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“Ich will dich noch mehr weinen sehen! Ich will dich töten! Ich will dich töten!

— Ryodari zu Chakuro

“Habt ihr nicht auch den Drang, alle mit so lebendigen Augen abzuschlachten? Ich kann gar nicht anders als alle zu verstümmeln die so voller Leben sind! Nichts, rein gar nichts, wäre ein wundervollerer Spaß!”

— Ryodari

Ryodari ist ein Schurke aus dem Anime Die Walkinder und der Hauptschurke der ersten Staffel. Er ist ein psychopathischer Apátheia des Imperiums, ist im Gegensatz zu den anderen Apátheia aber keineswegs emotionslos sondern geradezu gierig nach Kampf, Gemetzel und Mord.

Biographie

Vergangenheit

Ryodari wurde als Kind in die Armee des Imperiums eingezogen, wo ihm durch das Nous sämtliche Emotionen geraubt wurden. Tatsächlich funktionierte der Prozess jedoch nicht und Ryodari behielt seine Gefühle. In einem Wahnsinnsanfall sprang Ryodari aus dem Fenster und wurde verletzt. Da seine Familie von ihm enttäuscht war, da er ihnen keine Ehre bringen würde, wurde Ryodari wahnsinnig und befand, dass Menschen nur aus Chaos bestehen und dass er dieses Chaos freisetzen sollte.

Angriff auf Falaina

Schließlich beginnt das Massaker von Falaina. Während die Bewohner der Insel - die meisten von ihnen Jugendliche und Kinder - abgeschlachtet werden, erkennen die Truppen des Imperiums plötzlich dass Lykos auf der Insel ist. Daraufhin wird der Angriff pausiert und Ryodari umarmt Lykos stürmisch, als er sie erkennt. Lykos wiederum will wissen, warum sich Ryodari auf der Skyros befunden hat. Er behauptet dass er sich Sorgen um sie gemacht hat, aber Lykos glaubt ihm nicht, da er als Apátheia keine Gefühle haben kann. Ryodari gibt zu dass er gar keine Zeit hatte, sich Sorgen zu machen, da er erfahren hatte dass man ihn zum Ort des Massakers schicken wird. Er schildet Lykos lebhaft wie aufgeregt er war und behauptet frohlockend dass Falaina ein Paradis ist, da es ihnen hier möglich ist zahllose Opfer abzuschlachten, die sich nicht wehren. Er kniet sich neben eine Kinderleiche und behauptet wie schön es doch ist, dass es ihnen ermöglicht wurde das Mädchen zu töten.

Daraufhin springt Chakuro, der Freund des Mädchens, auf Ryodari zu aber wird mit Thymia zu Boden geworfen. Ryodari wirft sich auch auf Chakuro und ist begeistert als dieser zu weinen beginnt. Er ruft lauthals dass er Chakuro noch mehr Leid zufügen und ihn töten will, er wird aber von Lykos durch Thymia entwaffnet. Genervt frafgt er warum Lykos sich ihm in den Weg stellt, behauptet dann aber blutlustig dass dies bedeutet dass er Lykos nun auch töten kann.

Die Konfrontation wird durch die Ankunft der Skyros unterbrochen und sofort ziehen die Soldaten des Imperiums sich auf das Schiff zurück. Ryodari fragt ob sie Lykos nicht mitnehmen sollen und als diese wehrt flüstert er ihr zu, dass die Menschen auf Falaina sowieso alle sterben werden. Plötzlich taucht der Narr von Orca auf und verkündet, dass laut Orcas Beschluss Lykos als Experiment auf Falaina zurückgelassen werden wird. Dadurch erhofft sich Orca Wissen darüber, wie sich Falaina auf den menschlichen Körper auswirkt.Als er dies hört, lacht Ryodari wahnsinnig darüber dass Lykos von ihrem eigenen Bruder verstoßen wurde. Er wendet sich dann zum Gehen und lässt sich von dem Narren mitnehmen, ruft aber noch gehässig zurück dass er zurückkommen wird um zu sehen wie Lykos auf Falaina durchdreht. Zurück im Imperium trifft sich Ryodari mit Orca und zeigt sich überrascht dass dieser seine eigene Schwester geopfert hat um seine Karriere voranzutreiben. Orca erwidert jedoch, dass er nicht nach politischer Macht strebt und andere Ziele verfolgt.

