“Sie haben vielleicht einige meiner Kollegen überzeugt, dass Sie eine Kraft sind, mit der zu rechnen ist, aber ich teile diese Einschätzung nicht unbedingt. Also betrachten Sie sich als gewarnt: Wir werden nicht zögern und alle uns zu Verfügung stehenden Ressourcen nutzen – egal was nötig ist! Wir machen Sie fertig!”

— Kotsiopulos droht Reddington

“Sind sie mit der Bibel vertraut? [...] Ich bin es. Ich habe sogar mal in Erwägung gezogen, Priester zu werden; kaum zu glauben, was? Im zweiten Buch Moses, Kapitel zwanzig Vers fünf heißt es: "Denn ich, der Herr dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott. Bei denen die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Kindern..." Das wollen wir doch nicht, oder [...]?”

— Kotsiopulos droht einem Gefangenen

Peter Kotsiopulos, aufgrund seiner Position auch schlicht als der Direktor bekannt, ist ein zentraler Schurke aus den früheren Staffeln der Serie The Blacklist. Er erscheint in einer wiederkehrender Rolle in der zweiten und dritten Staffel und fungiert als ihr Hauptschurke.

Als Direktor des National Clandestine Service der CIA und als Anführer einer als Cabal bekannten Schattenregierung hat Kotsiopulos das Ziel, die Welt durch globale Manipulation und fingierte Morde sowie Anschläge an den Rand eines neuen Kalten Kriegs zu drängen und dadurch die Machtverhältnise zum Vorteil des Cabal neu zu gestalten. Dabei geht er äußerst rücksichtslos vor und schlägt auch Proteste innerhalb seiner Organisation gnadenlos nieder. Als erbitterter Gegner des Meisterverbrechers Reddington hat Kotsiopulos sich zudem als Anführer des Anti-Reddington-Flügels innerhalb des Cabal erwiesen.

Obwohl Reddington laut eigener Aussage über eine Erpresserdatei verfügt, die sämtliche Mitglieder des Cabal kompromittiert, geht Kotsiopulos von einem Bluff aus und nutzt daher jede Gelegenheit, um Reddington zu schaden. Nach dem Tod des primären Fürsprechers Reddingtons innerhalb des Cabal sieht Kotsiopulos seine Gelegenheit und schmiedet Pläne, um seine Ziele zu kombinieren und die Vernichtung Reddingtons und seines Schützlings Elizabeth Keen in seine Planung einer neuen Weltordnung mit einzubeziehen.

Er wurde von David Strathairn dargestellt, der mit Noah Vosen bereits eine ähnliche Rolle in der Bourne-Reihe spielte.

Biographie

Vergangenheit

Kotsiopulos ist der Direktor des National Clandestine Service der CIA und somit auch der Direktor für Nachrichtendienstkommunikation. Er ist einer der hochrangigsten Geheimdienstmitarbeiter der Vereinigten Staaten und berät den Nationalen Sicherheitsrat. Kotsiopulos ist mit einer Frau namens Linda verheiratet, doch ihre Ehe ist nicht besonders glücklich. Daher treffen sie sich regelmäßig zu Paartherapie-Sitzungen in der Praxis von Dr. Huffnagel. Dieser ist außerdem der Privatarzt von Linda, die unter heftigen Panikattacken leidet. Daher ist Kotsiopulos es gewohnt, Anrufe von Huffnagel zu bekommen, die ihn in die Praxis beten um seine Frau zu beruhigen. Kotsiopulos ist heimlich seit vielen Jahren der Direktor einer geheimen Organisation. Diese als Cabal bekannte Gruppe spannt sich um den gesamten Globus und beinhaltet neben führenden Regierungsbeamten diverser Länder auch Personen aus der Wirtschaft oder anderen relevanten Gesellschaftspositionen.

Der Cabal ist unglaublich mächtig und fast unantastbar; auch da in der Bevölkerung niemand über seine Existenz bereit weiß. Das primäre Ziel des Cabal unter Kotsiopulos ist es, die globalen Machtverhältnisse neu auszurichten und die Welt dazu an den Rand eines neuen Kalten Krieges bringen. Seit Jahren plant der Cabal darum eine Reihe von Terrorakten und Angriffen, die um das Jahr 2017 herum in Amerika beginnen sollen und die den Auftakt vieler weiterer internationaler Terrorakte bilden soll. Insgesamt geht es darum, in den USA den Glauben zu schüren, die Terrorakte würden von Russland ausgehen, was die Spannungen zwischen den beiden Ländern erhärten soll. Schließlich gewinnt der Cabal mit dem Meisterverbrecher Raymond Reddington einen einflussreichen Gegenspieler, der laut eigener Aussage über eine Erpresserdatei namens Fulcrum verfügt.

