“Ich will seit über einem Jahrzehnt nur eins: Wieder dein Vater sein. Das ist alles ausschließlich Dunholtz' Schuld... und wir lassen ihn büßen! [...] Es geht nicht darum, dass er die Entwürfe gestohlen hat. Hier geht es darum, dass er dir deine Kindheit genommen hat ... und mir die Chance, dich aufwachsen zu sehen!”

— Schott zu seinem Sohn

Winslow Schott Sr., auch als Toyman bekannt, ist ein Schurke aus der Serie Supergirl. Er taucht in der zehnten Folge der ersten Staffel, Tödliches Spielzeug, auf, und wird auch im späteren Verlauf der Serie immer mal wieder erwähnt.

Schott ist der wahnsinnige Vater von Winn Schott Jr. und ist ein Verbrecher, der aufgrund seines Faibles für zu Waffen umgebautes Spielzeug als Toyman bekannt ist. Nachdem er wegen eines Bombenanschlags für Jahre im Gefängnis saß, versucht er Kontakt mit seinem Sohn aufzunehmen und ihn davon zu überzeugen, gemeinsam Rache an Schotts altem Boss, Dunholtz, zu nehmen. Nachdem er Winn durch Erpressung zur Kooperation zwingt, will der verblendete Toyman Dunholtz töten und rechtfertigt dies mit dem Wohl seines Sohnes.

Er wurde von Henry Czerny dargestellt.

Biographie

Vergangenheit

Schott arbeitete in einer Spielzeugfabrik namens Slingshot Toys und hatte einen Sohn, Winn. Er liebte es, mit seinem Sohn in seiner Werkstatt Spielzeug zu basteln, doch die Familien-Idylle endete, als Schotts Arbeitgeber seine Spielzeugentwürfe stahl und vermarktete. Schott wurde so wütend und frustriert, dass sich dies nachhaltig auf seine Psyche auswirkte. Fortan war er still und zurückgezogen, wurde insgeheim aber von Wut und Rage zerfressen. Er bastelte eine Bombe, platzierte sie in einem Teddybären und schickte diesen seinem Boss um ihn zu töten. Die Bombe erreichte Dunholtz jedoch nie, da eine Assistentin das Paket öffnete und dadurch die Explosion auslöste, was zum Tod von ihr und fünf weiteren Menschen führte.

Die Bombe wurde zu ihm zurückverfolgt und Schott wurde verhaftet und ins Gefängnis gesperrt. Winn war zu diesem Zeitpunkt elf Jahre alt und entwickelte in den folgenden Jahren eine gesunde Verachtung und einen Hass auf seinen mörderischen Vater: er besuchte ihn kein einziges Mal im Gefängnis. In seiner Zelle wurden Schott, der wegen seiner Taten von den Medien als "Toyman" bezeichnet wurde, einige Annehmlichkeiten gestattet - darunter einige Spielzeuge, an denen dieser werkeln konnte. Schott, mittlerweile völlig wahnsinnig, nutzte diese jedoch, um sich nach und nach versteckte Waffen zu basteln und seine Flucht aus dem Gefängnis vorzubereiten.

Kontaktaufnahme mit Winn

Schott bricht aus dem Gefängnis aus

Um aus dem Gefängnis auszubrechen, täuscht Schott einen Schwächeanfall vor, nur um den besorgten Gefängniswärter, der in seine Zelle eilt, mit einem klingenbesetzten Jo-Jo zu ermorden. Er nimmt der Leiche die Wärter-Uniform ab und zieht sie sich dann selbst an. Auf seinem Weg nach draußen tötet er noch weitere Wachen und kann letztendlich erfolgreich entkommen. Direkt nach seiner Flucht nimmt Schott Kontakt mit seinem Sohn Winn auf, indem er ihm eine aufziehbare Spielzeugfigur auf seinem Schreibtisch platziert. Diese spricht eine Nachricht, in der Schott Winn zu ihrem "alten Lieblingsort" einlädt, um sich dort zu treffen. Anstatt sich auf den Weg dorthin zu machen, offenbart Winn die Einladung seines Vaters jedoch dem F.B.I.

Das F.B.I. mobilisiert sofort eine Einheit um Winn zu dem Treffpunkt, einer alten Arcade am Hafen, zu folgen und Schott sofort festzunehmen, falls er erscheint. Als Winn die Arcade betritt, überwacht Schott jeden seiner Schritte über diverse versteckte Kameras, die in Spielzeuge eingebaut sind. Schließlich tritt er in die Halle und steht seinem Sohn gegenüber. Winn behauptet, dass sein Vater sich der Polizei stellen muss, doch Schott entgegnet, dass er nur für Winn aus dem Gefängnis ausgebrochen ist. Er entschuldigt sich dafür, so lange weggewesen zu sein und ignoriert Winns Appell, sich professionelle Hilfe zu holen. Stolz behauptet er, dass er und Winn wahrlich aus dem selben Holz geschnitzt sind und dass sie alles erreichen können, wenn sie zusammenarbeiten.

