“Die Moral ist... Du kannst mich nicht töten, nicht aufhalten, nicht fesseln! Ich entkomme überall! Der Fluch... ich kehre zurück um dich... wieder... zu holen!”

— Morkvarg verliert die Beherrschung

“Sie haben mich bestimmt vergessen. Aber ich werde sie schon erinnern, verdammt! In Novigrad, überall! Ich bin wieder da!”

— Morkvargs Fluch ist gebrochen

Morkvarg ist ein Schurke aus dem 2015 erschienenen Videospiel The Witcher 3: Wild Hunt. Er taucht kurz in der Hauptmission Namenlos auf und ist das Ziel des Hexerauftrags Im Wolfspelz.

Morkvarg war einst ein berüchtigter und skrupelloser Pirat, der für seine Taten in einen unsterblichen Werwolf verwandelt wurde und fortan verdammt war, auf ewig Hunger zu leiden. Das wahnsinnige Monster war fortan an den Garten der Göttin auf Hindarsfjall gebunden, in dem er in seiner Raserei all jene tötete, die es wagten, das Gelände zu betreten. Auf seiner Suche nach Cirilla trifft der Hexer Geralt auf Morkvarg und kann diesen von seinem Fluch befreien, oder ihn endgültig und unwiderruflich töten.

Biographie

Vergangenheit

Ursprünglich war Morkvarg ein brutaler, blutrünstiger und berüchtigter Pirat von den Skelligen und galt allgemein als schlimmster Mann der Inseln. In seinen Raub- und Plünderzügen tat er sich durch seine Ruch- und Gnadenlosigkeit heraus und es hieß, dass er rein gar nichts fürchten würde. Im Gegensatz zu den meisten Piraten Skelliges machte Morkvarg auch nicht davor Halt, schwangere Frauen und Kinder zu töten oder seinen eigenen Clan anzugreifen. Eines Tages wurde er von einem Dorfältesten bezahlt, damit er dessen Dorf in Ruhe lassen würde, doch nachdem Morkvarg das Geld des Mannes genommen und dieser die Wachen abberufen hatte, drangen Morkvarg und seine Bande nachts in das Dorf ein, schlitzten den Männern im Schlaf die Kehlen auf und vergewaltigten die Frauen bis zum Morgengrauen.

Als die Bande wieder in See stechen wollte, hörte Morkvarg jedoch Eulen rufen und sah dies als böses Omen an. Er befahl daraufhin, ans Land zurückzukehren, woraufhin einer seiner Leute spöttisch anmerkte, dass der furchtlose Morkvarg die Götter zu fürchten scheine. Um dieses Gerücht sofort zu unterbinden, rammte Morkvarg dem Mann sein Messer ins Bauch und warf ihn über Bord, erkannte aber, dass er in den Augen seiner Männer an Respekt verloren hatte. Um zu verhindern, dass es hieße, Morkvarg würde die Götter fürchten, gab Morkvarg daraufhin den Befehl, Kurs auf Hindarsfjall zu nehmen. Auf der Insel angekommen stürmten Morkvarg und seine Männer den heiligen Garten der Freya, entweihten den geweihten Boden und schlachteten die gefangenen Priesterinnen ab.

Bevor Morkvarg die letzte Priesterin, Erzpriesterin Ulve, töten konnte, verfluchte diese ihn mit ihren letzten Atemzügen. Dies interessierte Morkvarg wenig und er und seine Männer begannen, ihren Sieg in einem der Häuser innerhalb des Gartens zu feiern. Allerdings verspürte einer der Piraten, Tordar, Skrupel und Angst, da er ihren Angriff auf den Garten als Blasphemie und Frevel ansah. Als alle betrunken waren, ritzte er Morkvarg daher mit einem magischen Wolfszahn-Anhänger und verfluchte ihn so. Morkvarg verwandelte sich in einen Werwolf und begann in seiner Raserei sofort, seine Kameraden abzuschlachten und zu zerfetzen. Allerdings verwandelte sich jedes Fleisch, in das er seine Zähne schlug, sofort in glühende Asche. Dies hielt Morkvarg jedoch nicht davon ab, seine Bande zu massakrieren; lediglich Tordar gelang die Flucht.

