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“Ich sage dir mal wie diese Stadt regiert wird, du blöder Ire. Wir dienen den Reichen und im Gegenzug erheben sie uns über den primitiven Dreck der anderen. Und Gott stehe uns bei falls wir unseren Teil der Abmachung nicht einhalten. Du darfst nie vergessen, wir beide sind für die doch nur dumme Tiere; nicht besser als das Gesindel und der Abschaum aus den Mietskasernen, vor denen wir sie beschützen. Es ist unwichtig, dass ihre Hände so weich sind und dass sie seidene Schlüpfer tragen - solange diese Leute Geld haben, erfüllen wir ihre Forderungen!”

— Burns zu Connor

Chief Thomas Byrnes ist ein Schurke in der 2018 erschienenen Serie The Alienist - Die Einkreisung.

Byrnes ist der Ex-Chief der New Yorker Polizei, der seine Rolle aber primär dazu eingesetzt hat, sich bei den reichen Eliten beliebt zu machem und deren Probleme für Bezahlung verschwinden zu lassen. Byrnes und sein ganzes Polizeirevier waren korrupt und selbst im Ruhestand versucht er noch, die Einflussreiche Van Bergen-Familie zu schützen.

Er wurde von Ted Levine dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Byrnes war der Chief des New York Police Deparment. Er war außerordentlich korrupt und sorgte dafür, dass die gesamte Polizei im Laufe seiner dreißigjährigen Amtszeit primär für die Reichen und Einflussreichen der Stadt arbeitete. So sorgte Byrnes dafür, dass der Ruf der reichen Familien nicht beschmutzt wurde und sorgte notfalls selbst dafür. Seine korrupten Polizisten standen ihm in diesem Bereich nichts nach - allen voran Captain Connor. Eine Familie, der Byrnes besonders ergeben war, war die extrem reiche und mächtige Van Bergen-Familie. Da deren Sohn Willem ein Pädophiler ist, sorgte Byrnes dafür, dass Willems Besuche im den Knaben-Bordellen der Stadt ein Geheimnis blieb. Dazu traf er ein Abkommen mit dem Bordell-Besitzer.

Nachdem Byrnes in Pension ging, begann der junge Police Commissioner Theodore Roosevelt, im Polizeirevier aufzuräumen und die Korruption zu bekämpfen. Dies fing ihm aber von den Polizisten sowie Byrnes nichts als Verachtung ein und war, da Roosevelt im Revier keine Unterstützung hatte, auch nicht sehr erfolgreich. Tatsächlich hält Byrnes Roosevelt für einen Aufschneider und sieht ihn als Versager und nicht als Bedrohung an.

Trotz seines Ruhestands blieb Byrnes in Kontakt mit seinen alten Kollegen und nutze diese Kontakte, um nach wie vor die Bedürfnisse der Reichen zu befriedigen.

Schutz der Van Bergen-Familie

Als in New York Morde an Knaben-Prostituierten beginnen, befürchtet Byrnes dass Willem Van Bergen dafür verantwortlich ist. Sein Ziel ist es daher zu verhindern, dass die Öffentlichkeit davon Wind bekommt und der Ruf der Van Bergen-Familie geschädigt wird. Dabei ist es für ihn zweitrangig, ob Willem auch tatsächlich bestraft wird. Tatsächlich ist Willem unschuldigt, was Byrnes aber gar nicht interessiert.

BurnsBeobachtet

Byrnes beobachtet die Pressekonferenz

Nachdem ein Verdächtiger für den Knabenmord gefasst wurde, gibt Captain Connor vor dem Polizeirevier eine Pressekonferenz. Als Chief Byrnes das Polizeirevier verlässt, will die Presse wissen ob er etwa auch an der Verhaftung beteiligt war. Byrnes erinnert jedoch, dass er im Ruhestand ist, und behauptet, lediglich Connor zu der Festnahme gratulieren zu wollen. Als die Reporter fragen, ob es stimmt dass der neue Commissioner Roosevelt die Abteilung reformieren will, behauptet Byrnes gehässig dass sie Roosevelt so viel Leine geben, wie er will, und dass sie gucken werden, ob er sich damit bald nicht erhängt. Die Reporter lachen und fragen dann, was Byrnes nun tut, wo er im Ruhestand ist. Byrnes verrät, dass er an der Börse spekuliert und dass er großzügige Tipps von dem erfolgreichen Bankier Morgan erhalten hat. Das Interview wird unterbrochen, als Dr. Kreizler und John Moore auftauchen, und die Presse begierig nach Neuigkeiten fragt. Die Reporter ignorieren Byrnes und Connor daraufhin völlig.

