Schurken Wiki
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“Sieh dir an, was sie brauchen um einen Bruchteil unserer Macht nachzuahmen! Es ist richtig, sie zu bemitleiden, aber falsch, sie deinem eigenen Volk vorzuziehen!”

— Omni-Man über die Menschheit

“Meine Zeit hier war nicht mehr als ein Wimpernschlag im Laufe meines Lebens! Und du kennst mich nicht! Eher werde ich diesen Planeten in Schutt und Asche legen, bevor ich noch eine Minute länger unter diesen Tieren verbringe!”

— Omni-Man

Nolan Grayson, besser als der Superheld Omni-Man bekannt, ist der Hauptschurke der 2021 erschienenen Animationsserie Invincible, die auf der gleichnamigen Comic-Serie basiert.

Er wurde im Original von J. K. Simmons gesprochen. In der deutschen Fassung wurde er von Thomas Nero Wolff synchronisiert.

Biographie

Vergangenheit

Omni-Man stammt von dem Planeten Viltrum weit außerhalb des Sonnensystems. Viltrumiten haben natürliche Superkräfte wie übermenschliche Stärke und Ausdauer, die Fähigkeit zu fliegen und eine extreme Regenerationskraft. Darüber hinaus altern sie langsamer, desto älter sie werden, und können dadurch über tausend Jahre alt werden. Auf Viltrum existiert eine perfekte Zivilisation, die dadurch erschaffen wurde, dass die schwache Hälfte der Bevölkerung erbarmungslos ausgemerzt wurde. Die Viltrumiten begannen zudem mit einer rapiden Expansion ihres Reichs durch die Eroberung und Unterdrückung schwächerer Planeten. Widerstand gegenüber die Eroberung durch Viltrum wurde mit äußerster Härte bestraft. Das Ziel der Viltrumiten war es, die gesamte Galaxie zu erobern und dadurch Frieden und Ordnung herbeizuführen. Auch Omni-Man teilte die Ideale seines Volks und sobald er alt genug war, schloss er sich dem Militär an.

Während seiner Militärzeit tat er sich als effektiv und äußerst loyal hervor. Er war an den Angriffen auf mehrere Planeten beteiligt, wo der gegnerische Widerstand gnadenlos niedergeschlagen wurde. Schließlich stellte sich den Viltrumiten aber eine unerwartete Herausforderung; sie hatten bereits so viele Planeten erobert, dass es ihnen nicht möglich war, ihre Streitkräfte noch weiter aufzufächern. Entsprechend war es ihnen vorerst nicht möglich, weitere Planeten durch militärische Kraft zu unterwerfen. Stattdessen änderten sie ihre Taktik und entwarfen neue Pläne. Es wurde beschlossen, dass die mächtigsten und loyalsten Offiziere des Viltrum-Militärs einem Planeten zugewiesen wurden. Diesen sollten sie unterwandern, um sich in die Gesellschaft einzufügen und diese von innen heraus zu schwächen. Auch Omni-Man wurde ausgewählt und auf den Planeten Erde geschickt.

Er fand einen Planeten vor, auf dem mehrere Personen über Superkräfte verfügten und entweder Superhelden oder -schurken waren. Überfordert mit dieser neuen Zivilisation fand Omni-Man Hilfe durch die Guardians of the Globe, der elitärsten Helden-Gruppe des Planeten. Die Guardians nahmen Omni-Man auf und er gab vor, dass sein Heimatplanet Viltrum eine Idylle sei, deren Bewohner von sich aus auszogen, um weniger entwickelte Planeten zu schützen. Entsprechend nahm er mit der Unterstützung der Guardians die Rolle des Superhelden Omni-Man ein und begann, die Menschheit zu beschützen. Er kooperierte auch intensiv mit der Global Defense Agency und ihrem Leiter Cecil. Auf diese Art und Weise konnte er sich als Beschützer der Menschheit profilieren und sich das Vertrauen der Menschen verdienen. Während einer Rettung traf er auf eine Frau namens Deborah und die beiden verliebten sich ineinander.