Diese soll neben einer Liste aller ursprünglichen Cabal-Mitglieder auch detaillierte Informationen zu den Zielen des Cabal beinhalten. Reddington ist bereit, den Cabal wirken zu lassen, wenn man ihn dafür ebenfalls in Ruhe lässt. Er droht aber auch, Fulcrum zu veröffentlichen, falls der Cabal ihm in die Quere kommen sollte. Dies lässt innerhalb des Cabal die Frage offen, wie mit dieser Drohung umzugehen ist. Kotsiopulos ist der Meinung, Reddingtons Drohung wäre ein Bluff und Fulcrum existiere nicht, so dass er dafür plädiert, Reddington ohne zu zögern zu eliminieren. Er kann einige der konservativen Mitglieder des Cabal hinter sich sammeln, doch Alan Fitch, ein weiteres, hochrangiges und einflussreiches Mitglied spricht für einen Frieden mit Reddington. Da Fitch viele der Mitglieder auf seine Seite ziehen kann und Kotsiopulos es nicht wagt, ohne Mehrheit im Cabal gegen Reddington vorzugehen, ist er gezwungen Reddingtons Existenz hinzunehmen.

Fulcrum-Nachforschungen

Kotsiopulos spricht mit Harold Cooper

Nach dem Tod von Alan Fitch sieht Kotsiopulos eine Gelegenheit gekommen, den verhassten Reddington endlich zu eliminieren. Allerdings ist eine gewisse Anzahl von Mitgliedern des Cabal noch immer besorgt, dass Reddington den Fulcrum gegen sie verwendet. Zu diesem Zweck heuert Kotsiopulos den Meisterdieb Luther Braxton an, der einem Gerücht nachgehen soll, dass sich Informationen zu Fulcrum stattdessen auf einer geheimen US-Gefängnisplattform im Beringmeer befinden. Der Fund des Fulcrum in dem als Factory bekannten Gefängnis würde beweisen, dass Reddington Fulcrum nicht besitzt und es dem Cabal erlauben, gegen Reddington vorzugehen.

Kurz nachdem Braxton sich absichtlich hat festnehmen lassen um in die Factory überstellt zu werden, lässt sich allerdings auch Reddington verhaften und wird ebenfalls in die Factory eingeliefert. Daraufhin versucht FBI-Vizedirektor Harold Cooper, Reddington wieder in die Obhut seiner Task Force zu bringen. Um zu klären, in wessen Zuständigkeit Reddington fällt, erscheinen Kotsiopulos und eine Assistentin im Hauptquartier der Task Force. Kotsiopulos berichtet Cooper, dass sie einen Funkspruch vom Leiter der Anstalt erhalten haben, in der Reddington eingesperrt ist, und dass einer der Häftlinge laut Reddington in den nächsten Stunden einen Ausbruch plane und die nationale Sicherheit gefährde. Tatsächlich trifft all dies genau so ein, als Braxton seinen Plan in die Tat umsetzt und die Anlage in seine Gewalt bringen kann. Auf der Factory beginnt nun ein Wetteifern zwischen Reddington und Braxton um Fulcrum.

Kotsiopulos bespricht sich mit seinen Kollegen

Während die Situation auf der Factory sich verschärft, kommt Kotsiopulos mit mehreren Vertretern des Cabal zusammen und es wird besprochen, wie man bezüglich der Situation reagieren sollte. Kotsiopulos berichtet den anderen, dass Braxton und seine Leute auf Fulcrum angesetzt sind, woraufhin die Leute erkennen, dass Reddington Fulcrum also nie bessessen hat. Kotsiopulos fährt fort und behauptet, nie geglaubt zu haben, dass Reddington Fulcrum besitzt, und dass seine Bemühungen, Braxton zu stoppen, dies nur bestätigen. Da Reddingtons einziges Druckmittel somit nicht länger eine Gefahr für den Cabal ist, spricht der Cabal sich für einen Luftschlag auf die Factory aus, um somit sowohl Braxton als auch Reddington zu eliminieren, ohne dass die Bevölkerung auch nur irgendetwas davon mitbekommt.

Kotsiopulos lässt diesen Angriff daher schnellstens anordnen, aber sowohl Braxton als auch Reddington überleben die Explosion und können evakuiert werden. In einem weiteren Treffen mit dem Cabal muss Kotsiopulos nun die aufgebrachten Gemüter beruhigen und verrät, dass man der Öffentlichkeit gegenüber behaupten wird, der Raketenangriff wäre die einzige – wenn auch tragische – Option gewesen um einen bewaffneten Gefängnisausbruch zu verhindern. Selbst wenn auf diese Weise die Existenz des Gefängnisses offenbart werden würde, sieht er es immer noch als akzeptabel und die Konsequenzen als vernachlässigbar an. Er versichert der Gruppe zudem selbstsicher, dass sie Fulcrum schon bald in ihren Händen haben werden, da er sich schon bald persönlich mit Braxton treffen wird. Beim darauffolgenden Treffen mit Braxton kommt Kotsiopulos direkt zur Sache und fragt, wo Fulcrum ist.

Kotsiopulos wird in seiner Wohnung von Reddington überrascht

Braxton rechtfertigt die Verzögerung damit, nachverhandeln zu wollen und behauptet, Fulcrum bereits in seinem Besitz zu haben. Er fordert als Ausgleich für den Raktetenbeschuss eine zusätzliche Zahlung von zehn Prozent der abgemachten Bezahlung. Dies verärgert Kotsiopulos, der die Forderung aber auch nicht ablehnen kann. Nach dem Treffen mit Braxton tritt Kotsiopulos erneut mit dem Cabal in Kontakt und versichert ihnen, dass Braxton ihnen Fulcrum liefern wird. Als er dann nach Hause zurückkehrt, muss er zu seinem Entsetzen jedoch feststellen dass Braxton getötet wurde und als Warnung in seiner Wohnung aufgehängt wurde. Für diese Tat zeigt sich Raymond Reddington verantwortlich, der im selben Moment selbstzufrieden in den Raum tritt.

