Biographie

Vergangenheit

Kindheit und Ausbildung

Reiner wurde in der Nation Marley geboren. Während sein Vater ein geborener Marley war, war seine Mutter Karina eine Eldia und damit Teil einer verfolgten Minderheit. Reiner wuchs ohne Vater bei seiner Mutter in dem Eldia-Ghetto der Stadt Rebellio auf. Wie alle Eldia wurde Reiner in seiner Jugend den Lehren Marleys ausgesetzt, laut denen die Eldia ausschließlich abscheuliche Teufel seien, die alle anderen Rassen und Nationen durch die Kraft der Titanen für Jahrtausende unterdrückt und misshandelt hatten. Reiner wurde – insbesondere durch seine Mutter, die eine glühende Verfechterin von Marleys Idealen war – bereits als Kind auf völlige Loyalität gegenüber Marley indoktriniert und verehrte die Nation zutiefst.

Reiner wird von kleinauf indoktriniert

Ensprechend entwickelte Reiner – wie die meisten Eldia auf dem Kontinent – einen Hass auf die Eldia, die auf der Insel Paradis in Freiheit lebten. Paradis war einst ein Rückzugsort des Königs von Eldias, der während des Großen Titanenkriegs mit seinen Gefolgsleuten dorthin floh. Aus Millionen von kolossalen Titanen schuf er drei riesige Mauern und schwor, die Titanen zu entfesseln falls es jemand wagen sollte, seine Ruhe zu stören. Entsprechend wuchsen die Eldia auf Paradis innerhalb der Mauern ohne Angst vor Marley oder Unterdrückung auf. Der König nahm den Bewohnern jedoch sämtliche Erinnerungen, wodurch diese glaubten dass sie die letzten Menschen auf dem gesamten Planeten seien und dass der Rest der Welt mit Titanen überrannt sei.

Da nur Eldia genetisch dazu fähig sind, Titanen zu werden, fürchtete Marley die mögliche Rache, die der sogenannte Urtitan bringen könnte. Da Marley – welche über mehrere der neun Titanen verfügen, welche loyalen Eldia anvertraut wurden – aber die Bodenschätze auf der Insel Paradis in ihren Besitz bringen will und den Urtitanen rauben wollte, um die unangefochtenen Herrscher des Kontinents zu werden, wurde das sogenannte Krieger-Programm ins Leben gerufen. Dieses bestand daraus, eldische Kinder aus den Internierungslagern zu rekrutieren, sie von klein auf vom Militär ausbilden und indoktrinieren zu lassen um den vielversprechendsten Kandidaten schließlich einen von Marleys Titanen anzuvertrauen. Um Freiwillige für dieses Training zu finden wurde die Familie eines jeden Kindes, das zu einem "Krieger" und somit einem Titanenwandler wurde, zu Ehrenmitgliedern des Volkes der Marley ernannt und genoss fortan erhebliche Privilegien gegenüber den anderen Eldia.

Reiner als Kadett im Militär

Sowohl aus Gier auf diese Privilegien als auch aus dem Glauben, dass dies eine große Ehre sei, gab Karina Reiner in das Krieger-Programm. Reiner war stolz darauf Marley dienen zu können und versprach sich außerdem, dass seine Mutter endlich mit seinem Vater zusammenkommen könnte und sie somit endlich eine Familie sein würden. Während des Trainings stellte Reiner sich jedoch als nicht besonders begabt heraus. Er war weder der stärkste, noch der cleverste Rekrut, seine bedingungslose Loyalität zu Marley und seine fast schon krankhafte Besessenheit und Ausdauer machten seine Schwächen in den Augen Marleys jedoch wett.

Eines Tages erfuhren Reiner und die anderen Kandidaten von einem älteren Kadetten des Kriegerprogramms, Zeke Jäger, dass in Zukunft eine Mission beginnen würde, in der sechs aus ihrer Mitte auserwählten Titanenwandler, nach Paradis reisen sollten um dort den Urtitanen für Marley zurückzuerobern. Reiner trainierte eifrig weiter, sein Kamerad Porco Galliard machte sich jedoch über dessen Schwäche lustig. Porco, der einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den gepanzerten Titanen war, machte keinen Hehl daraus, dass es äußerst unwahrscheinlich war, dass Reiner für einen der Titanen auserwählt werden würde. Berthold Fubar hingegen, ein weiterer Kadett, munterte Reiner auf und behauptete, dass nicht Porco derjenige wäre, der die neuen Titanenwandler wählen würde.

Reiner wird für den gepanzerten Titanen auserwählt

Er behauptete außerdem, dass dem Militär Reiners Loyalität sicherlich aufgefallen war. Reiner kämpfte daher entschlossen weiter, da er ein Held für die Marley sein wollte. Selbst die Tatsache, dass Titanenwandler nach ihrer Transformation nur noch dreizehn Jahre zu leben haben, schreckte ihn nicht ab da dreizehn Jahre seiner Aussage nach genug Zeit wären, um ein Held zu werden. Tatsächlich wurde Reiner später zur Überraschung aller gewählt, das Erbe des gepanzerten Titanen anzutreten. Insgeheim hatte jedoch Marcel Galliard, der ältere Bruder Porcos und ebenfalls Kandidat für Titanenwandler, die Entscheidung des Militärs beeinflusst da er seinen Bruder von dem Schicksal eines Titanenwandlers und der damit verkürzten Lebensspanne bewahren wollte.

Porco war außer sich als er erfuhr dass Reiner ihm vorgezogen wurde, woraufhin es zu einer erhitzten Konfrontation kam. Es war allerdings zu spät und schließlich wurden Reiner und den anderen erwählten Kriegern – Berthold Fubar, Annie Leonhardt, Marcel Galiard, Zeke Jäger und Pieck Finger – das Serum gespritzt, welches sie in wilde Titanen verwandelte. In dieser Form wurden ihnen ihre jeweiligen Vorgänger vorgesetzt, die sie fraßen. Durch den Konsum der Rückenmarksflüssigkeit ihrer Vorgänger erbten sie deren Titanenkräfte und Reiner wurde zum Träger des gepanzerten Titanen. Um die Stärke ihrer neuen Generation von Krieger zu testen, sandte Marley sie in den Krieg gegen eine kleinere feindliche Nation, die sie vollständig auslöschten. Die Militärbeobachter Marleys die diesen Kampf bezeugten, erkannten dass die neue Generation der Titanenwandler aufgrund ihres harten Trainings seit ihrer Kindheit weitaus stärker war als die vorherige Generation. Letztendlich begann Marley die Mission der Rückeroberung des Urtitanen.

Reiner wird von seinem Vater abgewiesen

Vier der neuen Titanenwandler – Reiner, Annie, Berthold und Marcel – sollten von der Flotte Marleys nach Paradis gebracht werden, während Zeke und Pieck zurückblieben um Marley im Falle eines feindlichen Angriffs zu beschützen. Während die jungen Krieger zum Hafen kutschiert wurden, erkannte Reiner in der Menge der jubelnden Zivilisten einen traurig ausschauenden Mann den er als seinen Vater erkannte. Reiner folgte dem Mann bis nach Hause wo er sich ihm als dessen Sohn vorstellte. Reiner sprach begeistert davon dass er jetzt ein Ehrenbürger Marleys sei und dass sein Vater endlich mit seiner Mutter zusammenleben könnte. Reiners Vater unterbrach den Jungen jedoch entgeistert und fragte lautstark ob Reiners Mutter ihn aus Rache vorbeigeschickt hätte.

Zu Reiners Schock rief sein Vater hysterisch dass seine Familie erledigt wäre, falls die Wahrheit über seine Beziehung mit Karina herauskäme und dass sie niemals zusammenleben würden. Reiner verließ das Haus seines Vaters und kehrte zum Hafen zurück, wo seine Mutter ihn – begeistert über die Ehre die er seiner Familie und Marley bereiten würde – verabschiedete. Während der Fahrt nach Paradis musste Reiner sich eingestehen, dass der Traum einer intakten Familie für ihn niemals in Erfüllung gehen würde. Er fokussierte sich daher vollständig auf das Ziel, die Mission zu erfüllen und als Held heimzukehren. Per Schiff wurden Reiner, Berthold, Annie und Marcel nach Paradis gebracht und von Kommandantl Magath, dem Leiter des Krieger-Programms, verabschiedet. Magath schärfte ihnen noch einmal das Ziel der Mission ein, bevor er sie mit Pferden und Richtungsangaben ausstattete und auf den Weg in Richtung Mauern schickte.

Angriff auf die Mauern

Ankunft auf Paradis

Reiner und Berthold müssen Marcels Tod mitansehen

Sie ritten nachts, da Titanen nur Tags aktiv sind, konnten die Mauern aber binnen einer Nacht nicht erreichen. Als die Dämmerung einsetzte, schlugen sie daher ein Lager an einem Waldrand auf. Dort erfuhr Reiner zu seiner Überraschung, dass die anderen drei zögerten, die Mauern anzugreifen und die Menschen darin zu töten. Reiner begann eine flammende Rede darüber zu halten, dass sie zur Ehre Marleys handelten und die Teufel auf Paradis auslöschen müssten. Während Reiner sprach offenbarte Marcel ihm jedoch plötzlich, dass Reiner nie Teil des Plans war und dass er nur zum gepanzerten Titanen erwählt wurde, weil Marcel seinen eigenen Bruder schützen wollte.

Marcel entschuldigte sich bei Reiner, Reiner verstand jedoch nicht warum Marcel sich entschuldigte da er es im Gegensatz zu den anderen als Ehre ansah, Marley zu dienen. Während er dies lautstark offenbarte brach jedoch neben ihnen urplötzlich ein verborgener Titan aus dem Erdreich. Der Titan stürzte sich auf den geschockten Reiner, der im letzten Moment von Marcel aus dem Weg gestoßen wurde. Der angreifende Titan erwischte Marcel, den er vor den Augen der geschockten Krieger verschlang. Instinktiv ergriff Reiner die Flucht und rannte davon, wobei er sogar Berthold und Annie hinter sich ließ. Erst als er anhielt um wieder zu Atem zu kommen, erkannte er die Ausmaße dessen, was geschehen war. Panisch und voller Schuldgefühle fiel Reiner zu Boden und fürchtete, dass auch Berthold und Annie aufgrund seiner Unachtsamkeit ums Leben gekommen waren. Während Reiner verzweifelt überlegte, was er nun tun sollte, wurde er plötzlich von einem starken Tritt erwischt.

Reiner plädiert dafür, die Mission fortzusetzen

Als er sich erschrocken aufraffte, erkannte er die erschöpften Annie und Berthold hinter sich, wobei Annie sarkastisch anmerkte dass dies das erste Mal war, dass Reiner sie in einem Rennen geschlagen hatte. Sie kritisierte auch, dass Reiner geflohen war, da sie nun nicht in der Lage waren, den Kiefertitanen, den Marcel trug, zurückzuerlangen. Reiner versuchte seine Flucht zu rechtfertigen indem er verriet, dass sie nicht mit einem Titanen-Angriff hätten rechnen können. Berthold erwiderte jedoch, dass sich nicht alle Titanen normal verhalten. Annie beschloss daraufhin, dass sie umdrehen sollten um den neuen Titanenwandler zu finden und dann nach Marley zurückzukehren, da der Plan gescheitert war, bevor er überhaupt begonnen hatte.

Berthold schloss sich ihr wortlos an und Reiner erkannte, dass die Mission kurz vor dem Scheitern stand. Während seine Kameraden davongingen, rief Reiner sie zurück und behauptete, dass sie die Mission fortführen müssten. Annie erwiderte trocken, dass Reiner dies wolle, da er in Marley zur Verantwortung gezogen und für sein Scheitern höchstwahrscheinlich den gepanzerten Titanen – und damit auch sein Leben – verlieren würde. Reiner warf jedoch ein, dass Annie sich nicht sicher sein könne, dass sie keine Konsequenzen davontragen würde. Er behauptete selbstsicher, dass Marley nicht ihn alleine dafür bestrafen würde, da alle drei davongerannt waren, und fragte, ob Annie und Berthold sich sicher wären dass sie einer Bestrafung entgehen könnten. Die beiden erkannten die Wahrheit in Reiners Worten und Reiner behauptete entschlossen, dass sie nicht für den Kiefertitanen umdrehen könnten, da dieser extrem schnell sei und sie ohne Probleme im Titanen-Territorium zurücklassen könnte.

Reiner wird von Annie schwer verprügelt

Laut Reiner würde es ihnen auch nichts bringen, mit dem Kiefertitanen nach Marley zurückkehren wenn sie ansonsten keine Resultate vorzuweisen hätten, so dass es ihre einzige Option wäre, entschlossen voranzuschreiten. Annie antwortete, dass sie Marcel nicht verloren hätten, wenn Reiner vorher nur ein Hundertstel dieser Entschlossenheit gezeigt hätte. Sie fragte ihn ob er ihr und Berthold drohen wolle um sich selbst zu schützen und begann wütend, dem am Boden liegenden Reiner brutal ins Gesicht zu treten. Während sie weiterhin auf Reiner eintrat, rief sie dass sie um jeden Preis lebendig nach Marley zurückkehren müsse und Reiner daher die Schuld für das Scheitern der Mission auf sich nehmen solle.

Während sie sich von Reiner abwandte, erhob dieser sich jedoch plötzlich mit leerem Blick und stürzte sich von hinten auf Annie. Während er sie zu Boden drückte, zischte Reiner ausdruckslos dass Reiner von nun an tot sei und dass er für die Gruppe Marcel sein würde, wenn sie einen Marcel bräuchten. Der Tod Marcels löste eine starke Veränderung in Reiner aus und begann eine Persönlichkeitsveränderung, die später zu einer gespaltenen Persönlichkeit werden sollte. Nach Marcels Tod begann Reiner wie versprochen, dessen Verhalten zu imitieren und die Rolle des "großen Bruders" und Beschützers anzunehmen. Die Gruppe beschloss letztlich, ihre Mission fortzuführen. Da sie ihre Pferde bei ihrer Flucht verloren hatten, verwandelte Annie sich in ihre Titanenform und nahm Reiner und Berthold auf ihren Schultern mit.

Reiner – ein Kindersoldat auf feindlichem Boden

So gelang es ihnen sich den Mauern zu nähern, doch nach der langen Reise in Titanenform verlor Annie langsam die Ausdauer. Zudem wurden sie von einer großen Gruppe gewöhnlicher Titanen verfolgt und Reiner und Berthold machten sich Sorgen, dass die Titanen aufholen würden, bevor Annie die Mauern erreichen könnte. Ursprünglich war der Plan, dass Annie und Marcel sich auf dem Weg als "Reittier" abwechseln, doch nun musste Annie die gesamte Last alleine schultern. Bevor Annie völlig zusammenbrach erkannte Berthold jedoch am Horizont die äußere Mauer, Mauer Maria. Mit ihrem Ziel direkt vor Augen verwandelte Reiner sich in den gepanzerten Titanen, setzte Berthold direkt vor dem Tor von Shiganshina ab und nahm – die völlig erschöpfte Annie auf seinen Schultern tragend – Abstand. In dieser Form beobachteten sie wie Berthold sich in seine Titanenform, den kolossalen Titanen, verwandelte.

