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K (Tag der Verheißung)
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Unsterblichkeit.
 
Unsterblichkeit.
 
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Ganz Amestris in seinem Plan auszulöschen.
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Ganz Amestris in seinem Plan auszulöschen.<br>
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Die Macht Gottes stehlen.<br>
'''Vater''' ist der Hauptantagonist im Anime ''Fullmetal Alchemist: Brotherhood''.
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Van Hohenheim und die Elrics töten.
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'''Homunculus '''(ホムンクルス ''Homunkurusu''), auch bekannt als '''Vater''' (お父様, ''Otō-sama'') oder '''Das Männlein in der Flasche '''(フラスコの中の小人 ''Furasuko no Naka no Kobito''), ist der Hauptantagonist in der Anime-Serie ''Fullmetal Alchemist: Brotherhood'', welche eine Adaption der Mangaserie ''Fullmetal Alchemist'' ist.
   
Als formloses Wesen erschaffen, erhielt Vater einen Körper durch die Manipulation des Sklaven Van Hohenheim. Diesen nutzte er aus um die Bevölkerung des Lands Xerxes zu opfern und so sowohl einen Körper, als auch Unsterblichkeit zu erlangen. Nachdem er zum Schöpfer der Homunculi wirde begann Vater einen jahrhundertelangen Plan zu entwickeln, um ein ähnliches Ritual mit der Bevölkerung von Amestris auszuführen.
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Er wird im Original von Iemasa Kayumi und im Deutschen von Jochen Langner gesprochen.
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== Überblick ==
   
== Biographie ==
 
 
=== Erschaffung ===
 
=== Erschaffung ===
Als arme Sklaven-Putzkraft in einem Forschungslabor im Königreich von Xerxes wurde Van Hohenheim - damals Nummer 23 - von einem formlosen Wesen in einer Flasche angesprochen. Das Wesen offenbarte Nummer 23, dass er aus dessen Blut entstanden ist, und gab Nummer 23 einen neuen Namen - Van Hohenheim. Das Wesen manipulierte Hohenheim und fragte, ob dieser sich nicht nach Freiheit und Rechten sehnte. Er versprach Hohenheim, ihm Wissen zu schenken, und stellte sich ihm dann als Homunculus vor.
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Als formloses Wesen namens Homunculus existierte das Wesen, das später als Vater bekannt werden sollte, als Kuriosität in einem Glas und war Eigentum des Königs von Xerxes. Da Homunculus aber ein gewitztes und cleveres Wesen war, freundete es sich mit einem namenlosen Sklaven an, dem er schließlich den Namen Van Hohenheim gab. Zudem manipulierte Homunculus den König von Xerxes, der sich die Unsterblichkeit sehnte.
[[File:VaterHomunculus.png|left|thumb|250px|Homunculus' ursprüngliche Form]]
 
Indem Homunculus Hohenheim Wissen schenkte, konnte dieser aufsteigen und die Gunst seines Vaters erlangen. Homunculus wurde außerdem zu einer Art Freund für Hohenheim. Er manipulierte Hohenheims Gefühle der Dankbarkeit und implizierte, dass er sich sehnlichst einen neuen Körper wünschte.
 
   
Gleichzeitig wurde Homunculus dank seines enormen Wissens auch dem König von Xerxes, Homunculus' Besitzer, vorgestellt und offenbarte dem Gierigen König einen Weg, ewiges Leben zu erlangen. Dafür musste der König aber Dörfer seines eigenen Lands opfern, um einen Transmutationskreis zu erstellen. Nachdem es nach all den Opfern endlich soweit war, offenbarte Homunculus was der König nun tun müsste um unsterblich zu werden. Tatsächlich brachte das Ritual dem König jedoch nicht die Unsterblichkeit, sondern tötete auch sie alle.
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Homunculus' Manipulation führte schließlich dazu, dass der König von Xerxes in seinem Hunger nach Macht sein gesamtes Volk in einem Ritual opferte, um einen Stein der Weisen herzustellen. Tatsächlich aber wurde er von Homunculus hereingelegt und stirbt bei dem Ritual selbst. Homunculus, der gleichzeitig durch das Blut von Van Hohenheim endlich einen eigenen menschlichen Körper erhalten hat, nimmt den Stein der Weisen an sich und lässt Hohenheim, den er in Xerxes als einziges am Leben gelassen hat, zurück.
[[File:VaterEndlichKörper.png|thumb|250px|Homunculus erhält seinen Körper]]
 