Kotsiopulos ist entgeistert, fängt sich aber schnell wieder und behauptet warnend, dass man sich besser nicht mit ihm anlegt. Reddington behauptet zusammenfassend, dass Kotsiopulos und der Cabal einen Dieb angeheuert haben um Fulcrum zu finden, da sie nicht glauben dass Reddington die Datei hat. Er behauptet, ihnen besagten Dieb nun zurückzugeben und ihnen gleichzeitig auch unmissverständlich klar machen zu wollen, dass sie nie mehr daran zweifeln sollten, was er ist und was er besitzt. Kotsiopulos verspricht düster, dass die Mitglieder des Cabal all ihre Ressourcen verwenden werden um Reddington fertig zu machen, woraufhin dieser ihn noch einmal zufrieden an die Existenz des Fulcrum erinnert. Kotsiopulos entgegnet, dass er glaubt dass Reddington blufft und dass er nicht glaubt, dass Reddington Fulcrum jemals besessen hat. Reddington fordert ihn nur kühl auf, es darauf ankommen zu lassen, und verlässt dann gut gelaunt Kotsiopulos' Wohnung.

Beginn der Fehde

Kotsiopulos nimmt Rache an Hobbs

Daraufhin macht Kotsiopulos ernst und beruft ein Treffen der Cabal-Anführer ein, in dem darüber abgestimmt werden soll, wie man mit Reddington umgehen wird. Er rechnet damit, dass eine Mehrheit sich für die Eliminierung Reddingtons ausspricht, wird dann aber von Kenneth Jasper darüber informiert, dass Roger Hobbs nicht nur Stimmen für Reddington sammelt, sondern gemeinsam mit Reddington auch einen Anschlag auf Kotsiopulos zu planen scheint. Daher strukturiert Kotsiopulos den Plan um und lässt die Abstimmung, die mit einer eindeutigen Entscheidung gegen Reddington ausfällt, in Hobbs' Abwesenheit stattfinden. Als Hobbs einige Stunden später auftaucht, wird er von Jasper und Kotsiopulos erwartet, die ihm offenbaren, was sie getan haben. Enttäuscht behauptet Kotsiopulos, dass sie zwar nicht immer die selben Ansichten hatten, dass er Roger aber dennoch immer mit Respekt behandelt hat. Er erinnert Hobbs daran, dass er nur dank Kotsiopulos überhaupt Mitglied der Cabal wurde und dass Kotsiopulos sein Mentor war.

Er ruft zornig, dass Hobbs nur dank ihm all seine Regierungsaufträge erhalten hat und dass er wie ein Familienmitglied für ihn war. Verärgert kündigt er an, dass draußen ein Wagen auf Hobbs wartet, der ihn zum Flughafen bringen wird. Er warnt, dass Hobbs das Land verlassen und nie wieder zurückkommen wird. Zwei Männer führen Hobbs auf Kotsiopulos' Geheiß nach draußen, wo sie ihn höchstwahrscheinlich töten. Kotsiopulos entsendet außerdem zwei Attentäter um Reddington zu töten und obwohl sie Reddington verwunden können, kann dieser gerettet und davongebracht werden. Da einer der Attentäter erschossen wurde, lässt Kotsiopulos dafür sorgen, dass die Leiche des Mannes nicht bei den Gerichtsmedizinern landet. Nachdem das Versteck, in dem man sich gerade um Reddington kümmert, dank Tom Connolly ausfindig gemacht wurde, der schon länger Hoffnung auf eine Mitgliedschaft des Cabals hegt, sendet Kotsiopulos eine Gruppe von Handlangern um das Versteck anzugreifen und Reddington um jeden Preis zu töten.

Kotsiopulos bekommt die Fulcrum-Datei vorgelegt

Danach widmet er sich einem Treffen mit Vertretern des Sicherheitsrats, wird aber von einem Assistenten informiert, dass Reddingtons Vertraute Elizabeth Keen draußen wartet und Informationen über Fulcrum zu haben scheint. Überrascht verlässt Kotsiopulos daraufhin das Treffen um Keen zu empfangen. Diese händigt ihm daraufhin die entschlüsselte Fulcrum-Datei aus. Entsetzt blickt Kotsiopulos auf die Erpresserdatei und muss erkennen, dass Reddington – wenn er sie nicht schon immer besessen hat – zumindest jetzt über die Fulcrum-Datei verfügt. Liz warnt, dass sämtliche Informationen aus der Datei am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen sein werden, wenn Reddington zu Schaden kommt, so dass Kotsiopulos sofort seine Einheit kontaktiert und den Angriff auf Reddington beenden lässt. Zufrieden ignoriert Liz Kotsiopulos' Drohungen und wendet sich zum Gehen. Sie lässt dem Direktor die Liste zurück und erklärt, dass sie Kopien besitzt.