Angriff auf Shiganshina

Als kolossaler Titan tritt Berthold das Tor der äußeren Mauer des Bezirks Shiganshina ein und ermöglicht es somit den Titanen hinter ihnen, in die Stadt zu stürmen. Reiner beobachtet dies gebannt, doch plötzlich werden er und Annie von den vielen gewöhnlichen Titanen, die sie verfolgt hatten, überrumpelt und attackiert. Während Reiner sich und Annie verteidigt erkennt er, dass ein einzelner Titan auf den nun wehrlosen Berthold zuläuft, der wieder seine Menschenform angenommen hat. Reiner fürchtet das Schlimmste, der Titan läuft aber überraschend einfach an Berthold vorbei und betritt die Stadt durch das von Berthold geschaffene Loch. Reiner nutzt die Chance um sich freizureißen, packt Berthold und klettert mit ihm und Annie Mauer Maria hinauf. Nachdem er die beiden oben abgesetzt hat, klettert er an der Innenseite von Shiganshina wieder hinab. Während in Shiganshina Chaos wütet, betritt Reiner als gepanzerter Titan den Distrikt und macht sich auf den Weg zur inneren Mauer.

Reiner bricht durch das Tor der inneren Mauer

Dort versucht die Militärpolizei verzweifelt, die Stellung zu halten während die Flüchtlinge des Distrikts in die inneren Distrikte evakuiert werden. Die Militärpolizei besitzt zwar Kanonen mit denen sie die kleineren Titanen für kurze Zeit fernhalten können, sie sind jedoch nicht auf den gepanzerten Titanen vorbereitet. In seiner Titanenform tritt Reiner auf der Hauptstraße, die zum Tor der Inneren Mauer führt. Er nimmt Anlauf, prescht auf die Mauer zu und bricht – während die Kanonenkugeln an seinem Panzer abprallen – mit seinem gesamten Körper durch das Tor, welches er dadurch vollkommen zerstört. Somit haben Reiner und Berthold nicht nur Shiganshina für die Titanen freigegeben, sie haben den Titanen auch den Weg in die inneren Bereiche der Mauern geöffnet und somit das gesamte Territorium von Mauer Maria den Titanen ausgeliefert.

Nachdem sie genug Zerstörung angerichtet haben, verwandeln sich Reiner und Berthold zurück in Menschen. Sie tragen die noch ohnmächtige Annie mit sich und erreichen das Innere von Mauer Rose, wo sie sich unter die Flüchtlinge aus Shiganshina und Mauer Maria mischen. Als Annie wieder zu sich kommt haben die drei bereits eine Flüchtlingsunterkunft erreicht. Dort erkennen sie erstmals das Ausmaß des Verlustes von Marcel und ihrer Mission. Zu dritt betrauern sie den Tod ihres Freundes und weinen um Marcel. Reiner verspricht seinen Kameraden, dass er – auch um Marcels Willen – ein wahrer Krieger werden wird. Da in den folgenden Wochen die Nahrung für die vielen Flüchtlinge knapp wird werden alle Flüchtlinge unter 12 Jahren – dem Alter das man erreichen muss um als Rekruten dem Militär beizutreten – beauftragt, Ackerflächen innerhalb von Mauer Rose zu bewirten.

Reiner, Berthold und Annie infiltrieren die Mauern

Auch Annie, Berthold und Reiner müssen mitarbeiten. Bei einer Pause erzählt ein Mann davon, wie in seinem Dorf die Titanen einfielen; das Dorf war nicht vor dem Fall von Mauer Maria gewarnt worden. Reiner, Annie und Berthold hören der Geschichte des Mannes zu. In nächsten Winter erfahren sie, dass der Mann sich erhängt hat. Während die drei Krieger über die nächsten Jahre hinweg in den Feldern arbeiten, bleiben sie aber trotzdem ihrer wahren Mission treu. Im Verlauf der nächsten zwei Jahre erfahren sie, dass die Königsfamilie der Mauern, Familie Fritz, nur Marionetten für die wahre Königsfamilie, die Reiss-Familie, sind. Reiner geht auch davon aus, dass die Adelsfamilien von Paradis keine Kinder von Ymir sind, sondern einer anderen Rasse von Eldia angehören, die nicht durch die Kraft des Urtitanen beeinflusst werden können. Die drei planen, irgendwie Kontakt zur Reiss-Familie aufzubauen da ein Mitglied der Familie der Träger des Urtitanen sein muss. Sie wissen jedoch nicht wie sie es anstellen sollen.

Reiner schlägt daher vor, dass sie Kadetten im Militär werden und Teil der Militärpolizei werden um im Inneren Bezirk weitere Nachforschungen zur Familie Reiss durchführen und der Famile nahe kommen können. Annie ist nicht überzeugt aber Reiner erinnert sie daran, dass der König der Mauern an einen Schwur von Pazifismus gebunden ist und nicht einmal eingegriffen hat, als sie zwei Jahre zuvor die Mauern angegriffen haben. Annie erkennt, dass Reiner plant auch die anderen Mauern einzureißen um den Urtitanen zum Handeln zu zwingen. Reiner erwähnt aber auch, dass König Reiss jederzeit die Titanen in den Mauern aktivieren könnte und diese auf die Welt loslassen könnte, so dass sie vorsichtig sein und sich Zeit lassen müssen. Annie und Berthold stimmen schließlich Reiners Plan zu und alle drei schreiben sich in der 104. Trainingseinheit des Militärs ein. Dieser Einheit sind auch der junge Eren Jäger und seine Freunde Mikasa Ackermann und Armin Arlert beigetreten. Eren verlor beim Fall von Shiganshina seine Mutter und ist nun fest entschlossen, Rache zu nehmen und sämtliche Titanen auszulöschen.

Mitglied des Aufklärungstrupps

Grundausbildung in der 104. Trainingseinheit

Reiner infiltriert das Militär

Während des Trainings stechen Reiner und Berthold schnell heraus, da sie bereits von Kindesbeinen an von Marley trainiert wurden. Auch innerhalb der Kadettentruppe nimmt Reiner die Rolle eines großen Bruders ein. Als Eren nicht in der Lage ist, die 3D-Manöver-Ausrüstung zu meistern, die ein wichtiger Bestandteil für den Beitritt zum Militär ist, schluckt er letztlich seinen Stolz herunter und bittet Reiner und Berthold um Hilfe, die den Ruf haben sehr gut mit dieser Ausrüstung umgehen zu können. Reiner und Berthold wimmeln Eren zuerst ab, erkennen dann aber, dass Eren einer derjenigen ist die aus Shiganshina stammen und somit das unmittelbar unter ihrem Angriff gelitten haben. Sie wundern sich, warum Eren nach allem was er gesehen hat, dem Militär beitreten will. Eren, Armin, Reiner und Berthold kommen ins Gespräch und werden gefragt, wo sie denn eigentlich herstammen. Sie antworten dass sie aus einem Bergdorf südöstlich von Wall Maria stammen und erzählen Eren die Geschichte, die ihnen zuvor der alte Mann erzählt hat kurz bevor er sich aufhängte.

Sie erkennen jedoch, dass sie im Gegensatz zu den anderen Rekruten etwas mit Eren und Armin gemeinsam haben und Berthold beschließt, dass sie Eren helfen sollten. Reiner begleitet ihn und zusammen begeben sie sich außerhalb des Trainingslagers zu dem Trainingsplatz. Auf dem Weg dorthin erklärt Reiner Eren entschlossen, dass er um jeden Preis in seine Heimat zurückkehren wird. Eren erwiedert dass er es sich zum Ziel gesetzt hat, sämtliche Titanen auszulöschen. Reiner führt Berthold, Eren und Armin später in der Nacht auf einen Hügel, wo sie eine Aussicht über einen mondbeschienenen See haben. Reiner sagt dass Eren am nächsten Tag in der Lage sein sollte, das Ausrüstungstraining zu meistern. Während die Kadetten die Aussicht genießen bildet sich eine Freundschaft zwischen Reiner und Eren.

Reiner führt Armin, Berthold und Eren zum See

Während einer Trainingseinheit wird von den Mitgliedern der 104. Trainingseinheit erwartet, dass sie im Winter durch einen verschneiten Wald wandern. Unter anderem schaffen es Reiner und Berthold bis zum Ziel, Ymir, Christa und Daz schaffen es jedoch nicht. Eren und andere Mitglieder der Truppe wollen sofort wieder aufbrechen und nach ihnen suchen damit diese in der Nacht nicht erfrieren. Es wird ihnen jedoch verboten da nicht noch mehr Rekrutenleben riskiert werden sollen. Eren will sich trotzdem aus dem Camp schleichen, er wird allerdings von Reiner und Berthold aufgehalten. Die beiden offenbaren jedoch, dass die Eren nicht stoppen wollen sondern ihm vielmehr bei der Suche helfen wollen. Auch andere Rekruten schließen sich an doch bevor der Trupp aufbrechen kann, tauchen die drei urplötzlich auf.

Zwei Jahre später nähert die Ausbildung der Rekruten sich dem Ende. Während eines Marschs durch das Gebirge mit schwerem Gepäck erkennt Reiner, dass Armin Probleme hat sein Gepäck zu schleppen. Er nimmt Armin seinen Rucksack ab, damit Armin es ins Ziel schafft obwohl Reiner nun die doppelte Menge an Gewicht zu schleppen hat. Der Kommandant beobachtet dies und evaluiert seine Rekruten. Er denkt dass Reiner stark und unnachgiebig ist und von sämtlichen Rekruten respektiert wird. Während der Kommandant nachdenkt, holt Armin zu Reiner auf und holt sich seinen Rucksack zurück, da er seinen Beitrag leisten will. Während ihres Trainings werden die Rekruten auch im Nahkampf ausgebildet – im Kampf Mann gegen Mann. Während dieses Trainings übt Eren mit Reiner. Während Reiner mit einer Messerattrappe versucht, Eren zu attackieren muss Eren seinen Gegner entwaffnen.

Reiner überredet Annie gegen Eren anzutreten

Dies gelingt Eren, der Reiner zu Boden wirft. Er hilft Reiner allerdings sofort wieder auf und die beiden tauschen die Rollen. Eren wundert sich warum sie dies überhaupt lernen müssen, wenn ihre Gegner doch Titanen sind. Reiner erwidert dass der Gegner in verschiedenen Formen existiert und dass man stets vorbereitet sein muss. Er weist Eren daraufhin auf Annie hin, die im Gegensatz zu ihm und Berthold keine Freundschaften geschlossen hat und als Einzelgängerin gilt. Eren, der nicht Bescheid weiß dass Annie eine hervorragende Nahkämpferin ist, wird von Reiner überredet gegen Annie anzutreten.

Ohne viel zu erwarten stürzt Eren sich auf die lustlose Annie, die ihn sofort mit einem schmerzhaften Konterangriff zu Boden wirft. Annie wendet sich ab, Reiner erinnert sie jedoch daran dass sie jetzt an der Reihe ist, Eren anzugreifen. Daher attackiert Annie Eren und wirft ihn ohne große Mühe zu Boden. Annie wirft das Holzmesser dann Reiner zu und fragt ihn ob er nun bereit ist, gegen sie zu kämpfen. Reiner will einen Rückzieher machen, Eren – immer noch am Boden liegend – droht ihm jedoch jetzt bloß nicht den Schwanz einzuklemmen. Obwohl er weiß wie der Kampf ausgehen wird attackiert Reiner Annie und wird – genau wie erwartet – zu Boden geworfen. Als Reiner später einen Streit zwischen Jean Kirschstein und Eren unterbricht, fällt ihm auf dass Annie deprimiert aussieht. Nachts treffen sich die drei außerhalb des Trainingslagers und Annie berichtet, dass sie einem hochrangigen Mitglied der Militärpolizei gefolgt ist, jedoch fast erwischt wurde.

Reiner, Berthold und Annie besprechen ihre nächsten Schritte

Obwohl sie entkommen konnte, konnte der Mann ihr Gesicht sehen, was es für sie schwer macht nach ihrem Abschluss effektiv in der Militärpolizei zu dienen und gleichzeitig herumzuschnüffeln. Annie schlägt vor, dass sie mit ihren Ergebnissen nach Marley zurückkehren aber Reiner behauptet, dass es nicht ausreicht, nach fünf Jahren mit nur diesen mauen Informationen zurückzukehren. Er schlägt vor, stattdessen Mauer Rose zu zerstören. Reiner behauptet dass in naher Zukunft ein geeigneter Moment dafür gegeben ist, da der Aufklärungstrupp bald auf eine neue Expedition außerhalb der Mauern aufbrechen wird. Dadurch die Zerstörung der Mauer komplettes Chaos innerhalb der Mauern herrschen wird, glaubt Reiner dass die drei ganz simpel ihren Tod vortäuschen können – selbst wenn keine Leichen gefunden werden.

Reiner plant, erneut als Flüchtlinge weiterzureisen und somit den innersten Teil der Mauern betreten zu können. Sie könnten dort auch wieder als Soldaten registrieren – sie müssten nicht mal in die Top Ten gelangen sondern könnten auch lokale Polizisten werden. Dies würde es ihnen leicht ermöglichen, den Machenschaften des wahren Königs zu folgen. Annie merkt an, dass Reiners Freunde – die anderen Kadetten der 104. Einheit – bei dem Titanenangriff umkommen könnten, da man sie zur Verteidigung der Mauern einsetzen würde. Reiner erwidert jedoch, dass diese Leute nicht seine Freunde sind sondern eldische Teufel. Er fügt an, dass es jedoch besser, sei, ihr Vertrauen zu gewinnen als sich als Außenseiter abzuseilen. Die drei kehren zurück zum Lager zurück, aber Berthold erwähnt den alten Mann, der ihnen die Geschichte erzählte und sich kurz danach aufhängte. Berthold fragt sich, warum der Mann den Kindern kurz vor seinem Tod noch seine Geschichte erzählt hat und geht davon aus, dass er von ihnen verurteilt werden wollte.

Schlacht um Trost

Reiner tötet einen Titanen

Letztlich beenden die Rekruten ihre Grundausbildung. Reiner schließt das Training als zweitbester der Truppe ab. Während sich die Rekruten beglückwünschen und auf der Mauer des Trost-Distrikts ihren Triumph feiern, attackiert jedoch Berthold als kolossaler Titan erneut die Mauern. Er durchbricht die Mauer Rose bei Trost und ermöglicht somit erneut den Titanen die Invasion. Er schließt danach zu Reiner und Annie auf, die wie alle anderen Rekruten sofort bei der Verteidigung des Distrikts eingesetzt werden. Das Ziel des Trios ist es, sich bei geeigneter Gelegenheit abzuseilen und auch das innere Tor zu zerschlagen. Die Gelegenheit bietet sich jedoch vorerst nicht, da die Titanen dem Militär verheerenden Schaden zufügen und insbesondere die unerfahrenen Rekruten abschlachten können.