Schott erwartet seinen Sohn

Dann aber stürmt das F.B.I. das Gebäude und die Agenten richten fordernd ihre Waffen auf Schott. Dieser ist geschockt und enttäuscht, dass sein Sohn ihn verraten hat, macht aber keine Anstalten, den Forderungen des F.B.I. Folge zu leisten. Als diese daraufhin das Feuer eröffnen, zerspringt Schott in tausende Glassplitter und die Anwesenden erkennen, dass Schott nie physisch anwesend war. Eine Spielzeugpuppe tönt plötzlich mahnend in Schotts Stimme, dass er Winn doch gesagt hatte, er sollte alleine kommen und dass er laufen solle. Im selben Moment aktivieren sich mehrere versteckte Gasventile und blasen ein tödliches Gas in die Arcade. Bevor jemand ums Leben kommen kann, kracht jedoch Supergirl durch das Dach, atmet das gesamte Gas ein und bläst es dann im Himmel hoch über der Stadt wieder heraus, wo es niemandem schaden kann.

Rache an Dunholtz

Der echte Schott befindet sich währenddessen in seiner stillgelegten Fabrik, Slingshot Toys, wo Supergirl einige Stunden später erscheint, um ihn zur Rede zu stellen. Sie ruft, dass sie eine Freundin von Schotts Sohn ist und dass Schott an dessen Zukunft denken sollte, doch Schott tritt hervor und ruft laut, dass er an nichts anderes denkt. Er kann Kara erfolgreich in eine Falle locken, so dass sie in eine Kiste mit Treibsand stürzt. Während sie versinkt, ruft sie Schott zu, dass dieser die Chance hat, bei Winn alles wieder gut zu machen, doch Winn behauptet verblendet, dass er genau dies tut. Trocken kommentiert er auch Karas aktuelle Situation und rät ihr, den Treibsand bloß nicht mit ihrem Hitzeblick zu traktieren, da er mit Thermit versetzt ist und dann das ganze Gebäude in die Luft fliegen würde. In dem Glauben, Supergirl besiegt zu haben, verlässt Schott die Halle und bekommt dadurch nicht mit, wie sich Supergirl befreien kann.

Schott erklärt seinem Sohn seinen Plan

Stattdessen nimmt Schott erneut die Spur seines Sohns auf, überwältigt ihn mit Chloroform und verschleppt ihn in ein weiteres Versteck. Als Winn wieder zu sich kommt und seinen Vater fragt, was dieser will, antwortet Schott, dass er seit über einem Jahrzehnt nur wieder Winns Vater sein kann. Er erklärt, dass alles, was zwischen sie gekommen ist, ausschließlich die Schuld von Chester Dunholtz ist und dass sie ihn dafür büßen lassen werden. Als Winn düster behauptet, dass es also nur um Rache geht, da Dunholtz die Entwürfe seines Vaters gestohlen hat, entgegnet Schott, dass es nicht darum geht, sondern darum, dass Dunholtz Winn seine Kindheit geraubt hat. Er erklärt, dass seine Rache daher zum Wohle Winns ist und dass es nicht Schott sein wird, der Dunholtz tötet, sondern Winn.

Er verrät, dass am heutigen Tag die Spielzeugmesse in National City eröffnet wird und dass auch Dunholtz anwesend sein wird. Er erklärt, dass er eine spezielle Pistole für Winn hergestellt hat, die einer Spielzeugpistole ähnelt und von Detektoren nicht als Gefahr entdeckt wird. Er erklärt, dass dies sicherlich eine schwere Aufgabe ist und dass er diese Entscheidung daher für Winn treffen wird. Da ihm klar ist, dass Winn dies niemals freiwillig tun würde, erklärt er, dass er zehn Bomben in der Messehalle versteckt hat und dass er diese sprengen wird, wenn Winn Dunholtz nicht tötet. Entgeistert ruft Winn, dass es in der Messehalle von Kindern wimmeln wird und dass sein Vater unzählige unschuldige Kindern töten wird, doch Schott entgegnet fahrig, dass dies nicht geschehen wird, da Winn dafür sorgen wird, dass das nicht geschieht.

Toyman erpresst seinen Sohn

Winn protestiert, dass sie im Gefängnis landen werden, woraufhin Schott stolz antwortet, dass dies es zum perfekten Plan macht - egal wie die Sache endet, sie werden als Vater und Sohn vereint sein. Ohne echte Wahl schickt Schott seinen Sohn nun auf die Spielemesse, wo Winn sich auf der Bühne weigert, Dunholtz zu töten. Schott, der im Keller sitzt, bekommt dies sofort mit und murmelt, dass Kinder eben nur durch Konsequenzen lernen. Er aktiviert die Bomben, doch da Supergirl anwesend ist, kann sie mit ihrem Frostatem eine Barriere schaffen, die die Besucher von den Sprengladungen trennt und ihnen so das Leben rettet. Nachdem der Anschlag missglückt ist, will Schott sofort durch den Keller fliehen, doch vor dem Gebäude wird er bereits von Supergirl erwartet, die ihn überwältigt und der Polizei übergibt. Schott wird daraufhin zurück ins Gefängnis gebracht, wo er schließlich irgendwann stirbt.

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