Obwohl der Angriff auf Reddington gescheitert ist, ehrt Kotsiopulos dennoch seine Abmachung mit Tom Connolly, den er daraufhin in dem Cabal willkommen heißt. Einige Zeit später erhält Kotsiopulos eine Warnung von Reddington – die abgetrennte Zunge von Kenneth Jasper. Nichtsdestotrotz führt Kotsiopulos die Pläne des Cabal fort. Dabei kommt ihnen sehr zupass, dass Elizabeth Keen die Tochter der legendären KGB-Agentin Katarina Rostova ist. Kotsiopulos sieht daher die Gelegenheit, Keen eine zentrale Rolle in seinem Plan zukommen zu lassen und sie für die Terroranschläge verantwortlich zu machen, die der Cabal begehen wird. Der wirkliche Täter soll der russische Auftragsmörder Karakurt sein, der zu diesem Zweck ins Land geschmuggelt wird. Auch dies soll dabei helfen, Russland für die Angriffe verantwortlich zu machen. Nach Karakurts Ankunft beauftragt Kotsiopulos diesen mit einem Terroranschlag auf ein geheimes Safehouse der CIA-Einheit für russische und europäische Analyse, bei dem vierzehn Agenten ums Leben kommen.

Kotsiopulos erfährt von den ersten Presseberichten

Wie von Kotsiopulos erhofft kann dadurch der Verdacht erweckt werden, der Anschlag wäre ein Werk der russischen Geheimdienste und die Beziehung der beiden Länder spannt sich an. Außerdem lässt der Cabal Elizabeth Keen heimlich mit einem von hergestellten Nervengift infizieren, dass speziell auf der DNA einer einzigen Person basiert. Als Karakurt ein scheinbares Attentat auf den US-Senator Hawkins verüben soll, wird dieser von Elizabeth Keen gerettet und dabei mit dem Virus infiziert, dass ihn tötet. Karakurt wird zwar verhaftet, doch da man ihm nichts nachweisen kann, wird er gehen gelassen. So gelingt es, Keen für die Morde zu beschuldigen und ihre Verhaftung zu beantragen. Allerdings scheitert der Rest des Plans insofern, als dass Keen fliehen und dabei sogar Tom Connolly erschießen kann. Aus Rache für das, was Kotsiopulos und der Cabal Liz antun, veröffentlicht Reddington außerdem die Fulcrum-Dateien an diverse Investigativ-Journalisten, so dass Kotsiopulos entsetzt in der Zeitung erste, bisher noch grobe und undetaillierte Berichte über den Cabal leben muss.

Öffentlichkeitsarbeit

Kotsiopulos addressiert die Nation

Nach der Veröffentlichung der Fulcrum-Dateien, die auch Kotsiopulos' Namen beinhalten, ist dieser gezwungen ein öffentliches Statement abzugeben. In seiner Live-Ansprache stellt er sich als Direktor des National Clandestine Service vor und erklärt auch, dass die Identitäts des Direktos bisher nie während dessen Amtszeit offenbart wurde. Er fügt an, dass der Präsident aber zugestimmt hat, dass Kotsiopulos sich offenbaren darf, um die Vorwürfe zu entkräften. Im selben Atemzug beschreibt er die Fulcrum-Vorwürfe als Versuch, die Innere Sicherheit des Landes zu destabilisieren und tut sie als Verschwörung und Lüge ab. Er verknüpft die Situation direkt mit den aktuellen Ereignissen und behauptet, Reddington und Keen hätten die Dateien veröffentlicht um nach dem Mord an Generalbundesanwalt Connolly noch mehr Chaos und Misstrauen im Land zu säen.

Er identifiziert Keen dabei auch öffentlich als Tochter einer KGB-Spionin und als Terroristin. Nach seiner Ansprache wird Kotsiopulos in seinem Büro überraschend von dem Cabal-Söldner Matias Solomon erwartet, der ihm trocken seinen Irrtum hinsichtlich Reddingtons Fulcrum-Drohung vorhält. Er behauptet, dass als Resultat die Pläne des Cabal gefährdet sind und als Kotsiopulos entrüstet entgegnet, dass es seine Pläne sind, antwortet Solomon kühl dass Kotsiopulos' Pläne nun nichts mehr wert sind. Als Kotsiopulos sich einen solchen Tonfall verbittet und zudem verkündet, dass er sich selbst um dieses Problem kümmern wird, stellt Solomon mit aller Deutlichkeit klar, dass der Cabal das Vertrauen in Kotsiopulos' Führungsqualitäten verloren hat und er daher auf der Schneide einer Klinge balanciert. Als der Präsident kurz darauf einen Untersuchungsausschuss zu möglichen Versäumnissen der Geheimdienste einberufen lässt, ist Kotsiopulos bei der Befragung von Donald Ressler, dem neuen Kopf der FBI-Task Force anwesend.

