowan in Verkleidung zur Stelle. Es ist tatsächlich möglich, das Ziel aus der Botschaft zu schaffen, bevor die Täuschung auffliegt, doch schon bald ist ihnen die Polizei auf der Fährte.

Solomon wird niedergeschossen

Da das betäubende Gift, welches Tom verwendet hat, die Pupillen des Mannes schrumpft und der Netzhautscan dadurch verfälscht wird, brechen Tom und Solomon notgedrungen in eine Apotheke ein um ein Gegenmittel zu stehlen. Tom nutzt jedoch die Gelegenheit um sich bei Solomon für all das zu rächen, was dieser seiner Familie angetan hat. Nachdem Solomon das Medikament gefunden hat und beide sich zum Gehen wenden, schießt Tom Solomon nieder, nimmt ihm das Medikament ab und lässt ihn zum Sterben zurück. Trotz der schweren Wunde ist Solomon aber dennoch in der Lage, sich aus der Apotheke zu schleppen, bevor die Polizei dort ankommt.

Galerie

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.