Der Magier Sokurah ist der Hauptantagonist aus dem Film Sindbads 7. Reise. Er wurde Torin Thatcher gespielt und von Fritz Tillmann synchronisiert.

Biografie

Sokurah lebt auf der Insel Kolossa in einem unterirdischen Schloss, das von einem Drachen bewacht wird, um ihn vor den einheimischen Zyklopen zu beschützen. In seinem Besitz befindet sich auch eine mächtige Wunderlampe, in der sich der Dschinn Barani befindet.

Auf der Flucht vor einem Zyklopen trifft Sokurah am Strand auf Sindbad und dessen Gefährten. Er lässt Barani eine unsichtbare Schutzmauer errichten und sie rudern aufs Meer hinaus, doch der Zyklop schleudert einen Felsen nach ihnen. Das Boot kentert und die Lampe geht verloren. Zwar können sie zum Schiff zurückschwimmen, aber der Zyklop kann die Lampe aus dem Wasser fischen. Sokurah bietet Sindbad mehrere Edelsteine an, damit er zur Insel zurückgebracht wird und seine Lampe wiederhaben kann, doch Sindbad weigert sich. Der Magier kommt daraufhin mit nach Bagdad.

Dort angekommen wendet er sich an den Kalifen: Er will für den Sultan von Dschandra ein großes Schauspiel auf der anstehenden Feier veranstalten, möchte aber dafür ein Schiff und eine Besatzung für seine Rückkehr nach Kolossa haben. Er hat auch eine gewaltige Armbrust entworfen, um die Männer zu schützen. Aufgrund von Sindbad´s Rat lehnt der Kalif ab.

Auf der Feier für die anstehende Hochzeit von Sindbad und Prinzessin Parisa und den Frieden zwischen Bagdad und Dschandra verwandelt Sokurah die Dienerin der Prinzessin in eine Schlangenfrau. Der Kalif möchte ihm aber immer noch nicht seinen Wunsch erfüllen, woraufhin der Magier ein weiteres Kunststück anbietet: In einem Becken mit glühenden Kohlen sagt er die Zukunft voraus. Er prophezeit den Untergang und die Zerstörung von Bagdad, bietet aber an, das drohende Unheil abzuwenden. Erzürnt verbannt der Kalif ihn aus der Stadt.

In der Nacht dringt Sokurah in das Schlafzimmer der Prinzessin ein und lässt sie auf Puppengröße schrumpfen. Ihr Vater droht daraufhin, die Stadt zu zerstören. Sindbad sucht den Zauberer auf und dieser verrät ihm, dass er für das Gegenmittel die Eierschale des Riesenvogels Roch benötigt wird, der auf den Bergen von Kolossa lebt. Zudem muss die Prinzessin mitkommen, da das Gegenmittel nur in seinem Schloss hergestellt werden kann.

Für die Expedition stellt Sindbad eine Mannschaft aus Häftlingen zusammen, die während der Überfahrt das Schiff übernehmen. Sindbad, sein treuer Freund Harufa und Sokurah werden eingesperrt, doch der Zauberer spricht einen Fluch aus: Das Schiff treibt zu einer Insel, wo das Geschrei gequälter Dämonen die Mannschaft in den Wahnsinn treibt. Sie lassen die Gefangenen wieder frei und das Schiff kann zu Kolossa gelangen.

Auf der Insel übernehmen Sindbad und Sokurah jeweils eine Gruppe an Männern, um sich bei einer Gefangennahme helfen zu können. Sokurah´s Gruppe gelangt zu einem Fluss, wo die Männer trinken wollen, aber der Magier behauptet, das Wasser wäre vergiftet (das stellt sich später als Lüge heraus). Sindbads Gruppe trifft währenddessen auf den Zyklopen, der sie gefangen nimmt. Sokurah macht sich allein zu ihnen auf, befreit sie aber nicht aus dem Käfig und durchsucht stattdessen die Schatzkammer des Riesen. Dort findet er seine Lampe wieder, aber der Zyklop bemerkt und verfolgt ihn.

Im folgenden Kampf bringt Sindbad die Lampe an sich. Der Zyklop tötet mehrere Männer, wird jedoch von Sindbad geblendet und stirbt beim stürzt beim Sturz in eine Schlucht. Sindbad vertraut dem Magier nicht und behält die Lampe für sich.

Die verbliebene Gruppe macht sich weiter auf den Weg und erklimmt die Berge. Auf dem Weg finden sie ein riesiges Ei und die hungrigen Männer braten das frisch geschlüpfte Küken, obwohl Sokurah sie davon abhalten will. Da sie nun die Eierschale haben, verlangt Sindbad die Rückverwandlung der Prinzessin, doch Sokurah braucht noch einige Elemente, die sich nahe seines Schlosses befinden.

Als die Vogelmutter zurückkehrt, wird der Rest der Mannschaft getötet. Im Chaos verliert Sindbad die Lampe und Sokurah versucht, sie zu bekommen. Dabei tötet er Harufa mit einem Speer, aber Sindbad wird mit der Lampe von dem Vogel in sein Nest getragen.

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