Während die Guardians ihn im Heldentum unterwiesen, zeigte Deborah ihm, wie die Gebräuche und die Gesellschaft der Erde funktionieren. Schließlich heirateten Omni-Man und Deborah sogar und hatten einen gemeinsamen Sohn, Mark. Während Omni-Man in seiner zivilen Identität als Nolan Grayson als Autor galt – seine Bücher verkauften sich sehr gut – war dies jedoch nur eine Tarnung für die Öffentlichkeit. Sowohl Deborah als auch Mark wussten über Nolans Heldentum Bescheid, aber auch ihnen verschwieg er den wahren Grund für seine Ankunft auf der Erde. Er sah Deborah auch nicht als gleichberechtigte Partnerin an; während er durchaus etwas für sie empfand, war sie mehr Haustier als Person für ihn. Bei Mark war die Sache jedoch eine andere, da er durch seinen Vater zumindest zur Hälfte Viltrumit war. Daher wachte Omni-Man während Marks Jugend sehr genau darüber, ob sein Sohn die selben Kräfte wie Omni-Man manifestieren würde.

Entwicklungen auf der Erde

Omni-Man ermordet die Guardians

Kurz nach seinem siebzehnten Geburtstag beginnt Mark tatsächlich, seine Superkräfte zu entwickeln. Omni-Man ist begeistert und beginnt sofort damit, Mark auszubilden; insbesondere im Fliegen. Die Tatsache, dass Mark Kräfte entwickelt hat, zeigt Omni-Man aber auch, dass es Zeit ist, seine Mission wieder aufzunehmen und die Erde zu destabilisieren. Da die größte Gefahr für Viltrum die Guardians of the Globe sind, beschließt Nolan, seine Freunde zu ermorden. Er lockt alle Mitglieder der Guardians in ihr Hauptquartier, nur um sie dort aus dem Hinterhalt zu attackieren. Erbarmungslos und ohne zu zögern stürzt er sich auf die Helden und schlachtet nach und nach alle von ihnen ab. Der Kampf gegen Immortal fordert ihm zwar einiges ab, aber auch dieser fällt ihm schlussendlich zum Opfer.

Auch Omni-Man wurde aber schwer verwundet und bricht entkräftet zusammen. Als die GDA kurz darauf erscheint um herauszufinden, was geschehen ist, finden sie die malträtierten Leichen der Guardians und den bewusstlosen Omni-Man vor. Sie können sich die Situation nicht erklären – man geht nicht davon aus, dass Omni-Man der Täter sein könnte. Omni-Man wird geborgen und seine schweren Wunden werden auf einer Spezial-Krankenstation im Pentagon verpflegt. Als er einige Zeit später wieder erwacht und zu den Vorfällen befragt wird, behauptet er, ein Notfallsignal von den Guardians bekommen zu haben und unmittelbar nach seiner Ankunft von einem unbekannten Angreifer attackiert worden zu sein. Omni-Man kann schließlich gesunden und nach Hause zurückkehren. Er lässt sich zuvor aber noch sein Kostüm zurückgeben – er will verhindern, dass man es nach DNA untersucht.

Omni-Man schlachtet die Außerirdischen ab

Zurück zuhause setzt er Marks Training fort, aber Mark beginnt auch, als ein neuer Superheld, Invincible, seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Woche später sieht Omni-Man sich aber gezwungen, einzugreifen, als Mark und sein Team von Junghelden fast bei dem Zurückschlagen einer Alien-Invasion getötet werden. Problemlos fegt er durch die Legionen der Invasoren und treibt sie im Alleingang in die Flucht. Omni-Man will die Feinde damit aber nicht davonkommen lassen, sondern rast ihnen durch ihr Fluchtportal hinterher, bevor es sich schließt. In der Dimension der Feinde angekommen muss Omni-Man sich nun nicht länger zurückhalten und schlachtet nicht nur einen Großteil der feindlichen Armee ab, sondern zerstört sogar einen überwältigenden Teil ihrer gesamten Zivilisation, indem er einen gewaltigen Felsen auf die Planetenoberfläche krachen lässt. Omni-Man schafft es problemlos zurück nach Hause und behauptet seiner erleichterten Familie gegenüber matt, dass er eine Dusche braucht.

Nachdem der Weltbevölkerung der Tod der Guardians verkündet wird, hält Omni-Man auf der Begräbniszeremonie, die einem Staatsakt gleicht, eine Rede in der er die gefallenen Helden preist. Die echte Beerdigung findet in einem privateren Rahmen statt. Nachdem die Helden ins Erdreich gesenkt wurden, findet Omni-Man sich mit dem dämonischen Detektiv Darkblood konfrontiert, der bereits vermutet, dass Omni-Man der Mörder der Guardians sein könnte. Kurz darauf bekämpft Omni-Man einen gigantischen Kaijū, während Mark seine eigenen Helden-Erfahrungen macht. Omni-Man verbleibt dabei aber sein Trainer – auch wenn Mark sich teils nicht vollständig mit den Ansichten seines Vaters identifizieren kann. Omni-Man versucht verbissen, Mark zu einer jüngeren Version seiner selbst zu erziehen, während Mark seinen eigenen Weg gehen will.