Reiner, Berthold und Annie sind Mitglieder eines Trupps, der das Hauptquartier des Aufklärungstrupps vor den Titanen, die um das Gebäude schwärmen, zurückerobern wollen um sich dort auszurüsten. Als im Untergeschoss plötzlich einige Titanen einfallen werden einige Rekruten mit Gewehren in einem Korb hinabgelassen. Sie sollen die Titanen anlocken und ihnen ins Gesicht schießen, damit die restlichen Rekruten sie dann von hinten töten können. Reiner ist einer derjenigen, die von hinten attackieren und er tötet sein Ziel treffsicher mit einem Schlag. Nachdem die Titanen gefallen sind, können die Rekruten ihr Gas auffüllen und sich mit neuen Klingen ausrüsten.

Reiner und seine Kameraden erkennen Eren als den Titanen

Bevor sie weiterziehen und sich auf die Mauern retten können, bietet den Rekruten sich jedoch ein sonderbares Schauspiel. Ein Titan in Trost attackiert die anderen Titanen, so dass Reiner, Berthold und Annie diesen überrascht als Titanenwandler – möglicherweise sogar den Urtitanen – erkennen. Daher verwerfen sie sogleich ihre Pläne und bleiben in Trost, um mehr über diesen mysteriösen Titanen zu erfahren. Als der Titan von mehreren kleineren Titanen umschwärmt wird, überlegen die Rekruten, dem Titanen zu helfen. Bevor es dazu kommen kann, kann der Titan sich jedoch freireißen und seine Angreifer weiter bekämpfen. Erst als alle Titanen bezwungen sind, bricht der Titan zusammen und der zuvor im Kampf verschollene Eren Jäger bricht aus dessen Nacken hervor.

Obwohl Eren sich seine neuentdeckten Titanenkräfte nicht erklären kann, beschließt man, sie als Vorteil zu nutzen um Trost sogleich von den Titanen zurückzuerobern. Durch seine Stärke gelingt es Eren, einen großen Felsblock hochzuheben und damit das Loch in der Mauer zu stopfen. Fast alle Titanen in Trost sind ebenfalls besiegt, so dass Reiner, Berthold und Annie während des Ausklingens der Gefechte auf einem Dach zusammenkommen um eine neue Strategie zu entwickeln. Dabei werden sie jedoch unfreiwillig von Marco, einem ihrer Kameraden, belauscht. Nachdem dies gelungen ist, besprechen Reiner, Berthold und Annie ihr Versagen. Dabei werden sie jedoch von Marco, einem ihrer Mit-Rekruten belauscht. Als Reiner erkennt dass Marco zu viel gehört hat, stürzt er sich auf Marco und ringt ihn zu Boden. Er befiehlt Annie, Marco seine 3D-Manöver-Ausrüstung abzunehmen, was diese nach kurzem Zögern auch tut.

Reiner und Berthold erkennen, dass Marco zu viel gehört hat

Sie lassen Marco ohne Ausrüstung auf dem Dach zurück und beobachten dann traurig von einem anderen Dach aus, wie Marco von einem herannahenden Titanen gefressen wird. Währenddessen springt Reiners Verstand plötzlich zurück in seine "Soldaten"-Mentalität und fragt die anderen geschockt, warum Marco gefressen wird. Sekunden später erkennt er verbittert, dass er selbst dafür verantwortlich ist. Nachdem Trost gesichert ist, kehrt trotz der vielen Todesopfer wieder Alltag ein. Die überlebenden Rekruten müssen sich nun entscheiden, welchem Bereich des Militärs sie beitreten wollen. Da Eren fest entschlossen ist, dem Aufklärungstrupp beizutreten, folgen Reiner und Berthold ihm dorthin um ihn fortan im Auge zu behalten und herauszufinden, ob Eren tatsächlich der Urtitan ist. Annie hingegen schließt sich der Militärpolizei an, um weiterhin nach dem wahren König der Mauern zu suchen.

Expedition im Titanen-Territorium

Schon einen Monat später plant der Aufklärungstrupp eine Expedition in das Titanen-Territorium innerhalb der Mauer Maria. Auch die neuen Rekruten sollen daran teilnehmen. Reiner, Berthold und Annie sehen dies als Gelegenheit, Eren während der Expedition zu überwältigen und zur Küste von Paradis zu verschleppen um ihn dort dem wartenden Militär Marleys auszuhändigen. Da Reiner und Berthold Teil der Mission sein werden, soll Annie den Angriff als weiblicher Titan durchführen, der den Bewohnern von Paradis bisher nicht bekannt ist. Alle drei wissen jedoch nicht, dass die Mission von Kommandant Erwin Smith explizit aufgestellt wurde, um die feindlichen Titanenwandler hervorzulocken und zum Handeln zu zwingen. Daher erhalten alle Teilnehmer der Expedition verschiedene Informationen darüber, wo sich Eren innerhalb der Formation aufhalten wird. Ohne Böses zu wittern leitet Reiner seine Informationen an Annie weiter, der er somit aber falsche Informationen mitteilt.

Reiner und Armin bereiten den Angrif vor

Als die Expedition beginnt, attackiert Annie die Formation daher an der falschen Stelle. Sie löscht sämtliche Truppmitglieder in der rechten Flanke aus, kann Eren jedoch nicht inmitten des Trupps finden. Somit arbeitet sich Annie weiterhin in die Mitte der Formation vor, die aufgrund diverser Titanenangriffe nun weit zerstreut ist. Währenddessen kann Reiner auf offenem Feld auf Armin stoßen, der sein Pferd verloren hat. Auch Jean trifft kurz danach dazu und zu dritt reiten sie weiter. Armin verrät den beiden, dass seine Gruppe von dem weiblichen Titanen überrascht wurde, dieser auch alle getötet hat aber Armin verschont hat, da er eine Kapuze trug. Stattdessen hat der Titan lediglich Armins Kapuze abgestreift und ist dann weitergesprintet.

Armin schließt daraus, dass der weibliche Titan auf der Suche nach jemandem ist – vermutlich Eren. Da sie Eren lebendig benötigt, kann sie niemanden töten solange sie nicht ausschließen kann, dass es Eren ist. Außerdem hat der weibliche Titan Armin verschont, also geht Armin davon aus dass sie wie Eren eine Titanenwandlerin ist. Er erkennt außerdem, dass der weibliche Titan die ganzen anderen, kleinen Titanen herbeigebracht hat. Reiner ist beunruhigt, da Armin mit seiner Analyse komplett ins Schwarze getroffen haben. Zusammen verfolgen die drei den weiblichen Titanen nun zu Pferde. Während sie reiten, schlussfolgert Armin, dass sich Eren an der sichersten Position der Formation aufhalten muss – in der Mitte. Sie beschließen daraufhin, den weiblichen Titanen zu stoppen, bevor er Eren erreichen kann. Armin rät ihnen, ihre Kapuzen aufzusetzen damit der Titan sie nicht einfach töten kann.

Reiner schneidet sich frei

Im vollen Galopp reiten die drei dem weiblichen Titanen hinterher und können letztendlich zu ihr aufschließen. Während sie sich zum Angriff bereit machen, dreht Annie sich jedoch plötzlich um und greift ihrerseits an, wobei sie sofort Armin vom Pferd reißt. Sie überprüft erneut, ob es sich um Eren handelt, tötet Armin aber wieder nicht. Es bleibt somit Jean und Reiner überlassen, Annie zu attackieren. Während Annie Jean bekämpft, reitet Reiner von hinten auf sie zu. Er will die Gelegenheit nutzen um Annie zu warnen und reißt sich daher die Kapuze ab, damit sie ihn erkennen kann. Reiner nutzt den Kampf um sich direkt auf Annie zu stürzen, wird jedoch bevor er irgendetwas ausrichten kann, von Annie mit der Hand aufgefangen.

Für Armin und Jean sieht es so aus, als wäre Reiner von ihr zerquetscht worden. Tatsächlich nutzt Reiner jedoch die Chance, um Erens wahren Aufenthaltsort in Annies Hand zu ritzen. Daraufhin schneidet er Annies Finger durch, und hat sich somit in Armins und Jeans Augen in letztem Moment retten können. Reiner rast auf den Boden zu, packt sich Armin und flüchtet mit diesem vor dem weiblichen Titanen. Gemeinsam entkommen die drei Annie, die nun Reiners Nachricht folgt und sich auf die Jagd nach Eren macht. Zu Fuß flüchten die drei weiter, werden aber plötzlich von Christa Lenz überrascht, die mit zwei zusätzlichen Pferden auftaucht und die drei rettet. Alle sind komplett verdattert und begeistert von Christas Aktion. Sie schließen letztlich zum Haupttrupp auf und kehren mit den Überlebenden ins Innere der Mauer Rose zurück.

Rückkehr der Titanen

Reiner und Sasha langweilen sich

In einer späteren Mission kann der Aufklärungstrupp Annie als den weiblichen Titanen identifizieren und sie nach einem Kampf besiegen. Nachdem herausgefunden wurde, dass Annie eine Titanenwandlerin ist, erkennen die Anführer des Militärs dass der kolossale Titan und der gepanzerte Titan vermutlich zur selben Zeit wie Annie in der Stadt aufgetaucht sind und daher Mitglieder der ehemaligen 104. Trainigseinheit sein müssten. Daher werden, nachdem wieder Ruhe eingekehrt ist, die meisten ehemaligen Mitglieder der Trainingseinheit unter besondere Beobachtung von Mike Zakarius' Team im Territorium von Mauer Rose unter Arrest gestellt. Der Grund dafür wird ihnen nicht genannt.

Reiner und Berthold beginnen aus Langeweile, Schach gegeneinander zu spielen um sich die Zeit zu vertreiben. Reiner hört zufällig, dass Connies Dorf ganz in der Nähe liegt und dieser überlegt, auszubüxen um seine Familie zu besuchen. Reiner, der weiß wie es ist von seiner Familie getrennt zu sein, bietet Connie seine Hilfe an. Er erwähnt außerdem, dass er es merkwürdig findet dass sie hier ohne Waffen und in ziviler Kleidung ausharren müssen, während ihre Vorgesetzten schwer bewaffnet sind. Als Sasha plötzlich behauptet dass sie dumpfe Schritte in der Ferne hören kann, glaubt Reiner dass sie sich einen Scherz erlaubt weil sie sich innerhalb der Mauer Rose befinden und somit unmöglich Titanen in der Nähe sein können. Tatsächlich bestätigt sich Sashas Aussage jedoch – einige Titanen stürmen aus dem Süden heran und die Mauer Rose scheint gefallen zu sein.

Reiner schließt sich Connie an

Das Militär geht davon aus, dass dies bedeuten muss dass irgendwo die Mauer zerstört wurde da es sonst keine Möglichkeit gibt wie die Titanen das Innere der Mauer erreicht haben könnten. Die Wächter der 104. Trainingseinheit gehen nun außerdem davon aus, dass doch keine Titanen unter den Mitgliedern der Einheit sind, da diese die Mauer nicht hätten zerstören können. Des Weiteren wird den Rekruten nun aufgetragen, sich ein Pferd zu schnappen und die umliegenden Siedlungen vor den sich nähernden Titanen zu warnen. Während sie davonreiten, schließt sich Reiner Connies Team an, da er weiß dass Connie nach Süden reiten wird um zu schauen ob in seinem Dorf alles in Ordnung ist. Connie ist überrascht und erinnert Reiner daran, dass es dort von Titanen wimmeln wird.

Reiner erwiedert jedoch, dass er Connie doch sowieso helfen wollte, nach Hause zu gelangen. Reiner überzeugt auch Berthold, mitzukommen – dieser ist aber alles andere als begeistert. Als sie in Connies Dorf ankommen, finden sie das Dorf verlassen vor. Da sich nirgendwo Blut befindet, nehmen sie dies als Zeichen dass die Bevölkerung entkommen konnte. Sie finden jedoch plötzlich einen Titanen in Connies zerstörtem Haus vor und Reiner versucht, den am Boden zerstörten Connie zu trösten. Dies verärgert Berthold, da Reiner seiner Meinung nach zu sehr in seiner Rolle aufgeht und sich mit den Bewohnern von Paradis anzufreunden scheint, die sie eigentlich auslöschen sollten. Die Gruppe will nun weiterreiten, als der Titan in Connies Haus diesen plötzlich zuhause willkommen heißt. Connie ist völlig fassungslos, woraufhin Reiner ihm einredet, dass er sich den sprechenden Titanen nur eingebildet hat. Er ruft, dass Connie sich zusammenreißen muss und dass eine Menge vom Erfolg ihrer Mission abhängt.

Belagerung auf Utgard

Berthold und Reiner erkennen Zeke

Nachdem sie Connies Dorf verlassen, ist es die Aufgabe der Truppe, die Mauer abzureiten um nach dem Loch zu suchen, durch das die Titanen gekommen sind. Sie suchen den ganzen Tag, doch selbst als die Nacht anbricht haben sie noch immer kein Loch gefunden. Des Weiteren stoßen sie auf einen anderen Militärtrupp der die Mauer von der anderen Seite aus abgeritten ist und auch dieser Trupp hat keine Schäden an der Mauer gefunden – die Mauer scheint vollständig intakt zu sein. Da es bereits tiefe Nacht ist, beschließen beide Gruppen die Nacht in der nahegelegenen Ruine von Schloss Utgard zu verbringen. Innerhalb der Festung warten sie die Dämmerung ab.

Nanaba und die erfahreneren Soldaten raten Reiners Gruppe, sich auszuruhen und behaupten großspurig, die Situation schon im Griff zu haben. Obwohl Titanen sich nachts eigentlich nicht bewegen dürften, wird Utgard aber plötzlich von Titanen umschwärmt. Die Militärtruppe wird auf dem Turm eingesperrt und muss mit ansehen, wie die Titanen die Burg umschwärmen. Sie sehen außerdem wie niemand geringeres als Zeke Jägers Tiertitan auf die Mauer zuhält. Als sie den Tiertitanen sehen sind Reiner und Berthold absolut geschockt und zu keiner Reaktion fähig. Ymir, ein weiteres Mitglied der Truppe, bemerkt dieses merkwürdige Verhalten. Als die Titanen beginnen die Festung zu stürmen, beschließen die bewaffneten Mitglieder der Truppe, dass sie keine andere Wahl haben als die Titanen zu attackieren. Sie beauftragen die unbewaffneten Rekruten damit, die Tür der Festung zu verbarrikadieren. Reiner stürmt sofort los um das Tor zu schließen und der Rest der Truppe rennt hinterher.

