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“Ich wurde erschaffen, genau wie Ihr erschaffen wurdet! Wir sind nicht so verschieden!”

— Renfri während ihres Kampfs mit Geralt (Serie, 2019)

“Wenn ich mich schneide, dann blute ich. Das ist menschlich, oder? Wenn ich zu viel esse, tut mein Magen weh; wenn ich fröhlich bin, lache ich; wenn ich wütend bin, fluche ich und wenn ich jemanden hasse, weil er mir alles genommen hat, dann töte ich ihn!”

— Renfri auf die Frage, ob sie ein Monster ist (Serie, 2019)

Renfri ist ein Charakter aus der von Andrzej Sapkowski geschriebenen Kurzgeschichte Das kleinere Übel, welche Teil des Hexer-Universums ist und in der Kurzgeschichten-Sammlung Der letzte Wunsch veröffentlicht wurde. Sie erscheint außerdem in der polnischen Serie The Hexer sowie der 2019 veröffentlichten Netflix-Serie Netflix's The Witcher, wo sie die Hauptschurkin der ersten Folge ist.

In den Serien wurde sie von Kinga Ilgner und Emma Appleton dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Renfri kam als Tochter von König Fredefalk von Creyden als eines von sechzig Kindern zur Welt, welches während der "Schwarzen Sonne", der ersten vollen Sonnenfinsternis seit 1200 Jahren, geboren wurde. Den unter diesen Umständen geborenen Kindern wurde nachgesagt, der Dämonengöttin Lilith zu dienen und die Menschheit vernichten zu wollen. Tatsächlich zeigten sich Mutationen im Inneren der geborenen Frauen, die sie immun gegen Magie werden ließen, inwiefern sie wirklich unter Einfluss der Dämonin standen, ist jedoch nicht überliefert. Als Kind war Renfri jedoch äußerst aggressiv, streitlustig und sadistisch.

In dem fanatischen Glauben, dass man alle Kinder der Schwarzen Sonne heilen müsse, suchte der Magier Stregobor in den folgenden Jahren nach sämtlichen Mädchen und sperrte sie in seinen Turm ein, wo der experimentelle Prozess der "Heilung" alle Betroffenen das Leben kostete. Stegebor entsandte auch einen Handlanger, um Renfri in die Wälder zu verfolgen, doch der Mann nahm Renfri nicht nur einfach gefangen, sondern vergewaltigte sie. Verschiedenen Quellen zufolge setzte sich zur Wehr und erstach den Mann mit ihrer Brosche oder aber wurde von dem Mann gehen gelassen, nachdem er sie vergewaltigt und ausgeraubt hatte. Als Resultat floh Renfri aus dem Königreich und wurde fortan von Stregebor und seinen Handlangern gejagt.

Sie erschien zwei Jahre später als Anführerin einer Banditenbande wieder auf der Bildfläche; sie raubten Händler auf der Strecke nach Mahakam aus und ermordeten sie. Während ihrer Zeit mit den Banditen wurde Renfri zu einer gnadenlosen Mörderin und einer exzellenten Schwertkämpferin mit dem Ziel, sich an der ganzen Welt - insbesondere aber an Stregebor - zu rächen. Stregebor war nun derjenige, der fliehen musste, wurde jedoch immer wieder von Renfri aufgespürt, so dass er stets unterwegs sein musste. Er ließ sich schließlich in einem Zaubererturm in Blaviken nieder, doch schließlich erreichte auch Renfris Bande die Kleinstadt, so dass Stregebor seinen Turm fortan nicht länger verlassen konnte.

Verhängnis in Blaviken

RenfriStopptBanditen

Renfri staucht ihre Banditen zusammen

Als zufällig der Hexer Geralt in der Taverne von Blaviken auftaucht, in der sich Renfri und ihre Bande aufhalten, suchen Renfris Handlanger Streit mit ihm. Dies wird jedoch von Renfri persönlich unterbunden, die ihre Gruppe in die Schranken weist und auch den Tavernenbesitzer herausfordert, der sich Geralt gegenüber äußerst abschätzig verhalten hat. Sie kommt mit dem Hexer ins Gespräch und fragt ihn, was ihn nach Blaviken treibt und warum er nicht die Hauptstraßen nimmt. Das einseitige Gespräch wird unterbrochen als Marilka, die Tochter des Dorfvorstehers, erscheint um den Hexer zu ihrem Vater zu bringen. Da dieser für Geralts Dienste nicht zahlen wird, führt sie ihn stattdessen zu dem Magier Stregebor, der sich unter dem Alias Irion in einem Zauberturm in der Nähe verbirgt. Dieser will die Situation nutzen um Geralt anzuheuern, Renfri zu ermorden. Er bezeichnet sie als Monster und verrät Geralt von ihrer Vergangenheit; er stellt die Ermordung Renfris als das geringere Übel dar.

Als Geralt später in sein Camp außerhalb der Stadt zurückkehrt, lauert ihm Renfri dort auf. Sie fragt konfrontierend, ob Marilka Geralt zu Stregobor gebracht hat und offenbart, dass sie den Magier tot sehen will. In ihrer Erklärung wirft sie ein neues Licht auf die Situation und offenbart Geralt die Umstände, die Stregebor ihm zuvor verschwiegen hatte. Sie behauptet, dass sie gestohlen und getötet hat um zu überleben und dass ihre Bande sie retteten. Sie offenbart verbittert, dass sie ihre Rache an Stregobor nehmen wird und dass sie jeden töten wird, der sich ihr in den Weg stellt. Sie versucht, Geralt auf ihre Seite zu ziehen und will ihn nun ihrerseits anheuern um Stregobor zu ermorden. Geralt rät ihr aber stattdessen, Blaviken zu verlassen, ihre Rache hinter sich zu lassen und endlich zu leben. Mit diesen Worten lässt er sie stehen.

RenfriMarilkaGeisel

Renfri droht, Marilka zu töten

In der Nacht kehrt Renfri in Geralts Lager zurück und offenbart schließlich, sich entschieden zu haben. Sie behauptet, dass Geralt ihr ein Ultimatum gestellt hat und dass es funktioniert hat; sie erklärt, dass sie am nächsten Tag Blaviken verlassen wird. Sie verführt Geralt, doch nachdem der Hexer eingeschlafen ist, verlässt sie das Camp und kehrt nach Blaviken zurück. Dort nimmt sie am frühen Morgen die junge Marilka als Geisel um Geralt zu zwingen, gegen Stregebor vorzugehen - sie will die Stadt nicht verlassen, ohne ihre Rache genommen zu haben. Als Geralt am Morgen erkennt, was geschehen ist, eilt er nach Blaviken, wo er von Renfris Bande konfrontiert wird. Im Kampf tötet er jedes Bandenmitglied, bevor Renfri selbst erscheint und der gefangenen Marilka ihre Klinge an den Hals hält.

Kalt behauptet Renfri, dass Geralt die Wahl hat und droht, dass sie die gesamte Stadt umbringen wird, wenn Stregobor sich weigert, aus seinem Turm zu kommen. Geralt versucht, Renfri durch Magiezeichen zu besänftigen, doch Renfri zischt dass Magie keine Wirkung auf sie hat - nur Silber. Sie stößt Marilka von sich und attackiert Geralt, mit dem sie sich einen erbitterten Kampf liefert. Obwohl Geralt sie nicht töten will, zwingt Renfris Unerbittlichkeit und ihr selbstzerstörerischer Rachedurst ihn schließlich dazu, ihr die eigene Klinge durch den Hals zu bohren und sie so zu töten.

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