Omni-Man wird von Debbie rausgeworfen

Allerdings konnte Darkblood Deborah von seiner Theorie überzeugen, so dass diese mit Hilfe des Familienfreundes Art, dem Schneider, der Omni-Mans Kostüm herstellte, das Kostüm überprüfen kann. Auf diese Art und Weise kann sie in Erfahrung bringen, dass es tatsächlich Omni-Man war, der den Angriff begonnen und die Guardians ermordet hat und dass er derjenige war, der den Erstschlag durchführte. Als sie ihn entsetzt mit diesem Vorwurf konfrontiert, tut Nolan dies als lächerlich ab und wendet sich aufgebracht ab. Am nächsten Morgen sieht er sich jedoch gezwungen, reinen Tisch zu machen. Er leugnet den Mord an den Guardians nicht ab, behauptet aber, dass Deborah ihm einfach vertrauen muss und dass er keine Wahl hatte. Deborah entgegnet aber, dass sie ihm nicht länger traut und fordert, dass er das Haus verlässt.

Als er später zurückkehrt, ist Debbie nicht zuhause. Stattdessen sind es Cecils Soldaten, die Omni-Man erbarmungslos abschlachtet. Omni-Man erkennt, dass Cecil ihm auf die Schliche gekommen sein muss und erkennt auch, dass das Nachbarhaus ein Safehouse der GDA sein muss. Zornig rast er durch die Wand des Hauses und sieht seine Theorie bestätigt. Entsetzt erkennt er auch, dass Cecil ihn bereits seit Ewigkeiten ausspioniert. Daher ermordet er die anwesenden Agenten und ihren Teamleiter Donald, der mit letzter Kraft die Selbstzerstörung der Anlage aktiviert. Die Explosion ist heftig, aber Omni-Man wird dadurch kaum beeinträchtigt. Stattdessen stürzt er sich in die Luft, um Mark zu finden, bevor Cecil es tun kann. Da seine Tarnung aufgeflogen ist, will er Mark auf seine Seite ziehen, bevor man ihn gegen ihn aufstacheln kann.

Grausamer Kampf mit Mark

Cecil stellt sich Omni-Man entgegen

Über Marks Freund William kann er herausfinden, dass Mark seine gute Freundin, die Heldin Atom Eve, aufgesucht hat und Omni-Man macht sich auf den Weg, sie zu finden. Um dies zu verhindern lässt Cecil, der Omni-Man über ein Satellitensystem noch immer strengstens überwachen lässt, einen Satelliten einen Laser auf Omni-Man feuern, um ihn aus dem Himmel zu holen. Wie erhofft lenkt dies Omni-Man ab, so dass er sich ins All schwingt um den Satelliten zu zerstören. Dies hält Omni-Man aber nicht lange auf und er rast zurück zur Erde um Mark zu finden. Um ihn zu stoppen, teleportiert Cecil sich ihm persönlich in den Weg und attackiert ihn mit einer Energiewaffe, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Auch Cecil will den Grund für die Ermordung der Guardians hören, doch Omni-Man versucht lediglich, den teleportierenden Cecil zu töten.

Da Cecil keine Antwort bekommt, teleportiert er sich schließlich wieder fort und lässt Omni-Man stattdessen von einigen Cyborg-Handlangern attackieren, die ihm tatsächlich einige Probleme bereiten. Schlussendlich kann er die drei Cyborgs aber töten und sich wieder auf den Weg machen. Als letzte Maßnahme teleportiert Cecil Omni-Man daraufhin den reanimierten Kaijū, den er bereits einmal bezwang, in den Weg. Allerdings sind mittlerweile Eve und Mark auf den Kampf aufmerksam geworden und greifen ein, um Omni-Man zu unterstützen. Während des Kampfs mit dem Kaijū rast zu Omni-Mans Überraschung aber auch der von einem Schurkenteam wiederbelebte Immortal heran und stürzt sich voller Rachedurst auf seinen Mörder. Omni-Man sieht sich daher gezwungen, sowohl Immortal zu bekämpfen, als auch Mark vor dem mächtigen Kaijū zu beschützen.