Kotsiopulos spricht vor dem Ausschuss

Ressler erklärt, dass er sich weigert, mit Kotsiopulos zusammenzuarbeiten, weil er beschuldigt wird, der Kopf des Cabal zu sein. Die Vorsitzende des Ausschusses, Laurel Hitchin, die zudem ein Cabal-Mitglied ist, erinnert Ressler aber daran, dass für Kotsiopulos die Unschuldsvermutung gilt, bis seine Schuld bewiesen werden kann. Schließlich wird auch Kotsiopulos selbst befragt und nutzt die Gelegenheit, um Elizabeth Keen als Grund dafür darzustellen, dass die Geheimdienstinformationen, die die CIA an das FBI weitergeleitet hat, nicht in der Lage war, den Terroranschlag und die Vergiftung des Senators zu vereiteln. Er identifiziert Liz als russische Schläferagentin und bezeichnet die Fulcrum-Datei als Versuch, die Glaubwürdigkeit der CIA zu unterwandern und Zweifel zu säen. Gleichzeitig weist er jegliche Anschuldigungen gegen sich selbst zurück und verneint die Existenz des Cabal.

Erzwungene Kooperation mit der Task Force

Später sucht Hitchin gemeinsam mit Kotsiopulos die FBI-Task Force auf. Sie verkündet dort, dass sie nicht zulässt dass die Geheimdienste der USA nicht kooperieren und sogar gegeneinander arbeiten. Daher weist sie sowohl Kotsiopulos als auch Ressler an, fortan bei der Suche nach Elizabeth Keen zusammenzuarbeiten und auch ihre Informationen miteinander zu teilen. Kotsiopulos behauptet süffisant, dass er kein Problem damit hat und bittet Ressler zudem – nun da sie ihr Hauptquartier miteinander teilen – um eine Führung der Anlage. In den folgenden Tagen gewöhnt Kotsiopulos' Team sich im Hauptquartier der Task Force ein. Dies ermöglicht es Kotsiopulos nicht nur, die Kommunikation der Task Force zu überwachen, sondern auch die vergangenen Einsätze zu studieren. Dies offenbart ihm, dass die Task Force trotz der Jagd auf Elizabeth Keen auch weiterhin Kontakt gehalten und sogar Fälle von ihm bekommen hat. Ressler streitet dies nicht ab und verrät auch, dass Reddington ihnen bereits einen neuen Fall geliefert hat. Da Reddington der Task Force stets Fälle geliefert hat, deren Erfüllung sich negativ für den Cabal ausgewirkt hat, ist Kotsiopulos höchst unzufrieden.

Kotsiopulos leitet ein Verhör

Natürlich kann er dies aber nicht kundtun und kann sich daher lediglich darauf beschränken, sich über den neuen Fall informieren zu lassen. Dabei handelt es sich um die Entführung von diversen Genies – unter ihnen ist auch Andras Halmi, ein brillianter Ökonom und ein Berater von Kotsiopulos. Dessen Involvierung wird Kotsiopulos aber verschwiegen; es ist für Kotsiopulos persönlich relevant, weil Halmi als einzige Person Zugang zu einem Schließfach einer Bank in Montreal hat, in dem sich die Kontodaten zu Kotsiopulos' persönlichem Sicherheitsfallschirm – einem Konto mit Geld, das von Operationen des Cabal abgezweigt wurde – befinden. Während des Briefings zeigt sich Kotsiopulos überrascht, dass die Task Force keine weiteren Informationen hat, woraufhin Ressler ihn trocken darauf hinweist, dass die Zusammenarbeit mit Reddington nun einmal so abläuft. Kotsiopulos geht aber davon aus, dass noch mehr dahintersteckt und man ihm nicht alles sagt.

Da seine Leute dank Hitchins Beschluss auch Zugriff auf das FBI-System haben, weist Kotsiopulos sie an, nachzuforschen was der Grund hinter Reddingtons Auftrag sein könnte. In der Zwischenzeit gelingt es Ressler und seinem Team, zu verhindern, dass ein weiteres Genie entführt wird. Dabei kann einer der Entführer lebendig gefangen werden und wird zum Verhör ins Hauptquartier gebracht. Da der Mann nicht aussagen will, wendet Ressler sich an Kotsiopulos, der grimmig murmelt, dass er den Mann zum Reden bringen wird. Er übernimmt daraufhin selbst das Verhör und indem er die Tochter des Mannes bedroht, kann Kotsiopulos in Erfahrung bringen, dass der Auftraggeber der Entführungen der milliardenschwere Eremit Sir Crispin Crandall ist. Während Ressler und sein Team sich auf den Weg machen um Crandall zu stoppen, trifft Kotsiopulos sich mit Matias Solomon. Solomon bestätigt ihm, dass die Task Force ihm etwas verheimlicht hat – die Entführung von Andras Halmi. Kotsiopulos behauptet daraufhin düster, dass Halmi für die Organisation wichtig ist und gefunden werden muss, aber Solomon bleibt misstrauisch und geht davon aus, dass Kotsiopulos ihm nicht die volle Wahrheit sagt.

