“Sie sind fies... aber auf ihre Weise kümmern sie sich um diese Land und seine Leute. Es heißt, sie halten immer Wort, aber man muss aufpassen, worum man bittet.”

— Hansi über die Muhmen

“Sie sind Velens Fluch! Durch abgeschnittene Ohren hören sie alles... Sie verweben Haare und Leben... Ihre Macht erhalten sie von einer Brühe aus Menschenfleisch...”

— Gerüchte über die Muhmen

Die Muhmen vom Buckelsumpf, auch als die Herrinnen des Waldes bekannt, sind Schurkinnen und Bossgegner aus dem 2015 erschienenen Videospiel The Witcher 3: Wild Hunt. Sie sind ein zentraler Bestandteil der Velen-Handlung für sowohl Geralt als auch Ciri und tauchen auch im späteren Spielverlauf auf.

Die Muhmen sind uralte, mächtige Wesen, die über die Sumpfregion Velen herrschen. Obwohl sie den Bewohnern Velens helfen und diese ohne sie nicht überleben könnten, erwarten sie im Gegenzug völlige Treue und ein blutiges Opfer. Daher sind sie in der ländlichen Region sowohl verehrt als auch gefürchtet und scheinen über alles, was auf ihrem Territorium geschieht, Bescheid zu wissen. Darüberhinaus entpuppen die drei grausamen Hexen sich als Menschenfresser, die auch Kinder nicht verschmähen und diese sogar extra in einem Waisenhaus heranzüchten. Unabhängig voneinander streifen sowohl Geralt als auch Ciri den Pfad der Muhmen und machen sich mit diesen mächtige Feinde.

Biographie

Vergangenheit

Anfänge in Velen

Einst herrschte eine uralte, übernatürliche Macht über die Region Velen. Legenden zufolge schuf sie sich drei Töchter aus Erde und Wasser, damit sie nicht länger einsam war. Diese drei Töchter brachten die Wünsche der Bevölkerung an die Macht heran und fungierten wiederum auch als ihr Sprachrohr. Zum Frühlingsbeginn wurden den Kreaturen stets Opfer gebracht - sowohl ein Teil der Ernte, als auch Tiere und schließlich auch Menschen wurden ihr geopfert. Sowohl die Macht als auch ihre drei Töchter sind so alt, dass sie sogar älter als die ältesten Bäume Velens sind.

Während die Jahre vergingen, verfiel das Wesen jedoch einem dunklen Wahnsinn und dieser Wahnsinn wirkte sich auch auf Velen aus, wo die Bevölkerung schwer litt. Da schritten die Töchter des Wesens ein und beschlossen, das Land zu retten und ihre Mutter zu vernichten. Sie erschlugen den Körper ihrer Mutter und verscharrten ihn in einem Hügelgrab im Sumpf. Da die Seele des Wesens jedoch zu mächtig war, um sie vollständig zu vernichten, wurde sie von den drei Schwestern in einer Höhle unter dem Flüsterhügel versiegelt und verfiel in eine Art Bewusstlosigkeit.

Fortan herrschten die Muhmen, die Töchter des Wesens, über Velen. Auch sie erhöhrten die Bitten der Bewohner Velens, forderten im Gegenzug aber abgehackte Ohren als Bezahlung für ihre Dienste. Diese Ohren hängten sie überall in ihren Territorium auf und hörten so alles, was in ihrem Sumpf-Reich geschah. Es heißt, dass man die Muhmen nur finden kann, wenn sie es wollen, dass sie selbst aber alles sehen und hören, was in Velen geschieht. Auch die Raben Velens dienen den Muhmen und berichteten ihnen. Während die Muhmen als grausam und monströs gelten, werden sie von den Bewohnern Velens dennoch ehrfürchtig verehrt, da die Kooperation mit den Muhmen als einziger Weg gilt, in dem harschen Klima Velens zu überleben.