Omni-Man offenbart Mark die Wahrheit

Da mittlerweile auch Nachrichten-Helikopter erschienen sind und das brutale Ereignis übertragen, wird schlussendlich die ganze Welt Zeuge, wie Omni-Man Immortal erneut tötet, indem er ihm die Faust durch die Brust rammt und ihn in Stücke reißt. Auch Mark, der den Kaijū inzwischen im Alleingang bezwungen hat, sieht dies mit an. Matt wendet Omni-Man sich daraufhin seinem Sohn zu und behauptet, dass sie einiges zu bereden haben. Mark aber ist entsetzt und stürzt sich in dem Glauben, sein Vater würde kontrolliert, auf Omni-Man. Omni-Man kann Mark aber abschütteln und versichert diesem, dass er sich vollständig im Griff hat. Er behauptet, dass es an der Zeit ist, dass Mark die Wahrheit erfährt und erklärt ihm, was wirklich auf Viltrum geschah und aus welchem Grund er auf die Erde gesandt wurde. Eiskalt verkündet er, dass es nun an der Zeit ist, dass die Erde ein Teil des Imperiums von Viltrum wird und dass sie dies gemeinsam herbeiführen werden.

Mark aber ist völlig entgeistert, als ihm die wahre Natur seines Vaters offenbart wird. Während Omni-Man noch davon spricht, dass dies der einzige Weg ist, der Menschheit wirklich zu helfen, offenbart er auch, dass er Menschen nicht als ebenbürtig ansieht. Die schließt auch Deborah mit ein, die Omni-Man laut eigener Aussage eher als Haustier ansieht, und hätte auch Mark getroffen, wenn er sich nicht als Viltrumite entpuppt hätte. Aufgebracht schreit er, dass er nicht zulassen wird, dass Omni-Man seine Heimat zerstört und schreit, dass er sich ihm widersetzen wird. Daraufhin entgegnet Omni-Man kühl, dass es dann eben so sein soll und stürzt sich auf seinen Sohn. Es kommt zu einem brutalen Kampf, den Omni-Man vollkommen dominiert. Selbst der Angriff einiger von Cecil gesandten Kampfjets kann nicht verhindern, dass Omni-Man Mark brutal zu Boden wirft.

Omni-Man prügelt Mark bis an den Rande des Todes

Einer der Jets wird mitsamt Pilot problemlos von Omni-Man vernichtet, bevor er den Kampf mit Mark wieder aufnimmt. Das Duell der beiden verlagert sich schließlich auch in die Innenstadt von Chicago, wo Omni-Mans gnadenlose Angriffe hunderte zivile Opfer mit sich bringen. Auch als Demonstration für seinen Sohn, wie wertlos das Leben der Menschen ist, nutzt Omni-Man den Kampf um absichtlich hunderte weitere Tode herbeizuführen. Da Mark sich ihm noch immer entschlossen entgegenstellt, hält Omni-Man sich nicht länger zurück und beginnt, Mark bis zur Besinnungslosigkeit zu prügeln. Dabei behauptet er grimmig, dass er Mark nie wie einen Menschen hätte aufziehen dürfen, da er dadurch schwach geworden ist. Er beschließt, diesen Fehler augenblicklich zu revidieren und Marks "Ausbildung" mit voller Härte zu beginnen.

Mit seinen harten Angriffen, führt Omni-Man dabei nun sogar ganze Naturkatastrophen wie Lawinen und Überflutungen herbei, doch auch dies ändert nichts daran, dass der blutüberströmte Mark mit letzter Kraft keucht, sich seinem Vater immer entgegenstellen zu werden. Hasserfüllt schreit Omni-Man, dass Mark dann eben für seinen Planeten sterben solle und dass es für ihn keinen Unterschied mache, da er problemlos neue Kinder zeugen könne. Mit diesen Worten rammt er Mark in eine Bergwand und prügelt besinnungslos auf dessen Schädel ein. Schlussendlich bringt er es aber doch nicht über sich, dem dem Tode nahen Mark den Todesschlag zu verpassen. Mit einer letzten aufgebrachten Rede, dass Marks Widerstand sinnlos ist, da er alle, die er kennt, sowieso überdauern wird, fliegt der zwiegespaltene Omni-Man davon und lässt Mark in einer Lache seines eigenen Bluts zurück. Ohne zurückzublicken stürzt Omni-Man sich ins All und verlässt ohne den Kurs zu wechseln das Sonnensystem. Sein Ziel ist unbekannt.

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