Als in New York weitere Jungen ermordet werden, die auf dem Strich arbeiten, fürchtet Byrnes, dass der Sohn der Van Bergen-Familie, Willem, aufgrund seiner pädophilen Neigungen bald ins Fadenkreuz der Ermittlungen geraten wird. Daher besucht er die Familie und berichtet ihnen von dem Vorfall. Er verrät zwar, dass die Polizei sich noch nicht ganz sicher ist, Nachforschungen von einer Gruppe von Menschen außerhalb des Polizeireviers durchaus die richtigen Schlüsse treffen könnten. Er wird genauer und verrät, dass der Strichjunge, der ermordet wurde, aus einem Bordell stammt in dem Willem Stammgast ist, und dass die beiden sich scheinbar sehr zugetan waren. Er behauptet dass Willem diesmal tiefer in der Tinte sitzt als sonst, und entschuldigt sich dann, die Familie beim Essen gestört zu haben. Nach dem Treffen mit den Van Bergens versucht Byrnes sofort, Schaden von der Familie abzuwenden. Er trifft sich zusammen mit Connor in einer Bar mit dem Betreiber des Bordells. Dieser behauptet, dass sie eine Abmachung hatten: Im Gegenzug für die Diskretion des Besitzers darf Willem niemals grob mit den Knaben werden. Der Besitzer verrät Byrnes aber, dass sie John Moore, der diesbezüglich nachgeforscht hat, abgelenkt haben so dass dieser nichts berichten kann.

BurnsTrifftVanBergens

Byrnes informiert die Van Bergens

Nachdem ein weiteres ermordetes Kind gefunden wird, gibt Commissioner Roosevelt Captain Connor absichtlich nicht Bescheid. Stattdessen informiert er die Gruppe von Doktor Kreizler, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Mörder zu finden. Da Roosevelt Kreizler mehr vertraut als Connor, lässt er die Gruppe zum Tatort. Als Connor schließlich von einem der neuen Rekruten über den Mordfall informiert wird, ist er außer sich dass er nicht informiert wurde. Er schreit seine Leute sofort zusammen, damit sie sich bereit machen, und lässt die Pferde satteln. Er will auch Byrnes informieren, der aber bereits in einer Kutsche vor dem Polizeirevier wartet. Connor steigt zu ihm in die Kutsche und zusammen mit Connors Einheit reiten sie zum Tatort.

Während der Fahrt regt sich Byrnes über Roosevelt auf und behauptet, dass dieser den Posten des Commissioners aus reiner Gefälligkeit bekommen hat und sich nun groß aufspielt. Connor behauptet, dass Roosevelt sich diesmal wahrlich Ärger eingehandelt hat, da sie es so darstellen können als würde Roosevelt eine Ermittlung behindern. Connor verrät, dass er der Presse bereits einen Tipp gegeben hat. Als Connors Gruppe schließlich am Tatort ankommen, sind Kreizler und seine Gruppe bereits verschwunden. Da die Gruppe nicht am Tatort gefunden wird, kann Roosevelt auch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Während Connor und seine Leute die Ermittlungen aufnehmen, läuft Byrnes auf Roosevelt zu und schüttelt ihm die Hand, da er vor der Presse sein Gesicht wahren muss. Als ein Reporter anmerkt, dass sie Byrnes trotz seiner Pensionierung doch sehr häufig zu Gesicht bekommen, behauptet dieser jovial dass er immer noch ein Diener des Volks ist.

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Byrnes bespricht sich mit Connor

In seiner Mittagspause trifft Connor sich ein paar Tage später mit Byrnes in einem Pub. Dieser rät ihm, sich nicht beim Trinken im Dienst von Roosevelt erwischen zu lassen, da das "fromme Arschloch" ihm vermutlich die Dienstmarke abnehmen würde. Connor fragt, was sie bezüglich Van Bergens anstellen sollen, und Byrnes erwidert dass sie erst einmal abwarten werden. Er verrät, dass Van Bergens Mutter ihm Sorgen bereitet, da sie es nicht schaffen wird, Van Bergen gut genug zu verstecken so dass dieser keine Kinder mehr zerstückelt. Er beauftragt Connor daher, ein Auge auf Van Bergen zu haben um zu verhindern, dass er oder der Ruf der Familie zu Schaden kommt.

Nach seinem Treffen mit Van Bergen besucht Byrnes Frau Van Bergen und berichtet ihr von dem dritten Mord an einem Kind. Er behauptet, dass es nötig ist, bestimmte Vorrichtungen im Sinne von Willem zu treffen, und dass es gut wäre, wenn die Polizei Willem nicht befragen könnte. Frau Van Bergen willigt schließlich ein, Willem nach Buenos Aires zu schicken, bis in New York Gras über die Sache gewachsen ist. Da Willem darüber alles andere als begeistert ist, beauftragt Byrnes Connor, dafür zu sorgen dass Willem sein Schiff auch tatsächlich betritt und das Land verlässt.

