“Ich bin die Hexe Ranni. Vor langer Zeit stahl ich den Tod und suche nun den dunklen Pfad! Auf dass ich eines Tages die Welt von ihm und von allem, was vorher kam, erlösen mag!”
— Ranni stellt sich dem Befleckten vor
“Die Schlacht ist vorüber, wie ich sehe. Ich schwöre feierlich! Für alles Leben und für alle Seelen! Nun kommt das Zeitalter der Sterne! Hier beginnt die endlos kalte Nacht, die alles umfasst und bis ins Jenseits reicht! Gefolgt von Furcht, Zweifel und Einsamkeit! Der Weg erstreckt sich in die Finsternis...”
— Ranni läutet das Zeitalter der Sterne ein
Ranni die Hexe, vormals als Mondprinzessin Ranni bekannt, ist ein zentraler Charakter aus dem 2022 erschienenen Videospiel Elden Ring. Obwohl sie nicht direkt als Feindin in Erscheinung tritt und – je nach Spielerentscheidung – sogar zu einer essenziellen Verbündeten werden kann, ist sie durch ihr entschlossenes Aufbegehren gegen die Goldene Ordnung und ihre düsteren Machenschaften nichtsdestotrotz für Tod und Elend verantwortlich.
Ranni erscheint als mysteriöse Hexe, die schon bald nach der Ankunft des Befleckten in den Zwischenlanden mit diesem Kontakt aufnimmt. Sie ist diejenige, die den Befleckten über die Eigenschaften von Geisterasche aufklärt und verschwindet dann schnell wieder. Es ist allerdings möglich, Ranni später in ihrem Turm in Liurnia anzutreffen und in ihre Dienste zu treten. Im Verlauf von Rannis Handlung öffnen sich dem Befleckten erst einige Regionen der Weltkarte und einige Bossgegner sind ausschließlich im Verlauf dieser Handlung zu bekämpfen. Zudem ist das Bündnis mit Ranni die einzige Möglichkeit, ein bestimmtes alternatives Ende – das Zeitalter des Sterne – freizuschalten.
Sie wurde von Aimee-Ffion Edwards gesprochen.
Biographie[]
Vergangenheit[]
Ranni wurde als Tochter von Rennala, der Königin von Caria, sowie ihrem Ehemann Radagon geboren. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern galt Ranni als Empyrierin. Als Empyrierin hatte Ranni einen Schatten als stetigen Begleiter; das Wolfshalbblut Blaidd, das von dem Höheren Willen als ihr Beschützer gesandt wurde, wurde zu einem ihrer engsten Vertrauten und Freunde. Auch der Riese Iji, der als Schmied und als Kriegsstratege der königlichen Familie von Caria diente, war seit ihrer Kindheit ein enger Freund Rannis. Ranni hatte zudem zwei weitere Geschwister, den Krieger Radahn und den verschlagenen Rykard.
Von einer Hexe, die sie einst im Wald traf, lernte Ranni einiges über Kältemagie und machte sie sich zu eigen. Zudem wurde Ranni von ihrer Mutter Rennala, die auch die Leiterin der Akademie von Raya Lucaria war, in der Magie unterrichtet und entwickelte eine an die Magie ihrer Mutter angelehnte Technik, den Dunkelmond. Generell war Ranni wie ihre Mutter dem Mond und den Sternen sehr verbunden. Hingegen verachtete sie die Goldene Ordnung; die systematische Vorherrschaft des sogenannten Höheren Willen, dem die gesamten Zwischenlande unterworfen waren. Die Goldene Ordnung wurde von den kryptischen Zwei Fingern – den Dienern des Höheren Willen – interpretiert und von Königin Marika und ihrem Eldenfürsten Godfrey durchgesetzt.
