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Der Halbelf Schirrú ist ein Schurke aus den von Andrzej Sapkowski geschriebenen Hexer-Romanen. Er taucht zum ersten Mal in dem 1995 veröffentlichten Roman Zeit der Verachtung auf.

Biographie

Vergangenheit

Schirrú ist ein Halbelf und ein Handlanger des Magiers Vilgefortz von Roggeveen. Von diesem wird er entsandt, um Informationen über den Hexer Geralt von Riva zu erhalten.

Jagd auf den Hexer

Gemeinsam mit zwei Handlangern macht sich Schirrú auf den Weg in die Stadt Dorian, wo er das Büro der Advokaten Codringher und Fenn aufsucht, da diese für Geralt einige Untersuchungen angestellt haben. Die drei Schurken dringen in das Büro ein und Schirrú erdolcht Cordringher mit einem Stilett, wirft den verkrüppelten Fenn zu Boden und verbrennt ihn mit den meisten Dokumenten. Einige nimmt er an sich, bevor er flieht. Die Dokumente übergibt er später in Carreras an Rience, einen weiteren Handlanger von Vilgefortz. Gemeinsam mit Rience zieht Schirrú nach Brugge, wo sie eine junge Frau entführten, ihr einen Trank einflößten und sie nach Nastrog in Verden bringen und sie mit der Behauptung, sie sei Cirilla von Cintra, an die nilfgaardische Garnison übergeben.

Später entsendet Vilgefortz seine beiden Handlanger um die echte Ciri zu finden und zu fangen und um den Hexer Geralt zu töten. Während Rience auf die Jagd nach Ciri geschickt wird, wird Schirrú beauftragt, sich um Geralt zu kümmern. Zu diesem Zweck heuert Schirrú die Hanse des Söldners Nachtigall an und diese legen sich vor Belhaven auf die Lauer, um Geralt dort eine Falle zu stellen. Schirrú selbst nimmt ein Haus in der Rialto-Grube in Beschlag. Er bekommt dabei mit, wie ein ehemaliges Mitglied von Nachtigalls Bande, Angoulème, mit zwei scheinbaren Handlangern auftaucht und verkündet, den Hexer getötet zu haben. Schirrú, der dies mitbekommt, erkennt sofort, dass einer von Angoulèmes Begleitern Geralt ist und es sich um eine Falle handeln muss.

Dennoch lässt er sich nichts anmerken, tritt nach draußen und lädt die drei in seine Barracke ein. Er zeigt sich interessiert daran, dass Angoulèmes Gruppe den Hexer vor Nachtigall töten konnte, fordert aber einen Beweis. Als Geralt ihm ironischerweise sein eigenes Hexer-Amulett ausliefert, zeigt Schirru sich damit zufrieden und zückt einen Umschlag mit der Belohnung. Als Angoulème danach greifen will, packt Schirru sie jedoch, drückt ihren Kopf auf den Tisch und hält ihr sein Messer an die Kehle. Er fordert, dass Geralt und Cahir ihre bereits gezückten Schwerter wegwerfen und behauptet, dass ihm sehr wohl klar ist, bei wem es sich um Geralt handelt.

Als sich draußen Pferde dem Gebäude nähern, geht Schirrú davon aus, dass seine Kameraden aufgetaucht sind. Tatsächlich tauchen einige Soldaten Nilfgaards mit Armbrüsten auf und richten sie auf Geralt und Cahir, während Schirrú zufrieden die Neuankömmlinge begrüßt, unter denen auch Nachtigall ist. Die Gefangenen werden nun nach draußen geführt und Schirrú verrät Geralt hämiscch, dass er es war, der in Dorian Cordringher und Fenn ermordet hat. Während die Truppe Geralt, Angouleme und Cahir abführen will, werden sie aber überraschend von Partisanenkriegern aus dem Hinterhalt angegriffen. In dem Chaos, das durch den Angriff entbrennt, gelingt Geralt und seinen KAmeraden die Flucht, während Schirru die Nilfgaarder um sich versammelt.

Er nimmt schließlich die Verfolgung auf und überschreitet dabei mit seiner Horde die Grenzen zu Toussaint. Dort, im Caed Myrkvid-Wald, geraden sie an einige Pilger, die sie abschlachten. Allerdings tauchen kurz darauf Ritter aus Toissant auf, die sich in das Gemetzel werfen und Schirrú und die Nilfgaarder bekämpfen. Es gelingt Schirrú mit NAchtigall und einigen anderen, über den Bach in den nahen Wald zu fliehen, doch sie werden schnell von den dort lebenden Druiden gefangen und überwältigt, die sie in einen aus Weidenruten geflochtenen Käfig sperren und diesen anzünden, so das Schirru mit seinen Kameraden grausam verbrennt.

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