“Ich hatte noch nie Prinzipien... weswegen ich ja auch auf dem Weg ganz nach oben bin!”

— Connolly

“Alles zu seiner Zeit, Harold. Jetzt geht es erst einmal darum, dass du eine wichtige Sache erkennst, sie immer vor Augen hast und sie verinnerlichst... mit jeder Faser deines Seins: Du gehörst uns!”

— Connolly warnt Harold

Thomas "Tom" Connolly ist ein Schurke aus der Serie The Blacklist. Er erschien zum ersten Mal als Nebencharakter in der fünfzehnten Episode der ersten Staffel und kehrte als einer der Hauptschurken in der zweiten Staffel zurück.

Connolly ist ein ehrgeiziger und skrupelloser Staatsanwalt – und späterer Generalbundesanwalt – mit dem Ziel, es bis ganz nach oben zu schaffen. Mit tiefgreifenden einflussreichen Kontakten, unter anderem zu seinem alten Freund, dem FBI-Vizedirektor Harold Cooper, sieht er sein Ziel zum Greifen nahe, schreckt dabei aber auch nicht vor korrupten Handlungen sowie einem Bündnis mit einer als Cabal bekannten internationalen Schattenregierung zurück.

Er wurde von Reed Birney dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Connolly, wegen seiner süffisanten und selbstgefälligen Art auch der "Grinsende Tommy Connolly" genannt, ist ein alter Freund von F.B.I.-Vizedirektor Harold Cooper und ihre Freundschaft reicht schon lange zurück. Connolly war bereits drei Mal verheiratet, alle Ehen wurden aber geschieden. Er ist außerordentlich ehrgeizig und entschlossen, sich bis ganz nach oben zu arbeiten. Als Staatsanwalt wurde ihm der Fall des Kriegsverbrechers Alan Ray Rifkin zugeteilt, was ihn verärgerte da er seine Karriere nicht durch einen so hochkarätigen Fall gefährden wollte. Daher ließ er Rifkin während des Flugs zurück zur Basis von Cooper, damals noch einfacher Soldat, verprügeln um so ein Geständnis zu erzwingen, mit dem er Rifkin zum Tode verurteilen konnte.

Rifkin verbrachte somit die nächsten Jahre in der Todeszelle und Connolly konnte durch diesen prestigeträchtigen Fall einen Ruf aufbauen. Er wurde zu einem erfolgreichen Staatsanwalt und späterem Bundesanwalt und konnte dadurch auch wichtige Kontakte zu einflussreichen Personen knüpfem, auf die er gerne zurückgriff. Im Gegenzug erfüllte er den Personen Gefallen, wenn sie vor Gericht standen. Connollys Machtgier wurde auch von einer geheimen internationalen Schattenregierung, Cabal genannt, bemerkt und man knüpfte Kontakte. Connolly erkannte die Chancen, die eine Mitgliedschaft beim Cabal bedeuten würde, und hegte Hoffnungen, der Gruppe einst selbst als vollwertiges Mitglied beitreten zu können. Entsprechend ließ er sich auf schmutzige Geschäfte ein und nutzte seine Position um sich dem Cabal als nützlich zu erweisen.

Gefangener des Richters

Connolly gerät mit Elizabeth Keen aneinander

Jahre später ist der Tag gekommen, an dem Alan Ray Rifkin hingerichtet werden soll. Einen Tag vorher wird Connolly in seinem Büro überraschend von Harold Cooper aufgesucht, der ihm offenbart dass sie ein Problem haben. Schon kurz darauf werden die beiden von Coopers Agentin Elizabeth Keen konfrontiert, die die Wahrheit über den Rifkin-Fall herausgefunden hat. Während Connolly das Ganze einfach als irrelevant abtun will, gibt Cooper zu Alan Rifkin verprügelt zu haben um ihn zu einem Geständnis zu bringen. Als Keen plädiert, dass sie sofort zum Gericht müssen um die Wahrheit zu offenbaren, behauptet Connolly, dass es keinen Grund dafür gibt, da Rifkin seine Rechtsmittel bereits ausgeschöpft hat und die Frage bezüglich seiner Unschuld daher rechtlich irrelevant ist.