Tatsächlich wurden Ranni und ihre Geschwister selbst zu Mitgliedern der Königsfamilie, als ihr Vater Rennala verließ und stattdessen zum neuen Ehemann Marikas wurde; er ersetzte den vertriebenen Godfrey. Ranni und ihre Geschwister wurden dadurch neben Marikas Kindern Godwyn, Morgott und Mohg in den Rang der Halbgötter aufgenommen; später folgten aus der Ehe von Marika und Radagon noch zwei weitere Geschwister, die Zwillinge Malenia und Miquella. Obwohl Ranni nun selbst ein Teil der Königsfamilie und der Goldenen Ordnung war, verachtete sie den Gedanken. Stattdessen schmiedete sie – möglicherweise mit Rykards Unterstützung – Pläne, um den Goldenen Willen zu zerstören und so den Bewohnern der Zwischenlande zu ermöglichen, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen.
Nacht der Schwarzen Messer[]
Godwyn wird von Rannis Schergen getötet
Angetrieben wurde Ranni insbesondere dadurch, dass sie vom Höheren Willen als Nachfolgerin Marikas auserkoren wurde. Gemeinsam mit einer Gruppe Verbündeter lehnte sich Ranni daher gegen die Goldene Ordnung auf. Es gelang ihnen, die Rune des Todes von Marikas Halbbruder Maliketh zu stehlen. Ranni fertigte mit der Rune schwarze Messer an, die in der Lage war, sogar die Halbgötter selbst zu töten, die bisher den Tod nicht erfahren konnten. Um sich dem Einfluss des Höheren Willen zu entziehen, nutzte Ranni eine der Klingen, um ihren eigenen Körper zu töten und sich dem Höheren Willen dadurch zu widersetzen. Gleichzeitig nutzten Rannis Assassinen die von ihr hergestellten Klingen, um ihren Halbbruder Godwyn zu töten.
Dadurch, dass zwei Halbgötter zur selben Zeit starben, hatte Ranni die Goldene Ordnung überlistet. Da nicht zwei Halbgötter gleichzeitig sterben können, wurde Godwyns Seele ausgelöscht, sein Körper aber blieb lebendig. Bei Ranni verhielt es sich andersherum; zwar starb ihr Körper, ihre Seele aber blieb lebendig. Ranni hatte dadurch ihren Körper abgestreift, war aber als körperlose Seele nach wie vor lebendig und konnte nicht länger von der Ordnung beeinflusst werden. Um dennoch weiter handeln zu können, schuf Ranni sich – möglicherweise mit Hilfe von Seluvis, dem Kantor der Zauberkünste – einen Puppenkörper, in den sie einfuhr. So hatte sie wieder einen festen Körper, der allerdings den Nachteil hatte, dass Ranni regelmäßig in einen tiefen Schlaf fallen musste, um ihre Kräfte zu regenerieren.
Ranni verfolgt ihre eigenen Pläne
Nach dem Tod der beiden Halbgötter überschlugen sich die Ereignisse in den Zwischenlanden. Durch den Tod ihres geliebten Sohnes angetrieben zertrümmerte Marika den Eldenring, der als Manifestation der Goldenen Ordnung galt. Die Fragmente des zertrümmerten Rings wurden zu Runen und Marikas Nachkommen rissen diese an sich. Die Halbgötter bekriegten sich nun untereinander, um genug Fragmente zu besitzen und als neuer Eldenfürst zu herrschen. Obwohl Ranni eine der Runen besaß, gab sie diese bereitwillig auf, da ihr Plan, die Goldene Ordnung zu zerstören, die Runen hinfällig machen würde. Auch beteiligte Ranni sich nicht an den Kämpfen der sogenannten Zertrümmerung, durch die die Zwischenlande in Chaos und Verdammnis fielen.