Neben den Ohren fordern die Muhmen aber noch wesentlich größere Opfer. Da sie ihre Kraft aus einer Brühe aus Menschenfleisch ziehen, werden ihnen im Zuge eines großen Fests auf dem Kahlen Berg einige auserwählte Menschen geschickt, die von den Muhmen getötet, in Suppe gekocht und verschlungen werden. Darüberhinaus schicken einige Eltern ihre Kinder – beispielsweise, wenn sie sie nicht ernähern können – auf den sogenannten "Süßen Pfad"; einem Pfad voller Süßigkeiten und Leckereien, der in den Buckelsumpf führt, wo sich ein leerstehendes Dorf befindet, welches die Muhmen als Hauptquartier verwenden. Im größten Haus des Dorfs befindet sich ein Wandteppich aus Menschenhaaren, der die Muhmen abbildet und aus dem sie steigen, wenn sie mit Menschen interagieren wollen.

Aktuelle Ereignisse im Buckelsumpf

Die Muhmen lesen in den Eingeweiden die Omen und erfahren so, dass jemand Wichtiges in ihrem Sumpf erscheinen wird. Tatsächlich erscheint kurz darauf die junge Ciri, die durch ihren Dimensionssprung so entkräftet ist, dass sie sogleich zusammenbricht. Die Brauerin erwartet Ciri, hebt ihren leblosen Körper vom Boden auf und bringt sie in eins der Häuser im Dorf im Sumpf. Zufrieden erkennen die Schwestern, dass Ciri Älteres Blut in sich trägt und beschließen, dieses zu genießen. Während sie sich draußen beraten, kommt Ciri in der Hütte wieder zu sich und hört mit, wie die Muhmen besprechen, ihr Blut zu kosten, bevor sie sie an einen mächtigen Verbündeten, Imlerith, einen General der Wilden Jagd, übergeben. Bevor die Muhmen die Hütte betreten können, flieht Ciri daher durch ein Fenster und sprintet in den Sumpf hinein. So erkommt sie der Gefangenschaft durch Imlerith, der nur kurze Zeit später im Dorf eintrifft.

Als kurz darauf Anna Strenger, die Frau des Barons von Krähenfels, erkennt, dass sie schwanger ist, will sie das Kind ihres verhassten Ehemanns nicht austragen. Um Hilfe zu erhalten, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Muhmen und schließt mit ihnen im Gegenzug für ein Jahr Dienst einen Pakt. Die Muhmen erhalten einige Haarsträhnen von Anna, die sie in eine Puppe verweben, mit der sie Anna an einer magischen Leine halten. Nachdem Anna nach Hause zurückgekehrt ist, erfüllen die Muhmen ihren Teil der Abmachung, indem sie sie so sehr schwächen, dass sie eine Fehlgeburt erleidet. Sie sehen ihren Teil der Abmachung damit erfüllt an und erwarten, dass nun auch Anna ihren Teil erfüllt.

Um den Muhmen nicht dienen zu müssen, holt Anna sich Hilfe bei einem Waideler. Dieser gibt ihr ein Schutzmedaillon, dessen Macht Anna tatsächlich vor der Kraft der Muhmen schützt und verbirgt. Erst als Anna das Medaillon in einem Kampf mit ihrem Ehemann verliert, können die Muhmen sie wieder aufspüren. Noch in der selben Nacht verlässt Anna mit ihrer Tochter Tamara Burg Krähenfels. Während der nächtlichen Flucht lassen die Muhmen jedoch ein Brandzeichen auf ihrer Hand erscheinen, welches Anna unsägliche Schmerzen bereitet. Während sie sich windet, prescht ein von den Muhmen geschickter Unhold aus dem Wald, packt Anna und zerrt sie in den Buckelsumpf, wo sie für ein Jahr als Dienerin der Muhmen arbeiten soll. Sie wird beauftragt, sich um die Kinder zu kümmern, die über den süßen Pfad im Buckelsumpf landen. Im Dorf im Buckelsumpf soll Anna fortan eine Art Waisenhaus leiten und für das Wohlergehen der Kinder sorgen, bis die Muhmen bereit sind, sie zu verspeisen.

Nachdem ein Bewohner des Buckelsumpfs, der Göttling Hansi, das Missfallen der Muhmen erregt, nehmen die Muhmen ihm seine Stimme mit mächtiger Magie. Sie sperren die Stimme in eine Flasche und verbergen diese in einem Harpyiennest am Rand des Sumpfs.