Reiner versucht, den Titanen auszusperren

Connie fragt sich nervös warum Reiner immer derjenige ist, der sich selbst die schwierigstes und gefährlichsten Aufgaben zumutet. Während sie laufen erwidert Berthold dass das eine schlechte Angewohnheit von Reiner ist. Reiner kommt an der Tür zum Treppenhaus an. Er entfernt das Holz, dass die Tür blockiert und späht hinab, nur um sich Auge in Auge mit einem Titanen wiederzufinden. Reiner schließt sofort wieder die Tür und stemmt sich dagegen, der Titan bricht aber trotzdem mit seiner Hand durch. Geschockt fragt sich Reiner ob er so den Tod finden wird und beginnt, sich an den Tod Marcels zu erinnern. Er kann sich jedoch rechtzeitig zusammenreißen und weicht im letzten Moment der Pranke des Titanen. Während Reiner zu Boden geht, verspricht er sich selbst entschlossen, dass er es nicht sterben wird, bevor er nach Hause zurückgekehrt ist

Im selben Moment taucht Berthold mit einer Lanze auf, die er dem Titanen ins Auge rammt. Reiner springt wieder auf und hilft ihm, den Titanen mit der Lanze zurückzudrängen. Er verspricht Berthold außerdem, dass sie beide in ihre Heimat zurückkehren werden und sie nicht hier in der Festung sterben werden. Ymir und Krista stoßen währenddessen eine Kanone von den Treppen auf den Titanen und während Reiner und Berthold ausweichen, wird der Titan von der Kanone getroffen und unter ihr begraben. Während sich die Rekruten im Inneren der Festung mit den Titanen herumschlagen, werden jedoch außerhalb der Festung die übrigen Mitglieder der Militärpolizei abgeschlachtet und gefressen und nur die unbewaffneten Mitglieder des Trupps bleiben auf Utgard zurück.

Reiner stemmt den Titanen

Als die Gruppe sich schon umdreht und gehen will, betritt plötzlich ein weiterer Titan den Raum. Er stürzt sich auf den ahnungslosen Connie und Reiner, der instinktiv Marcels Verhalten imitiert, stößt Connie zur Seite. Damit rettet er zwar Connies Leben, der Titan beißt sich jedoch in Reiners Arm fest. Reiner schreit nicht einmal vor Schmerzen auf. Er erkennt dass der Titan nicht loslassen wird und ist bereit, sein Leben zu opfern um seine Freunde zu retten. Er hievt sich den Titanen kurzerhand auf den Rücken und torkelt auf ein nahes Fenster zu. Er ist bereit mit dem Titanen aus dem Fenster zu springen, Connie hält ihn jedoch auf. Er nutzt ein Messer um den Kiefer des Titanen aufzuschneiden, so dass Reiner seinen Arm befreien kann. Während der Titan sich aufrappelt, verpasst Ymir ihm einen Tritt, der ihn aus dem Fenster schleudert.

Nachdem die Tür verstärkt ist beginnen die Rekruten, Reiners Wunden zu verbinden. Da die Bisswunde stark blutet, reißt Christa kurzerhand ein Stück Stoff ihres Rocks ab um die Wunde zu verbinden, eine Tat die Reiner schwer beeindruckt. Während Reiner verarztet wird fragt Connie Berthold ob Reiner immer schon so draufgängerisch und selbstlos gewesen ist und sich für andere geopfert hat. Berthold erwidert missmutig dass das nicht immer so war und dass Reiner früher ein Krieger war. Dies scheint Reiner zu verwundern, doch Berthold geht nicht weiter darauf ein. Während sie warten erscheint plötzlich eine neue Welle von Titanen um die Festung herum und alles scheint verloren. Die Überlebenden versammeln sich auf dem Dach des Turms, finden sich jedoch unbewaffnet und von allen Seiten umzingelt.

Berthold und Reiner erkennen Ymir als die Mörderin Marcels

Als die Situation schon hoffnungslos scheint springt plötzlich Ymir vom Turm, schlitzt sich während des Falls die Hand auf und verwandelt sich in der Luft in den Kiefertitanen. Alle Anwesenden sind völlig geschockt, als Ymir in der Titanenmeute landet und diese attackiert. Reiner und Berthold erkennen den Kiefertitanen sofort und erkennen daher auch, dass Ymir der Titan gewesen sein muss, der Marcel gefressen hat. Sie können jedoch in ihrer gegenwärtigen Situation nichts unternehmen. Ymir besiegt am Boden einige Titanen, erkennt aber, dass sie gegen alle Titanen keine Chance hat. Daher klettert sie den Turm wieder empor und landet vor ihren fassungslosen Kameraden.

In ihrer Titanenform ruft Ymir ihren Kameraden zu, dass sie sich an ihren Haaren festhalten sollen, wenn sie leben wollen. Unmittelbar bevor der Turm einstürzt, springen alle auf den Titanen auf, so dass Ymir den zerfallenden Turm herabspringen und sie sicher am Boden absetzen kann. Obwohl die meisten Titanen unter den Trümmern begraben werden, befreien sie sich schnell. Bevor die Titanen wieder angreifen können, werden sie jedoch von einem plötzlich auftauchenden Trupp des Aufklärungstrupps angegriffen. Unter den auftauchenden Aufklärungstrupp-Mitgliedern sind auch Eren, sowie Mikasa und Levi Ackermann. Nachdem alle Titanen vernichtet sind, machen sich die Überlebenden auf den Rückweg zurück zur Mauer. Berthold und Reiner ahnen nicht, dass der Aufklärungstrupp in der Zwischenzeit ihre Identitäten herausgefunden hat und sie in eine Falle lockt.

Verrat und Entführung von Eren

Kampf auf der Mauer

Reiner offenbart seine wahre Seite

Nachdem die Gruppe die Mauer Rose erreicht und erklommen haben, beschließt Reiner, dass er sein Leben nicht immer und immer wieder riskieren kann. Er entscheidet, dass es an der Zeit ist, nach Marley zurückzukehren und dort Eren abzuliefern; wenn er schon nicht der Urtitan ist, ist er zumindest ein Titanenwandler, über den Marley zuvor nicht verfügte. Auch Ymir soll zurück nach Marley gebracht werden, damit Marley sich den Kiefertitanen wieder aneignen kann. Reiner teilt Berthold seinen Plan mit und als die Gruppe von der Mauer aus in Richtung Trost aufbrechen will, halten die beiden Eren zurück und bitten um ein Gespräch. Zur Überraschung von sowohl Berthold als auch Eren offenbart Reiner Eren geradeheraus ihre Identitäten als kolossaler und gepanzerter Titan.

Ohne auf Bertholds Entsetzen zu achten, berichtet Reiner, dass sie ursprünglich entsandt worden waren, um die Bewohner der Mauern – die er vorsorglich als Menschheit bezeichnet, da Eren nichts von der Menschheit außerhalb von Paradis weiß – auszulöschen. Er erklärt, dass dies aber nicht länger notwendig ist, falls Eren sich entscheidet, ihn und Berthold zu begleiten. Eren wurde zwar bereits von Hanji Zoe informiert, dass man Reiner und Berthold als feindliche Titanenwandler enttarnt hat – bei der Registrierung in der Grundausbildung hatten die beiden als Herkunft das selbe Dorf angegeben, wie Annie. Eren ist dennoch überwältigt von dieser Offenbarung. Dennoch versucht er, sich zu beherrschen, damit Reiner weiterspricht.

Mikasa attackiert Reiner

Da eine Falle für Reiner und Berthold bereitsteht, tut Eren so, als würde er Reiners Aussage für einen schlechten Witz halten und will mit ihnen zum Rest des Trupps aufschließen. Erleichtert nimmt Berthold den Vorwand als Gelegenheit an, zu behaupten dass Reiner übermüdet sei und nicht weiß, was er da redet. Reiner hingegen erkennt erst jetzt, dass er mit seiner Offenbarung zu weit gegangen ist und dass er diese Worte – selbst wenn er sie als Witz abtut – nicht mehr zurücknehmen kann. Er verfällt in eine seltsame Stimmung und zischt aufgebracht, dass er einfach zu viel Zeit innerhalb der Mauern verbracht hat. Er wägt seine Krieger- und Soldaten-Persönlichkeiten gegeneinander auf und ruft fahrig, dass er drei Jahre umgeben von Idioten gelebt hat.

Er versucht, seine kontrastierenden Ansichten irgendwie miteinander zu verbinden, was ihm aber nicht gelingt. Aufgebracht ruft er, dass er nicht länger weiß, was richtig und was falsch ist und dass sie damals nur Kinder waren, die nicht wussten, was auf sie zukommt. Er ruft, dass sie nicht hätten ahnen können, dass es Menschen wie seine Kameraden innerhalb der Mauern gibt, die ihnen in Marley als Dämonen beschrieben wurden. Im Zwiespalt mit seiner Mission überwiegt aber schließlich Reiners Drang, nach Hause zurückzukehren. Daher ruft er entschlossen, dass er zwar nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist, dass er aber keine andere Wahl hat, als Krieger seinen Pfad bis zum Ende zu gehen. Mit diesen Worten nutzt er seine Titanenkräfte, um die Bisswunde aus Utgard zu heilen und prescht auf Eren los, um ihn zu überwältigen. Bevor er dies tun kann, ist Mikasa aber bereits zur Stelle.

Reiner packt Eren

Sie wirbelt mit gezückten Klingen hinter Eren hervor und attackiert Reiner ohne zu zögern. Der Angriff überrascht Reiner, so dass Mikasa ihm mit einem Hieb den Arm abschlagen und ihm die andere Klinge in den Hals rammen kann. Ohne innezuhalten stürzt sie sich auf Berthold und schlitzt ihm die Kehle auf. Bevor sie den sich am Boden windenden Berthold vollends töten kann, hat Reiner sich aber aufgerappelt und kracht in Mikasa, die er so von der Mauer stößt. Mikasa kann sich mit ihrer 3D-Manöver-Ausrüstung am Mauergestein festhaken, doch Reiner und Berthold nutzen ihre Abwesenheit und die durch sie geschlagenen Wunden, um sich in ihre Titanenformen zu transformieren. Zum Schrecken aller Anwesenden auf der Mauer manifestieren sich der kolossale und der gepanzerte Titan direkt vor ihnen.

Kampf jenseits der Mauer

Direkt nach seiner Transformation packt Reiner Eren und springt mit ihm von der Mauer. Berthold stößt derweil heißen Dampf aus, der die Soldaten fern hält, und packt die noch immer schwer verwundete Ymir. Während Reiner die Mauer herabrast, bremst er mit seinen Füßen, die er während des Sturzes in die Mauer rammt, bremst er seinen Fall. Noch bevor er den Boden erreichen kann, hat Eren sich aber wieder gefasst. Obwohl die Offenbarung von Reiners wahrer Identität – insbesondere in Hinsicht ihrer gemeinsamen Vergangenheit – Eren merklich aus der Bahn geworfen hat, überwiegt dann doch der Hass auf die beiden Titanen, die der Menschheit so viel Schaden zugefügt haben. Entsprechend verwandelt sich Eren noch in der Luft in seine Titanenform, bricht dadurch aus Reiners Griff frei und verpasst ihm im Fall einen harten Schlag.

Eren attackiert Reiner

Die beiden Titanen schlagen jenseits der Mauer auf, kommen aber beide direkt wieder auf die Beine. Entschlossen, Eren zu fassen und nach Marley zu bringen, stapft Reiner auf Eren zu. Dieser wird in der Zwischenzeit von seinem Hass überwältigt. Ohne nachzudenken stürzt er sich auf Reiner, der ihn daraufhin mit einem harten Schlag von den Füßen katapultiert. Dennoch rappelt Eren sich – angefeuert von seinem Hass auf den Verräter Reiner, der ihm ein älterer Bruder und persönlicher Held war – wieder auf. Er befindet, dass es in der gesamten Geschichte der Menschheit keine einzige Person gegeben hat, die so unglaublich böse und grausam war wie Reiner und Berthold.

Mit dem Ziel, die beiden vom Antlitz der Erde zu tilgen, greift Eren erneut an. Allerdings kann er Reiner aufgrund der harten Panzerung seines Titanen mit seinen Schlägen nichts anhaben. Auch Mikasa, die sich zur Erde herabgeschwungen hat und versucht, Reiner mit ihren Klingen zu verletzen, kann die Panzerung nicht durchdringen. Sie hat daher keine andere Wahl, als Erens Duell mit Reiner aus der Ferne zu beobachten. Plötzlich ruft Armin Eren von der Mauer aus zu, dass er sich zurückziehen soll da er einen Kampf nicht gewinnen kann. Eren ist nicht bereit, zu fliehen, erkennt aber dass er nachdenken muss, anstatt blind anzugreifen. Als er sich mit einem zornentbrannten Schrei aufrichtet, deutet nichts darauf hin, dass Erens Taktik sich geändert hat.

Reiner schlägt zurück

Als Reiner ihm daraufhin einen weiteren Schlag verpassen will, duckt Eren sich aber unter diesem Angriff hinweg. Anstatt Reiner frontal anzugreifen, stürzt Eren sich mit seinem ganzen Körper auf Reiner und wirft ihn mit einer Kampftechnik, die ihm Annie in der Grundausbildung beibrachte, zu Boden. Eren verliert keine Zeit und nimmt den überraschten Reiner sogleich in einen Würgegriff. Indem er mit seinen Beinen Druck ausübt, gelingt es Eren, Reiners Panzerung an einigen Stellen anzubrechen. Er kann die Panzerung in Reiners Gesicht beschädigen und ihm sogar seinen ganzen Arm ausreißen. Armin, der währenddessen bei Mikasa angekommen ist, ruft Eren erneut zu dass Eren zurück zur Mauer flüchten soll da es Reiners und Bertholds Ziel ist, Eren zu entführen.

Eren hört tatsächlich auf Armin und zusammen ziehen sie sich zur Mauer zurück. Reiner wird dadurch gezwungen, ebenfalls zur Mauer zurückzukehren. Um einem weiteren Angriff Erens zu entgehen, prescht Reiner mit unerwarteter Geschwindigkeit auf Eren zu und rammt ihn in die Mauer. Eren bleibt allerdings besonnen, kann sich wieder auf die Beine kämpfen und erwartet Reiners nächsten Angriff. Als er erkennt, dass Reiner auf ihn zustürmen wird um ihn zu Boden zu werfen, nimmt Eren dies in Kauf. Stattdessen verwendet er Reiners Schwung gegen ihn, um ihn mit sich zu Boden zu reißen und ihn dort in einem Klammergriff festzupinnen. Er übt dabei Druck auf Reiners Nacken aus und kann dadurch nach und nach die Panzerung dort brechen. Entschlossen zerrt Eren weiter, um Reiner den Kopf abzureißen und ihn aus seinem Titanen zu holen.

Reiners Gesicht bricht

Währenddessen stürzt sich Mikasa erneut auf Reiner, aber anstatt den Nacken anzugreifen, attackiert sie die rüstungsfreien Gelenke seines Titanenkörpers. Es gelingt ihr, die Sehnen an Reiners Bein durchzutrennen und dieses somit nutzlos zu machen. Auch Reiner erkennt verzweifelt, dass die Lage für ihn immer misslicher wird. In einer letzten verzweifelten Idee versucht Reiner, sich und Eren mit Händen und Füßen durch den Boden voranzuschieben während Eren immer noch versucht, seinen Kopf abzureißen. Reiner schiebt sich und Eren weiter, bis sie direkt unter derm Ort liegen, an dem Berthold in seinem Titanen auf der Mauer hängt. Dort angekommen stößt Reiner entkräftet einen lauten Schrei aus.