Mit einer frostigen Warnung an Keen, dass sie sich gut überlegen soll wen sie sich zum Feind macht, verlässt Connolly das Gebäude. Sowohl Connolly als auch Cooper sind Stunden später anwesend als Rifkins Hinrichtung durchgeführt wird. Ruth Kipling, eine Vertreterin des Amnesty Collective und Verfechterin von Riflins Unschuld, raunt ihnen hasserfüllt zu dass selbst Gott ihnen dafür nicht vergeben wird. Nachdem Rifkin getötet wurde, verlassen Connolly und Harold gemeinsam das Gebäude und Connolly behauptet eifrig, dass sie das Richtige getan haben. Harold stimmt zu, fügt aber an dass sie es auf die falsche Art und Weise getan haben. Connolly wechselt nun das Thema und spricht Harold interessiert auf dessen geheime Spezialeinheit an. Er behauptet, dass niemand im Justizministerium weiß, was genau die Einheit eigentlich treibt. Vergnügt fügt er an, dass Harold ihm alles erzählen kann, wenn Connolly erst einmal oberster Bundesanwalt ist und den Präsidenten davon überzeugt hat, Harold zum F.B.I.-Direktor zu ernennen.

Connolly und Cooper wohnen Rifkins Hinrichtung bei

Am Parkplatz angekommen werden Connolly und Cooper plötzlich von Frank Gordon und bewaffneten Männern überrumpelt und entführt. Sie werden auf die Farm von Ruth Kipling gebracht, die sich ihnen als Rächerin der Unschuldigen offenbart und behauptet, dass ihretwegen ein unschuldiger Mann tot ist. Sie listet den beiden Gefangenen die Verbrechen auf, die sie ihnen vorwirft und fragt, worauf die beiden plädieren. Connolly plädiert, unschuldig zu sein, wird gemeinsam mit Harold aber dennoch für schuldig befunden und von Kipling zum Tode verurteilt. Connolly wird in eine Zelle gesperrt während Cooper direkt hingerichtet werden soll, doch durch das Eingreifen von Raymond Reddington, Coopers Geheimwaffe und dem Informanten seiner Task Force, kann Alan Ray Rifkins Schuld belegt werden, so dass Kipling gezwungen ist, ihren Idealen treu zu bleiben und Cooper und Connelly zu verschonen. Connolly wird daraufhin von der Sondereinheit befreit.

Beeinflussung der Sondereinheit

Der Cabal befindet sich in einer Fehde mit Meisterverbrecher Raymond Reddington, der wiederum als Informant mit Coopers Sondereinheit zusammenarbeitet. Da die Pläne des Cabal sich gegen Reddington und die Task Force richten, versucht die Organisation mehr Einfluss über die Einheit zu erhalten. Zu diesem Zweck bestechen Connolly und der Cabal-Wissenschaftler Andropov Harolds Hausarzt Levin, damit dieser ihm einen fiktiven Hirntumor attestiert und mit vermeintlicher Medizin dafür sorgt, dass es Harold schlechter geht. Das Ziel dahinter ist es, Harold von Connolly abhängig zu machen, indem dieser ihm dem Zugang zu einer experimentellen Studie verschafft, die den Tumor heilen soll. Monate nach dem Vorfall mit Kipling sucht Connolly daher Harold in seinem Büro auf. Connolly steht kurz davor, als Generalbundesanwalt eingesetzt zu werden und verrät seinem alten Freund stolz, dass er diesen gerne zum FBI-Direktor ernennen würde, wovon sie immer geträumt hatten. Cooper lehnt schwermütig ab, woraufhin Connolly gut gelaunt behauptet, dass er nicht eher gehen wird, bevor er Harold umgestimmt hat.

Connolly besucht Harold

Harold berichtet ihm daraufhin vertraulich von seinem Gesundheitszustand, nicht ahnend dass Connolly nicht nur darüber Bescheid weiß, sondern sogar dafür verantwortlich ist. Connolly zeigt sich entsprechend "betrübt" über diese Entwicklung und lässt das Thema vorerst ruhen. Er kehrt allerdings einige Stunden später mit einem Whiskey und guten Neuigkeiten zurück: er verrät, dass er dafür gesorgt hat, dass Harold in eine experimentelle Studie aufgenommen wird, die recht vielversprechend ist. Zutiefst dankbar nimmt Harold dies an und die beiden stoßen an. Einige Wochen später kommen Harold und Connolly wieder in Kontakt, da Harolds Task-Force eine illegale Auktion von Earl King hochnehmen will. Connolly bietet Harold seine Unterstützung und verrät, dass man bereits Informationen sammelt. Gleichzeitig verrät Connolly beinahe beiläufig, dass er einen Freund in der Pharmaindustrie hat, der sich auf ein Betrugssystem eingelassen hat und vor einer Anklage steht.