Lediglich Hohenheim und Homunculus blieben verschont und Homunculus offenbarte Hohenheim gierig, dass sie das Zentrum des Transformationskreises seien und dass darum sie diejenigen waren, die die Unsterblichkeit erlang hatten. Dies bedeutete jedoch auch, dass die gesamte Bevölkerung von Xerxes dafür ihr Leben gelassen hatten. Für Hohenheim war es zu spät, diesen Prozess aufzuhalten und während die gesamte Bevölkerung getötet wurde, blieben Homunculus und Hohenheim verschont. Als Hohenheim wieder zu sich kam, fand er nur die Leichen der Bevölkerung, sowie Homunculus' zerstörte Flasche vor. Als er verzweifelt aus dem Palast stürmte, um Überlebende zu finden ertönte plötzlich eine Stimme, die ihm offenbarte dass er keine Überlebenden finden würde. Hohenheim glaubte zuerst, dass der König überlebt hatte, fand jedoch zu seinem Schrecken eine exakte Kopie seiner selbst vor. Dabei handelt es sich um Homunculus, der nun endlich einen eigenen Körper hat.
 
   
Verzweifelt fragte Hohenheim was er getan hat, antwortete Homunculus dass er Hohenheim einen Namen, Wissen und Unsterblichkeit gegeben hatte - als Dank für dessen Blut. Er dankte Hohenheim für seine Unterstützung und ließ diesen zurück, nachdem er offenbarte dass die Seelen der Hälfte der Bevölkerung von Xerxes nun in Hohenheims Körper existierten und für sein ewiges Leben verantwortlich waren. Grausam offenbarte Homunculus jedoch auch, dass die andere Hälfte in seinem eigenen Körper existierten und dass er selbst ebenfalls unsterblich sei.
+
=== Jahrhunderte der Planung ===
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Im den folgenden Jahrhunderten spaltet Vater seine Emotionen ab. Jeder dieser Emotionen erschafft er einen eigenen Körper und einen Stein der Weisen, um ihnen Kraft zu geben. Die sieben Emotionen, die er von sich abgespalten hat - Wollust, Gier, Zorn, Stolz, Völlerei, Faulheit und Eifersucht - wandelt Vater in die sieben [[Homunculus (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Homunculi]] [[Lust (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Lust]], [[Greed (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Greed]], Wrath, [[Pride (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Pride]], [[Gluttony (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Gluttony]], [[Sloth (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Sloth]] und [[Envy (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Envy]], welche ihm fortan als Handlanger dienen.
   
=== Planung ===
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Mit seinen Homunculi entwickelt Vater nun einen Plan, göttergleiche Macht zu erhalten. Dafür nutzt er das Reich Amestris aus, in welchem er Wrath als Anführer des Reichs, King Bradley, positioniert. Im Lauf der nächsten Jahrhunderte sorgt Bradley dafür, dass sich das Reich in militanten Eroberungen ausdehnt - damit Vater so viele Einwohner wie möglich als Opfer nutzen kann - und die Homunculi beginnen, einen gigantischen Alchemiekreis um Amestris zu ziehen. Als Ankerpunkte dienen dabei Orte, an denen besonders blutige Schlachten geschlagen wurden, und Vaters Homunculi sorgen dafür, dass diese Schlachten geschlagen werden. Während sein Plan ausgeführt wird, befindet sich Vater in einer Zisterne unterhalb von Central City, dem Zentrum seines Alchemiekreises.
In den folgenden Jahrhunderten schuf Homunculus die Homunculi [[Lust (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Lust]], Wrath, [[Envy (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Envy]], [[Gluttony (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Gluttony]], [[Greed (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Greed]], [[Sloth (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Sloth]] und [[Pride (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Pride]] und wurde ab diesem Moment nur noch als "Vater" bezeichnet. Mit den Homunculi ersann Vater einen Plan, ein ähnliches Ritual wie in Xerxes erneut auszuführen. Daher sorgte er für die Gründung des Lands Amestris, welches durch brutale Kriege immer mehr Territorien von Nachbarländern annektierte. Mithilfe der Militärregierung, die in seinen Plan eingeweiht wurden, sorgten die Homunculi so für einen raschen Bevölkerungszuwachs. Die Orte, an denen die Kriege stattfanden, wurden außerdem zu wichtigen Knotenpunkten des Transmutationskreis, den die Homunculi um das ganze Land zogen. Vater positionierte seine Homunculi außerdem in strategisch wichtigen Punkten; so machte er Wrath beispielsweise zum Anführer des gesamten Landes, zum Obersten Anführer King Bradley. Außerdem manipulierten die Homunculi die Ereignisse der Weltgeschichte, so dass weitere blutige Kriege entstanden. Vater will seinen Plan schließlich am "Tag der Verheißung" ausführen.
 