Kontakt mit dem Hexer Geralt

Die Muhmen nutzen Anna als Sprachrohr

Einige Zeit später taucht der Hexer Geralt in seiner Suche nach Ciri im Buckelsumpf auf. Er kann Hansi helfen, seine Stimme zurückzuerlangen und mit Hansis Hilfe Anna Strenger überzeugen, ihm eine Audienz bei den Muhmen zu verschaffen. Anna führt Geralt daraufhin in die verschlossene Hütte, wo sie vor dem Wandteppich innehalten. Demütig berührt Anna den Wandteppich um den Herrinnen als Gefäß zu dienen. Tatsächlich sprechen die Muhmen durch Annas Körper zu Geralt, der sogleich sein Anliegen vorträgt. Die Muhmen sind amüsiert und provozieren Geralt, da ihnen klar ist, wie wichtig es ihm ist, seine Adoptivtochter Ciri zu finden. Schließlich fragen die Muhmen Geralt nach seinem Mut und ob er die Bestien des Waldes fürchtet. Sie kündigen an, dass eine dunkle Macht bei Niederwirr erschienen ist, die von Hass und Verachtung zehrt. Sie tragen Geralt auf, die Macht zu vernichten und sich vom Dorfältesten von Niederwirr traditionell bezahlen zu lassen.

Geralt akzeptiert die Abmachung, woraufhin die Muhmen Anna befehlen, Geralt den zeremoniellen Dolch zu bringen. Geralt gegenüber zischen sie, dass dieser erst zurückkehren soll, wenn er Erfolg hatte und brechen dann die Verbindung ab. Geralt begibt sich nach Niederwirr, wo er von dem Dorfältesten erfährt, wie sein Dorf von der dunklen Macht heimgesucht wird. Er kann die Quelle der Macht in einer Höhle unter dem Baum am Flüsterhügel ausmachen, doch die Macht fleht Geralt an, ihr Leben zu verschonen. Sie offenbart Geralt, dass die Muhmen die Kinder aus dem Waisenhaus, die Geralt mittlerweile kennengelernt hat, verschlingen werden und dass nur die Macht selbst dies verhindern kann. Geralt wird somit vor die Wahl gestellt, seinen Auftrag für die Muhmen zu erfüllen, oder aber der Macht zu einem neuen Körper zu verhelfen. Unabhängig davon, welche Entscheidung Geralt trifft, zahlt der Dofälteste von Niederwirr den Lohn und schneidet sich mit dem Dolch sein eigenes Ohr ab. Mit diesem kehrt Geralt in das Waisendorf im Buckelsumpf zurück und platziert das Ohr auf dem Stein auf dem Platz.

Die Muhmen offenbaren sich Geralt

Sobald das Ohr platziert ist, legt sich ein Nebel über das Waisendorf und die Muhmen erscheinen in fleischlicher Form. Zu dritt bauen sie sich vor Geralt auf, der geschockt behauptet, dass die Frauen so anders aussehen, als auf dem Wandteppich. Die Hexen ignorieren diesen Kommentar und befehlen stattdessen Anna Strenger, das Ohr herbeizubringen. Anna hebt das Ohr auf, braucht dafür aber zu lange, so dass die Flüsterin das Brandzeichen auf ihrer Hand aktiviert, so dass Anna vor Schmerz schreit. Sie eilt zu der Flüsterin zurück, die das Ohr an sich nimmt und Anna verächtlich zu Boden stößt. Das Ohr hängt sie an eine ihrer Halsketten, an der schon viele weitere Ohren hängen.

Vereinbarung mit Geralt

Hinweis: Der Verlauf des Gesprächs mit den Muhmen ist davon abhängig, ob Geralt dem Geist im Flüsterhügel hilft, oder ihn gemäß der Abmachung mit den Muhmen besiegt.

Option 1: Geralt hilft dem Geist

Wenn Geralt das Wesen aus dem Flüsterhügel befreit hat, anstatt es zu töten, zischt die Flüsterin, dass Anna schon wieder nicht gehorsam war. Die Brauerin ruft, dass sie zwar barmherzig sind, dass Anna die Kinder aber entkommen lassen hat. Anna protestiert flehentlich, dass die Kinder nicht fliehen wollten, da es ihnen an nichts gefehlt hat, doch die Weberin unterbricht sie. Sie zischt, dass Annas Strafe für ihr Versagen hart sein wird, dass sie nun aber schweigen soll, da die Muhmen mit Geralt sprechen müssen. Dieser hat das in der Zwischenzeit das Brandzeichen auf Annas Hand erkannt und sie als Ehefrau des Barons von Krähenfels identifiziert. Die Muhmen behaupten jedoch, dass sie keinem Mann gehört und erklären Geralt die Umstände, die Anna in die Knechtschaft bei den Muhmen getrieben haben.

