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“Männer! Sie wollen einfach alles, mit weniger gibt sich ihr Ego nicht zufrieden! Sie müssen die Herrscher sein über Schöpfung und Chaos und sie werden nicht aufhören, bis sie nicht die ganze Welt in ihren schmutzigen Händen halten!”

— Valerie

“Sie begehen einen gewaltigen Fehler, den Zorn einer Frau zu unterschätzen!”

— Valerie

Valerie Jean Solanas ist eine Schurkin aus Cult, der siebten Staffel der Serie American Horror Story. Sie basiert auf der echten historischen Figur mit dem selben Namen.

Biographie

Vergangenheit

Im Alter von 15 Jahren hatte Valerie schon zwei Kinder geboren, nachdem sie von ihrem Vater oder Stiefvater vergewaltigt wurde. Sie wollte im Alter von 30 Jahren Künstlerin werden und lieh Andy Warhol ein von ihr geschriebenes Drehbuch, welches dieser zu einem Film machen sollte.

SCUM und Attentat auf Andy Warhol

1967 traf sich Valerie mit gleichgesinnten Seelen im Chelsea Hotel in New York, wo sie zornig ihren Männerhass aus einem selbst geschriebenen Manifest, dem SCUM Manifesto, predigte. Ihre Vorlesungen kosteten Zuhörer Geld: Frauen zahlten einen Dollar, Männer 2,50 Dollar. Aus der Gruppe der Zuhörerinnen entwickelte sich bald die radikale Gruppe SCUM - die Society for Cutting Up Men - die beschlossen die Welt vor den Männern zu befreien und alle Männer auf dem Planeten zu ermorden. Dennoch ließ Valerie auch zwei Männer, Bruce und Maurice, SCUM beitreten, aber diese mussten sich öffentlich von den Frauen demütigen und beschimpfen lassen und unterwürfig auftreten.

ValerieMänner

Valerie mit Maurice und Bruce

Die Gruppe zog nun nach San Francisco, wo sie begannen ihre radikalen Pläne in die Tat umzusetzen. Valerie begann zudem eine Liebesbeziehung mit Bebe Babbitt, einer Frau aus SCUM. In San Francisco erklärte Valerie ihrer Gruppe, dass nicht alleine Männer das Problem seien, auch Frauen, die sich von ihnen unterdrücken ließen, mussten wachgerüttelt werden. Am 2. Juni 1968 trat Valerie in Warhols Filmstudio um sich zu erkundigen, wie weit er mit ihrem Drehbuch gekommen war. Sie konfrontierte ihn und behauptete, dass er jetzt genug Zeit hatte und sie ihre Drehbücher gerne wiederhätte, woraufhin Warhol entgegnete, dass er sie nicht wiederfinden könne. Valerie war entgeistert, dass Warhol das Drehbuch verloren hatte und behauptete, dass es ihre einzige Kopie gewesen war. Sie erinnerte ihn an sein Versprechen, das Drehbuch in einen Film umzuwandeln und kreischte, ob Warhol es überhaupt gelesen hatte. Warhol bemängelte arrogant die Obszönitäten in dem Drehbuch, woraufhin Valerie ihm vorwarf, es absichtlich verloren zu haben weil er Angst hatte, dass eine Frau ihn überflügeln könnte. Warhol entgegnete jedoch gelangweilt, dass sie beide wüssten dass Frauen keine ernsthaften Künstler sein könnten und trat davon.

Valerie gab jedoch nicht auf und folgte Warhol. Sie fragte ihn, warum Frauen dies nicht könnten und Warhol schlug ihr stattdessen vor, Model oder Schauspielerin zu werden. Zu diesem Zeitpunkt konnte Valerie sich nicht länger beherrschen und schrie, dass sie Warhol am liebsten erwürgen würde um sein selbstgefälliges Grinsen nicht mehr ertragen zu müssen. Dann aber wurde sie von einem Mitarbeiter gepackt und aus dem Gebäude geworfen. Einen Tag später kaufte Valerie einen Revolver und kehrte in Warhols Filmstudio zurück, wo man sie aber informierte, dass Warhol selbst an diesem Tag nicht ins Studio kommen würde. Valerie wartete aber im Fahrstuhl und tatsächlich tauchte einige Stunden später Warhol auf. Valerie fuhr mit ihm gemeinsam ins Filmstudio.