Kotsiopulos wird von Solomon gewarnt

Zurück beim FBI lässt Kotsiopulos heimlich Satellitendaten fälschen um das FBI bezüglich Crandall an einen falschen Ort zu locken. Den echten Standort von Crandall lässt er Solomon zukommen, damit dieser Halmis Leiche birgt – er geht nicht mehr davon aus, dass Halmi lebendig ist – und auch Reddington und Keen erledigt, falls sie anwesend sein sollten. Kurz darauf nimmt Solomon wieder Kontakt auf. Er berichtet, dass Reddington und Keen ihm entkommen sind und er zwar Halmis Leiche bergen konnte, dessen Daumen aber fehlen. Entsetzt beendet Kotsiopulos das Telefonat und erkennt, dass Reddington tatsächlich hinter Halmis Schließfach her sein muss. Sofort setzt Kotsiopulos diplomatische Hebel in Bewegung, damit ihm der Zugriff zum Schließfach gewährt wird. Er macht sich sogleich auf den Weg zur Bank um den Inhalt des Schließfachs an sich zu bringen und diesen zu sichern, aber als er den Tresorraum der Bank erreicht und hineingeführt wird, muss er feststellen, dass Reddington das Schließfach bereits geleert hat. Im Schließfach findet Kotsiopulos lediglich einen höhnischen Gruß Reddingtons – Halmis abgetrennte Daumen – vor.

Einige Stunden später wird Kotsiopulos von Reddington angerufen, der ihm seinen Triumph genüsslich unter die Nase reibt. Reddington behauptet, dass es langsam Zeit ist, Elizabeth zu rehabilitieren, doch trotz der erheblichen Rückschläge der letzten Woche weigert Kotsiopulos sich entschlossen. Darauf antwortet Reddington, dass er dann womöglich mit Kotsiopulos' Nachfolger verhandeln sollte, da der Cabal die ganzen Verluste, die Kotsiopulos' Führung einbringt, wohl kaum noch länger hinnehmen wird. Obwohl Reddington sein ganzes Geld besitzt, weigert Kotsiopulos ein weiteres Mal, Liz zu rehabilitieren, woraufhin Reddington düster verspricht, dem Cabal so zuzusetzen, dass die Mitglieder ihn anflehen werden, Kotsiopulos für sie zu eliminieren. Am nächsten Tag sieht sich Kotsiopulos mit den Vorwürfen konfrontiert, die Arbeit des FBI durch seine Täuschung unterwandert zu haben und ihnen absichtlich falsche Daten übergeben zu haben. Ressler zieht auch Laurel Hitchin und Reven Wright heran, hat aber letztendlich keine Beweise gegen Kotsiopulos, so dass man nichts tun kann.

Kotsiopulos und sein Team müssen das Hauptquartier verlassen

Nur kurz darauf erfährt Kotsiopulos durch ein Telefonat von Tom Keen, dessen Handy er abhören lässt, dass dieser ein Treffen mit Liz plant. Natürlich informiert er Ressler und sein Team nicht darüber, sondern stellt heimlich ein eigenes Team zusammen um Elizabeth bei dem Treffen zu verhaften und sie dann zu töten. Er entsendet Matias Solomon, doch da Ressler heimlich Kotsiopulos Kontakte überwachen lässt, erfährt er ebenfalls davon. Er sendet daher seine Task Force zum Restaurant und obwohl Keen nirgends zu finden ist, kann Solomon verhaftet werden. Dieser wird ins Hauptquartier gebracht und dort von Ressler verhört. Nur Momente später treten Kotsiopulos und einige Begleiter in den Verhörraum. Da Ressler aufgrund eines anderen Falls abgelenkt wird, übernimmt Kotsiopulos das Verhör. Er macht keinen Hehl daraus, dass er Folter anwenden wird um Antworten zu erhalten, und zwingt Solomon kurz darauf, einen Angelhaken zu schlucken. Er rechtfertigt dies kurz darauf vor Laurel Hitchin mit der nationalen Sicherheit und kann sie und Reven Wright überzeugen, dass es keine Verbindung zwischen ihm und Solomon gibt.

Allerdings muss er sich nun dafür rechtfertigen, die Informationen, die er von Toms Handy erhalten hat, nicht mit Resslers Team geteilt zu haben. Ressler gesteht, dass er selbst diese Informationen nur erhalten hat, da er wiederum Kotsiopulos' Team abgehört hat, und obwohl Kotsiopulos dies als Chance sieht, Ressler bloßzustellen, sieht Laurel Hitchin dies anders. Wütend wirft sie ihm vor, ihre Anweisungen missachtet zu haben und ordnet daher an, dass Kotsiopulos und sein Team das Hauptquartier bis zum Ende des Tages räumen werden; eine Zusammenarbeit der beiden Gruppen ist erwiesenermaßen schlichtweg nicht möglich. Überrascht bezeichnet Kotsiopulos dies als Fehler, muss sich der Entscheidung Hitchins aber beugen. Am Abend trifft Kotsiopulos sich mit Solomon, der freigelassen wurde nachdem man ihm trotz Folter nichts nachweisen konnte. Beide erkennen an, dass die Folter notwendig war, um glaubhaft zu wirken und Solomon versichert Kotsiopulos, dass es sein nächstes Ziel ist, Karakurt zu finden, da dieser von Reddingtons Team entführt wurde und gegen den Cabal aussagen könnte.

