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Die Ra'zac sind Bösewichte aus der Eragon-Romanreihe. In einer abgewandelten Form tauchen sie auch in der Verfilmung auf.

Die Ra'zac sind eine menschenfressende Rasse, deren letze zwei Überlebende dem bösen König Galbatorix dienen. Sie werden ausgeschickt um Eragon, den letzten freien Drachenreiter zu fangen und vor Galbatorix zu bringen. Dabei töten sie Eragons Onkel Garrow, woraufhin Eragon und sein Cousin Roran Rache schwören. Letztendlich tun sich Eragon und Roran zusammen und konfrontieren die Ra'zac in ihrer Höhle im Helgrind wo sie beide Kreaturen töten.

Biographie

Vergangenheit

Die Ra'zac folgten den Menschen nach Alagaesia. Da sie den Menschen überlegen waren und ihr Fleisch begehrten, begannen sie, Menschen zu jagen und zu verspeisen. Die Drachenreiter beschlossen, den Ra'zac ein Ende zu machen, indem sie sie fast vollständig auslöschten. Zwei Lethrblaka, ein männliches und ein weibliches Exemplar, überlebten jedoch und verblieben die einzigen Überlebenden ihrer Rasse.

Die beiden Lethrblaka, sowie ihre beiden Nachkommen, die in den Romanen auftauchenden Ra'zac, wurden von Galbatorix aufgesucht, der sie in seine Dienste nahm. Die beiden Ra'zac wurden zu Galbatorix' persönlichen Attentätern und Drachenjägern. Außerdem begannen die Bewohner von Dras-Leona, die Ra'zac als Gottheiten anzubeten. Sie brachten den Ra'zac Opfergaben, einschließlich Menschenopfern, dar. Galbatorix ließ außerdem einige Ra'zac-Eier, die er von den Lethrblaka erhielt, in ganz Alagaesia verstecken. Einige Eier wurden den religiösen Fanatikern von Dras-Leona gegeben, die diese in den Katakomben unter ihrer Kathedrale aufbewahrten.

Eragon

Nachdem sein Schatten, Durza, gescheitert ist das Drachenei der Elfe Arya zu erlangen, sendet Galbatorix die Ra'zac in das entfernt gelegene Dorf Carvahall, wo diese nach dem ehemaligen Varden Brom Ausschau halten sollen da Arya diesem das Ei geschickt haben könnte. Während sie sich in Carvahall umhören, erfahren sie zufällig von dem Metzger Sloan dass der Dorfbewohner Eragon vor kurzem einen "merkwürdigen Stein" erhalten hat. Da sie vermuten, dass dieser Stein das gesuchte Ei ist, lassen sie von der Jagd nach Brom ab und fokussieren sich auf Eragon. Brom, der ebenfalls in Carvahall lebt, will sich in das Lager der Ra'zac schleichen um herauszufinden was die Pläne der Ra'zac sind. Die Ra'zac fangen ihn jedoch ab und verwunden ihn schwer am Kopf. Obwohl er die Ra'zac in die Flucht schlagen kann, wird er kurz darauf durch seine Kopfwunde bewusstlos.

Währenddessen machen sich die Ra'zac auf den Weg zu der Farm, auf der Eragon mit seinem Onkel Garrow lebt. Da das Drachenei bereits ausgebrütet ist und der Drache Saphira aus Furcht vor den Ra'zac mit Eragon davonfliegt, ist Eragon nicht anwesend als die Ra'zac auftauchen. Nichtsdestotrotz zerstören die Ra'zac die Farm komplett und verhören Garrow, den sie letzten Endes mit ätzendem Seithr-Öl übergießen. Als Eragon zurückkehrt, kann er zwar mit Saphiras Hilfe seinen verwundeten Onkel ins Dorf schaffen, Garrow stirbt dort jedoch von seinen Wunden.