Machenschaften in den Zwischenlanden[]
Auch ihr Bruder Rykard hatte sich gegen die Goldene Ordnung aufgelehnt und eine Rebellion angezettelt, die jedoch unerfolgreich blieb. In der folgenden Zeit entwickelte Ranni – nicht länger unterstützt von den Assassinen der Schwarzen Messer – ihren Plan weiter. Dieser bestand daraus, eine Alternative zur Goldenen Ordnung zu finden und diese zu ersetzen. Diese neue Ordnung wähnte Ranni in den Sternen, doch da ihr Bruder Radahn die Sterne durch Gravitationsmagie verankert hatte, konnte sie sie nicht erlangen. Darüber hinaus plante Ranni, die Zwei Finger zu vernichten, besaß jedoch nicht die dafür notwendige Ausrüstung.
Ranni spricht mit dem Befleckten
Um diese Probleme anzugehen, ließ Ranni ihren alten Titel hinter sich und begann, als simple Hexe durch die Zwischenlande zu ziehen. Unterstützt von ihren treuen Gefährten Blaidd und Iji sowie dem undurchsichtigen Zauberer Seluvis wählte sie daraufhin einen Zauberturm in Liurnia als ihren Stützpunkt aus. Unabhängig von Rannis Machenschaften und Zielen versuchte Rennala erfolglos, ihre geliebte Tochter durch Magie wiederzubeleben. Als schließlich die einst geächteten Befleckten auf Geheiß des Höheren Willen in die Zwischenlande zurückkehren, damit einer von ihnen der neue Eldenfürst wird, nimmt Ranni dies unzufrieden zur Kenntnis.
Nachdem Ranni spürt, dass das Spektralross Sturmwind in den Besitz eines der Befleckten übergegangen ist, bricht sie in nicht-körperlicher Form auf, um diesen zu finden. Als sie sich dem Befleckten nähert, grüßt sie diesen höflich und beginnt ein Gespräch. Sie verrät, dass ihr von Sturmwinds früherem Besitzer die Geisterrufende Glocke anvertraut wurde, die Ranni nun an den Befleckten weitergibt. Sie reicht dem Befleckten außerdem Geisterasche und verrät, wie dieser mit Hilfe der Glocke die Geisterasche nutzen kann, um kurzzeitig geisterhafte Beschützer herbeizurufen. Mit den Worten, dass sie sich vermutlich nicht wiedersehen werden und der Frage, wann die Befleckten sich endlich vom Höheren Willen lossagen werden, wünscht Ranni dem Befleckten noch viel Glück in den Zwischenlanden und löst ihren geisterhaften Körper dann auf.
Dienste des Befleckten[]
Ranni empfängt den Befleckten in ihrem Turm
Der Befleckte erreicht auf seinen Reisen durch die Zwischenlande schließlich auch die nebelbehangenen Klippen, auf denen Rannis Turm steht. Im Turm findet er Ranni auf einem Thron vor, die sich überrascht zeigt, den Befleckten wiederzusehen. Abhängig von der Ursache des Besuchs des Befleckten variiert das Gespräch, aber in jedem Fall bietet Ranni dem Befleckten an, in ihre Dienste zu treten. Falls der Befleckte einwilligt, in Rannis Dienste zu treten, befiehlt Ranni ihm, gemeinsam mit ihrem Krieger Blaidd den verborgenen Schatz der Ewigen Stadt Nokron zu finden.
Nachdem der Befleckte mit Blaidd sowie den restlichen Verbündeten Rannis gesprochen hat, kehrt er ein weiteres Mal zu Ranni zurück. Diese informiert den Befleckten, dass sie bald in einen Schlaf fallen wird und dass einige Zeit vergehen wird, bis sie wieder erwacht. Nichtsdestotrotz zeigt sie sich zuversichtlich, dass der Befleckte seinen Auftrag erfüllen wird. Tatsächlich fällt Ranni kurz nach der Abreise des Befleckten in ihren Schlaf. In Rannis Abwesenheit gelingt es dem Befleckten später, ihren Bruder Radahn in Caelid zu töten und damit die Sterne zu befreien, durch die Radahn Rannis Schicksal korrumpiert hatte.
