Ojeda ist ein Schurke aus dem 2016 erschienenen Assassin's Creed-Film, wo er als Hauptschurke der Vergangenheits-Handlung erscheint. Nichtsdestotrotz fungiert er als zentraler Gegenspieler des Protagonisten Aguilar.

Ojeda ist ein Templer, ein erbarmungsloser Krieger und die rechte Hand von Inquisitor Tomás de Torquemada. Er fungiert außerdem als eine Art Rivale für den Assassinen Aguilar de Nerha, dessen Familie er auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Nachdem die beiden bereits bei der versuchten Befreiung des jungen Prinz Ahmed aneinander geraten, kommt es zudem zu Konfrontationen in Sevilla und Granada.

Er wurde von Hovik Keuchkerian dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Ojeda dient als Krieger in der Armee von Pater Tomás de Torquemada. Als Mitglied des Templer-Ordens ist er Torquemadas rechte Hand und arbeitet schon lange mit ihm zusammen. Als Inquisitoren sind sie für den Tod Hunderter verantwortlich; so beispielsweise die Familie von Aguilar de Nerha, die sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließen. Sie arbeiten auch daran, Spanien unter dem Christentum zu vereinen und den Islam aus dem Land zu treiben, da sie somit durch seinen Einfluss in der Kirche auch die Kontrolle über ganz Spanien hätten.

Torquemada führt diese Bestrebungen – im Namen des spanischen Königs – so dass sich letztendlich nur noch die Stadt Granada in den Händen von Sultan Muhammad XII befindet. Da dieser außerdem ein mächtiges Artefakt besitzen soll, welches die Templer schon lange in ihren Besitz bringen wollen, lässt Torquemada die spanischen Truppen gen Granada ziehen. Als er davon erfährt, dass der Sultan seinen Sohn Ahmed zur Sicherheit aus der Stadt gebracht haben soll, lässt er Ojeda und den spanischen General Ramirez nach diesem suchen um den Jungen als Faustpfand gegen seinen Vater verwenden zu können.

Gefangennahme von Prinz Ahmed

Ojeda droht den Dörflern

Nachdem der Prinz im Dorf gefunden wurde, will Ojeda von den versammelten Bewohnern wissen, welcher Haushalt ihn versteckt hielt. Schließlich tritt ein Mann nach vorne, gibt die Tat zu und behauptet, dass ansonsten niemand davon wusste. Als Antwort gibt Ojeda den Befehl, die Familie des Mannes zu hängen und ihn zu zwingen, dabei zuzusehen. Während die Kinder des Mannes abgeführt werden, gibt Ojeda außerdem den Befehl, das ganze Dorf nieder zu brennen. Im selben Moment bringt General Ramirez den gefangenen Prinzen herbei und verkündet zufrieden, dass sie den Sultan nun endgültig zwingen können, sich zu ergeben. Im Verlauf von Ramirez' flammender Rede attackiert jedoch eine Gruppe Assassinen die Gruppe um den Prinzen zu befreien und die Pläne der Templer zu zerschlagen.

Ojeda kann jedoch noch rechtzeitig herumwirbeln und den Assassinen, der sich an ihn herangeschlichen hat, niederschlagen. Einige seiner Soldaten haben nicht so viel Glück und werden von den Überraschungsangriffen niedergestreckt. Da Chaos ausbricht, können einige Assassinen den Karren, auf dem Prinz Ahmed in einem Käfig gefangen ist, kapern und damit davonreiten. Als er dies sieht, springt Ojeda sofort auf einen anderen Pferdekarren auf und nimmt entschlossen die Verfolgung auf. Er und mehrere berittene Krieger können tatsächlich zu dem anderen Karren aufschließen, woraufhin Agiuilar von dem Karren mit dem Prinzen zu Ojedas Karren überspringt. Er liefert sich einen Faustkampf mit Ojeda, der daraufhin die Kontrolle über seinen Karren verliert. Dies hat zur Folge, dass der gesamte Karren sich überschlägt und Ojeda unsanft in die Dünen geschleudert wird. Er überlebt jedoch und muss mit ansehen, wie der mittlerweile unkontrollierbare Karren mit dem Prinzen über eine Klippe rast und in eine Schlucht stürzt.