Nachdem er alles verloren hat, will Eragon die Ra'zac verfolgen um seinen Onkel zu rächen. Brom begleitet ihn dabei. Die beiden reisen nach Süden, die Ra'zac bleiben ihnen dabei jedoch um Tagesritte voraus. Letzten Endes finden Eragon, Brom und Saphira Spuren, die zeigen dass die Ra'zac von den Lethrblaka abgeholt wurden und auf diesen davongeflogen sind. Da sie nun keine Ansatzpunkte auf den Standort der Ra'zac haben, will Eragon die Jagd schon aufgeben. Sie finden jedoch eine Flasche mit dem Seithr-Öl das die Ra'zac bei Garrows Folter verwendet haben. Da dieses Öl extrem selten ist behauptet Brom, dass sich irgendwo ein Handelsregister befinden muss in dem steht, wohin Seithr-Öl geliefert wurde. In der Hafenstadt Teirm finden sie in der Tat eine Spur, die sie nach Dras-Leona führt.

In Dras-Leona forschen Eragon und Brom weiter. Während sie dort verweilen, besucht Eragon die Kathedrale. Dort wird er jedoch zu seiner Überraschung von den beiden Ra'zac konfrontiert, die dort mit einigen Stadtwachen auftauchen. Aufgrund der Übermacht der Feinde ist Eragon zum Rückzug gezwungen und kann seine Verfolger im Gewimmel der Stadt abhängen. Er und Brom flüchten aus der Stadt und reiten in die Wildniss. Während sie Rast machen werden sie jedoch von den Ra'zac eingeholt. Als Eragon aufwacht, findet er sich und Brom gefesselt und einer der Ra'zac legt Saphira einen Maulkorb an. Eragon versucht Magie zu nutzen, einer der Ra'zac offenbart jedoch verächtlich dass sie ihn unter Drogen gesetzt haben und er keine Magie nutzen kann. Außerdem behauptet er süffisant, dass Saphira zahm wie eine Katze war nachdem die Ra'zac gedroht haben, Eragons Kehle durchzuschneiden.

Die Ra'zac planen, Eragon und Brom nach Urû'baen zu bringen, einer der beiden schlägt jedoch vor, Brom stattdessen zu töten und zu verspeisen. Der andere Ra'zac erinnert seinen Kameraden, dass Galbatorix beide lebendig wollte aber der andere Ra'zac meint, dass sie einfach behaupten könnten dass Brom im Kampf gefallen sei. Beide Ra'zac willigen ein, werden jedoch plötzlich aus dem Dunkel mit Pfeilen beschossen. Einer der Ra'zac wird im Arm getroffen und da sie keine Ahnung haben von wo sie attackiert werden, beschließen die Ra'zac zu fliehen. Während der Flucht wirft einer der Ra'zac seinen Dolch auf Eragon zu, Brom springt jedoch in die Flugbahn und wird stattdessen tödlich getroffen.

Der Auftrag des Ältesten

Nach ihrer Flucht vor Gilead werden die Ra'zac von Galbatorix mit einem kleinen Trupp Soldaten nach Carvahall geschickt, wo diese Eragons Cousin Roran festnehmen sollen. Da die Dorfbewohner das Camp der Soldaten jedoch zufällig sehen und sie belauschen können, warnen sie Roran welcher bevor die Ra'zac in Carvahall ankommen, in das nahegelegene Gebirge flüchtet um dort auszuharren, bis die Soldaten fort sind. Nachdem die Ra'zac erfahren, dass Roran im Buckel "jagen" ist, kampieren sie vor den Toren Carvahalls um Rorans Rückkehr abzuwarten. Dabei verhalten sich die königlichen Soldaten im Dorf schlecht, bei einem betrunkenen Handgemenge kommt sogar Quimby, einer der Dorfbewohner, zu Tode. Die Ra'zac weigern sich, die schuldigen Soldaten zu bestrafen und nehmen die Leiche mit zurück in ihr Camp und essen sie. Als einige Dorfbewohner den Körper zurückfordern, um ihn begraben zu können, erhallten sie lediglich angeknabberte Knochen.