Der Befleckte findet Rannis Körper
Außerdem kann der Befleckte den Schatz von Nokron – eine Klinge, die selbst Zwei Finger töten kann – bergen und in den Turm zurückbringen, wo Ranni wieder zu sich kommt. Sie ist überrascht, dass es der Befleckte und nicht Blaidd ist, der ihr die Klinge bringt. Zufrieden behauptet Ranni, dass die Teile sich nun zusammenfügen und dass sie bald ihre Reise auf einen dunklen Pfad begehen wird, den nur sie alleine beschreiten darf. Bevor sie sich aufmacht, händigt Ranni dem Befleckten aber noch eine umgekehrte carianische Statue aus und dankt sowohl dem Befleckten als auch Sturmwind für ihre Dienste. Sie entlässt den Befleckten nun aus ihren Diensten, da er ihr auf ihrem dunklen Pfad nicht folgen kann.
Nichtsdestotrotz kann der Befleckte die von Ranni erhaltene Statue nutzen, um sich Zugang zum carianischen Lehrsaal zu verschaffen und auf der Spitze des Turms von Liurnia den mit dem Fluchmal des Todes gezeichneten echten Leichnam Rannis finden. Es ist dem Befleckten daraufhin möglich, Rannis Spuren aufzunehmen und auf dieser Reise die Ewige Stadt Nokstella zu erreichen. In dieser findet er unter anderem eine winzige Ranni-Figur und kann beginnen, mit dieser zu sprechen. Schließlich beginnt Ranni, durch die winzige Figur zu antworten. Sie behauptet kühl, dass der Befleckte ganz schön hartnäckig ist und dass sie nicht dachte, dass jemand sie in dieser Form erkennen würde.
Ranni hat die Finger getötet
Ihrem Ziel zum Greifen nahe fordert Ranni vom Befleckten einen weiteren Dienst ein und fordert, dass er die befleckten Schatten tötet, die in der Nähe umherstromern. Da der Befleckte sich durch die Verfolgung Rannis ihren Anweisungen widersetzt hat, stellt Ranni klar, dass sie in dieser Angelegenheit keine Widerrede duldet und dass der Befleckte ihren Namen bereits besudelt hat. Während der Befleckte nun den Schatten tötet, dringt Ranni weiter durch die unterirdische Region vor. Sie erreicht schließlich die Kathedrale von Manus Celes, den Sitz einem der Zwei Finger, und kann diese mit der Klinge aus Nokron töten. Als der Befleckte sich nach einem Umweg über Raya Lucaria ebenfalls in der Kathedrale einfindet, entdeckt er die blutüberströmte Ranni, die reglos auf dem Leichnam der Zwei Finger sitzt.
Nachdem der Befleckte der regungslosen Ranni den aus der Akademie erhaltenen Dunkelmondring an den Finger steckt, kommt Ranni wieder zu sich. Sie erkennt den Befleckten dadurch als ihren Fürsten und Gefährten an und behauptet, dass er eine gute Wahl sei. Ranni erklärt, dass sie nun nach der Tötung der Zwei Finger in den Nachthimmel gehen wird, um dort ihre Ordnung zu finden, mit der sie die Goldene Ordnung des Höheren Willen ersetzen will. Sie bittet den Befleckten, weiter seinen Pfad gen Eldenring zu beschreiten und dass sie einander wiedersehen werden, sobald dies gelungen ist. Mit diesen Worten löst Ranni sich auf und steigt in den Nachthimmel hinauf.
Zeitalter der Sterne[]
Ranni erscheint in der Kammer
Tatsächlich gelingt es dem Befleckten schlussendlich, sich in die Hauptstadt Leyndell vorzukämpfen und dort am Fuße des Erdenbaums die finale Hürde – Rannis Vater Radagon – zu überwinden. Nachdem er nun mit den Fragmenten des Eldenrings vor den Überresten des Artefakts steht, steht er vor der Entscheidung, entweder den Eldenrings zu reparieren und gemäß des Höheren Willens der nächste Eldenfürst zu werden, oder aber Ranni herbeizubeschwören, damit diese ihre Pläne in die Tat umsetzen kann. Entscheidet er sich für letztere Option, nutzt er ein Beschwörungsmal, um Ranni herbeizurufen.