Die Muhmen tadeln Geralt für seine Naivität

Die Muhmen murmeln, dass es doch eine andere Frau ist, die Geralt interessiert, woraufhin dieser nach Ciri fragt. Die Muhmen fragen jedoch zuvor, ob er die düsteren Mächte im Flüsterhügel vernichtet hat und Geralt offenbart geradeheraus, dass er die Macht befreit hat. Dies überrascht die Muhmen, die nun erkennen, dass es die dunkle Macht gewesen sein muss, die die Kinder entführt hat. Geralt behauptet, dass es sein Auftrag war, den Bewohnern von Niederwirr Frieden zu bringen und dass ihm dies durch die Befreiung des Wesens gelungen ist. Die Flüsterin zischt, dass Geralt sie also übers Ohr gehauen hat, dass er dadurch aber eine uralte Macht befreit hat. Die Weberin fügt an, dass sie sich anderswo erheben wird, wohin die Macht der Muhmen nicht reicht, und die Brauerin murmelt ungläubig, dass Menschen doch wirklich zu den größten Torheiten fähig sind.

Option 2: Geralt befolgt die Abmachung

Sollte Geralt den Geist des Flüsterhügels vernichtet haben, konnten die Muhmen die gemästeten Kinder aus dem Buckelsumpf an sich nehmen. Entsprechend sind sie Anna wohlwollender gesinnt und fauchen zwar, dass sie sie nie wieder hintergehen soll, erkennen aber an, dass sie ihre Sache insgesamt gut gemacht haben, da die Kinder drall wie Ferkel und süß wie Karamell sind. Die Brauerin behauptet gnädig, dass sie Anna daher vergeben werden, doch die Weberin zischt, dass sie nun mit Geralt sprechen müssen. Dieser hat das in der Zwischenzeit das Brandzeichen auf Annas Hand erkannt und sie als Ehefrau des Barons von Krähenfels identifiziert. Die Muhmen behaupten jedoch, dass sie keinem Mann gehört und erklären Geralt die Umstände, die Anna in die Knechtschaft bei den Muhmen getrieben haben. Die Muhmen murmeln, dass es doch eine andere Frau ist, die Geralt interessiert, woraufhin dieser nach Ciri fragt.

Finale im Buckelsumpf

Die Muhmen verabschieden sich spöttisch

In beiden Fällen besteht Geralt darauf, seinen Teil der Abmachung erfüllt zu haben und die Muhmen antworten, dass sie ein gegebenes Wort stets halten. Sie verraten daraufhin, wie Ciri sich kurzzeitig in ihrer Gewalt befand, jedoch fliehen konnte. Geralt ist verärgert als er hört, dass die Muhmen sie verspeisen wollten. Die Schwestern preisen jedoch nur verzückt den Geschmack Älteren Bluts, bevor sie weitersprechen. Aufgebracht ruft Geralt, dass er und Ciri zurückkehren werden um die Muhmen zu bestrafen. Diese entgegnen, dass Geralt in der Tat zurückkehren wird, jedoch alleine sein wird. Sie bestätigen auch, dass jemand sterben wird, es aber keine von ihnen sein wird. Mit dem kryptischen Kommentar, dass Geralt nun Schatten jagen und im Nebel wandeln wird, treten die Muhmen nun selbst in den Nebel zurück, in dem sie sogleich hämisch lachend verschwinden.