Irgendwann entscheiden sich die Bewohner Carvahalls, dass sie sich gegen die Ra'zac und die Soldaten wehren müssen. Nachts schleichen sie ins Lager der Soldaten und attackieren sie. Die überraschten Soldaten können sich nicht wehren und werden in die Flucht geschlagen. Die Ra'zac wollen kämpfen, werden jedoch von der Flut der flüchtenden Soldaten mitgeschwemmt. Carvahall wird daraufhin von den Bewohnern verstärkt, da ihnen klar ist dass die Ra'zac zurückkehren werden. Tatsächlich nutzen sie ein sprengstoffartiges Gemisch um die notdürftig um das Dorf errichteten Barrieren zu sprengen. Obwohl die Soldaten ins Dorf eindringen können, werden sie im Kampf von den zahlenmäßig überlegenden Dörflern zurückgetrieben. Die Ra'zac, die auf ihren Pferden ins Dorf geritten sind, ziehen sich ebenfalls wieder zurück, hacken jedoch bei der Flucht jeden zu Tode der sich ihnen in den Weg stellt. Insgesamt werden bei dem Angriff elf Dörfler getötet, die Ra'zac verlieren jedoch auch einige Soldaten. Außerhalb der Dorfgrenze rufen die Ra'zac den Dörflern ein Ultimatum zu: Sollten die Dorfbewohner Roran ausliefern werden sie nur versklavt, sollten sie weiterkämpfen werden alle Männer, Frauen und Kinder getötet.

Bevor sie einen neuen Angriff starten können, werden die Ra'zac in ihrem Camp vom Metzger aus Carvahall, Sloan, besucht. Sloan ist unglaublich wütend da Roran, den er sowieso kaum leiden kann, sich insgeheim mit seiner Tochter Katrina verlobt hat. Um seine Tochter zu retten macht Sloan mit den Ra'zac einen Pakt, er ermöglicht ihnen, sich in Carvahall einzuschleichen wenn die Ra'zac ihn und Katrina im Gegenzug verschonen. Die Ra'zac willigen ein und Sloan öffnet ihnen heimlich nachts ein Tor. Sie schleichen sich in das Haus des Schmieds Horst, in dem Roran mit Katrina wohnt (die Farm von Roran wurde ja von den Ra'zac zerstört). Sie packen sich Roran und Katrina, Roran kann jedoch trotz des lähmenden Atems der Ra'zac die restlichen Hausbewohner wecken. Roran und Katrina werden von den Ra'zac zum Fenster geschleift, dort kann Horst jedoch Roran fassen und ihn zurück ins Haus ziehen. Der Ra'zac der Roran packt ist gezwungen ihn loszulassen, beißt ihm jedoch mit seinem Schnabel tief in die Schulter. Obwohl sie Roran nicht erwischen, flüchten die Ra'zac mit Katrina zurück in ihr Lager.

Roran, Horst und dessen beiden Söhne verfolgen die Ra'zac um Katrina zu befreien. Sie schleichen sich an das Soldatenlager an, wo sie erkennen dass sämliche Soldaten sich momentan mit den Ra'zac streiten. Der Hauptmann wirft den Ra'zac vor, eine Fehlentscheidung nach der anderen getroffen zu haben und die Dorfbewohner unterschätzt zu haben. Der Hauptmann behauptet, dass die Soldaten nicht weitermachen werden solange sie nicht einen menschlichen Feldherren haben. Die Ra'zac reagieren indem sie sich auf den Hauptmann stürzen und ihn töten und zum Schrecken der anderen Soldaten dessen Blut trinken. Die Ra'zac erklären dann den restlichen Soldaten dass diese sich entweder zurückziehen können oder warten, bis die nahende Verstärkung eingetreten ist um Carvahall dann auszulöschen. Die Ra'zac ziehen sich daraufhin aus dem Kampf gegen Carvahall zurück. Plötzlich tauchen die Lethrblaka auf und landen in dem Camp. Die Ra'zac gehen in ihr Camp und holen Katrina und Sloan. Die Ra'zac und Sloan scheinen sich zu streiten und einer der Ra'zac schlägt Sloan einfach ohnmächtig. Die beiden Menschen werden von den Ra'zac auf ihre Lethrblaka gehoben und ohne dass Roran sie aufhalten kann fliegen die Ra'zac mit Sloan und Katrina davon.