Morkvargs Fluch sorgte nicht nur dafür, dass er fortan an den Garten der Freya gebunden war und diesen nicht verlassen konnte, er war auch von einem stetigen, unerträglichen Hunger geplagt, den er nie stillen konnte, da sich jedes Fleisch oder andere Nahrungsmittel in seinem Maul in Asche verwandelten. Auch der Tod brachte Morkvarg keinen Frieden, denn obwohl er verletzt und getötet werden konnte, erschien er nur Stunden später reanimiert im Garten. Die langen Jahre der Gefangenschaft und des Hungers ließen Morkvarg in Selbstmitleid, Raserei und Wahnsinn versinken. Als die Geschichte publik wurden, tauchten immer wieder mutige Krieger im Garten auf um sich durch die Tötung Morkvargs zu beweisen, sie wurden aber stets von dem Werwolf abgeschlachtet. Ihr Fleisch rührte Morkvarg allerdings nicht an.

Ende der Tortur

Morkvarg konfrontiert Geralt

Jahre später erreicht der Hexer Geralt von Riva gemeinsam mit Yennefer von Vengerberg den Garten Freyas. Als sie durch das Tor spähen, können sie bezeugen, wie der vor Hunger verzweifelte Werwolf ein weiteres Mal erfolglos versucht, das Fleisch eines seiner Opfer zu fressen, und vor Schmerz jault, als dieses sich in glühende Asche verwandelt. Rasend stürmt Morkvarg davon und stromert weiterhin durch den Garten, was es Geralt und Yennefer ermöglicht, den Garten zu betreten. Während er dort seine Nachforschungen anstellt, betritt Geralt eins der Häuser innerhalb des Gartens, wo er eine angekettete, abgetrennte Wolfspfote vorfindet. Als er sich umdreht, steht der Werwolf im Türrahmen. Morkvarg kann sich kaum im Zaum halten, offenbart aber schrill, dass einige Krieger den Garten betraten und ihn anketteten, da sie wussten, dass es keinen Sinn hätte, ihn zu töten.

Kreischend erklärt Morkvarg, dass er sich sein eigenes Bein abbeißen musste, um sich zu befreien, und dass die Schmerzen noch dadurch verstärkt wurden, dass sein Fluch es ihm nicht erlaubt, Fleisch zu schmecken. Dennoch gelang es ihm unter Qualen, sich freizureißen und die Krieger in Fetzen zu reißen. Schließlich kann Morkvarg sich nicht länger beherrschen und stürzt sich auf den Hexer, der ihn im Kampf besiegen und tödlich verwunden kann. Erst als Morkvarg sterbend am Boden liegt, ist es ihm möglich, ein Gespräch mit Geralt zu führen, in dem er seine Raserei nicht im Zaum halten muss. Er offenbart, dass sie Zeit haben, bis er ausgeblutet ist und zurückkehrt und fleht Geralt an, den Fluch zu brechen und ihn zu befreien. Er verspricht Geralt eine Belohnung aus seinen Raubzügen und stirbt schlussendlich. Geralt kann der Wolfsleiche etwas von Morkvargs Fleisch abnehmen, bevor diese in grünes Feuer aufgeht und sich vollständig auflöst.

Morkvargs Fluch soll gebrochen werden

Es liegt nun im Ermessen von Geralt, ob er Morkvargs Fluch bricht, oder ihn endgültig tötet. Wenn er Morkvarg töten will, muss er den Werwolf erneut bekämpfen und tödlich verwunden, so dass er am Boden liegt. Es ist Geralt nun möglich, Morkvarg auszutricksen und ihn in dem Glauben, es würde den Fluch lösen, sein eigenes Fleisch fressen zu lassen. Tatsächlich sorgt es aber dafür, dass Morkvarg fluchend einen finalen und endgültigen Tod stirbt und sein Körper ein letztes Mal in magische Flammen aufgeht und sich auflöst. Will Geralt Morkvarg erlösen, muss er stattdessen den Anhänger besorgen, mit dem Morkvarg einst in den Werwolf verwandelt wurde. Wenn Morkvarg sich den Anhänger umhängt, verwandelt er sich erleichtert und begeistert in einen Menschen zurück und beschließt, sogleich in der nächsten Taverne einzukehren und sich satt zu essen, bevor er sein Piratenleben fortsetzt. Um Geralt für seine Hilfe zu danken, verweist er ihn an einen Hehler in Novigrad, der einige Schätze aus Morkvargs Piratenzeit aufbewahrt.

Galerie

Trivia

  • Es ist möglich, Morkvarg zu töten, nachdem man ihn von dem Fluch befreit hat. Entweder, man wählt die Dialogoption, die sich aus dem Gespräch mit Tordar entwickelt hat, im Gespräch mit dem menschlichen Morkvarg, was einen Kampf zur Folge hat, oder aber man greift ihn außerhalb des Gesprächs an. Die Belohnung vom Hehler kann man sich dennoch abholen.

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