Wenn Geralt die Muhmen betrogen hat, bestrafen sie Anna, indem sie einen Fluch aussprechen, der Anna in ein Wasserweib verwandelt. Der Fluch ist über eine Puppe gesprochen, die die Muhmen in ihrer Hütte zurücklassen, der Fluch ist aber so konzipiert, dass selbst eine erfolgreiche Aufhebung Anna das Leben kostet. Der Göttling Hansi versucht, Anna vor den Muhmen zu beschützen, doch die Muhmen vertreiben ihn und rufen einige Ertrunkene und Wasserweiber, um ihn zu jagen und zur Strecke zu bringen. Als Geralt einige Zeit später mit dem Blutigen Baron, Tamara Strenger und Hexenjägern im Sumpf auftaucht um Anna zu retten, hetzen die Muhmen einige Ertrunkene des Sumpfs, sowie einen Unhold, auf sie.

Geralt versucht, den Fluch der Muhmen zu brechen

Diese Monster werden alle erschlagen, doch die Muhmen greifen nicht weiter ein. Geralt kann auch Hansi vor den Monstern der Muhmen retten. Kurz darauf kommt Anna durch den Fluch ums Leben. Sollte Geralt die Mission der Muhmen stattdessen erfüllt haben, verfluchen die Muhmen Anna zwar nicht, versuchen aber dennoch zu verhindern, dass Geralt, Strenger und Tamara versuchen, sie zu retten. Auch in diesem Fall beschwören sie Monster und den Bies, doch in dieser Situation kann der Truppp Anna erfolgreich retten. Diese ist aber dennoch extrem mitgenommen und psychisch völlig gebrochen, so dass dieser Erfolg gegen die Muhmen dennoch einen bitteren Beigeschmack hat.

Hexensabbat am Kahlen Berg

Später im selben Jahr feiert die Bevölkerung Velens das zeremonielle Sabbat-Fest in einem extra dafür existierenden Dorf am Hang des kahlen Bergs. Während des Fests feiern die Bewohner ausgelassen. Gleichzeitig wird den Menschen in Aussicht gestellt, dass einige wenige von ihnen auserwählt werden könnten, auf den Berg zu steigen und dort die Muhmen zu treffen. Dies ist Tradition des alljährlichen Fests und stets kehren jene, die die Muhmen besucht haben, ausgelassen und fröhlich zurück. Der Sabbat gipfelt traditionell darin, dass die Muhmen den Bewohnern Velens ihren Segen in Form von magischen Eicheln vom Baum auf dem Gipfel des Kahlen Bergs schenken, die für eine reiche Ernte und Gesundheit sorgen sollen. Ehrengast der Muhmen ist in diesem Jahr Imlerith, den sie auf dem Berggipfel von Sukkuben bespaßen lassen.

Die Muhmen stellen sich Ciri

Während die Bauern am Berghang feiern, haben die Muhmen sich währenddessen in eine gewaltige Höhle unterhalb des Berggipfels zurückgezogen, wo sie an den Wurzeln der gewaltigen Eiche des Kahlen Bergs in einem großen Kessel die Körper jener, die sie sich geholt haben, zu einer blutigen Suppe verkochen. Da sie im Verlauf des Fests mit den Bauern Velens in Kontakt treten müssen, haben sie ihre wahren, hässlichen Formen abgelegt und haben stattdessen die Körper wunderschöner, menschlicher Frauen. Allerdings taucht Geralt, der Ciri mittlerweile gefunden hat, gemeinsam mit ebendieser am Bergdorf auf. Entschlossen, Rache an den Muhmen und Imlerith zu nehmen, stürmen die beiden den Berg. Während Geralt sich zum Gipfel bewegt, um Imlerith zu stellen, klettert Ciri in die Höhlen herab und konfrontiert die Muhmen, die grade ihre Suppe kochen.

Als diese Ciri bemerken, wenden sie sich verärgert von ihrem Kessel ab und nehmen wieder ihre wahren Formen an. Gehässig heißen sie Ciri willkommen und behaupten, dass sie wussten, dass sie zurückkehren würde. Sie sticheln, dass Ciris Geschmack noch auf ihren Zungen liegt, woraufhin Ciri wutentbrannt ihr Schwert zückt und sich auf die Hexen stürzt. Ein brutaler Kampf entbrennt, in dem Ciri allen Muhmen schwere Wunden zufügen kann., so dass sie leblos zusammenbrechen. Ciri nähert sich den Körpern um zu überprüfen, ob sie auch wirklich tot sind. Während die Brauerin und die Flüsterin nicht mehr leben, nutzt die Weberin jedoch die Gelegenheit, aufzuspringen, Ciri ihr Hexermedaillon vom Hals zu reißen und davonzuhechten. Obwohl die zornige Ciri ihr noch ihr Schwert hinterherwirft, kann die Weberin sich erfolgreich in einen Rabenschwarm verwandeln und in dieser Form zum Buckelsumpf zurückkehren.

