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“Wir haben das selbe Ziel! Wir bekämpfen auch die Pest! Nur unsere Methoden sind verschieden...”

— Nicholas

“Da ihr euch weigert zur Hölle zu fahren, bringe ich die Hölle zu euch!”

— Nicholas im Kampf gegen Hugo und Amicia

Seigneur Nicholas ist der sekundäre Antagonist aus dem 2019 erschienenen Videospiel A Plague Tale: Innocence.

Er ist die rechte Hand des Großinquisitors und mit der Gefangennahme von Hugo de Rune beauftragt. Daher stürmt er mit seinen Truppen die Ländereien der de Rune-Familie, wo sie ein Massaker anrichten und Robert de Rune töten. Die de Rune-Kinder können allerdings entkommen, so dass es Nicholas' Aufgabe ist, sie zu finden und zur Inquisition zu bringen.

Biographie

Vergangenheit

Er ist ein Ritter, ein hochrangiges Mitglied der Inquisition, Hauptmann der Purpurnen Garde und die rechte Hand von Großinquisitor Vitalis Benevent.

Er wird von Vitalis entsandt, um dem jungen Hugo de Rune habhaft zu werden. In dessen Blut existiert die Macula, die Vitalis nutzen will um die Pest unter Kontrolle zu bringen - durch die Macula in fortgeschrittenem Statium kann man die Pest-Ratten kontrollieren. Nicholas und eine Einheit Soldaten der Inquisition machen sich daher auf zum Anwesen der de Rune-Familie und erobern die Ländereien.

Jagd auf die De Runes

NicholasBeiDeRunes

Nicholas stürmt auf die de Runes zu

Als Nicholas im Hof des Anwesens von seinem Pferd herabsteigt, ist Robert de Rune, der Patriarch der Familie, bereits gefangen.. Zwei Soldaten der Inquisition treten sofort an Nicholas heran, der wissen will, ob de Rune bereits befragt wurde. De Rune wird sogleich selbst vor Nicholas geführt und ihm wird berichtet, dass de Rune in seiner Gegenwehr zwei Männer getötet hat, bevor man ihn überwältigen konnte. Nicholas zwingt de Rune auf die Knie und will von ihm wissen, wo sich sein Sohn Hugo befindet. Als Robert süffisant antwortet, dass der Junge sich in guten Händen befindet, zückt Nicholas sein Schwert und schlitzt de Rune damit die Kehle auf. Nicholas gibt der Inquisition nun den Befehl, das Anwesen zu durchsuchen, woraufhin die Soldaten das Gebäude stürmen und sämtliche Bedienstete, die sie finden, systematisch abschlachten.

Es gelingt den beiden Kindern der de Rune-Familie, Amicia und Hugo, durch die Gärten des Anwesens zu fliehen und zu ihrer Mutter Beatrice aufzustoßen. Als sie das Gartentor erreichen, wo ihnen einer der letzten Bediensteten das Tor öffnet, reitet jedoch Nicholas auf seinem Pferd die Allee entlang und nimmt die Verfolgung auf. Amicia und Hugo können sich durch das Tor retten, doch Beatrice verschließt das Tor daraufhin von innen, damit Nicholas ihre Kinder nicht erreichen kann. Die beiden Kinder können der Inquisition entkommen, doch Nicholas nimmt Beatrice gefangen und rammt dem Bediensteten sein Schwert mit solcher Wucht in den Körper, dass das Schwert selbst das schwere Holztor durchdringt. Nicholas durchkämmt nun mit der Inquisition die Ländereien auf der Suche nach Hugo, doch die beiden de Rune-Kinder können ihnen vorerst entgehen.