Um der Zerstörung zu entgehen, beschließen die Dörfler Carvahall zu verlassen und in den Süden zu ziehen, um sich dort den Varden - den Rebellen gegen König Galbatorix - anzuschließen. Auf dem Weg dorthin stellt Roran in einem Wald nördlich von Teirm fest, dass sich ihnen ein Ra'zac auf einem Lethrblaka nähert. Roran versucht die Tiere zu beruhigen, damit der Ra'zac nicht auf sie aufmerksam wird, kommt jedoch zu spät. Von dem Wiehern eines Esels wird der Ra'zac angelockt, kurz bevor er Roran und die Tiere erreicht bricht jedoch eine Herde Rehe auf die Lichtung. Der Ra'zac schreibt das Geräusch den Tieren zu und dreht ab, bevor er die Dorfbewohner entdecken kann.

In Teirm stehlen die Dörfler ein Schiff, mit dem sie weiter Richtung Süden fahren. Sie bleiben jedoch in Küstennähe und dort fängt sie ein Ra'zac auf einem Lethrblaka ab. Die Dorfbewohner wundern sich jedoch, warum der Ra'zac und sein Gefährte nicht über das Land geflogen kommen und realisieren, dass die Ra'zac sich vor Wasser fürchten. Da sie nun wissen, dass der Ra'zac ihnen nichts anhaben kann, schießt einer der Dorfbewohner einen Pfeil, der sich in die Flanke des Lethrblaka bohrt. Das Tier schreit vor Schmerzen und der Ra'zac tritt die Flucht an. Obwohl sie ihren Verfolger losgeworden sind weiß das Imperium nun, wo genau sich die Dörfler Carvahalls befinden.

Nachdem die Dörfler Carvahalls endlich in Surda angekommen sind und sich den Varden angeschlossen haben trifft Roran zum ersten Mal seit langem auf seinen Cousin Eragon. Diesem erzählt er was mit Carvahall passiert ist und die beiden verbünden sich um zum Helgrind zu reisen und die Ra'zac zu töten und Katrina zu befreien.

Die Weisheit des Feuers

Zusammen mit Saphira reisen Eragon und Roran zum Helgrind, wo sie die Ra'zac ausfindig machen wollen. Da die Ra'zac nachts am stärksten sind, beschließen die beiden bis zum Morgen zu warten. Eragon versucht die Ra'zac mit Magie ausfindig zu machen, muss jedoch erkennen dass die Wesen vor Magie geschützt sind und dass der morgige Kampf daher schwerer werden wird als geplant. Eragon ist jedoch in der Lage, Katrinas Präsenz zu spüren und kann daher die Lage der Ra'zac-Höhle ausfindig machen. Während sie auf die Dämmerung warten, bezeugen Roran und Eragon wie einige fanatische Bewohner Dras-Leonas - Mitglieder der Kirche des Helgrinds - an den Berg kommen und dort Blutopfer darbieten. Sie lassen ausßerdem Sklaven angekettet zurück, die den Ra'zac als Festmahl dienen sollen.