Schicksal der Weberin

Geralt stellt die Weberin im Buckelsumpf

Es ist abhängig vom Spielverlauf, ob Geralt in der Zukunft auch noch die letzte Muhme im Epilog konfrontieren und bezwingen wird. Sollte Ciri überleben, wird das Schicksal der Weberin ungewiss gelassen; Geralt kehrt nur in den Buckelsumpf zurück, wenn Ciri stirbt. Gebrochen und hoffnungslos kehrt Geralt in den Buckelsumpf zurück, um das Hexer-Medaillon Ciris zurückzuholen und die Muhme zu töten, so wie er es einst versprochen hat. Er stellt die Weberin im Haupthaus des Dorfs im Buckelsumpf, wo diese mit dem Wandteppich spricht, aus dem ihre beiden Schwestern mittlerweile herausgerissen wurden.

Dennoch spricht die Weberin zu ihren toten Schwestern und verspricht ihnen, dass sie Geralts Seele noch erhalten werden und nur Geduld haben müssen, da Geralt ihnen im Jenseits bald Gesellschaft leisten wird. Als Geralt mit gezücktem Schwert auf den Platz vor der Hütte tritt, zischt die Muhme triumphierend, dass sie Geralts Schmerz spüren kann. Sie rät ihm, sich umzuschauen, da allerlei niedere Monster um den Waisenhof herum versammelt sind und nur auf den Befehl der Muhme warten, zuzuschlagen. Die Muhme provoziert Geralt mit dem Tod Ciris und behauptet, dass Geralt den folgenden Kampf nicht überleben können wird. Sie zischt hämisch, dass Geralt Angst hat, doch Geralt entgegnet emotionslos, dass er gar nichts mehr spürt. Es kommt zum Kampf zwischen Geralt und der Weberin, in dem die Muhme auch einige der Monster zur Hilfe ruft.

Der Tod der Weberin

Schließlich gelingt es Geralt, die Weberin schwer zu verletzen. Diese sackt verwundet zu Boden und bekommt es mit der Angst zu tun; verzweifelt versucht sie, davonzukriechen und wieder auf die Beine zu kommen. Panisch rennt sie zum Haus zurück, doch genau wie Ciri während der Konfrontation am Kahlen Berg zückt Geralt sein Silberschwert und schleudert es ihr hinterher. Diesmal gelingt es der Muhme nicht, sich zu verwandeln, so dass das Silberschwert sie durchbohrt; anstatt von Blut fliegen einige Raben aus ihrem Körper hervor. Während die Muhme sich kreischend am Boden windet, tritt Geralt an sie heran und bereitet ihrem Leben mit einem Hieb seines zweiten Schwerts ein Ende. Danach betritt er die Hütte und nimmt Ciris Medaillon an sich, während die verbliebenen Monster des Sumpfs sich bedrohlich der Hütte nähern, um den letzten Befehl der mittlerweile toten Muhme auszufüllen.

Die Muhmen

Weberin

Die Weberin

Die Weberin ist die einzige Muhme, deren Gesicht – zumindest teilweise – sichtbar ist. Ihr altes und faltiges Gesicht ist von Pusteln und Flecken geziert. Anstelle des einen Auges befindet sich eine Art Bienenwabe im Schädel der Weberin; das andere Auge ist von einem blutbefleckten Stoffverband bedeckt. Der restliche Kopf der Muhme ist von Stoff- und Leder sowie einem spitzen, roten Hut bedeckt. An einigen Stellen bricht langes, graues Haar unter der Kopfbedeckung hervor. Die Muhme trägt zerfetzte und fleckige Leder-Kleidung und hat eine Henkersschlinge um den Hals geborgen. Zudem ragen menschenähnliche Beine unter den vielen Lagen der Weberin hervor; es ist hierbei nicht klar, ob sie abgetrennte Beine eines anderen Wesens sind, oder zusätzliche, verkümmerte Beine der Muhme sind.