Connolly fügt an, dass die Konten des Mannes eingefroren werden sollen und impliziert, dass er es als wünschenswert ansehen würde, wenn man ihm die Möglichkeit lassen würde, etwas von seinem Geld beiseite zu schaffen. Entgeistert fragt Harold, ob Connolly will, dass er den Mann vorwarnt, woraufhin Connolly nur entgegnet, dass er eben gut auf seine Freunde acht gibt. Dabei fragt er auch, wie die klinische Studie läuft, die er Harold ermöglicht hat. Aus Dankbarkeit und Schuldgefühlen gegenüber Connolly warnt Cooper den Mann tatsächlich vor, so dass dieser untertauchen kann. Einige Zeit später steht Elizabeth Keen, eine Agentin aus Coopers Task Force, vor Gericht wegen Mordes vor Gericht, als ihr Ehemann Tom Keen zurückkehrt und gesteht, den Mord in Wirklichkeit begangen zu haben. Da die Geschehnisse eng mit der Arbeit der Task Force verknüpft sind, macht Connolly sich als Gefallen an Harold persönlich auf dem Weg zum Gericht, wo er eine Unterredung mit dem vorsitzenden Richter Richard Denner sucht.

Connolly weist Richter Denner zurück

Diesem macht er unmissverständlich klar, dass er kein Recht hat, Bundesagenten zur Freigabe von Staatsgeheimnissen zu zwingen. Mit der wütenden Verkündung, dass Denner seine Kompetenzen schwer überschritten hat und eigentlich verhaftet werden müsste, beendet Connolly die Untersuchung an Ort und Stelle und zwingt den Richter, einzuknicken. Tatsächlich stellt Denner zu Connollys Zufriedenheit verärgert das Verfahren ein. Tage später erscheint Connolly ein weiteres Mal als Überraschungsgast im Hauptquartier der Task Force. Sein scheinbarer Freundschaftsbesuch bei Harold erweist sich schnell als Vorwand, da er in Wirklichkeit erschienen ist um dafür zu sorgen, dass die Task Force nicht länger gegen Technik-Milliardär und Cabal-Mitglied Roger Hobbs ermittelt. Er impliziert, dass Hobbs unantastbar sein sollte und dass die Untersuchungen einzustellen sind, falls sich kein Verdacht erhärten sollte. Als Harold entrüstet diese Anweisungen hinterfragt, behauptet Connolly freundlich, dass Harold tun muss, was er für richtig hält und dass nichts, was Connolly gesagt hat, ihm etwas anderes einreden sollte.

Kurz darauf erfährt Harold, dass seine experimentelle Studie eventuell aufgelöst wird, was dazu führt, dass Hobbs auf Harolds Wirken hin nach einer Verhaftung vorläufig gehen gelassen wird, da man nicht genug gegen ihn in der Hand hat. Bei einem nächsten Besuch verrät Connolly Harold auf die Studie angesprochen gut gelaunt, dass Harold sich keine Sorgen machen soll und er ein paar Anrufe tätigen wird, da er sich um seine Freunde eben kümmert. Als der Direktor des Cabal einige Zeit später auf offener Straße ein Attentat auf Reddington verüben lässt, Reddington schwer verwundet wird und verschwindet, begibt Connolly sich zum Hauptquartier der FBI-Taskforce, wo bereits Harold und Reven Wright, der Leiterin der Strafkammer, besprechen, was nun zu tun ist. Bereits zur Begrüßung verkündet Connolly verärgert, dass die Entwicklungen der Ereignisse seine Ernennung zum Generalbundesanwalt gefährden, die in einer Woche stattfinden soll. Daher will er Harold auch sämtliche Ressourcen seines Amtes zur Verfügung stellen um die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Konflikt

Connolly wird ein Mitglied des Cabal

Treu seines Worts gibt Connolly Harold daraufhin eine Generalvollmacht für die Suche nach Leonard Caul, der irgendwie in die Situation mit Reddington verwickelt sein soll. Gleichzeitig beginnt er aber auch, in Harold den Verdacht zu säen, dass Elizabeth Keen, seine treuste Agentin, möglicherweise von Reddington manipuliert wird und unter seiner Kontrolle steht. Da Keen und Reddington kurz davor stehen, Fulcrum zu finden und die Erpresser-Datei gegen den Cabal verwenden wollen, ist es für Connollys Beitrittspläne höchst relevant, dass dies nicht geschieht. Zu diesem Zweck informiert Connolly den Direktor des Cabals auch über den Ort, an dem Reddington gerade notoperiert wird, woraufhin der Direktor sofort ein Einsatzteam entsendet um Reddington zu töten. Obwohl dieser Plan schlussendlich scheitert, ist der Direktor dennoch sehr zufrieden über Connollys Loyalitätsbeweis und akzeptiert ihn daher als Mitglied des Cabals.