Diese erhebt sich augenblicklich und blickt sich in der Halle um. Ohne auf den Tod ihres Vaters als letztem Handlanger der Goldenen Ordnung einzugehen, merkt Ranni nur an, dass der Kampf also vorbei ist. Sie blickt auch auf die zerfallenen Überreste Marikas und hebt den Schädel der göttergleichen Königin auf. Diesen reckt sie hoch in die Luft und beschwört mit einem feierlichen Schwur einen gewaltigen Mond. Durch diesen hebt sie die Goldene Ordnung unwiderruflich auf und verkündet, dass nun das Zeitalter der Sterne folgen wird. In diesem soll nun eine tausend Jahre alte Reise beginnen und die Weisheit des Mondes und der Gestirne soll vorherrschen.
Ranni läutet das Zeitalter der Sterne ein
Ranni spricht weiter, dass diese Reise durch die Dunkelheit Furcht, Zweifel und Einsamkeit ausmerzen wird, während Marikas Kopf sich in ihrer Hand auflöst und das Ende der alten Ordnung einläutet. Zufrieden dreht Ranni sich um und wendet sich dem Befleckten zu, der vor ihr kniet. Sanft fragt Ranni, ob sie gemeinsam beginnen wollen und reicht ihm ihre Hände. Zudem erkennt sie ihn gemäß ihres Schwurs als ihren Gefährten für die Ewigkeit an. Wie genau Rannis Taten sich auf die Zwischenlande auswirken und was die Rolle von ihr und dem Befleckten in ihrer neuen Weltordnung sind, wird nicht offenbart, aber das Zeitalter der Goldenen Ordnung ist unwiderruflich beendet. Somit hat Ranni nach all ihren Strapazen und Machenschaften endlich ihr Ziel erreicht.
Aussehen[]
Wie genau Rannis echter Körper aussah, ist unbekannt, da von diesem nur noch ein verdorrter, unkenntlicher Leichnam übrig blieb. Ihr neuer Puppen-Körper hat feine, makellose Haut, die einen blassen, bläulichen Farbton hat. Der Körper ist ziemlich zierlich und unterscheidet sich dadurch stark von den anderen Halbgöttern, die überwiegend unnatürlich groß sind. Markante Merkmale von Rannis Körper sind ihre vier Arme sowie ihr rechtes Auge, welches von einem narbenartigen, blau glühenden Mal versehen ist und welches sie nicht öffnen kann. Rannis verbliebenes Auge hat einen tiefblauen Farbton und ihre langen, grau-blauen Haare fallen ihr ungekämmt über die rechte Schulter.
Rannis geschlossenes, rechtes Auge dient zeitgleich als das linke Auge eines zweiten, geisterhaften Gesichts, welches an Rannis rechter Gesichtshälfte anknüpft. Als Kleidung trägt Ranni eine leichte grau-weiße Robe mit silbernen Bestickungen sowie einen gleichfarbigen Rock, der ihr bis zu den Füßen reicht. Über ihrer Robe trägt Rani einen schweren Mantel aus struppigem, grauen Wolfsfell, der einen Großteil ihres Körpers bedeckt. Zudem trägt sie einen gewaltigen Hexenhut mit äußerst breiter Krempe, unter der ein Großteil ihres Gesichts verborgen liegt. Wurzelartige Verzierungen bedecken die Krempe des Huts. In ihrem Kampf gegen die Finger legt Ranni ihren Hut sowie ihre Robe ab, wodurch teilweise das Innenleben ihres Puppen-Körpers sichtbar wird.
Persönlichkeit[]
“Sagt den Zwei Fingern, Ranni die Hexe kommt, um Euch zu zerfleischen! Um Euch eine schicksalhafte Wunde zuzufügen, die niemals heilt!”