Ojeda wohnt der Hinrichtung bei

Aguilar, seine Kameradin María und der junge Prinz konnten sich zwar rechtzeitig retten, werden nun aber von Ojeda und seinen Wachen in Gewahrsam genommen und nach Sevilla gebracht, wo sie und ein weiterer gefangener Assassine, Benedicto, vor der versammelten Bevölkerung als Zeichen für die Macht der Templer und des Christentums auf dem Scheiterhaufen hingerichtet werden sollen. Ojeda ist derjenige, der die Scheiterhaufen anzünden soll. Er raunt Aguilar dabei auf der Bühne zu, dass er zuerst seinen Mentor brennen sehen und dann selbst einen qualvollen Tod sterben wird. Mit diesen Worten tritt er an Benedictos Scheiterhaufen heran und setzt diesen mit seiner Fackel in Brand. In der Zwischenzeit konnte Aguilar sich zwar von seinen Ketten befreien und auch María retten, für Benedicto kommt aber jede Hilfe zu spät. Nichtsdestotrotz können Aguilar und María die umherstehenden Wachen erschlagen und die Pechkanister an der Bühne in Brand setzen, was zur Entflammung des gesamten Schaffotts führt.

Gefechte mit Aguilar

Während Aguilar und María auf die Dächer der Stadt fliehen um so zu entkommen, schwingt Ojeda sich auf sein Pferd um den Pfad der beiden Assassinen über die Straßen zu verfolgen. Da er erkennt, dass dies keinen Erfolg mit sich bringt, klettert auch Ojeda schließlich auf die Dächer, wo bereits mehrere Soldaten in der Verfolgung der Assassinen getötet wurden. In einem Überraschungsangriff kann Ojeda durch ein Fenster brechen und sich auf Aguilar stürzen, wird aber nach einem kurzen Handgemenge von Aguilar weggestoßen, so dass die Assassinen erneut von ihm davonrennen können. Sie erreichen ein im Bau befindliches Gebäude, doch Ojeda setzt ihnen unerbittlich nach und erklimmt die Holzgerüste ebenfalls. Im entscheidenden Moment verfehlt er Aguilar mit seiner Armbrust jedoch, was zur Folge hat dass die beiden Assassinen sich in die Tiefe stürzen können.

Ojeda nimmt María als Geisel

Ungeachtet der Flucht der beiden führen Ojeda und Torquemada ihre Truppen nun nach Granada. Mit Ahmed als Geisel kann Torquemada die Stadt ohne Gegenwehr erobern und dann auch den Sultan im Alhambra-Palast aufsuchen. Dort konfrontieren er und seine Wachen Muhammad mit seinem gefangenen Sohn und zwingen ihn so, ihnen den Edenapfel auszuhändigen. Als Torquemada diesen in die Luft hebt, knien Ojeda und die Soldaten ehrfürchtig nieder. Während Torquemada noch davon spricht, dass die Templer die ganze Welt unter sich vereinen werden, landen plötzlich mehrere Rauchbomben in der Halle; Aguilar und María haben sich ebenfalls auf den Weg nach Granada gemacht um zu verhindern, dass die Templer den Edenapfel an sich reißen können. Beide stürmen nun in die Halle und attackieren die Wachen. Im Verlauf des Konflikts gelingt es Aguilar, Torquemada zu überwältigen und ihn als Geisel zu nehmen. Zeitgleich ist Ojeda allerdings das gleiche mit María gelungen, so dass beide nun eine Geisel haben.

Ojeda fordert düster, dass Aguilar den Apfel aushändigt, doch als Aguilar Anstalten macht, dies zu tun, rammt María sich Ojedas Klinge in den Hals um dies zu verhindern. Zornentbrannt stößt Aguilar daraufhin Torquemada von sich und stürzt sich auf Ojeda. Dieser kann sein Schwert zücken, so dass sich ein erbittertes Duell zwischen den beiden entwickelt. Ojeda ist Aguilar dabei hinsichtlich roher Kraft weitaus überlegen, so dass er diesen brutal zusammenschlagen kann. Er lässt von Aguilar ab um sein Schwert zu ziehen, doch als er Aguilar damit hinrichten will, aktiviert letzterer Marías versteckte Klinge und feuert Ojeda damit einen Bolzen in den Bauch. Getroffen wankt Ojeda zurück, so dass Aguilar sich aufrappeln kann. Ohne Waffen und schwer verwundet findet Ojeda sich nun im Nahkampf mit Aguilar wieder, in dem dieser wiederum überlegen ist. Mit seiner versteckten Klinge kann er Aguilar blitzschnell mehrere Wunden zufügen, ihn schließlich in die Knie zwingen und ihn mit einem Stich in den Hals töten.

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