Obwohl der Aufklärungstrupps glaubt, dass Reiner Titanen zur Verstärkung ruft, signalisiert er in Wirklichkeit Berthold. Auf Reiners Zeichen stürzt Berthold seinen massiven Körper von der Mauer direkt auf Reiner und Eren hinab. Der Aufprall sorgt für eine gewaltige Explosion, die sämtliche Soldaten in der Nähe – inklusive Armin, Mikasa und Hanji, verbrüht, schwer verletzt und ihnen das Bewusstsein raubt – Währenddessen nutzt Reiner, der die Explosion dank seiner Panzerung gut weggesteckt hat, die Gelegenheit um seine Zähne in Erens Nacken zu schlagen und seinen menschlichen Körper aus seinem Titanenkörper zu beißen. Berthold verlässt seinen Titanenkörper und begibt sich mit seiner Gefangenen, Ymir, auf Reiners Rücken. Reiner sprintet sofort davon und entfernt sich von der Mauer. Die Soldaten, die die Situation überstanden haben, können ihnen nur hilflos hinterherschauen.

Reiner beißt Eren frei

Sie schaffen es bis zu dem Baumriesenwald, indem die Soldaten einst den weiblichen Titanen gefangen hatten. Am Rande des Waldes verlässt Reiner seinen Titanen. Er und Berthold hieven Ymir und Eren, denen sie ihre Extremitäten abgetrennt haben, auf die Äste hoch oben auf den gigantischen Bäumen, wo sie bis zur Nacht abwarten wollen um sich zu erholen und in voller Stärke weiterziehen zu können. Sie können sich die Rast erlauben, da die Soldaten sie nicht so schnell verfolgen können; sie müssen erst Pferde auf die andere Seite der Mauer schaffen, was mehrere Stunden in Anspruch nehmen wird. Somit sind Reiner und Berthold in ihrem ursprünglichen Ziel, den Urtitanen zu finden und zurück nach Hause zurückzukehren, wenigstens nicht ganz gescheitert. Obwohl sie den Urtitanen nicht ausfindig machen konnten und zwei Titanen – Annie und Marcel – verloren haben, haben sie als Ausgleich wenigstens den Kiefertitanen sowie Eren.

Warterei im Wald

Als Eren wieder zu sich kommt, findet er sich zusammen mit Ymir auf einem der Äste der Riesenbäume wieder. Beiden fehlen ihre Arme, die Reiner und Berthold abgehackt haben damit die beiden sich nicht beißen und in einen Titanen verwandeln können. Außerdem müssen sie so ihre Kräfte auf Regeneration beschränken. Auf einem nahegelegenen Ast befinden sich Berthold und Reiner. Während Reiner aufmerksam Eren und Ymir beobachtet sitzt Berthold in Gedanken versunken an den Aste gelehnt, merklich unzufrieden mit der Situation. Als Eren und Ymir erwachen und geschockt sind, dass sie ihre Arme und Beine verloren haben, erwähnt Reiner dass zumindest Eren das ihm zu verdanken hat. Als Reiner in der Eile in Erens Nacken gebissen hat um ihn freizuschneiden, hat er kurzerhand Erens Arme abgebissen. Eren versucht sich zu beißen um sich zu verwandeln, ist jedoch noch nicht stark genug. Ymir warnt ihn außerdem, dass er sich in Titanen-Territorium befindet und bei seiner aktuellen Schwäche vermutlich getötet werden würde, selbst wenn er Reiner und Berthold entkommen kann.

Reiner und Berthold erwarten Erens Erwachen

Reiner bestätigt Ymirs Aussagen und verrät außerdem, dass sie sich sowieso nicht verwandeln können, da ihr Körper gerade mit Heilung beschäftigt ist. Ymir verrät ihre Frustration, da Reiner und Berthold scheinbar über die Titanenkörper viel besser bescheid wissen als sie und Eren. Sie verlangt dass Reiner jetzt da Eren wach ist, verrät was sie mit ihnen vorhaben. Reiner erklärt dass er und Berthold Eren und Ymir in ihr Heimatdorf bringen werden. Sie wollen auf den Einbruch der Dunkelheit warten, welche die normalen Titanen im Wald unter ihnen ausschalten wird, um weiterzuflüchten.

Während sie warten fragt Ymir nach Wasser, Reiner erklärt jedoch freundlich dass er nicht viel beitragen kann, sie sind alle auf den Bäumen gefangen. Plötzlich verändert sich Reiners Verhalten jedoch merklich. Er sagt, dass sie alle kein Wasser oder Essen mehr hatten, seit die Titanen sie alle vier auf die Bäume gejagt haben. Er sagt dass er hofft dass die Mauer nicht zerstört ist und freut sich auf die Beförderungen, die die vier erhalten werden. Ymir und Eren sind völlig ungläubig und verstehen nicht, wovon Reiner redet. Lediglich Berthold, der Reiners mentale Schwankungen zwischen Soldat und Krieger kennt, weiß Bescheid. Ymir fragt Reiner ob er seinen Kopf angeschlagen hat, Reiner versteht sie jedoch falsch. Er sagt dass er ja nicht unbedingt vorhat, ins Büro des Militärs zu stürmen und einen Rang zu fordern. Er fragt Ymir dann, wo sie die Kanone auf Utgard gefunden hat, die den Titanen, der in angegriffen hat, zerschmettert hat. Er sagt, dass er ihr etwas schuldet weil sie sein Leben gerettet hat, und fügt hinzu dass es nett von Krista war, seine Wunden zu versorgen.

Reiner verzweifelt wegen seiner Untaten

An diesem Zeitpunkt hält Eren es nicht länger aus, er springt auf und schreit Reiner an. Dieser ist vor Überraschung sprachlos. Eren kann nach wie vor nicht fassen was er da hört, besonders als Reiner sich erkundigt ob er Eren beleidigt hat oder etwas falsches gesagt hat. Ymir erkennt allerdings, dass Reiner unter einem mentalen Zusammenbruch und einer schizophrenen Persönlichkeit leidet. Sie fordert dass Berthold dies bestätigt und während Reiner sich wundert, erinnert Berthold ihn daran dass er kein Soldat (der Mauer), sondern ein Krieger (Marleys) ist. Während dieser Erkenntnis erinnert Reiner sich daran, wie er, Annie und Berthold Marco den Titanen überlassen hat. Er verfällt wieder in seine Kriegerpersönlichkeit, ist aber trotzdem geschockt und beginnt zu weinen.

Eren versteht nicht was vor sich geht, Ymir erklärt ihm aber ihre Theorie. Sie war zuvor verwundert, weil sie nicht verstanden hat warum der Mann, der die Mauer zerstörte, sein Leben aufs Spiel gesetzt hat um Connie zu retten. Sie verrät dass Reiners gesamtes Verhalten widersprüchlich ist und dass seine Psyche vermutlich gespalten ist. Auf der einen Seite ist er ein Krieger, der für die Auslöschung der Menschheit kämpft, auf der anderen Seite musste er so tun als wäre er ein Soldat der Mauer. Um mit den Grausamkeiten und Abscheulichkeiten die er ausführen musste, klarzukommen, hat Reiner sich so stark eingeredet, ein Soldat der Mauer zu sein, dass er es tatsächlich glaubt. Ymir sagt, Reiners Herz und sein Verstand stehen miteinander im Konflikt. Reiner schreit nun jedoch, dass Ymir still sein soll.

Reiner wird wütend

Dies provoziert Eren umso mehr, da Reiner sich selbst als Opfer darstellt wo er doch so viele Menschenleben ausgelöscht hat. Er erträgt nicht, dass Reiner nun in Selbstmitleid weint, wo er und Berthold doch ein Feind der Menschheit selbst sind. Eren ruft dass die beiden Massenmörder sind, Reiner - ebenfalls schreiend - erwiedert dass sie sich dessen bewusst sind und es nicht nötig haben, dass Eren sie daran erinnert. Reiner schreit ob Eren eine Entschuldigung will oder will, dass sie sich schuldig fühlen. Er ruft dass die Menschen die Eren zu kennen glaubte nicht existieren und dass Eren sich gerne zu Tode schreien kann, wenn er glaubt dass das hilft.

Nachdem die beiden sich in Rage geschrien haben, spricht Ymir Berthold und Reiner auf den affenartigen Titanen an, den die Rekruten bei Utgard gesehen haben. Sie erklärt Berthold dass der Tiertitan der Hauptschuldige hinter den letzten Titanenangriffen sein muss und das Berthold und Reiner vermutlich versuchen, ihn zu erreichen. Sowohl Berthold als auch Reiner sind überrascht dass Ymir das herausgefunden hat. Reiner spricht daraufhin Ymir an und versucht, sie auf seine Seite zu ziehen. Er versucht ihr klar zu machen, dass es auch für Krista, in die beide verliebt sind, richtig ist wenn Ymir mit ihnen mitkommt. Ymir denkt darüber nach. Während sie reden, sehen Berthold und Reiner Rauchschwaden am Horizont und erkennen, dass der Aufklärungstrupp bereits fast am Wald angekommen sind und immer rascher näher kommen. Berthold fragt Reiner in was für einem Zustand er gerade ist und Reiner versichert ihm, dass er ein Krieger ist.

Eren attackiert Reiner

Berthold fragt daraufhin ob Reiner es für weise hält, Ymir zu vertrauen obwohl sie diejenige ist, die damals Marcel gefressen hat. Reiner erwähnt dass sowohl Ymir als auch Reiner wollen, dass Krista in Sicherheit ist. Er erklärt, dass sie Krista brauchen da ihre Familie eine hochrangige Familie innerhalb der Hierarchie der Mauern ist. Sollte Eren sich nicht als die Koordinate herausstellen, würde Gewalt über Krista ihre Suche vereinfachen. Berthold versucht Reiner zu überzeugen, einfach mit Eren zu flüchten damit die Sache vorbei ist. Bei ihrer nächsten Infiltration von Paradis können sie dann seinetwegen Annie, Krista und Ymir mitbringen und müssten danach nie wieder nach Paradis zurückkehren.

Reiner scheint das einzusehen, behauptet aber dass Berthold dann Annie seine Gefühle gestehen müsse wenn sie alle wieder zuhause seien. Berthold ist geschockt und verhaspelt sich in seiner Reaktion. Reiner ist amüsiert und behauptet dass er gesehen hat wie Berthold immer Annie angesehen hat. Obwohl Berthold dies verneint, ist Reiner immer noch amüsiert und springt dann hinab zu Ymir und Eren um diese für den Transport vorzubereiten. Er verrät dass sich ihre Pläne geändert haben und dass sie sofort aufbrechen werden, anstatt auf die Nacht zu warten. Reiner fordert Eren auf, sich ihm nicht zu widersetzen, Eren bittet ihn jedoch ihn nicht weiter zu verkrüppeln, da er sich in seiner derzeitigen Verfassung ja sowieso nicht wehren kann. Reiner hält kurz inne, Eren stürzt sich jedoch sofort auf ihn und prügelt mit seinen Armstümpfen auf ihn ein.

Reiner bringt Eren unter Kontrolle

Während Reiner Eren wegtritt und versucht ihn unter Kontrolle zu bringen, unterhält sich Berthold mit Ymir über ihre Rückverwandlung und wie sie Marcel gefressen hat. Letztendlich würgt Reiner Eren so lange, bis dieser ohnmächtig wird. Der Trupp bricht nun auf und Reiner bindet den ohnmächtigen Eren an seinem Rücken fest, während Ymir sich an Berthold festhält. Reiner und Berthold bahnen sich mit ihrer 3D-Manöver-Ausrüstung einen Weg durch den Wald und Reiner verrät, dass sie fürst Erste einen Platz suchen, an dem es keine Titanen gibt, da er noch nicht erholt genug ist um sich in seinen vollständig erstarkten Titanenkörper zu verwandeln.

Ymir fragt warum sie dann nicht einfach auf den Einbruch der Dunkelheit gewartet haben und erkennt, dass der Aufklärungstrupp in der Nähe ist. Während Reiner behauptet dass er gehofft hatte, dass sie mehr Zeit haben, erkennt Ymir dass dann auch Krista unter den Rekruten sein muss. Sie ruft Reiner zu dass sie umdrehen müssen um sie zu holen, Reiner erwiedert jedoch dass sie dafür keine Zeit haben.

Reiner und Berthold flüchten mit ihren Gefangenen weiter

Ymir fordert dass sie sofort umdrehen müssen, andernfalls wird sie sich wehren und ihre Flucht gefährden. Auch Berthold sagt Ymir dass sie keinesfalls umdrehen können, da sie keine Möglichkeit haben die Formation des Aufklärungstrupps zu brechen und Christa zu erreichen. Ymir sieht dies jedoch nicht ein und wehrt sich gegen Berthold, der nun merklich Probleme hat weiterzunavigieren. Durch das Gerangel mit Ymir stürzt Berthold ab und kann sich nur im letzten Moment wieder fangen.

Da sie so nicht weiterflüchten können legen Reiner und Berthold eine Pause an einem der Bäume ein und Ymir droht, sich in einen Titanen zu verwandeln und mit Eren zurück zum Aufklärungstrupp zu fliehen wenn Berthold und Reiner sich nicht sofort bereiterklären, Christa zu holen. Da ihr Titan klein und wendig ist, hat sie im Wald den Vorteil gegenüber Reiners und Bertholds großen Titanen. Berthold und Reiner sind gezwungen, Ymirs Plan zuzustimmen. Ymir verwandelt sich in ihre Titanenform und macht sich auf in Richtung des Aufklärungstrupps um Christa zu fangen.

Reiner sprintet mit seinem Team davon

Nachdem dies tatsächlich gelungen ist weil der Aufklärungstrupp Ymir immer noch als Verbündete betrachten, kehrt Ymir mit Christa in ihrem Maul zu Berthold und Reiner zurück. Als sie sehen dass Ymir zu ihnen aufstößt, springt Reiner von dem Baum auf dem er und Berthold mit Eren ausgeharrt haben. Im Sprung verwandelt er sich in den gepanzerten Titanen und beginnt auf die Ebene vor ihnen zu sprinten. Berthold nimmt in Menschenform mit Eren, der nun an seinen Rücken festgebunden ist, auf Reiners Schulter Platz. Zusammen mit Ymir, die immer noch Christa im Maul hält, flüchten die beiden Verräter in den Sonnenuntergang - immer noch verfolgt vom Aufklärungstrupp. Obwohl Reiner jetzt wieder sprinten kann, folgen die reitenden Soldaten auf nahem Fuße und sind vollständig entschlossen, Eren zu befreien.

