FANDOM


“So viele sind tot wegen Foltest! Er befleckte Adda mit seiner Saat, er weigert sich diese Striege zu töten, er lügt sein Volk an, und doch wagt ihr es, mit eurem Finger auf mich zu zeigen!”

— Ostrit gibt Foltest die Schuld für seine Taten

“Nein! Foltest wird zusehen, wie Temerien sich gegen ihn wendet! Genau so, wie Adda sich gegen mich gewendet hat!”

— Ostrit weigert sich, den Fluch zu lösen

Der Magnat Ostrit ist ein Charakter aus der von Andrzej Sapkowski geschriebenen Kurzgeschichte Der Hexer, welche Teil des Hexer-Universums ist und 1990 in der Kurzgeschichten-Sammlung Der letzte Wunsch veröffentlicht wurde. Er erscheint zudem als Schurke in diversen Adaptionen, wie den Serien The Hexer und Netflix's The Witcher, welche 2002 und 2019 veröffentlicht wurden. Er ist zudem in dem Intro des 2009 veröffentlichten Videospiels The Witcher zu sehen.

In den Serien wurde er von Andrzej Słabiak und Jason Thorpe dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Ostrit ist ein temerischer Adeliger und dient der temerischen Königsfamilie seit Jahrzehnten. Während seiner Zeit am Hofe war er ein Vertrauter von Prinzessin Adda, in die er sich verliebte und mit der er schließlich eine Affäre begann. Allerdings endete diese Affäre, als Adda das Objekt der Begierde ihres Bruders, Prinz Foltest, wurde und schließlich auch eine inzestuöse Beziehung mit ihm begann. Angewidert und rachesüchtig beschloss Ostrit, sich an Foltest zu rächen.

Er suchte eine abtrünnige Magierin auf, von der er erfuhr, wie er einen mächtigen Fluch bewirken konnte. Dieser sorgte dafür, dass das ungeborene Kind Foltests in Adda in eine Striege verwandelt wurde, die schließlich aus dem Körper Addas hervorbrach und sie so tötete. Die Striege zog fortan durch Temerien und tötete diverse Zivilisten, ohne dass irgendjemand herausfinden konnte, worum es sich handelte. Auch einige Minenarbeiter werden terrorisiert und wollen in ihrer Verzweiflung einen Hexer, Geralt von Riva, anheuern um das Monster zu vernichten.

Striege in Temerien

Grade als Geralt mit den Minenarbeitern verhandeln will, taucht Ostrit mit einigen Soldaten auf. Er befiehlt den aufgebrachten Arbeitern nicht unfreundlich, die Waffen zu senken und nach Hause zurückzukehren und verspricht, dass dann niemand von dem Hochverrat erfahren wird, den sie besprochen haben. Die Stimmung bleibt jedoch weiterhin aufgeheizt und der Vater des letzten Opfers der Striege faucht, dass Foltest in seinem Schloss überwintert, während seine Bevölkerung gefressen wird. Mitleidig spricht Ostrit dem Mann sein Mitgefühl für seinen Verlust aus, doch der Mann spuckt nur verächtlich aus. Er behauptet, dass Ostrit rein gar nichts von seinem Schmerz weiß, doch tatsächlich löst die Menschengruppe sich langsam auf.

OstritKonfrontiert

Geralt bespricht sich mit Ostrit

Ostrit befiehlt einigen Wachen daraufhin, den Hexer zu den Landesgrenzen zu begleiten, da Temerien genug von seinesgleichen hat. Während der Eskorte werden Ostrits Soldaten jedoch von Temeriens Hofzauberin Triss Merigold betäubt, da diese sich von Geralt erhofft, dass er den Fluch löst, der auf der Striege liegt. Durch Triss' Einfluss wird Geralt zu Foltest vorgelassen; Ostrit ist bei diesem Treffen anwesend und hört die Vorschläge, die Triss und Geralt vorbringen. Ostrit gibt sich dabei als aufgeschlossen und unterstützend gegenüber Geralts Ideen, hat jedoch in Wirklichkeit keinerlei Wunsch, die Striege von ihrem Fluch zu erlösen. Foltest jedoch will nichts weiter von diesen Ideen hören und lässt Geralt erneut hinauswerfen.