Am Vortag seiner Vereidigung erscheint Connolly ein weiteres Mal im Hauptquartier der Task Force, woraufhin Harold amüsiert behauptet, dass sie ihm dort ein Büro einrichten sollten. Connolly behauptet, dass bereits Gerüchte, Reddington wäre in Washington, die Presse erreicht haben. Um vor der Presse nicht unwissend dazustehen fordert Connolly von Harold, dass Harold eine gefälschte Geheimakte erstellt, die zeigt dass Connolly und sein Büro hinter Reddington her sind, und diese an an die Presse durchsickern zu lassen. Dieses Mal weigert sich Harold – sich den Konsequenzen voll im Klaren – aber, Connolly diese Gefälligkeit zu erweisen. Connolly gibt daraufhin zu, Harold geholfen zu haben um ihn in der Hand zu haben, fügt aber an, dass der dies nicht zu seinem eigenen Vorteil gemacht. Er behauptet, dass Harold ein kluger Mann ist und daher sicherlich erraten kann, wer hinter ihm steht.

Connolly warnt und erpresst Harold

Entsetzt erkennt Harold, dass Connolly ein Mitglied des Cabal ist und Connolly behauptet, dass Harold eine Sache verstehen muss: er gehört der Cabal und diese haben diverse Gesetzesbrüche gegen ihn in der Hand. Kühl verrät er, dass Harold sich zwar geweigert hat, den Medien das Geheimdokument zu senden, dass seine Ehefrau Charlene auf Connollys Anraten aber genau dies getan hat um das Leben ihres Mannes zu retten. Somit hat Connolly nun eine mögliche Verhaftung und Verurteilung von Charlene gegen Harold in der Hand und warnt ihn, dass man nicht zögern wird, dies auszunutzen falls Harold sich dem Cabal entgegenstellt. Zufrieden erklärt Connolly, dass die Pläne des Cabals schon bald ans Tageslicht kommen werden und macht sich dann gut gelaunt davon um als Generalbundesanwalt vereidigt zu werden. Nur Tage später beginnt der Cabal mit seinem Plan, einen neuen kalten Krieg herbeizuführen.

Auftakt ist dabei ein Anschlag des russischen Auftragsmörders Karakurt, der als Angriff Russlands interpretiert werden soll. Als die Task Force beginnt, herauszufinden dass in Wirklichkeit der Cabal der Strippenzieher hinter Karakurts Anschlag ist, erscheint Connolly im Hauptquartier und besteht darauf, mit Harold zu sprechen. Er fordert, dass man einen Hinweis Reddingtons bezüglich Karakurts Aufenthaltsort ignorieren und ihm damit die Flucht ermöglichen soll. Stattdessen soll Harold sein Team informieren, dass Karakurt bei der Union Station gesichtet wurde. Unverhohlen droht er damit, dass ansonsten Harolds Frau den Preis zahlen wird und versucht, freundlich hinzuzufügen dass das ganze wesentlich größer ist, als sie beide. Harold sieht sich daraufhin gezwungen, dem Befehl Folge zu leisten, woraufhin Connolly gut gelaunt mit einem lieben Gruß an Harolds Ehefrau das Büro verlässt. Die Entsendung zur Union Station ist jedoch weitaus mehr als es erscheint; es ist der Beginn des Plans, Elizabeth Keen für die Morde Karakurts verantwortlich zu machen.

Connolly will sich Keen holen

Kurz darauf nimmt Harold von sich aus Kontakt zu Connolly auf. Er weiß mittlerweile, dass Karakurt Senator Hawkins vergiften soll und teilt Connolly mit, dass sein Team ebenfalls Bescheid weiß. Als Connolly skeptisch fragt, warum Harold ihm dies mitteilt, antwortet Harold wahrheitsgemäß, dass er will dass Connolly und der Cabal den Anschlag unterbinden, da das Team Karakurt bald fassen wird und dieser die Existenz der Cabal dann höchstwahrscheinlich offenlegen wird. Connolly behauptet aber, dass er es darauf ankommen lassen wird. In der Zwischenzeit werden die Pläne des Cabal weitergesponnen und wie erhofft besteht die Möglichkeit, Elizabeth Keen als Sündenbock für den Terroranschlag auf die CIA-Einheit und den Angriff auf Senator Hawkins verantwortlich zu machen. Entsprechend nutzt Connolly seine Amtsbefugnis um sofort einen Haftbefehl für Keen auszustellen und damit gemeinsam mit einigen Beamten das Task-Force-Hauptquartier zu betreten.

