Der Älteste der Unsichtbaren, auch schlicht als Unsichtbarer bezeichnet, ist ein Schurke aus Blood and Wine, der zweiten Storyerweiterung des 2015 erschienenen Videospiels The Witcher 3: Wild Hunt.

Es handelt sich bei dem Unsichtbaren um einen uralten und mächtigen Vampir, dem sämtliche Vampire in Toussaint Gefolgschaft schulden. Da er Menschen und Eindringlinge in sein Territorium hasst, schlachtet er fast sämtliche Wesen ab, die sich in seine Höhle verirren. Als aber der Hexer Geralt in Begleitung des Vampirs Regis dort erscheint, ist es ihnen durch ein uraltes Ritual möglich, sich Gehör beim Unsichtbaren zu verschaffen, ein Bündnis mit ihm einzugehen und seine Höhle wieder lebendig zu verlassen.

Biographie

Vergangenheit

Bei dem Unsichtbaren handelt es sich um einen der ältesten und mächtigsten Vampire. Er wurde ursprünglich in der Welt der Vampire geboren und war einer derjenigen, der im Zuge der Sphärenkonjunktion aus seiner Heimatwelt in eine neue, fremde Welt gerissen wurde. Als Neuling in einer fremden Welt zog der Unsichtbare es vor, weit abseits der Menschen zu leben, um seinen Frieden vor ihnen zu haben. Er ließ sich daher in einer versteckten Höhle in Toussaint nieder, wo das Tor zur Welt der Vampire verborgen war, welches versiegelt war. Jahrhundertelang lebte der Unsichtbare in dieser Höhle und bewachte das Tor in der Hoffnung, dass es sich eines Tages wieder öffnen und ihm die Heimkehr ermöglichen würde. Zwar wusste er tief in seinem Inneren, dass dies nie geschehen würde, aber von Zeit zu Zeit wehten bestimme Gerüche und Impressionen aus der Vampir-Welt durch das Tor, so dass der Unsichtbare wenigstens einen Hauch seiner Heimat spüren konnte.

Als unfassbar altes Wesen denkt und handelt der Unsichtbare in anderen Sphären als die Menschen. Daher verfügt er über diverse übermenschliche Kräfte, von denen selbst höhere Vampire nur träumen könnten. Als unglaublich mächtiger Vampir zollen ihm alle anderen Vampire in seinem Territorium – egal ob höhere oder niedere Vampire – Gefolgschaft und Tribut. Außerdem ist der Unsichtbare extrem territorial und hasst es, aus seinem Schlaf erweckt zu werden. Entsprechend wäre es selbst für Vampire reiner Selbstmord, ihn in seinem Heiligtum zu stören und nur, indem man ein uraltes Ritual befolgt und dem Vampir demütig einen Haakland-Aragonitenkristall darbietet, besteht überhaupt der Hauch einer Chance, ein Treffen mit ihm zu überleben. Aufgrund seines extremen Alters und seiner konstanten Isolation ist der Unsichtbarer Kontakt mit anderen nicht gewohnt und selbst Worte zu sprechen, bereitet ihm Schmerzen.

Vom Hexer aufgesucht

Hinweis: Der Unsichtbare wird im Spiel nur angetroffen, wenn man sich im Verlauf der Mission Die Nacht der Langen Zähne entscheidet, Orianna aufzusuchen.

Der Unsichtbare greift Geralt an

Nachdem der höhere Vampir Dettlaff van der Eretein eine Vampir-Armee auf Beauclair losgelassen hat, sucht der Hexer Geralt mit Hilfe des Vampirs Regis die Höhle des Unsichtbaren auf, um ihn dazu zu bewegen, Dettlaff zu stoppen. Als die beiden die Kammer des Unsichtbaren betreten, hängt dieser regungslos kopfüber an der Decke. In der alten Vampirsprache spricht er Regis an, der sich zu erklären versucht und sich ehrfürchtig verneigt. Noch während Regis sich verneigt, erscheint der Unsichtbare plötzlich direkt neben ihm. Da aber weder Regis noch Geralt den traditionellen Stein dabeihaben, lähmt der Vampir Regis, so dass dieser wie festgefroren steht. Als Geralt den Ältesten, der schon wieder an der Decke hängt, selbst ansprechen will, stürzt dieser sich auf ihn herab, rammt ihn in eine Wand und schlägt ihm die Zähne ins Fleisch. Er trinkt etwas von Geralts Blut, bevor er den Hexer packt und in die Tiefen des Höhlensystems hinabschleudert um dort zu verbluten.

Dort kann Geralt sich aber mithilfe eines Heiltranks retten und beim Durchstöbern der Höhlen auch einen Haakland-Kristall finden. Als er zurück in die Hauptkammer tritt, in der Regis noch immer festgefroren steht, kann er das Ritual daher durchführen, so dass der Unsichtbare nicht direkt angreift. Dieser ist eher überrascht, dass Geralt noch lebt. Er trägt ihm auf, zu sprechen, rät ihm aber auch, sich kurz zu fassen und warnt, dass er ihn ansonsten töten wird. Geralt offenbart daraufhin, wegen Dettlaff gekommen zu sein. Der Unsichtbare ist nicht interessiert daran, sich einzumischen, doch als Geralt ihm klar macht, dass Dettlaff auch Ärger für den Unsichtbaren bedeutet, wird der Unsichtbare aufmerksam. Geralt erklärt, dass die Menschen wegen Dettlaff auf Vampirjagd gehen werden und dass der Unsichtbare zwar problemlos alle Menschen töten wird, die sein Reich betreten, dass seine Ruhe aber für immer gestört werden würde, da immer mehr auftauchen werden.

Der Unsichtbare hört Geralt zu

Besorgt zischt der Unsichtbare, dass er dies nicht geschehen lassen kann. Er befreit Regis aus seiner Starre und fragt Geralt dann, nach seinem Plan. Nachdem Geralt den Plan offenbart hat, erklärt der Unsichtbare, dass er Dettlaff in die alte Vampirfestung Tesham Mutna rufen wird, so dass die beiden ihn konfrontieren können. Er erinnert Regis aber auch daran, dass es diesem laut dem alten Vampirkodex nicht erlaubt ist, einen anderen Vampir zu töten. Da er genug von seinen Besuchern hat, trägt er ihnen auf, seine Höhle zu verlassen. Dennoch erfüllt er sein Versprechen und entfesselt kurz darauf einen markerschütternden Schrei, den sämtliche Vampire in Beauclair und Umgebung spüren und der Dettlaff aufträgt, sich nach Tesham Mutna zu begeben.

Galerie

Trivia

  • Im Gespräch mit dem Unsichtbaren gibt es neben der zentralen Aussage auch zwei Fragen, die Geralt stellen kann. Nachdem man eine dieser Fragen gestellt hat, antwortet der Unsichtbare zwar, warnt aber auch, dass er Geralt töten wird, wenn er seine Zeit weiter verschwendet. Wenn Geralt dann auch noch die zweite Frage stellt. spielt eine spezielle Cutscene, in der der Unsichtbare Geralt mit seinen Krallen die Brust aufschlitzt und ihn so tötet, bevor ein Game Over-Screen einblendet und der Spielstand neu geladen werden muss.

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