Am nächsten Morgen machen die drei sich auf zur Höhle der Ra'zac. Vorher sehen sie, dass die Sklaven über Nacht verschwunden sind und schließen daraus, dass die Ra'zac zuhause sind. In der Höhle angekommen, die von Galbatorix' Magie getarnt ist, wird Saphira schnell von einem Lethrblaka attackiert, dass auf sie zusprintet und in sie rammt. Auch das zweite Lethrblaka stößt hinzu und Eragon und Roran werden von den Ra'zac angegriffen. In der Höhle gelingt es Eragon Magie zu nutzen indem er den Ra'zac nicht direkt zu schaden versucht, sondern ein grelles Licht erzeugt dass die nachtaktiven Kreaturen blendet. Der geblendete Ra'zac fällt zu Boden und Eragon nutzt seinen Stab, um ihn der Kreatur in den Bauch zu rammen. Das fügt dem Ra'zac Schmerzen zu, tötet ihn jedoch nicht. Die beiden Ra'zac attackieren daraufhin Eragon, der sich nun gegen beide Gegner behaupten muss. Während des Kampfes kann Eragon einen der beiden mit seinem Stab k.o. schlagen und den anderen entwaffnen. Gleichzeitig besiegt und tötet Saphira eines der Lethrblaka. Bevor Eragon jedoch einen der gefallenen Feinde töten kann, bricht das überlebende Lethrblaka frei, rammt sich in Saphira und stößt diese so aus der Höhle. Die beiden setzen ihren Kampf in der Luft über der Ebene von Dras-Leona fort. Die beiden Ra'zac nutzen das Moment der Ablenkung. Die beiden flüchten tiefer in die Höhlen, verfolgt von Roran und Eragon. Um zu verhindern dass die Ra'zac Katrina als Geisel nehmen, schließt Eragon ihre Zellentür mit Magie.

Eragon und Roran dringen tiefer in die Dunkelheit der Höhle ein. Hier haben die Ra'zac einen Vorteil, da sie sich in der Höhle auskennen und Roran im Gegensatz zu ihnen und Eragon im Dunkel nicht sehen kann. Plötzlich fühlt Eragon jedoch ein Projektil auf sich zufliegen und stößt Roran zur Seite. Er kreiert schnell ein magisches Licht, dass offenbart dass einer der Ra'zac - der weibliche - mit einem Bogen vor ihnen steht. Eragon bemerkt außerdem, dass der zweite Ra'zac hinter ihnen steht. Roran stürzt sich sofort auf den Ra'zac vor ihnen, der Rorans Hammerschläge mit seinem Bogen nicht blocken kann. Roran zerschmettert mit seinem Hammer den Schädel der Ra'zac und schlägt in seiner Wut noch mehrmals auf die Leiche ein. Eragon dreht sich zu dem verbleibenden Ra'zac um, der jedoch verschwunden ist.

Roran und Eragon öffnen nun Katrinas Zelle und befreien die geschwächte Frau. In einer weiteren Zelle findet Eragon Sloan, dem die Augen von den Ra'zac ausgepickt wurden. Eragon verschweigt Sloans Anwesenheit jedoch und behauptet, er hätte nur dessen Leiche gefunden. Zurück in der Haupthöhle schickt Eragon Katrina und Roran mit Saphira, die mittlerweile das zweite Lethrblaka getötet und die Leiche im Leona-See zurückgelassen hat, fort. Er selbst bleibt jedoch zurück um die Höhlen nach Informationen über den König und das Imperium zu durchsuchen und den verbliebenden Ra'zac zu töten.

Um den Ra'zac aus seinem Versteck zu locken verspricht Eragon in der Alten Sprache, in der man nur die Wahrheit sagen kann, keine Magie gegen den Ra'zac zu verwenden. Daraufhin offenbart sich der Ra'zac und tritt aus den Schatten. Er spricht Eragon an und behauptet, dass Galbatorix nicht will dass Eragon getötet wird. Er behauptet jedoch auch dass ihn nicht länger interessiert was Galbatorix fordert und dass er nur zu bereit ist, Eragon zu töten. Er offenbart Eragon dass der getötete Ra'zac seine Brutgefährtin war und sagt dass Eragon seit ihrem letzten Treffen viel stärker geworden sei. Der Ra'zac bietet Eragon einen Pakt an: Sollte der Ra'zac im Kampf fallen soll Eragon in Alagaesia über die Schrecken und die Angst berichten, die die Ra'zac mit sich führten. So würden die Ra'zac trotz ihrer Auslöschung als Inkarnation der Angst in den Gedanken und Liedern der Menschen weiterleben. Eragon fragt warum er dies tun sollte und der Ra'zac verspricht ihm im Gegenzug, Galbatorix' Geheimnis zu verraten. Eragon will das Geheimnis zuerst hören bevor er zustimmt, der Ra'zac weigert sich jedoch und behauptet lediglich dass Galbatorix "den Namen" schon fast herausgefunden hat. Für Eragon ist das nicht genug und er sagt dass kein Pakt zustande kommen wird.