NicholasLösegeld

Nicholas kommt um die de Runes abzuholen

Allerdings werden die beiden einige Wochen später von Plantagenêts gefangen genommen und eingesperrt. Die Söldner kontaktieren daraufhin die Inquisition und handeln ein Lösegeld aus. Sofort wird Nicholas entsandt um die beiden in Gewahrsam zu nehmen, doch in der Zeit, die es dauert, bis Nicholas und seine Truppen im Lager der Plantagenêts ankommen, sind die beiden bereits mit Hilfe von zwei neuen Verbündeten, Mélie und Arthur, ihren Käfigen entkommen. Die Flucht der Kinder trifft genau mit Nicholas' Ankunft überein, so dass die de Runes sich mit dem Mann konfrontiert sehen, den sie für den Mörder ihrer Mutter halten. Nicholas hingegen faucht, dass er Lösegeld für die de Rune-Kinder zahlt und sie nun auch noch eigenhändig fangen muss. Bevor er vorpreschen kann, attackiert Arthur Nicholas aber mit einem Sprengstofffass, so dass die Explosion Nicholas vom Pferd wirft. Die de Runes fliehen nun durch das Lager - verfolgt von der Inquisition - und können auch tatsächlich entkommen. Arthur wird allerdings von der Inquisition gefangen und in die Bastion gebracht.

Manipulation von Hugo de Rune

Nicholas ist nun gezwungen, weiter die umliegenden Ländereien nach den Kindern zu durchkämmen. Schließlich bricht er die Suche aber ab und kehrt in die Bastion zurück, um die dort gefangene Beatrice de Rune zu foltern und über die Macula und den Zustand und möglichen Standort ihres Sohnes zu verhören. Überraschenderweise taucht Hugo de Rune einige Wochen später persönlich an der Bastion auf - er hatte sich mit seiner Schwester zerstritten und erfahren, dass seine Mutter noch lebt. Diese überraschende Wendung führt dazu, dass die Pläne der Inquisition voranschreiten können und es nun das Ziel ist, die nächste Schwelle der Macula in Hugo freizusetzen, damit auch Vitalis, dem Hugos Blut gespritzt wurde, die nächste Schwelle der Macula erreichen kann.

NicholasInformiertVitalis

Nicholas berichtet Vitalis, dass Hugo gefunden wurde

Es gelingt Hugo, seinen Kerkermeistern zu entkommen und zu seiner Mutter aufzuschließen. Die beiden versuchen daraufhin, Hugos Macula zu verwenden um die Ratten um sie herum zu kontrollieren und sich einen Fluchtweg durch die Soldaten der Inquisition zu bahnen. Bei dem Versuch landen sie jedoch in einer großen Halle, in der Nicholas, Vitalis und bewaffnete Soldaten sie bereits erwarten. Vitalis und Nicholas wollen Hugo nun gewaltsam über die nächste Macula-Schwelle befördern, indem sie den Soldaten befehlen, Beatrice zu töten. Um seine Mutter zu retten, hetzt Hugo die Ratten auf die heranstürmenden Soldaten, übertritt die Schwelle aber dennoch nicht. Nicholas und Vitalis erkennen, dass sein starkes Band zu seiner Schwester Amicia ihn davon abhält, die nächste Stufe zu erreichen.

In dem folgenden Monat bedroht Nicholas das Leben von Hugos Mutter um ihn zur Gefolgschaft zu zwingen. Durch seinen Einfluss auf Hugo kann er - durch Hugo - auch die Pestratten kontrollieren. Da Hugo die nächste Schwelle der Macula nicht überschreiten kann, da seine Familienbande ihn zurückhalten, will Nicholas, dass Hugo seine Schwester tötet. Erneut bedroht er Beatrices Leben und zwingt Hugo dadurch, ihm das Versteck seiner Schwester und ihrer Freunde - das verlassene Château d’Ombrage - zu verraten und ihn dorthinzuführen. Nicholas ergreift dabei selbst Kontrolle über Hugo und somit über die Ratten und nutzt sie als Angriffstruppe. Er lässt die Ratten das Chateau attackieren, so dass sie durch die Mauern brechen. Gerade als Amicia und ihre Freunde fliehen wollen, tritt Nicholas mit Hugo inmitten des Rattenschwarms in die Hallen des Chateaus.