— Ranni zeigt ihren Hass auf die Goldene Ordnung
Ranni zeigt sich als mysteriöse und enigmatische Figur, die insbesondere zu Beginn ihrer Partnerschaft mit dem Befleckten nur schwer zu deuten ist. In Gesprächen erweist sie sich als höflich und hilfsbereit, aber auch distanziert. Dies liegt möglicherweise daran, dass sie als Puppe abgestumpft gegenüber Emotionen ist oder sie einfach nicht herüberbringen kann. Zwar macht sie bereits in ihrem ersten Gespräch mit dem Befleckten ihren Unmut über den Höheren Willen kund, scheint dem Befleckten selbst seine Treue zur Goldenen Ordnung aber nicht vorzuwerfen; in jedem Fall hilft sie ihm dennoch, indem sie ihm die Glocke und die Geisterasche reicht. Ranni lässt sich zudem sehr vom sogenannten Schicksal beeinflussen, welches sie möglicherweise aus den Sternen liest.
Möglicherweise beeinflusst durch ihre Herkunft als Prinzessin der carianischen Königsfamilie kann Ranni mitunter recht herrisch sein. Sie ist es gewohnt, dass ihre Anweisungen ohne Widerworte befolgt werden und zeigt sich erzürnt, falls man sich ihr widersetzt. Verrat bestraft Ranni augenblicklich und vergibt ihn nicht. Auch Beleidigungen ihres Stands oder ihres Namens nimmt Ranni nicht tatenlos hin. Zudem zeigt Ranni einen Respekt für den Adel und fordert diesen auch ein; sowohl im Umgang mit ihr selbst, aber primär im Umgang mit ihrer Mutter Renala. Als der Befleckte sich dieser im Kampf entgegenstellt, zeigt Ranni sich äußerst wütend darüber, dass ein einfach Befleckter es wagt, der carianischen Königin entgegenzutreten.
Rannis Umgang mit anderen Personen variiert. Ihre engsten Vertrauten Blaidd und Iji schätzt sie sehr, rät den Befleckten aber dennoch, sie auszunutzen um seine Ziele zu erreichen. Nichtsdestotrotz ist die Beziehung von Ranni zu ihren Kameraden aufrichtig; so bittet sie den Befleckten kurz vor ihrem Angriff auf die Zwei Finger, beiden mitzuteilen, dass sie sie liebt. Dennoch stellt sie ihre Mission über ihre Kameradschaft; so scheint Ranni gar nicht aufzufallen, dass Iji Blaidd eingesperrt hat, um ihn von Ranni fernzuhalten. Auch gegenüber ihrer Familie – ihre geliebte Mutter Rennala ausgenommen – scheint Ranni nicht sonderlich zu schätzen; so hat sie ihren Halbbruder Godwyn ermorden lassen, um ihre Ziele zu erreichen und auch der Tod ihres Bruder Radahn ist für ihre Pläne notwendig. Über Rannis Beziehung zu Rykard, der ähnliche Ziele wie sie verfolgte, ist nichts bekannt.
Das, was Ranni antreibt und was die Grundlage all ihrer Pläne und Handlungen ist, ist ihr bitterer Hass auf den Höheren Willen und seine Goldene Ordnung. Da sie diesen als Werkzeug ansieht, das Schicksal der Bewohner der Zwischenlande zu beeinflussen, geht sie skrupellos gegen den Willen und seine Vertreter vor. Dabei schreckte Ranni nicht nur vor der Vernichtung ihres eigenen Körpers und der Ermordung ihres Halbbruders nicht zurück, durch ihre Handlungen hat sie auch die Vernichtung des Eldenrings und die Kriege in den Zwischenlanden ausgelöst, die die ganze Region ins Verderben gestürzt haben. Nichtsdestotrotz ist Ranni ihrem Ziel weiterhin treu ergeben und insofern selbstlos, als dass sie nicht wie der Rest ihrer Geschwister für das eigene Wohl handelt, sondern das Wohl und die individuelle Freiheit aller Lebewesen der Zwischenlande verteidigen will; auch wenn nur implizit verdeutlicht wird, was dies beinhaltet.
