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“Temerien ist ein Land, das von einem gekrönten Haupt regiert wird... oder gar nicht!”

— Kimbolt

Baron Ravanen Kimbolt ist ein Schurke aus dem 2011 erschienenen Videospiel The Witcher 2: Assassins of Kings. Er erscheint in Kapitel 3 des Spiels, wenn man Roches Pfad gewählt hat.

Biographie

Vergangenheit

Ravanen Kimbolt ist ein einflussreicher Adeliger aus Temerien und der Vetter von König Foltest. Er ist ein arroganter, gnadenloser und grober alter Mann. Einst trat der Barde Rittersporn an seinem Hofe auf, doch Kimbolt blieb ihm die Bezahlung schuldig.

Nach der Ermordung von Foltest ist Kimbolt einer der aussichtsreichsten Nachfolger. Er wird fast gewählt, doch seine Ernennung wird von der Loge der Zauberinnen verhindert. Stattdessen wird ein Regentenrat aus den einflussreichsten Adeligen Temeriens gebildet, in dem auch Kimbolt sitzt. Er besteht aber weiterhin darauf, dass ihm als Foltests Vetter die Krone zusteht.

Als die Herrscher der nördlichen Königreiche nach Loc Muinne berufen werden um dort die Zukunft der Königreiche zu entscheiden, begleitet Kimbolt den temerischen Stadthalter Johan Natalis in die Stadt und richtet sich in einem luxuriösen Zelt im Lager der Temerier ein. Als auch Foltests Bastard-Kinder, Anais und Bussy, per Konvoi nach Loc Muinne gebracht werden sollen, heuert Kimbolt einige Söldner an, um sich auf dem Weg auf die Lauer zu legen, den Konvoi anzugreifen und beide Kinder zu ermorden, so dass sie Kimbolt die Krone nicht streitig machen können. Da der Konvoi aber einen Umweg nimmt, kommt er nie an Kimbolts Hinterhalt vorbei.

Loc Muinne

Als Geralt in Kimbolts Lager tritt, bekommt er mit, wie dieser sich gerade mit einem der grobschlächtigen Söldner aus dem Hinterhalt streitet und ihn arrogant ohne Bezahlung herauswirft. Nachdem der Mann gegangen ist, trägt Kimbolt seinem Jäger wütend auf, sich um die Sache zu kümmern. Direkt darauf tritt Geralt an Kimbolt heran, der sich angewidert echauffiert, dass Geralt einen Adligen ohne Aufforderung anspricht. Er macht aus seiner Verachtung für Geralt keinen Hehl und offenbart arrogant, dass er und seine Beführworter nach Loc Muinne gekommen sind, um den nördlichen Königreichen eine neue Ordnung zu bringen. Wenn Geralt ihn ausfragt, was mit Temerien geschehen wird, beschimpft Kimbolt ihn weiterhin, zischt, dass Temeriens Schicksal Geralt doch gar nicht interessiert und faucht, dass er nur aus Respekt für Foltest überhaupt mit Geralt spricht.

Im Gespräch verrät Kimbolt noch, dass er zwar im Regentenrat sitzt, dass dieser aber langsam nicht mehr notwendig ist, da Temerien nur von einem gekrönten Haupt regiert werden kann. Enttäuscht verrät er, dass Temerien in Provinzen aufgeteilt werden soll und bezeichnet dies niedergeschlagen als jämmerliches Ende für das Land. Schließlich wirft Geralt Kimbolt vor, eine Kursänderung für den Konvoi von Anais und Bussy befohlen zu haben, doch Kimbolt weis die Vorwürfe von sich. Als Geralt ihn mit dem Brief konfrontiert, der diese Befehle beinhaltet und Kimbolts Unterschrift und Siegel trägt, behauptet Kimbolt, dass der Brief eine Fälschung ist und untersucht werden sollte. Er behauptet, dass es objektive Methoden gibt, eine solche Untersuchung vorzunehmen, und verspricht Geralt eine Bezahlung, falls er die Untersuchung vornimmt.

Nachdem Geralt den Brief als Fälschung identifiziert hat und zu Kimbolt zurückkehrt, bezahlt dieser ihn wie versprochen, hat aber noch einen weiteren Auftrag für ihn. Er verrät Geralt, dass er möchte, dass Geralt die Botschaften von Graf Maravel abfängt, da er glaubt, dass dieser mit Nilfgaard paktiert und Kontakte zum nilfgaardischen Gesandten Fitz-Oesterlen unterhält. Er nennt Geralt den Namen einer seiner Handlanger, der Geralt mehr verraten wird. Geralt zieht daraufhin los.

Schicksal

Es ist möglich, Kimbolts Auftrag zu erfüllen und dabei herauszufinden, dass Maravel für den Umweg des Konvois, die Entführung von Anais und den Tod von Bussy verantwortlich ist. Darüberhinaus kann man aber auch die Söldner, die Kimbolt für seinen eigenen Hinterhalt angeheuert hatte, vor Kimbolts Jäger retten, woraufhin diese sich bereiterklären, vor Natalis gegen Kimbolt auszusagen.

Wenn Geralt vor Natalis nun Kimbolt beschuldigt, verbündet Natalis sich mit Graf Maravel um Kimbolt zu verhaften und zur Rechenschaft zu ziehen. Wenn Geralt stattdessen Maravel anschwärzt, bittet Natalis Kimbolt um Hilfe, um Maravel gefangen nehmen zu können. Nachdem Maravel verhaftet wurde, kann Geralt sich seinen Lohn bei Kimbolt abholen. Sollte Geralt beide Männer für ihren Verrat anzeigen, erkennt Natalis, dass er nicht genug Einfluss und Macht hat, beide Männer zu verhaften. Stattdessen zwingt er Kimbolt mit den Beweisen für seinen Verrat, ihn bedingungslos zu unterstützen, was Kimbolt widerwillig tut. Gemeinsam überwältigen sie daraufhin Maravel und seine Truppen.

Galerie

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