Kampf mit dem Aufklärungstrupp

Die Späher greifen Reiner an

Stück für Stück holt der Aufklärungstrupp auf und kommen Reiner immer näher. Auf der Ebene schaffen die Soldaten es letztlich zu Reiner, der sich noch nicht vollständig von den Strapazen erholen konnte, aufzuholen. Während der Großteil der Truppe direkt hinter Reiner folgt lockt Kommandant Erwin eine Horde hirnloser Titanen auf die Gruppe zu. Letztendlich gelingt es ihnen sogar, sich mit ihrer 3D-Manöver-Ausrüstung an Reiners Körper festzuhaken und sich an Reiner heranzuziehen. Im Vorbeischwingen versuchen sie Berthold zu erwischen, dieser kann jedoch ausweichen. Auch Ymir kann einige der Soldaten packen und fortschleudern, Berthold ist jedoch klar dass er der Übermacht der Soldaten nicht weiter ausweichen kann. Verzweifelt flüchtet er sich an Reiners Hals und schreit Reiner zu, ihn zu beschützen. Kurz bevor Mikasa Berthold aufschlitzen kann, umschließt Reiner ihn mit seinen Händen und kreiert so eine schützende Ummantelung für Berthold, während Reiner weitersprintet.

Da er nun beide Hände am Hals halten muss, ist Reiner jedoch nicht in der Lage zu kämpfen, als Kommandant Erwin plötzlich von vorne mit weiteren Soldaten auf sie zureitet. Erwins Truppe wird von einigen normalen Titanen verfolgt und während Erwin im letzten Moment ausweicht, krachen die Titanen mit voller Wucht frontal in Reiner hinein. Reiner ist nicht in der Lage, sich fortzubewegen und wird von den vielen kleinen Titanen an Ort und Stelle gehalten. Er kann sich nicht wehren, da er sonst Berthold freigeben und den Titanen oder den Soldaten ausliefern würde.

Reiner schützt Berthold mit seinen Händen

Da er jedoch völlig unter den Titanen eingeklemmt ist, muss er am Ende doch seine Hände für den Kampf benutzen, wodurch Berthold auf seiner Schulter wieder ungeschützt ist. In einer List gelingt es Armin und Erwin, Berthold auszutricksen und schwer zu verwunden. Sie können Eren freischneiden, der von Mikasa gefangen und davongebracht wird. Als er die Niederlage erkennt, schreit Reiner vor Verzweiflung und Wut, ist jedoch immer noch inmitten der Titanen eingeklemmt.

Um die Lage doch noch irgendwie retten zu können, schleudert Reiner einige der kleineren Titanen auf die sich zurückziehenden Soldaten. Dadurch gelingt es Reiner außerdem, sich langsam freizureißen. Durch seine Titanenwürfe kann Reiner die Ränke der Soldaten brechen und sie außeinandertreiben. Die meisten Soldaten verlieren außerdem ihre Pferde, wodurch sie leichte Opfer für die ganzen Titanen sind. Trotzdem können Reiner und Berthold nicht mehr zu ihnen aufschließen und sind gezwungen, die Geschehnisse aus der Ferne zu beobachten.

Eren und die Späher entkommen Reiner

Am Ende beschließt Reiner jedoch trotzdem, noch einmal einen Versuch zu wagen. Obwohl immer noch vereinzelt Titanen an ihm hängen, wankt er langsam auf die versprengten Soldaten zu. Er wird allerdings immer schneller, da er die Titanen jetzt auch schneller loswird. Bevor er die Gruppe jedoch wieder erreichen kann, entfesselt Eren - angefeuert von dem Verlust seines alten Bekannten Hannes, der im Kampf gegen den grinsenden Titanen gegessen wurde - die Macht der Koordinate. Dadurch beeinflusst er sämtliche Titanen in der Umgebung und selbst Reiner in seiner Titanenform kann die Macht, die Eren durchströmt, fühlen.

Eren hetzt sämtliche Titanen auf den grinsenden Titanen und Reiner erkennt, dass Eren tatsächlich die Koordinate ist. Dies macht die Situation für ihn noch um einiges schwerer und während die Titanin zerfetzt wird, denkt Reiner darüber nach wie Eren wohl die letzte Person ist, der er die Koordinate gewünscht hätte. Reiners Schock wandelt sich in Entsetzen, als Eren seine neugewonnene Fähigkeit nutzt um die Titanen auch auf Reiner zu hetzen. Als die Titanen auf ihn zustürmen, erkennt Reiner außerdem dass er Berthold nicht wird beschützen können. Kurz bevor Berthold von den Titanen zerfetzt wird, kehrt jedoch Ymir zurück und hilft ihm und Reiner. Mit Ymirs Hilfe ist es Reiner möglich sich zu befreien.

Reiner, dem Schlimmsten entkommen

Er weiß jedoch dass ihm jetzt nur noch die Flucht bleibt und anstatt in seine völig geschwächten und verausgabten Titanenform die Verfolgung ein weiteres Mal aufzunehmen, ergreifen die drei die Flucht und können sich auf die Mauer vor Shiganshina retten, wo sie sich völlig entkräftet in ihrem Menschenkörpern ausruhen. Berthold und Reiner sind erstaunt dass Ymir zu ihnen zurückgekehrt ist und sie fragen warum sie zurückgekommen ist. Ymir erwiedert dass sie weiß dass Berthold und Reiner getötet werden wenn sie ohne "Souvenir" nach Marley zurückkehren und ist bereit sich zu opfern damit die beiden nicht mit leeren Händen zurückkehren müssen. Sie erklärt dass sie ihr Leben nur geliehen hat indem sie Marcel getötet hat und dass sie alles was sie bisher erlebt hat somit Berthold und Reiner zu verdanken hat. Berthold und Reiner sind merklich gerührt und Reiner ist merklich wütend auf sich selbst, dass er Ymirs Opfer annehmen wird.

Kampf in Shiganshina

Warten auf den Aufklärungstrupp

Reiner, von Zeke besiegt

Reiner, Berthold und Ymir schlagen sich bis nach Shiganshina durch, wo sie vor fünf Jahren zusammen mit Annie ihren Angriff begonnen hatten. Dort treffen sie auf ihren Kriegerhäuptling und Pieck, welche nun doch von Marley nach Paradis gesandt worden, um herauszufinden ob die Mission gescheitert war. Reiner, Berthold, Zeke und Pieck bleiben nun in Shiganshina und Berthold und Reiner klären die anderen beiden über die Ereignisse auf. Sie warnen ihn außerdem explizit vor Captain Levi, den sie als besondere Bedrohung empfinden.

Da der Aufklärungstrupp glaubt, dass sich die Lösung der Geheimnisse der Menschheit und der Titanen im Keller des Hauses der Familie Jäger in Shiganshina befinden, erwarten sie dass der Aufklärungstrupp in naher Zukunft in Shiganshina auftauchen wird. Während sie Pläne schmieden, kommt es zu einem Disput zwischen Zeke und Reiner. Reiner will in die Mauern zurückkehren um nach Annie zu suchen. Zeke hingegen behauptet, dass die Mission Vorrang hat und sie Annie später retten müssen. Um den Streit zu lösen verwandeln sich beide in einen Titanen und tragen es in einem Kampf aus. Zeke besiegt Reiner, wodurch die Entscheidung fällt dass Annie fürs Erste zurückgelassen werden muss.

Reiner und Berthold warten auf ihre Feinde

Einen Monat nach dem Umsturz innerhalb der Mauern und der Krönung von Historia Reiss, bricht der Aufklärungstrupp auf, um das Loch in der Mauer von Shiganshina, welches von Berthold eingetreten wurde, zu stopfen. Gleichzeitig wollen sie auch den Keller erreichen um dort Antworten auf das Schicksal der Menschheit und die Herkunft der Titanen zu finden. Während sie im Sonnenuntergang aufbrechen sitzen Reiner und Berthold in ihrem Camp auf der Mauer von Shiganshina und schauen den selben Sonnenuntergang an. Pieck ist währenddessen vor Shiganshina stationiert, um im Falle der Ankunft des Aufklärungstrupps Reiner, Berthold und Zeke warnen zu können. Als sie den Aufklärungstrupp einen Monat später in der Ferne sieht, kehrt sie leise zu den Titanenwandlern zurück.

Währenddessen sitzen die restlichen Titanenwandler in ihrem Lager auf der Mauer Maria und trinken Tee. Zeke beruhigt Reiner und Berthold, die nach wie vor damit unzufrieden sind, Annie zurückzulassen, und verrät, dass Annie ohne sie klarkommen wird. Reiner sagt dass der Aufklärungstrupp definitiv Annies Identität kennt und Zeke ermahnt ihn und erinnert ihn an seine Niederlage im Kampf. Er bietet Reiner eine Revanche an, erwähnt aber auch dass Reiner im Fall einer neuen Niederlage seinen Titanen an einen neuen Rekruten des Titanenprogramms abgeben muss. Daraufhin rudert Reiner zurück. Das Gespräch wird unterbrochen als Pieck zurückkehrt, woraufhin die anderen schnell ihr Lager abbrechen und ihre Positionen einnehmen.

Reiner harrt in seinem Versteck aus

Während sie sich auf den Weg zu ihren Positionen machen, ermahnt Reiner Berthold, sich nicht darauf zu verlassen dass Reiner ihm Anweisungen gibt. Da sie in ihrem Hinterhalt von verschiedenen Positionen aus agieren, muss Berthold nun endlich aus Eigeninitiative handeln und eigene Entscheidungen treffen. Berthold verrät dass ihm dies bewusst ist, und die beiden verabschieden sich um ihre jeweiligen Aufgaben zu erfüllen. Reiner fügt im Spaß hinzu, dass Berthold bald wieder mit Annie vereint sein wird, und erneut ist Berthold verlegen und versucht seine Liebe für Annie abzustreiten. Reiner erwähnt außerdem, dass er Ymir das Versprechen gegeben hat, Krista zu retten. Nach einem letzten Abschiedswort springt Reiner die Mauer herab um seine Position einzunehmen. Als die Soldaten an der Mauer ankommen, erwarten sie einen Angriff. Reiner und Berthold sind jedoch nirgendwo zu sehen. Armin findet allerdings die noch warme Asche eines Feuers und kommt zu dem Schluss, dass Reiner und Berthold ganz in der Nähe sind. Zur Überraschung der Soldaten stoßen sie nicht einmal auf Gegenwehr, als Eren mit seiner neuen Titanenfähigkeit das äußere Tor versiegelt. Währenddessen erforscht Armin die Feuerstelle und findet drei benutzte Becher.

Armin berichtet Kommandant Erwin, der zu dem Schluss kommt dass die drei Teetrinker von einer vierten Person gewarnt worden sein mussten - es sind demnach also mindestens vier Titanenwandler anwesend und nicht nur Reiner und Berthold. Die vier hatten genug Zeit um sich vorzubereiten, daher bittet Erwin Armin herauszufinden, wo sie sich verstecken könnten. Nach kurzer Zeit kommt Armin zu dem Schluss, dass der einzige mögliche Ort, an dem sich die Wandler verstecken können, innerhalb der Mauern ist. Daher schwärmen die Soldaten an der Mauer entlang aus um nach Hohlräumen innerhalb der Mauer zu suchen. Einer der Soldaten, der mit seinem Schwert an der Mauer entlangschlägt, hört tatsächlich ein verdächtiges Geräusch. Er ruft Erwin, der noch auf der Mauer steht, und Armin, der nahe des Mannes ebenfalls an der Mauer hängt. Zur Überraschung des Mannes öffnet sich jedoch plötzlich die Luke und er findet sich von Angesicht zu Angesicht mit Reiner, der tatsächlich innerhalb des Hohlraums ausgeharrt hatte.

Levi versucht, Reiner zu töten

Reiner rammt dem Soldaten sein Schwert in die Brust und klettert aus dem Hohlraum hinaus. Er sieht Armin direkt über sich, bevor er reagieren kann stürzt sich jedoch Levi von der Mauer und rammt Reiner seine Klinge in den Hals. Mit der anderen Klinge sticht er Reiner in den Bauch. Reiner kann sich von Levi fortdrücken und fällt hinunter in die Stadt. Dort prallt er auf dem Boden auf, ist jedoch nicht tot sondern verwandelt sich sehr zum Ärger von Levi, der so kurz davor war, Reiner zu töten, in den gepanzerten Titanen. Zur selben Zeit registriert Erwin auf der Mauer eine weitere Gruppe von Verwandlungen. Er dreht sich um und erkennt dass der Tiertitan sich und eine Horde anderer Titanen verwandelt hat und ihnen außerhalb von Shiganshina nun den Rückweg abschneidet.

Kampf gegen Eren

Reiner steht Erwin Smith gegenüber

Reiner verhärtet nun seine Finger und Zehen, um so die Mauer hinaufklettern zu können. Während Reiner die Mauer erklimmt, sendet Erwin die letzten Truppen, die sich noch bei ihm befindet, fort um sich um dringendere Probleme zu kümmern. Oben auf der Mauer angekommen findet Reiner so nur Erwin vor. Zuerst verschafft sich Reiner einen Überblick und erkennt, dass Zeke seine kleineren Titanen bereits in den Kampf geschickt hat. Ihm bleibt somit die Aufgabe, die Pferde des Aufklärungstrupps zu töten damit diese in Shiganshina gefangen bleiben. Er denkt außerdem darüber nach, dass es Levi fast gelungen wäre Reiner zu töten, hätte Reiner nicht im letzten Moment seine Hirnfunktionen in sein Nervensystem gesandt und somit den Hirntod überlebt. Reiner überlegt gereizt, wie die Soldaten überhaupt darauf gekommen sind, die Mauern zu durchsuchen, und erkennt dass dies Armins Idee gewesen sein muss.

Für einen Moment überlegt Reiner ob er Erwin töten sollte, kommt dann aber zu dem Entschluss dass die Pferde Vorrang haben. Im selben Moment verwandelt sich Eren unten in Shiganshina in seine Titanenform. Reiner ist überrascht, da Eren doch eigentlich wissen müsste, dass er das eigentliche Ziel der Wandler ist. Eren sprintet plötzlich los und Reiner erkennt, dass Eren einfach die Mauer hinaufklettern kann und zu Fuß zurück in die Stadt flüchten könnte. Das würde bedeuten, dass weitere Kämpfe sinnlos wären. Da Eren als Träger der Koordinate nicht entkommen darft, will Reiner ihn aufhalten. Ihm fällt dann jedoch auf, dass Eren sich nicht mitten in der Stadt, sondern erst auf der Mauer verwandelt hätte. Er erkennt, dass Erens Verwandlung eine Ablenkungstaktik ist um Reiner von den Pferden fernzuhalten. Nichtsdestotrotz springt Reiner die Mauer wieder herunter.

Reiner stürzt sich auf Eren

Auf einem Platz inmitten von Shiganshina erwartet Eren Reiner. Dabei ist Eren optimistisch dass er Reiner besiegen kann, da dieser das letzte Mal nur gewonnen hat, da Berthold ihm im letzten Moment zur Hilfe kam. Eren kann durch seine neue Verhärtungskraft nun außerdem seine Fäuste verstärken. Als Reiner zuschlägt, duckt Eren sich nun wie gewohnt unter den Schlägen weg. Als er zum Gegenschlag ausholt, trifft er Reiner voll im Gesicht und zertrümmert dessen halben Schädelpanzer. Währenddessen machen sich einige Soldaten mit der neusten Erfindung, explosiven Harpunenspeeren, bereit um Reiner abzufangen sobald Eren ihnen eine Möglichkeit bietet.