   
=== Treffen mit den Elrics ===
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Als das Ziel zum Greifen nah ist, sucht Vater sich fünf sogenannte Menschenopfer, mit deren Hilfe er das Tor der Wahrheit durchschreiten will. Schließlich ist der Tag der Verheißung gekommen und nachdem Vater seine Menschenopfer entführt hat, nutzt er deren Macht - sowie die Macht des Menschenkreises - um die Seelen sämtlicher Bewohner von Amestris in einen Stein der Weisen zu verwandeln. Mit dieser extremen Macht durchbricht Vater das Tor der Wahrheit und kann göttliche Macht an sich reißen. Allerdings stellt sich heraus, dass Vaters alter Verbündeter und mittlerweile härtester Rivale - Van Hohenheim - Vater eine Falle gestellt hat, was dazu führt dass dieser sämtliche seiner gefangenen Seelen, und damit auch ihre Macht, verliert. Dadurch kann Vater die Macht Gottes nicht länger in seinem Körper halten und wird in seiner urprünglichen, formlosen Gestalt für immer in der Wahrheit verbannt. Zudem können dank Van Hohenheims Einschreiten die Bewohner von Amestris ihre Seelen zurückerhalten und somit gerettet werden.
Vater bemerkt, dass es über ihm rumort und fragt sich, ob er Besucher hat. Kurz darauf taucht tatsächlich Gluttony mit Alphonse Elric auf. Allerdings beginnt Gluttony plötzlich sich zu winden und das Tor bricht aus seinem Körper hervor. Zu Vaters Überraschung bricht Envy in seiner Monsterform aus Gluttonys Magen, außerdem auch Edward Elric und Ling; alle drei wurden zuvor von Gluttony verschlungen.
 
[[File:VaterAlchemie.png|thumb|left|250px|Vater wehrt Scar ab]]
 
Nachdem alle wieder auf die Beine gekommen sind, steigt Vater zu ihnen herab. Während Edward und Alphonse Vater fälschlicherweise für Hohenheim halten, begutachtet Vater die Neuankömmlinge und fragt sie ob sie etwa die Elrics sind. Vater erkennt, dass die Elrics ihn für jemand anderen halten. Da sie zuvor bereits Hohenheim erwähnt haben, fragt Vater in welcher Beziehung die beiden zu Hohenheim stehen und ist höchst amüsiert als er hört, dass sie Hohenheims Söhne sind. Er fragt warum die Jungen dann Elric und nicht Hohenheim heißen und nimmt zur Kenntnis, dass Elric der Name ihrer Mutter war. Während Edward aufgebracht wissen will, wer Vater überhaupt ist, überlegt Vater wo Hohenheim sich gerade wohl aufhalten könnte; er glaubt nicht dass er tot ist. Als er plötzlich sieht, in welcher Verfassung die Elrics sich befinden, heilt er mit Alchemie Edwards gebrochenen Arm und seine Rippen und erschafft einen neuen Metallhandschuh für Alphonse. Zur Überraschung erkennen die Elrics dass Vater Alchemie ohne deren Grundprinzip - den äquivalenten Tausch - nutzen kann.
 