Sabotage der Ermittlungen

BurnsHörtTod

Byrnes erfährt von Van Bergens Tod

Tatsächlich tötet der frustrierte und betrunkene Connor Von Bergen aber, als dieser ihn provoziert und sich hartnäckig weigert an Bord zu gehen. Am nächsten Tag treffen sich Byrnes und Connor in einem Pub, wo Byrnes verrät dass wieder ein Junge vom Straßenstrich ermordet wurde. Connor verplappert sich, indem er behauptet dass von Bergen es nicht gewesen sein kann, und Byrnes hakt nach. Connor gibt zu, Von Bergen getötet zu haben, verspricht aber dass es ein Unfall war und die Leiche nicht gefunden werden wird. Außer sich behauptet der geschockte Byrnes, dass er wollte dass Connor den Jungen im Auge behält, nicht dass er ihn ermordet. Er erinnert Connor, dass in der Stadt die Reichen das Sagen haben und dass sie ihre Wünsche erfüllen, solange sie dafür bezahlen. Er droht, Connor an den Grund des Flusses zu schicken, falls dieser weiter Probleme machen sollte, und behauptet dass dies wohl auch ist, was Connor mit Van Bergen gemacht hat. Danach steht Byrnes auf und geht.

Um weitere Ermittlungen von Kreizler und Moore zu verhindern lassen Byrnes und seine einflussreichen Verbündeten, Bischof Potter und J.P. Morgan, Kreizler und Moore von Connor entführen und in Morgans Anwesen bringen. Sie fordern von Kreizler, dass dieser seine Forschungen einstellt. Als Kreizler nach dem Grund fragt, behauptet Byrnes dass es eine Polizeiangelegenheit ist. Als Kreizler erwiedert dass die Polizei nicht fähig oder nicht willig scheint, den Täter zu finden - einige der Morde fanden unter Byrnes Leitung der Polizei statt - wird Byrnes sauer. Sie werden von Morgan unterbrochen.

BurnsTreffen

Byrnes streiter mit Kreizler

Als Kreizler verrät, dass sich durch genaues Betrachten der Handlungen und Spuren des Täters ein Bild zusammenfügt, das letztlich zur Spur des Mörders führen wird. Morgan befiehlt Potter daraufhin, das Treffen zu verlassen und den Von Bergens zu berichten, dass ihr Sohn nicht länger unter Verdacht steht. Als Byrnes sarkastisch anmerkt dass dies ein großer Trost sein wird, wo der Verdacht den Jungen doch gezwungen hat, aus dem Land zu fliehen, befiehlt Morgan ihm, Potter zu begleiten. Vor dem Anwesen steigt Byrnes wütend in seine Kutsche und verrät Connor, dass Morgan Kreizler vermutlich freie Hand lassen wird. Connor behauptet besorgt, dass sie vielleicht etwas vermuten, und Byrnes behauptet drohend dass Connor hoffen soll, dass es bei einer Vermutung bleibt.

Connor setzt am nächsten Tag einige Männer an, Moore und Kreizler nach Washington zu verfolgen, wo diese Spuren des Mörders nachgehen. Als er später Byrnes von seinen Ergebnissen berichtet, behauptet dieser dass egal wer den Mordfall löst, es auf keinen Fall Kreizler sein darf, da dies gut 30 Jahre harter Polizeiarbeit auslöschen würde. Nachdem Connor in seiner eigenen Interpretation von Byrnes Befehlen in Kreizlers Haus eingebrochen ist und dort in Panik dessen Haushälterin Mary ermordet hat, konfrontiert Roosevelt Byrnes am nächsten Tag in einer Bar. Roosevelt wirft Byrnes vor, zusammen mit seiner korrupten Polizei, die er in den letzten 30 Jahren aufgebaut hat, mitverantwortlich für Marys Tod zu sein. Byrnes hingegen wirft Roosevelt vor, schwach zu sein, und rät ihm, sich um dringendere Probleme zu kümmern.

BurnsBeerdigung

Byrnes auf Connors Beerdigung

An einem Abend in der Opfer sitzt Byrnes alleine in einer Loge und sieht, dass sich Kreizler und Moore in einer Loge auf der anderen Seite des Theatersaals befinden. Während der gesamten Opfer beobachtet Byrnes die beiden. Dies ist aber ein Teil von Kreizlers Plan, welcher Byrnes gegenüber vorspielt, dass seine Nachforschungen bezüglich des Mörders auf Eis liegen. Tatsächlich aber plant Kreizler, den Mörder noch in der selben Nacht dingfest zu machen und als Byrnes kurz von den Geschehnissen auf der Bühne abgelenkt ist, sprinten Kreizler und Moore aus der Loge.

Nach Connors Tod wird dieser mit allen Würden verabschiedet und Polizeichef Roosevelt hält eine Rede, die Connors Mut und Ehre preist - obwohl Roosevelt natürlich weiß, dass dies völlig erlogen ist. Nach der Rede ist Byrnes, der den Anschein wahren muss, der erste, der applaudiert. Als er sich zum Gehen wendet, wirft er Roosevelt allerdings einen herausfordernden Blick zu.

Galerie

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