Tatsächlich ist Reiner Eren stark unterlegen und wird von diesem brutal zusammengeschlagen, wodurch immer mehr Platten von seinem Panzer absplittern. Mit einem beherzten Sprung gelingt es Reiner jedoch plötzlich, Erens Fuß zu fassen und Eren in eine Häuserfront zu schleudern. Daraufhin versucht er Erens Schädel mit einem mächtigen Schlag einzutrümmern, Eren bewegt seinen Kopf jedoch zur Seite so dass Reiner nur den Boden trifft. Eren versucht nun, Reiner vom Boden aus in einem von Annies Kampfgriffen zu fassen, diesmal kann Reiner sich dem jedoch entziehen indem er über den liegenden Eren springt und sich dann abrollt. Dadurch bringt er jedoch einige Distanz zwischen sich und Eren und die Soldaten nutzen die Chance um anzugreifen. Hanji und Mikasa gleiten auf Reiner zu und feuern zwei der explosiven Harpunen in seine Augen.

Die Donnerspeere blenden Reiner

Die Detonation blendet Reiner, und schockt ihn außerdem. In einem zweiten Angriff werden nun weitere Speere in Reiners Nacken gefeuert, die sich in der Panzerung verankern und daraufhin ebenfalls detonieren. Die starke Panzerung in Reiners Nacken bekommt dadurch starke Risse. Unfähig mit dieser Art von Angriff umzugehen kann Reiner nur geschockt zusehen wie ein weiteres Geschwader, welches aus Reiners alter Einheit besteht, einen weiteren Angriff starten. Connie und Sasha haben merklich Probleme damit, ihren alten Freund Reiner anzugreifen und vermutlich zu töten. Jean befiehlt ihnen jedoch, sich zusammenzureißen, und so wird auch die zweite Angrifswelle ausgeführt.

Diesmal graben die Speere sich sogar bis in den Hohlraum, in dem Reiner sich befindet, doch ohne dass dieser auch nur eine Chance hat zu reagieren, explodieren die Geschosse und sprengen Reiners Rücken vollständig frei. Die Explosion sprengt außerdem Reiners Kopf bis auf den Unterkiefer vollständig vom Körper ab. Als Reiners Körper in dieser Form aus dem Titanen freigelegt wird, jubeln jene der Soldaten, die ihn nicht kannten. Hanji, Mikasa und Armin schauen jedoch ernst auf den Körper ihres ehemaligen Kameraden und Connie und Sasha können sich nicht beherrschen und weinen aufgrund Reiners Tod. Jean sagt ihnen, sie sollen sich zusammenreißen, aber auch ihm kommen die Tränen.

Reiner nach der Explosion

Zur Überraschung aller richtet sich der gepanzerte Titan jedoch plötzlich auf und stößt einen lauten Schrei aus. Zuerst sind die Soldaten verunsichert, erkennen dann jedoch dass der Schrei ein Signal für Berthold war. Dieser saß seit Kampfbeginn in einem Fass, welches neben Zeke steht. Zeke schleudert dieses Fass nun über die Mauern, so dass Berthold sich in der Luft verwandeln kann und die gesamte Stadt durch seine Titanendetonation plätten kann. Die Soldaten versuchen sich in Sicherheit zu begeben, wissen jedoch dass sie zu nahe sind um Bertholds flächendeckender Attacke entkommen zu können. Sie werden alleine dadurch gerettet, dass Berthold sich entscheidet, sich nicht zu verwandeln da er den schwer verwundeten Reiner entdeckt hat und weiß, dass dieser seinen Angriff vermutlich nicht überleben würde.

Endgültige Niederlage

Stattdessen springt Berthold aus seinem Fass und landet in seiner Menschenform auf Reiner. Er findet Reiners Körper mit dem weggesprengten Kopf und fühlt nach einem Herzschlag. Zu seiner Überraschung kann Berthold tatsächlich einen schwachen Herzschlag feststellen und erkennt, dass Reiner sein Bewusstsein und seine Hirnfunktionen in das Nervensystem des gepanzerten Titanen gelenkt haben muss. Berthold ist beeindruckt, da dies selbst für einen Titanenwandler eine beachtenswerte Leistung ist. Berthold bittet Reiner nun, sich auf Bertholds Detonation vorzubereiten und sich wenn möglich so zu platzieren, dass Reiner unter seinem Titanenkörper begraben wird damit dieser ihn vor der Detonationswelle abschirmt. Daraufhin lässt er Reiner zurück. Während einige der Soldaten Berthold verfolgen, kehrt Hanjis Einheit zu Reiner zurück um ihn ein für alle Mal auszulöschen.

Reiner sprintet an den Angreifern vorbei

Sie finden den Titanen jedoch auf dem Rücken liegend vor und können daher, ganz wie von Berthold geplant, nicht an Reiners Körper heran. Währenddessen schwingt sich Berthold über Shiganshina in die Luft und verwandelt sich in den kolossalen Titanen. Er schlägt direkt neben Reiner ein und pulverisiert somit durch die Detonations- und Hitzewelle deren gesamte Einheit. Reiner allerdings, geschützt von seinem Titanenkörper, regeneriert langsam seinen Kopf. Während Mikasa, Armin, Connie und Jean in ihrem Versuch scheitern, Berthold zu besiegen, richtet sich plötzlich der regenerierte gepanzerte Titan wieder auf. Geschockt und verärgert fragen sich die Truppen, was genau es denn benötige um Reiner entgültig zu töten.

Da auch der kolossale Titan immer noch eine Bedrohung darstellt, trennt sich Armin von dem Rest des Teams um Eren zu unterstützen. Mikasa, Connie, Jean und Sasha konfrontieren währenddessen Reiner. Sie gleiten auf ihn zu, Reiner ignoriert sie jedoch völlig und sprintet weiter davon und hält auf Eren zu. Mikasa schleudert jedoch eine Harpune auf Reiner, die sein Knie zertrümmert und ihn zu Fall bringt. Reiner ist geschockt und fragt sich was genau passiert ist, da er sich wegen der temporären Zerstörung seines Hirns an nichts seit der Verabschiedung von Berthold auf der Bauer erinnern kann. Er fragt sich wie sie sein Knie in nur einem Schlag zerstören konnten, und was genau mit ihm passiert ist. Reiner versteht nicht was los ist und erkennt außerdem, dass er selbst noch recht schwach ist. Er hält aber an der Hoffnung fest, dass sich an ihrem Ziel - Eren zu fassen - nichts geändert haben kann.

Connie feuert einen Donnerspeer auf Reiner

Daher beschließt er schnell sein ehemaliges Team zu vernichten um danach Berthold zu unterstützen. Im selben Moment versucht Jean, ihn von hinten zu attackieren und ihm abzulenken, während Connie und Sasha ihn danach frontal attackieren wollen um seinen Kiefer an beiden Seiten aufzusprengen. Mikasa soll daraufhin ihren letzten Donnerspeer in Reiners offenen Mund versenken um seinen Nacken von innen heraus zu sprengen. In einem Schwinger versucht Reiner Jean zu erwischen, verfehlt jedoch und zerschmettert stattdessen das Hausdach unter Jean. Einige Holztrümmer erwischen jedoch Sasha, sodass diese betäubt und verletzt wird und ihren Speer nicht abfeuern kann. Connie trifft jedoch, was Reiners Kiefer auf einer Seite ausrenkt.

Obwohl Reiners Mund nicht vollständig geöffnet ist will Mikasa den Angriff mit dem letzten Speer trotzdem starten. Im selben Moment erscheint jedoch überraschend Hanji, die Bertholds Detonation überlebt hat und den zweiten Teil von Reiners Kiefer sprengt. Daraufhin klappt sein Mund auf und Mikasa schleudert ihm den letzten Speer direkt in den Hals. Die Wucht der Detonation schleudert Reiner aus seinem Titanenkörper und während er noch benommen ist, hacken ihm die Soldaten sämtliche Körperteile ab, so dass sein Körper mit Regeneration beschäftigt ist und er sich nicht einfach wieder in einen Titanen verwandeln kann. Währenddessen versucht Zeke, der von Levi besiegt und in Stücke geschnitten wurde, in seiner Menschenform zusammen mit Pieck, der nun letzten verbliebenen Wandlerin in Titanenform, die Krieger zu retten. Er versucht Berthold zu erreichen, muss diesen jedoch letzten Endes zurücklassen da er selbst geschwächt ist und es nicht sowohl mit Eren als auch mit Levi aufnehmen kann.

Reiner als Gefangener des Aufklärungstrupps

Hanji hat mittlerweile Reiners Besitztümer untersucht und findet unter anderem eine Metallschatulle. Sie will wissen was darin ist und Reiner offenbart dass es ein Brief Ymirs and Krista ist und er ihr versprochen hat, dass Krista ihn erhält. Hanji fragt Reiner ob er ihre Fragen beantworten wird und Reiner verneint spöttisch. Hanji beschließt daher dass es Zeit ist, Reiner zu töten, Jean hält sie aber zurück und erinnert sie daran, dass sie eine Phiole mit Titanenserum haben. Falls einer ihrer Leute schwer verletzt wäre, könnten sie ihn mit dem Serum in einen Titanen verwandeln und diesem Reiner zum Fraß vorwerfen, so dass die Person zu einem Titanenwandler wird und Reiners Fähigkeiten erbt. Hanji schickt Mikasa los, um nach verletzten Überlebenden zu suchen. Falls sie keine findet soll sie ein Rauchsignal senden, was das Zeichen für Hanji ist Reiners Leben zu beenden.

Bevor sie das Signal erhält, prescht jedoch plötzlich Pieck auf Hanji zu, um sie zu zerfetzen. Jean kann sie im letzten Moment zur Seite ziehen, Pieck kann jedoch Reiner mit ihrem Maul packen und zusammen mit ihm und Zeke die Flucht ergreifen. Connie will sie verfolgen, Hanji hält ihn jedoch auf, da seine Ausrüstung kaum noch Gas hat und sie alle vom Kampf geschwächt sind. Pieck kann Zeke und Reiner somit erfolgreich davontragen. Sie bringt sie auf die Mauer, wo Zeke mitleidig das Chaos in Shiganshina betrachtet und dem nach wie vor schwer verletzten Reiner gegenüber erwähnt, dass dieser sich glücklich schätzen könne. Nach der Niederlage in Shiganshina kehren die drei Wandler zurück zur Küste, wo sie per Schiff nach Marley zurückkehren. Sie mussten jedoch Berthold zurücklassen, der geopfert wird um dem schwer verletzten Armin das Leben zu retten.

Rückkehr nach Marley

Neuer Krieg und neue Krieger

Reiner kämpft weiterhin für Marley

Gemeinsam mit Zeke und Pieck kehrt Reiner nach Marley zurück, wo er sich für das Scheitern der Mission verantworten muss. Nicht nur ist er als einziger der vier ursprünglich gesandten Titanen zurückgekehrt – abgesehen von dem Kiefertitanen, der mit Ymir zurückgebracht wurde – sondern hat auch vollständig in seiner Mission versagt. Reiner nimmt die Schuld und Verantwortung für die gescheiterte Mission auf sich, wird aber dennoch nicht aufgefordert, seinen Titanen abzugeben und sich zu opfern. In Reiners Abwesenheit ist in Marley einiges geschehen. Ymir wurde an Reiners alten Rivalen Porco Galliard verfüttert, der somit nun ebenfalls ein Titanenwandler ist. Zudem gehört Reiners Cousine Gabi zu den neuen Rekruten des Krieger-Programms und ist die vielversprechendste Kandidatin. Da Reiners natürliche Lebenspanne sich bald dem Ende zuneigt, wird bereits nach einem Nachfolger für den gepanzerten Titanen gesucht.

Neben Gabi stehen auch Falco Grice sowie Udo und Zofia in der engeren Auswahl. Gemeinsam mit den verbliebenen Kriegern involviert Reiner sich in die Ausbildung und das Training der neuen Kadetten. Allerdings hat Marleys Vormachtstellung auf der Weltbühne in den letzten Jahren merklich gelitten. Einerseits hat eine globale Aufrüstung dafür gesorgt, dass die Titanen nicht länger unbezwingbare Naturgewalten sind, andererseits hat die Niederlage der Krieger auf Paradis und der Verlust des kolossalen und des weiblichen Titanen gezeigt, dass Marley Schwäche demonstriert hat. Entsprechend kommt es zu Tumulten mit anderen Nationen und einige nahöstliche Nationen schließen sich zu einem Bündnis zusammen und erklären Marley den Krieg. Dieser Krieg zieht sich vier Jahre hin und involviert auch die Titanenwandler. Nach vier Jahren scheint ein Ende des Krieges nahe und Marley belagert die letzte Bastion des Feindes, die Festung Slava.

Reiner kämpft in der Festung Slava

Während Marleys Militär – primär zwangseingezogenen Eldia-Kämpfer – die Festung unter hohen Opfern belagern, nähern Reiner und Zeke sich an Bord eines Luftschiffs. Mit an Bord sind zudem dutzende gefesselte Eldia, denen die Rückenmarksflüssigkeit Zekes injiziert wurde. Dies hat zur Folge, dass Zeke sämtliche infizierten Eldia per Schrei in reine Titanen verwandeln kann. Sobald das Luftschiff den Luftraum über der Festung erreicht hat, werden die Eldia von Bord geworfen und noch in der Luft von Zeke verwandelt. Als lebendige Projektile schlagen sie inmitten der Festung auf und beginnen sofort, die Verteidiger zu fressen. Auch Reiner springt aus dem Luftschiff und verwandelt sich noch in der Luft in den Gepanzerten Titanen. In der Festung gelandet beginnt er sofort damit, die Artillerie-Geschütze auf den Mauern – die ihn sehr an die Mauern von Paradis erinnern – zu zerschmettern.

Zwar wird er von den Geschützen, deren Projektile selbst Reiners Panzer durchschlagen können, unter Beschuss genommen, aber auch Galliards Kiefertitan prescht heran und zerschlägt die übrigen Geschütze. Nachdem die beiden Titanen Erfolg hatten, signalisiert Reiner Zeke, der ebenfalls aus dem Luftschiff springt und als Tiertitan landet. Zeke packt eine Hand voll Artillerie-Munition um sie in den Hafen zu schleudern und die Flotte der Mittelöstlichen Allianz zu versenken, doch bevor die Schiffe sinken, können sie noch eine Salve auf den Tiertitanen abfeuern. Im letzten Moment springt Reiner vor Zeke und schirmt ihn von den Projektilen ab. Sein gepanzerter Titan wird dafür aber durchlöchert, schwer verwundet und bricht zusammen. Zwar ist der Krieg mit der Zerstörung von Slava und der feindlichen Flotte gewonnen, aber die Vernichtung des gepanzerten Titanen durch herkömmliche Kriegswaffen hat der Welt das Ende der Vormacht der Titanen signalisiert.