   
Leicht irritiert fragt Vater dann, wer Ling sein soll und erlaubt Gluttony, ihn zu fressen. Gleichzeitig behauptet er dass die Elrics wichtiges Menschenmaterial sind und dass sie gefälligst besser auf ihren Körper achten sollen. Als Vater darauf beharrt, dass Ling ein unwichtiger Mensch ist und für ihn nur Gewürm darstellt, attackiert Edward ihn mit Alchemie. Er umschlingt Vater mit Eisenbändern, die dieser jedoch abwehrt ohne sich auch nur zu bewegen. Nachdem er die Angriffe der dreien abgeblockt hat, sorgt Vater dafür dass Edward und Alphonse keine Alchemie mehr nutzen können. Daraufhin werden diese, sowie Ling, von Envy und Gluttony zu Boden gedrückt.
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== Persönlichkeit ==
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Als Männlein in der Flasche ist Vater ein gewitztes und charismatisches Wesen und freundet sich daher auch mit Van Hohenheim an. Nachdem er jedoch seine Emotionen abgespalten hat, zeigt sich Vater als emotionsloser, distanzierter und desinteressierter Mann. In einer Konfrontation mit Van Hohenheim merkt letzterer an, wie langweilig sein alter Freund doch geworden ist. Dennoch zeigt sich in den Persönlichkeiten der einzelnen Homunculi die Emotionen und Gefühle, die Vater einst besessen hat.
   
=== Chaos ===
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Vater hat für die Menschheit nichts als Verachtung übrig und hält alle, außer seiner Homunculi, als wertlose Unterwesen. Auch den Homunculi gegenüber zeigt er aber keine besondere Zuneigung; er tötet sie ohne Skrupel, wenn sie ihn verraten oder wenn er ihre Macht benötigt. Als Vater die Elrics trifft zeigt er, da sie Van Hohenheims Söhne sind, ein mildes Interesse an ihnen, verfällt aber schnell wieder in seine gelangweilte Desinteresse. Es ist dennoch möglich dass Vater, genau wie sein Homunculus Envy, insgeheim eifersüchtig auf die Menschheit ist, da er selbst ganz alleine ist und nie einer von ihnen werden kann. Da Envy als Abspaltung Vaters so fühlt, ist es möglich dass Vater ebenso denkt.
[[File:VaterSinniert.png|thumb|250x250px|Vater überlegt]]
 
Vater beschließt dann, dass Ling als Menschenmaterial doch nicht all zu verkehrt ist und er die Zahl seiner Spielfiguren durchaus erhöhen könnte. Daher öffnet er das dritte Auge, dass aus seiner Stirn herausbricht und einen Tropfen Blut in Vaters Hand tropfen lässt. Vater macht diesen zu einem Stein der Weisen, den er Ling einflößt. Damit macht er Ling zu einem Homunculus, seinem neuen Greed. Nachdem die Transformation vollbracht ist, dringt plötzlich [[Scar (Fullmetal Alchemist: Brotherhood)|Scar]] in den Raum - der Gluttony und Alphonse verfolgt hatte. Dieser kann trotz Vaters Wirken seine Alchemie verwenden, was dazu führt dass die Homunculi gegen ihn kämpfen müssen. Als er sieht wie sehr Scar Envy zusetzt, schickt Vater Greed um ihn zu töten. Danach ruft er Scar zu und fordert, dass dieser verrät warum er seine Alchemie verwenden kann.
 
   
Scar rammt Vater allerdings seine Hand ins Gesicht und will diesen mit seiner Zerstörungsalchemie vernichten. Vater wird davon jedoch nicht beeinflusst und erschafft mithilfe der Alchemie einen zerstörerischen Blitz um sich herum dem Scar nur entgehen kann, indem er im letzten Moment davonspringt. Schließlich fliehen Scar und May Chang aus der Kanalisation, während die Elrics zurückbleiben. Vater schickt aber Envy, um die beiden hoch zu Wrath zu bringen.
+
[[en:Father (Fullmetal Alchemist)]]
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[[Kategorie:Anime-Schurke]]
=== Konfrontation mit Hohenheim ===
 
Monate später ist schließlich der Tag der Verheißung gekommen, an dem Vater seinen Plan in die Tat umsetzen will. Es gibt allerdings diverse Leute, die diesen Plan verhindern wollen und sich daher auf den Weg nach Central City machen. Vor allem Hohenheim will Vater aufhalten und offenbart seiner Gruppe, dass sie Vaters Körper zerstören müssen, dann wird der Homunculus ganz von alleine sterben.
 