Untergang

Connolly warnt Harold ein letztes Mal

Sofort baut er sich in Harolds Büro auf, verkündet was geschehen ist und warnt, dass alle, die Liz verstecken oder decken wegen Unterstützung von Terrorismus angeklagt werden. Zornig zischt Harold, dass Tom damit nicht durchkommen wird, doch Connolly entgegnet, dass ihnen neben den (größtenteils gefälschten) Beweisen gegen Keen auch ihre Herkunft der Cabal in die Hände spielt; Keens Mutter war die legendäre KGB-Agentin Katarina Rostova. Connolly bezeichnet Keen als Feindin des ganzen Landes und als Verräterin, die mit Reddington gemeinsame Sache gemacht hat und erklärt zufrieden, dass ein einfacher Bluttest beweisen wird, dass die Biowaffe, die zur Tötung von Senator Hawkins verwendet wurde, noch in Liz' Blut vorhanden ist. Da die von der Cabal fabrizierte Narrative sehr glaubwürdig ist, hat Connolly kein Problem damit, die ehrenhafte Reven Wright mit dem Fall und den Ermittlungen gegen Keen zu beauftragen. Er nimmt zur Kenntnis, dass Harold ihm nicht helfen wird, warnt ihn aber davor, sich ihm direkt in den Weg zu stellen.

Um sich Harold aus dem Weg zu schaffen, lässt Connolly ihn vorerst beurlauben und aus dem Hauptquartier geleiten. Kurz darauf wird Elizabeth Keen beim Verlassen der Anlage erwischt, so dass Connolly sie verhaften lassen kann und ihr eine Blutprobe abnehmen lässt, die wie geplant erweist, dass Liz für Hawkins' Tod verantwortlich sein soll. Allerdings gelingt Keen mit Raymond Reddingtons Hilfe die Flucht aus dem Gebäude und sie beginnt, Beweise für ihre Unschuld zu sammeln. Einige Stunden später wird Connolly von Harold konfrontiert, der die Wahrheit über seine gefälschte Erkrankung und die klinische Studie herausgefunden hat. Zu Connollys Überraschung ist Harold zudem nicht alleine – er wird von Elizabeth Keen begleitet. Kühl konfrontiert Harold Connolly mit Tonaufnahmen von Dr. Levin, die beweisen dass Connolly die Fälschung von Coopers Krankenakte in Auftrag gegeben hat. Mit diesen Aufnahmen als Druckmittel erhofft Liz sich, Connolly dazu bringen zu können, die gesamten Geschehnisse rückgängig zu machen und sowohl sie als auch Cooper zu entlasten.

Keen tötet Connolly

Connolly lacht nur verächtlich und als Cooper ihm droht, das FBI einzuschalten und die Beweise vorzulegen, entgegnet Connolly amüsiert, dass das FBI ihm gehört. Selbstsicher macht Connolly den beiden klar, dass sie keinerlei Aussichten haben, den Konflikt mit ihm gerichtlich zu gewinnen, da er die gesamte Macht des Justizministeriums auf seiner Seite hat. Entgeistert erkennt Liz, dass Connolly recht hat und völlig unantastbar ist. Connolly verkündet darüber hinaus zufrieden, dass er auch Anklage gegen die Task Force selbst erheben und die Arbeit der Task Force als illegal und willkürlich darstellen wird. Grinsend verkündet er, sich für alle Beteiligten etwas überlegt zu haben – inklusive einer Anklage wegen Hochverrats und eine darauffolgende Hinrichtung für Reddington. Liz versteht die Wahrheit in Connollys Worten, weswegen sie ihre Waffe zieht und auf ihn richtet. Amüsiert fragt Connolly, ob Liz ihn etwa verhaften will und erinnert sie daran, dass er letztendlich nur ein kleines Rädchen in der Maschinerie des Cabal ist und sein Tod nichts ändern würde. Dennoch ist Liz nicht willens, Connolly davonkommen zu lassen und erschießt ihn an Ort und Stelle.

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