Reiner kommt wieder zu sich

Nachdem die Allianz einen Friedensvertrag mit Marley unterzeichnet hat, bereitet das Militär die Heimkehr der Soldaten vor. In der Zwischenzeit werden sie in der Hafenstadt unterhalb der Festung einquartiert und auch Reiner wird in eins der Häuser gebracht, um sich auszukurieren. Als Reiner schließlich zu sich kommt, muss er erkennen, dass sich auch Galliard in dem Zimmer befindet. Dieser nimmt uninteressiert zur Kenntnis, dass Reiner wieder zu sich gekommen ist. Reiner nutzt die Gelegenheit, um sich für die Rettung während der Schlacht zu bedanken, doch Galliard entgegnet, dass er es nicht für Reiner, sondern für Marley getan hat. Er erwähnt außerdem, dass all dies nicht notwendig gewesen wäre, wenn er und nicht Reiner vor neun Jahren den gepanzerten Titanen geerbt hätte.

Galliard offenbart außerdem, dass er durch den Kiefertitanen einige von Marcels Erinnerungen lesen konnte und fragt perplex, was Reiner eigentlich auf der Insel geleistet hat, da immer andere sein Leben retten mussten. Zudem ist Galliard erbost, da er erkannt hat, dass Reiner während seiner Zeit auf Paradis den Charakter von Marcel imitiert hat. Bevor Reiner sich rechtfertigen kann, betritt die erschöpfte Pieck das Zimmer. Sie bittet Reiner, nach Gabi und den anderen zu sehen, da die sich bereits Sorgen um Reiner machen. Dadurch gibt sie Reiner auch die Gelegenheit, sich der unangenehmen Konfrontation mit Galliard zu entziehen und Reiner tritt auf die Straße, wo er Gabi, Falco, Udo und Zofia am Hafen auffindet. Diese sind erleichtert, Reiner zu sehen und umzingeln ihn sogleich.

Reiner erinnert sich an seine toten Kameraden

Um die Zeit bis zur Abreise verstreichen zu lassen, zieht Reiner mit den jungen Kriegern durch die Straße, fühlt sich dabei aber schmerzlich an den Verlust seiner eigenen Kameraden erinnert. Am Abend ist schließlich ein Zug organisiert, der die Soldaten nach Rebellio zurückbringen soll. Während der Fahrt wird Gabi wegen ihrer Leistungen im Krieg von den anderen Eldia-Soldaten gefeiert, während Falco sich missmutig an eine Wand der Kabine lehnt. Reiner gesellt sich zu Falco und Falco zischt bitter, dass niemand Gabi das Wasser reichen kann und sie sicherlich den gepanzerten Titanen erben – und ihr Leben auf dreizehn weitere Jahre beschränken – wird. Reiner erkennt schnell, dass Falco etwas für Gabi empfindet und teilt insgeheim Falcos Wunsch, Gabi vor der schrecklichen Zukunft eines Titanenwandlers zu bewahren. Daher nimmt er Falco das Versprechen ab, Gabi vor dieser Zukunft zu bewahren.

Am nächsten Tag erreicht der Zug Rebellio und der Eldia-Trupp kehrt ins Ghetto zurück, wo die Familien bereits sehnsüchtig auf ihre Rückkehr warten. Reiner und Gabi werden von der Braun-Familie in Empfang genommen und Karina blickt voller Stolz auf ihren Sohn. Zurück zuhause unterhält Gabi die gesamte Familie mit Geschichten aus dem Krieg, während Reiner die meiste Zeit in Gedanken versunken schweigt. Als Gabis Vater ihn auf seine Zeit auf Paradis anspricht, erwähnt er einige Anekdoten, die er absichtlich so dreht, um seine Kameraden aus der 104. Einheit als die Dämonen darzustellen, für die sie alle halten. Am nächsten Tag machen Reiner und Gabi sich gemeinsam auf den Weg zum Hauptquartier der Krieger. Auf dem Weg merkt Gabi an, dass sie weiß, dass Reiner ihnen etwas verbirgt und dass er sich seit seiner Rückkehr von Paradis verändert hat.

Reiner will sich selbst umbringen

Während Gabi zum Training geht, versammelt Zeke die übrigen Titanenwandler und Colt Grice, seinen auserwählten Nachfolger, zu einer Besprechung in seinem Büro. Er offenbart ihnen dort, dass Marley einen erneuten Angriff auf die Insel Paradis plant und zu diesem Zweck auch die adelige und einflussreiche Tybur-Familie involvieren will. Diese soll die gesamte Welt bei einem Festival, dass in einem Monat in Rebellio stattfinden soll, an die Bedrohung erinnern, die die Dämonen von Paradis für den Rest der Welt darstellen. Reiner erkennt, dass er somit schon bald wieder nach Paradis zurückkehren muss, obwohl er dies am liebsten vermeiden würde. Noch immer wird Reiner stark von Schuldgefühlen, schweren Traumata und Depressionen heimgesucht. Daher fällt es ihm auch äußerst schwer, sich in einen gewöhnlichen Alltag einzugliedern, da er sich stets an seine Zeit auf Paradis und an seine verlorenen Kameraden erinnert. All dieser Druck auf Reiner führt schließlich dazu, dass dieser Selbstmord begehen will um sich seinen Seelenqualen zu entziehen. Lediglich die Erinnerung an die jungen Krieger, denen er sich als Mentor verbunden fühlt, hält ihn im letzten Moment davon ab, den Abzug der Waffe auszulösen.

Festival und Massaker

Im folgenden Monat werden in Rebellio die Vorbereitungen für das Festival getroffen. Gleichzeitig hilft Reiner aufgrund seiner Erfahrung auch dem Militär mit den Vorbereitungen für den neuen Angriff auf Paradis; so erwähnt er beispielsweise, wie die Insel verteidigt wird und wo ein geeigneter Angriffspunkt wäre. Außerdem widmet Reiner sich weiter der Ausbildung der Krieger und bekommt zu seiner Überraschung mit, dass Falco einen ziemlichen Charakterwandel durchgemacht hat und merklich selbstsicherer und zuversichtlicher ist. Zwar kennt Reiner den Grund dafür nicht, ist aber glücklich, da Falcos Zuversicht auch dazu führt, dass er bessere Leistungen im Training erbringt und sogar Gabi in einem Sprint besiegen kann – was bisher noch niemandem gelungen ist.

Reiner erkennt Eren

Schließlich ist der Tag des Festivals gekommen und Würdenträger aus der ganzen Welt strömen nach Rebellio. Tagsüber wird im gesamten Ghetto ein rauschendes Fest gefeiert und Reiner genießt es, den jungen Kadetten eine Freude zu machen und ihnen diverse Leckereien auszugeben. Als die Dämmerung einbricht, begeben sich schließlich alle zum Platz im Zentrum des Ghettos, wo die Tybur-Familie eine Bühne errichtet hat und eine Ansprache halten will. Kurz bevor Willy Tybur seine Rede beginnt, tritt der atemlose Falco begeistert an Reiner heran. Er fragt, ob Reiner ihn begleiten kann, was Reiner schließlich auch tut. Verwundert darüber, das Falco vorhat, folgt Reiner ihm in den Keller eines Hauses direkt hinter der Bühne. Dort erwartet sie ein Mann, den Falco als Herrn Kruger kennt – in Wirklichkeit ist es aber niemand geringeres als Eren Jäger.

Während der entsetzte Reiner zu keiner Reaktion fähig ist, plappert Falco – unwissend darüber, wen er zusammengebracht hat – davon, dass Kruger sich als alter Freund Reiners vorgestellt hat und Reiner sich daher sicher über die Zusammenkunft freut. Der panische Reiner bemerkt indes einen Schnitt an Erens Hand, was bedeutet, dass dieser sich jederzeit verwandeln könnte. Daher folgt er auch Erens Anweisungen, als dieser fordert, dass Reiner sich setzt und sie von ihrem Kellerraum aus der Rede von Willy Tybur lauschen, die derweil auf der Bühne über ihnen beginnt. Als Falco die beiden alleine lassen will und Eren fordert, dass Falco bleibt, ruft Reiner Falco nur ängstlich zu, dass er tun soll, was Eren sagt. Ängstlich fragt Reiner, warum Eren gekommen ist, woraufhin dieser nur antwortet, dass er aus dem selben Grund gekommen ist, aus dem Reiner einst kam.

Reiner sieht sich machtlos seinem schlimmsten Feind gegenüber

Reiner erkennt, dass Eren eigentlich nur aus dem Grund gekommen sein kann, Rache zu nehmen. Erneut besteht Eren aber darauf, dass sie den Erklärungen Tyburs lauschen, bevor sie selbst ihr Gespräch führen. Als Tybur auf der Bühne von der Gefahr spricht, die die Eldia auf Paradis für die Welt darstellen, fragt Eren ob dies der Grund dafür war, dass Reiner und seine Kameraden die Mauern zerstört haben. Reiner ist nach wie vor viel zu entsetzt, um richtig zu antworten. Die Lage spitzt sich zu, als Willy Tybur auf der Bühne Eren Jäger und seinen Urtitanen als eine Bedrohung für den Weltfrieden inszeniert. Gleichzeitig erkennt Falco erst jetzt, dass er von Eren getäuscht wurde und Eren gibt zu, Falcos leichtgläubige Art ausgenutzt zu haben, um seine Kameraden zu kontaktieren. Reiner erkennt sofort, dass mit Kameraden der Aufklärungstrupp gemeint sein muss.

Eren widmet sich dann wieder Reiner und gibt zu, dass er für Marley und die Welt tatsächlich ein Bösewicht sein muss. Er erwähnt aber auch, dass Reiner und die Krieger damals für ihn die Bösewichte waren und er einfach nicht verstehen konnte, warum seine Mutter von Titanen gefressen und seine Heimat niedergetrampelt wurde. Er fragt Reiner, warum sie die Mauer zerstörten und Reiner offenbart, dass dies der Grundstein ihrer Infiltration der Mauern sein sollte und gleichzeitig die Reaktion des Königs innerhalb der Mauern testen sollte. Er verrät, dass es ihre Mission war, den Urtitanen zurückzuerobern und die Welt zu retten, woraufhin Eren zu Reiners Überraschung antwortet, dass Reiner dann tatsächlich keine Wahl hatte. Reiner traut sich nun endlich, zu sprechen. Er erinnert Eren an die Konfrontation im Baumriesenwald und dass Eren ihm einen grausamen Tod geschworen hat.

Reiner wird von seinen Schuldgefühlen überwältigt

Er fragt, ob Eren deswegen gekommen ist, aber Eren antwortet locker, dass Reiner seine Worte von damals bitte vergessen soll. Er gibt zu, dass er die Menschen jenseits des Ozeans alle für seine Feinde gehalten hat, dass er nun aber unter ihnen gelebt hat und daher weiß, dass es genau wie in den Mauern gute und schlechte Menschen gibt. Er wiederholt, genau wie Reiner zu sein und das Herz des Feindes infiltriert zu haben, nur um eine fundamentale Wahrheit über eben jene Feinde zu erkennen. Eren behauptet mitfühlend, dass Reiner, Berthold und Annie nur Kinder waren und von kleinauf indoktriniert wurden, weswegen er ihnen keine Schuld zusprechen kann. Diese Gnade erweist sich als zu viel für Reiner, der aufgelöst von seinem Stuhl fällt, zusammenbricht und keucht, dass Eren falsch liegt.

Unter Tränen offenbart er Eren, dass Berthold und Annie die Mission noch vor dem Angriff auf die Mauern abbrechen wollten, dass er sie aber gezwungen hat, weiterzumachen. Er erklärt, dass er ein Held sein und respektiert werden wollte und dass dies der Grund dafür war, dass sie die Mauern attackierten und dass Erens Mutter starb. Reiner schreit, dass er mit dieser Schuld und seinem Selbsthass nicht länger leben kann und einfach nur von der Welt verschwinden will. Daher fleht er Eren an, ihn zu töten, doch stattdessen erhebt Eren sich und reicht Reiner die Hand, um ihm aufzuhelfen. Ergriffen nimmt Reiner Erens Hand und steht auf. Eren behauptet wieder einmal, dass er und Reiner gleich sind, fügt dann aber an, dass er weiter voranschreiten wird, bis seine Feinde vernichtet sind. Entsetzt erkennt Reiner, dass Eren seine Titanentransformation beginnt.

Reiner schützt Falco vor Eren

Sofort reißt Reiner sich von Eren frei, springt auf Falco zu und beißt sich dabei in die Hand. Da die Zeit für eine vollständige Transformation nicht reicht, führt Reiner nur eine partielle Transformation durch, um Falco mit den Händen des gepanzerten Titanen zu umschließen und vor Erens Verwandlung zu schützen. Er selbst nimmt aber erheblichen Schaden durch Erens Verwandlung und verschmilzt daher ohnmächtig mit seinem Titanenkörper. Während Eren durch die Bühne bricht und beginnt, Tybur und die Gäste des Festivals abzuschlachten, regeneriert Reiners Körper sich innerhalb des Titanen nicht, da Reiner jeglicher Lebenswille dazu fehlt. Selbst als der verwirrte Falco aus den Händen klettert und das Schlachtfeld betritt, dass der Ghetto-Platz ist, reagiert Reiner nicht.

Tatsächlich verbringt Reiner den Großteil der Schlacht in Rebellio in dieser Form. Als Eren aber kurz davor steht, den bezwungenen Galliard zu fressen, ändert sich dies. Die verzweifelten Schreie von Gabi und Falco, die ihn um Hilfe für Galliard anflehen, erreichen seine Ohren. Zwar nimmt Reiner diese vorerst nur als lästige Hintergrundgeräusche wahr und wünscht sich, sie würden ihn einfach in Frieden sterben lassen, aber kurz bevor Eren Galliard den Garaus macht, bricht Reiner doch als gepanzerter Titan aus der Erde hervor. Da er allerdings ausschließlich von dem Wunsch getrieben wird, Porco zu retten – nicht Eren zu bezwingen – ist seine Transformation nicht vollständig; sein Titan ist nicht vollkommen mit seiner Panzerung überzogen.

Reiner verbleibt in seiner totenähnlichen Starre

Als Eren Reiner wahrnimmt, stürzen die beiden sich sofort aufeinander. Der gepanzerte Titan wird bereits von Erens erstem verhärteten Schlag zu Boden gestreckt, konnte dabei aber Galliards Titanen-Mähne greifen und ihn bei seinem Sturz nach hinten aus Erens Händen reißen. Da auch Eren am Ende seiner Kräfte ist und er mit dem mittlerweile erschienenen Aufklärungstrupp zurück nach Paradis fliehen will, widmet er sich Reiner nicht länger, sondern zieht sich zurück. Reiner kommt erst Tage später wieder zu sich und findet sich in einem Lazarett wieder. Dort erfährt er von Pieck und Galliard, dass sowohl Falco als auch Gabi verschollen sind und mit nach Paradis genommen wurde. In einem hastig einberufenen Treffen zwischen Magath und den verbliebenen Kriegern spricht Reiner sich daher für einen sofortigen Überraschungsangriff auf Paradis aus.

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