 
Während sich seine Homunculi Vaters Feinden stellen, konfrontiert Hohenheim Vater in dessen Heiligtum. Dieser ist überrascht zu sehen, dass Hohenheim alleine ist und seine Kinder, die Elrics, nicht mitgebracht hat. Zudem behauptet er dass Hohenheim, der ihm damals einen Teil seines Körpers gegeben hat, nun Teil seines eigenen Körpers werden darf. Hohenheim erwidert ironisch dass Homunculus ein mürrischer alter Mann geworden ist und dass er früher wesentlich interessanter und lebhafter war. Dies liegt laut Hohenheim daran, dass Vater all seine Emptionen abgespalten hat und zu Homunculi geschaffen hat aber als Hohenheim fragt, warum Vater sie abgetrennt hat, attackiert Vater ihn mit seiner mächtigen Alchemie.
 
[[File:VaterGegenHohenheim.png|left|thumb|250x250px|Vater attackiert Hohenheim]]
 
Obwohl Vater sich kein bisschen rührt, prasseln wieder und wieder mächtige Angriffe auf Hohenheim nieder, der sie jedoch alle abblockt und erneut wissen will, warum Vater die Homunculi erschaffen hat, wo er doch in der Flasche die Menschen und ihr Prinzip von Familie doch belächelt hat.
 
 
Als Hohenheim überlegt, ob Vater sich möglicherweise eine Familie gewünscht hat, hört Vater auf ihn weiter anzugreifen. Stattdessen sinkt er in den Erdboden ein und ist verschwunden. Während Hohenheim sich fragt ob Vater sich so lange verstecken will, bis er den landesweiten Transmutationskreis nutzen kann, bricht Vater plötzlich hinter ihm aus dem Boden hervor und rammt ihm seine Faust durch den Torso. Daraufhin murmelt Vater dass er ganz sicher nicht zu einem Menschen, sondern zu einem perfekten Wesen, werden will. Er behauptet dass er jetzt auch den Stein der Weisen, den Hohenheim in sich trägt, übernehmen will. Während er diesen scheinbar absorbiert, erkennt Vater jedoch dass etwas nicht stimmt und zieht verschreckt seine Hand zurück. Er will wissen was Hohenheim getan hat aber dieser behauptet lediglich, dass er etwas getan hat was Vater versäumt hat zu tun, und impliziert dass Vater dies nicht versteht da er mit seinen Gefühlen auch etwas sehr wichtiges abgegeben hat.
 
 
Hohenheim spricht dann über all die Menschen, die in Xerxes lebten und durch das Ritual in Hohenheims Körper gebunden wurden. Hohenheim verrät dass diese Seelen nun in Vater eingedrungen sind und dass sie Hohenheim in seinem Plan unterstützen, Vater aufzuhalten. Vater ist überrascht dass die Seelen in Hohenheims Stein alle immer noch eigenständige Bewusstseins darstellen und Hohenheim gibt zu dass es eine lange Zeit gedauert hat, sie alle zu kontaktieren. Im selben Moment brechen diverse Stacheln aus Vaters Körper, die von den Seelen aus dem Stein erschaffen werden, indem sie den Stein innerhalb von Vater ausdehnen. Während Vater unter diesen Qualen leidet, verrät Hohenheim dass die Seelen Vaters Körper zerstören werden und dass dies genauso wäre, als würde die Flasche, in der sich Homunculus einst befunden hat, zerbrechen - Vater wird zu Staub zerfallen.
 
[[File:VaterSchattenform.png|thumb|250x250px|Vaters wirft seinen Körper ab]]
 
Plötzlich verformen die Stacheln sich in eine dunkle Masse, die aus Vater herausquillt und eine schattenhafte, gesichtslose Form annehmen. Die Figur tritt aus Vaters nun leblosem Körper heraus, der jetzt nicht mehr als eine leere Hülle ist, und Hohenheim erkennt erschrocken dass Homunculus sehr wohl außerhalb seines Körpers existieren kann. Arrogant behauptet Vater dass Hohenheim nicht der einzige ist der in den Jahrhunderten Fortschritte gemacht hat, und warnt Hohenheim dass er ja gesagt hat, dass er den perfekten Körper will.
 