Kotsiopulos kommt um Liz zu holen

Zwar kann Karakurt weiterhin vor Solomon geheim gehalten werden, aber Elizabeth Keen wird schließlich von Resslers Task Force aufgespürt und verhaftet. Sie soll vor Gericht gestellt wird, aber Kotsiopulos setzt sofort, nachdem er davon hört, Hebel in Bewegung. Er will, dass Keen der CIA überstellt wird, aber Reven Wright hat Vorkehrungen getroffen, die automatisch nach Liz' Verhaftung in Kraft treten. So hat Cynthia Panabaker, eine Beraterin im Weißen Haus, eine Präsidentenverfügung verfasst laut der Keen zu einer nicht-öffentlichen Anhörung im Bundesgericht gebracht werden soll. Da der Transport in drei Stunden beginnen soll, bleibt Kotsiopulos nur noch genau so viel Zeit, bevor Liz jenseits seines Einflussbereichs gelangt und damit unwiderruflicher Schaden angerichtet ist.

Kotsiopulos ist aber zuversichtlich, da ihm nach wie vor drei Stunden verbleiben und er ganze Regierungen in weniger Zeit zu Fall gebracht hat. Kurz darauf kommt Liz am Hauptquartier der FBI-Task Force an, wo sie in einer Spezialzelle, einem versiegelten Glas-Container inhaftiert, wird, um auf Panabaker und ihre Leute zu warten, die sie ins Gericht überstellen werden. Kurz darauf erreichen auch Kotsiopulos und seine Leute das Hauptquartier. Kühl gratuliert Kotsiopulos Ressler zu der Verhaftung und kündigt an, dass sie Liz verlegen werden. Er verrät süffisant, dass der Heimatschutz glaubwürdige Informationen erhalten hat, laut denen ein russischer Anschlag auf U.S.-Territorium unmittelbar bevorsteht und dass Liz befragt werden muss. Ressler fordert, die Beweise zu sehen, doch Kotsiopulos entgegnet, dass Ressler dazu keine Befugnisse hat. Er tritt an Liz' Zelle um den Türcode einzugeben und sie zu öffnen, muss aber überrascht feststellen, dass der Code geändert wurde und er die Zelle nicht öffnen kann. Wütend weist er seine Männer daraufhin an, einen Weg in den Container zu finden.

Kotsiopulos kommt nicht an Keen heran

Zu seinem wachsenden Ärger finden seine Beamten aber keinen Weg, den Container zu öffnen und Liz bleibt Kotsiopulos und dem Cabal weiterhin vorenthalten. Zeitgleich wird Kotsiopulos von Hitchin informiert, dass Harold Cooper Karakurt gefangen hält und dass dieser bereit ist, die Wahrheit über den Cabal auszusagen. Da Hitchin von Ressler den Standort von Karakurt herausgefunden hat, entsendet Kotsiopulos erneut Solomon und ein Team um diesen zum Schweigen zu bringen. Er selbst widmet sich weiter dem Container und nachdem alle Hack-Versuche seiner Leute gescheitert sind, will er sich den Weg mit roher Gewalt freiebnen.

Nachdem zwei Stunden lang kein Erfolg beim Öffnen des Containers zu verbuchen ist, geht Kotsiopulos einen radikalen Schritt und lässt die Sauerstoffzufuhr deaktivieren und Stickstoff in den Container pumpen. Er erhofft sich, dass Liz entweder erstickt oder jemand den Container öffnet um Liz zu helfen. Schon bald wird die Luft für Liz knapp und Kotsiopulos verkündet dem Technik-Experten der Task Force, Aram Mojtabai, gut gelaunt, dass er sogleich einen seiner Männer nachsehen lassen wird, wo der Fehler im System liegt. An Liz gewandt behauptet er entschuldigend, dass er den Türcode leider nicht hat und ihr daher auch nicht helfen kann. Kotsiopulos' grausamer Plan geht auf und Aram, der nicht mitansehen kann wie seine Kollegin grausam erstickt, öffnet die Containertür. Zufrieden nimmt Kotsiopulos Liz in Gewahrsam, doch als er mit seinen Leuten und der Gefangenen das Hauptquartier verlassen will, stellt sich Aram ihm entgegen und richtet eine Pistole auf ihn.

Kotsiopulos trifft auf Cynthia Panabaker

Verzweifelt schreit er, dass der Direktor Liz nicht mitnehmen wird, doch Liz kann Aram überzeugen, die Waffe herunterzunehmen und den Direktor ziehen zu lassen. Zufrieden macht Kotsiopulos Anstalten, den Fahrstuhl zu rufen, doch im selben Moment öffnet die Fahrstuhltür sich. Cynthia Panabaker und Beamte des Justizministeriums treten in die Halle und Panabaker fragt kühl, wo man ihre Gefangene denn hinbringen wird. Da Kotsiopulos' Informationen hinsichtlich eines drohenden Anschlags mittlerweile als unglaubwürdig beurteilt wurden und auch Hitchin keine Befugnisse hat, Liz' Überstellung zu verhindern, sind die beiden gezwungen, Liz an Panabaker zu übergeben. Diese bemerkt mit Hinblick auf Hitchin und Kotsiopulos trocken an, dass sie noch nie gesehen hat, dass zwei Personen so unglücklich waren, dass das Land nicht angegriffen wird. Als Ressler hinzutritt um mit Panabaker Liz' Transport zu klären, fordert er barsch, dass Kotsiopulos aus dem Gebäude verschwunden ist, wenn er zurückkehrt.