NicholasHugoAngriff

Nicholas und Hugo stürmen das Chateau

In der Halle angekommen befiehlt er Hugo, Amicia zu töten. Sie kann zwar mit ihren Freunden nach draußen fliehen, doch erneut werden sie von Nicholas und Hugo konfrontiert. Nicholas schlägt Arthur brutal beiseite, schlägt auch Amicia nieder und wirft sie Hugo mit der Warnung dass er Beatrice vor Hugos Augen töten wird, wenn er Amicia nicht tötet, vor die Füße. Da Hugo sich nicht überwinden kann, stößt Nicholas ihn verärgert zur Seite, treibt Amicia an die Wand des Hofs und zückt sein Schwert um Amicia selbst zu töten. Allerdings schreitet Arthur ein und stößt eine Holzvorrichtung auf Nicholas, die mit Steinen beladen war. Nicholas wird von den Steinen getroffen und für tot gehalten, allerdings kann er sich wieder aufrappeln und ersticht Arthur.

Amicia und Hugo fliehen tiefer in den Hof, wo sie sich vor Nicholas verstecken, der sofort die Suche nach ihnen beginnt. Amicia und Hugo wollen die Ratten auf Nicholas hetzen, diese werden allerdings von den vielen Feuern im Hof unter der Erde gehalten. Erst nachdem die beiden Kinder die Feuer gelöscht haben, kann Hugo die Macula nutzen um die Ratten aus der Erde hervorzurufen und sie auf Nicholas zu hetzen. Nicholas wird von den Ratten umschwärmt und stürzt zu Boden, kann aber noch sein Schwert und seinen Arm in Brand setzen, so dass die Ratten wieder vor dem Feuer zurückschrecken. Mit seinem Feuerschwert beginnt Nicholas, die Feuer auf dem Hof wieder zu entfachen. Amicia kann die Feuer sowie Nicholas selbst aber erneut löschen, woraufhin Hugo erneut die Ratten hervorruft.

NicholasStirbt

Nicholas wird von den Ratten verschlungen

Dieses Mal setzt Nicholas aber nicht nur sein Schwert, sondern seinen ganzen Körper in Brand um vor den Ratten sicher zu sein. Als brennender Mann stürmt er auf die de Rune-Kinder zu und ruft, dass sie alle zusammen hier im Hof sterben werden, so dass Vitalis der einzige verbliebene Träger der Macula ist. Ein drittes Mal löschen Amicia und Hugo die Feuer und hetzen die Ratten auf Nicholas. Die Ratten fallen sofort über Nicholas her, so dass er auch nicht in der Lage ist, weitere Feuer zu entfachen. Daher hält auch nichts die Ratten auf, so dass sie Nicholas beim lebendigen Leibe fressen und töten und dabei mit solcher Brutalität vorgehen, dass sie den Boden unter ihm aufreißen und seinen Körper in die Tiefe ziehen.

Persönlichkeit

“Sich lebendig fühlen... und den Tod bringen!”

— Nicholas

Nicholas ist ein grobschlächtiger, sadistischer und völlig gnadenloser Mann. Als Handlanger der Inquisition tötet er Männer, Frauen und sogar Kinder, ohne seine Befehle jemals in Frage zu stellen. Obwohl er davon überzeugt ist, dass seine Taten dem Wohle der Menschheit dienen, geht er in seinen Handlungen dennoch weitaus sadistischer und brutaler vor, als nötig. Nicholas genießt es, Menschen zu töten oder zu foltern und hat keinerlei Skrupel, selbst Hand anzulegen - selbst Unbeteiligte und Unschuldige kommen bei seiner Jagd auf Hugo de Rune haufenweise zu Tode.

Nicholas spielt mit dem Image, dass er bei der Bevölkerung und sogar seinen eigenen Untergebenen hat. Wann immer er die Gelegenheit hat, zieht er es vor, den brutaleren und grausameren Weg zu gehen und lässt Unschuldige für das kleinste Vergehen ohne mit der Wimper zu zucken hinrichten. Des Weiteren trägt er stets seine Rüstung und seinen Helm - sein wahres Gesicht sieht man im Spiel kein einziges Mal - was ihm eine unnahbare, kalte und gruselige Aura verleiht.

In seiner religiösen Besessenheit ist Nicholas sogar bereit, sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen oder zu opfern. Im finalen Kampf gegen Amicia und Hugo setzt er ohne zu zögern seinen eigenen Körper in Brand um vor den Ratten sicher zu sein und ist letzten Endes nur zu bereit, selbst sein Leben zu lassen, wenn es bedeutet, dass die beiden Kinder dadurch ebenfalls sterben.

Galerie

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