ValerieSchießt

Valerie schießt auf Warhol

Während Warhol telefonierte, zückte Valerie ihre Waffe und feuerte auf die Wand hinter ihm. Nachdem der panische Warhol zu Boden stürzte, kreischte Valerie, dass Warhol viel zu lange ihr Leben kontrolliert hatte und dass die das Patriarchat zerschlagen würde. Dann schoss sie Warhol mitten in die Brust, bevor sie aus dem Gebäude floh. Warhol überlebte die Schusswunden jedoch und Valerie wurde verhaftet. Der Angriff auf Warhol und Valeries Verhaftung galten als Signal für den Rest von SCUM, damit zu beginnen, Liebespaare an einsamen Orten zu finden und zu ermorden. Tatsächlich hatte Valerie diese Morde und die künftigen Ziele und Taten von SCUM vor ihrer Verhaftung detailliert geplant und auch mit ihrer Verhaftung gerechnet. Valerie wurde in die Matteawan-Anstalt für geisteskranke Straftäter in New York gesperrt, von wo aus sie ihre Gefolgsleute aber weiterdirigierte und ihre Taten organisierte.

Verfall in den Wahnsinn

ValerieVerraten

Valerie konfrontiert Bruce

Als Valerie erfuhr, dass irgendjemand die Morde von SCUM im Namen des Zodiac-Mörders für sich beanspruchte, war sie außer sich vor Zorn. Gleichzeitig war Valerie aber auch noch nicht bereit, SCUM der Öffentlichkeit zu offenbaren bis nicht mindestens 1.000 Leute von ihnen getötet wurden. Nach ihrer Freilassung im Jahr 1973 kehrte Valerie zu ihrer Gruppe nach San Francisco zurück. Sie offenbarte der Gruppe, dass sie in ihrer Zeit im Gefängnis erkannt hat, dass sie sich bezüglich der Männer geirrt hatte: War sie doch ursprünglich davon ausgegangen, dass es möglich war einige auserwählte Männer in die Organisation zu lassen, so musste sie nun erkennen dass diese nichts als Verrat und Täuschung mit sich gebracht hatten. Daraufhin zwang sie Maurice, aufzustehen und fragte ihn, ob er nicht etwas gestehen wolle. Dieser stritt aber ab, die Zodiac-Morde beansprucht zu haben - selbst als Valerie ihm eine Klinge an den Hals hielt.

Dann aber rammte Valerie überraschend Bruce das Messer in den Arm, woraufhin Maurice panisch aus dem Raum floh. Beverly offenbarte, dass ihr klar war dass in Wahrheit Bruce die Zodiac-Briefe geschrieben hatte und dass Bruces Bereitschaft, Maurice als Bauernopfer sterben zu lassen, viel mehr über Männer aussagte als tausende ihrer Manifestos. Nachdem Bruce zu heulen begann und die Briefe gestand, zückten auch die anderen Frauen im Raum ihre Klingen und auf Valeries Geheiß stürzten sie sich auf Bruce.Valerie rammte ihm ihre Klinge in die Genitalien und die anderen attackierten Bruce ebenfalls. Valerie begab sich nun auf ein Polizeirevier und gestand dort die SCUM-Morde um sie für SCUM zu reklamieren. Der Polizist dort glaubte ihr aber nicht und als Valerie gestand, zum Zeitpunkt der Morde nicht anwesend gewesen zu sein sondern in der Irrenanstalt gesteckt zu haben, warf er sie aus dem Revier.

ValerieWahnsinn

Valerie ist dem Wahnsinn verfallen

Die Tatsache, dass sie einen Meisterplan durchgeführt hatte und niemand es ihr glaubte, triebt Valerie langsam in den Wahnsinn. Ihre neuen Pläne für SCUM waren weitaus wahnsinniger und unüberlegter und nacheinander verließen die SCUM-Frauen die Organisation. Als Valerie eine Liste von Zielen ausgewählt hatte, die sie ermorden sollten, blieb schließlich nur noch Bebe übrig, die den mentalen Verfall ihrer einst brillianten Anführerin aber auch nicht ertragen konnte und schließlich ebenfalls verschwand. Valerie begann daraufhin, alleine ein gewaltiges Manifest zu schreiben, in dem sie sämtliche Taten festhalten wollte, die Männer an Frauen begangen hatten. Dabei hatte sie aber eine Halluzination von Andy Warhol, der sie verspottete und als Valerie sich auf ihn stürzen wollte um ihn zum Schweigen zu bringen, glitt sie geradewegs durch ihn hindurch und schlug mit dem Kopf auf einer Kante auf, was sie tötete.

Galerie

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