Daraufhin verflucht ihn der Ra'zac und schießt mit seinem Bogen, den er die ganze Zeit unter seinem Umhang gespannt hatte, auf Eragon. Eragon wehrt den Pfeil mit Leichtigkeit ab, woraufhin der Ra'zac sein Schwert zieht. Der Ra'zac stürzt sich auf Eragon, dieser duckt sich jedoch unter dem Schwerthieb weg und rammt dem Ra'zac die Metallspitze seines Stabs in die Kehle. Der letzte Ra'zac ist somit von Eragon getötet.

Ob dies das Ende der Ra'zac in Alagaesia ist, ist ungewiss. In der Kathedrale von Dras-Leona werden von den Priestern des Helgrind einige Ra'zac-Eier aufbewahrt. Eragon und seine Verbündeten können diese zwar zerstören, es wird jedoch impliziert dass Galbatorix weitere Eierlager über Alagaesia verteilt hat.

Im Film

In der Verfilmung sind die Ra'zac keine eigene Rasse, sondern Handlanger, die durch Durza's schwarze Magie erschaffen wurden. Sie sehen auch nicht aus wie in den Büchern beschrieben, sondern wirken wie aus Schlamm geschaffen und sind voller Maden, Insekten und von Bandagen umwickelt. Sie besitzen Klingenwaffen, die sie aus ihren Armen herausfahren. Zudem haben sie keinerlei Hintergrundgeschichte oder Persönlichkeit und dienen als ersetzbare Schläger.

Aussehen und Fähigkeiten

Die Ra'zac stammen nicht aus Alagaesia, sie folgten den Menschen über das Meer wie eine Seuche. Es ist nicht bekannt ob Ra'zac der Name ihrer Rasse ist, oder ob sie sich nur selbst so nennen. Die Ra'zac essen Menschenfleisch, und werden von den Bewohnern Dras-Leonas angebetet. Sie haben ein geheimes Hauptquartier in einer Höhle des Helgrinds.

In ihrer humanoiden Form haben die Ra'zac ungefähr die Größe eines Menschen. Sie haben einen Schnabel und eine stachelbespickte Zunge. Ihre Rippen liegen nach außen, wie eine Rüstung. Die Ra'zac tragen schwarze Mäntel, damit sie menschenähnlicher wirken. Sie haben einen giftigen Atem, der auf Menschen lähmend wirkt, Elfen und Zwerge jedoch nicht beeinflusst. Die Ra'zac sind stärker, ausdauernder und schneller als Menschen, können jedoch keine Magie wirken. Obwohl sie sich im Sonnenlicht unwohl fühlen und schwächer sind, können sie sich nichtsdestotrotz in der Sonne aufhalten, wenn sie müssen.

Ra'zac werden aus Eiern geboren. Die Ra'zac-Form ist die Puppenform der Lethrblaka. Sobald sie ein gewisses Alter erreicht haben, entwickeln sie sich zu Lethrblaka weiter. Dabei krümmen sich ihre Wirbelsäulen und sie bewegen sich auf allen Vieren fort und sie werfen ihr Exoskelett ab. Außerdem wachsen ihnen Schwingen an ihren Armen, was den Lethrblaka ermöglicht zu fliegen. Insgesamt wirken die Lethrblaka als düstere Gegenform zu den Drachen, da sie auch um einiges in Größe wachsen.

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