Die Weberin ist die jüngste der Muhmen, was möglicherweise auch der Grund dafür ist, dass sie ihr Gesicht noch zeigt. Sie ist diejenige, die magische Wandteppiche aus menschlichen Haaren webt und ermöglicht es den Menschen so, mit den Muhmen in Kontakt zu treten. Sie scheint auch diejenige zu sein, die Kontrolle über die Tierwelt Velens verfügt; in jedem Fall ist sie in der Lage, einen Rabenschwarm zu beschwören oder sich selbst ein einen solchen Rabenschwarm zu verwandeln. Im Kampf verhält die Weberin sich wie Neblinge; sie und nutzt ihre Verwandlungsfähigkeit, um Distanz zwischen sich und Ciri zu bringen und diese mit ihren Raben zu verletzen. Es ist ihr auch möglich, auf allen vieren auf Ciri zuzupreschen, um sie mit ihren Krallen zu schlagen.

Brauerin

Die Brauerin

Die Brauerin ist eine große und enorm übergewichtige Kreatur. Ihr fleischiger Körper ist von mehreren Exzemen und Eiterwarzen befleckt und auch Adern und Venen stechen hervor. Aufgrund ihres enormen Körperumfangs sind insbesonders ihre Armen von dicken Fettwülsten bedeckt. Eine Hand der Brauerin ist verkrüppelt; sie hat anstelle von fünf an dieser Finger nur drei Finger. Die Brauerin trägt Lederkleidung und eine Stoffschütze, ihre Kleidung ist aber sehr verdreckt. Sie nutzt dicke Taue als Gürtel, an die sie mehrere Gegenstände, unter anderem eine Puppe, einen toten Hasen sowie ein totes Huhn sowie mehrere Löffel und Schöpfkellen. Auf dem Kopf trägt sie eine Lederkapuze sowie einen Bast-Korb, der ihr Gesicht verbirgt. Dieser Korb ist mit einem schweren Metallschloss an ihrem Hals befestigt, der mit einem Schloss gesichert ist.

Die Brauerin ist die zweitälteste Muhme und braut die Brühe aus Menschenfleisch, aus der die Muhmen ihre Kraft ziehen. Darüberhinaus ist sie auch in der Lage, diverse andere Mixturen zu kredenzen; so scheinen ihre Tränke knochige Ranken zu beschwören, wenn sie Erdboden berühren. Diesen Ranken ist ein gewisses Leben eingehaucht, so dass diese sich bewegen können. Laut ihres Charaktereintrags kennt die Brauerin über ein Dutzend verschiedene Rezepte zur Verwendung von Menschenfleisch und insbesondere sie scheint ein Faible für menschliches Blut zu haben. Im Kampf verhält die Brauerin sich wie ein Gargoyle und beschränkt sich auf harte, brutale Schwinger mit ihren Pranken im direkten Nahkampf.

Flüsterin

Die Flüsterin

Die Flüsterin ist sehr dürr und trägt eine braune, fleckige Lederschütze. Um ihren Hals trägt sie mehrere Lederbänder, auf die menschliche Ohren geflochten sind. Außerdem trägt sie vor ihrem Bauch einen großen, verblichenen Sack, der an ihrem Gürtel befestigt ist und in dem sie mehrere menschliche Körperteile sammelt. Der Sack ist mit mehreren Flicken versehen und das Blut der Körperteile färbt an einigen Bereichen durch das Leder durch. An ihren Armen trägt die Muhme zerrissene Lumpen als Armbänder und auf ihrem Kopf trägt sie einen Schleier aus rotem Leder.

Die Flüsterin ist die älteste der Muhmen. Durch die Ohren, die überall im Buckelsumpf hängen, hört die Flüsterin alles, was in ihrem Reich geschieht, was auch der Grund dafür ist, dass die Muhmen für eine Bitte stets Tribut in Form von menschlichen Ohren fordern. Im Kampf verhält die Flüsterin sich wie ein Wasserweib. Sie buddelt sich in den matschigen Sumpfboden ein, um an einer anderen Stelle hervorzubrechen und Ciri mit Steinen zu bewerfen.

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