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Hochwürden Nathaniel Pastodi ist ein Schurke aus dem 2015 erschienenen Videospiel The Witcher 3: Wild Hunt. Er taucht in der Nebenquest Fleischliche Sünden auf.

Biographie

Vergangenheit

Nathaniel war ein auf Frauen spezialisierter Foltermeister, bevor er die Robe des Ewigen Feuers anlegte und Priester wurde. Er überwacht Einäscherungen, spricht Gebete auf der Tempelinsel und spricht sich mit der Tempelwache ab. Darüberhinaus ist er für die Leichenhalle Novigrads zuständig, die er mit despotischer Grausamkeit leitet. Neben seinen Pflichten sucht Nathaniel Bordelle auf, wo er Prostituierte mit glühenden Schürhaken foltert und sie später dafür bezahlt.

Taten in Novigrad

Zur Zeit, in der sich ein Serienmörder in Novigrad herumtreibt, landet eins seiner Opfer in Nathaniels Leichenhalle. Nathaniel will die Obduktion persönlich vornehmen und befiehlt dem Leichenbeschauer Hubert Rejk, niemanden in die Halle zu lassen. Als er schließlich auftaucht, findet er Rejk jedoch im Gespräch mit Chirurg Joachim von Gratz und dem Hexer Geralt von Riva vor. Rejk behauptet, dass die beiden Freunde des Verstorbenen sind und gekommen sind, um die Leiche zu holen, doch Nathaniel verbietet dies und befiehlt Rejk, die beiden sofort rauszuwerfen.

Einige Zeit später sucht Nathaniel das Bordell "Krüppel-Kati" auf, wo er eine der Prostituieren anspricht und sie fragt, ob sie alles mit sich machen lässt. Die Frau antwortet, dass das Geld stimmen muss, woraufhin Nathaniel sie mit einem düsteren Grinsen niederschlägt und an einen Stuhl fesselt. Er entzündet ein Feuer, auf dem er ein Schüreisen erhitzt, mit dem er die gefesselte und geknebelte Frau dann in seinem perversen Sadismus foltert. Gleichzeitig wird der Hexer Geralt, der bezüglich der Serienmorde in Novigrad ermittelt, von dem wahren Mörder auf eine falsche Fährte geschickt und soll die Schlussfolgerung ziehen, dass Nathaniel der Serienmörder ist und im Inbegriff ist, die Prostituierte zu ermorden.

Als Geralt in das Zimmer stürmt, steht Nathaniel gerade mit seinem Schüreisen über der verwundeten Nettie und behauptet genervt, dass Geralt ihn nun schon zum zweiten Mal stört. Es ist abhängig von der Entscheidung Geralts, ob er sich sofort auf Nathaniel stürzt und ihn erschlägt, oder ob er ihn nach den Beweggründen für seine Taten fragt. In ersterem Fall stirbt Nathaniel und Geralt beendet seine Ermittlungen, da er glaubt, den Serienmörder getötet zu haben. Sollte er ihn jedoch mit den Morden in Novigrad konfrontieren, stellt Nathaniel klar, dass er den Prostituierten zur Befriedigung seiner sadistischen Triebe zwar Brandwunden zufügt, sie aber nicht ermordet. Er erkennt, dass sie reden müssen und nimmt auf einer Bank Platz. Geralt fragt daraufhin, wer über Nathaniels Ausflüge Bescheid weiß und Nathaniel erwidert verächtlich, dass er diese nicht groß ankündigt.

Ihm fällt nur eine einzige Person ein, die Bescheid wissen könnte - sein Untergebener Hubert Rejk. Er rät Geralt, Rejk an einem Lagerhaus an den Docks zu suchen, da er dort zu dieser Tageszeit Material beschafft. Er selbst will sich nun wieder Nettie widmen und behauptet, dass er schließlich im Voraus gezahlt hat. Geralt kann als Reaktion mehrere Entscheidungen treffen: er kann Nathaniel gewähren lassen, ihn mit dem Axii-Zeichen hypnotisieren und zwingen, von Nettie abzulassen und nie mehr wieder zu kommen, oder aber sein Schwert ziehen und Nathaniel für seine Misshandlungen der Frau erschlagen.

Galerie

Trivia

  • Nach Nathaniels Tod kann sein Schüreisen aufgehoben und fortan als Waffe verwendet werden.
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