Finale Niederlage

Noch in der Nacht treffen Kotsiopulos und Hitchin sich und besprechen, was zu tun ist. Kotsiopulos ist äußerst nervös und behauptet, dass es das sicherste wäre wenn sie es darstellen, als hätte Liz in der Nacht in ihrer Zelle Selbstmord begangen. Hitchin weist diesen Plan jedoch zurück und verrät, dass sie erst am nächsten Tag zuschlagen werden; sie ist dabei jemanden im Gerichtsgebäude für sich zu gewinnen. Kotsiopulos ist daher gezwungen, sich auf Hitchins zu verlassen und muss die Sache aus der Hand geben. Am nächsten Morgen wird er darüberhinaus von dem Psychiater seiner Frau, Dr. Huffnagel, angerufen und informiert, dass seine Frau eine Panikattacke hatte und er sich daher dringend in dessen Praxis einfinden sollte um sie zu beruhigen. Genervt und nervös macht Kotsiopulos direkt auf den Weg und betritt die vermeintliche Praxis, aber in Wirklichkeit ist er in eine Falle Reddingtons getappt. Durch einen Hack des Fahrstuhls ist Kotsiopulos im falschen Stockwerk gelandet, in welchem Reddington detailgetreu die Praxis nachbilden lassen hat.

Kotsiopulos merkt, dass Hitchin sich auf Reddingtons Deal einlassen wird

Sobald Kotsiopulos nichts Böses ahnend nach drinnen tritt, stürzen sich zwei Handlanger Reddingtons auf ihn und rammen ihm eine Betäubungsspritze in den Hals. Augenblicklich wird er auf eine Trage geladen und aus dem Gebäude gebracht. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich bereits an Bord des Privatjets der venezolanischen Regierung; Reddington hat eine Abmachung mit dem venezolanischen Außenminister getroffen um Kotsiopulos eliminieren zu können. Als der perplexe Kotsiopulos aus seiner Kabine tritt, wird er dort bereits von Reddington und dem Minister erwartet. Als Kotsiopulos entrüstet fragt, ob er jetzt etwa Reddingtons Geisel ist, antwortet Reddington munter, dass Kotsiopulos nicht sein Gefangener ist, sondern offiziell ein Gefangener der venezolanischen Regierung. Der Außenminister bestätigt, dass man Kotsiopulos als Vertreter der US-Regierung Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorwirft.

Kotsiopulos hält dies für absurd, aber Reddington informiert ihn, dass sie gerade mitten über dem Atlantik und auf dem Weg nach Den Haag sind. Er fügt an, dass Kotsiopulos der erste amerikanische Amtsträger ist, der sich vor dem internationalen Strafgerichtshof verantworten muss und als Kotsiopulos zischt, dass Amerika diesen Strafgerichtshof nicht anerkennt, behautet der Minister grimmig, dass Venezuela es aber sehr wohl tut. Reddington genießt die ganze Situation sichtlich und merkt an, dass Kotsiopulos nun wohl als Stellvertreter für all jene Verbrechen verantwortlich gemacht wird, die der Gerichtshof Amerika vorwirft. Daraufhin erinnert Kotsiopulos den Außenminister aufgebracht an seine Position und faucht, dass sein Land dies als kriegerischen Akt interpretieren wird. Reddington antwortet lächelnd, dass er dies doch sehr hofft und ruft dann Laurel Hitchin an. Nachdem er ihr den Ernst der Sache klargemacht hat und Kotsiopulos erkennt, dass Hitchin auf Reddingtons Angebot einzugehen scheint, ruft er verzweifelt, dass Hitchin sich nicht darauf einlassen soll und dass sie gegen Den Haag vorgehen können.

Kotsiopulos' Leiche wird gefunden

Hitchin entgegnet jedoch, dass dazu behördliche Schritte notwendig wären und dass sie Behörden nie etwas von dieser ganzen Situation erfahren werden. Stattdessen schließt sie den Deal mit Reddington und willigt ein, Liz' Unschuld in allen Fällen – ausgenommen der Ermordung von Tom Connolly, den sie vor Zeugen erschossen hat – öffentlich kund zu tun und die Verfahren einzustellen. Reddington ist bereit, Kotsiopulos freizulassen nachdem Hitchin ihren Teil der Abmachung bekannt gemacht hat, aber Hitchin hat andere Pläne. Sie behauptet, dass Kotsiopulos zu einer enormen Belastung für den Cabal geworden ist und erklärt, dass es besser wäre wenn Reddington sich diskret um dieses Problem kümmert. Im Flugzeug bekommen Kotsiopulos und Reddington mit, wie Hitchin eine Pressekonferenz einberuft, die Existenz des Cabal anerkennt und auch Kotsiopulus als Mitglied dieser Verschwörung bezeichnet; er soll flüchtig sein. Nachdem Hitchin auch Liz' Unschuld verkündet hat, ist Reddington bereit, seinen Teil der Abmachung zu erfüllen. Während das Flugzeug den Landeanflug beginnt, lässt Reddington Kotsiopulos aus dem Flugzeug werfen, so dass dieser in den Tod stürzt als er in ein Haus kracht.

Galerie

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.