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“Seit Monaten sitze ich auf diesem Stuhl und verfolge nickend dieses lächerliche Affentheater. Mein hervorragender Anwalt hat auf einen förmlichen Freispruch gehofft aber das ist jetzt nicht mehr möglich, danke Darius! Nun, lassen sie uns jetzt dieses Affentheater beenden. Die Anklage ist in allen Punkten und vollem Umfang korrekt. Ich bin der rechtmäßige Herrscher von Weißrussland, und als Herrscher meiner Nation werde ich walten wie es mir beliebt, ohne Außnahme und Entschuldigung! Ich werde keine Autorität akzeptieren die meine Macht beschränkt! Ich werde keine Autorität anerkennen, die meine Macht beschränkt! Ich werde nun Abschied nehmen, und zwar ohne Verlust meiner Würde!”

— Dukhovich

Vladislav Dukhovich ist der Hauptantagonist aus dem 2017 erschienenen Thrillerfilm Killer's Bodyguard. Er wurde von Gary Oldman dargestellt.

Biographie

Dukhovich ist der gestürzte Diktator Weißrusslands, der während seines Terrorregimes brutal herrschte und Andersdenkende und Rivalen hinrichten ließ. Er wird des Völkermords beschuldigt.

Nach dem Fall seines Regimes wird Dukhovich vor den Internationalen Gerichtshof gebracht. Dort soll er für seine Verbrechen verurteilt werden, allerdings finden sich überraschenderweise keine überzeugenden Zeugen. Jene, die vorsprechen - einschließlich eines Professors dessen Familie von Dukhovich persönlich hingerichtet wurde - haben keine Beweise für Dukhovichs Verbrechen und diejenigen, die Beweise haben und auch bereit sind diese vorzubringen, werden von Söldnern ermordet bevor sie den Gerichtshof erreichen können. Solange das Verfahren sich hinzieht wird Dukhovich in einer luxuriösen Zelle im Interpol-Untersuchungsgefängnis gehalten.

Als der Auftragsmörder Darius Kincaid gegen Dukhovich aussagen soll und von Manchester nach Den Haag gebracht werden soll um vor dem Gericht auszusagen, erfährt der inhaftierte Dukhovich dank eines Maulwurfs in Interpol davon. Obwohl er selbst nicht handeln kann hat er selbst in seiner Zelle noch genug Einfluss um Söldnerhorden loszuschicken um Kincaid zu töten. Der ersten Angriffswelle kann Kincaid jedoch entkommen. Als sein Interpol-Kontakt Foucher im Untersuchungsgefängnis auftaucht und sein Geld von Dukhovich fordert, rammt Dukhovich ihm den Füller, den er zum Unterschreiben des Schecks erhalten hat, in die Hand und faucht ihn wutentbrannt an dass Foucher Geld für Nichts fordert und dass man Menschen wie ihn in seinem Land gehäutet hätte. Er schreit dass er sein ganzes Leben für sein Volk gearbeitet hat und dass er nun - nachdem sein Land erobert wurde - alles verloren hat und es sogar einen Mordversuch mit Gift auf ihn gab. Dukhovich behauptet, dass Foucher sein Geld erst erhalten wird wenn Kincaid tot ist.

In Den Haag wird trotz des Versuchs von Dukhovichs Anwalt beschlossen, dass Kincaids Aussage akzeptiert werden wird, allerdings nur wenn er bis fünf Uhr am selben Tag noch im Gerichtssaal auftaucht. Sollte Kincaid in dieser Zeitspanne nicht auftauchen, würde Dukhovich tatsächlich freigesprochen werden und erneut die Macht in Weißrussland übernehmen können. Kurz vor Verstreichen der Periode taucht Kincaid jedoch in Begleitung des Personenschützers Michael Bryce im Gerichtssaal auf. Kincaid sagt unter Eid aus, dass er während Kincaids Regentschaft in dessen Palast eingeladen wurde und dass dieser Kincaid anheuern wollte einen politischen Rivalen, der das Land verlassen hatte, zu ermorden. Kincaid weigerte sich jedoch, da Dukhovich während seiner Anwesenheit in Weißrussland einen Genozid an einem Dorf befohlen hatte. Kincaid kann seine Geschichte mit Bildmaterial als Beweis belegen, woraufhin Dukhovichs Schicksal besiegelt scheint. Dies führt dazu, dass Dukhovich zum ersten Mal in dem Prozess selbst das Wort ergreift.

Er sagt dass er diese Scharade jetzt Monate lang mitspielen musste und dass sein Anwalt zwar erhofft hatte, dass Dukhovich auf legale Weise freigesprochen wird, dies aber nicht länger möglich ist. Aufgebracht ruft er, dass er der rechtmäßige Anführer von Weißrussland ist und keinerlei Autorität anerkennt, die seine Macht einschränken will oder ihm Befehle geben kann. Während Sicherheitsbeamte Dukhovich in Gewahrsam nehmen und Unruhen im Saal ausbrechen, ruft dieser dass er sie alle nun verlassen wird. Im selben Moment üben vor dem Gerichtsgebäude Anhänger Dukhovichs einen Sprengstoffanschlag aus, der das gesamte Gebäude erschüttert. In dem Chaos kann Dukhovich die Waffe einer der Sicherheitsbeamten an sich reißen und feuert auf Kincaid, der jedoch von Bryce geschützt wird der die Kugel abfängt. Dukhovich wird sofort vom Militär im Gerichtssaal entwaffnet. Er wird zurück in seine Zelle gebracht, dort können ihn jedoch weitere Handlanger befreien. Mit seinem verbliebenen Handlanger macht Dukovich sich auf zum Dach, wo sie auf einen Fluchthelikopter warten. Sie werden jedoch von Kincaid verfolgt, der Dukhovich anschießen kann. Kincaid erschießt allerdings den Piloten des Helikopters und bringt diesen somit zum Absturz.

Dukovich ist nun am Rand des Dachs gefangen, wo Kincaid ihm ins Knie schießt. Mit vorgehaltener Waffe zwingt Kincaid Dukhovich, sich auf das Dachsims hochzuziehen. Während er am Rand sitzt, lacht Dukhovich über Kincaids Gesichtsausdruck und behauptet, dass dieser so stolz auf sich ist obwohl er nichts als ein Mörder ist. Kincaid erwidert dass Dukhovich nicht auf seinen Bodyguard hätte schießen sollen und tritt Dukhovich vom Dach. Dieser kracht in ein Auto am Boden und stirbt durch den Aufprall.

Galerie

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