Kräfte und Fähigkeiten[]
- Magie: Rannis Magie ist von okkulter Natur und basiert auf der Macht des Mondes und der Gestirne. Darin ähnelt sie ihrer Mutter Rennala; im Gegensatz zu Rennalas Magie hat Rannis Magie aber einen dunklen und kalten Nachhall.
- Rannis dunkler Mond: Eine Ranni eigene Fähigkeit ist ihr dunkler Mond; ein magisches Projektil, welches sie auf Feinde schleudert.
- Illusions-Magie: Ranni kann mühelos gewaltige Illusionen erzeugen und über lange Zeit hinweg aufrecht halten.
- Kälte-Magie: Ranni traf einst eine Hexe, von der sie Magie lernte, die Kälte und Schnee beinhaltete.
- Körperlosigkeit: Da sie über keinen festen Körper mehr verfügt, kann Ranni ein geisterhaftes Abbild ihrer Selbst nutzen, um die Zwischenlande zu bereisen und mit Personen in Kontakt zu treten.
- Teleportation: Ranni kann sich auch über weite Strecken teleportieren.
- Fluchmal des Todes: Eine Zeit lang verfügte Ranni über das Fluchmal des Todes und war damit in der Lage, selbst Halbgötter zu töten. Sie nutzte dies, um Waffen herzustellen und sowohl ihren eigenen Körper als auch die Seele ihres Halbbruders Godwyn zu töten.
Galerie[]
Trivia[]
- Inwieweit Rannis Handlung begangen wird, liegt vollständig im Ermessen des Spielers; es ist auch möglich, das Spiel zu beenden, ohne jemals mit ihr in Kontakt getreten zu sein.
- Falls man Ranni zu Beginn des Spiels verpasst, kann man sie später in ihrer Basis in Liurnia antreffen. Man erhält allerdings nicht mehr die Geisterhafte Glocke von ihr; diese kann man stattdessen von den Zwillingsjungern in der Tafelrundfeste erwerben.
- Die Puppe, die als Rannis Körper dient, wurde von Ranni nach dem Abbild der Schneehexe gestaltet, bei der sie einst in die Lehre ging.
- Rannis Kleidung, bestehend aus einem Hut, einer Robe und einem Rock, kann am Ende von Rannis Handlung in Rennas Turm gefunden und als Ausrüstung angezogen werden.
- Es ist möglich, Ranni im Zuge der Handlung von Zauberer Rogier anzutreffen. Dieser interessiert sich für die verlorene Rune des Todes und trägt dem Befleckten auf, Ranni zu finden. Diese nimmt ihn schließlich in seine Dienste, weiß aber, dass der Befleckte sich ihr nur unterwirft, um den Fundort des Fluchmals des Todes herauszufinden.
- Wenn der Befleckte in den Kampf gegen Rennala tritt, schaltet Ranni sich ein. Aufgebracht darüber, dass ein Diener der Zwei Finger es wagt, sich ihrer Mutter zu stellen, erschafft sie eine künstliche Dimension und erzeugt dort ein Abbild von Rennala in ihrer Blütezeit, so dass der Befleckte stattdessen mit dieser kämpft. In späteren Gesprächen mit Ranni geht diese jedoch nicht darauf ein. Auch ihre feindliche Haltung gegenüber dem Befleckten, die sie während des Rennala-Kampfs zeigte, hält sie nicht aufrecht.
- Falls der Befleckte sich entschließt, Ranni gemeinsam mit Seluvis zu verraten, wird man schließlich beauftragt, Ranni einen Trank zu verabreichen. Wenn man dies tut, zeigt Ranni sich von der Wirkung des Tranks gänzlich unbeeindruckt und verbannt den Befleckten hasserfüllt aus ihren Diensten.
- Falls man Ranni danach wiederholt anspricht, tötet sie den Befleckten an Ort und Stelle mit einem einzelnen Gedanken.
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