Geralt ist jedoch nicht bereit, einfach so aufzugeben. Er schleicht sich heimlich in die verlassene Schlossruine, in der die Striege leben soll, und findet dort Prinzessin Addas leerstehendes Schlafzimmer vor. Dort findet er einige Briefe, die Foltests und Addas inzestuöse Affäre belegen, und nimmt darüberhinaus noch einen Männergeruch auf den Bettlaken wahr. Als er mit Triss zu Ostrit zurückkehrt um ihm die Neuigkeiten zu berichten, riecht er an Ostrit genau den selben Geruch und erkennt, dass dieser ebenfalls eine Affäre mit Adda gehabt haben muss. Er konfrontiert Ostrit mit diesem Vorwurf, woraufhin dieser plötzlich wütend und verzweifelt schreit, dass Foltest kein Recht dazu hatte, Adda zu verführen, und dass er sie ihr weggenommen hat. Triss erkennt geschockt, dass Ostrit Adda verflucht haben muss, doch dieser faucht, dass der Fluch Foltest und nicht Adda galt.

Triss entgegnet, dass viele Menschen wegen Ostrits Taten gestorben sind, doch dieser entgegnet verblendet und defensiv, dass sie alle wegen Foltest tot sind. Geralt fordert nun, dass Ostrit ihm verrät, wie man den Fluch aufheben kann, doch Ostrit weigert sich, woraufhin Geralt ihn kurzerhand niederschlägt und ihn in die Burgruine schleppt, in der die Striege haust. Dort kettet er den ohnmächtigen Ostrit an Addas Bett und wartet darauf, dass dieser sein Bewusstsein zurückerlangt. Als Ostrit schließlich wieder zu sich kommt und seine Situation erkennt, besteht er wutentbrannt darauf, dass Geralt ihn gehen lässt. Dieser fragt, wie man den Fluch bricht, doch Ostrit schreit verzweifelt, dass dies nicht richtig ist, da Foltest für seine Taten bezahlen muss. Als er erkennt, dass Geralt ihn nicht befreien wird, offenbart der panische Ostrit dem Hexer aber schließlich doch, wie er den Fluch gewirkt hat.

OstritGefangen

Ostrit dient als Köder für die Striege

Verzweifelt hofft er nun, dass Geralt ihn laufen lässt, doch der Hexer macht keinerlei Anstalten, ihn zu befreien. Als plötzlich ein markerschütterndes Kreischen durch die Gänge des Schlosses halt, tritt Geralt aus dem Raum und Ostrit fleht ihn an, nicht zu gehen. Er kreischt, ob Geralt einen Mann etwa so erniedrigt dem Tod überlassen wird, doch Geralt entgegnet, dass Ostrit kein Mann ist und zieht davon. Kurz darauf tritt die Striege in das Schlafzimmer und der zutiefst verängstigte Ostrit stammelt, dass es ihm Leid tut und dass er die Mutter der Bestie geliebt hat. Dies erweist sich jedoch als recht ineffektiv, da das Monster sich auf ihn stürzt, ihn ausweidet und brutal tötet.

Galerie

Navigation

           Witcher -Schurken

Kaiserreich Nilfgaard
Kaiser Emhyr var Emreis
Handlanger und Agenten: Shilard Fitz-Oesterlen | Stefan Skellen | Leo Bonhart | Cahir (Netflix) | Renuald aep Matsen | Schirrú | Isengrim Faoiltiarna | Adonis | Vanhemar
Königsmörder: Letho von Guleta | Serrit & Egan | Foltests Assassine
Toussaint: Dettlaff van der Eretein | Sylvia Anna | Bruxa von Corvo Bianco | Golyat | Filibert von Wittan | Loth Halbblut | Sternling Straggen

Nördliche Königreiche
König Radovid von Redanien
Temerien: Jacques de Aldersberg | Salamandra (Azar Javed | Roderick de Wett | Professor | Savolla) | Ostrit | Ravanen Kimbolt | Linus Maravel | Geistlicher
Kaedwen / Aedirn: König Henselt | Detmold | Bernard Loredo | Olcan | Vinson Traut | Thorak
Velen: Muhmen | Geist des Flüsterhügels | Phillip Strenger | Ardal | Wolfskönig | Anabelle | Hans Verdun
Novigrad und Oxenfurt: Gaunter O'Dim | Hurensohn Junior | Caleb Menge | Hubert Rejk | Ewald Borsody | Horst Borsody | Bernard Tulle | Herzog | Graf | Gael | Pedell | Schlafender Vampir | Nathaniel Pastodi
Skellige: Birna Bran | Arnvald | Morkvarg | Vildkaarle (Artis | Hallgrim) | Hammond | Jonna
Blaviken: Renfri | Renfris Bande

Wilde Jagd
Eredin Bréacc Glas
Caranthir | Imlerith | Nithral

Zauberer und Zauberinnen
Vilgefortz von Roggeveen | Philippa Eilhart | Sheala de Tancarville | Rience | Fringilla Vigo (Netflix) | Artaud Terranova

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.