 
=== Tag der Verheißung ===
 
Trotz des Eingreifens der feindlichen Gruppen wird schließlich von Vaters Handlangern ein Transmutationskreis in Central City aktiviert. Dies führt dazu dass Edward, Alphonse und Izumi Curtis in Vaters Reich teleportiert werden. In seiner neuen Gestalt, in der mittlerweile auch Hohenheim steckt und aus der mehrere Augen sprießen, zählt Vater die Neuankömmlinge und erkennt, dass nur vier der fünf Menschenopfer anwesend sind. Er überlegt, ob der Grund dafür ist dass das letzte Opfer noch hergestellt wird. Tatsächlich liegt es aber daran dass Roy Mustang, das letzte ausgewählte Menschenopfer, noch nie versucht hat einen Menschen zu transmutieren und daher als Menschenopfer nicht wirkt.
 
 
Geschockt will Edward wissen wer der "pechschwarze" Kerl ist, und Hohenheim verrät dass es sich dabei um Vaters aktuelle Form handelt. Damit Hohenheim nicht noch mehr ausplaudert, zieht Vater Hohenheim ganz in sich herein und heißt die Neuankömmlinge dann spöttisch willkommen. Sie warten auf das fünfte Opfer, Mustang, der von Pride und Wrath zur Transmutation eines Menschen gebracht wird und kurz darauf in Vaters Raum teleportiert wird. Vater ist jedoch immer noch nicht zufrieden, da Alphonses Körper zwar da ist, seine Seele aber nicht.
 
 
Durch die Kämpfe oberhalb der Kammer bricht ein Loch in die Decke und ganz zum Ärger von Vater stürzt May Chang, eine der Verbündeten der Elrics, in die Kammer. Gleichzeitig kommt auch Alphonse wieder zu sich und Vater bemerkt frohlockend, dass nun alle fünf Menschenopfer versammelt sind.
 
 
== Galerie ==
 
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VaterGelangweilt.png|Vater erwartet die Ankömmlinge
 
VaterSiehtElrics.png|Vater begutachtet die Elrics
 
VaterDenkt.png|Vater überlegt, was mit Ling anzufangen ist
 
VaterScar.png|Scar attackiert Vater
 
VaterimSchatten.png|Hohenheim erzählt Al von Vater
 
Vaterliest.png|Hohenheim konfrontiert Vater
 
VaterTrifftHohenheim.png|Vaters emotionslose Fassade
 
VaterUndHohenheim.png|Vater will Hohenheims Stein absorbieren
 
VaterVerwundet.png|Hohenheim verwundet Vater
 
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[[Kategorie:Anime]]
 
 
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[[Kategorie:Männlich]]
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[[Kategorie:Manipulativ]]
 
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[[Kategorie:Böses Genie]]
 
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[[Kategorie:Mörder]]
 
[[Kategorie:Mörder]]

Version vom 30. August 2018, 00:36 Uhr

Überblick

Homunculus (ホムンクルス Homunkurusu), auch bekannt als Vater (お父様, Otō-sama) oder Das Männlein in der Flasche (フラスコの中の小人 Furasuko no Naka no Kobito), ist der Hauptantagonist in der Anime-Serie Fullmetal Alchemist: Brotherhood, welche eine Adaption der Mangaserie Fullmetal Alchemist ist.

Er wird im Original von Iemasa Kayumi und im Deutschen von Jochen Langner gesprochen.

Überblick

Erschaffung

Als formloses Wesen namens Homunculus existierte das Wesen, das später als Vater bekannt werden sollte, als Kuriosität in einem Glas und war Eigentum des Königs von Xerxes. Da Homunculus aber ein gewitztes und cleveres Wesen war, freundete es sich mit einem namenlosen Sklaven an, dem er schließlich den Namen Van Hohenheim gab. Zudem manipulierte Homunculus den König von Xerxes, der sich die Unsterblichkeit sehnte.

Homunculus' Manipulation führte schließlich dazu, dass der König von Xerxes in seinem Hunger nach Macht sein gesamtes Volk in einem Ritual opferte, um einen Stein der Weisen herzustellen. Tatsächlich aber wurde er von Homunculus hereingelegt und stirbt bei dem Ritual selbst. Homunculus, der gleichzeitig durch das Blut von Van Hohenheim endlich einen eigenen menschlichen Körper erhalten hat, nimmt den Stein der Weisen an sich und lässt Hohenheim, den er in Xerxes als einziges am Leben gelassen hat, zurück.