Zweiter Angriff auf Falaina

RyodariWillTöten

Ryodari will Suou töten

Sieben Tage später soll die Skyros erneut attackieren um den gesamten Rest von Falaina abzuschlachten. Die Bewohner nutzen die Wartezeit jedoch, um zu trainieren und sich den Angreifern bald entgegensetzen zu können. Schließlich ist der Tag gekommen und die Skyros nähert sich erneut Falaina. Begeistert springt Ryodari als erster auf Falaina über und wälzt sich zufrieden im Gras. Als die anderen Truppen eintreffen springt Ryodari aber wieder auf und beginnt, sich am Massaker zu beteiligen. Provokant ruft er den Bewohnern zu, dass sie sich stellen sollen da er "spielen" will.

Während er sich auf die Suche begibt trifft er auf den jungen Suou, den Bürgermeister von Falaina, der dem schwer verletzten Mr. Hakuji helfen will. Ryodari schießt Hakuji einen Pfeil in den Kopf und tötet ihn und konfrontiert dann Suou. Er fordert Suou heraus und fragt, ob er den alten Mann rächen will. Suou zieht tatsächlich sein Schwert und Ryodari attackiert ihn mit seinen Nunchucks. Er kann Suou sofort entwaffnen und zurückdrängen und schlägt ihn schließlich auch nieder. Da Suou nicht weint oder schreit ist Ryodari gelangweilt und will Suou ein Ende bereiten, wird aber vom Hauptmann der Bürgerwehr, Shuan gestoppt der ihn beleidigt und ihn als lästig bezeichnet. Dies führt dazu dass Ryodari ihn attackiert und lachend ruft, dass er dafür sorgen wird dass Shuan weint. Mit seinen Nunchucks und einem Schwert schlägt er auf Shuan ein, Suou ergreift ihn aber am Bein und bringt ihn zu Fall. Shouan sieht in sein Herz und sieht den Wahnsinn und die Traurigkeit darin. Suou bietet Ryodari sogar an, dass er bei ihnen auf Falaina leben kann - was Ryodari schockt - aber bevor Ryodari reagieren kann, wird er von Shuan mit dem Schwert erwischt und zu Boden geworfen.

RyodariFällt

Ryodari wird niedergestreckt

Ryodari rappelt sich jedoch wieder auf und ruft, dass es sein Ziel ist sämtliche lebenden Wesen auszulöschen. Erneut stürzt er sich auf Shuan, der mithilfe von Thymia einen abgebrochenen Holzstab auf Ryodari schleudert und ihn damit durchbohrt. Verletzt rappelt sich Ryodari ein weiteres Mal auf, aber Shuan feuert ihm einen weiteren Holzpfahl in den Hals und verpasst ihm dann einen Schwerthieb quer durch den Leib. Ryodari versucht davonzukriechen, während er weint und jammert dass er nicht sterben will, und Suou ruft Shuan zu, dass er Ryodari fliehen lassen soll, da er besiegt ist und nichts mehr tun kann. Während er davonkriecht denkt Ryodari, dass er nicht sterben will da es noch so viel zu tun gibt und dass er in Falaina sein Paradies gefunden hat, auf dem er alle abschlachten will.

Plötzlich tauchen jedoch einige Kinder von Falaina auf, die Ryodari sehen und ihn als Feind erkennen. Ryodari rappelt sich auf und ruft fanatisch dass sie näherkommen sollen, da er mit ihnen spielen will, aber die Kinder feuern Pfeile auf ihn ab, die ihn zurücktaumeln lassen. Ryodari stürzt von einer Klippe in das Sandmeer hinab, wo er vom Sand versclungen wird. Seine letzten Gedanken vor dem Aufprall sind, dass die Welt ein verrückter Ort ist und niemand ihn je verstehen wird.

Orcas Narr

RyodaniNarr

Ryodari als Orcas Narr

Ryodari überlebt jedoch und kann geborgen werden. Orca persönlich lässt ihn in seine Gemächer bringen, wo der gebrochene Ryodari verlangt erneut nach Falaina gebracht zu werden, da er dort unter allen Umständen hinmuss. Orca sagt jedoch, dass Ryodari zuerst sein Narr werden muss um für die nächste Falaina-Operation ausgewählt zu werden. Über diese Aussage ist Ryodari alles andere als begeistert.

Schließlich akzeptiert Ryodani Orcas Angebot in seinem Drang, wieder nach Falaina zurückzukehren. Gleichzeitig handelt er auch als Orcas Handlanger und tötet beispielsweise einige Söldner, die Orca in den Straßen auflauern. Als die Söldner tot sind, ist Ryodari enttäuscht dass sie sich nicht gewehrt haben und äußert einmal mehr den Wunsch, nach Falaina zurückzukehren.

Galerie

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