Jahrhunderte der Planung

Im den folgenden Jahrhunderten spaltet Vater seine Emotionen ab. Jeder dieser Emotionen erschafft er einen eigenen Körper und einen Stein der Weisen, um ihnen Kraft zu geben. Die sieben Emotionen, die er von sich abgespalten hat - Wollust, Gier, Zorn, Stolz, Völlerei, Faulheit und Eifersucht - wandelt Vater in die sieben Homunculi Lust, Greed, Wrath, Pride, Gluttony, Sloth und Envy, welche ihm fortan als Handlanger dienen.

Mit seinen Homunculi entwickelt Vater nun einen Plan, göttergleiche Macht zu erhalten. Dafür nutzt er das Reich Amestris aus, in welchem er Wrath als Anführer des Reichs, King Bradley, positioniert. Im Lauf der nächsten Jahrhunderte sorgt Bradley dafür, dass sich das Reich in militanten Eroberungen ausdehnt - damit Vater so viele Einwohner wie möglich als Opfer nutzen kann - und die Homunculi beginnen, einen gigantischen Alchemiekreis um Amestris zu ziehen. Als Ankerpunkte dienen dabei Orte, an denen besonders blutige Schlachten geschlagen wurden, und Vaters Homunculi sorgen dafür, dass diese Schlachten geschlagen werden. Während sein Plan ausgeführt wird, befindet sich Vater in einer Zisterne unterhalb von Central City, dem Zentrum seines Alchemiekreises.

Als das Ziel zum Greifen nah ist, sucht Vater sich fünf sogenannte Menschenopfer, mit deren Hilfe er das Tor der Wahrheit durchschreiten will. Schließlich ist der Tag der Verheißung gekommen und nachdem Vater seine Menschenopfer entführt hat, nutzt er deren Macht - sowie die Macht des Menschenkreises - um die Seelen sämtlicher Bewohner von Amestris in einen Stein der Weisen zu verwandeln. Mit dieser extremen Macht durchbricht Vater das Tor der Wahrheit und kann göttliche Macht an sich reißen. Allerdings stellt sich heraus, dass Vaters alter Verbündeter und mittlerweile härtester Rivale - Van Hohenheim - Vater eine Falle gestellt hat, was dazu führt dass dieser sämtliche seiner gefangenen Seelen, und damit auch ihre Macht, verliert. Dadurch kann Vater die Macht Gottes nicht länger in seinem Körper halten und wird in seiner urprünglichen, formlosen Gestalt für immer in der Wahrheit verbannt. Zudem können dank Van Hohenheims Einschreiten die Bewohner von Amestris ihre Seelen zurückerhalten und somit gerettet werden.

Persönlichkeit

Als Männlein in der Flasche ist Vater ein gewitztes und charismatisches Wesen und freundet sich daher auch mit Van Hohenheim an. Nachdem er jedoch seine Emotionen abgespalten hat, zeigt sich Vater als emotionsloser, distanzierter und desinteressierter Mann. In einer Konfrontation mit Van Hohenheim merkt letzterer an, wie langweilig sein alter Freund doch geworden ist. Dennoch zeigt sich in den Persönlichkeiten der einzelnen Homunculi die Emotionen und Gefühle, die Vater einst besessen hat.

Vater hat für die Menschheit nichts als Verachtung übrig und hält alle, außer seiner Homunculi, als wertlose Unterwesen. Auch den Homunculi gegenüber zeigt er aber keine besondere Zuneigung; er tötet sie ohne Skrupel, wenn sie ihn verraten oder wenn er ihre Macht benötigt. Als Vater die Elrics trifft zeigt er, da sie Van Hohenheims Söhne sind, ein mildes Interesse an ihnen, verfällt aber schnell wieder in seine gelangweilte Desinteresse. Es ist dennoch möglich dass Vater, genau wie sein Homunculus Envy, insgeheim eifersüchtig auf die Menschheit ist, da er selbst ganz alleine ist und nie einer von ihnen werden kann. Da Envy als Abspaltung Vaters so fühlt, ist es möglich dass Vater ebenso denkt.

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